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International

Experten können noch nichts über Wirkung der Covid-App sagen

Das Coronavirus stellt die Schweiz und die Welt auf den Kopf. Hier im Ticker bleiben Sie über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden.
Klassik-Spektakel: Die BBC-Proms finden statt – auf dem Sofa

Wie gestaltet man ein klassisches Musikfestival zur Krisenzeit? Vor dieser Frage stand die britische BBC ausgerechnet im 125. Jubiläumsjahr ihrer beliebten Promenadenkonzerte (Proms). Die Lösung: Virtuelle Orchester, Plünderung der Archive und Flexibilität bis zur letzten Minute. Die «Fantasie-Proms», wie sie deshalb getauft wurden, starten an diesem Freitag.

Allerdings ohne die «Prommers», die jährlich mit Stehkarten Klassik zum Spottpreis geniessen, noch sonstigem Publikum. Die Samtsessel im Rondell der Royal Albert Hall bleiben leer. Und auch bei der «Last Night» muss vor dem Fernseher zu Hause mitgesungen werden.

Mehr zum Klassik-Spektakel in Corona-Zeiten lesen Sie hier.

Normalerweise ist die Royal Albert Hall anlässlich der Proms voll mit Publikum – nicht so in diesem Jahr. (Archivbild: Keystone)
Erneut 1,3 Millionen Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe

Die Coronavirus-Pandemie wirkt sich weiterhin merklich auf den Arbeitsmarkt in den USA aus. In der Woche bis einschliesslich 11. Juli stellten erneut 1,3 Millionen Menschen einen Erstantrag auf Arbeitslosenhilfe, wie das Arbeitsministerium in Washington am Donnerstag mitteilte.

Damit gab es nur rund 10’000 Anträge weniger als in der Vorwoche. Die anhaltend hohe Zahl zeigt, dass sich die grösste Volkswirtschaft der Welt trotz Lockerungen der Corona-Auflagen immer noch in einer schweren Krise befindet. Die Neuanträge spiegeln die kurzfristige Entwicklung des Arbeitsmarkts wider.

Experten können noch nicht viel zur Wirkung der Covid-App sagen

Beim Contact-Tracing setzt der Bundesrat unter anderem auf die Swiss-Covid-App. Wie wirkungsvoll sie ist, können die Zuständigen noch nicht genau sagen. So ist etwa unklar, wie viele Personen die Warnung erhalten haben, dass sie in Kontakt mit einer infizierten Person waren.

Die Wirkung der Corvid-App in der Schweiz konnte noch nicht genau ausgewertet werden. (Bild: Keystone)

Der Grund für die fehlende Information ist, dass die Gewarnten nicht wie gewünscht die Infoline angerufen hatten, sondern sich direkt testen liessen. Das sagte Sang-Il Kim, Leiter Abteilung Digitale Transformation im Bundesamt für Gesundheit, am Donnerstag an einem Mediengespräch. Wegen der engen Vorgaben bezüglich des Datenschutzes sind die Verantwortlichen auf solche Angaben angewiesen.

Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Euro-Leitzins bleibt bei Null Prozent

Nach der jüngsten Ausweitung der beispiellosen Anti-Krisen-Massnahmen in der Corona-Pandemie legen Europas Währungshüter eine Pause ein. Den Leitzins im Euroraum beliess der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag auf dem Rekordtief von null Prozent, wie die Notenbank in Frankfurt mitteilte. Die EZB steckt im Rahmen ihres Notkaufprogramms unverändert 1,35 Billionen Euro in Staats- und Unternehmensanleihen bis mindestens Ende Juni 2021.

Die Wertpapierkäufe helfen Staaten wie Unternehmen: Sie müssen für ihre Papiere nicht so hohe Zinsen bieten, wenn eine Zentralbank als grosser Käufer am Markt auftritt. In der Krise haben Staaten milliardenschwere Rettungspakete aufgelegt, das belastet die Haushalte ohnehin. Alles zum Thema lesen Sie hier.

Berichte: Israels Regierung plant Wochenend-Lockdowns

Nach einem starken Anstieg der Corona-Infektionen erwägt die israelische Regierung Medienberichten zufolge, mit Lockdowns an Wochenenden eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern.

Die Regierung Israels erwägt laut Medienberichten Wochenend-Lockdowns. (Bild: Keystone)

Nach Informationen der Nachrichtenseite «ynet» sind zudem Versammlungsbeschränkungen geplant. Im Freien dürften demnach nur noch bis zu 20 Menschen zusammenkommen, in geschlossenen Räumen zehn. Ferner sei die Schliessung von Fitnessstudios vorgesehen, Restaurants werde die Bewirtung an Tischen untersagt. Das Kabinett wollte am Donnerstagabend zusammenkommen, um über weitere Schritte zu entscheiden.

Media-Markt-Mutter Ceconomy fasst schnell wieder Tritt

Der Elektronikhändler Ceconomy hat mit seinen Ketten Media Markt und Saturn nach dem Ende der coronabedingten Ladenschliessungen schnell wieder Tritt gefasst. Im Mai lagen die Umsätze des Handelsriesen mit 1,55 Milliarden Euro schon wieder um 3 Prozent über dem Vorjahresniveau.

Im Juni übertrafen die Verkaufszahlen mit 1,75 Milliarden Euro den Vorjahreswert sogar um 12 Prozent, wie das Unternehmen am Donnerstag gestützt auf vorläufige und ungeprüfte Zahlen berichtete.

Intensivstationen schrammten haarscharf an Überbelegung vorbei

Die Schweiz hatte zu jedem Zeitpunkt der bisherigen Pandemie genug Betten auf Intensivstationen frei. Teilweise wurde es aber kritisch. Einen Hintergrundbericht zum Thema lesen Sie hier.

Die Zweifel bleiben trotz Notfall-Plan

Die Organisatoren der Olympischen Sommerspiele in Tokio werden ihre Zweifel nicht los. Eine flexibler Notfall-Plan, der am Freitag dem IOC präsentiert wird, soll das weltgrösste Sportereignis retten.

Für die Rettung der wegen der Corona-Pandemie ins nächste Jahr verschobenen Spiele setzt Thomas Bach, der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees IOC, alle Hoffnungen in die Improvisationskünste der Verantwortlichen vor Ort. Der Deutsche spricht von einer Vielzahl von Notfall-Szenarien, bevor die japanischen Gastgeber am Freitag bei der ersten Online-Session in der Geschichte des IOC ihr Massnahmenpaket vorstellen wollen.

Finden die Olympischen Spiele 2021 in einer reduzierten Version statt? (Bild: Keystone)

Olympioniken in Quarantäne, gelockerte Einreisebestimmungen für Athleten und Funktionäre und ein umfassendes Hygienekonzept für ein aufs Minimum reduzierte Grossveranstaltung – so könnte der Notplan für den Grossanlass im nächsten Jahr aussehen. «Da gibt es sehr gute Fortschritte», lobt Bach die Organisatoren. Geisterspiele in leeren Arenen aber will das IOC unbedingt vermeiden. «Olympische Spiele hinter verschlossenen Türen ist etwas, das wir nicht wollen», sagte Bach in Lausanne nach Beratungen der IOC-Exekutive.

Anstrum auf Corona-Test-Zentrum

Die Anzahl Menschen, die sich auf das Coronavirus testen lassen wollen, hat sich in den vergangenen Wochen verdoppelt. «Von durchschnittlich 80 Tests pro Tag ist die Zahl auf 150 gestiegen, mit Spitzenwerten von über 200. An einem Tag haben wir sogar 242 Tests durchgeführt, während unsere maximale Kapazität 250 beträgt», sagt Julien Ombelli, medizinischer Leiter des Spitals Yverdon-les-Bains der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Dort wurde Ende April eine Anlage für Autofahrer, ein sogenanntes Drive-in-Testzentrum aufgebaut, das erste dieser Art in der Romandie. Einen Monat später wurde der Standort durch ein Walk-in erweitert, für Menschen, die zu Fuss kommen. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

 

Im Auto können in Yverdon Drive-In-Corona-Tests gemacht werden. (Bild: Keystone)

Was lief schief in Israel?

Zu Beginn der weltweiten Corona-Pandemie galt Israel vielen als leuchtendes Beispiel für eine rasche und erfolgreiche Eindämmung. Doch inzwischen steht das Mittelmeerland schlechter da als die meisten europäischen Länder, ein zweiter Lockdown erscheint unausweichlich. Was ist schiefgelaufen? Und was können Länder wie die Schweiz tun, um einen ähnlichen Verlauf zu vermeiden? Alles zum Thema lesen Sie hier.

Masken der Firma Flawa überstehen Prüfverfahren des TÜV Nord

Die Flawa Consumer GmbH hat im zweiten Anlauf das Prüfverfahren durch den TÜV Nord für ihre Covid Pandemie Atemschutzmasken (CPA) bestanden. Alles zum Thema lesen Sie hier.

Mallorca hat genug von Parties

Nach der Zwangsschliessung von Lokalen am «Ballermann» in Palma auf Mallorca in Folge von Partys ohne Maske und Sicherheitsabstand wacht die Polizei der spanischen Urlaubsinsel nun über die Einhaltung.

Am Donnerstagmittag herrschte im betroffenen Herzstück der vor allem bei deutschen Touristen beliebten Feiermeile an der «Bier-« und «Schinkenstrasse» gähnende Leere. Neben Polizisten waren dort nur wenige Menschen zu sehen. Alle Lokale, die normalerweise oft schon mittags voll sind, waren zu. Das galt auch für die vom Dekret der Regionalregierung ebenfalls betroffene Party-Strasse Punta Ballena in der Briten-Hochburg Magaluf westlich der Insel-Hauptstadt Palma.

Die Anordnung war am Mittwoch in Kraft getreten und gilt zunächst für zwei Monate. Der balearische Tourismusminister Iago Negueruela erklärte, sowohl eine Verkürzung als auch eine Verlängerung der Zwangsschliessungen seien je nach Verhalten der Menschen nicht auszuschliessen. Seine Aussagen über die sogenannten «Sauftouristen» waren am Donnerstag auf den Titelseiten vieler Regionalblätter zu sehen: «Wir wollen diese Touristen nicht. Sie sollen nicht kommen.»

Bei Engpässen wo möglich auf andere Spitäler ausweichen

Ein internationales Team unter Leitung der Universität Bern hat Empfehlungen aus ethischer Sicht für den Fall erarbeitet, dass wegen Covid-19-Patienten Spitäler überlastet sein sollten. Primär soll auf andere Kliniken ausgewichen werden; eine Triage von Patienten soll möglichst vermieden werden.

Gedacht ist das in der Publikation «The American Journal of Bioethics» veröffentlichte Szenario für eine allfällige zweite Erkrankungswelle. Es soll Ärztinnen und Ärzte unterstützen, wenn diese vor schwierigen Entscheiden stehen.

Empfohlen wird, was während der Pandemie-Welle im Frühjahr bereits vorgekommen ist: Ist ein Spital überlastet, sollen Patienten auf Spitäler verteilt werden, die noch Kapazität haben, falls nötig auch im Ausland. Die Schweiz hatte im Frühling mehrere Covid-19-Patienten aus dem Nachbarland Frankreich übernommen.

