In der NHL sollen Klubs keine Covid-Infektionen und Verletzungen mehr bekannt geben. Das entschied die Liga. (Bild: Keystone)
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Corona-Informationsverbot für NHL-Klubs

Die NHL hat verlautbart, dass es den Klubs ab der Fortsetzung der laufenden Saison am 1. August nicht mehr erlaubt ist, über Coronavirus-Tests bekannt zu geben.

Das selbe gilt für Verletzungen. Als Hauptgrund für diese Neuregelung wurde die Wahrung der Privatsphäre angegeben, auch die Spielergewerkschaft NHLPA soll in den Entscheid involviert gewesen sein.

«Wir haben aber als Liga auch eine Verpflichtung zu einer gewissen Transparenz im Bezug auf das Coronavirus», sagte der stellvertretende Liga-Chef Bill Daly dazu.

Liga teilt Testzahlen mit

Man werde zumindest vorerst weiter die Testzahlen veröffentlichen, die Vereine selbst dürfen dies aber nicht mehr. «Die Medien und die Öffentlichkeit werden darüber Bescheid wissen, in welcher Situation wir uns befinden, aber wir wollen nicht über jeden einzelnen Klub oder jeden einzelnen Spieler informieren», präzisierte Daly.

Den Profis wird es aufgrund der aussergewöhnlichen Situation wegen der Pandemie freigestellt, zu ihren Teams zurückzukehren. Mit Sven Bärtschi aus der Organisation der Vancouver Canucks verzichtet bislang auch ein Schweizer auf die Saison-Wiederaufnahme.

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