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International

Belgien nimmt drei Kantone auf die rote Liste

Das Coronavirus stellt die Schweiz und die Welt auf den Kopf. Hier im Ticker bleiben Sie über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden.
Nächtliche Ausgangssperre in Melbourne wegen Corona

In Australiens zweitgrösster Stadt Melbourne ist wegen der Corona-Pandemie eine nächtliche Ausgangssperre angekündigt worden. Der Regierungschef des Bundesstaates Victoria, Daniel Andrews, sagte Journalisten, die Ausgangssperre solle von Sonntag an jeden Abend um 20.00 Uhr beginnen. Sie gelte jeweils bis 5.00 Uhr des Folgetags. Ausnahmen gibt es für Menschen, die zur Arbeit oder von dort nach Hause fahren oder die sich um jemand anderen kümmern.

Einwohner Melbournes dürfen nur noch einmal am Tag Einkaufen und nicht mehr als eine Stunde draussen Sport machen – und das nur im Umkreis von fünf Kilometern um ihr Zuhause. «Das sind grosse Schritte, aber sie sind notwendig», sagte Andrews. In der Metropole Melbourne gelten bereits seit Wochen strikte Einschränkungen. Andrews erklärte nun auch den Katastrophenzustand, womit die Polizei und andere Behörden zusätzliche Befugnisse erhalten.

Taskforce-Chef will 100-Personen-Limite für Anlässe
 

Martin Ackermann, Leiter der Corona-Task-Force beim Bund will für Veranstaltungen eine Limite von 100 Personen. (Bild: Keystone)

Öffentliche Anlässe sollen wieder auf hundert Personen beschränkt werden. Dafür spricht sich der neue Chef der Covid-19-Taskforce des Bundes aus.

Die Fallzahlen des Coronavirus befänden sich nahe an einem exponentiellen Wachstum. Es müsse früh eingegriffen werden. Ein exponentielles Anwachsen gelte es zu verhindern, sagte Martin Ackermann in einem Interview mit der «SonntagsZeitung». Ansonsten drohten drastische und teure Einschränkungen. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Wie gefährlich sind Aerosole in der Corona-Pandemie?

Virushaltige Partikel in der Luft, sogenannte Aerosole, spielen bei der Ansteckung mit dem Coronavirus eine Rolle. Doch wie gross diese ist, ist umstritten. Einig sind sich die Forscher derweil darin, dass vor allem in geschlossenen Räumen die Ansteckungsgefahr am grössten ist. Alle Hintergründe zum Thema können Sie hier nachlesen.

Belgien verbietet Reisen in die Kantone Waadt, Wallis und Genf

Belgien hat Reisen in die Kantone Waadt, Wallis und Genf verboten. Die Kantone figurieren auf der roten Liste des Aussenministeriums Belgiens, wie Radio SRF am Sonntagmorgen berichtete.

Auf der Webseite des Aussenministeriums heisst es, dass Reisen in diese Kantone «nicht möglich oder nicht erlaubt» sind. Wer umgekehrt aus diesen Kantonen in Belgien einreisen will, wird zu Quarantäne und einem Covid-19-Test verpflichtet. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Belgien verhängt Reiseverbote in drei Schweizer Kantone. (Bild: Keystone)
Bayern fordert weiteres Coronavirus-Hilfspaket für Autozulieferer

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder fordert wegen der Coronavirus-Krise im Herbst ein weiteres Rettungspaket für die Automobilzulieferer, die Luft- und Raumfahrt sowie den Maschinenbau. Zudem solle das Kurzarbeitergeld ausgedehnt werden, sagte der CSU-Chef der «Bild am Sonntag».

«Ich plädiere dafür, die Regelungen zum Kurzarbeitergeld bis weit ins nächste Jahr zu verlängern. Das allein hilft aber nicht, wenn es in bestimmten Industriebranchen keine Aufträge mehr gibt. Deshalb müssen wir im Herbst noch einmal für die Automobilzulieferer, die Luft- und Raumfahrt sowie den Maschinenbau ein Paket schnüren.»

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder fordert weitere Hilfsgelder für die Autozulieferer. (Bild: Keystone)

Söder bemängelte, dass die Planung und Umsetzung der Hilfsprogramme in Deutschland zu langsam vorangingen. «Ganz gleich, ob bei Krediten oder Investitionen: Das deutsche Planungswesen hat nicht die Corona-Geschwindigkeit entwickelt, die wir brauchen. Wir müssen besser und schneller werden.» Er sprach sich zugleich gegen weitere Lockerungen der Beschränkungen und für höhere Bussgelder bei Missachtung der Hygiene-Vorschriften aus. «Wir müssen damit rechnen, dass Corona mit voller Wucht wieder auf uns zukommt. (…) Wenn wir nicht aufpassen, kann bei uns wieder eine Situation wie im März entstehen.» Viele Menschen seien im Umgang mit dem Virus leichtsinniger geworden, kritisierte Söder.

Weiterhin keine Einigung bei Verhandlungen um Corona-Hilfen

Im Ringen um zusätzlich Coronavirus-Hilfen ist in den USA weiterhin keine Einigung in Sicht. «Es war das längste Treffen, das wir hatten, und es war produktiver als die anderen Treffen», sagte der führende Demokrat im US-Senat, Chuck Schumer, am Samstag im Beisein der Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi.

 

Der Streit um die Coronavirus-Hilfen im US-Repräsentantenhaus geht weiter. (Bild: Keystone)

Ähnlich äusserten sich der US-Finanzminister Steven Mnuchin und der Stabschef des Weissen Hauses, Mark Meadows, im Anschluss an die Gespräche im US-Kongress. Gleichzeitig machten beide Seiten klar, dass man noch weit voneinander entfernt sei. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Viele britische Unternehmen wieder einsatzbereit

Zwei Drittel der britischen Unternehmen sind nach dem Coronavirus-Lockdown wieder voll einsatzbereit. Dies geht aus einer am Sonntag publizierten Studie hervor. Die Analyse beruht auf Umfragen.

Im Juni hatten bei der gleichen Umfrage lediglich die Hälfte der befragten Firmen angegeben, einsatzbereit zu sein. Zudem erklärte rund ein Fünftel nach der jüngsten Erhebung des Industrieverbandes CBI, sie seien vorerst nur eingeschränkt arbeitsfähig. Einige Bereiche seien bei diesen Firmen noch geschlossen, hiess es.

Grossbritanniens Lockdown ist seit Mai stückweise aufgehoben worden. Der entscheidende Öffnungsschritt kam dann am 4. Juli.

Zusammenhalt in der Corona-Krise im Zentrum der 1.-August-Feiern

Die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Zusammenhalt des Landes sind der Kernpunkt der bundesrätlichen Ansprachen zum 1. August gewesen. Sämtliche fünf Bundesräte, die auftraten, lobten die Bevölkerung und dankten ihr für das Engagement. Es gelte, weiter wachsam zu bleiben und nicht nachzulassen. Das Virus sei nach wie vor da.

Die grösste Präsenz hatte naturgemäss Simonetta Sommaruga in ihrer Funktion als Bundespräsidentin. An der wegen des Coronavirus im kleinen Rahmen gehaltenen Bundesfeier auf dem Rütli lobte sie am Samstagmittag die Bevölkerung für ihr Verhalten während des Lockdowns. Sie habe gezeigt, dass die Schweiz zusammenstehe und «verhäbt».

Sommaruga ehrte 54 Personen, die aus allen Kantonen und der sogenannten fünften Schweiz stammten, also aus dem Ausland, als Heldinnen und Helden des Alltags. Sie hätten alle geholfen, dass die Krise habe bewältigt werden können, sei es im Spital, im Verkauf, in der Schule oder in der Nachbarschaft. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Tausende Israelis protestieren gegen Netanjahu und seinen Corona-Kurs

Tausende Israelis haben an mehreren Orten des Landes gegen Korruption und das Krisenmanagement von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in der Corona-Pandemie protestiert. Nach Angaben eines Sprechers der Polizei vom Samstagabend nahmen an einer Demonstration nahe der offiziellen Residenz des 70-Jährigen in Jerusalem mehr als 7’000 Menschen teil. Sie forderten den Rücktritt des Regierungschefs. Zu einer Kundgebung an der Privatresidenz Netanjahus in der Küstenstadt Caesarea erschienen nach Angaben der Polizei rund 1’000 Menschen. (sda)

Notfall-Komitee warnt vor Nachlassen im Kampf gegen Coronavirus

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sollte nach dem Rat ihres Notfall-Komitees zu Covid-19 einer allgemeinen Müdigkeit im Kampf gegen das Coronavirus vorbeugen. Dazu gehörten gerade angesichts des wirtschaftlichen Drucks fein abgestimmte und pragmatische Richtlinien für eine angemessene Reaktion auf einen Covid-19-Ausbruch, teilte das Experten-Gremium am Samstag nach einer Telefonkonferenz mit.

(Bild: Keystone)

Besonderes Augenmerk sollte darauf gelegt werden, dass sich auch die jüngere Generation dem Kampf gegen das Virus verpflichtet fühle. Das Komitee, das die WHO zu Anfang des Jahres einberufen hatte, betonte zudem aufgrund der voraussichtlich langen Dauer der Pandemie die Notwendigkeit nachhaltiger Bekämpfungsstrategien auf regionaler, nationaler und globaler Ebene.

Anti-Corona-Demo in Berlin: Polizei holt Veranstalter von der Bühne

Bei der Auflösung der Kundgebung von Gegnern staatlicher Corona-Auflagen in Berlin hat die Polizei die Veranstaltungsbühne besetzt. Mehrere Vertreter der Veranstalter wurden unter Protestrufen von Kundgebungsteilnehmern von der Bühne geholt. Als sich eine Person dagegen wehrte, gingen die Beamten mit Körpereinsatz vor.

