Lausanne-Sport konnte am Freitagabend den Aufstieg noch nicht dingfest machen. (Bild: Keystone)
Schweiz

Lausanne-Sport trotz Niederlage ein Schritt näher an Super League

Noch hat es nicht gereicht: Trotz einer 1:2-Heimniederlage gegen Winterthur ist Lausanne-Sport aber der Rückkehr in die Super League ein Stück nähergekommen.

Der einzige verbliebene Rivale GC lies bei einem 4:4 in Kriens ebnfalls Punkte liegen. Seit dem 1:0-Sieg im Spizenkampf gegen GC mit einem Tor in der Nachspielzeit scheint der Wiederaufstieg der Mannschaft von Trainer Giorgio Contini nur noch eine Formsache zu sein. Nach der Niederlage gegen Winterthur – das Siegestor der Zürcher fiel in der 89. Minute – fehlen den Waadtländern noch zwei Punkte. Um diese zu erringen, haben sie zwei gute Chancen: bei Neuling Stade Lausanne-Ouchy und in der 36. Runde daheim gegen Wil weitere Chancen bekommen.

Sollten Lausanne-Sport und GC am Schluss punktgleich sein, würden die Waadtländer dank ihrer weitaus besseren Tordifferenz aufsteigen.

GC nach 3:0-Führung gerupft

Die Grasshoppers sahen in Kriens früh wie die Sieger aus. Sie führten nach einer guten Viertelstunde 3:0. Zuletzt hiess es jedoch 4:4.

Rechnet man den fulminanten Finish aus dem jüngsten Heimspiel gegen Schaffhausen (5:3-Sieg nach 1:3-Rückstand) dazu, haben die Hoppers in 39 Minuten sieben Tore erzielt.

Aber die Mannschaft von Trainer Zoltan Kadar ist nicht immer derart unwiderstehlich. Man sieht es an den ersten rund 50 Minuten des Spiels gegen Schaffhausen und daran, wie der Match in Kriens nach der vermeintlich entscheidenden Drei-Tore-Führung weiterging. Die Luzerner benötigten später in der ersten Halbzeit nur sechs Minuten, um mit einem perfiden Weitschuss ihre Goalgetters Asumah Abubakar und einem Kopfball aus kurzer Distanz von Igor Tadic auf 2:3 heranzukommen. Es folgte ein Schlagabtausch, der – unter anderem nach je einem verwerteten Foulpenalty – in das 4:4 mündete.

Zieht man die Bilanzen in den englischen Wochen nach der Wiederaufnahme der Meisterschaft heran, sind die Hoppers auch nach dem Punktverlust in Kriens das klar beste Team im Unterhaus. Einzig in Lausanne verloren sie – durch ein Tor in der Nachspielzeit. Es war das Tor, das den Zürchern praktisch alle Chancen auf den direkten Wiederaufstieg vereitelte.

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