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Das Forschungsteam stellt das Projekt «Miracle» vor. (Video: Youtube/The MIRACLE Project / DBE / University of Basel)
Basel

Uni Basel erhält mehr Geld für Forschung an Chirurgie-Robotern

Die Universität Basel erhält für die Entwicklung von Chirurgie-Robotern mehr Fördergelder. Die Maschinen sollen die Chirurgie «revolutionieren», so die Uni.

Die Universität Basel erhält von der Werner Siemens-Stiftung zusätzliche Fördergelder für ein Entwicklungsprojekt von Robotern für chirurgische Eingriffe. Der Beitrag für das Projekt mit dem Namen «Miracle» wird um 12 auf 27 Millionen Franken erhöht.

Ziel ist die Entwicklung eines individuell konfigurierbaren Roboters, der chirurgische Eingriffe «revolutionieren» soll, wie die Universität Basel am Montag mitteilte. Das Projekt «Miracle» (Minimally Invasive Robot-Assisted Computer-guided LaserosteotomE) umfasse die ganze Bandbreite der Chirurgie, von der individuellen Planung und der Simulation von Operationen in der virtuellen Realität bis zum Eingriff selber.

VR-Technologie wird bereits genutzt

In einer ersten Projektphase hätten die Forschergruppen der Universität bereits Technologien entwickelt, die im Operationssaal zum Einsatz kommen sollen, heisst es in der Mitteilung. So sei eine Virtual-Reality-Plattform zur Planung von Operationen entwickelt worden, die im Spital bereits genutzt werde.

In einer zweiten Phase gehe es nun darum, die einzelnen Systeme miteinander in einem modularen Roboter zu vereinen, der sich für den geplanten operativen Eingriff individuell konfigurieren lasse. Konkret solle dieser Chirurgie-Roboter dereinst unter anderem mit einer intelligenten Lasersäge hochpräzise Knochen schneiden und 3-D-gedruckte Bioimplantate wie etwa ein neues Kniegelenk minimal invasiv einsetzen können.

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