Gewinn der Bank of America bricht um mehr als die Hälfte ein

Eine höhere Vorsorge für Kreditausfälle hat auch der Bank of America das Ergebnis verhagelt. Der Nettogewinn brach um 54 Prozent auf 3,28 Milliarden Dollar ein, wie die hinter JP Morgan zweitgrösste US-Bank am Donnerstag mitteilte.

Die Bank of America verzeichnet wegen der Corona-Krise einen starken Einbruch. (Bild: Keystone)

Wegen der mauen Konjunkturaussichten stockte das Geldhaus die Rückstellungen für Kreditausfälle um vier Milliarden auf 5,1 Milliarden Dollar auf. Vorstandschef Brian Moynihan sprach von den «stürmischsten Zeiten seit der Grossen Depression» in den 1930er-Jahren. Die Erträge gingen um drei Prozent auf 22,3 Milliarden Dollar zurück. Da die US-Notenbank Fed den Leitzins auf Nahe Null Prozent gesenkt hat, fiel der Zinsüberschuss um elf Prozent. Im vorbörslichen Handel verloren die Aktien der Bank of America drei Prozent.

Frankreich zieht Maskenpflicht für Geschäfte vor

Die von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron angekündigte Maskenpflicht für öffentliche geschlossene Räume soll bereits von kommender Woche an gelten. Dazu sei eine Verordnung geplant, sagte Regierungschef Jean Castex am Donnerstag im französischen Senat – dies ist das Oberhaus des Parlaments. Die Neuregelung betrifft insbesondere Geschäfte.

Macron hatte in einem TV-Interview am Dienstag in Aussicht gestellt, dass die Maskenpflicht vom 1. August an gelten könnte. «Ich habe gehört und verstanden, dass diese Fristsetzung verspätet erschien und einige Fragen hervorrief», sagte Castex. In Frankreich wird – wie auch in anderen Ländern – eine zweite Welle der Covid-19-Pandemie befürchtet. Ein präziser Termin für die Verordnung blieb zunächst offen

Maskenpflicht für Personal in Restaurants und Bars sowie Lehrer

Das Tessin verschärft erneut seine Massnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus: Ab kommendem Montag gilt in Restaurants und Bars eine Maskenpflicht für all jene Mitarbeiter, die mit Kunden in Kontakt stehen.

Die Massnahme gelte nur, falls die betreffenden Mitarbeiter nicht durch Plexiglas oder eine andere räumliche Abtrennung geschützt seien, schreibt die Regierung am Donnerstagmittag in einer Mitteilung. Bisher hatte die Tessiner Regierung Angestellten von Restaurationsbetrieben das Tragen einer Maske lediglich «dringend empfohlen». Per kommenden Montag ist das Tragen einer Schutzmaske für Kellner und Barkeeper nun obligatorisch. Die neue Massnahme gilt vorläufig bis zum 9. August.

Im Tessin muss das Personal in Restaurants und Bars künftig Masken tragen. (Bild: Keystone)

Das Tessin verhängt ausserhalb der Schulzimmer eine Maskenpflicht für Lehrer. Die Erfahrung in anderen Kantonen habe gezeigt, dass Lehrpersonen eine Schlüsselrolle bei der Verbreitung des Coronavirus‘ in Schulen zukomme.

Ab dem neuen Schuljahr müssen Tessiner Lehrkräfte im Lehrerzimmer, in den Schulhausgängen sowie in anderen gemeinsam genutzten Räumen eine Maske tragen. Im Schulzimmer bleibt das Tragen einer Schutzmaske für Lehrkräfte fakultativ, wie die Tessiner Regierung am Donnerstag mitteilte. Die Massnahme ist Teil eines Schutzkonzepts, das Ende August in Kraft tritt.

Absatz von PSA im ersten Halbjahr eingebrochen

Wegen der Corona-Krise ist der Absatz des französischen Autokonzerns PSA im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 45,7 Prozent eingebrochen. Verkauft wurden von Januar bis Ende Juni rund 1,03 Millionen Fahrzeuge, wie der Konzern, zu dem neben den Stammmarken Peugeot und Citroën auch Opel gehören, am Donnerstag in Vélizy-Villacoublay bei Paris mitteilte.

Bei Opel und der britischen Schwestermarke Vauxhall gab es einen noch deutlicheren Rückgang um 53,1 Prozent auf rund 266 100 Fahrzeuge. Mit neuen Modellen und Motoren seien die Emissionen des Treibhausgases CO2 gesenkt worden. Die Verkäufe neuer Modelle wie des Grandland X oder des neuen Corsa hätten sich gut entwickelt.

142 neue Corona-Fälle

142 Menschen wurden in den vergangenen 24 Stunden positiv auf das Coronavirus getestet. Die Zahlen bleiben damit weiterhin im dreistelligen Bereich. Acht Personen mussten ins Spital gebracht werden. Es gab keine weiteren Todesfälle. Alles zum Thema lesen Sie hier.

Europäischer Automarkt leidet weiter unter Corona-Folgen

Der europäische Automarkt hat auch im Juni unter den Folgen der Corona-Pandemie gelitten. In der Europäischen Union (EU) wurden insgesamt 949 722 Pkw neu zugelassen, das waren 22,3 Prozent weniger als im Vorjahresmonat, wie der zuständige Branchenverband Acea am Donnerstag in Brüssel mitteilte.

Im Mai waren die Zulassungszahlen noch um über die Hälfte abgesackt, nachdem der europäische Automarkt im Zuge der sich zuspitzenden Virus-Krise im April förmlich zusammengebrochen war.

Aufgrund der Lockerungen in vielen Ländern und der Wiederöffnung der Autohäuser nach dem Lockdown fiel das Minus nun deutlich geringer aus. Trotz der Verbesserung habe sich die Nachfrage im Juni aber noch nicht komplett erholen können, hiess es.

Zalando nach Umsatzsprung zuversichtlicher

Die flächendeckenden Geschäftsschliessungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben einen Boom bei Europas grösstem Online-Modehändler Zalando ausgelöst. Drei Millionen neue Kunden und ein Umsatzsprung von mehr als einem Viertel im zweiten Quartal stimmen den Vorstand für das Gesamtjahr zuversichtlicher.

Er rechne nun für 2020 mit einem Umsatzplus von 15 bis 20 Prozent statt mit zehn bis 20 Prozent und mit einem operativen Gewinn (Ebit) zwischen 250 und 300 Millionen Euro statt mit 100 bis 200 Millionen Euro.

IOC will US-Athleten bei Reisen zu Olympia-Qualifikationen helfen

Das Internationale Olympische Komitee will US-Athleten, die von Reisebeschränkungen wegen der Coronavirus- Pandemie betroffen sind, helfen. Wie IOC-Präsident Thomas Bach am Mittwochabend sagte, gebe es eine entsprechende Anfrage des Nationalen Olympischen Komitees.

Die IOC will US-Athleten helfen, damit sie sich trotz der Corona-Pandemie für die olympischen Spiele qualifizieren können. (Bild: Keystone)

«Wir sind im engen Kontakt mit dem USOPC und wollen die amerikanischen Athleten in jeder Hinsicht unterstützen, damit sie zu Olympia-Qualifikationen und anderen Wettbewerben reisen können», sagte er. Dies werde von Fall zu Fall entschieden.

In den USA hat die Zahl der nachgewiesenen Corona-Neuinfektionen einen Höchststand erreicht. Rund 67’400 Menschen wurden am Dienstag positiv auf das Virus getestet, wie aus Zahlen der Johns-Hopkins- Universität vom Mittwoch hervorging.

Britischer Arbeitsmarkt trotz Corona-Krise überraschend stabil

Der Arbeitsmarkt in Grossbritannien hat sich trotz der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise unerwartet stabil gezeigt. In den drei Monaten bis Mai habe die Arbeitslosenquote unverändert bei 3,9 Prozent verharrt, teilte das Statistikamt ONS am Donnerstag in London mit.

Die Volkswirte wurden von der Entwicklung überrascht. Sie hatten mit einem Anstieg der Quote auf 4,2 Prozent gerechnet.

Milliardäre wollen Geld aus Aktienmärkten abziehen

Superreiche Kunden der Grossbank UBS wollen die in den vergangenen Monaten mit Aktien-Anlagen eingefahrenen hohen Gewinne ins Trockene bringen. Die Erlöse sollen dann in Wohnimmobilien, Private Equity sowie Firmen-Deals gesteckt werden, wie UBS-Manager Josef Stadler in einem am Donnerstag veröffentlichten Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters sagte.

Diese Umschichtungen zeichneten sich in Asien bereits ab und dürfte sich im Schlussquartal 2020 sowie den ersten Monaten des kommenden Jahres beschleunigen. Als Folge davon könnten sich die Aktienmärkte im restlichen Jahresverlauf 2020 abschwächen, prognostizierte Stadler, der bei der UBS das Geschäft mit den Vermögensverwaltungs-Teams von superreichen Familien (Family Offices) betreut.

Tokio mit Corona-Tagesrekord - Kontroverse um Reisekampagne

Japans Hauptstadt Tokio hat einen Rekord an Corona-Neuinfektionen verzeichnet. Die Stadtregierung bestätigte am Donnerstag 286 neue Infektionsfälle binnen 24 Stunden, wie der japanische Fernsehsender NHK berichtete.

Die Zahl der Infizierten war seit der Aufhebung des landesweiten Corona-Notstandes am 25. Mai wieder gestiegen. Japan hatte den Notstand aufgehoben, da die Krise so gut wie unter Kontrolle gebracht worden sei, hiess es damals. Die wieder steigende Zahl der Neuinfektionen schürt die Sorge vor einer zweiten Infektionswelle. Insgesamt 23’777 Infektionsfälle gibt es damit.

Tokio verzeichnet einen Tagesrekord bei den Corona-Ansteckungen. (Bild: Keystone)

Als Problemzonen wurden unter anderem Tokios Nachtclubs identifiziert. Auch gibt es Berichte über Cluster in Theatern, Büros und Pflegeeinrichtungen. Es gibt die Sorge, dass die Infektionen von Tokio aus auch auf andere Regionen übergreifen könnten. Vor diesem Hintergrund regt sich Widerstand gegen Pläne der Zentralregierung von Ministerpräsident Shinzo Abe, mit einer Förderkampagne die von der Pandemie schwer getroffene Tourismusindustrie zu unterstützen

Belgien schickt Rückkehrer aus dem Tessin in Quarantäne

Wer aus dem Tessin nach Belgien zurückkehrt wird zu Quarantäne und einem Covid-19-Test verpflichtet. Dies hält der belgische Dienst für Auswärtige Angelegenheiten auf seiner offiziellen Internetseite fest. Das Tessin steht damit als einziger Kanton auf der orangen Liste des Landes.

Reisende aus dem Tessin müssen in Belgien in Quarantäne. (Bild: Keystone)

Neben dem Südkanton stehen unter anderem auch Oberösterreich, Kroatien, Schweden und zwei Regionen in Spanien auf der orangen Liste Belgiens.

Das Tessin ist die einzige Schweizer Region auf dieser Liste. Der Kanton Waadt, der ebenfalls stark betroffen war von der Pandemie, ist nicht aufgelistet. Zuerst hatte die Westschweizer Zeitung «Le Matin» in seiner Donnerstagausgabe darüber berichtet.

Spanien nimmt Abschied von seinen 28'400 Corona-Toten

Im Beisein der EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen und der gesamten Spitze der Europäischen Union hat sich Spanien von seinen mehr als 28 400 Corona-Toten verabschiedet.

