Schlafprobleme sind frustrierend – doch es gibt Tipps dagegen. (Symbolbild: Unsplash)
Basel

Dank dieser Tipps klappt es besser mit dem Einschlafen

Schäfchen zählen, Fenster aufmachen, Fenster wieder schliessen, ruhige Musik im Hintergrund laufen lassen. Doch was hilft wirklich bei Schlafproblemen?

Mit Stress fangen die meisten Schlafprobleme an. Dies kann so extrem werden, dass man sich sogar in ärztliche Behandlung begeben muss. Wenn die Störung also zu sehr auf die Psyche drückt, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

Hier gibt’s aber ein paar Tipps, wie Ihr mit zwei, drei Änderungen, ganz schnell einschlafen könnt:

Schlafhygiene

Hierbei geht es unter anderem darum, eine angenehme Schlafumgebung zu schaffen. Dabei ist es wichtig, gewisse Verhaltensweisen zu nutzen. Diese beinhalten beispielsweise eine regelmässige Bettzeit, eine angenehme Raumtemperatur im Schlafzimmer (in der Regel zwischen 16 und 18 Grad Celsius), eine leichte Mahlzeit vor dem Schlafengehen, oder auch das Führen eines Schlaftagebuchs.

Verhaltensweisen für einen besseren Schlaf

Hier ist das Ziel, dass man ungünstige Verhaltensweisen ändert, damit das Bett wieder mit Schlaf assoziiert wird. Man soll beispielsweise nicht im Bett essen oder fernsehen. Das Bett ist nur zum Schlafen da. Ausserdem sollte man nur müde ins Bett. Auch ist es schwierig für den Körper, sich Nachts auf den Schlaf einzustellen, wenn tagsüber bereits ein Nickerchen gemacht wurde.

Störfaktoren ausschalten

Licht spielt eine wichtige Rolle für den gesunden Schlaf. Wenn blaues oder sehr helles, weisses Licht auf unser Auge fällt, wird die Produktion des Schlafhormons Melatonin gehemmt.

Dieses Licht gibt beispielsweise unser Handy ab. Das heisst auch hier: Handy, iPad oder TV im Zimmer ausschalten, wenn man zu Bett geht. Am besten wäre hier natürlich ein Abendritual ganz ohne elektronische Geräte, wie beispielsweise ein Bad nehmen oder einen Kräutertee trinken.

Kleiner Tipp: Tagsüber sollte man möglichst viel Sonnenlicht tanken, das fördert die abendliche Melatonin-Ausschüttung. Deshalb ist man am Meer beispielsweise am Abend immer so müde.

Schlafdruck reduzieren

Wer kennt es nicht: Je wichtiger es ist, dass man am nächsten Tag fit und ausgeschlafen ist, desto schwieriger wird es, ins Land der Träume abzutauchen. Setzt Euch nicht unter Druck. Macht Euch bewusst, dass eine Nacht mit wenig Schlaf noch lange keine Katastrophe ist. Schaut am besten auch nie auf die Uhr, dreht sie so, dass Ihr nicht auf die Ziffern schauen könnt.

Beschränkte Schlafzeit

Auch zu lange Schlafzeiten können Störungen hervorrufen. Der Idealwert liegt zwischen sieben und acht Stunden pro Tag. Falls Ihr doch nicht auf die Siesta verzichten könnt, dann zieht diese Zeit von der Schlafzeit ab. Aber auch da: Setzt Euch nicht unter Druck. Es gibt auch hier selbstverständlich Lang- und Kurzschläfer.

Seid Euer eigener Fernseher

Wie gesagt, der Fernseher sollte auch nicht im Hintergrund laufen und das Einschlafen stören. Auch wenn Ihr es als angenehm und entspannend empfindet, hindert Euch das an einem gesunden Schlaf.

Seid Euer eigener Fernseher. Denkt an eine beruhigende Situation, Ihr könnt in Euren Gedanken auch an einen schönen Ort reisen oder an eine tolle Kindheitserinnerung denken. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Egal was, Hauptsache, Ihr entspannt Euch dabei.

Diese Kräuter helfen

Und zum Schluss noch ein paar Kräuter, die beim Einschlafen helfen:

  • Baldrian
  • Hopfen
  • Johanniskraut
  • Kamille
  • Lavendel
  • Passionsblume
  • Melisse

Und jetzt: Gute Nacht und schlaft schön!

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