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International

Ab Dienstag gilt in Genfer Geschäften Maskenpflicht

Das Coronavirus stellt die Schweiz und die Welt auf den Kopf. Hier im Ticker bleiben Sie über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden.
Maskenpflicht in Genfer Geschäften

Im Kanton Genf wird ab kommenden Dienstag in allen Geschäften eine Maskenpflicht verhängt. Das bestimmte heute Freitag die Kantonsregierung. Zudem müssen Clubs und Bars ab heute Freitagabend die Daten ihrer Besucher sammeln, wie der «Tribune de Genève» berichtet.

Im Kanton Genf wird in Geschäften neu die Maskenpflicht eingeführt. (Bild: Keystone)

Die neuen Regelungen im Kanton Genf wurden getroffen, nachdem am Freitag 46 neue Fälle im Kanton gemeldet wurden, wie «SRF» berichtet. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

1200-Euro-Strafe für Spaziergang in Österreich trotz Corona-Infektion

Weil sie trotz nachgewiesener Corona-Infektion spazieren ging, muss eine Frau in Österreich eine Geldstrafe von 1200 Euro zahlen. Das Landgericht Ried im Innkreis verurteilte die 35-Jährige am Freitag wegen vorsätzlicher Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheiten. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Die Oberösterreicherin musste nach einem positiven Corona-Test in Heimquarantäne. Vor Gericht meinte sie, dass sie es nach zwei Tagen «nicht mehr ausgehalten» und deshalb mit Mundschutz eine kleine Runde an der frischen Luft gedreht habe. Dabei wurde sie von einer Nachbarin beobachtet, die die Polizei verständigte.

305 Personen nach Besuch in Berner Club in Quarantäne

Nach dem Besuch des Berner Clubs «Kapitel Bollwerk» am vergangenen Samstag hat das Kantonsarztamt alle 305 Partygängerinnen und -gänger in Quarantäne gesetzt. Eine Person, die in diesem Club gefeiert hatte, war positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Der Test sei bei der betroffenen Person am Donnerstag positiv ausgefallen, teilte die Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion am Freitag mit. Sie habe zwei Tage nach dem Diskothekenbesuch die ersten Symptome gespürt. Alles zum Thema lesen Sie hier.

 

Nach einer Party in einem Berner Club, müssen mehrere Hundert Personen in Quarantäne. (Bild: Keystone)

Kantone haben erste «Quarantäne-Sünder» aufgespürt

Mehrere Kantone haben dank Contact Tracing und Stichproben unter eingereisten Flugpassagieren «Quarantäne-Sünder» aufspüren können. In einer Umfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, an der sich elf Kantone beteiligten, ist von Einzelfällen die Rede. Zur möglichen Dunkelziffer gibt es kaum Schätzungen.

Die meisten Menschen halten sich laut der Stichprobe an die Quarantäne. Wie hoch die Dunkelziffer bei Nicht-Einhaltern ist, könne nicht gesagt werden. (Bild: Keystone)

In Quarantäne muss, wer Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person gehabt hat. Und seit dem 6. Juli muss sich in Quarantäne begeben, wer aus einem Risikoland in die Schweiz einreist oder zurückkehrt. Die Betroffenen müssen sich spätestens 48 Stunden nach der Einreise bei den kantonalen Behörden melden.

Wer sich nicht an diese Meldepflicht hält, riskiert eine Busse bis zu 10’000 Franken. Bei fahrlässiger Zuwiderhandlung sind es maximal 5000 Franken. Alles zum Thema lesen Sie hier.

Bereits mehr als hundert Infizierte nach Party in Prager Nachtklub

Im Zusammenhang mit einer Party in einem Prager Nachtklub sind inzwischen 109 Corona-Infektionen festgestellt worden. Die Zahl werde noch steigen, sagte die Leiterin des zuständigen Gesundheitsamts, Zdenka Jagrova, am Freitag nach Angaben der Agentur CTK.

Es seien junge Leute mit vielen Aktivitäten und vielen Kontakten in ihrem Umfeld. Wie nun bekannt wurde, sollen die zuerst Infizierten beim Feiern einen Trinkhalm geteilt haben. Die Behörden warnten eindringlich vor dem gemeinsamen Gebrauch von Trinkgefässen.

Quarantäne-Regel für Kuss-Szenen in deutschen Filmen fällt weg

Filmproduzenten in Deutschland sehen im Wegfall der Quarantäne-Regel für Schauspieler vor Kuss-Szenen etwas Erleichterung für die Branche. «Die Produzentenallianz begrüsst diese Lockerung der Arbeitsschutzmassnahmen, da sie den Produktionsprozess unter Corona-Bedingungen etwas erleichtern wird», teilte die Allianz Deutscher Produzenten am Freitag in Berlin mit.

Am Vortag war bekanntgeworden dass die Berufsgenossenschaft BG ETEM die Regel für Schauspieler einer fünftägigen Quarantäne vor Filmszenen mit engem Körperkontakt aufgehoben hat.

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BAG meldet 154 neue Fälle

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) meldet am Freitag einen erneuten Anstieg der Corona-Fälle in der Schweiz und Liechtenstein. 154 Ansteckungen wurden in den letzten 24 Stunden verzeichnet. Das ist ein weiterer Anstieg, nachdem am Donnerstag 117 Fälle gemeldet worden waren.

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21 weitere Infektionen nach Jugendlager in Graubünden

Der Corona-Herd in einem Jugendlager im Kanton Graubünden breitet sich weiter aus: Nachdem am Donnerstag sieben Fälle bekannt wurden, hat das kantonale Gesundheitsdepartement am Freitag 21 weitere Ansteckungen vermeldet. Laut dem Departementsleiter Rudolf Leuthold kann der grösste Teil davon mit dem Ferienlager in Parpan in Verbindung gebracht werden, wie er gegenüber dem «Tages-Anzeiger» erklärt.

Nach mehreren Corona-Ansteckungen in einem Bündner Jugendlager sind am Freitag 21 weitere Fälle gemeldet worden. (Symbolbild: Keystone)
Schweiz kaufte Masken aus China für über 500 Millionen Franken

Wegen der Corona-Krise hat sich die Schweiz in den letzten Monaten massenhaft mit Schutzmasken aus China eingedeckt. Dies zeigt eine Auswertung von Daten aus der Aussenhandelsstatistik durch die Nachrichtenagentur AWP.

Vom März 2020 bis Juni 2020 hat die Schweiz im Ausland für über 560 Millionen Franken Schutzmasken eingekauft. 93 Prozent davon flossen nach China – von dort wurden Masken im Wert von über 500 Millionen Franken importiert.

Maskenpflicht in England ab Freitag in Kraft

In England ist am Freitag die Pflicht zum Tragen von Masken in Geschäften und anderen geschlossenen Räumen in Kraft getreten. Bei Verstoss droht eine Busse.

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Ab Freitag gilt in England eine Maskenpflicht in Geschäften und anderen geschlossenen Räumen. (Bild: Keystone)
Disney verschiebt «Star Wars»- und «Avatar»-Filme

Der US-Unterhaltungskonzern Walt Disney verschiebt wegen der Coronavirus-Pandemie erneut Filmstarts. Der nächste «Star Wars»-Streifen soll nun ein Jahr später in die Kinos kommen und damit im Dezember 2023, «Avatar 2» Ende 2022.

Die bereits mehrfach verschobene Neuverfilmung von «Mulan» wird auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Die Ankündigung ist ein weiterer Rückschlag für Kinobetreiber, die Kunden wieder vor die grossen Leinwände locken wollen.

Costa Rica öffnet wieder für europäische Touristen

Costa Rica will ab dem 1. August wieder Touristen aus der Europäischen Union einreisen lassen. Als erste Besucher würden Passagiere von Flügen aus Frankfurt und Madrid am Flughafen der Hauptstadt San José begrüsst, teilte das Präsidialamt des mittelamerikanischen Landes am Donnerstag mit. Voraussetzung für die Einreise ist demnach ein negativer Coronavirus-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist.

Ab dem 1. August sollen auch Surfen und andere Freiluftaktivitäten wieder möglich sein. In diesem ersten Schritt der sukzessiven Wiederankurbelung des Tourismus‘ werde es zunächst weniger als ein Prozent des vor der Corona-Krise üblichen Volumens internationaler Flüge geben, hiess es. In den nächsten Monaten würden auch Einreisen aus Grossbritannien und Kanada erlaubt. Die weiteren Schritte hingen von der Entwicklung der Pandemie in Costa Rica wie auf der Welt ab.

Costa Rica will ab August wieder europäische Touristen ins Land lassen. Voraussetzung ist ein negativer Corona-Test. (Symbolbild: Keystone)
Fast 60'000 neue Corona-Fälle – Bolsonaro grüsst ohne Maske

Der nach eigener Aussage mit dem Coronavirus infizierte brasilianische Präsident Jair Bolsonaro ist mit dem Motorrad auf dem Gelände der Präsidentenresidenz spazieren gefahren und hat sich ohne Maske mit Angestellten unterhalten, die dort arbeiteten. Dies berichteten brasilianische Medien am Donnerstag.

Bolsonaro befindet sich in Quarantäne, nachdem er vor zwei Wochen gesagt hatte, ein Corona-Test beim ihm sei positiv ausgefallen. Der rechte Präsident führt die Amtsgeschäfte vom Palácio da Alvorada in Brasília aus. Nach Informationen des Kommunikationsministeriums vom Mittwoch war er ein weiteres Mal positiv getestet worden.

