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International

Serie A will Stadien noch in laufender Saison für Fans öffnen

Das Coronavirus stellt die Schweiz und die Welt auf den Kopf. Hier im Ticker bleiben Sie über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden.
US Open: «Das Ganze steht auf sehr wackligen Beinen»

So viel Strahlkraft, wie sich die Veranstalter erhofft hatten, werden die beiden Exhibition-Turniere in Berlin in dieser Woche nun wohl doch nicht entwickeln. In Corona-Zeiten können ungeahnte Probleme auftreten. Das könnte auch den geplanten Tour-Neustart betreffen.

 

Der Start der US-Open ist laut Tennis-Star Dominic Thiem noch nicht ganz sicher wegen der Corona-Krise. (Bild: Keystone)

Wenn die Tücken des Coronavirus schon zwei Exhibition-Turniere in Berlin durcheinanderbringen, dann ist auch die Lage in der grossen, weiten Tennis-Welt weiterhin schwierig. Dabei sollen doch im August die ATP- und WTA-Tour wieder starten und Ende des kommenden Monats das US Open in New York beginnen. «Das Ganze steht auf sehr wackligen Beinen und ist alles andere als sicher», sagte der Österreicher Dominic Thiem am Montag. «Ich glaube, dass der Entscheid nicht in unserer Hand liegt, sondern beim amerikanischen Tennisverband, natürlich auch bei der amerikanischen Regierung, dem New Yorker Bürgermeister.»

Merkel und Conte fordern rasche und wuchtige Antwort auf Corona
 

Giuseppe Conte und Angela Merkel bei ihrem Treffen am Montag. (Bild: Keystone)

Die Regierungen Deutschlands und Italiens dringen auf eine schnelle und überzeugende Reaktion Europas auf die Corona-Krise mit ihren massiven wirtschaftlichen und sozialen Folgen. «Die Aufgabe ist riesig und deshalb muss die Antwort auch gross sein», sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag nach einem Gespräch mit Italiens Premierminister Giuseppe Conte auf Schloss Meseberg nördlich von Berlin. Wichtig für den geplanten europäischen Aufbaufonds sei, «dass das etwas Wuchtiges ist, dass das etwas Besonderes ist, dass das nicht verzwergt wird». Ob eine Einigung bereits beim bevorstehenden EU-Gipfel gelingen werde, wisse sie nicht, sagte Merkel. «Die Wege sind noch weit, die zu gehen sind.»

Alle Details zum Treffen erfahren Sie hier.

Deutsche Bundesbank-Daten deuten auf langsame Erholung hin

Die deutsche Wirtschaft schwenkt jüngsten Bundesbanken-Daten zufolge nach dem Absturz in Folge der Virus-Pandemie langsam um in Richtung Erholung. Der wöchentliche Aktivitätsindex (WAI) für die Kalenderwoche bis zum 12. Juli liege bei minus 2,7, teilte die Bundesbank am Montag mit.

Die Zahl besagt, dass die Wirtschaftsaktivität in den dreizehn Wochen bis zum 12. Juli um 2,7 Prozent unter der Aktivität der vorhergehenden dreizehn Wochen lag. Der Rückgang fiel damit geringer aus als vor einer Woche, als das Minus bei 3,5 Prozent gelegen hatte.

Amerikaner (30) feiert an «Corona-Party» und stirbt danach an Covid-19

Im US-Bundesstaat Texas ist ein Patient nach Angaben einer leitenden Ärztin eines Krankenhauses an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben, auf die er es bei einer Party bewusst angelegt haben soll. Die Ärztin Jane Appleby nahm die Geschichte des 30-Jährigen zum Anlass, in lokalen Medien eindringlich vor dem Virus zu warnen. Der Patient habe kurz vor seinem Tod das Pflegepersonal angeschaut und gesagt: «Ich glaube, ich habe einen Fehler gemacht, ich dachte, es sei ein Scherz, aber das ist es nicht», schilderte Appleby.

Die Medizinerin fügte hinzu: «Das ist nur ein Beispiel für einen möglichen vermeidbaren Todesfall.» Das Virus sei ernst, verbreite sich einfach und mache keinen Unterschied zwischen den Menschen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Auslandschweizer-Kongress 2020 findet nicht statt

Der im kommenden August geplante Auslandschweizer-Kongress in Lugano findet wegen der Corona-Pandemie nicht statt. Die Auslandschweizer-Organisation (ASO) will ihren in Lugano geplanten Kongress erst 2021 durchführen.