«Dieser Akt kann den Schmerz aber nicht lindern», sagte der spanische König Felipe VI. am Donnerstag vor den rund 400 Gästen auf dem Armería-Platz vor dem Königlichen Palast in Madrid.

Von der Leyen, Felipe, Königin Letizia, Kronprinzessin Leonor (14), Infantin Sofía (13), der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez und zahlreiche andere Teilnehmer der Trauerzeremonie legten zu den Klängen von Johannes Brahms («Das Geistliche Lied») weisse Rosen an einer Votivflamme in der Mitte des Platzes nieder.

Mit dem Staatsakt wollte die Regierung nicht nur der Toten gedenken und sich beim Gesundheitspersonal bedanken, sondern auch die Verdienste der gesamten spanischen Gesellschaft in der «sehr schwierigen Zeit» der Pandemie und des strengen Lockdowns würdigen. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Rieter mit hohem Verlust - besseres zweites Halbjahr erwartet

Der Spinnereimaschinenhersteller Rieter leidet stark unter der Corona-Pandemie. Wie bereits Ende Mai angekündigt, hatte das Unternehmen im ersten Halbjahr 2020 mit einem kräftigen Umsatzeinbruch zu kämpfen und schrieb einen deutlichen Verlust. Im Ausblick zeigt sich Rieter aber zuversichtlicher.

Der Umsatz brach um 39 Prozent auf 254,9 Millionen Franken ein. Die Leistung aller drei Geschäftsbereiche sei stark zurückgegangen, teilte Rieter am Donnerstag mit. Die aussergewöhnliche Marktlage habe zu Verlusten in allen Bereichen geführt. Der Bestellungseingang ging ebenfalls deutlich zurück. Er sank um 34 Prozent auf 250,7 Millionen Franken.

Richemont mit Umsatzeinbruch von 47 Prozent im 1. Quartal 2020/21

Die Corona-Pandemie schlägt bei Richemont voll zu Buche. Der Luxusgüterkonzern hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2020/21 (per 30. Juni) einen massiven Umsatzeinbruch erlitten.

Der Umsatz ging im Vergleich zum Vorjahresquartal um 47 Prozent auf 1,993 Milliarden Euro zurück, wie der Hersteller von Luxusuhren wie Vacheron Constantin, Jaeger Le Coultre oder IWC, teurem Schmuck von Cartier und Van Cleef & Arpels, edlen Schreibgeräten von Montblanc und feinem Tuch und Taschen von Dunhill am Donnerstag mitteilte.

200'000 Infizierte in Deutschland
In Deutschland wurden bisher über 200’000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. (Bild: Keystone)

Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Deutschland hat die Marke von 200’000 überschritten. Seit Beginn der Corona-Krise waren mindestens 200’260 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstagmorgen meldete.  Alles zum Thema lesen Sie hier.

Tönnies startet nach Corona-Zwangspause Schlachtbetrieb

Nach vier Wochen Zwangspause wegen eines massiven Corona-Ausbruchs hat Deutschlands grösster Schlachtbetrieb Tönnies am Stammsitz in Nordrhein-Westfalen seine Produktion wieder hochgefahren. Am frühen Donnerstagmorgen wurden in Rheda-Wiedenbrück die ersten Schweine angeliefert.

Nach rund 1400 Corona-Erkrankungen nimmt der Fleischproduzent Tönnies die Produktion wieder auf. (Bild: Keystone)

Nachdem rund 1400 Corona-Infizierte in der Tönnies-Belegschaft nachgewiesen worden waren, hatten die Behörden Mitte Juni die Produktion in dem Werk bei Gütersloh gestoppt.

Nach der Schlachtung folgt in der Produktionskette die Zerteilung der Tiere für die weitere Verarbeitung. Eine Genehmigung für den zweiten Produktionsschritt ist allerdings noch offen. Den hat die Stadt Rheda-Wiedenbrück noch nicht erteilt. Zuvor soll es ebenfalls am Donnerstag nochmals eine Begehungen der Behörden in diesem Bereich geben.

Höchstwert an Corona-Infektionen in Israel

Die Zahl der täglichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Israel ist so hoch wie nie zuvor seit Beginn der Pandemie. Das israelische Gesundheitsministerium teilte am Donnerstag mit, am Vortag seien 1758 Fälle gemeldet worden – ein Rekordwert.

In Israel steigen die Corona-Ansteckungszahlen weiter. (Bild: Keystone)

Getestet wurden am Mittwoch 24’892 Menschen, die Ansteckungsquote war mit rund sieben Prozent ebenfalls so hoch wie nie zuvor. Falls dieser Trend anhält, wird in Kürze mit einem neuen Lockdown gerechnet.

Insgesamt wurden in Israel bislang rund 44 200 Infizierte registriert. Aktive Fälle gibt es rund 24’000, davon sind mehr als 200 schwer erkrankt. 376 Menschen sind bislang nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben.

Pubs in Irland bleiben länger geschlossen

Weil sich das Coronavirus in Irland nach Meinung der Regierung noch immer zu schnell ausbreitet, bleiben die Pubs auf der Insel noch länger geschlossen als geplant. Die Schliessung der beliebten Kneipen werde vorerst bis zum 10. August verlängert, teilte Premierminister Micheal Martin am Mittwochabend in Dublin mit.

Das gleiche gilt für Bars, Hotelbars, Nachtclubs und Casinos. Eigentlich hätten diese schon am kommenden Montag wieder öffnen sollen. Die Priorität der Regierung sei aber, die Reproduktionszahl für die Ausbreitung des Virus wieder unter den Wert von 1 zu bekommen, begründete der Premier die Entscheidung. Aktuell liegt der Wert in Irland zwischen 1,2 und 1,8.

 

Die Pubs in Irland dürfen noch nicht öffnen. (Bild: Keystone)

EU-Gipfel: Kommissarin fordert klare Bedingungen für Gelder-Vergabe

Vor dem EU-Gipfel zum Milliarden-Programm zur Bewältigung der Corona-Wirtschaftskrise hat EU-Kommissarin Vera Jourova klare Bedingungen für die Vergabe von EU-Geldern gefordert. Eine Zuteilung von Mitteln muss ihrer Meinung nach an die Einhaltung von Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit geknüpft werden. «Je höher die Summe ist, die es zu verteilen gibt, umso grösser müssen die Anstrengungen sein, die Verteilung genauestens zu kontrollieren», sagte Jourova dem «Handelsblatt». «Wir müssen die Finanzmittel nicht nur gegen Kriminelle schützen, sondern auch gegen Verschwendung und Missbrauch.»

Chinas Wirtschaft wächst im zweiten Quartal um 3,2 Prozent
In China ist das Coronavirus unter Kontrolle. Zudem wächst die Wirtschaft wieder. (Bild: Keystone)

Erstmals seit dem Ausbruch des Coronavirus ist Chinas Wirtschaft wieder gewachsen. Wie das Pekinger Statistikamt am Donnerstag mitteilte, legte die Wirtschaft im zweiten Quartal deutlich um 3,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu.

Wegen der Corona-Pandemie hatte die zweitgrösste Volkswirtschaft zuvor einen historischen Einbruch erlebt. Zum ersten Mal seit Beginn der offiziellen Aufzeichnungen im Jahr 1992 hatte China im ersten Quartal ein negatives Wirtschaftswachstum von 6,8 Prozent verzeichnet. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Weisses Haus versucht Top-Experten zu diskreditieren

Es dürfte Seltenheitswert haben, dass Fanartikel von Gesundheitsexperten produziert werden. Der Immunologe Anthony Fauci ist inzwischen so prominent in den USA, dass es Sweatshirts, Socken und natürlich Schutzmasken mit seinem Konterfei zu kaufen gibt. Mit seiner ruhigen Art versucht er, den Amerikanern in der Corona-Pandemie nicht nur Rat, sondern auch Halt zu geben. Dabei scheut sich der 79-Jährige nicht, Einschätzungen von Präsident Donald Trump zu widersprechen. Nun nehmen Versuche aus der US-Regierung zu, Fauci zu diskreditieren. Der jüngste Höhepunkt: Ein Gastbeitrag von Trumps Handelsberater Peter Navarro in der Zeitung «USA Today».

Die Lage in den USA spitzt sich zu. Mit der Corona-Pandemie verhärten sich die Fronten zwischen Regierung und Gesundheitsexperten. (Bild: Keystone)

Fauci gehört zur Corona-Arbeitsgruppe des Weissen Hauses. Der Experte warnt davor, die Gefahr durch das Virus zu unterschätzen und Schutzmassnahmen vorschnell zu lockern. Damit liegt er über Kreuz mit Trump, der möglichst rasch zur Normalität zurückkehren möchte und die Bedrohung herunterspielt – etwa, indem er sagt, dass 99 Prozent der Infektionen «völlig harmlos» verliefen. Fauci widersprach dem in der «Financial Times» und verwies darauf, dass es auch bei nicht-tödlichen Infektionen schwere Krankheitsverläufe geben könne. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Spanien trauert mit Zeremonie

In Madrid findet am Donnerstag eine Trauerzeremonie für die Opfer der Lungenkrankheit Corvid-19 statt. Als Gäste des spanischen Königs Felipe VI. werden unter anderen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, EU-Ratspräsident Charles Michel, EU-Parlamentspräsident David Sassoli sowie die Spitzen von Staat und Gesellschaft Spaniens erwartet. Teilnehmen werden ferner der WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus sowie Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg. Unter den rund 400 Gästen werden ausserdem zahlreiche Hinterbliebene der Opfer sowie auch viele Vertreter von Pflege-Berufen sein.

25'000 Stellen bei American Airlines wegen Corona-Krise in Gefahr

Die US-Fluggesellschaft American Airlines bereitet angesichts der anhaltenden Belastungen durch die Corona-Pandemie tiefe Personaleinschnitte vor. Rund ein Fünftel der Beschäftigten könnten ab Oktober in unbezahlten Zwangsurlaub geschickt werden.

Das geht aus einem internen Memo vom Mittwoch hervorgeht. 25’000 Angestellte erhielten demnach bereits entsprechende Warnungen.

Bei den American Airline könnten bis zu 25’0000 Personen entlassen werden. (Bild: Keystone)

«Mit steigenden Infektionsraten und mehreren US-Bundesstaaten, die Quarantäne-Restriktionen wieder in Kraft setzen, sinkt die Nachfrage nach Flugreisen wieder», erklärten die Konzernchefs Doug Parker und Robert Isom in dem Schreiben an die Belegschaft. Im Juni seien die Erlöse der Airline im Jahresvergleich um über 80 Prozent gesunken. Die Hoffnung auf eine rasche Erholung sei inzwischen verflogen.

Bolsonaro erneut positiv getestet

Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro ist nach eigener Angabe erneut positiv auf das Coronavirus getestet worden. «Gestern Morgen habe ich den Test gemacht, gestern Abend kam das Ergebnis, dass ich noch immer positiv bin», sagte Bolsonaro in einem Video auf Twitter am Mittwochabend. Am Dienstag vergangener Woche hatte der Staatschef bekanntgegeben, dass er sich mit dem Coronavirus infiziert habe. Seitdem führt er seine Amtsgeschäfte aus der Präsidentenresidenz in Brasília.

