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Der Telebasel News-Beitrag vom 30. Juli 2020.
Region

Besucherin: «Ich bin enttäuscht vom Europa-Park»

Unzufriedenheit nach dem Familienbesuch im Europa-Park wegen zu wenig Schutz vor Corona: Es seien mehr Leute als offiziell zugelassen im Park gewesen.

Zu viele Leute, falsche Informationen und somit zu wenig Schutz vor dem Coronavirus bei einem Besuch um Erlebnispark in Rust. Familie Huber kam enttäuscht von ihrem Besuch im Europa-Park zurück.

«Ich bin enttäuscht vom Europa-Park»

Laut Mirja Huber könnte der Europa-Park besser mit der Corona-Pandemie umgehen. «Ich bin enttäuscht vom Europa- Park», sagt sie am Donnerstag gegenüber Telebasel.

Die Familie besuchte den Park letzten Donnerstag inklusive Hotelübernachtung. Soviel sie wisse, gewähre der Park jeden Tag 15’000 Leuten Einlass, doch Huber meint: «Es macht den Anschein, dass es doppelt so viele sind, das finde ich schade».

Dazu käme, dass die Eintrittstickets, die es offiziell nur online zu kaufen gibt, wohl doch noch vor Ort bezogen werden könnten. Auch das Anmelden an einzelnen Bahnen via App, wie es der Park bei einzelnen Attraktionen eingeführt hat, funktioniere teils nicht wie gewünscht.

Europa-Park bezieht Stellung

Am Donnerstag nahm der Europa Park direkt Stellung zu den Vorwürfen. Es sei durchaus sei verständlich, dass die Besucher das Gefühl haben, dass so viele Personen im Park seien. Trotzdem, mehr als 15’000 Besucher gäbe es garantiert nicht.

«Wir würden gerne und könnten theoretisch auch viel mehr Leute in den Park lassen», erklärt Sprecher der Geschäftleitung des Europa-Parks, Gabriel Engelbert. Doch die Umsetzung der Hygiene- und Schutzmassnahmen würde durch mehr Leute im Park schwieriger werden.

Im Park gelten beim Anstehen Abstandsregelungen, das nimmt sehr viel mehr Platz ein. So dauert beispielsweise die Wartezeit der neu eröffneten Bahn «Piraten von Batavia», wie üblich vierzig Minuten, doch die Länge der Schlange zieht sich um den gesamten Platz.

Für Gabriel Engelbert ist verständlich, dass man denkt, mehr als 15’000 Leute seien im Park. «Das kann schon sein, dass das der Eindruck ist, es sind aber nicht mehr.»

Zu den angeblichen Tickets, die es doch am Schalter geben soll, erklärt Engelbert weiter: «Wir haben pro Tag ein Kontingent, das durch stornierte Hotelbesuche oder Busfahrten entsteht». Diese Tickets würden dann an jene verkauft, die trotz Vorgabe kein online Ticket gelöst haben. «Wir wollen die Leute nicht wieder nach Hause schicken müssen», fügt Gabriel Engelbert hinzu.

Halb so viele Besucher

Besonders froh sei man, dass man überhaupt wieder Besucher empfangen kann. In dieser Zeit und zusammen mit den 66 Tagen, als der Park anfangs Jahr ganz geschlossen war, seien dem Themenpark circa 100 Millionen Euro Umsatz verloren gegangen.

Besonders bemerkbar macht sich die Situation jetzt während der Sommerferien. «Normalerweise sind an solchen Tagen im letzten Jahr 30’000 bis 35’000 Personen im Park gewesen», so Engelbert. Das heisst, normalerweise sind doppelt so viele Leute im Europa-Park als aktuell.

Wie lange das noch so weiter gehen wird, ist ungewiss. Der Europa-Park sei einfach froh, dass sich die Besucher an die Massnahmen halten und zu 95% jegliche Regelungen und Massnahmen, die der Park vorgibt, umsetzen.