Salzburger Festspiele in Corona-Zeiten

Unter strengen Hygiene-Auflagen sind am Samstag die Salzburger Festspiele eröffnet worden. Bis zum 30. August will das bedeutendste Klassik-Festival der Welt in seinem Jubiläumsjahr ein Zeichen setzen, dass trotz Corona-Krise Kunst und Kultur möglich sind.

Besucher dürfen ihre Maske nur auf den Sitzplätzen abnehmen, die Abstandsregeln sollen durch die Begrenzung der Tickets eingehalten werden. Im 100. Jahr des Bestehens des Musik- und Theater-Festivals werden statt rund 240 000 Karten nur 76 000 verkauft.

(Bild: Keystone)

Allenthalben haben die Kunstfreunde die Gelegenheit, Desinfektionsmittel zu benutzen. Die Stücke werden ohne Pause gespielt, die Buffets haben geschlossen. Fast alle sonst üblichen Events wie die Premierenfeiern der Schauspieler sind vorsorglich abgesagt. «Wir sind sehr aufgeregt», sagte Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler kurz vor der Eröffnung.

Die Corona-Situation in Österreich hatte sich in den vergangenen Tagen zwar verschlechtert, ist aber laut Gesundheitsministerium weiterhin unter Kontrolle. Die Zahl der Neuinfektionen lag zuletzt bei täglich rund 100 bis fast 200 Fällen.

Den künstlerischen Auftakt zur aussergewöhnlichen Festspielsaison machte am Samstagnachmittag Richard Strauss‘ mythische Oper «Elektra». Die Besucher wurden beim Einlass streng kontrolliert. Ihre Tickets waren personalisiert und nicht übertragbar. Ohne Ausweis kam niemand in die Vorstellung.

Polizei will Berliner Kundgebung gegen Corona-Massnahmen auflösen

Die Polizei will die Kundgebung von Gegnern staatlicher Corona-Auflagen in Berlin auflösen. Die Veranstalter seien nicht in der Lage, die Hygienemassnahmen einzuhalten, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur. Entsprechende Massnahmen würden vorbereitet. Bei der Kundgebung hatten sich am Samstag nach Polizeiangaben etwa 20 000 Menschen auf der Strasse des 17. Juni nahe des Brandenburger Tores versammelt.

Zuvor protestierten trotz steigender Infektionszahlen Tausende Menschen mit einem Demonstrationszug durch Berlin gegen die Corona-Massnahmen. Die Polizei ging von bis zu 17 000 Teilnehmern bei der Demo aus. Die Demonstranten forderten ein Ende aller Auflagen.

Nach Polizeiangaben wurden dabei die Hygienevorgaben wie Abstand und Mund-Nasen-Schutz nicht eingehalten. Einsatzkräfte gingen dagegen zunächst mit Lautsprecherdurchsagen oder Einzelansprachen vor. «Darüber hinaus werden Verstösse dokumentiert, sodass auch im Nachgang die Ahndung von Verstössen möglich ist», kündigte die Polizei an.

Zudem gab es erste juristische Konsequenzen. «Aufgrund der Nichteinhaltung der Hygieneregeln wurde eine Strafanzeige gegen den Leiter der Versammlung gefertigt», twitterte die Polizei.

Die Veranstalter erklärten die Demonstration anschliessend für beendet. Die unabhängig von der Demonstration anschliessend angemeldete Kundgebung war bis zur Auflösung zunächst davon nicht betroffen.

Polen verzeichnet Höchstwert bei neuen Corona-Infektionen

Polen hat so viele neue Corona-Fälle registriert wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Am Samstag verzeichneten die Behörden nach eigenen Angaben 658 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. Seit drei Tagen registriert das EU-Land täglich neue Rekordwerte. Die Regierung in Warschau erwägt deshalb schärfere Massnahmen gegen eine weitere Ausbreitung des Virus. Geprüft werde zum Beispiel erneut eine Quarantäne für Reisende aus einigen Ländern mit hohem Infektionsgeschehen. Im Land gilt eine Maskenpflicht in Bus und Bahn sowie in öffentlichen Gebäuden. In Polen haben sich nach offiziellen Angaben bislang 46 346 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert. 1721 Menschen starben demnach mit dem Virus.

Roger Federer überrascht Tennis-Fans

Während des Lockdowns in Italien im April begeisterte ein Rooftop-Video zweier junger Tennisspielerinnen aus Finale Ligure ganz Italien, die sich Bälle von Hausdach zu Hausdach zuspielten. Das Kunststück war, den Ball nicht auf die Strasse fallen zu lassen.

Das Video, in dem die beiden Nachwuchsspielerinnen Vittoria Oliveri (13) und Carola Pessina (11) den Ball mit Bravour zwischen ihren Terrassen hin und her spielten, schickten die beiden Freundinnen ihrem Trainer Dionisio Poggi, der es in sozialen Netzwerken postete. Die Aufnahme wurde von der offiziellen Seite der Tennis-Profi-Organisation ATP übernommen und begeisterte Millionen von Menschen weltweit, darunter auch Roger Federer. Dieser beschloss, die beiden Mädchen im Rahmen eines Werbedrehs zu überraschen:

Für einen Barilla-webespot überrascht Roger Federer zwei junge Tennis-Fans. (Video: Yotube, Barilla)

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Rio erlaubt in Corina-Krise wieder Baden im Meer

Inmitten der Corona-Krise hat Brasiliens Metropole Rio de Janeiro seine berühmten Strände wieder zum Baden im Meer geöffnet. Dies berichtete das Portal «G1» unter Berufung auf die Stadtverwaltung in der Nacht von Freitag auf Samstag. Die Erlaubnis, die Teil der fünften Phase der Öffnung der Stadt am Zuckerhut ist, gilt demnach von Samstag an. Auch mobile Verkäufer sollen tagsüber arbeiten und Bars bis nach Mitternacht geöffnet haben dürfen.

Ein Verbleib am Strand wie beim Sonnen bleibt vorerst allerdings verboten. Damit sollen allzu grosse Menschenansammlungen vermieden werden. Ein grosser Teil des Lebens in Rio spielt sich im Freien ab. Vor allem am Wochenende ist es schwer, die «Cariocas», wie die Bewohner Rios heissen, dazu zu bewegen, zu Hause zu bleiben. Dann füllen sich für gewöhnlich Strände und Bars.

Impfungen in Russland ab Oktober

Im Kampf gegen das Coronavirus will Russland im Herbst mit den ersten Impfungen beginnen. Dies sei für Oktober geplant, sagte Gesundheitsminister Michail Muraschko der Staatsagentur Tass zufolge am Samstag in Nischni Nowgorod. Zunächst sollten Ärzte und Lehrer geimpft werden, dann schrittweise der Rest der Bevölkerung. Seinen Angaben zufolge sind die klinischen Tests eines in Russland entwickelten Impfstoffes mittlerweile abgeschlossen. Dessen Zulassung sei in Vorbereitung. Einen Zeitplan nannte er nicht. Zuletzt war der 10. August als Zulassungstermin im Gespräch.

Im Oktober will Russland erste Impfungen durchführen. (Bild: Keystone)

Bereits im Mai hatte das staatliche Gamalaja-Institut für Epidemiologie und Mikrobiologie in Moskau mitgeteilt, einen Impfstoff entwickelt zu haben. Dieser habe bei allen Testpersonen eine Immunität gegen Corona erzeugt, ohne dass negative Nebenwirkungen aufgetreten seien. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Lena Dunham spricht über schwere Covid-19-Erkrankung

US-Schauspielerin Lena Dunham (34, «Girls») hat auf Instagram unter dem Titel «Meine Covid Geschichte» ausführlich ihre schwere Covid-19-Erkrankung beschrieben. Mitte März sei sie positiv getestet worden, schrieb Dunham am Freitag. Drei Wochen lang habe sie starke Symptome gehabt, darunter hohes Fieber, harten Husten, heftige Kopfschmerzen, Atembeschwerden und «erdrückende Müdigkeit».

Ihr Körper habe plötzlich rebelliert. «Die Nerven in meinen Füssen brannten und die Muskeln arbeiteten nicht mehr. Meine Hände waren taub. Ich konnte keine lauten Geräusche vertragen», führte Dunham weiter aus – «wie ein Rave, der schiefgelaufen ist». Erst nach einem Monat sei sie negativ getestet worden, aber viele Beschwerden hätten angedauert.

Sie schätze sich glücklich, dass sie von Ärzten, Familie und Freunden gut versorgt worden sei. Vielen Menschen in den USA fehle es an medizinischer Hilfe. Sie wolle offen über ihre Erkrankung sprechen, denn viele Leute würden immer noch unvorsichtig sein, keinen Abstand halten oder Masken tragen. Es gebe keine andere Wahl, als vernünftig und mitfühlend zu sein, mahnte Dunham.

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Kronprinzessin Victoria eröffnet Stockholmer Pride-Parade im Netz
Schwedens Kronprinzessin Victoria eröffnete die Pride-Parade in Schweden online. (Bild: Keystone)

Als erste Vertreterin der schwedischen Königsfamilie hat Kronprinzessin Victoria (43) den Startschuss für die Stockholmer Pride-Parade gegeben. Da die Parade für die Rechte von Schwulen, Lesben, Bi-, Trans- und Intersexuellen (englische Abkürzung: LGBTI) wegen der Coronavirus-Pandemie diesmal online abgehalten werden musste, richtete die schwedische Thronfolgerin am Samstag per Videobotschaft ein paar einleitende Worte an die Teilnehmer.