Nach den USA ist Brasilien derzeit einer der Brennpunkte der Corona-Pandemie. Das Gesundheitsministerium meldete am Donnerstagabend (Ortszeit) 59’961 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Insgesamt wurden in dem grössten und bevölkerungsreichsten Land Lateinamerikas damit bisher 2’287’475 Fälle registriert. 84’082 Patienten sind im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 bislang gestorben.

Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro hat trotz Corona-Infektion Angestellte seiner Residenz ohne Maske gegrüsst. Die Zahl der Ansteckungen steigt weiter rasant an. (Archivbild: Keystone)
Schindler will 2'000 Stellen abbauen

Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler hat im ersten Halbjahr 2020 durch die Covid-19-Pandemie deutliche Einbussen hinnehmen müssen. Auftragseingang und Umsatz waren klar rückläufig und auch die Gewinnzahlen lagen deutlich unter dem Vorjahr. Das Unternehmen will nun weltweit 2’000 Stellen abbauen.

Der Auftragseingang ging in der Berichtsperiode im Vergleich zum Vorjahr um 12 Prozent auf 5,36 Milliarden Franken zurück, und der Umsatz um 8,7 Prozent auf 4,96 Milliarden, wie Schindler am Freitag mitteilte. In Lokalwährungen betrugen die Rückgänge 6,6 bzw. 3,1 Prozent.

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Der Schweizer Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler will wegen der Corona-Krise weltweit rund 2’000 Stellen abbauen. (Bild: Keystone)
Deutsche Corona-Warn-App funktionierte wochenlang nicht richtig

Die deutsche Corona-Warn-App hat laut einem Medienbericht wochenlang nicht richtig funktioniert. Wie die «Bild»-Zeitung am Donnerstag berichtete, waren von einem Aktualisierungsproblem Nutzer von Handys mit Android-Betriebssystem betroffen.

Demnach schaltete sich bei diesen Geräten von Samsung und Huawei die erforderliche notwendige Aktualisierung im Hintergrund der App aus, wenn diese nicht geöffnet war. Das deutsche Gesundheitsministerium erklärte, das Problem sei mit der am Mittwoch erschienenen neuen App-Version behoben.

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Die deutsche Corona-Warn-App hat auf Android-Smartphones wochenlang nicht richtig funktioniert. (Symbolbild: Keystone)
WHO dämpft Erwartung auf baldige Ausrottung des Coronavirus

Eine baldige Ausrottung des neuen Coronavirus ist nach Überzeugung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nicht in Sicht. «Wir müssen lernen, mit dem Virus zu leben», sagte Nothilfekoordinator Mike Ryan am Donnerstagabend in Genf. «Wir werden in absehbarer Zukunft nicht in der Lage sein, das Virus zu beseitigen oder auszurotten.» Vielmehr müssten die Menschen lernen, mit dem Virus zu leben und in eine gewisse Normalität zurückzufinden.

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Trump macht kehrt: Parteitag in Florida wegen Corona abgesagt

Wegen des «Aufflammens» der Corona-Pandemie im US-Bundesstaat Florida hat Präsident Donald Trump den dort für Ende August geplanten Parteitag der Republikaner abgesagt. «Der Zeitpunkt für die Veranstaltung ist nicht richtig», sagte Trump am Donnerstag (Ortszeit) im Weissen Haus. «Ich muss das amerikanische Volk beschützen.» Es gebe nichts Wichtigeres, als die Sicherheit der Amerikaner.

Die formelle Nominierung Trumps zum Kandidaten für die Präsidentenwahl am 3. November soll nun in kleinerem Rahmen in Charlotte im Bundesstaat North Carolina erfolgen. In welchem Rahmen er seine Nominierungsrede halten werde, sei noch nicht entschieden.

Mit der Absage der in Florida geplanten Grossveranstaltung vollzog Trump eine Kehrtwende. Erst im Juni hatte er die Verlegung von Teilen des ursprünglich in Charlotte geplanten Parteitags mit rund 19’000 Delegierten angekündigt.

Kehrtwende: US-Präsident Donald Trump hat den Parteitag der Republikaner in Florida abgesagt, nachdem er diesen im Juni angekündigt hatte. (Bild: Keystone)
China meldet neuen Corona-Ausbruch in Dalian

In der nordostchinesischen Stadt Dalian ist es zu neuen Infektionen mit dem Coronavirus gekommen. Wie die staatliche Zeitung «Global Times» am Freitag berichtete, stellten die Behörden zwei neue Erkrankungen fest, sowie 15 Infektionen, bei denen keine Symptome erkennbar waren. Dem Bericht zufolge sind es die ersten Infektionen in der Stadt seit 111 Tagen.

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WHO fordert Krisen-Mechanismus bei Pandemien

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hält einen Krisen-Mechanismus bei künftigen Pandemien für zwingend nötig. Kein Gesundheitssystem sei auf die aktuelle Corona-Pandemie vorbereitet gewesen, sagte Hans Kluge, Leiter der Europäischen Sektion der WHO.

Die Staaten müssten in der Lage sein, sofort in den Krisenmodus umzuschalten, sollten es Anzeichen für eine Pandemie geben, sagte Kluge in einem Interview mit dem «Tages-Anzeiger» (Freitagausgabe).

Einen solchen Mechanismus müsse in Friedenszeiten aufgebaut werden. Er benutze bewusst den Begriff Friedenszeiten, weil die Erfahrungen in Italien und Spanien in der Coronakrise mit Kriegszeiten vergleichbar seien, sagte der WHO-Europa-Direktor weiter.

Behörden in Frankreich warnen von Anstieg von Corona-Fällen

In Frankreich nimmt die Zahl der neu gemeldeten Corona-Fälle wieder zu. Es handle sich nun um einen Anstieg in der dritten Woche in Folge, teilten die französischen Gesundheitsbehörden am Donnerstagabend mit.

Frankreich zählte am Donnerstag erstmals seit einigen Woche wieder mehr als 1000 gemeldete Conrona-Fälle innerhalb von 24 Stunden. In den vergangenen zwei Wochen sei die Zahl der Fälle prozentual schneller gestiegen als die Zahl der durchgeführten Tests.

Disney verschiebt «Star Wars»- und «Avatar»-Filme

Der US-Unterhaltungskonzern Walt Disney verschiebt wegen der Coronavirus-Pandemie erneut Filmstarts. Der nächste «Star Wars»-Streifen soll nun ein Jahr später in die Kinos kommen und damit im Dezember 2023, «Avatar 2» Ende 2022. Die bereits mehrfach verschobene Neuverfilmung von «Mulan» wird auf unbestimmte Zeit ausgesetzt.

Die Ankündigung ist ein weiterer Rückschlag für Kinobetreiber, die Kunden wieder vor die grossen Leinwände locken wollen.

US-Notenbank erweitert Kreditprogramm im Kampf gegen Corona-Krise

Die US-Notenbank Fed legt im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie nach. Sie kündigte am Donnerstag an, den Zugang zu ihren Kreditprogrammen zu erweitern.

Demnach können sich nicht mehr nur Finanzinstitute mit frischem Geld eindecken, sondern auch sogenannte Broker-Dealer, die Wertpapiere entweder auf eigene Rechnung oder im Auftrag von Kunden kaufen oder verkaufen. Das könnte dazu beitragen, Firmen zu erreichen, die sonst keinen Zugang zu benötigten Krediten haben.

Mehr als vier Millionen Corona-Infektionen in den USA

Seit Beginn der Coronavirus-Pandemie sind in den USA mehr als vier Millionen Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 nachgewiesen worden. Rund 144.000 Menschen starben nach einer Infektion, wie am Donnerstag aus Daten der Johns Hopkins-Universität in Baltimore hervorging. In keinem anderen Land der Welt sind so viele Ansteckungen bekannt.

Die US-Gesundheitsbehörde CDC geht davon aus, dass es in vielen Regionen des Landes eine hohe Dunkelziffer an Infektionen gibt. Weltweit wurden mehr als 15 Millionen Corona-Infektionen verzeichnet. Rund 626’000 Menschen starben im Zusammenhang mit der Erkrankung Covid-19.

US-Regierung will Arbeitslosenhilfe erneut ausbauen

Die US-Regierung will angesichts der anhaltenden Corona-Krise eine erneute Ausweitung des regulären Arbeitslosengeldes beschliessen. Weil die im März beschlossene Regelung Ende Juli auslaufe, sei das rasche Finden einer Anschlussregelung eine «Priorität», sagte Finanzminister Steven Mnuchin am Donnerstag im Gespräch mit dem Nachrichtensender CNBC. Ziel sei es, dass Arbeitslose etwa 70 Prozent ihres letzten Gehalts bekommen sollten, sagte Mnuchin. Es gehe darum sicherzustellen, dass Menschen, die keinen neuen Job fänden, «einen vernünftigen Lohnersatz bekommen».

Nach der bis Ende Juli gültigen Regelung bekommen Millionen Amerikaner wegen der Corona-Krise zusätzliche Arbeitslosenhilfe des Bundes in Höhe von 600 Dollar pro Woche.

Die im März als Teil eines grossen Konjunkturpakets beschlossenen Hilfen sind vielen Republikanern allerdings ein Dorn im Auge. Ihrer Meinung nach ist die von den Demokraten durchgesetzte Regelung so grosszügig, dass sie Menschen davon abhält, wieder zu arbeiten.

Die Demokraten – und viele Ökonomen – argumentieren, dass die zusätzliche Arbeitslosenhilfe einen noch drastischeren Einbruch der US-Wirtschaft verhindert hat.