20 Kommentare

  1. @Ulrich („Der profit Gier“) und @I’hate Fanboys
    1. Der Park hat nie geäussert, dass er 30.000 einlässt. Höchstens es war ganz zu Beginn, vor der Öffnung, davon ausgegangen worden, man könnte eventuell so viele reinlassen. Aber diese Entscheidung obliegt nicht dem Park. Die Vorgabe ist 15.000 und überall wird und wurde das auch kommuniziert.
    2. Über welche Verhältnisse denn beschwert man sich denn, bzw. womit ist der Park überfordert und wieso? Der Park setzt alles um, was zu erwarten und vorgegeben ist, tadellos. Bis auf die App, die nicht immer recht funktioniert. Und? Andere Parks haben diese App nicht, ist keine Vorgabe. Die Restverantwortung haben nämlich die Besucher selbst und nicht der Park. Wenn der Besucher sieht, an einer bestimmten Stelle ist Gedränge, dann geht er/sie da eben nicht hin oder wartet, bis es sich etwas auflöst, wenn die Angst schon so groß ist, sich anstecken zu können, wo doch zumindest stets zu sehen ist, dass alle Mund- und Nasenschutz tragen. Wo ist also das Problem?
    Und 3.: Es ist kein „dummes Gelaber“, wenn die Leute sagen „dann geht man halt nicht hin“, sonder absolut recht haben sie. Wenn ich als Familie plane in den Park zu gehen, in diesen Zeiten, dann weiß ich vorher schon, selbst ohne mich zu informieren, dass wohl einiges anders ist als sonst. Und dann braucht die Familie nur noch einen Blick auf die Homepage zu werfen oder dort anzurufen und weiß dann welche Richtlinien dort derzeit gelten. Aber zu denken, dass der Park halb leer ist, die Wege frei und die Anstehzeiten gering und dann feststellt, dass hier und dort eben doch mal Gedränge stattfinden kann und darüber enttäuscht ist, der ist dann in Wahrheit dumm. Oder um mal Milde zu sprechen, sagen wir lieber naiv.Report

  2. Wieso wird das überhaupt in den Medien kommuniziert, wenn das nur eine empfundene Meinung einer naiven Besucherin ist? 15.000 sind natürlich nicht wenig, aber immer noch nur ein Drittel dessen, was in sonst üblichen Zeiten im Sommer dort los ist. Nur weil man es anders empfindet, muss man deswegen nicht gleich den Park schlecht machen. Zumal tatsächlich auch der Park Prüfungen unterlegen ist, sie müssten schliessen, hielten sie sich nicht daran. Die Hygiene-Massnahmen sind da, der Park setzt sie um und daran halten müssen sich aber die Besucher. Der Park macht seine Aufgaben. Die Besucher müssen es auch, und wenn sich hier und da, doch eben viele aufeinanderdrängen, dann ist nicht der Park zur Verantwortung zu ziehen, sondern die Besucher müssen einfach mitdenken. Immerhin ist zu sehen, dass doch alle Masken tragen, was ist also zu befürchten? Wenn man hysterisch ist, dann lässt man es und geht nicht hin.Report

  3. Wir haben den Europapark Ende Juni besucht(ebenfalls an 2 Tagen und mit einer über im Hotel) und waren sehr zufrieden mit den Schutzmaßnahmen, es waren eindeutig weniger Besucher im Park, wir mussten meist weniger als eine halbe Stunde anstehen, auch an den großen Attraktionen. Ich hoffe, es wurde auch unabhängig recherchiert und nicht nur die Meinung eines Besuchers dargestellt. Denn mit einem solchen Artikel kann man dem Park sicher schaden. Und das, obwohl dort meiner Meinung nach wirklich alle erdenklichen Maßnahmen getroffen wurden.Report

  4. Mein Gott hat diese Familie probleme. Herrlich. Bleibt zuhause und mauert euch ein. Dann seid ihr alleine. Gibt Menschen die haben immer was zu motze. Sicher Grün angehaucht😀😀Report

  5. Ich war 3 Tage Europark mit meiner jüngsten Tochter mit Hotelübernachtung anwesend. Die Verantwortung der Angestellte waren sehr streng mit Masken Forderungen. Meine jüngste muss für mich übersetzen, da ich seit Geburt nicht hörend, darum kann ich vom Lippen nicht ablesen, auch mit meiner Bitte, Nein…Meine jüngste übernimmt die Verantwortung für mich und hat alles prima gut geklappt mit Organisation. Die Warteschlange dauert ca 20 bis 40 Min, das ist besser, weil Ostern 2014 mussten wir bis ca 1 1/2 Stunde Warteschlange , so viel Besucher, wahrscheinlich 40 Tausend Besucher. Diese 3 Tage war die schönste in meinem Leben ( 1976 oder 1978, 1982 und noch ca 3mal Besuche). Wir finden es immer toll, was neues kommt, z.B. Die silberne Kugel war schon lange da, aber mit neuen Bilder Frankreich. Und wir waren auch im Wasserpark Rutlantica besucht. Wellenschwimmen so ähnlich wie Laguna Weil am Rhein, dafür speziell Rutschbahnen,. Es war wirklich toll. Danke liebe Team vom Europark. Gruss Frau Degen aus BaselReport