Neben den Vereinigten Staaten ist Brasilien derzeit einer der Brennpunkte der Corona-Pandemie. Bislang haben sich in dem grössten und bevölkerungsreichsten Land Lateinamerikas fast zwei Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, mehr als 75’000 Patienten sind im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Experten gehen davon aus, dass die tatsächlichen Zahlen noch deutlich höher liegen, da in Brasilien nur wenig getestet wird.

Corona-Pandemie stürzt in Lateinamerika 45 Millionen in Armut

Die Corona-Pandemie könnte in Lateinamerika und der Karibik im laufenden Jahr weitere 45,4 Millionen Menschen in die Armut stürzen. Damit gäbe es in der Region 230,9 Millionen Arme, teilte die UN-Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (Cepal) bei der Vorstellung des aktualisierten Sonderberichts zur Corona-Krise am Mittwoch (Ortszeit) mit. Demnach würden Ende des Jahres 37,3 Prozent der Menschen in der Region in Armut leben, 15,5 Prozent sogar in extremer Armut. Die Arbeitslosigkeit dürfte laut der Prognose um 5,4 Prozentpunkte auf 13,5 Prozent steigen.

Die Corona-Krise stürzt über 45 Millionen Südamerikaner in die Armut. (Bild: Keystone)

In der ganzen Region rechnet Cepal für 2020 mit einem Rückgang der Wirtschaftskraft um 9,1 Prozent. Damit dürfte das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf in Lateinamerika und der Karibik Ende des Jahres in etwa auf dem Niveau von 2010 liegen. Für Brasilien prognostizieren die Vereinten Nationen ein Minus von 9,2 Prozent, für Mexiko von 9,0 Prozent und für Argentinien von 10,5 Prozent. Das einzige Land der Region, in dem die Wirtschaft im laufenden Jahr überhaupt wachsen dürfte, ist Guayana: Wegen der Entdeckung grosser Ölvorkommen rechnet Cepal mit einem Plus von 44,3 Prozent.

Britische Medien streichen wegen Corona-Krise hunderte Stellen

Die britischen Medien streichen wegen der Corona-Krise hunderte Jobs: Die Tageszeitung «The Guardian» kündigte am Mittwoch den Wegfall von 180 Arbeitsplätzen an, die öffentlich-rechtliche BBC will sogar 520 Stellen streichen.

Beim «Guardian» sollen etwa 70 Stellen in der Redaktion sowie weitere Jobs in der Anzeigenabteilung, im Marketing und im Veranstaltungsservice wegfallen, kündigte das linksliberale Blatt in einem Schreiben an die Mitarbeiter an. Bei der BBC sind Mitarbeiter in der Nachrichtenredaktion betroffen.

Coronavirus kann während Schwangerschaft übertragen werden

Ärzte in Frankreich haben erstmals die Übertragung von Sars-CoV-2 von einer Schwangeren auf ihr ungeborenes Kind nachgewiesen. Ein im März geborener Knabe hat nach der Geburt unter Hirnschwellungen und neurologischen Symptomen gelitten, wie sie bei Erwachsenen mit Covid-19 auftreten.

Das berichteten die Ärzte in einer am Dienstag veröffentlichten Studie im Fachmagazin «Nature Communications». Frühere Forschungen hatten bereits auf die wahrscheinliche Übertragung des Virus von der Mutter auf das ungeborene Kind hingewiesen, konkrete Nachweise gab es jedoch nicht.

Bulgarischer WM-Teilnehmer 33-jährig am Coronavirus gestorben

Der bulgarische Freistilringer Nikolaj Schterev ist an den Folgen einer Corona-Infektion im Krankenhaus gestorben, wie Bulgariens Verband auf seiner Homepage mitteilte. Der Schwergewichtler, der an mehreren Welt- und Europameisterschaften teilgenommen hatte, wurde nur 33 Jahre alt.

Xamax - Sion findet fix am Donnerstag statt

Die Swiss Football League hat das Spiel Neuchâtel Xamax – FC Sion nach Rücksprache mit der kantonalen Behörde auf Donnerstag um 18:15 Uhr verschoben. Die Austragung der Partie ist mittlerweile gesichert.

Nach zusätzlichen Abklärungen ist der Neuenburger Kantonsarztes Claude-François Robert der Ansicht, dass vom infizierten Spieler keine Ansteckungsgefahr mehr ausgeht. Dies teilte der Klub am Mittwoch in einem Communiqué mit.

Deutscher Fussball setzt auf Zuschauer im Stadion im Herbst

Bundesliga- und Länderspiele von Deutschland könnten bereits im Herbst wieder vor Zuschauern stattfinden. Deutschlands Liga (DFL) und Verband (DFB) legten einen Leitfaden vor, mit dem die Stadien zumindest teilweise wieder gefüllt werden könnten.

Nun sollen die Vereine eigene Konzepte daraus erarbeiten und mit den Gesundheitsämtern absprechen. Ob und wie viele Zuschauer in die Stadien dürfen, soll vor allem von der Häufigkeit der Corona-Neuinfektionen am Spielort und in der Region abhängen.

Bald wieder Zuschauer im Stadion? Der deutsche Fussballverband und die Liga wollen dies zumindest teilweise im Herbst wieder erreichen. (Bild: Keystone)
Abstiegs-Duell Xamax - Sion verschoben – Spieler wütend

Wegen eines positiven Corona-Tests in der Mannschaft von Neuchâtel Xamax hat die Swiss Football League die Partie gegen den FC Sion am Mittwochabend kurzfristig verschoben. Das Spiel soll nun am Donnerstagabend stattfinden. Definitiv entschieden wird wohl am Donnerstagmorgen.

Die kurzfristige Absage des Abstiegs-Duells – Xamax ist das Schlusslicht der Tabelle, Sion auf dem zweitletzten Platz – macht manche Spieler stinksauer. So twitterte Sion-Star Pajtim Kasami am Mittwoch nach dem SFL-Entscheid: «Skandal, was hier in dieser Liga momentan passiert, eine absolute Frechheit!!!».

Auch sein Teamkollege Ermir Lenjani tobte laut dem «Blick» auf Twitter:  «Bravo SFL, keine Lösungen, Amateurverhalten, etc …». Lenjani wirft der Swiss Football League vor, «auf die eigene Kasse» zu schauen und die Saison unbedingt zu Ende führen zu wollen.

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«Coronavirus» ist ein besonders häufiges Werbethema

Schweizer Unternehmen schalten nach drei schwachen Monaten für die Werbebranche wieder mehr Werbespots, Plakate und Printwerbung. Am meisten Geld für Werbung gaben zwar die Detailhändler aus. Das meistbeworbene Thema ist allerdings kein Produkt von Migros, Coop, Lidl und Co., sondern das Coronavirus.

Es steht gemäss dem Marktforschungsinstitut Media Focus Schweiz an der Spitze der Sujets der «meistbeworbenen Produkte oder Dienstleistungen» im Juni, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Ob dafür die roten und blauen Werbeplakate mit Hinweisen zur Eindämmung der Pandemie verantwortlich waren, die das BAG herausgab, gab Media Focus allerdings nicht bekannt.

Direkt dahinter kommt Werbung für Schweiz Tourismus und dessen Webseite Myswitzerland.com. Das deckt sich auch mit den Zielen der Tourismusorganisation, die sich bei ihren Marketingaktivitäten dieses Jahr auf Gäste aus der Schweiz konzentriert und das Budget für Inlandwerbung erhöht hat.

US-Industrie erholt sich etwas vom Corona-Schock

Die US-Industrie hat ihre Produktion nach dem Corona-Schock den zweiten Monat in Folge hochgefahren. Die Betriebe stellten im Juni 7,2 Prozent mehr her als im Vormonat, wie die Notenbank Federal Reserve am Mittwoch in Washington mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten lediglich mit einem Anstieg von 5,6 Prozent gerechnet, nach einem Plus von 3,8 Prozent im Mai.

Die gesamte Produktion – zu der auch Versorger und Bergbau beitragen – kletterte im vorigen Monat um 5,4 Prozent nach einem Plus von 1,4 Prozent im Mai. «Allerdings erfolgt die Erholung von einem sehr tiefen Niveau aus», gibt Ökonom Ulrich Wortberg von der Helaba zu bedenken. Er verweist darauf, dass es im April noch einen zweistelligen Rückgang gegeben hatte: «Es wird wohl noch einige Zeit dauern, bis das Vorkrisenniveau wieder erreicht wird, zumal der Erholungspfad von der Corona-Pandemie gefährdet ist.»

Trump-Berater kritisiert Fauci harsch

Der Handelsberater von US-Präsident Donald Trump, Peter Navarro, hat mit harscher Kritik an dem prominenten Immunologen Anthony Fauci in der Corona-Krise für Wirbel gesorgt.

Navarro schrieb in einem Gastbeitrag für «USA Today» Fauci habe in jedem Punkt, in dem er mit ihm in der Krise zu tun gehabt habe, falsch gelegen. «Wenn Sie mich also fragen, ob ich auf Dr. Faucis Rat höre, ist meine Antwort: nur mit Skepsis und Vorsicht.»

Seinen Rat sollte man mit Vorsicht geniessen: Anthony Fauci (Bild) wurde scharf von Peter Navarro kritisiert. (Archivbild: Key)

Die Kommunikationsdirektorin des Weissen Hauses, Alyssa Farah, teilte am Mittwoch auf Twitter mit, der Gastbeitrag habe nicht den normalen Genehmigungsprozess des Weissen Hauses durchlaufen und gebe ausschliesslich Navarros Meinung wieder. US-Präsident Donald Trump schätze das Fachwissen der medizinischen Experten, die seine Regierung beraten.

BAG lässt Gesichtsvisiere in Gastrobetrieben weiterhin zu

In Graubünden hatten sich in einem Hotel Angestellte, die eine Schutzmaske trugen, im Gegensatz zu ihren Kollegen mit Visier nicht angesteckt. Das BAG reagierte am Mittwoch dennoch nicht mit Einschränkungen.

Drei Hotelmitarbeiter hätten sich angesteckt, die Visiere getragen haben. Von den Maskenträgern im Personal habe sich hingegen kein einziger infiziert, bestätigte die Bündner Kantonsärztin Marina Jamnicki gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA Aussagen in den Tamedia-Medien. Auch wenn die Beobachtung nicht repräsentativ sei, falle das Bild doch klar und eindeutig aus.

Die Analyse der Fälle und der Übertragungswege hätten gezeigt, dass insbesondere die in der Gastronomie verbreiteten Plastikvisiere ungenügend Schutz vor Infektion bieten, hatten Jamnicki und das kantonale Gesundheitsamt von Graubünden schon am Dienstag mitgeteilt.

Die Bündner Kantonsärztin rät deshalb von der alleinigen Verwendung von Plastikvisieren ab. Die Visiere vermittelten ein falsches Gefühl von Sicherheit. Könne der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden, würden Gesichtsmasken oder andere geeignete Massnahmen empfohlen.

EU-Sondergipfel in Zeiten von Corona

Damit sich Kanzlerin Angela Merkel und die anderen Staats- und Regierungschefs in Zeiten des Coronavirus nicht zu nahe kommen, legten die Organisatoren im Brüsseler Europa-Gebäude die Wege neu an, wie EU-Beamte am Mittwoch mitteilten. Statt recycelter Luft, werden die Teilnehmer bei den Milliarden-Verhandlungen um den Corona-Aufbauplan gefilterte Frischluft atmen. Kann der Abstand einmal nicht eingehalten werden, heisst es für die Teilnehmenden: Maske aufsetzen.