Sorgen in Spanien wegen Zunahme der Corona-Neuinfektionen

Der Anstieg der Corona-Neuinfektionen bereitet im einstigen Pandemie-Hotspot Spanien immer mehr Sorgen. Binnen 24 Stunden seien 971 neue Ansteckungsfälle registriert worden, teilte das Gesundheitsministerium am Donnerstagabend in Madrid mit. Das sind 241 mehr als am Vortag und sogar 442 mehr als am Dienstag. Die meisten Neuansteckungen gab es im Nordosten des Landes, und zwar in den Regionen Aragonien (415) und Katalonien (182).

«Es könnte sein, dass wir bereits eine zweite Welle haben», räumte die Sprecherin der Behörde für Gesundheitliche Notfälle (CCAES), María José Sierra, ein. Sie betonte aber: «Wie man das nennt, ist völlig egal. Wenn die grösseren Neuausbrüche schnell unter Kontrolle gebracht werden, haben wir die Situation weiter im Griff».

(Bild: Keystone)

Sierra betonte, bei den Neuinfektionen handele es sich vorwiegend um Fälle «mit nur leichten Symptomen». Das Durchschnittsalter der Betroffenen liege bei 45 Jahren. Nach Angaben der Behörden sind neben Saisonarbeitern der Landwirtschaft vor allem Besucher von Nachtlokalen und Teilnehmer von Privatparties betroffen.

Corona in Südafrika: Präsident kündigt Schulschliessungen an

Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen schliesst Südafrika seine Anfang Juli teilweise wieder geöffneten Schulen für die kommenden vier Wochen. Damit solle eine Ansteckungsgefahr für Schüler und Lehrer vermieden werden, erklärte Präsident Cyril Ramaphosa am Donnerstagabend in einer Ansprache an die Nation. Vorausgegangen seien intensive Unterredungen mit Eltern- und Lehrervertretungen. Alle öffentlichen Schulen werden vom 27. Juli bis zum 24. August schliessen. Das Schulspeiseprogramm werde aber fortgesetzt, das aktuelle Schuljahr zudem verlängert.

(Bild: Keystone)

In Südafrika sind nach den Angaben 408’052 Covid-19-Fälle bestätigt worden – das Land hat rund die Hälfte aller Fälle auf dem Kontinent. «Der Corona-Sturm ist in der Tat in Südafrika eingetroffen», sagte er. Das Land habe nun die fünfthöchste Infektionszahl weltweit, aber auch eine der geringsten Todeszahlen; mehr als 6’000 Menschen seien bisher nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben.

Cyril Ramaphosa kündigte eine Ausweitung des milliardenschweren Corona-Hilfsprogramms und eine Intensivierung des Kampfes gegen Korruption und Diebstahl von Hilfsgütern an. «Mehr als je zuvor bedroht Korruption Leben», betonte Ramaphosa.

Kleineres Turnier in Aachen Anfang September

Nach der Absage des CHIO in Aachen aufgrund der Corona-Krise organisieren die Veranstalter des bedeutendsten Reitturniers der Welt ein internationales Springturnier, allerdings auf Dreisterne- statt Fünfsterne-Niveau.

Vom 4. bis 6. September treffen sich auf dem traditionsreichen Gelände in der Soers einige der weltbesten Reiter. Der Weltranglisten-Erste Steve Guerdat oder der Europameister Martin Fuchs werden allerdings nicht zugegen sein.

Amsterdam ruft Touristen auf: Kommt nicht am Wochenende

Aus Sorge vor einer zweiten Corona-Welle ruft Amsterdam Touristen auf, die Stadt nicht am Wochenende zu besuchen. Tagesbesucher sollten ihren Besuch lieber auf Montag bis Donnerstag verschieben, teilte die Stadt am Donnerstag mit.

«Während der Woche ist es vorläufig noch an den meisten Stellen ruhiger als am Wochenende», hiess es weiter.

Touristen, die bereits in der Stadt sind, werden in den sozialen Medien aufgerufen, die Corona-Regeln zu beachten und Gedränge in der Stadt zu meiden. In Geschäften im Rotlichtviertel darf das ganze Wochenende lang kein Alkohol verkauft werden. Das Verbot gilt nicht für Kneipen und Restaurants.

(Bild: Keystone)

Der Zustrom von Touristen vor allem aus Deutschland, Belgien und Frankreich aber auch von Niederländern hat so zugenommen, dass im Zentrum der vorgeschriebene Sicherheitsabstand von 1,5 Metern nicht einzuhalten ist. Zuvor hatte die Stadt bereits das Rotlichtviertel und die Haupteinkaufsmeile Kalverstraat zur Einbahnstrasse für Fussgänger erklärt. Dennoch war es auf den berühmten «Wallen», wo die Prostituierten in Fenstern ihre Dienste anbieten, am vergangenen Wochenende so voll, dass einige Grachten und Gassen abgesperrt werden mussten.

Sulzer baut 55 Stellen in der Schweiz ab

Der Industriekonzern Sulzer baut in der Schweiz Stellen ab. Betroffen sind gemäss Gewerkschaft Unia 55 Arbeitsplätze bei Sulzer Chemtech an den Standorten Winterthur, Oberwinterthur und Allschwil BL.

Sulzer bestätigte am Donnerstag gegenüber der Nachrichtenagentur AWP die Meldung in einer Stellungnahme zu weiten Teilen. «Der durch die Pandemie verursachte globale Konjunktureinbruch und die damit einhergehenden Marktverzerrungen haben dazu geführt, dass wir in zwei Konzerngesellschaften in der Schweiz unsere Kapazitäten anpassen mussten, was zu rund 50 Entlassungen geführt hat», heisst es dort. Für die betroffenen Mitarbeitenden stehe im Rahmen des Gesamtarbeitsvertrages ein umfassender Sozialplan zur Verfügung.

(Archivbild: Keystone)

Sulzer leidet stark unter der Coronakrise bzw. dem starken Nachfragerückgang etwa in der Öl- und Gasindustrie. Der Winterthurer Traditionskonzern hatte daher bereits Ende Juni mitgeteilt, dass Rückstellungen für Restrukturierungskosten in Höhe von rund 60 Millionen Franken getätigt würden, was zu einem deutlich niedrigeren Semestergewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum führen werde.

Québec und Montreal abgesagt

Der überarbeitete Kalender der World Tour erfährt eine Änderung. Die Organisatoren des GP Québec und des GP Montreal in Kanada sagten ihre Veranstaltung vom 11. beziehungsweise 13. September 2020 wegen der Coronavirus-Krise ab. «Es ist unmöglich, alle gesundheitlichen und betrieblichen Anforderungen zu erfüllen, die notwendig sind, um während dieser Zeit der Covid-19-Pandemie eine sichere Umgebung für alle zu gewährleisten», teilten die Veranstalter per Communiqué mit.

Sechs Corona-Fälle in Aargauer Langzeitpflege-Institution

In einer Institution der Langzeitpflege im Bezirk Baden AG sind fünf Bewohner und eine Angestellte positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das kantonale Departement Gesundheit und Soziales (DGS) stellte das Heim unter Quarantäne.

Der erste Fall sei Anfang Woche festgestellt worden, sagte Michel Hassler, Mediensprecher des DGS, am Donnerstag auf Anfrage. Er bestätigte eine entsprechende Meldung des Regionaljournals Aargau/Solothurn von Radio SRF.

Die positiv getesteten Personen wurden isoliert und die anderen Bewohner des Heimes unter Quarantäne gestellt. Für die Institution gilt ein Besuchsverbot.

Murtenlauf abgesagt

Der Gedenklauf Murten – Freiburg, die älteste Laufveranstaltung der Schweiz, findet 2020 wegen der Coronavirus-Krise nicht statt. Die organisatorischen Hindernisse für die diversen Schutzvorkehrungen seien zu hoch, vermeldete der Veranstalter.

In der 87-jährigen Geschichte des Events ist dies erst die zweite Absage nach 1939 wegen der Mobilmachung. Ein Ersatzdatum für den traditionell am ersten Sonntag im Oktober ausgetragenen Lauf über 17,17 km wird nicht in Betracht gezogen.

(Archivbild: Keystone)

Der Murtenlauf gedenkt des Boten, welcher der Legende nach 1476 den Freiburgern den Ausgang der Schlacht bei Murten übermittelt hat. Er soll nach Verkündung der Siegesnachricht zusammengebrochen und kurz darauf gestorben sein.

Masken in der Öffentlichkeit: Belgien verschärft Corona-Regeln

Belgien verschärft seine Massnahmen gegen die Corona-Pandemie wieder. Von Samstag an muss auf öffentlichen Plätzen Maske getragen werden. Hier lesen Sie mehr.

(Bild: Keystone)
Neue Berechnung für Schweizer Covid-App: Nutzerzahl schnellt hoch

Auf Wunsch des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) werden die Nutzer der Schweizer Covid-App nach einer neuen Methode berechnet. So schnellte die von den Bundesstatistikern geschätzte Zahl am Mittwoch auf 1,15 Millionen hoch. Am Dienstag waren es nach alter Berechnung 920’000.

Rund 1,4 Millionen neue Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in USA

Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der Corona-Pandemie ist in den USA erstmals seit mehr als drei Monaten wieder angestiegen. In der Woche bis einschliesslich 18. Juli stellten 1,416 Millionen Menschen einen entsprechenden Antrag, wie das Arbeitsministerium in Washington am Donnerstag mitteilte.

