Fordert mehr finanzielle Unterstützung: die UNO. (Bild: Keystone)
International

UNO fordert sechsmal höhere Corona-Unterstützung

Die UNO braucht im Kampf gegen die Corona-Pandemie 10,3 Milliarden Dollar von reichen Ländern. Bisher hat sie bloss 1,7 Milliarden erhalten.

Die Vereinten Nationen fordern in der Corona-Krise weitere Milliarden-Hilfen von reichen Ländern. Die Unterstützung für arme Staaten sei bislang äusserst unangemessen und kurzsichtig gewesen, erklärte UNO-Nothilfekoordinator Mark Lowcock.

Die G20-Länder sollten jetzt mehr auf den Tisch legen, sonst müssten sie später einen hohen Preis zahlen. Die Pandemie drohe Konflikte, Hunger, Armut und andere schwere Krankheiten weiter zu verschärfen.

Bislang habe die UNO lediglich 1,7 Milliarden Dollar erhalten. Die UNO brauche jedoch für die Corona-Hilfe in armen Ländern im laufenden Jahr rund 10,3 Milliarden Dollar. Mit dem Geld sollen Gesundheitsprojekte und andere humanitäre Programme vor allem in Afrika und Südamerika finanziert werden.

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