Auch die gemeinsamen Verhandlungen werden anders als gewohnt in sicherer Distanz abgehalten. 32 Vertreter der Delegationen mit jeweils vier bis fünf ihrer engsten Mitarbeiter werden in einem Raum (850 Quadratmeter) – etwas grösser als ein Handball-Spielfeld – Platz nehmen. Üblicherweise fasst der Raum rund 330 Menschen.

Schweizer Ärztinnen und Ärzten fehlte Schutzmaterial

Ärztinnen und Ärzten in der Schweiz hat es zu Beginn der Corona-Pandemie an Schutzmaterial gefehlt, namentlich an Masken. Das zeigt eine FMH-Umfrage. Unter Ärzten war demnach der Anteil der positiv auf das Coronavirus Getesteten höher als in der Bevölkerung.

Schutzmasken fehlten im März und im April; im Mai entspannte sich die Lage. In der in der «Schweizerischen Ärztezeitung» veröffentlichten Umfrage sprachen 57 Prozent der teilnehmenden Ärzte von einer schlechten oder eher schlechten Verfügbarkeit. Im April waren 40 Prozent dieser Ansicht, im Mai dann unter 10 Prozent.

Beim Desinfektionsmittel war der Mangel etwas weniger gross. Im März war es für 50 Prozent eher oder sehr schlecht verfügbar, im April für etwa 35 Prozent und im Mai ebenfalls nur noch für unter 10 Prozent.

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Ärztinnen und Ärzten in der Schweiz hat es zu Beginn der Corona-Pandemie an Schutzmaterial gefehlt, 282 von ihnen wurden positiv aufs Coronavirus getestet. (Symbolbild: Keystone)
Tönnies darf nach Corona-Ausbruch wieder schlachten

Rund vier Wochen nach einem massiven Corona-Ausbruch darf Deutschlands grösster Fleischbetrieb Tönnies an seinem Hauptstandort in Nordrhein-Westfalen wieder schlachten.

Die Stadtverwaltung hat den angeordneten Produktionsstopp für die Schlachtung am Mittwoch mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Damit kann das Unternehmen in Rheda-Wiedenbrück bei Gütersloh wieder Tiere von Landwirten annehmen und die Produktion schrittweise hochfahren.

Für die Zerteilung der Tiere hat die Stadt Rheda-Wiedenbrück vorerst noch keine Genehmigung erteilt. Für diesen Produktionsschritt soll es am Donnerstag zunächst nochmals eine Begehungen der Behörden geben.

Neuinfektionen in den USA erreichen neuen Höchststand

Die Zahl der täglich nachgewiesenen Corona-Neuinfektionen in den USA hat einen neuen Höchststand erreicht. Rund 67 400 Menschen wurden am Dienstag positiv auf das Virus getestet, wie aus Zahlen der Johns-Hopkins-Universität am Mittwoch hervorgeht.

Das übertrifft den Wert von vergangenem Freitag, als rund 66 600 Neuinfektionen binnen 24 Stunden vermeldet wurden. Insgesamt haben sich in den USA, wo rund 330 Millionen Menschen leben, mehr als 3,4 Millionen Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert, mehr als 136 000 Menschen starben.

Nach illegalen Partys: Mallorca schliesst Lokale

Wegen illegaler Partys am «Ballermann» hat Mallorca die Zwangsschliessung aller Lokale einer vor allem von deutschen Touristen gern besuchten «Bier-» und «Schinkenstrasse» beschlossen.

Diese Anordnung gelte zunächst für zwei Monate und trete am Mittwoch mit der Veröffentlichung des entsprechenden Beschlusses im Amtsblatt sofort in Kraft, teilte der balearische Tourismusminister Iago Negueruela in Palma mit.

Die Regionalregierung ordnete aus demselben Grund auch die Schliessung aller Lokale der Strasse Puerto Ballena in der Briten-Hochburg Magaluf westlich der Inselhauptstadt an. Das Verhalten einiger weniger Urlauber und Lokalbesitzer dürfe nicht die riesigen Anstrengungen der Menschen auf den Balearen im Kampf gegen die Pandemie aufs Spiel setzen, sagte Negueruela.

VW-Konzernchef sieht Besserung in der Corona-Krise

VW-Konzernchef Herbert Diess sieht in der Corona-Krise leichte Anzeichen der Besserung – doch die finanziellen Einbussen blieben vorerst gewaltig. «Wir haben eine Erholung, die noch weit weg vom Vorkrisenniveau ist», sagte der Manager in einer Gesprächsrunde der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC.

Während Oberklassemarken der Gruppe wie Porsche oder Bentley «besser durch die Krise» kämen, sei die Situation für die Kernmarke VW oder Seat klar schwieriger: «Im Volumen trifft es uns härter.»

Zwar spüre man auch im Massengeschäft inzwischen eine Belebung im Auftragseingang – doch die Finanzlage sei angespannt. «Wir verlieren Substanz.» Im laufenden Jahr habe die Pandemie Volkswagen bereits rund 10 Milliarden Euro an Liquiditätsreserven gekostet.

Corona-Krise belebt Geschäft von Goldman Sachs

Die führende US-Investmentbank Goldman Sachs hat in der Corona-Krise von Finanzmarktturbulenzen und dem hohen Kapitalbedarf von Unternehmen profitiert. Unter dem Strich fiel der Gewinn im zweiten Quartal mit 2,25 Milliarden Dollar (2,0 Mrd Euro) sogar um zwei Prozent höher aus als vor einem Jahr, wie der Finanzkonzern am Mittwoch in New York mitteilte. Die Erträge legten kräftig um rund 40 Prozent auf 13,3 Milliarden Dollar zu.

Durch die stark verbesserten Erträge im Geschäft mit Finanzmarktprodukten und im Investmentbanking konnte Goldman Sachs eine deutlich gestiegene Vorsorge für Kreditausfälle mehr als kompensieren. Bankchef David Solomon lobte die starke Leistung seines Unternehmens während der Turbulenzen der vergangenen Monate, warnte jedoch auch, dass der wirtschaftliche Ausblick ungewiss bleibe.

Corona-Ausbruch in österreichischem Schlachtbetrieb

In einem Schlachthof in Österreich sind mindestens 29 Menschen mit dem Coronavirus infiziert worden. 244 Mitarbeiter des Fleischereibetriebs im niederösterreichischen Eggenburg nahe der Grenze zu Tschechien mussten in Quarantäne, wie ein Amtssprecher am Mittwoch mitteilte.

40 weitere Testergebnisse standen nach Angaben der Gesundheitslandesrätin von Niederösterreich noch aus.

(Symbolbild: Keystone)

Nachdem ein Mitarbeiter Symptome gezeigt und sich an eine Hotline gewandt habe, seien alle Kollegen getestet worden, berichtete die österreichische Nachrichtenagentur APA. Mitarbeiter von Fleischereibetrieben werden in Österreich verstärkt getestet, seitdem im Juni mehr als 1400 Infektionen beim deutschen Fleischverarbeiter Tönnies bekannt geworden waren.

132 neue Corona-Fälle in der Schweiz

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch innerhalb eines Tages 132 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden.

Am Dienstag waren 70 neue bestätigte Fälle gemeldet worden, am Montag 63, am Sonntag 85 und am Samstag 108. Insgesamt gab es bisher 33’148 laborbestätigte Covid-19-Fälle, wie das BAG am Mittwoch mitteilte.

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Schwangere sollen als Risikogruppe eingestuft werden

Schwangere Frauen sollen in der Schweiz als Risikogruppe für Covid-19 eingestuft werden. Dies fordert ein Experte des Universitätsspitals Chuv in Lausanne. Die Schweizerische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe berät derzeit über eine Modifikation ihrer Empfehlungen.

Zu Beginn der Corona-Krise seien die Informationen aus China, Italien und den USA beruhigend gewesen, sagte Professor David Baud, Leiter der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe am Universitätsspital Chuv in Lausanne, gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Schwangere Frauen schienen demnach nicht stärker gefährdet zu sein als andere gleichaltrige Menschen.

Neuere Daten haben das Bild jedoch erheblich verändert. Jetzt gehen Experten davon aus, dass schwangere Frauen drei- bis fünfmal häufiger eine schwere Form der Lungenkrankheit Covid-19 entwickeln. Ebenfalls ist bekannt, dass das Virus Folgen für das Baby haben kann. Mehr dazu hier.

Schwangere sind durch das Virus gefährdeter als andere Gruppen. (Symbolbild: Keystone)
Alexis Pinturault steckte sich im eigenen Hotel an

Skirennläufer Alexis Pinturault ist im Frühling mit dem Coronavirus infiziert gewesen. Der Gesamtweltcup-Zweite der letzten Saison vermutet, dass sich seine Familie im eigenen Hotel in Courchevel angesteckt hat.

«Nicht nur ich, meine ganze Familie war betroffen. Frau, Vater, Bruder. Alle. Aber es war kein grosses Problem. Wir haben es durchwegs gut überstanden», sagte der Franzose im Interview mit der Kronen Zeitung in Österreich.

US-Behörde drängt auf Maskentragen

Die Ausbreitung des Corona-Virus in den USA könnte nach Einschätzung der US-Gesundheitsbehörde CDC mit dem Tragen von Masken innerhalb weniger Wochen unter Kontrolle sein. «Wenn wir jeden dazu bringen könnten, jetzt sofort eine Maske zu tragen, denke ich, könnten wir diese Pandemie in vier, sechs, acht Wochen unter Kontrolle bringen», sagte CDC-Direktor Robert Redfield am Dienstag (Ortszeit) in einem Interview des Chefredakteurs des Fachmagazins Journal of the American Medical Association.

Die US-Gesundheitsbehörde empfiehlt, dass alle Masken tragen. (Bild: Keystone)
15.07.2020 09:21

Ab Freitag sind in Luzern anstatt wie bisher 300 nur noch 100 Gäste in Gastwirtschaftsbetrieben und bei Veranstaltungen zugelassen. Dies teilen die Luzerner Behörden in einer Medienmitteilung mit.

Man wolle so die Ausbreitung des Coronavirus bestmöglich unter Kontrolle haben. Betroffen sind Örtlichkeiten in denen die Abstandsregelung nicht eingehalten werden kann und lediglich das Erfassen von Kontaktangaben vorgesehen ist.

Nach Angaben der Behörden stösst das Contact Tracing an seine Grenzen, wenn 300 Personen an einer Veranstaltung teilnehmen wo die Schutzmassnahmen nicht eingehalten werden können.

Gute Ergebnisse nach ersten Tests von Corona-Impfstoff

Ein experimenteller Coronavirus-Impfstoff der US-Biotech-Firma Moderna zeigt einer Studie zufolge nach ersten Tests ermutigende Ergebnisse. In der ersten Phase der klinischen Tests hätten die Probanden Antikörper gegen den Erreger Sars-CoV-2 entwickelt.

Dies erklärte das an der Studie beteiligte Nationale Institut für Allergien und Infektionskrankheiten (NIAID) am Dienstag. Bei den 45 Teilnehmern im Alter von 18 bis 55 Jahren habe es keine ernsthaften Nebenwirkungen gegeben, hiess es weiter.

Nun folgen weitere Tests. Weltweit wird an zahlreichen Impfstoffen geforscht.

