Leere Betten: In Basler Hotels aktuell mehr Standard als Ausnahme. (Symbolbild: Keystone)
Basel

Leere Hotelbetten wegen Corona – Logiernächte brechen ein

Die Basler Hotellerie wird von der Pandemie hart getroffen. Fast 60 Prozent weniger Übernachtungen wurden im ersten halben Jahr gezählt.
Die Corona-Krise hat die Übernachtungszahlen in den Basler Hotels im ersten Halbjahr 2020 massiv einbrechen lassen. Mit insgesamt 276’439 Logiernächten musste von Januar bis Juni ein Rückgang um 58,8 Prozent registriert werden.

Auf die inländischen Gäste entfielen 125’882 Übernachtungen. Das sind 40,6 Prozent weniger als im ersten Halbjahr des Vorjahres. Bei den ausländischen Gästen wurde mit 150’557 Übernachtungen ein Minus von gar 67,2 Prozent verzeichnet, wie das Statistische Amt Basel-Stadt am Donnerstag mitteilte.

Erholung im Sommer unwahrscheinlich

Wegen der Corona-Pandemie haben im ersten Halbjahr zahlreiche Basler Hotels im Zuge des Lockdowns ihren Betrieb eingestellt. Standen Anfang März noch 4’511 Zimmer in 63 Hotels zur Verfügung, waren es am 8. April nur noch 36 Hotels mit 2’608 Zimmern. Ende Juni empfingen 54 Hotels mit 3’746 Zimmern wieder Gäste.

Dass der Kanton die schlechte erste Jahreshälfte im Schweizferien-Sommer wettmachen kann, gilt als unwahrscheinlich. Bevorzugte Ferienorte im Sommer sind Seen oder Berge.

Die Regierung hat den Handlungsbedarf erkannt und will 300’000 Franken für Tourismus-Marketing ausgeben. Der Grosse Rat muss über den Geldtopf entscheiden.

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