  6. Kann ich gar nicht verstehen. War schon an mehreren Tagen im Europapark und habe ein gutes funktionierendes Konzept erlebt.
    Lange Warteschlangen heist nicht automatisch viele Leute da man ja Abstandsregeln einhält.
    Als Verantwortlicher für Sicherheit in einer grösseren Firma kann ich nur betonen, dass im Europapark, seinen Hotels und Restaurants die Massnahmen sehr gut sind. Da könnten sich viele davon eine Scheibe abschneiden.Report

  7. Ich war vor 2 Wochen, also mitten in der Ferienzeit dort. Es war alles ziemlich entspannt und es hattezwar viele Besucher, aber bei weitem nicht so viele wie in normalen Jahren während der Ferienzeit. Auch die App hat sehr gut funktioniert, um das Anstehen zu vermeiden. Zusätzlich hat man noch die Abstandsapp und die Mitarbeiter haben penibel darauf geachtet, dass die Masken getragen werden. Ich frage mich, was manche Menschen erwarten. Dass sie alleine im Europapark sind um keinen Kontakt mit anderen Menschen zu haben???
    Jeder ist für die Einhaltung der Regeln, wie Abstand halten, Händehygiene und Maske tragen selber verantwortlich und das war auch sehr gut möglich mit dieser Anzahl Menschen im Park. Der Europapark kann einem die eigene Verantwortung nicht abnehmen.Report

  8. Es gibt genügend Videos und Fotos im Netz zu sehen, auf dem ganz klar zu sehen ist, wie überfordert der Europa-Park mit den Hygienerichtlinien bei voller Auslastung ist. 😔

    Der Europa-Park hat doch schon mehrmals geäußert, dass sie bis zu 30.000 Besucher rein lassen dürfen und warum sollten sie das nicht tun.

    Dieses dumme Gelaber von diesen EP-Fanboys „dann geht man nicht hin!“ geht einem ziemlich auf die Nerven. Nur wenn man als Familie vor dem Besuch keine Informationen über diese Verhältnisse findet, dann kann man auch nicht vorher entscheiden, ob man sich diesem Risiko aussetzen möchte!Report

  9. Cool, hier kann jeder seine „15 minutes of fame“ bekommen, wenn er nur möglichst abstruse Behauptungen aufstellt. Mir persönlich wäre das peinlich, Fam. Huber offenbar nicht. Ich kann nicht verstehen, warum man ausgerechnet in den Europapark gehen muss, wenn man möglichst keinen Kontakt möchte.Report

  10. Respekt, wenn ein Besucher einschätzen kann, ob es mehr als 15’000 Besucher hatte. Seltenes Talent… Und bei so einem blödsinnigem Grundgejammere frage ich mich persönlich: Was war das eigentliche Ziel dieses Besuches…? Mir soll’s recht sein, wenn solche Subjekte dem Park fernbleiben, mies drauf sein kann man zuhause.Report

  11. Ja Frau Huber
    Wenn Sie so viel Wert auf Sicherheit legen, warum besuchen Sie den in der Zeit den Europapark?
    Es grenzt schon etwas an Dummheit wenn man sich selbst in Gefahr begibt aber dann die Schuld bei anderen sucht!Report

  12. Woher wollen diese wichtigtuer wissen dass „doppelt so viele im Park sind“!?!?
    Die Besucher verteilen sich ja nicht gleichmässig über das ganze Gelände 🤦🏻‍♂️
    Das ganze scheint nach dem Motto „Hauptsache Gesicht in den Medien“ zu laufen. Schade! Und ich Frage mich natürlich warum jemand mit solchen Problemen jetzt überhaupt ein solches „Risiko“ eingeht.Report

  13. Ich war auch schon im Europark. Wir hatten auch überlegt das Fjordrafting zu machen. Als wir sahen, dass wir 50 Min Hätten anstehen müssen sind wir einfach nicht hingegangen. Es gibt genügend andere tolle Bahnen. An denen mussten wir dann in der Regel höchstens 10 Min anstehen.
    Mit der Maskenpflicht kann man sich sehr gut engagieren. Es gab gewisse Hotspots an denen mehrere Menschen aufeinander trafen (Essen) aber auch das war ok. Ein Besuch ist der Europapark auf jeden Fall Wert.Report

  14. Wieso muss mann denn in den Europa park gehen mann weiss doch dass es sehr viele Leute haben wird die haben schliesslich auch noch ferien wenn es schon sein muss die kinder zu bespassen dan bewegt euch in den Wald oder sonst wohin ein wenig laufen pic nic denn Apfall nach hause nehmen hatten Sie einen Europa park wohl kaum wo waren sie in dem alter nur soneben beiReport

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