US-Regierung nimmt Ausweisungsdrohung gegen Studenten zurück

Die drohende Ausweisung zahlreicher ausländischer Studenten aus den USA ist vom Tisch: Die US-Regierung nimmt eine geplante Regelung zurück, mit der ausländische Studenten bei der ausschliesslichen Belegung von Online-Kursen im Wintersemester zur Ausreise gezwungen werden sollten. Das geht aus dem Protokoll einer Anhörung eines Bundesgerichts in Boston hervor, bei der es am Dienstag um den Fall ging.

Die Einwanderungsbehörde ICE hatte die umstrittene Regelung in der vergangenen Woche angekündigt. Sie betraf Studenten an US-Universitäten, die im Wintersemester wegen des Coronavirus ausschliesslich Online-Kurse anbieten.

Die Elite-Universitäten Harvard und MIT hatten gegen die Massnahme geklagt. Mehr als 180 US-Universitäten sowie 26 Städte und Bezirke schlossen sich der Klage an. Ausserdem gingen 17 US-Bundesstaaten sowie der Hauptstadtbezirk Washington juristisch gegen die geplante Regelung vor.

Im Protokoll der Anhörung heisst es, die Regierung verwerfe die geplante Massnahme und kehre zur Regelung vom März zurück. Darin wurde ausländischen Studenten wegen der Pandemie ausdrücklich erlaubt, ausschliesslich Online-Kurse zu besuchen.

EU erlässt Ausnahmeregelung für Covid-19-Arzneimittel

Die EU setzt befristet Auflagen aus, um die Entwicklung eines Corona-Impfstoffs zu beschleunigen. Wie der Rat der Mitgliedstaaten am Dienstagabend mitteilte, werden vom kommenden Samstag an Covid-19-Arzneimittel mit genetisch veränderten Organismen (GVO) ohne vorherige Umweltverträglichkeitsprüfung klinisch geprüft werden können. Zudem wird klargestellt, dass die Regelung auch gilt, wenn Mitgliedsstaaten den Einsatz von offiziell noch nicht genehmigten Covid-19-Arzneimitteln mit genetisch veränderten Organismen erlauben wollen.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kommentierte: «Diese Verordnung wird sicherstellen, dass klinische Prüfungen in der EU ohne Verzögerung starten können und dass keine wertvolle Zeit verloren geht.» Ein Impfstoff gegen Covid-19 werde dringend benötigt.

Ein Spieler von Neuchâtel Xamax positiv getestet

Bei Neuchâtel Xamax hat die zweite Serie von Corona-Tests vom Dienstag ein positives Ergebnis hervorgebracht. Wie der Neuenburger Klub mitteilte, wurde ein Spieler positiv getestet, der in der vergangenen Woche weder beim Spiel gegen den FC Zürich noch bei der Partie in Thun zum Einsatz gekommen war. Hier lesen Sie mehr.



Corona-Kunst: Neue Bilder von Banksy werben fürs Maskentragen

Der geheimnisvolle Streetart-Künstler Banksy hat in einer U-Bahn in London mit Ratten-Bildern für das Tragen von Masken in der Corona-Krise geworben. Auf einem auf Instagram verbreiteten knapp einminütigem Video soll Banksy selbst zu sehen sein – mit Maske, weissem Schutzanzug, blauen Handschuhen und einer orangefarbenen Warnweste.

Passagiere erkennen ihn nicht, weil sie ihn wohl für einen Mitarbeiter der Verkehrsbetriebe halten. Das Video wurde bis Dienstagabend mehr als 1,7 Millionen Mal angeklickt.

(Screenshot: Instagram)

Auf dem Video ist zu sehen, wie der Künstler mit Hilfe von Schablonen Ratten auf die inneren Wände und Fenster der Waggons malt. Ein Tier segelt zum Beispiel mit einem Mundschutz als Fallschirm herab, ein anderes – ohne Maske – niest viel Farbe an ein Fenster. Für seine Bilder benutzte Banksy auch Spraydosen und ein Drucksprühgerät.

Zum Schluss des Videos spielt Banksy auf den Hit «Tubthumping» der Band Chumbawamba an, in dem es unter anderem heisst: «I get up again» (etwa: Ich stehe wieder auf). Als Kommentar hinterliess Banksy auf Instagram: «Wenn du keine Maske trägst, kapierst du es nicht».

Italien verlängert viele Corona-Beschränkungen

Italiens Regierung will viele Corona-Schutzmassnahmen wie die Maskenpflicht in geschlossenen Räumen mindestens bis Ende Juli beibehalten. Das kündigte Gesundheitsminister Roberto Speranza am Dienstag im Parlament in Rom an. Man muss in dem Mittelmeerland weiter eine Atemschutzmaske tragen, wenn man Bars, Restaurants, Geschäfte, Busse und Bahnen betritt. Es gelten zudem Abstandsregeln. Ausserdem bleiben Einreisen aus vielen Nicht-EU-Ländern entweder verboten, oder die Menschen müssen in eine zweiwöchige Quarantäne.

(Bild: Keystone)

Es bestehe das «Risiko, das Coronavirus aus dem Ausland zu importieren», zitierten italienische Nachrichtenagenturen Speranza im Senat, der kleineren der zwei Parlamentskammern. Deshalb blieben die Kontrollen an Flughäfen und in Häfen sowie bei Migrantenbooten streng, sagte er.

Kronprinzessin Victoria hat besonderen Corona-Geburtstagswunsch

Die schwedische Kronprinzessin Victoria hat ihre Landsleute um weiteres Durchhaltevermögen in der Corona-Krise gebeten. «Wenn ich mir eine Sache zum Geburtstag wünschen kann, dann ist es, dass wir zusammen alles tun, was wir können, um weiter durch- und Abstand zu halten», sagte die Thronfolgerin am Dienstag in einer Videobotschaft zu ihrem 43. Geburtstag auf Instagram. «Es werden weitere Sommer und hoffentlich auch weitere Geburtstage kommen. Aber es wird vielleicht nie wieder eine wichtigere Gelegenheit als jetzt kommen, um sich gegenseitig Fürsorge und Rücksicht zu zeigen.»

Victoria verbrachte ihren Geburtstag wie gewöhnlich auf Schloss Solliden auf der Insel Öland. Anders als sonst fiel die traditionelle Geburtstagsfeier, bei der die Kronprinzessin am Schloss die Gratulationen zahlreicher Schweden entgegennimmt, diesmal aber coronabedingt aus.

Tausende in Israel irrtümlich in Quarantäne

Israels Gesundheitsministerium hat eingestanden, dass Tausende Bürger nach der Wiederaufnahme der Handy-Überwachung offenbar grundlos in die Corona-Quarantäne geschickt wurden.

Rund 12.000 Menschen, die angegeben hätten, unbegründet eine SMS vom Inlandsgeheimdienst Schin Bet erhalten zu haben, seien wieder aus der Heimquarantäne entlassen worden, sagte eine Vertreterin des Ministeriums am Dienstag vor einem Parlamentsausschuss.

Im Kampf gegen die steigenden Corona-Zahlen setzt Israels Regierung auch auf die Überwachung von Handys durch den Geheimdienst. Schin Bet hatte die umstrittene Massnahme zu Beginn der Krise angewandt, Israels höchstes Gericht verbot sie Ende April aber vorübergehend. Ende Juni wurde die Massnahme nach der Verabschiedung eines notwendigen Gesetzes neu gestartet.

Jugendlicher greift in Bulle FR Buschauffeur und Polizisten an

In Bulle FR ist am Montag eine Polizeipatrouille von einem Jugendlichen gewaltsam angegriffen worden. Der 15-jährige Passant attackierte die Beamten, als diese zwei renitente Buspassagiere kontrollieren wollten. Beim Einsatz wurden eine Polizistin und ein Polizist verletzt.

Laut Polizeiangaben vom Dienstag hatten zwei Jugendliche in einem Bus der Freiburger Verkehrsbetriebe (TPF) für Ärger gesorgt – einer der beiden hielt sich nicht an die Maskenpflicht. Die TPF-Zentrale rief in der Folge die Polizei zu Hilfe.

(Symbolbild: Keystone)

Anlässlich der Kontrolle mischte sich den Angaben zufolge eine Drittperson ein und beschimpfte die Polizisten. Plötzlich habe der Jugendliche den Busfahrer angegriffen. Als die Beamten dazwischen gehen wollten, wurden sie ihrerseits mit Schlägen eingedeckt. Der Unruhestifter konnte daraufhin «gebändigt» werden.

Während des Einsatzes versammelten sich mehrere Personen in «feindseliger» Stimmung, während die Polizei ihrerseits Verstärkung aufbot – unter anderem einen Polizeihundeführer.

Schliesslich wurden vier Personen im Alter von 14 bis 18 Jahren angehalten. Der 15-jährige Angreifer wurde vom Jugendrichter in Untersuchungshaft gesetzt. Weitere Ermittlungen laufen.

Angeschlagene Airline Virgin Atlantic schliesst Rettungsdeal ab

Die in der Corona-Krise in Schieflage geratene britische Fluggesellschaft Virgin Atlantic hat mit ihren Anteilseignern, weiteren Investoren und Gläubigern einen Rettungsdeal vereinbart. Wie Virgin Atlantic am Dienstag mitteilte, soll der Airline mit einem 2,1 Milliarden Pfund (umgerechnet rund 2,3 Milliarden Euro) schweren Rettungspaket wieder auf die Beine geholfen werden.

Das Geld soll teilweise von den beiden Anteilseignern Virgin Group und Delta Air Lines und teilweise von einem Hedgefonds kommen. Zudem stimmten mehrere Gläubiger demnach einer Stundung von Krediten zu.

Zur Rettung legte sich Virgin Atlantic aber auch ein striktes Sparprogramm auf. Mehr als 3500 Arbeitsplätze wurden gestrichen. Flugzeugbestellungen wurden verschoben. «Wir haben schmerzvolle Schritte vollzogen, aber wir haben geschafft, was viele für unmöglich hielten», sagte Virgin-Atlantic-Chef Shai Weiss der Mitteilung zufolge. Am 20. Juli will Virgin Atlantic seinen Flugbetrieb wieder aufnehmen.

Niederländische Schaffner erhalten elektronische Pfeife

Die niederländischen Bahnschaffner erhalten wegen der Corona-Krise elektronische Pfeifen – da sie mit Mundschutz nicht in die gewohnten Pfeifen zur Abfahrt der Züge pusten können.

Als erste seien die Zugchefs der internationalen Züge damit ausgestattet worden, nun sollten alle rund 3000 Bahnschaffner die elektronischen Pfeifen erhalten, teilte die niederländische Bahn am Dienstag in Utrecht mit.

Nach wie vor müsse vor der Abfahrt der Züge gepfiffen werden. Nur die modernen niederländischen IC-Züge seien mit einem automatischen Pfeifton beim Schliessen der Türen ausgestattet – auch hier aber griffen viele Schaffner gewohnheitsmässig zur Pfeife.

Super-League-Saison wird um einen Tag erstreckt

Infolge der Verschiebung des Spiels Zürich – Sion vom letzten Samstag verlängert die Swiss Football League (SFL) die Super League 2019/20 um einen Tag.

Die 36. und letzte Runde wird mit einheitlichen Anspielzeiten am Montag, 3. August, gespielt werden. Dies ist auch der Termin, an dem der Verband der UEFA die Schweizer Teilnehmer für die beiden Europacup-Wettbewerbe nennen muss.