Das war eine Zunahme um 109’000 verglichen mit der Vorwoche. Die Werte zeigen, dass sich die grösste Volkswirtschaft der Welt trotz Lockerungen der Corona-Auflagen immer noch in einer schweren Krise befindet. Die Neuanträge spiegeln die kurzfristige Entwicklung des Arbeitsmarkts wider.

Die anhaltend hohe Zahl ist auch deswegen von Bedeutung, weil die zusätzliche Arbeitslosenhilfe des Bundes in Höhe von 600 Dollar pro Woche aus einem Corona-Hilfspaket vom März in dieser Woche ausläuft.

Swiss reaktiviert automatisierte Ticketerstattung für Reisebüros

Die Fluggesellschaft Swiss reaktiviert am nächsten Montag die automatisierte Rückerstattung von Flugbilletten in Reisebüro-Reservierungssystemen. Damit will sie die Geschwindigkeit der Rückzahlungen beschleunigen.

(Bild: Keystone)

Ziel sei es, bis Ende August alle Erstattungsanfragen abzuarbeiten, die bis Ende Juni eingegangen seien, schrieb die Swiss am Donnerstag in einer Mitteilung. Mittlerweile sei ein beträchtlicher Teil der älteren Erstattungsanträge ausbezahlt worden. Zudem seien die Mechanismen der automatischen Erstattung so angepasst worden, dass Missbrauch vermieden werden könne.

Kunstsammlung der Royals wieder für Besucher geöffnet

Die britische Königsfamilie heisst nach Wochen der Corona-Beschränkungen wieder Besucher in ihrer Kunstsammlung willkommen.

«Ich freue mich, dass wir wieder anfangen können, so viele Dinge zu geniessen, die wir zuvor vielleicht als selbstverständlich angesehen hatten», sagte Prinz in einer Videobotschaft.

(Bild: Keystone)

Wieder geöffnet werden der Mitteilung zufolge Schloss Windsor, der Holyroodhouse-Palast in Schottland, die Hofstallungen (Royal Mews) im Buckingham Palast in London und die aktuellen Ausstellungen in den Galerien der Queen in London und Edinburgh.

Zum Schutz vor Ansteckungen mit dem Coronavirus darf laut Mitteilung jedoch nur eine bestimmte Anzahl an Menschen in die Gebäude. Besuchern wird geraten, Tickets online zu buchen. Hinweise sollen daran erinnern, den Mindestabstand einzuhalten. Kopfhörer und Audioguides werden doppelt desinfiziert. Einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, ist demnach allerdings nicht verpflichtend.

Corona-Krise brockt American Airlines Milliardenverlust ein
Die Flugstreichungen wegen der Corona-Pandemie haben die US-Fluggesellschaft American Airlines tief in die roten Zahlen gerissen. Unter dem Strich stand im zweiten Quartal ein Verlust von fast 2,1 Milliarden US-Dollar nach einem Gewinn von 662 Millionen ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Weil die Zahl der Fluggäste im Jahresvergleich um 86 Prozent auf weniger als 5,5 Millionen einbrach, sackten die Erlöse im gleichen Mass auf 1,6 Milliarden Dollar nach unten. Die Betriebskosten gingen hingegen nur um 62 Prozent zurück.

(Bild: Keystone)

Um ihr Überleben zu sichern, hat sich die Gesellschaft mit der Ausgabe neuer Aktien, Wandelanleihen und normalen Anleihen 3,6 Milliarden Dollar an frischem Geld besorgt. Ende des Quartals hätten die Barmittel des Konzerns bei 10,2 Milliarden Dollar gelegen. Im dritten Quartal sollen unter anderem 4,75 Milliarden Dollar an staatlich abgesicherten Finanzhilfen hinzukommen.

Familie kehrt mit Coronavirus aus Mallorca zurück

Eine vierköpfige Familie hat sich in Mallorca mit dem Coronavirus angesteckt, schreibt die Welt. Das Ehepaar machte dort zusammen mit den beiden Töchtern Familien-Urlaub. Mallorca zählt nämlich aktuell nicht als Risikogebiet.

Nach der Rückreise wurde vom Arbeitgeber ein routinemässiger Test durchgeführt, der positiv ausfiel. Die ganze Familie und die ermittelten Kontaktpersonen befinden sich nun in Quarantäne. Die Familie zeige jedoch keine Symptome.

Die Strände auf der Ferieninsel Mallorca sind wieder voll. (Bild: Keystone)
Zahl der Corona-Toten im Iran steigt auf über 15'000

Mit erneut mehr als 220 Toten an einem Tag ist die Zahl der Corona-Toten im Iran laut Gesundheitsministerium auf über 15’000 gestiegen. Die Zahl der bisher nachgewiesenen Infektionen stieg auf fast 285’000, sagte Ministeriumssprecherin Sima Lari am Donnerstag im Staatsfernsehen.

Nach Einschätzung des Gesundheitsministeriums nimmt die Bevölkerung nach den Lockerungen die Hygienevorschriften und die Pandemie nicht mehr ernst. Dies ist laut Vizegesundheitsminister Iradsch Harirchi auch der Hauptgrund für den Anstieg.

Montreux Jazz Festival im Netz 850'000 mal angeklickt

Die 54. Ausgabe des Montreux Jazz Festivals hat im Internet stattgefunden, und vor allem das internationale Publikum hat mitgezogen. Für die Zeit vom 3. bis 18. Juli vermelden die Veranstalter über 850’000 Aufrufe bei YouTube und Facebook – dies im Vergleich zu rund 250’000 Besuchern in den Vorjahren.

Während der 16 Tage des diesjährigen sogenannten 54th Summer of Music hat das Montreux Jazz Festival seine eigene über 50-jährige Geschichte gefeiert. Jeden Abend waren als kostenloser Stream Konzerte aus den Archiven zu sehen, so beispielsweise Premieren wie die Konzerte von Lee Hooker (1983) oder Angélique Kidjo & Friends (2016) oder die Auftritte von Nina Simone (1976), BB King (1993) oder Suzanne Vega (2004).

Hinzu kamen Botschaften von Künstlern wie Woodkid, Quincy Jones oder Ibrahim Maalouf und eine 12-teile Artikelserie, mit der Journalisten ihre Vorstellung von einem perfekten Tag in Montreux präsentierten.

BAG meldet 117 Neuinfektionen am Donnerstag

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag innerhalb eines Tages 117 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden – wieder weniger als am Vortag.

Am Mittwoch registrierte das BAG 141 neue Fälle, am Dienstag 108, am Montag 43, am Sonntag 99 und am Samstag 110. Insgesamt gab es bisher 34’000 laborbestätigte Covid-19-Fälle, wie das BAG am Mittwoch mitteilte.

Corona-Fallzahlen in Tschechien steigen weiter an

In Tschechien hat es den zweiten Tag in Folge mehr als 200 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gegeben. Am Mittwoch seien 247 bestätigte neue Fälle hinzugekommen, teilten die Behörden am Donnerstag in Prag mit.

Eine allgemeine Maskenpflicht in Innenräumen und öffentlichen Verkehrsmitteln gilt derzeit nur in der besonders betroffenen östlichen Verwaltungsregion Mährisch-Schlesien.

Landesweit wurden bisher 364 Todesfälle mit der Erkrankung Covid-19 in Verbindung gebracht. Während die Regierung des Ministerpräsidenten und Multimilliardärs Andrej Babis zu Beginn der Pandemie Lob für ihr Krisenmanagement erhalten hatte, überwiegt derzeit die Kritik.

Kritische Marke von 2'000 Corona-Neuinfektionen in Israel durchbrochen

In Israel sind erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie mehr als 2’000 Neuinfektionen an einem Tag registriert worden. Das Gesundheitsministerium teilte am Donnerstag mit, am Vortag seien 2032 Fälle gemeldet worden – ein Rekordhoch.

(Bild: Keystone)

Ein Wert von 2’000 Neuinfektionen pro Tag gilt als Marke für noch schärfere Einschränkungen bis hin zu einem kompletten Lockdown. Mitte Mai hatte die Zahl der täglichen Neuinfektionen noch im zweistelligen Bereich gelegen. Nach raschen Lockerungen schnellen die Zahlen jedoch seit Ende Mai in die Höhe.

Insgesamt wurden in Israel bislang mehr als 56’700 Sars-CoV-2-Infektionen registriert. Aktive Fälle gibt es derzeit mehr als 32’750, davon sind 295 Personen schwer erkrankt. 433 Menschen sind in Israel bislang nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben.

Lucerne Blues Festival findet wegen Corona nicht statt

Das Lucerne Blues Festival hat den Corona-Blues: Die für November geplante 26. Auflage findet nicht statt, auch weil die Mehrheit der eingeladenen Musiker aus den USA kommen und deren Reisemöglichkeiten wegen des Virus ungewiss ist.

Das Festival werde auf den 6. bis 14. November 2021 verschoben, teilten die Organisatoren am Donnerstag mit. Wegen des Coronavirus sei das Risiko einer Durchführung zu hoch, gerade was die Gesundheit der Künstler und Besucher, die Ein- und Ausreisebestimmungen in den USA sowie die Situation im Fluggeschäft angehe. Auch könnte man beim Blues Festival die aktuell geforderten Schutzkonzepte nicht einhalten.

Keb`Mo 2008 am Lucerne Blues Festival. (Bild: Keystone)

Die letztjährige Jubiläumsausgabe des Festivals besuchten rund 12’000 Blues-Fans. Die Hauptkonzerte des neuntägigen Musikanlasses fanden im Casino in Luzern statt.

