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Der Telebasel-News-Beitrag vom 23. Juli 2020.
Basel

Sozialpsychologe: «Ohne Maske fällt man besonders auf»

Wer im Öffentlichen Verkehr keine Maske trägt, muss mit bösen Blicken rechnen. Wieso dem so ist, kann psychologisch gesehen gut erklärt werden.

Seit über zwei Wochen gilt die Maskenpflicht im Öffentlichen Verkehr in der Schweiz. Eingehalten wird diese Pflicht bislang äusserst gut. Doch wer sich nicht daran hält oder sich gar dagegen wehrt, muss mit bösen Blicken rechnen. Wieso dem so ist, kann psychologisch gesehen gut erklärt werden.

«Der Gruppendruck ist da»

Seitdem die Maskenpflicht eingeführt wurde, werden die Menschen ohne Maske nicht nur verwarnt, sondern auch öfters mit bösen Blicken konfrontiert. Aus psychologischer Sicht logisch: Denn es viele Menschen fühlten sich «bedroht», wenn man die Maske im ÖV nicht anzieht, meint Rainer Greifeneder, Professor für Sozialpsychologie an der Uni Basel.

Doch könnte es für die Menschen, die keine Maske tragen, nicht auch ein Problem sein, wenn sie mit diesen Blicken konfrontiert werden? Schliesslich erhöht sich doch der Druck, wenn alle ringsherum Masken tragen? Es würde einem vor allem «unangenehm sein, negativ aufzufallen», so Rainer Greifeneder.

Aber: In den öffentlichen Verkehrsmitteln sind die Meisten tatsächlich mit einer Maske ausgestattet. Da ist es klar, dass diejenigen ohne Maske viel mehr auffallen.

2 Kommentare

  1. Ein wirklich blöder und einfältiger Artikel. Am Sinn der Maske gibt es nicht viel zu psychologisieren. Ist einfach ein epidemiologischer Fact. Und eine Vorschrift. Was soll da der Gruppendruck?? Nicht auffallen ist nun wirklich kein Gebot der modernen Zeit. Dann schon eher das Gegenteil. Was das Phänomen der Maskenignoranten besser erklärt.Report

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