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Telebasel Sommerserie «My Summer» vom 15. Juli 2020.
Region

Die schönsten Badeplätze in der Region

Nicht nur im Ausland ist es schön: Auch die beiden Basel haben einiges zu bieten. Larissa Bucher nimmt Sie mit zu den schönsten Badeplätzen der Region.

Bei heissen Temperaturen verbringen viele ihre Zeit am liebsten am Wasser. Zwecks Abkühlung muss man jedoch nicht immer zuerst ins Flugzeug steigen. Auch in der Region Basel gibt es wunderschöne Badeorte.

Reise durch die beiden Basel

Ob in der Grün 80, an der Wiese, im Rhein, in der Birs oder am Birsköpfli, das diese beiden Flüsse verbindet, Abkühlung findet man an vielen Orten in der Region. Ich machte mich zusammen mit Freunden auf eine Reise durch die beiden Basel. Immer auf der Suche nach Abkühlung, testete ich verschiedene Badeplätze für Sie.

Zurück in die Kindheit

Mit meiner Schwester verbrachte ich schon viele Stunden in der Grün 80. Meine Mutter nahm uns als Kinder regelmässig mit in das Naherholungsgebiet. «Wir haben oft Veloausflüge hierher gemacht und haben auch immer eine Glacé bekommen», erinnert sich meine Schwester Rebecca. «Ich habe sehr schöne Erinnerungen an die Grün 80.»

Um uns nach dem anstrengenden Weg abzukühlen, nutzten wir gerne die Kneipp-Stelle, die dort in einen Bach eingebaut ist. Erst später lernte ich, dass die Kneipp-Stelle nicht nur zum Spass dort ist, sondern auch gut für die Gesundheit ist. Das kühle Wasser regt den Kreislauf und Stoffwechsel an, fördert die Durchblutung und stärkt das Immunsystem.

Vergnügen für Jung und Alt

Wo die Birs in den Rhein fliesst, verschwinden alle Sorgen. Am Birsköpfli wird gegrillt, gebadet und viel gelacht. Mit meinem Nachbarskind Sofia besuchte ich den kleinen Stadt-Strand und planschte etwas im erfrischenden Wasser. Dass die Sommerferien dieses Jahr ausfallen, scheint die Zweit­kläss­le­rin nicht gross zu stören. «Es gibt Schlimmeres, man kann auch zuhause bleiben», meint sie. Und: «Wir können gar nicht in die Ferien, denn wir müssen auf unsere Hamster aufpassen».

Strandfeeling in der Reinacher Heide

Im Baselbiet bietet die Birs wunderschöne Ecken zum Baden. Zum Beispiel im Naturschutzgebiet Reinacher Heide. «Sie haben vor ein paar Jahren ein Stück der Birs renaturalisiert. Die Birs ist jetzt kanalisiert, aber früher war hier eine Auenlandschaft, die sich durch die ganze Heide zog. Man hat versucht, diese zu rekonstruieren und hat deshalb künstliche Inseln gebaut», erklärt mir meine Freundin Aline, die in Reinach zu Hause ist.

Weit weg von der Stadt ist dieser Badeplatz nicht. Bequem mit dem 10er oder 11er Tram und ein paar Minuten Fussmarsch erreicht man die Reinacher Heide im Nu.

Tierische Abkühlung

Am Rande der Langen Erlen wartete eine weitere Perle auf mich. Die Wiese ist zwar nicht wahnsinnig tief, aber auch hier kann an verschiedenen Stellen gebadet werden.

Der 58 Kilometer lange Fluss fliesst durch Teile von Deutschland und durch Basel bis in den Rhein. Nicht nur für Menschen bietet er eine tolle Abkühlung, sondern auch für Hunde. Diese brauchen im Sommer, genauso wie wir, immer wieder einen Sprung ins kühle Nass.

Meine Freundin Manuela zeigte mir zusammen mit ihrem Hund Dolly ihren Lieblingsbadeort an der Wiese. «Es ist nah von unserem Zuhause und hat nicht so viele Menschen wie zum Beispiel am Rhein», erklärt Manuela. Es sei ausserdem super für Dolly, dass sie auf ihrem täglichen Spaziergang immer wieder ins Wasser springen kann.

Der Sommer kann kommen

Mir haben diese Ausflüge mit meinen Liebsten gezeigt, wie wunderschön die beiden Basel wirklich sind. In Zukunft werde ich die schöne Natur, die unsere Region zu bieten hat, viel mehr und bewusster schätzen. Es gibt zum Glück noch zahlreiche Orte, die ich noch nicht entdeckt habe, und genau diese zu erkunden, darauf freue ich mich am meisten. Der Sommer kann also kommen!

3 Kommentare

  1. Es freut uns, dass die Birs als Aufenthaltsort beliebt ist. Der Pegelstand der Birs ist jedoch aktuell so tief, dass der Kanton vom Baden abrät. Die Fische sind durch die erhöhten Temperaturen eh gestresst. Die Badenden erhöhen den Stress der Tiere noch. Diese können nicht ins Schwimmbad ausweichen….. und leider fehlt es vielen Besuchern an Verständnis und Respekt im Umgang mit der Natur und seinen Bewohnern. Ein Aufruf in diese Richtung hätte dem Artikel gut getan.Report

  2. Leider bleibt bei allem Lob unerwähnt, dass im Naturschutzgebiet Reinacher Heide auch besondere Regeln gelten. Dazu gehört das Verbot, das Ufer zu betreten und in der Birs zu baden. Seit Jahren betreibt der Naturschutzdienst Baselland im Auftrag des Kantons einen erheblichen Aufwand, Badende aufzufordern, ausserhalb des Naturschutzgebiets-Perimeters (es sind nur 1,5 Kilometer) zu baden und zu verweilen. Wäre einer unserer Ranger gerade im Gebiet präsent gewesen, hätten wir auch die Autorin angesprochen.
    Innerhalb des Naturschutzgebietes brüten zum Beispiel die seltene Wasseramsel und der Eisvogel am Ufer. Eine Biberfamilie zieht ihre Jungen auf. All dies wird durch Freizeitaktivitäten am Wasser empfindlich gestört.
    Birs-abwärts, unmittelbar anschliessend an die Reinacher Heide, hat die Gemeinde vor ein paar Jahren einen wunderbaren Bade- und Spielplatz für alle eingerichtet.Report

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