Corona dürfte Campingbranche rund 500'000 Übernachtungen kosten

Die Corona-Krise dürfte die Schweizer Campingbranche in diesem Jahr rund 500’000 Übernachtungen kosten. Der Verband Swisscamps rechnet für 2020 nur noch mit rund 3 Millionen Übernachtungen.

Das vergangene Jahr war allerdings ein gutes Campingjahr. (Bild: Keystone)

Schlimmer geht’s nimmer, werden sich in diesem Frühjahr wohl alle Campingplatz-Betreiber gesagt haben. Nach der Vollbremsung mit der Schliessung aller Campingplätze Mitte März, erfolgte der Startschuss in die Saison erst am 6. Juni – neun Wochen später als üblich. Um über 90 Prozent brachen die Logiernächte in der Winterperiode von Januar bis April beim TCS ein, dem grössten Campinganbieter der Schweiz.

Mit der Wiedereröffnung der eigenen 24 Plätze Anfang Juni schoss die Nachfrage gleich in die Höhe. Im Juni lagen die Logiernächte beim TCS nach eigenen Angaben um 20 Prozent über dem Vorjahresstand. Und von Juli bis Mitte August sind die Plätze nahezu ausgebucht.

Sieben Neuinfektionen in Jugendlager in Graubünden

Im Kanton Graubünden hat sich das Coronavirus in einem Jugendlager mit hundert Personen im Alter zwischen 9 und 13 Jahren ausgebreitet. Sieben Personen infizierten sich mit dem Virus. Dazu kommt noch eine Reihe von Verdachtsfällen.

Das kantonale Gesundheitsamt teilte am Donnerstag mit, 80 von den 100 Jugendlichen wohnten im Kanton Graubünden. Im siebentägigen Lager seien letzte Woche Darbietungen für ein Abschlusskonzert einstudiert worden. Das Gesundheitsamt wurde eigenen Angaben zufolge am Montag über die Neuinfektionen im Lager informiert.

Australien rechnet mit höchstem Budgetdefizit seit Zweitem Weltkrieg

Australien rechnet wegen der wirtschaftlichen Einbrüche im Zuge der Corona-Krise mit dem höchsten Haushaltsdefizit seit dem Zweiten Weltkrieg. Für den Zeitraum 2019-20 kündigte das Finanzministerium am Donnerstag einen Fehlbetrag von 85,8 Milliarden australischen Dollar (53 Milliarden Euro) an, für 2020-21 steigt dieser den Prognosen zufolge auf 184,5 Milliarden australische Dollar (114 Milliarden Euro).

Erstmals mehr als 300 Neuinfektionen in Tokio - Ein Jahr vor Olympia

Japans Hauptstadt Tokio hat erstmals mehr als 300 Corona-Neuinfektionen verzeichnet. 366 neue Infektionsfälle binnen 24 Stunden seien bestätigt worden. Am selben Tag startete die japanische Hauptstadt erneut den Countdown für die Olympischen Spiele in 365 Tagen, die wegen der Pandemie um ein Jahr verlegt worden waren. Die Zahl der Infizierten in Tokio war seit der Aufhebung des landesweiten Notstandes am 25. Mai wieder gestiegen. Seit 15 Tagen liegt sie über der Marke von 100.

In nur einem Jahr sollen die Olympischen Spiele in japan stattfinden. (Bild: Keystone)

Japan hatte den Notstand aufgehoben, da die Krise so gut wie unter Kontrolle gebracht worden sei, hiess es damals. Die wieder steigende Zahl der Neuinfektionen schürt die Sorge vor einer zweiten Infektionswelle.

Israel ernennt Ronni Gamzu zum Corona-Beauftragten

Nach wochenlangem Gezerre hat Israel am Donnerstag offiziell einen Corona-Beauftragten ernannt. Der Gynäkologe Professor Ronni Gamzu, Leiter des Tel Aviver Ichilov-Krankenhauses, werde die Aufgabe übernehmen, teilte das Gesundheitsministerium mit. Am Dienstag hatten israelische Medien noch übereinstimmend berichtet, Professor Gabi Barabasch solle den Posten erhalten. Danach hiess es jedoch, es habe in letzter Minute Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und Barabasch gegeben.

Zuschauer beim Football müssen Masken tragen

Bei allen Football-Spielen mit Zuschauern müssen sämtliche Fans in der kommenden NFL-Saison eine Mund-Nase- Schutzmaske tragen. Das teilte der Sprecher der nordamerikanischen Profiliga NFL, Brian McCarthy, am Mittwoch via Twitter mit.

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Trump macht Proteste mitverantwortlich für Vielzahl an Neuinfektionen

US-Präsident Donald Trump hat die Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt mitverantwortlich für die jüngste Zuspitzung der Corona-Pandemie gemacht. «Die Fälle begannen unter jungen Amerikanern kurz nach Demonstrationen anzusteigen», sagte Trump am Mittwoch (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz im Weissen Haus. Die Demonstrationen hätten «vermutlich landesweit eine breitere Lockerung der Eindämmungsmassnahmen ausgelöst».

US-Präsident Donald Trump. (Bild: Keystone)

rump selbst hat schon früh in der Pandemie auf eine rasche Rückkehr zum Normalbetrieb und auf die Wiedereröffnung der Wirtschaft gedrängt und betont immer wieder die negativen Auswirkungen der Eindämmungsmassnahmen. Zudem hielt er im Juni gegen den Rat von Gesundheitsexperten eine Wahlkampfveranstaltung vor Tausenden Anhängern in einer geschlossenen Halle ab.

Über vier Millionen Corona-Infektionen in Lateinamerika und Karibik

In Lateinamerika und der Karibik hat die Zahl der Coronavirus-Infektionen die Marke von vier Millionen überschritten. Mehr als die Hälfte der Fälle wurde aus Brasilien gemeldet, wie eine AFP-Zählung vom Mittwoch auf der Basis offizieller Statistiken ergab. In der gesamten Region wurden seit Beginn der Pandemie insgesamt 4,04 Millionen Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus nachgewiesen, mehr als 172’000 Menschen starben.

Allein Brasilien verzeichnete bislang mehr als 2,2 Millionen Infektionsfälle mit dem neuartigen Coronavirus. Binnen 24 Stunden hätten sich mehr als 67’800 weitere Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2 abgesteckt.

Auch in Peru steigen die Fallzahlen derzeit in rasanter Geschwindigkeit. Wie das Gesundheitsministerium in Lima am Mittwoch bekannt gab, wurden in dem Land inzwischen mehr als 17’000 Tote durch das neuartige Coronavirus gezählt. In den vergangenen 24 Stunden starben 188 Menschen an den Folgen einer Corona-Infektion.

Corona-Rekord in Brasilien: Fast 68'000 Neuinfektionen

Die Zahl der täglichen Infektionen mit dem Coronavirus hat in Brasilien einen neuen Höchststand erreicht. Das Gesundheitsministerium in Brasília meldete am Mittwochabend (Ortszeit) 67 860 neue Fälle binnen 24 Stunden. Insgesamt wurden in dem grössten und bevölkerungsreichsten Land Lateinamerikas damit bisher 2 227 514 Fälle registriert. Mindestens 82 771 Menschen starben bislang im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19. Nach den Vereinigten Staaten ist Brasilien derzeit einer der Brennpunkte der Corona-Pandemie. Experten gehen davon aus, dass die tatsächlichen Zahlen noch deutlich höher liegen, da in Brasilien nur wenig getestet wird.

Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro wurde auch mit dem Coronavirus infiziert. (Bild: Keystone)

Das Land hat 210 Millionen Einwohner und ist 24-mal so gross wie Deutschland. Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro hatte das Coronavirus zu Beginn der Pandemie als kleine Grippe verharmlost und damit in der Bevölkerung Verwirrung über die Ernsthaftigkeit der Krankheit gestiftet. Auch wollte er aus wirtschaftlichen Gründen keine Massnahmen zur Eindämmung treffen. Schutzmassnahmen lehnte er ab. Die Verantwortung für die Bekämpfung der Pandemie hat Bolsonaro – der vor zwei Wochen nach eigener Angabe selbst positiv auf das Coronavirus getestet wurde – an Gouverneure der Bundesstaaten und Bürgermeister delegiert. Am Mittwoch wurde Bolsonaro dem Kommunikationsministerium zufolge ein weiteres Mal positiv getestet.

Frankreich verschickt 40 Millionen Schutzmasken an Bedürftige

Frankreich will im Kampf gegen das Coronavirus rund sieben Millionen bedürftige Menschen mit kostenlosen Schutzmasken versorgen. Rund 40 Millionen wiederverwendbare Masken würden dafür bereitgestellt, sagte Frankreichs Gesundheitsminister Olivier Véran am Mittwochabend im Fernsehsender France 2. Die französische Post übernehme die Zustellung der Masken. In Frankreich gilt in öffentlichen Transportmitteln und geschlossenen öffentlichen Räumen eine Maskenpflicht.

Mehrere französische Verbraucherverbände fordern einen kostenlosen Zugang zu Masken für alle. Für einen Haushalt mit zwei Kindern würden pro Monat rund 100 Euro anfallen, sagte der Präsident der grössten französischen Verbraucherorganisation «Que Choisir», Alain Bazot, der Nachrichtenplattform Franceinfo. Er sehe die Verpflichtung zum Tragen einer Maske ein wenig wie eine Impfpflicht, sagte Bazot. Diese funktioniere nur, wenn sich alle beteiligen würden, und das wiederum gehe nur, wenn es kostenlos sei.

