Ein Rekrut rollte in einem Duro-Fahrzeug in den Rhein – er wurde aber nicht schwer verletzt. (Symbolbild: Keystone)
Schweiz

Rekrut steuert mit Granaten geladenes Duro-Fahrzeug in den Rhein

In der Rekrutenschule in Chur ist es am Freitag zu einem Unfall gekommen: Ein Infanterie-Rekrut versenkte ein Duro-Fahrzeug im Rhein.

Der Unfall passierte am Freitagmittag kurz vor 12 Uhr in der Churer Infanterie-Rekrutenschule, wie der «Blick» berichtet. Ein Rekrut fuhr in einem Duro-Fahrzeug auf dem Schiessplatz Rossboden. Aus noch ungeklärten Gründen rollte das Fahrzeug in den Rhein, wie Armeesprecher Daniel Reist gegenüber dem «Blick» sagt.

Der Rekrut habe sich selbst aus dem Duro retten können und blieb weitgehend unverletzt. Er hat laut Reist leichte Schürfungen und einen Schock erlitten. Die Militärjustiz ermittelt nun den Unfallhergang. Der militärische Untersuchungsrichter sei vor Ort. Der verunfallte Fahrer gehört zur Infanterie Rekrutenschule 11 in Chur.

Scharfe Munition geladen

Die Militärjustiz sei vor Ort und die Ermittlungen laufen, wie Armee-Sprecher Daniel Reist gegenüber «Blick» mitteilte. Der  Infanterie-Duro sei offenbar mit scharfer Munition und Handgranaten beladen gewesen. «Für die Bergung bestand deswegen keine Gefahr. Das dadurch erhöhte Gewicht sowie die Lage des Duros mitten im Gewässer stellten aber eine Herausforderung dar», wird Daniel Reist von der Zeitung zitiert.

Vor vier Wochen war in Maienfeld ein Betonmischer in den Rhein gefahren. Jenes Fahrzeug war unbesetzt und ungenügend gesichert.

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