Die 35. Runde ist neu auf den Freitag, 31. Juli, angesetzt worden. Die Partie Zürich – Sion wird am Dienstag, 28. Juli, nachgeholt. Dank einer zusätzlichen Spielplanänderung in der 34. Runde liegen sowohl für Zürich als auch für Sion immer mindestens drei Tage zwischen den Einsätzen.

Corona-Krise setzt JP Morgan zu – Gewinn halbiert

Die Corona-Pandemie hat JP Morgan einen Gewinneinbruch eingebrockt. Der Überschuss halbierte sich im zweiten Quartal auf 4,7 Milliarden Dollar von 9,65 Milliarden im Vorjahreszeitraum, wie die grösste US-Bank am Dienstag mitteilte.

Hauptgrund dafür waren die um gut neun Milliarden auf 10,5 Milliarden Dollar aufgestockten Rückstellungen für faule Kredite. Wegen der Corona-Pandemie gehen immer mehr Unternehmen Pleite, immer mehr Verbraucher können in Zeiten der Massenarbeitslosigkeit ihre Rechnungen nicht mehr zahlen. Mit ihren Ergebnissen schlug sich JP Morgan aber besser als befürchtet. Die in den vergangenen Monaten stark gebeutelte Aktie legte im vorbörslichen Handel um vier Prozent zu und zog andere Finanzwerte mit nach oben.

Starke Nachfrage in der Eurozone nach Firmenkrediten wegen Corona

Angesichts der Coronakrise hat die Nachfrage nach Firmenkrediten in der Euro-Zone im zweiten Quartal kräftig zugenommen. Ein Grund sei der teilweise starke Liquiditätsbedarf der Unternehmen gewesen, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) in einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage unter 144 Banken mit.

Die Firmen hätten Lagerhaltung und Betriebsmittel während der Krise finanzieren müssen. Zudem hätten sie sich angesichts der Einschränkungen der Wirtschaft Liquiditätspuffer aufgebaut. Für das dritte Quartal rechnen die Geldhäuser allerdings mit einem weniger starken Nachfrageanstieg bei Firmenkrediten.

Frankreich würdigt am 14. Juli Pflegekräfte für Corona-Einsatz

Mit einer Zeremonie hat Frankreich am Nationalfeiertag Pflegekräften für ihren Einsatz im Kampf gegen Corona gedankt. Staatschef Emmanuel Macron, Regierungschef Jean Castex und Gäste versammelten sich am Dienstagvormittag auf der Ehrentribüne auf der Place de la Concorde im Herzen von Paris.

Wegen der Corona-Krise war das traditionelle Programm für den 14 juillet geändert worden. Die übliche Militärparade fiel erstmals seit Ende des Zweiten Weltkriegs aus.

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Ein Mitglied der Feuerwehr trägt am Nationalfeiertag in Frankreich eine Schutzmaske in den Landesfarben. (Bild: Keystone)
Israel meldet Rekordwert an Corona-Neuinfektionen

Die Zahl der täglichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus hat in Israel einen Höchststand erreicht. Wie das Gesundheitsministerium am Dienstag mitteilte, wurden für Montag 1681 Fälle gemeldet – so viele wie nie zuvor an einem Tag in dem Land seit Beginn der Pandemie.

Getestet wurden an dem Tag 25’825 Menschen, die Ansteckungsquote betrug demnach 6,5 Prozent. Auch dies ist ein Höchstwert. Insgesamt wurden in Israel bislang mehr als 41’200 Infizierte registriert.

Zum Vergleich: Die Zahl der täglichen Neuinfektionen hatte Mitte Mai in Israel noch im niedrigen zweistelligen Bereich gelegen. In der Schweiz und in Liechtenstein wurden dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag innerhalb eines Tages 63 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet. Israel hat nur knapp sechs Prozent mehr Einwohner als die Schweiz.

Forscher warnen vor neuer Corona-Welle in Grossbritannien

Renommierte Wissenschaftler warnen vor einer zweiten Coronavirus-Welle mit bis zu 120 000 Todesfällen in Grossbritannien. Demnach könnte der Höhepunkt im kommenden Januar und Februar erreicht werden. An der Studie waren 37 Wissenschaftler beteiligt, darunter der Regierungsberater Patrick Vallance.

Die Forscher der Akademie der medizinischen Wissenschaften legten verschiedene Szenarien vor und nannten die prognostizierten 120’000 Todesfälle ein fundiertes «Worst-Case-Szenario». «Das Risiko kann verringert werden, wenn wir sofort handeln», teilten die Forscher in ihrer am Dienstag veröffentlichten Studie mit.

Sie warnen unter anderem vor einem Zusammentreffen mit einer Grippewelle und vor einem höheren Infektionsrisiko im Winter, weil sich die Menschen dann mehr in geschlossenen Räumen aufhalten. Dadurch könnte ein zweiter Corona-Ausbruch zwischen kommendem September und Juni 2021 deutlich schlimmer ausfallen als der erste, betonen die Forscher.

BAG meldet 70 neue Ansteckungen seit gestern

Das Bundesamt für Gesundheit meldet am Dienstag 70 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus in den letzten 24 Stunden. Zwei Personen seien in diesem Zeitraum zudem an den Folgen einer Covid-19-Infektion verstorben. Zudem wurden seit Montag vier Personen mehr hospitalisiert.

Mehr zu den neusten Fallzahlen lesen Sie hier.

Singapur rutscht wegen Corona-Krise in eine tiefe Rezession

Die Wirtschaft Singapurs ist im Zuge der Corona-Krise mit Rekordtempo eingebrochen. Im zweiten Quartal sei die Wirtschaftsleistung des asiatischen Stadtstaates auf das Jahr hochgerechnet (annualisiert) um 41,2 Prozent geschrumpft, teilte das Ministerium für Handel und Industrie am Dienstag mit.

Dies ist der stärkste jemals ermittelte Einbruch. Damit fiel der konjunkturelle Rückschlag in der Hochphase der Corona-Krise in den Monaten April bis Juni noch stärker als von vielen Analysten befürchtet aus.

Singapurs Wirtschaft ist damit das zweite Quartal in Folge geschrumpft. Ökonomen sprechen in einem solchen Fall von einer technischen Rezession.

FCZ reist mit sechs Spielern der 1. Mannschaft nach Basel

Der FC Zürich kann im Spiel der 31. Runde der Super League am Dienstagabend im St. Jakob-Park gegen Basel nach Rücksprache mit der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich auf sechs Akteure aus dem Kader der 1. Mannschaft zählen.

Dabei stehen diejenigen Spieler aus dem Fanionteam U21-Trainer Marinko Jurendic zur Verfügung, welche vor einer Woche nicht in Neuenburg beim Spiel gegen Xamax (1:1) mit dabei waren und nachweislich keinen engen Kontakt zu infizierten Personen hatten. Damals fehlten unter anderen die gesperrten Antonio Marchesano und Pa Modou sowie der aus gesundheitlichen Gründen abwesende Marco Schönbächler. Beim FCZ geht man davon aus, dass sich bei der Dienstreise im Bus nach Neuenburg das Coronavirus innerhalb der Mannschaft verbreitet hat.

FCZ-Spieler Marco Schönbächler (rechts) darf mit der U21-Mannschaft zum Klassiker nach Basel reisen. (Bild: Keystone)
Uni Freiburg startet mit Präsenzunterricht

An der Universität Freiburg soll im nächsten Semester möglicht viel Präsenzunterricht stattfinden. Dafür wurde ein umfassendes Schutzkonzept ausgearbeitet. Darin ist vorgesehen, dass Gesichtsmasken in vielen Fällen Pflicht sind, wie die Zeitung «Freiburger Nachrichten» schreibt.

Rektorin Astrid Epiney führt aus: «In den Hörsälen und den Seminarzimmern wird jeder zweite Sitz gesperrt sein.» Diese Massnahme reiche jedoch nicht, um den behördlich angeordneten Mindestabstand einzuhalten: «Die Studierenden werden darum Gesichtsmasken tragen müssen.»

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Die Uni Freiburg will nicht weiter auf virtuelle Präsenz setzen. (Archivbild: Keystone)
Britische Wirtschaft kommt nach Corona-Schock wieder in Gang

Die in der Coronakrise arg gebeutelte britische Konjunktur rappelt sich allmählich wieder auf. Die Wirtschaftsleistung zog im Mai um 1,8 Prozent an, wie das Statistikamt Office of National Statistics am Dienstag mitteilte.

Im April war die Konjunktur angesichts der umfangreichen Corona-Eindämmungsmassnahmen im Rekordtempo eingebrochen – und zwar um 20,3 Prozent.

Warnung aus Graubünden

Das Gesundheitsamt des Kantons Graubünden warnt davor, Plastikvisiere, auch unter dem Namen Face Shields bekannt, zum Schutz von Corona zu tragen. Es sei zu mehreren Ansteckungen gekommen, obwohl Betroffene ein solches Visier zum Schutz getragen hätten. Mehr dazu hier.

Face Shields schützen nicht ausreichend vor Viren, warnt der Kanton Graubünden. (Symbolbild: Keystone)
Sehr schlechte Wirtschaftsprognosen für Schwellenländer

Die US-Ratingagentur S&P geht davon aus, dass die Wirtschaft in den Schwellenländern sich deutlich schlechter entwickeln wird, als noch im April gedacht worden war. Im Schnitt werde es quer durch alle Schwellenländer – ohne Berücksichtigung Chinas – in diesem Jahr ein Minus von 4,7 Prozent geben.

Maskenpflicht beim Einkaufen

Nach langem Zögern führt nun auch England in der Corona-Pandemie eine Maskenpflicht in Geschäften ein. Die Massnahme soll am 24. Juli in Kraft treten, wie die Nachrichtenagentur PA am späten Montagabend berichtete. Wer sich nicht an die neue Regel hält, muss demnach mit einer Geldstrafe von bis zu 100 Pfund (knapp 120 Franken) rechnen.

Bisher galt die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr.

Grossbritannien ist mit mehr als 46’500 Todesfällen bei nachweislich mit dem Virus Infizierten das am schlimmsten von der Pandemie betroffene Land in Europa. Der Regierung wird vorgeworfen, zu spät und falsch auf die Pandemie reagiert zu haben.

Ab dem 24. Juli gilt in England auch beim Einkaufen eine Maskenpflicht. (Symbolbild: Keystone)
Kalifornien macht Lockerungen weitgehend rückgängig
Wegen rasch ansteigender Neuinfektionen macht Kalifornien, der bevölkerungsreichste US-Bundesstaat, viele Lockerungen seiner Corona-Auflagen wieder rückgängig. Bars und Kinos müssen schliessen, Restaurants dürfen in geschlossenen Räumen keine Gäste mehr bewirten, wie Gouverneur Gavin Newsom am Montag erklärte. Zudem müssten in 30 Bezirken, darunter Los Angeles, auch Fitnessstudios, Kirchen und Einkaufszentren ihren Betrieb einstellen, sofern dieser in geschlossenen Räumen stattfinde, hiess es weiter.