(Bild: Keystone)

Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hatte dem am Dienstag widersprochen. Der Steuerzahler müsse nicht Masken für alle bezahlen, sagte Macron im Fernsehsender TF1. Denjenigen, die sich die Schutzmasken nicht leisten könnten, müsse aber geholfen werden, betonte er.

US-Forscher: Schon mehr als 15 Millionen Corona-Infektionen weltweit

Die globale Verbreitung des Coronavirus hat sich zuletzt deutlich beschleunigt. Weltweit gibt es inzwischen mehr als 15 Millionen bestätigte Infektionen, wie am Mittwoch aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervorging. Ende Juni, also rund sechs Monate nach Beginn der Pandemie in China, war die Schwelle von 10 Millionen bekannten Infektionen erreicht worden. Seither hat sich die Pandemie vor allem in Nord- und Südamerika und in anderen Ländern wie Indien und Südafrika rasch ausgebreitet.

(Bild: Keystone)

Weltweit sind laut Johns Hopkins bislang knapp 620.000 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Der Erreger Sars-CoV-2 kann die Lungenerkrankung Covid-19 auslösen, die vor allem für ältere und immungeschwächte Menschen lebensgefährlich sein kann.

Zug Estates gewährt vom Lockdown betroffenen Mietern Nachlass

Zug Estates hat sich mit ihren Mietern geeinigt. Die vom Coronavirus-Lockdown direkt betroffenen Retail- und Gastromieter sollen eine Mietzinsreduktion in der Höhe von 50 bis 80 Prozent erhalten.

Die meisten Detailhandels- und Gastromieter mussten ihre Geschäfte wegen des staatlich verordneten Lockdowns vom 16. März bis 11. Mai schliessen. Da Zug Estates langfristig an einem ausgewogenen Mietermix interessiert sei, habe sie den Geschäftsmietern einen Vorschlag für eine Mietzinsreduktion unterbreitet, teilte die Firma am Mittwochabend mit.

Das Angebot von Zug Estates sieht vor, dass alle vom Lockdown direkt betroffenen Retail- und Gastromieter in den beiden Arealen Metalli und Suurstoffi eine Reduktion von mindestens 50 Prozent erhalten. Kleinere Mieter würden mit bis zu 80 Prozent entlastet. Zudem gebe es im Unterschied zur vorgesehenen Lösung von National- und Ständerat keine obere Beschränkung.

Über 90 Prozent der betroffenen Mietparteien hätten dem Lösungsvorschlag inzwischen zugestimmt, hiess es.

Sporthändler blicken nach Corona-Einbruch optimistisch in Zukunft

Die Schweizer Sporthändler sind nach dem Corona-Pandemie bedingten Einbruch im Frühjahr nun positiv für die Sommermonate gestimmt. Insgesamt glauben nur 7 Prozent an einen Umsatzrückgang.

Insgesamt wird für 2020 Umsatzrückgang von rund 10 Prozent geschätzt, falls keine zweite Schliessungsanordnung kommt. Besonders profitieren dürften Geschäfte, die Velo und/oder Service anbieten, da vor allem der Boom mit Elektro-Velos noch lange nicht zu Ende sein dürfte.

Bis Ende April lagen die Umsätze belastet von einem schwachen Wintergeschäft und von der Corona-Pandemie knapp 30 Prozent unter dem Vorjahr. Dies geht aus einer Umfrage hervor, die das Marktforschungsinstitut GfK und der Verband Sportfachhandel Schweiz (Asmas) am Mittwoch veröffentlicht haben. Ohne Onlineumsätze, die sich verdoppelten, sähe das Resultat noch um einiges schlimmer aus, heisst es weiter.

Oberstes Gericht: Österreichs Corona-Massnahmen teils gesetzwidrig

In Österreich hat der Verfassungsgerichtshof einzelne Aspekte der Corona-Beschränkungen für gesetzwidrig erklärt. Die Ausgangsbeschränkungen seien teilweise nicht durch das Covid-19-Gesetz gedeckt gewesen, entschied das Gericht am Mittwoch.

«Dieses Gesetz bietet keine Grundlage dafür, eine Verpflichtung zu schaffen, an einem bestimmten Ort, insbesondere in der eigenen Wohnung, zu bleiben», hiess es.

Zwar dürfe das Betreten von bestimmten Orten untersagt werden. Eine Pflicht zu Hause zu bleiben, könne aber nicht auf dieser Grundlage verhängt werden. Die Regierung von ÖVP und Grünen hatte mit Aufflammen der Coronakrise Mitte März das Verlassen der Wohnung nur aus triftigem Grund erlaubt.

Die Richter monierten auch die Kriterien zur stufenweisen Wiederöffnung der Geschäfte. Die Verordnung, mit der Mitte April die Öffnung von Bau- und Gartenmärkten sowie kleiner Geschäfte mit weniger als 400 Quadratmetern Verkaufsfläche erlaubt wurde, sei eine Ungleichbehandlung zum Nachteil grösserer Geschäfte. Aus Sicht des Gerichts erfolgte sie ohne erkennbare sachliche Rechtfertigung.

FCB-Spieler positiv auf Coronavirus getestet

Ein FCB-Spieler wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Der Rest der Mannschaft ist negativ. Hier lesen Sie mehr.

(Bild: Keystone)
Immer noch infiziert: Weiterer Corona-Test Bolsonaros positiv

Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro ist ein weiteres Mal positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das bestätigte das Kommunikationsministerium der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch. Nach offiziellen Angaben entwickelt sich der Gesundheitszustand des Präsidenten gut.

Bolsonaro hatte vor zwei Wochen bekanntgegeben, dass er sich infiziert hat. Seitdem führt er die Amtsgeschäfte aus der Quarantäne in der Präsidentenresidenz in Brasília. Der 65-Jährige habe kein Fieber. Sauerstoffversorgung, Herzschlag und Blutdruck seien normal, berichtete CNN Brasil.

(Bild: Keystone)

Nach den Vereinigten Staaten ist Brasilien derzeit einer der Brennpunkte der Corona-Pandemie. Bislang haben sich in dem grössten Land Lateinamerikas mehr als zwei Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Mehr als 80 000 Patienten sind im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben.

Anstieg bei Hospitalisierungen und positiven Tests

Stefan Kuster,Leiter Übertragbare Krankheiten, Bundesamt für Gesundheit BAG, zur aktuelle Lage bezüglich Coronavirus in der Schweiz.

(Video: Keystone)
Maske an der frischen Luft – Französische Städte verschärfen Regeln

In einigen Städten in Frankreich ist die Corona-Schutzmaske nun auch auf der Strasse Pflicht. Auch mehrere Touristenorte – zum Beispiel in der Bretagne – erliessen entsprechende Dekrete. Hier lesen Sie mehr.

(Bild: Keystone)
Die Corona-Reproduktionszahl liegt derzeit bei 1,1

Die Schweiz verzeichnet einen leichten Anstieg der Corona-Neuansteckungen, so Stefan Kuster, Leiter übertragbare Krankheiten im Bundesamt für Gesundheit (BAG). Mehr dazu lesen Sie hier.

Stefan Kuster. (Bild: Keystone)
Erstmals mehr als 5000 aktive Corona-Fälle in Tschechien

In Tschechien schnellt die Zahl der Corona-Neuinfektionen wieder hoch. Am Dienstag kamen 212 neue Fälle hinzu, wie das Gesundheitsministerium am Mittwoch bekanntgab. Es war die höchste Zahl seit knapp einem Monat.

Die Zahl der aktiv Infizierten stieg erstmals seit Beginn der Pandemie über die 5000er-Marke und lag bei 5046. Knapp 9000 Menschen galten als genesen. Mit dem Virus wurden 360 Todesfälle in Verbindung gebracht.

Nach Einschätzung der Behörde stehen lokale Corona-Hotspots hinter dem jüngsten Anstieg. In der östlichen Verwaltungsregion Mährisch-Schlesien war deshalb die Maskenpflicht wiedereingeführt worden. In der nördlichen Region um Liberec (Reichenberg), die an Sachsen grenzt, wird der Mundschutz ab Freitag in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen wie beim Besuch von Apotheken verpflichtend.

USA ordern 100 Millionen Impfstoffdosen bei Pfizer und Biontech

Das Mainzer Biopharma-Unternehmen Biontech und der US-Konzern Pfizer sollen Hunderte Millionen Impfstoffdosen gegen Covid-19 in die USA liefern. Eine entsprechende Vereinbarung mit den US-Behörden haben beide Unternehmen am Mittwoch bekanntgegeben. Beide Aktien notieren im vorbörslichen US-Handel stark.

(Bild: Keystone)

Demnach geht es zunächst um 100 Millionen Impfstoffdosen. Nach deren Erhalt zahlt die US-Regierung 1,95 Milliarden US-Dollar (rund 1,68 Mrd Euro). Später habe die Regierung die Möglichkeit, bis zu 500 Millionen weitere Dosen zu erwerben. Die beiden Unternehmen wollen noch im Oktober das Zulassungsfahren beginnen, wenn erste Studien erfolgreich sind. Die ersten Charge soll demnach im vierten Quartal geliefert werden, wenn der Impfstoff die entsprechende Notfallgenehmigung erhält. Die amerikanische Bevölkerung solle den Impfstoff kostenfrei erhalten.