«Pride ist nicht nur irgendein Sommerfestival. Das ist ein Fest, aber auch eine Kundgebung für Menschenrechte. Es ist zugleich Ernst und Freude», sagte Victoria. Dass Schweden und Skandinavien bei den LGBTI-Rechten relativ weit vorne lägen, dürfe angesichts der Lage in anderen Weltteilen nicht als selbstverständlich hingenommen werden. «Wir dürfen nicht still sein. Wir müssen für diejenigen das Wort ergreifen, die das nicht wagen, dürfen oder können.»

Viele Studenten infiziert - Rotterdam mahnt zum Einhalten der Regeln

Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen unter Studenten hat der Bürgermeister von Rotterdam sämtliche Studenten der Stadt per Brief zum Einhalten der Schutzregeln ermahnt. «Auch junge Leute können schwer krank werden», heisst es in dem Appell, wie die Stadt am Samstag mitteilte. «Achtet untereinander auf eure Verantwortung, nur zusammen bekommen wir dieses Virus unter Kontrolle.» Täglich nähmen inzwischen die Infektionszahlen unter Studenten in Rotterdam zu.

Das Problem sei, dass Studenten nicht so schnell einen Corona-Test machen liessen, es nervig fänden, sich in Quarantäne zu begeben und sich auch mit der Kontaktnachverfolgung schwer täten, erklärte die Stadt. Als erste niederländische Städte führen Rotterdam und Amsterdam ab Mittwoch eine Maskenpflicht ein. Diese gilt für besonders belebte Plätze, Strassen und Geschäfte.

Madrid Open vor der Absage

Am Tag nach der Terminbestätigung für das US Open in New York wurde bekannt, dass das Madrid Open vor der Absage steht. Das Masters-1000-Turnier sollte unmittelbar nach dem US Open stattfinden, doch die Gesundheitsbehörden haben zur Absage geraten. Der Grund ist der zuletzt registrierte Anstieg der Coronavirus-Fallzahlen in der spanischen Hauptstadt.

Die Organisatoren sind nun dabei abzuwägen. «Wir sind in enger Kommunikation mit den Madrider Gesundheitsorganisationen sowie den nationalen Sportbehörden», hiess es von den Veranstaltern am Samstag in einem Statement. Das Turnier wäre ein wichtiges Vorbereitungsturnier für das ab 27. September angesetzte French Open in Paris.

Spanien müsste neu auf Liste der Risiko-Länder

Länder,  die innerhalb von zwei Wochen täglich 60 Neuinfektionen pro 100’000 Einwohner melden, kommen auf die Risiko-Liste des Bundesamts für Gesundheit (BAG). Wie «watson» berichtet, gehört seit heute Spanien zu diesen Ländern.

Somit müssten Reisende aus Spanien ab heute für zehn Tage in Quarantäne. Wer diese Vorgabe nicht einhält, kann gebüsst werden. Da das BAG seine Liste noch nicht aktualisiert hat, gilt die Regelung für Spanien noch nicht offiziell. Es ist derzeit unklar, wann die Anpassung erfolgt.

Die aktuelle Liste der Risikoländer finden Sie hier.

 

Ab heute Samstag müssten Reisende aus Spanien in der Schweiz eigentlich in Quarantäne. (Bild: Keystone)

Athen erweitert Maskenpflicht nach gestiegenen Corona-Fällen

Angesichts der Zunahme der Corona-Fälle erweitert Griechenland die Maskenpflicht. Am Freitag waren 78 neue Infektionen gemeldet worden. Wie der Zivilschutz mitteilte, müssen alle Menschen fortan in geschlossenen Räumen eine Maske tragen. Zudem sind Besuche in Krankenhäusern und Altersheimen nur im Ausnahmefällen erlaubt.

In Bars dürfen sich nur noch so viele Menschen aufhalten, wie es Sitzplätze gibt. Stehende Kunden dürfen auch draussen nicht mehr bedient werden. Bei Zuwiderhandeln droht eine Geldbusse von 150 Euro.

Sektenchef in Südkorea Behinderung der Corona-Bekämpfung verhaftet

Der Anführer der christlichen Sekte Shincheonji in Südkorea ist wegen des Vorwurfs verhaftet worden, die Massnahmen der Regierung gegen die Verbreitung des Coronavirus behindert zu haben. Die Organisation hatte wegen massenhafter Infektionen unter ihren Anhängern wochenlang im Zentrum des Virusausbruchs in dem Land gestanden. Das Bezirksgericht der Stadt Suwon habe einen Haftbefehl für den 88-jährigen Sektengründer Lee Man Hee erlassen, berichten südkoreanische Sender und die nationale Nachrichtenagentur Yonhap am Samstag.

Sektengründer Lee Man Hee wurde in Südkorea wegen Behinderung der Corona-Bekämpfung verhaftet. (Bild: Keystone)

Die Staatsanwaltschaft beschuldigt Lee, gegenüber den Quarantänebehörden falsche Angaben zur Zahl der Mitglieder und zu deren Treffpunkten gemacht zu haben. Zudem soll er 5,6 Milliarden Won (vier Millionen Euro) von Kirchengeldern abgezweigt und nicht genehmigte Gottesdienste durchgeführt haben.

Deutsche Wirtschaftsexperten warnen vor erneutem Lockdown

Führende Ökonomen in Deutschland warnen vor den wirtschaftlichen Auswirkungen der steigenden Corona-Infektionen. «Eine zweite Welle könnte wirtschaftlich schädlicher sein als die erste Welle. Denn viele Unternehmen sind angeschlagen, haben hohe Schulden und kaum mehr Rücklagen.»

Dies sagte der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, der «Rheinischen Post» vom Samstag. Der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther, warnte zudem die deutsche Regierung davor, einen zweiten bundesweiten Lockdown übereilt zu verhängen. Dies sei derzeit wegen der sozialen und ökonomischen Kollateraleffekte nicht zu verantworten.

180 neue Fälle in der Schweiz

In der Schweiz gibt es am Samstag 180 neue Coronavirus-Fälle. Dies teilt das BAG mit. Am Freitag waren es noch 210. Zwei weitere Todesfälle sind zu beklagen. Alles zum Thema finden Sie hier.

Tausende demonstrieren in Berlin gegen Corona-Massnahmen

Mehrere Tausend Menschen haben sich am Samstag in Berlin zu einer Demonstration gegen die Corona-Massnahmen versammelt. Trotz steigender Infektionszahlen machen sie sich für ein Ende aller Auflagen stark.

Auf dem Boulevard Unter den Linden standen die Demonstranten dicht gedrängt. Auf Abstandsregeln wurde dabei weitgehend nicht geachtet. Zudem trugen kaum Teilnehmer einen Mund-Nasen-Schutz. Zu sehen waren Ortsschilder und Fahnen verschiedener Bundesländer.

Elf Rekruten in Churer Kaserne infiziert

Bei der Schweizer Armee ist es erneut zu seinem Corona-Ausbruch gekommen. Wie Blick berichtet, sind in der Kaserne Chur elf Soldaten mit dem Covid-19-Virus infiziert. «Sie befinden sich zusammen mit zwölf weiteren Soldaten, die mit ihnen in Kontakt gestanden sind, in Quarantäne», wie Armeesprecher Daniel Reist gegenüber der Zeitung sagt. Die restlichen Soldaten, die mit den Infizierten nicht direkt Kontakt hatten, seien nach Hause geschickt worden, «wenn sie Beschwerde- und symptomfrei gewesen sind».

Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Elf Soldaten in der Kaserne Chur leiden am Coronavirus. (Bild: Keystone)
Flugzeug-Zulieferer Spirit Aerosystems baut 1100 Arbeitsplätze ab

Der US-Flugzeugzulieferer Spirit Aerosystems will 1100 Arbeitsplätze abbauen. Dies teilte der Konzern in der Nacht auf Samstag mit.

Die Hauptgründe für die Massnahmen sein die Flugverbote für Boeing-Maschinen des Typs 737 MAX sowie wegen der Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie, hiess es. Vor einem Monat hatte das Unternehmen bereits bekannt gegeben, es strebe Hilfen von seinen Gläubigern an.

Mexiko rückt bei Zahl der Corona-Opfer an dritte Stelle

Die Zahl der Corona-Toten in Mexiko ist auf 46’688 gestiegen. Das teilte das Gesundheitsministerium des lateinamerikanischen Landes am Freitag mit. Damit überholte Mexiko bei der Zahl der Todesopfer durch die Lungenkrankheit Covid-19 Grossbritannien und rückte weltweit an die dritte Stelle hinter Brasilien und den Vereinigten Staaten.

 

Mit 46’688 Toten verzeichnet Mexico die weltweit dritthöchste Corona-Opferazahl. (Bild: Keystone)

Bislang haben sich in dem Land 424’637 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Damit liegt Mexiko weltweit an sechster Stelle. Experten gehen allerdings davon aus, dass die tatsächliche Zahl der Infektionen deutlich höher liegen dürfte, weil in Mexiko nur relativ wenig getestet wird.

Bolsonaro über das Coronavirus: «Wovor haben Sie Angst?»

Auch nach seiner eigenen Coronavirus-Infektion sorgt Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro mit Äusserungen in der Corona-Krise für Aufsehen. «Ich wusste, dass ich sie (die Krankheit) eines Tages bekommen würde. Leider denke ich, dass fast alle von Ihnen diese eines Tages bekommen werden. Wovor haben Sie Angst?», sagte Bolsonaro nach einem Bericht der Zeitung «Folha de S. Paulo» während eines Besuchs in der Stadt Bagé im Süden des Landes auf einer Pressekonferenz zu Journalisten. Dem müsse man ins Auge sehen.