Die anhaltenden weltweiten Unsicherheiten und stark eingeschränkte Reisemöglichkeiten machten es unmöglich, an der im kommenden August geplanten Zusammenkunft festzuhalten, schrieb die ASO im am Montag veröffentlichten Newsletter. Der nächste Auslandschweizer-Kongress findet demnach vom 20. bis 22. August 2021 in Lugano statt.

Passagier-Einbruch am Flughafen Zürich

Der Betrieb am Flughafen Zürich hat sich im Juni trotz der Lockerungen bei den Reisebestimmungen nur leicht erholt. 201’692 Menschen flogen über den Flughafen – 93 Prozent weniger als im Vorjahr.

Trotz vermehrter Reisemöglichkeiten werden am Flughafen Zürich weiterhin rückläufige Passagierzahlen vermeldet. (Bild: Keystone)

In den Vormonaten war der Flugbetrieb wegen der Corona-Pandemie praktisch zum Erliegen gekommen. Im April etwa waren gerade noch 27’000 Personen über Zürich geflogen. Wegen der aufgrund des Coronavirus verhängten Reiseverbote war die Zivilluftfahrt in der Schweiz zeitweise fast eingestellt worden. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Serie-A-Klubs wollen wieder vor Zuschauern spielen

Die Serie-A-Klubs wollen sich beim italienischen Verband FIGC und bei der Regierung in Rom dafür stark machen, die Stadien teilweise wieder für Zuschauer zu öffnen.

Wird in der Serie A bald wieder vor Zuschauern gespielt? (Bild: Keystone)

«Wir stellen ein Regelwerk zusammen, das in den nächsten Stunden dem FIGC-Präsidenten Gabriele Gravina vorgelegt wird, damit er es in seinen Gesprächen mit Regierungsvertretern verwenden kann», teilte die Serie A rund vier Monate nach dem Lockdown mit.

Noch in den letzten Spielen der laufenden Saison solle jedem Verein die Möglichkeit gegeben werden, sein Stadion für eine begrenzte Anzahl von Fans wieder zu öffnen, hiess es.

Unterernährung durch Corona-Krise gefährlich auf dem Vormarsch

Die Vereinten Nationen warnen vor einem sprunghaften Anstieg bei der Zahl der unterernährten Menschen durch die Corona-Krise. Derzeit ist mindestens jeder elfte Mensch unterernährt, wie aus dem aktuellen Welternährungsbericht der UN hervorgeht. Dazu gehören auch Millionen Kinder, die nicht genug zu essen bekommen, um gesund aufzuwachsen.

Insgesamt schätzen die Experten in ihrer am Montag vorgelegten Studie, dass im Jahr 2019 rund 690 Millionen Menschen unterernährt waren – also knapp neun Prozent der Weltbevölkerung. Aufgrund der Corona-Krise könnten 83 bis 132 Millionen Menschen zusätzlich ernste Not leiden, warnten fünf UN-Behörden, darunter die Welternährungsorganisation FAO in Rom. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Swissport erhält in den USA staatliche Unterstützung

Der Flughafendienstleister Swissport erhält in den USA staatliche Gelder aus dem Corona-Hilfsfonds. Das Unternehmen und das Finanzministerium hätten am vergangenen Freitag eine Vereinbarung im Rahmen des «Coronavirus Aid, Relief, and Economic Security (CARES) Act» geschlossen, teilt die Gesellschaft am Montag mit. Dadurch erhält das Unternehmen Mittel im Volumen von rund 170 Millionen US-Dollar, um während der Unterbrüche im Flugverkehr durch die Pandemie weiter die Gehälter in den USA zahlen zu können.

Davon werden 111,9 Millionen als Beihilfe ausgeschüttet und 58,5 Millionen als ein unversicherter Schuldschein mit zehn Jahren Laufzeit. Swissport rechnet mit der Auszahlung der Gelder in drei Tranchen, von denen die erste bereits erfolgt sei. Die restlichen Zahlungen sollen Ende Juli und Ende August erfolgen. Alles zum Thema erfahren Sie hier.