Mitten in der Corona-Krise gibt es in Kalifornien eine Hitzewelle. Wegen steigender Zahlen macht die Regierung des Bundesstaates die Corona-Lockerungen wieder Rückgängig. (Bild: Keystone)

Der riesige Schulbezirk Los Angeles kündigte an, dass die Schüler wegen der anhaltenden Corona-Pandemie in dem am 18. August beginnenden Schuljahr bis auf Weiteres nur online lernen können. «Die Gesundheit und Sicherheit aller in der Schulgemeinschaft ist nichts, wo wir Kompromisse eingehen können», hiess es. US-Präsident Donald Trumps Regierung übt Druck auf Bundesstaaten und Kommunen aus, Schulen mit dem neuen Schuljahr wieder normal zu öffnen.

Chicago-Marathon abgesagt

Der für den 11. Oktober vorgesehen gewesene Chicago-Marathon ist von den Organisatoren wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden. Die Teilnehmer können sich für eine der drei folgenden Austragungen (2021, 2022 oder 2023) umbuchen.

Grand Prix soll im November in China stattfinden

Der Eiskunstlauf-Grand-Prix vom 6. bis 8. November 2020 in Chongqing in China soll stattfinden. Da es ein Testwettkampf für die Olympischen Winterspiele im Februar 2022 in Peking ist, hat das Nationale Olympische Komitee von China dafür eine Ausnahmegenehmigung erteilt, teilte der Weltverbandd ISU mit.

NBA-Topspieler Westbrook mit Coronavirus infiziert

Mit Russell Westbrook von den Houston Rockets ist ein NBA-Topspieler eigenen Angaben zufolge mit dem Coronavirus infiziert.

Via Twitter teilte der 31-Jährige mit, dass er vor der Abreise seiner Mannschaft nach Orlando positiv getestet worden sei.

In Florida will die nordamerikanische Profiliga ihre wegen der Corona-Pandemie unterbrochene Saison vom 30. Juli an in einem geschlossenen System im Freizeitpark Disney World ohne Kontakt zur Aussenwelt fortsetzen. Alle Beteiligten unterziehen sich dabei regelmässigen Corona-Tests.

Weisses Haus zu Beibehaltung der EU-Einreisesperre: «America first»

Die US-Regierung begründet das Festhalten an der Corona-Einreisesperre für Menschen aus Europa mit Präsident Donald Trumps Politik, Amerikas Interessen immer in den Vordergrund zu stellen. Das sagte Trumps Sprecherin Kalyleigh McEnany am Montag. Ein Journalist hatte sie bei einer Pressekonferenz im Weissen Haus gefragt, wieso die Reisebeschränkungen beibehalten würden, obwohl die Pandemie in den USA inzwischen viel schlimmer sei als in Europa. «Das Argument ist, dass für uns Amerika immer an erster Stelle kommt», sagte McEnany.

Sie gab keine weitere inhaltliche Begründung für das weitgehende Einreiseverbot für Menschen aus dem europäischen Schengen-Raum, Irland und Grossbritannien. Die US-Regierung hatte es Mitte März verhängt, als sich die Pandemie in Europa dramatisch zugespitzt hatte und die USA noch vergleichsweise wenig bekannte Infektionen hatten. Inzwischen hat die EU die USA wegen der dortigen Zuspitzung der Coronavirus-Pandemie ebenfalls mit Reisebeschränkungen belegt.

43 positive Corona-Tests in der NHL
Mit Beginn des offiziellen Trainings für die Saison-Wiederaufnahme meldete die NHL 43 positive Corona-Ergebnisse. Insgesamt wurden nach Angaben vom Montag mehr als 600 Spieler getestet, 4’934 Proben wurden genommen.
43 Spieler der NHL wurden positiv auf Corona getestet. (Symbolbild: Keystone)

Alle betroffenen Profis sind oder waren in Quarantäne. Namen wurde nicht genannt. Die NHL wird am 1. August mit 24 Teams und erweiterten Playoffs den Spielbetrieb wieder aufnehmen. Spielorte sollen die kanadischen Städte Edmonton und Toronto sein.

New Yorks Gouverneur droht mit Strafen bei Quarantäne-Verstössen

New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo hat Menschen, die aus US-Bundesstaaten mit starkem Corona-Infektionsgeschehen nach New York einreisen und sich nicht an die Quarantäne-Vorgaben halten, mit Strafen gedroht. Alle per Flugzeug Einreisenden müssten nun bei der Ankunft ihre Kontaktdaten hinterlassen, sagte Cuomo am Montag bei einer Pressekonferenz. Wer sich nicht daran halte, müsse mit einer Strafe in Höhe von 2000 Dollar (etwa 1800 Euro) rechnen.

Ende Juni hatte New York – gemeinsam mit den Nachbarbundesstaaten New Jersey und Connecticut – eine zweiwöchige Quarantäne für all diejenigen erlassen, die aus Bundesstaaten mit stärkerem Infektionsgeschehen einreisen. Die Liste der Herkunftsstaaten Reisender, die eine Quarantäne nach sich ziehen, wird je nach Infektionsgeschehen stetig aktualisiert.

 

New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo droht mit Strafen bei Quarantäne-Verstössen. (Bild: Keystone)

Im von der Corona-Pandemie stark betroffenen Bundesstaat New York sind die Infektionszahlen in den vergangenen Wochen stark gesunken – während sie in anderen Teilen der USA stark steigen.

US Open: «Das Ganze steht auf sehr wackligen Beinen»

So viel Strahlkraft, wie sich die Veranstalter erhofft hatten, werden die beiden Exhibition-Turniere in Berlin in dieser Woche nun wohl doch nicht entwickeln. In Corona-Zeiten können ungeahnte Probleme auftreten. Das könnte auch den geplanten Tour-Neustart betreffen.

 

Der Start der US-Open ist laut Tennis-Star Dominic Thiem noch nicht ganz sicher wegen der Corona-Krise. (Bild: Keystone)

Wenn die Tücken des Coronavirus schon zwei Exhibition-Turniere in Berlin durcheinanderbringen, dann ist auch die Lage in der grossen, weiten Tennis-Welt weiterhin schwierig. Dabei sollen doch im August die ATP- und WTA-Tour wieder starten und Ende des kommenden Monats das US Open in New York beginnen. «Das Ganze steht auf sehr wackligen Beinen und ist alles andere als sicher», sagte der Österreicher Dominic Thiem am Montag. «Ich glaube, dass der Entscheid nicht in unserer Hand liegt, sondern beim amerikanischen Tennisverband, natürlich auch bei der amerikanischen Regierung, dem New Yorker Bürgermeister.»

Merkel und Conte fordern rasche und wuchtige Antwort auf Corona
 

Giuseppe Conte und Angela Merkel bei ihrem Treffen am Montag. (Bild: Keystone)

Die Regierungen Deutschlands und Italiens dringen auf eine schnelle und überzeugende Reaktion Europas auf die Corona-Krise mit ihren massiven wirtschaftlichen und sozialen Folgen. «Die Aufgabe ist riesig und deshalb muss die Antwort auch gross sein», sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag nach einem Gespräch mit Italiens Premierminister Giuseppe Conte auf Schloss Meseberg nördlich von Berlin. Wichtig für den geplanten europäischen Aufbaufonds sei, «dass das etwas Wuchtiges ist, dass das etwas Besonderes ist, dass das nicht verzwergt wird». Ob eine Einigung bereits beim bevorstehenden EU-Gipfel gelingen werde, wisse sie nicht, sagte Merkel. «Die Wege sind noch weit, die zu gehen sind.»

Alle Details zum Treffen erfahren Sie hier.

Deutsche Bundesbank-Daten deuten auf langsame Erholung hin

Die deutsche Wirtschaft schwenkt jüngsten Bundesbanken-Daten zufolge nach dem Absturz in Folge der Virus-Pandemie langsam um in Richtung Erholung. Der wöchentliche Aktivitätsindex (WAI) für die Kalenderwoche bis zum 12. Juli liege bei minus 2,7, teilte die Bundesbank am Montag mit.

Die Zahl besagt, dass die Wirtschaftsaktivität in den dreizehn Wochen bis zum 12. Juli um 2,7 Prozent unter der Aktivität der vorhergehenden dreizehn Wochen lag. Der Rückgang fiel damit geringer aus als vor einer Woche, als das Minus bei 3,5 Prozent gelegen hatte.

Amerikaner (30) feiert an «Corona-Party» und stirbt danach an Covid-19

Im US-Bundesstaat Texas ist ein Patient nach Angaben einer leitenden Ärztin eines Krankenhauses an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben, auf die er es bei einer Party bewusst angelegt haben soll. Die Ärztin Jane Appleby nahm die Geschichte des 30-Jährigen zum Anlass, in lokalen Medien eindringlich vor dem Virus zu warnen. Der Patient habe kurz vor seinem Tod das Pflegepersonal angeschaut und gesagt: «Ich glaube, ich habe einen Fehler gemacht, ich dachte, es sei ein Scherz, aber das ist es nicht», schilderte Appleby.

Die Medizinerin fügte hinzu: «Das ist nur ein Beispiel für einen möglichen vermeidbaren Todesfall.» Das Virus sei ernst, verbreite sich einfach und mache keinen Unterschied zwischen den Menschen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Auslandschweizer-Kongress 2020 findet nicht statt

Der im kommenden August geplante Auslandschweizer-Kongress in Lugano findet wegen der Corona-Pandemie nicht statt. Die Auslandschweizer-Organisation (ASO) will ihren in Lugano geplanten Kongress erst 2021 durchführen.

Die anhaltenden weltweiten Unsicherheiten und stark eingeschränkte Reisemöglichkeiten machten es unmöglich, an der im kommenden August geplanten Zusammenkunft festzuhalten, schrieb die ASO im am Montag veröffentlichten Newsletter. Der nächste Auslandschweizer-Kongress findet demnach vom 20. bis 22. August 2021 in Lugano statt.

Passagier-Einbruch am Flughafen Zürich

Der Betrieb am Flughafen Zürich hat sich im Juni trotz der Lockerungen bei den Reisebestimmungen nur leicht erholt. 201’692 Menschen flogen über den Flughafen – 93 Prozent weniger als im Vorjahr.

Trotz vermehrter Reisemöglichkeiten werden am Flughafen Zürich weiterhin rückläufige Passagierzahlen vermeldet. (Bild: Keystone)

In den Vormonaten war der Flugbetrieb wegen der Corona-Pandemie praktisch zum Erliegen gekommen. Im April etwa waren gerade noch 27’000 Personen über Zürich geflogen. Wegen der aufgrund des Coronavirus verhängten Reiseverbote war die Zivilluftfahrt in der Schweiz zeitweise fast eingestellt worden. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Serie-A-Klubs wollen wieder vor Zuschauern spielen

Die Serie-A-Klubs wollen sich beim italienischen Verband FIGC und bei der Regierung in Rom dafür stark machen, die Stadien teilweise wieder für Zuschauer zu öffnen.

Wird in der Serie A bald wieder vor Zuschauern gespielt? (Bild: Keystone)

«Wir stellen ein Regelwerk zusammen, das in den nächsten Stunden dem FIGC-Präsidenten Gabriele Gravina vorgelegt wird, damit er es in seinen Gesprächen mit Regierungsvertretern verwenden kann», teilte die Serie A rund vier Monate nach dem Lockdown mit.

Noch in den letzten Spielen der laufenden Saison solle jedem Verein die Möglichkeit gegeben werden, sein Stadion für eine begrenzte Anzahl von Fans wieder zu öffnen, hiess es.

Was bisher geschah

Weitere Meldungen und Informationen zur Corona-Pandemie auf der Welt und in der Schweiz finden Sie hier.

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