Der Staatschef übergab in Bagé die Schlüssel für staatliche Sozialwohnungen und eröffnete eine zivil-militärische Schule. Nachdem er bei der Ankunft zunächst noch eine Schutzmaske getragen hatte, als er Menschenansammlungen auslöste, nahm Bolsonaro die Maske später ab und grüsste Anhänger.

 

«Ich wusste, dass ich sie (die Krankheit) eines Tages bekommen würde. Leider denke ich, dass fast alle von Ihnen diese eines Tages bekommen werden. Wovor haben Sie Angst?», so Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro. (Bild: Keystone)

US-Fallstudie zu Sommercamp: Kinder jeden Alters mit Corona infiziert

Eine Studie zu einem Coronavirus-Ausbruch in einem Sommercamp untermauert der US-Gesundheitsbehörde CDC zufolge die Erkenntnis, dass sich Kinder jeden Alters mit dem Erreger infizieren können. Entgegen ursprünglicher Annahmen könnten Kinder und Jugendliche auch eine «wichtige Rolle» bei der Übertragung von Sars-CoV-2 spielen, hiess es weiter. Die am Freitag (Ortszeit) veröffentlichte Studie dürfte in den USA auch die Debatte zur Wiedereröffnung von Schulen nach den Sommerferien erneut anheizen.

Die Studie befasst sich mit einem Coronavirus-Ausbruch, der sich Ende Juni innerhalb von etwa zehn Tagen in einem Feriencamp für Kinder und Jugendliche im südlichen Bundesstaat Georgia zugetragen hatte. Von den rund 600 dort anwesenden Personen gab es nur von 344 das Ergebnis eines Corona-Tests. Von ihnen hatten sich allerdings 260 mit dem Coronavirus infiziert, also fast die Hälfte. Darunter waren 51 Kinder im Alter bis zehn Jahren, 180 Jugendliche und 29 volljährige Personen. Wegen der fehlenden Testergebnisse sei anzunehmen, dass es noch mehr Infektionen gegeben habe, hiess es in der Studie.

YB-Fans trotz Corona im Meisterrausch - Flaniermeile kurz gesperrt
Das Party-Volk versammelt sich in Bern um den Meistertitel von YB zu feiern. (Bild: Keystone)

Bern im Banne der Young Boys: Tausende YB-Fans haben am Freitagabend in der Bundesstadt den 14. Meistertitel ihres Vereins gefeiert. Aus Sorge um Corona-Ansteckungen war die Polizei mit einem Grossaufgebot präsent.

Die Aarbergergasse beim Bahnhof, eine bekannte Ausgehmeile, drohte zwischenzeitlich aus allen Nähten zu platzen. Die Polizei schränkte den Zutritt vorübergehend ein, wie sie auf Twitter bestätigte. «Wir haben Verständnis für den Freudentaumel. Allerdings feiert auch Corona mit, daher bitte Abstand halten.» Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Fitch senkt Ausblick für Kreditwürdigkeit der USA auf negativ

Die US-Ratingagentur Fitch betrachtet die Bonität der weltgrössten Volkswirtschaft USA angesichts der steigenden Staatsverschuldung etwas kritischer. Die Kreditwächter bestätigten am Freitag (Ortszeit) zwar das Top-Rating «AAA».

Sie senkten aber den Ausblick für die Kreditwürdigkeit von «stabil» auf «negativ», so dass eine Abstufung drohen könnte. Fitch begründete die Entscheidung mit der anhaltenden Verschlechterung der US-Staatsfinanzen und einem fehlenden fiskalpolitischen Plan zum Abbau des Haushaltsdefizits und Schuldenstands.

Kanton Genf ordnet wegen Corona Schliessung aller Nachtclubs an

Genf ergreift wieder strengere Massnahmen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Der Kanton hat die Schliessung der 36 Nachtclubs ab Freitagabend angeordnet. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Nach Corona-Genesung: Bonsolaro badet in der Menge

Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro hat aus seiner eigenen Corona-Infektion offensichtlich nichts gelernt. Bei einem Besucht in Bagé im Süden Brasiliens trug er zwar eine Maske, schüttelte aber Hände, wie das Portal G1 am Freitag berichtete. Es bildeten sich Menschenansammlungen. Bolsonaro zeigte bei dem Auftritt demnach das umstrittene Malariamittel Hydroxychloroquin, das er zur Covid-19-Behandlung propagiert.

US Open soll trotzdem stattfinden

Das US Open in New York soll trotz der Coronavirus-Pandemie stattfinden. Die Verantwortlichen des amerikanischen Tennisverbandes (USTA) gaben einen Monat vor dem Start des Turniers am 31. August grünes Licht für die Durchführung.

Das normalerweise vierte und letzte Grand-Slam-Turnier wird ohne Zuschauer und in einer Blase mit sehr eingeschränkter Bewegungsfreiheit stattfinden. Zuvor findet ab dem 22. August auch der kombinierte Event (Masters-1000 bei den Männern, Premier bei den Frauen) von Cincinnati statt, der nach New York disloziert wurde. «Wir sind zuversichtlich, dass Sicherheit und Gesundheit aller Beteiligten garantiert werden können», schreibt die USTA in einer Medienmitteilung.

Das US Open soll um jeden Preis stattfinden. (Archivbild: Keystone)
EU setzt Hoffnung auf Sanofi-Impfstoff

Die EU-Kommission will 300 Millionen Dosen eines künftigen Impfstoffs vom französischen Pharmaunternehmen Sanofi kaufen. Vorgespräche für einen anvisierten Vertrag seien am Freitag abgeschlossen worden, teilte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mit.

Geplant ist demnach ein Rahmenvertrag, wonach die Kommission vorab einen Teil der Entwicklungskosten des Unternehmens übernimmt und dafür das Recht erhält, eine bestimmte Anzahl von Impfstoffdosen in einem bestimmten Zeitraum zu kaufen. Die bereitgestellten Mittel wären eine Anzahlung für die Impfstoffe, die die EU-Staaten später tatsächlich kaufen. Sanofi will für seinen Impfstoffkandidaten nach jetziger Planung im Juni 2021 die Zulassung beantragen.

Teilnehmer eines Pferdesportanlasses positiv getestet

An einem Reitsportanlass des Nationalen Pferdezentrums in Bern hat Ende Juli eine Person teilgenommen, die später positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Die engen Kontaktpersonen wurden in Quarantäne gesetzt.

Für alle anderen Teilnehmenden stufte das Berner Kantonsarztamt das Übertragungsrisiko als sehr gering ein. Der Anlass mit 500 bis 600 Personen fand grösstenteils draussen statt und es bestand ein Schutzkonzept, wie die bernische Gesundheitsdirektion am Freitag mitteilte.

Am Pferdeanlass war eine mit Corona Infizierte Person. (Symbolbild: Keystone)
Moret und Stöckli rufen in Genf Bevölkerung zu Vorsicht auf

Nationalratspräsidentin Isabelle Moret und Ständeratspräsident Hans Stöckli haben bei einem Besuch am Freitag in Genf die Bevölkerung aufgerufen, angesichts der Coronavirus-Pandemie Verantwortung zu übernehmen. Ein zweiter Lockdown müsse unbedingt verhindert werden.

Die zur zur Verfügung gestellten Gelder für Darlehen, Garantien und andere Hilfsleistungen entsprächen einem zweiten Jahresbudget des Bundes, sagte Moret (FDP/VD) vor den Medien. Es werde unmöglich sein, diese Operation zu wiederholen, sagte die Nationalratspräsidentin, die auf Konjunkturprogramme auf Bundesebene setzt. Man müsse nun lernen, mit dem Virus zu leben.

Isabelle Moret und Hans Stoeckli begüssen sich Corona-konform. (Bild: Keystone)
Zürcher Clubs sehen keinen Grund, wieder zu schliessen

Das Zürcher Nachtleben steht nach mehreren Superspreader-Events in der Kritik. Die Lokale wieder zu schliessen, kommt für die Bar- und Clubkommission aber nicht in Frage. Die meisten Corona-Infizierten hätten sich nicht in einem Club angesteckt sondern etwa bei Freunden oder bei der Arbeit.

Ob eine Maskenpflicht im Club sinnvoll wäre, ist für Bücheli unklar, weil man nicht wisse, ob sich die Besucher darauf einlassen würden. Sicher sei nur, dass das Durchsetzen mit beträchtlichem Aufwand verbunden wäre.

Ein erneuter Lockdown ist für die Branche und deren Angestellten auch eine Frage des Überlebens: Jeder vierte Betrieb hat bereits Angestellte entlassen. Von den Verbliebenen beziehen aktuell 75 Prozent Kurzarbeitsentschädigung.

Die Corona-Kurzarbeit läuft aber Ende August aus. Dann dürften noch mehr Angestellte ihre Stelle verlieren. Gemäss Bücheli wird zudem ein grosser Teil der Clubs bis Herbst keine Liquidität mehr haben und wohl für immer in den Lockdown gehen.