Biontech und Pfizer arbeiten derzeit bei der Entwicklung eines möglichen Covid-19-Impfstoffes zusammen, jüngst hatten die beiden Unternehmen eine erste Liefervereinbarung über 30 Millionen Dosen mit der britischen Regierung bekanntgemacht.

Schweiz hat Liste der Corona-Risikoländer erweitert

Die Schweiz hat wie angekündigt ihre Liste mit den Corona-Risikoländern erweitert. Neu gilt für 42 Länder bei der Einreise in die Schweiz eine Quarantäne. Bisher waren es 29 Gebiete. Neu aufgeführt sind etwa Bosnien, Montenegro und Mexiko. Schweden und Weissrussland dagegen gelten nicht mehr als Risikogebiet.

Die aktualisierte Liste zur Quarantänepflicht gilt ab Donnerstag, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) auf seiner Internetseite mitteilte. Die epidemiologische Lage hat sich in diesen Ländern laut Staatssekretariat für Migration (SEM) verschlechtert.

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141 Neuansteckungen und zwei weitere Todesfälle

Am Mittwoch, 22. Juli 2020 gibt es in der Schweiz und in Liechtenstein 141 neue Infektionen mit dem Coronavirus. Das gibt das BAG auf seiner Website bekannt. Die Zahl der Ansteckungen steigt somit auf 33’883.

Seit dem Vortag sind zwölf Hospitalisierungen hinzugekommen, insgesamt sind es 4’146. Zudem sind zwei weitere Personen an den Folgen einer Covid-19-Infektion gestorben.

In Isolation befinden sich zurzeit 767 Personen und in Quarantäne 2962.

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Thailand will Corona-Notstand erneut verlängern

Die thailändische Regierung will den Corona-Notstand noch einmal um einen Monat bis Ende August verlängern. Die Massnahme sei weiter notwendig, um die Krise zu bewältigen und die 14-tägige Quarantäne-Pflicht für einreisende Ausländer durchzusetzen.

Dies sagte der Generalsekretär des Nationalen Sicherheitsrates (NSC), General Somsak Roongsita, am Mittwoch. Jedoch gibt es viele Gegner des Dekrets. Sie werfen der Führung in Bangkok vor, mit dem Notstand Proteste politischer Gegner unterdrücken zu wollen.

Der Corona-Notstand gilt in Thailand seit Ende März. Jedoch hat das südostasiatische Land vergleichsweise wenige Fälle: Bislang gibt es rund 3200 bestätigte Infektionen, 58 mit dem Erreger Sars-CoV-2 infizierte Menschen sind gestorben. Auch gab es Behördenangaben zufolge seit fast zwei Monaten keinen lokal verbreiteten Infektionsfall.

Israel meldet Rekordwert an Neuinfektionen

Die Zahl der täglichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Israel ist so hoch wie nie zuvor seit Beginn der Pandemie. Das israelische Gesundheitsministerium teilte am Mittwoch mit, am Vortag seien 1977 Fälle gemeldet worden – ein Rekordwert.

Ein Wert von 2000 Neuinfektionen pro Tag gilt in dem Land als Marke für noch schärfere Einschränkungen bis hin zu einem kompletten Lockdown.

Mitte Mai hatte die Zahl der täglichen Neuinfektionen in dem Land noch im zweistelligen Bereich gelegen. Nach raschen Lockerungen schnellen die Zahlen jedoch seit Ende Mai immer weiter in die Höhe.

In Israel schnellen die Ansteckungszahlen in die Höhe: Rasche Lockerungen scheinen sich nun in den nationalen Testzentren bemerkbar zu machen. (Bild: Keystone)

Insgesamt wurden in Israel bislang 54’633 Infizierte registriert. Aktive Fälle gibt es derzeit mehr als 31’300, davon sind 259 schwer erkrankt. 430 Menschen sind bislang nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben.

Zum Vergleich: Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) meldeten zuletzt für die Schweiz und Liechtenstein 108 neue Infektionen innerhalb eines Tages. Damit waren seit Beginn der Krise mindestens 33 742 Menschen nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Schweiz hat nur wenige mehr Einwohner als Israel.

Keine SFL-Awards im Januar

Wegen der aktuellen Situation entschied die Swiss Football League, die Award-Gala im Januar 2021 nicht durchzuführen.

Um die Leistungen der Besten des Kalenderjahres 2020 dennoch zu würdigen, prüft die Liga mit den Sponsoren und Partnern die Idee, die Auszeichnungen in einem anderen Rahmen zu übergeben.

Der Hauptgrund für die Absage der Swiss Football League Award Night ist die angespannte finanzielle Situation im Schweizer Fussball im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

ABB hält sich in Corona-Krise besser als befürchtet

Für den Industriekonzern ABB ist das zweite Quartal 2020 wegen Corona wie erwartet schwierig gewesen. Dies zeigte sich nicht nur bei Umsatz und Auftragseingang, sondern auch am Einbruch des operativen Gewinns. Allerdings hat sich das Unternehmen klar besser geschlagen als erwartet.

Der im März neu angetretene CEO Björn Rosengren hat es nicht leicht. Die Erwartungen an ihn sind hoch, er soll den zuletzt stagnierenden Konzern zu neuer Blüte führen. Gleichzeitig wird die Wirtschaft global von der Covid-Pandemie durchgeschüttelt, was in den meisten Branchen Wachstum verhindert.

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Kehrtwende beim US-Präsidenten: «Masken haben eine Wirkung»

Trump ermunterte die Amerikaner zum Tragen von Schutzmasken, wenn kein Abstand gehalten werden kann: «Ob Sie die Masken mögen oder nicht, sie haben eine Wirkung, sie werden einen Effekt haben und wir brauchen alles, was wir kriegen können.»

Der Republikaner lehnt eine landesweite Maskenpflicht ab. Kritiker werfen ihm vor, in der Pandemie ein schlechtes Vorbild abzugeben, weil er so gut wie nie öffentlich mit Maske auftritt. Um zu unterstreichen, dass er kein Problem mit Masken habe, holte Trump bei der Pressekonferenz einen Mund-Nasen-Schutz hervor. «Ich habe die Maske hier», sagte er. Beim Vorstellen von Richtlinien der Gesundheitsbehörde CDC im April hatte Trump noch deutlich gemacht, dass er trotz Empfehlung selbst keine Maske tragen werde.

«Masken haben eine Wirkung»: Nach wiederholter Kritik am Mund-Nasen-Schutz empfiehlt US-Präsident Donald Trump jetzt doch das Tragen von Masken. (Bild: Keystone)
Trump: Bevor es besser wird, wird es schlimmer werden

US-Präsident Donald Trump hat die Amerikaner auf eine Verschlimmerung der Coronavirus-Pandemie eingestimmt. «Es wird wahrscheinlich leider schlimmer werden, bevor es besser wird», sagte Trump am Dienstag (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz im Weissen Haus. «Ich sage das nicht gerne über Dinge, aber so ist es.»

Trump hielt das erste Mal nach knapp drei Monaten wieder eine Pressekonferenz ab, um über die Corona-Pandemie zu informieren. Viele seiner Äusserungen standen im Kontrast zu Aussagen der vergangenen Wochen.

Valora schreibt Verlust im ersten Halbjahr

Der Detailhändler Valora hat im ersten Semester 2020 einen Verlust eingefahren. Wegen der Coronapandemie blieben die Kunden des Unternehmens, das stark an Bahnhöfen präsent ist, aus. Konkret lag der Nettoumsatz gemäss einer Mitteilung vom Mittwoch um 18,8 Prozent tiefer bei 815,6 Millionen Franken.

Beim Betriebsgewinn (EBIT) verzeichnete das Unternehmen einen Verlust von 10,9 Millionen Franken. Unter dem Strich resultierte ein Verlust von 15,9 Millionen Franken.

Für das gesamte Jahr 2020 erwartet Valora allerdings wieder ein besseres Ergebnis. Bereits jetzt zeige sich eine Gewinnerholung.

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Die Corona-Krise drückt das Halbjahresergebnis der Valora nach unten. Der Umsatz brach um über 18 Prozent ein. (Symbolbild: Keystone)
AstraZeneca will Corona-Impfstoff bis Ende Jahr anbieten

Der Pharmakonzern AstraZeneca plant, bis Ende des Jahres einen Coronavirus-Impfstoff auf den Markt zu bringen. Dieser soll weltweit zum Selbstkostenpreis erhältlich sein, wie der Chef des Unternehmens, Pascal Soriot, am Dienstag dem Radiosender RTL sagte.

Eine Einheit soll demnach für 2,50 Euro (2,68 Franken) verkauft werden. «Unser Ziel ist es, den Impfstoff allen Menschen zugänglich zu machen», sagte Soriot.

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Der Pharmakonzern AstraZeneca hofft, bis Ende des Jahres einen Corona-Impfstoff auf den Markt bringen zu können. (Bild: Keystone)
Rekordzahl von Neuinfektionen in Australien

In Australien hat die Ausbreitung des Coronavirus einen Rekordstand erreicht. Nach Angaben der Behörden vom Mittwoch wurden 501 neue Infektionen binnen eines Tages verzeichnet.

Das ist die höchste Zahl von festgestellten täglichen Neuansteckungen, seit sich das Virus nach Australien ausbreitete. Der vorherige Höchststand war laut von der Nachrichtenagentur AFP zusammengetragenen Behördendaten am 28. März mit 459 Neuinfektionen erreicht worden.

