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Der Telebasel News Beitrag vom 6. August 2020.
Basel

Selber entscheiden, wo, wann und wie arbeiten

Pharmariese Novartis erlaubt seinen Mitarbeitern auch nach Corona, von zuhause aus zu arbeiten. Was mit den leer stehenden Räumen geschieht, ist noch unklar.

Novartis ist eine der ersten Firmen in der Schweiz, die ihren Mitarbeitern auch in Zukunft Home Office anbietet, wie die «Basler Zeitung» berichtet.

Der zweite Basler Pharmariese Roche ist mit solch einer Entscheidung bislang noch nicht vorgedrungen. Ziel des Angebots, dass alle eigenverantwortlich wählen können, wie, wo und wann sie arbeiten wollen, sei es, das beste Ergebnis zu erzielen. Das sagte Novartis-Chef Vas Narasimhan bei der Präsentation der Halbjahreszahlen.

Der Leiter der HR-Abteilung Thomas Bösch sagt, dass dieses Angebot auf Wunsch des Personals geschaffen wurde. Er ist überzeugt, dass die Novartis Mitarbeiter mit diesem Mass an Eigenverantwortung gut umgehen können, denn «ich glaube, wir haben Leute, die das können.»

Natürlich entstehen durch vermehrt Homeoffice neue Problemfelder bei der Arbeit, andere verschwinden dafür, wie Bösch sagt: «Mobbing ist jetzt abgelöst worden durch häusliche Probleme.» Auch organisatorisch müsse da und dort noch Nachgebessert werden, denn der Lockdown sei eine Ausnahmesituation gewesen, die Bewährungsprobe fehle noch. «Die zusammenarbeit muss neu geregelt werden. Das ging kurzfristig sehr effizient. Langfristig denke ich mir, dass die Leute ein Hybridmodell fahren werden.»

Mit dem Angebot der Novartis dürften viele Immobilien auf dem Basler Campus leer stehen. Um Daten zu sammeln, wie der Campus noch genutzt wird, sollen die Angestellten ihre Chefs informieren, ob sie zukünftig noch im Büro arbeiten werden. Der Campus soll aber für andere Unternehmen und für die Bevölkerung geöffnet werden. Auf dem Novarits Campus wohnen, wird aber kein Thema sein, denn «Wir möchten hier nicht Wohngebiet sein, aber wir möchten helfen, dass wir hier sehr gut zusammenarbeiten können und gemeinsam Florieren» sagt der Leiter der HR-Abteilung Thomas Bösch.

Was geschieht nun mit dem Campus?

Der Campus soll aber für andere Unternehmen und für die Bevölkerung geöffnet werden. Auf dem Novarits Campus wohnen, wird aber kein Thema sein, denn «Wir möchten hier nicht Wohngebiet sein, aber wir möchten helfen, dass wir hier sehr gut zusammenarbeiten können und gemeinsam Florieren» sagt der Leiter der HR-Abteilung Thomas Bösch.

Auch weltweit wird es durch den Entscheid der Novartis viele freistehende Räumlichkeiten geben. In anderen Ländern sind die Mitarbeitenden aber durch den Lockdown noch an das Home Office gebunden. Sie könnten zurzeit nicht im Büro arbeiten, auch wenn sie wollten.

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