Hier steckt sich die Schweiz mit dem Virus an

SRF liegen erstmals Zahlen dazu vor, wo sich die Schweizer Bevölkerung mit Covid-19 ansteckt. Bei weniger als der Hälfte der Fälle ist bekannt, wo die Infektionen stattfanden. Dort, wo sie bekannt sind, zeichnet sich aber ein klares Bild ab:

(Screenshot: SRF)
Millardenverlust bei Öl-Multi Exxon

Der grösste US-Ölmulti ExxonMobil ist wegen der Corona-Krise tief in die roten Zahlen geraten. Im zweiten Quartal fiel unterm Strich ein Verlust von 1,1 Milliarden Dollar (0,9 Mrd Euro) an, wie der Konzern am Freitag im texanischen Irving mitteilte. Vor einem Jahr hatte Exxon noch 3,1 Milliarden Dollar verdient.

Johnson stoppt weitere Lockerungen

Der britische Premierminister Boris Johnson hat weitere Lockerungsmassnahmen in der Corona-Krise für ganz England gestoppt. Die Infektionszahlen steigen ihm zufolge wieder an. «Wir müssen schnell reagieren», sagte Johnson an einer Medienkonferenz in London.

Zum 1. August sollten eigentlich in England kleine Hochzeitsempfänge wieder möglich sein und zum Beispiel Casinos wieder öffnen dürfen. Das wird sich nun um mindestens zwei Wochen verzögern. Ausserdem kündigte der Regierungschef weitere Schutzmaßnahmen an, darunter das Tragen von Masken in Kinos.

Fiat Chrysler mit Milliardenverlust

Der italienisch-amerikanische Autobauer Fiat Chrysler (FCA) ist in der Corona-Krise tief in die roten Zahlen gerutscht. Unter dem Strich stand im zweiten Quartal ein Verlust von 1,05 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Freitag in London mitteilte.

Optimismus für Impfstoff gegen Coronavirus gross

Vier Fünftel der Schweizerinnen und Schweizer sind zuversichtlich, dass es innert maximal zwei Jahren einen Impfstoff gegen das Coronavirus geben wird. Und die Hälfte von ihnen würde sich damit auch impfen lassen.

Die ganze Welt hofft auf einen baldigen Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus. (Symbolbild: Keystone)

Das geht aus einer am Freitag veröffentlichten Umfrage der Marketingfirma Mindnow hervor. Befragt wurden 1700 Personen aus allen Kantonen und Altersklassen. Bei den Impfwilligen ist der Anteil der über 65-Jährigen mit 64 Prozent am höchsten. Auf die Geschlechter bezogen zeigten sich die Frauen mit 43 Prozent Impfwunsch skeptischer als die Männer (54 Prozent). Mehr hier.

Frankreich setzt verstärkt auf Maskenpflicht an der frischen Luft

Wegen steigender Infektionszahlen hat Frankreichs Regierung den örtlichen Behörden mehr Spielraum bei der Maskenpflicht gegeben.

(Symbolbild: Keystone)

Um die Ausbreitung von Covid-19 einzuschränken, könnten die Präfekturen nun die Maskenpflicht auf öffentliche Plätze ausdehnen, erklärte Gesundheitsminister Olivier Véran am Freitag. Diese Entscheidung könne vor Ort je nach Gesundheitslage getroffen werden.

Bolsonaro fühlt sich nach Corona-Ansteckung «etwas schwach»

Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro fühlt sich nach seiner Ansteckung mit dem Coronavirus nach eigenen Worten geschwächt.

«Ich habe gerade eine Blutuntersuchung gemacht. Gestern habe ich mich etwas schwach gefühlt. Sie haben auch eine kleine Infektion festgestellt. Jetzt nehme ich Antibiotika», sagte er am Donnerstag (Ortszeit) in einer Live-Übertragung in sozialen Netzwerken. «Ich habe mir da Schimmel eingefangen, Schimmel in der Lunge vielleicht, kann sein», ergänzte er.

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Seine Corona-Infektion hatte der 65-Jährige bereits am vergangenen Wochenende für überwunden erklärt. Ein neuer Corona-Test bei ihm sei negativ ausgefallen, hatte er am Samstag getwittert. Bolsonaro hatte zwei Wochen zuvor bekanntgegeben, dass er sich mit dem Coronavirus infiziert habe.

Zahl der Neuinfektionen auf Malta stark gestiegen

Auf Malta ist die Zahl der Neuinfektionen in den letzten Tagen stark angestiegen. Die Behörden des Inselstaats meldeten zuletzt 94 Neuinfektionen – so hoch wie zuletzt im März.

Bereits am Vortag war die Zahl der Fälle auf der Insel um 78 gestiegen. Das EU-Land zählt insgesamt ca. 500.000 Einwohner. Das stark vom Tourismus abhängige Malta weist schon jetzt ein deutlich erhöhtes Fallaufkommen auf. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag laut Europäischem Seuchenkontrollzentrum ECDC zuletzt bei 21,7 Neuinfektionen binnen sieben Tagen je 100.000 Einwohnern.

Dänische Gesundheitsbehörde rät zu Mundschutz in Bussen und Bahnen

Generell herrscht im Grossteil Skandinaviens keine Maskenpflicht – jetzt wird in Dänemark aber empfohlen, im Gedränge in öffentlichen Verkehrsmitteln besser einen Mundschutz zu tragen.

Wenn die Dänen nach den Ferien ab der kommenden Woche an ihre Arbeitsplätze und Bildungseinrichtungen zurückkehrten, könne es in Bussen, Zügen und auf Fähren schwieriger werden, den nötigen Abstand zueinander zu wahren, erklärte die dänische Gesundheitsverwaltung am Freitag. «Deshalb empfehlen wir jetzt, in diesen Situationen einen Mundschutz in der Tasche dabei zu haben und ihn aufzusetzen, wenn es schwer ist, Abstand zu halten», erklärte Behördenchef Søren Brostrøm.

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Gleichzeitig wies die Behörde darauf hin, dass sich die Corona-Zahlen in Dänemark weiterhin auf einem niedrigen Niveau befänden. Es gebe derzeit keine deutlichen Anzeichen für einen markanten Anstieg.

Keine MotoGP-Rennen in Übersee

In der laufenden Saison der Motorrad-WM wird es keine Rennen ausserhalb Europas mehr geben. Das gaben der Weltverband (FIM), die Team-Vereinigung (IRTA) und der Rechteinhaber Dorna in einer gemeinsamen Mitteilung bekannt.

Damit steht auch fest, dass die noch nicht definitiv abgesagten Rennen in Argentinien, Thailand und Malaysia wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr ausfallen. Dafür soll am 22. November in Europa ein zusätzlicher Lauf, der 14. für die MotoGP und der 15. für die Moto2- und Moto3-Kategorie, stattfinden. Wo dieses Saisonfinale in Szene gehen wird, wird am 10. August bekanntgegeben.

Corona im Südpazifik: Erstes Virus-Todesopfer auf Fidschi

Auf Fidschi im Südpazifik ist erstmals ein Patient im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Der 66-Jährige, der sich bei einer medizinischen Behandlung in Indien mit dem Coronavirus infiziert hatte, habe isoliert in einem Krankenhaus des Inselstaates gelegen, teilten die örtlichen Behörden am Freitag mit. Hier lesen Sie mehr.

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Optimismus für Impfstoff gegen Coronavirus gross

Vier Fünftel der Schweizer sind zuversichtlich, dass es innert maximal zwei Jahren einen Impfstoff gegen das Coronavirus geben wird. Und die Hälfte von ihnen würde sich damit auch impfen lassen.

Das geht aus einer am Freitag veröffentlichten Umfrage der Marketingfirma Mindnow hervor. Befragt wurden 1700 Personen aus allen Kantonen und Altersklassen. Bei den Impfwilligen ist der Anteil der über 65-Jährigen mit 64 Prozent am höchsten. Auf die Geschlechter bezogen zeigten sich die Frauen mit 43 Prozent Impfwunsch skeptischer als die Männer (54 Prozent).

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Auch bei den Landesteilen ergaben sich Unterschiede in der Impfskepsis. So ist die Skepsis in der Ostschweiz verbreiteter als in der Zentralschweiz und im Tessin. Weniger populär als eine mögliche Impfung gegen die Lungenkrankheit Covid-19 ist die saisonale Grippeimpfung.

Um das Gesundheitswesen vor einer Überlastung zu bewahren, gaben 29 Prozent der Befragten an, sich dieses Jahr gegen die Grippe impfen zu lassen. Eine kleine Minderheit von fünf Prozent bilden diejenigen, die gar nicht an das Coronavirus glauben.

Angst haben die Befragten mit 24 Prozent der Nennungen vor einem neuen Lockdown. Und 29 Prozent befürchten, dass es nie mehr so sein wird, wie vor der Covid-19-Pandemie.

BAG meldet 210 Neuinfektionen

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag innert eines Tages 210 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Das sind leicht weniger als am Vortag. Die Fallzahl lag zum zweiten Mal in Folge über der 200er-Marke.

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Erstmals Touristen auf Mallorca in Quarantäne

Laut der mallorquinischen Zeitung «Diario de Mallorca» mussten erstmals zehn Feriengäste auf der Baleareninsel in Quarantäne. Die Gesundheitsbehörde habe den Fall bestätigt, jedoch weder Zahl, Alter noch Herkunft der Urlauber kommentiert. Die Personen würden nur leichte oder gar keine Symptome aufweisen.

Erster Todesfall in Vietnam in Verbindung mit Covid-19

In Vietnam ist erstmals ein Mensch in Verbindung mit Covid-19 gestorben. Das gab am Freitag die Regierung in dem südostasiatischen Land bekannt, das bisher als sehr erfolgreich im Kampf gegen die Corona-Pandemie gilt.