Die grosse Mehrheit der neuen Fälle konzentriert sich im Bundesstaat Victoria. Der Bundesstaat mit seiner Millionenmetropole Melbourne ist weitgehend vom Rest des Landes abgeriegelt.

Die Gesamtzahl der verzeichneten Coronavirus-Infektionen in Australien liegt inzwischen bei knapp 13’000. Bis Mittwoch wurden im Land 128 Todesopfer der Pandemie gezählt.

Nobelstiftung sagt traditionelles Dezember-Bankett wegen Corona ab

Die schwedische Nobelstiftung hat wegen der Coronavirus-Pandemie ihr traditionelles Bankett im Dezember abgesagt. Auch die dazugehörige Preisverleihung werde in diesem Jahr in neuen Formen stattfinden, teilte die Stiftung am Dienstag mit.

Das Bankett bildet den Abschluss der sogenannten Nobelwoche, in der die Preisträger des Jahres zu Gesprächen und zur Preisverleihung in die schwedische Hauptstadt Stockholm kommen. Die Veranstaltung fiel zuletzt 1956 aus.

Kein Festschmaus in diesem Jahr: Das Bankett der Nobelstiftung in Stockholm findet wegen der Coronavirus-Pandemie nicht statt. (Archivbild: Keystone)
Ironman auf Hawaii endgültig abgesagt

Der legendäre Ironman auf Hawaii findet wegen der Corona-Krise nun doch nicht im Februar 2021 statt und ist endgültig abgesagt worden. Das gaben die Veranstalter am Dienstag (Ortszeit) bekannt.

Die Weltmeisterschaft im Triathlon über 3,86 Kilometer Schwimmen, 180,2 Kilometer Radfahren und 42,2 Kilometer Laufen war ursprünglich für den 10. Oktober 2020 angesetzt, im Mai wegen der Pandemie dann aber auf den 6. Februar 2021 verschoben worden.

Coronavirus breitet sich in Bolivien rasant aus

In Bolivien nimmt die Corona-Pandemie immer dramatischere Ausmasse an. Hunderte Leichname von Corona-Opfern wurden zuletzt landesweit in Strassen geborgen und aus Wohnungen geholt, wie die Polizei des südamerikanischen Landes am Dienstag mitteilte.

Nach Angaben des nationalen Büros für Epidemiologie breitet sich vor allem in den Gebieten der Grossstädte La Paz und Cochabamba das Coronavirus derzeit rasant aus.

In 85 Prozent dieser Fälle sei der Coronavirus bei den Toten festgestellt worden oder hätten diese Menschen an Symptomen der Infektion gelitten.

Die offizielle Zahl der Corona-Toten in dem südamerikanischen Land liegt inzwischen bei 2200. Rund 60’000 Ansteckungsfälle wurden verzeichnet.

Ein «Dämon» hilft Corona-Kranken in Nepal

In Nepal arbeiten gerade viele Krankenwagenfahrer nicht, weil sie vor dem Coronavirus Angst haben und sich über einen Mangel an Schutzkleidung beklagen. Doch Krankenwagenfahrer Buddha Krishna Baga Shrestha nimmt die Gefahren trotzdem auf sich – und das, obwohl ihn viele davon abhalten wollen. Denn der 49-Jährige ist eine lokale Berühmtheit, weil er seit Jahren einen «Dämonen» in einem wichtigen Festival im Tal von Kathmandu spielt. Er sagt, er wolle lieber wegen seines Jobs sterben als anderen beim Sterben zuzusehen.

Opfer bringen kennt Shrestha. Denn «Dämon» zu sein ist eine schmerzhafte Angelegenheit. Beim Festival wird ihm die Zunge mit einer eisernen Nadel durchstochen. Das symbolisiert dem Volksglauben nach den Sieg über einen mächtigen Dämonen, der vor Jahrhunderten Ernte zerstört und Tiere getötet haben soll.

In Nepal wird im Juli der Sieg über einen mächtigen Dämonen gefeiert, der die Ernte zerstört und Tiere getötet haben soll. (Archivbild: Keystone)
New York weitet Reisebeschränkungen aus

Nach der vorerst erfolgreichen Bekämpfung des Coronavirus erlässt New York immer drastischere Massnahmen gegen einen drohenden Rückfall in die Pandemie. Neben einem Stopp für die allermeisten Aktivitäten in geschlossenen Räumen weitete Gouverneur Andrew Cuomo am Dienstag (Ortszeit) zudem die Beschränkungen für Reisende aus dem Rest der USA auf insgesamt 31 der 50 Bundesstaaten aus.

Gäste aus zehn weiteren Regionen, darunter Alaska, Washington und Virginia müssen künftig bei Ankunft in New York 14 Tage in Quarantäne gehen. Personen, die nicht kooperieren, riskieren eine 2000-Dollar-Strafe.

Grund sind die in weiten Teilen der USA deutlich angestiegenen Infektionszahlen. Vor allem im Süden und Westen mussten zuletzt einige Lockerungen ganz oder teilweise wieder zurückgenommen werden. Viele der zuweilen über 70’000 Neuinfektionen pro Tag kamen zuletzt aus den bevölkerungsreichen Bundesstaaten Florida, Texas und Kalifornien. Doch die Johns-Hopkins-Universität sieht Anstiege in den meisten Staaten – derzeit besonders in Alabama, Nevada oder South Carolina.

Corona-Krise verschärft Lage von Kindern in Armut

Die Corona-Krise droht das Problem der Kinderarmut weiter zu verschärfen. Eltern benachteiligter Kinder arbeiten laut einer Studie häufig in Teilzeitarbeit oder als Minijobber. Sie sind von Stellenabbau und Lohneinbussen überduchschschnittlich stark betroffen.

Wegen der Corona-Auswirkungen bestehe die Gefahr, dass viele arme Kinder durchs Raster fielen, heisst es in einer am Mittwoch veröffentlichten Analyse der Bertelsmann-Stiftung.

Mehr zum Thema hier.

Kinder in Armut leiden durch die Corona-Krise noch stärker als ohnehin schon. (Symbolbild: Keystone)
Trump wird mehrmals täglich auf Covid-19 getestet

Immer wieder zeigte US-Präsident Donald Trump, wie wenig ernst er die Situation rund um das Coronavirus nimmt. Dies trotz steigender Infektions- und Todeszahlen. Nun teilte Kayleigh McEnany, die Sprecherin des Weissen Hauses mit, dass Trump jedoch selbst gleich mehrmals täglich auf das Virus getestet werde.

(Bild: Keystone)
EU-Kompromiss zu Corona-Paket – Deutschland zahlt mehr

Deutschland muss nach dem Kompromisspaket beim EU-Sondergipfel jährlich rund zehn Milliarden Euro mehr in den europäischen Haushalt zahlen. Die jährliche Überweisung nach Brüssel liegt damit künftig bei etwa 40 Milliarden Euro, wie die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag aus Regierungskreisen erfuhr. Nicht eingerechnet ist aber das EU-Geld, das aus Brüssel an Deutschland zurückfliesst. EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen verteidigte die Beschlüsse bei dem viertägigen Gipfel und betonte vor allem auch den Nutzen für Deutschland.

Beim Treffen der 27 EU-Staaten war nach viertägigen Verhandlungen und massivem Streit ein Haushalts- und Finanzpaket in der historischen Grössenordnung von 1,8 Billionen Euro vereinbart worden. Damit will sich die EU gegen die Corona-Wirtschaftskrise stemmen. Kanzlerin Angela Merkel (CDU), der französische Präsident Emmanuel Macron und viele andere EU-Staats- und Regierungschefs feierten die Einigung als Erfolg. Die EU-Staaten hätten sich zusammengerauft, sagte Merkel. Macron sprach von einem historischen Tag.

Ursula von der Leyen. (Bild: Keystone)

Sie ernteten aber auch deutliche Kritik, weil die Ergebnisse im Hinblick auf Umweltschutz, Digitalisierung und Durchsetzung der Rechtsstaatlichkeit zu wenig ambitioniert seien. Rechtspopulisten stellten die Hilfen generell in Frage. Die Augen richten sich nun auf das Europaparlament, das dem Kompromiss zustimmen muss.

New York weitet Reisebeschränkungen auf 31 US-Bundesstaaten aus

Angesichts der Angst vor einem neuen Corona-Ausbruch in New York hat der Bundesstaat seine Beschränkungen für inländische Reisen weiter ausgeweitet. Gouverneur Andrew Cuomo teilte am Dienstag mit, zehn weitere Bundesstaaten auf die Liste der Regionen zu setzen, aus denen Einreisende eine zweiwöchige Quarantäne machen müssen.



Mit den dazu gekommenen Staaten Alaska, Delaware, Indiana, Maryland, Missouri, Montana, North Dakota, Nebraska, Virginia und Washington seien damit nun 31 Bundesstaaten auf der Liste, berichteten mehrere lokale Medien übereinstimmend. Vor allem Staaten im Nordosten der USA sind bislang von den Regeln ausgenommen.

Was bisher geschah

Weitere Meldungen und Informationen zur Corona-Pandemie auf der Welt und in der Schweiz finden Sie hier.

1 Kommentar

  1. Was ist denn das da kommen sie von den ferien zurück aus Albanien gehen arbeiten werden nach hause geschickt für zwei wochen und er erzählt mir freude strahlend wir fahren jetzt nochmal nach hause für zwei wochen er muss ja nicht arbeiten und er kann nach Albanien gehen da ist keine Qurantäne wir sind ja nicht auf der liesteReport

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