Jedoch gibt es schon seit Tagen Angst vor einer zweiten Welle: In der Küstenstadt Da Nang waren am vergangenen Wochenende erstmals wieder Infektionen verzeichnet worden, nachdem Vietnam fast 100 Tage lang keine lokale Ansteckung mit dem Coronavirus gemeldet hatte. Mittlerweile gibt es auch Neuinfektionen in der Hauptstadt Hanoi.

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Der gestorbene Patient war am 9. Juli ins Krankenhaus gebracht worden. Berichten zufolge war er über 70 Jahre alt und litt an mehreren Vorerkrankungen.

Am Freitag meldete das Land am Mekong auch einen Rekord an Neuinfektionen: Die Zahl kletterte um 45 auf insgesamt 509 bestätigte Fälle. Die meisten steckten sich in Krankenhäusern in Da Nang mit dem Virus an. Die gerade bei Urlaubern beliebte Metropole war bereits vor Tagen weitgehend abgeriegelt worden. Auch in Hanoi mit etwa acht Millionen Einwohnern waren zuletzt wieder alle Cafés und Bars geschlossen worden, grössere Menschenansammlungen sind verboten.

Büromieten sinken wegen Corona im zweiten Quartal erneut

Bei den Büromieten in der Schweiz hat sich die Corona-Pandemie im zweiten Quartal erneut bemerkbar gemacht: Büros wurden zwischen April und Juni erneut günstiger, nachdem sie im ersten Quartal erstmals seit drei Jahren rückläufig waren. Den Wohnungsmieten konnte die Krise hingegen praktisch nichts anhaben.

Insgesamt sanken die Abschlussmieten für Büros im zweiten Quartal gegenüber dem ersten Quartal dieses Jahres um 3,3 Prozent, wie der am Freitag veröffentlichte Index von Fahrländer Partner Raumentwicklung (FPRE) zeigt. Die grosse Unsicherheit über den weiteren Verlauf der Pandemie und der konjunkturellen Entwicklung führe bei Unternehmen zu Zurückhaltung, hiess es in der Mitteilung. Die Vermieter müssten bei Neuabschlüssen grössere Zugeständnisse an die Mieter machen.

In der Region Zürich (-4,7%) und Genfersee (-3,9%) sanken die Neumieten für Büroflächen im Schnitt am stärksten. Eine Entwicklung ins Negative zeigte sich in allen Regionen, mit Ausnahme der Südschweiz. Dort verlief die Mietentwicklung entgegen dem allgemeinen Trend und Büro-Neumieten waren gegenüber dem Vorquartal um 3,5 Prozent teurer.

Corona-Fallzahlen in Deutschland bleiben hoch

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 870 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Damit bleiben die täglichen Fallzahlen weiterhin auf einem hohen Niveau.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich somit mindestens 208.698 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das RKI am Freitagmorgen im Internet meldete (Datenstand 31.7., 0.00 Uhr).

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Am Donnerstag hatte die Zahl der täglich registrierten Neuinfektionen in Deutschland mit 902 den Höchststand für Juli markiert. Bis Mitte Juli hatte die Zahl wochenlang meist bei unter 500 gelegen. Aufgrund der steigenden Fallzahlen fürchtet das RKI – eine Bundesbehörde – eine Trendumkehr in Deutschland. Grund dafür sei Nachlässigkeit bei der Einhaltung der Verhaltensregeln.

Umgerechnet auf die Einwohnerzahl liegen die deutschen Zahlen weit unter denen der Schweiz. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hatte am Donnerstag für die Schweiz und Liechtenstein 220 Neuansteckungen innert einem Tag gemeldet. Deutschland hat fast zehnmal so viele Einwohner wie die Schweiz.

US-Immunologe Fauci über Corona: Müssen alle Stoppzeichen rausholen

Der führende US-Gesundheitsexperte Anthony Fauci kann nicht einschätzen, ob die Corona-Pandemie in den USA sich dem Ende nähert oder noch in der Anfangsphase steckt. Eine Vorhersage sei unmöglich, sagte Fauci dem US-Sender CNN am Donnerstag (Ortszeit). Hier gelangen Sie zum Artikel.

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Detailhandel erholt sich im Juni weiter

Die Umsätze im Schweizer Detailhandel wurden auch im Juni noch stark von den Auswirkungen der Coronaviruspandemie beeinflusst. Sie erholten sich aber nach ersten positven Signalen im Mai weiter. Während Branchen wie der Versandhandel oder der Handel mit IT-Geräten erneut äusserst viel verkauften, lagen die Umsätze etwa in der Uhren- und Schmuckbranche hingegen noch immer tiefer als im Vorjahr.

Im Vergleich zum Vorjahr nahmen die Umsätze im Detailhandel gemäss den provisorischen Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) kalenderbereinigt über alle Branchen hinweg um 0,4 Prozent zu.

Der Lebensmitteldetailhandel inklusive Getränke und Tabakwaren legte im Vergleich zum Vorjahr nominal, also ohne Berücksichtigung der Teuerung, zwar um 6,8 Prozent zu (real: +5,7%), dabei scheinen Hamsterkäufe allerdings deutlich abgenommen zu haben. Im Mai hatten die Lebensmittelläden nämlich noch eine Umsatzzunahme gegenüber Vorjahr um knapp 20 Prozent verzeichnet.

Auch im Nicht-Nahrungsmittelsektor, der im März (nom. -18,1%) und April (nom. -38,9%) wegen der Ladenschliessungen noch massive Umsatzeinbussen verzeichnet hatte, zeigte sich mit einem nominalen Minus von 1,4 Prozent im Juni wieder eine deutliche Normalisierung.

Viele Australier mit Coronavirus halten sich nicht an Lockdown

Jeder vierte mit dem Coronavirus infizierte Australier im Corona-Hotspot Victoria hält sich den Behörden zufolge nicht an die Gesundheitsvorschriften und geht weiter unter Menschen. Als Gesundheitsinspektoren in den vergangenen zwei Tagen die Häuser von mehr als 500 Personen überprüft hätten, seien 130 von ihnen nicht zu Hause gewesen – und unter anderem weiter zur Arbeit gegangen, sagte der Premierminister des südöstlichen Bundesstaates, Daniel Andrews, am Freitag. «Um Himmels willen, wenn Sie das Virus haben, müssen Sie zu Hause bleiben», betonte der Politiker.

Gegen 100 Menschen in Victorias Hauptstadt Melbourne werde ermittelt, weil sie die Lockdown-Regeln gebrochen hätten. Die Polizei habe bereits 124 Bussgelder in Höhe von bis zu 1300 australischen Dollar (790 Euro) verhängt, so Andrews.

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In der Millionenmetropole war vor drei Wochen nach steigenden Corona-Zahlen erneut ein strikter Lockdown ausgerufen worden, der noch bis mindestens 19. August dauern soll. Andrews schloss aber nicht aus, dass die Massnahme verlängert werden könnte, um die Ausbreitung einzudämmen.

Restaurant-Schliessungen in Hongkong nach nur einem Tag aufgehoben

In Hongkong ist die wegen der Corona-Pandemie verordnete Schliessung aller Restaurants nach nur einem Tag wieder aufgehoben worden. Die Behörden der chinesischen Sonderverwaltungszone beschlossen am Donnerstag die Aufhebung der Massnahme, da diese grossen Unmut in der Bevölkerung ausgelöst hatte.

In den Onlinenetzwerken veröffentlichte Fotos zeigten, dass viele Arbeiter in der Mittagspause gezwungen waren, ihr Essen in Parkanlagen oder auf Bürgersteigen einzunehmen. Manche flüchteten wegen heftiger Regengüsse sogar in öffentliche Toiletten und assen dort. Die Restaurant-Schliessungen hätten zu «Unannehmlichkeiten» und «Schwierigkeiten» geführt, räumten die Behörden ein.

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In der Stadt mit 7,5 Millionen Einwohnern wurde daraufhin der Besuch von Restaurants wieder zugelassen, allerdings nur tagsüber. Die Vorschriften erlauben jedoch immer nur maximal zwei Gäste an einem Tisch. Zudem darf nur maximal die Hälfte der Plätze besetzt sein.

Corona-Einschränkungen im Norden Englands wieder verschärft

Wegen einer verstärkten Ausbreitung des Coronavirus im Norden Englands führt die britische Regierung in einigen Regionen wieder strengere Kontaktbeschränkungen ein. Betroffen seien der Grossraum Manchester sowie Teile von West Yorkshire und East Lancashire, schrieb Gesundheitsminister Matt Hancock am späten Donnerstagabend auf Twitter. Ab Mitternacht dürfen sich dort Mitglieder verschiedener Haushalte nicht mehr in Innenräumen treffen, wie der Minister ankündigte. Ein «sofortiges Handeln» sei für die Sicherheit der Menschen notwendig.

(Symbolbild: Keystone)

Hancock führte die verstärkte Ausbreitung des Virus auf Nachlässigkeit bei der Einhaltung der Abstandsregeln zurück. Die Regierung handle «schweren Herzens», schrieb der Minister weiter. «Aber wir können einen Anstieg von Covid-Fällen in ganz Europe sehen und sind entschlossen, alles Nötige zu tun, um die Menschen zu schützen.»

Nato-Pläne für zweite Pandemiewelle kommen nur schleppend voran

Die von der Nato vorbereitete Krisenhilfe für den Fall einer zweiten Welle der Corona-Pandemie könnte deutlich weniger umfangreich ausfallen als geplant. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur hatten Mitgliedstaaten zuletzt noch nicht einmal 1,6 Millionen Euro für den neuen Treuhandfonds zur Pandemieabwehr zugesagt. Hoffnung der Nato-Zentrale war es, zügig mindestens einen zweistelligen Millionenbetrag zusammenzubekommen.

Mit dem Geld aus dem bereits im Juni beschlossenen «Pandemic Response Trust Fund» will die Nato eigentlich den Aufbau von Lagern mit medizinischer Ausrüstung ermöglichen und im Fall einer zweiten grossen Corona-Welle auch Partnerländer wie die Ukraine unterstützen können. Angesichts der sich hinziehenden Vorbereitungen ist nun allerdings unklar, ob wirklich im grossen Stil Krisenhilfe geleistet werden könnte – vor allem wenn es bereits zeitnah zu einer zweiten Pandemie-Welle kommen sollte.

Ein Nato-Sprecher bestätigte der dpa, dass bis zuletzt erst neun der 30 Alliierten feste Zusagen für den Fonds gemacht hatten. Er betonte allerdings, dass von mehreren Ländern «signifikante» Materialspenden angekündigt worden seien. Dazu gehörten unter anderem 200 moderne Beatmungsgeräte und Schutzausrüstung. Weitere Angebote seien in Vorbereitung, hiess es.

Drei Millionen Chilenen zapfen Altersvorsorge an

Über drei Millionen Chilenen haben die Möglichkeit genutzt, schon vor dem Renteneintritt Ersparnisse für ihre Altersvorsorge anzuzapfen, um über die Runden zu kommen.

Die Regierung hat dies mit einem neuen Gesetz möglich gemacht und will damit die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise abfedern. Bereits unter Diktator Augusto Pinochet war das Rentensystem privatisiert und ein Pensionsfonds eingerichtet worden.

Die Regierung hofft, dass die aus dem Fonds abgezogenen Mittel für gesteigerten Konsum sorgen und damit die Konjunktur ankurbeln.

Landwirtschaftsminister von Simbabwe an Covid-19 gestorben

In Simbabwe ist Landwirtschaftsminister Perrance Shiri infolge einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Das teilte der Präsident des Staates im südlichen Afrika, Emmerson Mnangagwa, am Donnerstag mit.

Der ehemalige General Shiri war am Putsch beteiligt gewesen, der Langzeitpräsident Robert Mugabe im November 2017 stürzte.

Shiris Beerdigung am Freitag werde den Corona-Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) folgen, sagte Mnangagwa. In Simbabwe wurden bislang mindestens 2’879 Corona-Fälle gemeldet, mindestens 41 Menschen sind gestorben. Das Land steckt in einer schweren Wirtschaftskrise und hatte bereits vor der Pandemie ein sehr schwaches Gesundheitssystem.

Brasiliens Präsidentengattin Michelle Bolsonaro mit Corona infiziert

Kurz nachdem der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro seine Infektion mit dem Coronavirus eigenen Angaben zufolge überwunden hat, ist ein Corona-Test seiner Ehefrau positiv ausgefallen.

«Die First Lady Michelle Bolsonaro wurde an diesem Donnerstag positiv auf Covid-19 getestet», bestätigte das Kommunikationsministerium in der Hauptstadt Brasília der Deutschen Presse-Agentur. Sie sei bei guter Gesundheit und folge den Vorgaben zum Umgang mit einer Corona-Infektion.

Die Gattin des brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro hat sich mit dem Coronavirus infiziert. (Archivbild: Keystone)

Jair Bolsonaro hatte am Samstag auf Twitter geschrieben, ein neuer Corona-Test bei ihm sei negativ ausgefallen. Bolsonaro hatte zwei Wochen zuvor bekanntgegeben, dass er sich mit dem Coronavirus infiziert habe.

Angriff auf Zürcher Masken-Millionäre – aber an falscher Adresse

Autonome haben in der Nacht auf Donnerstag einen Brand am Zürichberg gelegt. Sie wollten damit die beiden Jungunternehmer schädigen, die mit dem Hygienemasken-Handel zu Millionären wurden. Allerdings: Die Jungunternehmer haben ihren Firmensitz längst nach Zug verlegt.

Auf einer einschlägigen Plattform publizierten die Autonomen ein Bild von ihrer Aktion: Es zeigt brennende Autoreifen unter einem Briefkasten.

Mit dem Brandanschlag, über den auch der «Blick» berichtete, wollten die Autonomen die «zwei Polo-Hemden-Träger» treffen, die in Zeiten grösster Maskenknappheit chinesische Hygienemasken verkauften. (Bild: Keystone)
Maskenpflicht in Amsterdam und Rotterdam

Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen führen Amsterdam und Rotterdam als erste niederländische Städte eine Maskenpflicht ein. Diese gelte für besonders belebte Plätze, Strassen und Geschäfte, teilten die Grossstädte am Donnerstag mit.

Die Maskenpflicht soll ab 5. August für alle Personen über 13 Jahren gelten.

In Amsterdam und Rotterdam gilt ab dem 5. August eine Maskenpflicht. (Bild: Keystone)
Sergio Perez nach nicht eindeutigem Corona-Test isoliert

Der Formel 1 droht der erste Coronavirus-Fall. Am Donnerstag wurde der mexikanische Fahrer Sergio Pérez wegen eines nicht eindeutigen Test-Ergebnisses vor dem Grand Prix von Grossbritannien in Silverstone vorsorglich isoliert.

Der 30-Jährige vom Team Racing Point musste zunächst auf das Ergebnis eines weiteren Tests warten, bevor er das Gelände der Rennstrecke betreten durfte.

Pérez verpasste kurzfristig die obligatorische Pressekonferenz und fehlte auf dem Podium neben Teamkollege Lance Stroll. Er hielt sich fernab der Strecke auf, wie sein Rennstall bei Twitter mitteilte.

Coronavirus beschert Flugsicherung Skyguide historisches Tief

Das Coronavirus hat den Flugverkehr zum Erliegen gebracht – und beschert der Schweizer Flugsicherung Skyguide einen historischen Einbruch bei den abgewickelten Flügen. Im April betrug der Rückgang 93 Prozent, verglichen mit dem ersten Halbjahr 2019.

Skyguide führte und überwachte im ersten Halbjahr 270’610 Flüge nach Instrumentenflugregeln, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Dies sind 57,1 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2019.

Kantone wollen 1'000-Personen-Grenze bei Veranstaltungen bis Ende Jahr

Die Mehrheit der Kantone spricht sich dafür aus, das Verbot von Veranstaltungen mit über 1’000 Personen vorerst bis Ende Jahr zu verlängern. Das teilte die Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) am Donnerstag mit. Aktuell gilt dieses Verbot bis mindestens am 31. August 2020.

Angesichts der steigenden Zahl von neuen Ansteckungen mit dem Coronavirus seien die kantonalen Gesundheitsverantwortlichen weiterhin für eine Regulierung von Grossveranstaltungen. Denn diese könnten massgeblich zu einer weiteren Verbreitung des Virus beitragen.

Die Kantone sprechen sich für ein Verbot von Grossveranstaltungen mit über 1’000 Personen bis Ende Jahr aus. (Bild: Keystone)
Kantone prüfen Maskenpflicht in Geschäften

Die Kantone prüfen eine Maskenpflicht in Geschäften oder öffentlich zugänglichen Räumen und andere Massnahmen. Je nach regionalen Gegebenheiten würden sie entsprechende Verschärfungen auch verordnen, sagte der Zuger Kantonsarzt Rudolf Hauri, zu neuen Vorschlägen des BAG.

Mehr dazu hier.

Die Kantone prüfen eine Maskenpflicht in Geschäften oder öffentlich zugänglichen Räumen und andere Massnahmen. (Bild: Keystone)
Ab Montag dürfen Lebenspartner aus Drittstaaten einreisen

Ab kommendem Montag dürfen Personen, die eine Lebenspartnerin oder einen Lebenspartner in der Schweiz haben, neu in die Schweiz einreisen, sofern sie ihre Beziehung belegen können.

Good News für Liebespaare: Ab Montag dürfen Partner aus Drittstaaten wieder ihre Liebsten in der Schweiz sehen. (Symbolbild: Keystone)

Sie können sich dabei neu auf die Härtefallbestimmung berufen, die für Verheiratete, Personen mit einer eingetragenen Partnerschaft oder minderjährigen Kindern gilt. Dies erklärte Barbara Büschi, stellvertretende Direktorin im Staatssekretariat für Migration (SEM), am Donnerstag vor den Medien in Bern.

Angst vor Corona-Welle: England verlängert Selbstisolation

Mit Blick auf eine zweite drohende Corona-Welle hat England eine der Pandemie-Massnahmen verschärft. Wer positiv auf den Erreger getestet wurde oder typische Symptome wie hohes Fieber oder Riech- und Geschmacksverlust hat, muss künftig mindestens zehn Tage in Selbstisolation.

Bisher waren mindestens sieben Tage vorgesehen. Es sei nicht auszuschliessen, dass Infizierte auch noch nach einer Woche den Erreger verbreiten könnten, begründete der britische Gesundheitsminister Matt Hancock den Schritt am Donnerstag in London.

England verlängert die Selbstisolation für positiv Getestete oder solche mit Symptomen auf zehn Tage. (Bild: Keystone)
Zehn Prozent der Infektionen aufgrund von Ansteckungen im Ausland

Aktuell lassen sich in der Schweiz rund 10 Prozent der Infektionen auf Ansteckungen im Ausland zurückführen, wie Patrick Mathys, Leiter Sektion Krisenbewältigung und internationale Zusammenarbeit beim BAG, am Donnerstag in Bern vor den Bundeshausmedien, erklärte.

In der Schweiz lassen sich rund 10 Prozent der Infektionen auf Ansteckungen im Ausland zurückführen. 6 Prozent stammen aus Risikoländern. (Symbolbild: Keystone)

6 Prozent davon stammten aus Risikoländern. Derzeit sind wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) weiter mitteilte, rund 9’000 Menschen nach der Rückreise in Risikoländer in Quarantäne. Dies zeige, dass sich die Rückreisenden ihrer Verantwortung bewusst seien, stellte Mathys fest.

Mehr dazu hier.

Schwimmbad in Pruntrut führt Wohnsitzpflicht Schweiz ein

Die Stadt Pruntrut im Kanton Jura hat für ihr Schwimmbad Massnahmen zur Regulierung des Zustroms von Badegästen ergriffen, um die Verbreitung des Coronavirus zu verringern. So haben seit Donnerstag nur noch Personen Zutritt, die in der Schweiz wohnhaft sind. Personen ohne Wohnsitz in der Schweiz können auch keine Abonnements mehr kaufen, wie es in einer Mitteilung der Stadt Pruntrut heisst. Darüber hinaus kann der Zugang zum Schwimmbad im Falle einer Überbelegung für alle Besuchende vorübergehend eingeschränkt werden.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Im Schwimmbad von Pruntrut haben seit Donnerstag nur noch Personen Zutritt, die in der Schweiz wohnhaft sind. (Symbolbild: Keystone)
Regierung in Italien hat Corona-Notstand bis 15. Oktober verlängert

Italiens Regierung hat den Corona-Notstand bis zum 15. Oktober verlängert. Ein entsprechendes Dekret erliess das Kabinett von Ministerpräsident Giuseppe Conte am späten Mittwochabend.

Zuvor hatten in dieser Woche beide Parlamentskammern mit Mehrheit für die Verlängerung gestimmt. Der Notstand gilt in Italien seit knapp sechs Monaten. Ohne Verlängerung wäre er am 31. Juli, also am Freitag, ausgelaufen.

(Bild: Keystone)

Politiker der rechten Opposition und Rechtsexperten hatten sich gegen die Massnahme gewandt. Sie sehen Grundrechte in Gefahr und warfen der Regierung vor, dass sie mit Dekreten am Parlament vorbei regieren wolle. Auch in der Koalition gab es nach Medienberichten kritische Stimmen, die gegen eine noch längere Ausweitung bis Ende des Jahres waren. Vor diesem Hintergrund hatte der Premier in beiden Kammern für die Verlängerung geworben, die formal die Regierung ausspricht.

Der Notstand wird in Italien eigentlich nach Naturkatastrophen wie Erdbeben oder Überschwemmungen ausgerufen. Die Massnahme gibt der Regierung besondere Rechte. Der Staat kann Einsatzkräfte besser koordinieren und bürokratische Hürden vermeiden.

Covid-Anlage auf Lesbos schliesst – MSF protestieren

Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) hat gegen einen Beschluss der griechischen Kommunalbehörden auf der Insel Lesbos protestiert, die Schliessung ihres Covid-19-Zentrums neben dem berüchtigten Lager von Moria mit Sanktionen zu erzwingen.

Wegen angeblicher Verstösse gegen die Stadtplanungsverordnung waren zuvor Geldstrafen verhängt worden. «Wir sind zutiefst enttäuscht, dass die Behörden auf Lesbos diese Bussgelder und die Drohung mit einer Klage aufrechterhalten», erklärte Stephan Oberreit, Landeskoordinator der Medecins sans Frontières in Griechenland, am Donnerstag.

Wie es aus Kreisen der Regierung in Athen hiess, will das Migrationsministerium die Situation um das Lager von Moria zunehmend selbst in den Griff bekommen. Deswegen soll bis 20. August ein von Griechenland betriebenes neues Gesundheitszentrum für Covid-19- Verdachtsfälle vor dem Eingang des Moria-Camps eröffnet werden.

Angst vor zweiter Welle: Mehr als 20'000 Corona-Tests in Hanoi

In der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi sollen Zehntausende Menschen auf das Coronavirus getestet worden. Mehr als 20’000 Einwohner, die zuvor den Corona-Hotspot Da Nang besucht hatten, seien per Textnachricht aufgefordert worden, sich innerhalb von drei Tagen auf das Virus testen zu lassen.

Dies teilten die örtlichen Behörden mit. In der Küstenstadt Da Nang waren am vergangenen Wochenende erstmals wieder Infektionen verzeichnet worden, nachdem das südostasiatische Land fast 100 Tage lang keine lokale Ansteckung mit dem Coronavirus gemeldet hatte.

(Bild: Keystone)

Die Regierung will versuchen, eine zweite Infektions-Welle zu verhindern. Am Donnerstag wurden neun neue Fälle in Vietnam gemeldet, die Gesamtzahl stieg damit auf 459. Die meisten Ansteckungen gab es in einem Krankenhaus in Da Nang, wo bislang 28 Patienten positiv getestet wurden. Die Stadt wurde weitgehend abgeriegelt. In Hanoi mit etwa acht Millionen Einwohnern wurden zwei neue Fälle bestätigt. In der Stadt wurden alle Cafés und Bars geschlossen, grössere Menschenansammlungen wurden wieder verboten.

US-Gesundheitsexperte Fauci warnt vor Zunahme von Corona-Fällen

Der führende US-Gesundheitsexperte Anthony Fauci hat vor einem Anstieg der Coronavirus-Fälle in einigen Gliedstaaten gewarnt.

Er rief in einem Interview des Senders MSNBC daher am Mittwoch (Ortszeit) dringend dazu auf, fünf Massnahmen zu befolgen: Masken tragen, Menschenansammlungen meiden, einen Mindestabstand von mindestens sechs Fuss (rund 1,8 Meter) einhalten, Händewaschen und sich von Bars fernhalten oder diese, wo möglich, schliessen.

Anthony Fauci (Mitte). (Bild: Keystone)

«Wenn wir nicht anfangen, diese fünf Prinzipien ziemlich strikt zu befolgen, wird es unvermeidlich passieren, dass die Gliedstaaten, die noch nicht in Schwierigkeiten sind, wahrscheinlich in Schwierigkeiten geraten werden», warnte der renommierte Immunologe. Fauci ist Direktor des Nationalen Instituts für Infektionskrankheiten und gehört als Berater der Coronavirus-Arbeitsgruppe des Weissen Hauses an.

Nestlé erhält von Coronapandemie Schub im Onlinegeschäft

Bei Nestlé hat die Coronakrise das Onlinegeschäft kräftig angekurbelt: Inzwischen nimmt der Nahrungsmittelriese mehr als jeden zwölften Franken über das Internet ein. Das hilft dem Nahrungsmittelkonzern neben anderen Faktoren auch, trotz Krise weiter zu wachsen.

(Bild: Keystone)

Ob Tierfutter, Kaffee oder Vitamine: Während des Lockdowns zur Eindämmung der Coronapandemie bestellten Konsumenten viele Produkte lieber online. Das sorgte dort für einen kräftigen Wachstumssprung: Bei Nestlé stiegen die Onlineverkäufe in der ersten Jahreshälfte 2020 um knapp 50 Prozent. Damit steuern sie inzwischen mehr als 12 Prozent zum Gesamtumsatz bei, wie der Konzern am Donnerstag mit seinen Halbjahreszahlen mitteilte. Vor der Krise waren es noch weniger als 10 Prozent.

Solidaritäts-Briefmarke knackt 2,5 Millionen Franken-Grenze

Die Briefmarkenaktion «COVID-19 Solidarität» der Schweizerischen Post ist ein Erfolg. Die am 6. April lancierte Solidaritäts-Briefmarke spielte bis jetzt mehr als 2,5 Millionen Franken ein, wie die Post am Donnerstag mitteilte.

Das Geld geht an Menschen in der Schweiz, die aufgrund der Corona-Pandemie auf Hilfe angewiesen sind.

(Screenshot: Schweizer Post)

Gut 500’000 dieser Solidaritätszeichen reisen laut Post seit der Lancierung im April auf Briefumschlägen durch die Schweiz und manifestieren den Zusammenhalt von Genf bis nach Chur und von Chiasso bis nach Basel. Der Erlös von fünf Franken pro Briefmarke gehe vollumfänglich je zur Hälfte an die Glückskette und an das Schweizerische Rote Kreuz. Die Post übernehme den eigentlichen Taxwert der 1-Franken-Briefmarke für den Transport der Sendung.

Falsche Corona-Erklärungen: Drei Australierinnen droht Haftstrafe

Drei Frauen aus dem australischen Brisbane droht wegen der Einschleppung des Coronavirus nach Queensland und der mutmasslichen Fälschung ihrer Grenzerklärungen eine mehrjährige Gefängnisstrafe.

Das Trio im Alter zwischen 19 und 21 Jahren sei zuvor in den Corona-Hotspot Melbourne in Victoria gereist und habe sich dort mit dem Virus angesteckt – bei der Heimreise aber falsche Angaben gemacht, um eine Quarantäne zu umgehen, berichteten australische Medien am Donnerstag.

(Bild: Keystone)

Die Behörden versuchten nun genau herauszufinden, wo die jungen Frauen sich aufgehalten haben und mit wem sie in Kontakt waren. Es werde angenommen, dass sie in Melbourne an einer Party mit 20 bis 30 Gästen teilgenommen hätten, die später von der Polizei beendet wurde. In Melbourne herrscht wegen stark gestiegener Corona-Infektionszahlen seit mehr als drei Wochen ein strikter Lockdown.

Was bisher geschah

Weitere Meldungen und Informationen zur Corona-Pandemie auf der Welt und in der Schweiz finden Sie hier.

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