Trump bezichtigt mit Retweet US-Gesundheitsbehörde des Lügens

Die «ungeheuerlichsten Lügen» seien die, die über die Erkrankung Covid-19 verbreitet würden, schrieb der Moderator Chuck Woolery am Sonntag auf Twitter. Trump teilte den Tweet am Montag auf seinem Profil. «Alle lügen. Die CDC, Medien, Demokraten, unsere Ärzte, nicht alle, aber die meisten, denen wir vertrauen sollen. Ich glaube, es geht nur um die Wahl und darum, die Wirtschaft davon abzuhalten, sich zu erholen, wobei es um die Wahl geht. Ich habe es satt.»

Die Corona-Pandemie hat der US-Wirtschaft erheblich zugesetzt und ist bei weitem nicht ausgestanden. Seit Tagen befinden sich die täglich nachgewiesenen Neuinfektionen auf hohem Niveau – die Johns-Hopkins-Universität verzeichnete für Sonntag rund 59’000 neue Fälle. Trump drängt seit Monaten auf eine umfassende Wiedereröffnung der Wirtschaft. Kritiker werfen ihm seit Beginn der Zuspitzung der Krise in den USA vor, die Tragweite des Coronavirus herunterzuspielen. Alles Thema lesen Sie hier.

Merkel berät mit Italiens Premier Conte über EU-Corona-Hilfspaket

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel ist mit dem italienischen Ministerpräsidenten Giuseppe Conte zu Beratungen über den EU-Wiederaufbaupakt in der Corona-Krise zusammengekommen.

Merkel empfing Conte am Montag im Gästehaus der deutschen Bundesregierung auf Schloss Meseberg nördlich von Berlin. Mit dem Treffen wollte Merkel, die derzeit die EU-Ratspräsidentschaft innehat, den EU-Gipfel an diesem Freitag in Brüssel vorbereiten. Am Dienstag plante Merkel, den spanischen Premier Pedro Sánchez im Berliner Kanzleramt zu empfangen.

Maskenpflicht für ältere Schüler im Kanton Luzern

Der Kanton Luzern beschliesst die Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler. Diese gilt für Gymnasien und Berufsfachschulen, wie «SRF» berichtet. Die Pflicht gilt ab dem Start des neuen Schuljahres 2020/2021.

Mit dem Einführen der Maskenplficht laufen die Schulen im Kanton Luzern wieder auf Vollbetrieb und mit Präsenzunterricht.

Maskenpflicht für alle Schülerinnen und Schüler in Gymnasien und Berufsschulen: Das beschloss der Kanton Luzern am Montag. (Bild: Keystone)

Auch der Kanton Jura soll davor stehen, in der aktuellen Corona-Situation die Maskenpflicht einzuführen. Ein offizieller Beschluss steht hier aber noch aus.

Alles zum Thema erfahren Sie hier.

Kanton Wallis verstärkt Schutzmassnahmen in Bars und Discos

Die Regierung des Kantons Wallis will die Schutzmassnahmen in Nachtbars und Diskotheken verstärken. Ab Donnerstag dürfen nach 20 Uhr nicht mehr als 100 Personen gleichzeitig anwesend sein. Für diese Betriebe gelten auch spezielle Massnahmen zum Contact Tracing.

Auch im Kanton Wallis unterliegen Clubs und Bars nun strengeren Corona-Schutzmassnahmen. (Bild: Keystone)

Während der gesamten Öffnungszeit müssen Einrichtungen, die nach Mitternacht schliessen, vor dem Einlass der Kunden deren Kontaktdaten – Name, Vorname, Adresse und Telefonnummer – erfassen sowie mit einem Ausweis und einem Kontrollanruf auf deren Mobiltelefon überprüfen. Die Ankunfts- und Weggehzeiten sollen ebenfalls vermerkt werden, wie das kantonale Departement für Gesundheit am Montag mitteilte. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Spanien: Richterin stoppt Ausgangsbeschränkung – Streit entbrannt

In Spanien ist ein Streit über die ersten Ausgangsbeschränkungen seit der Lockerung der Corona-Massnahmen im Juni ausgebrochen. Eine Richterin stoppte am Montag zunächst die für die Stadt Lleida und sieben umliegende Gemeinden angeordnete Massnahme. Sie sei trotz steigender Corona-Fälle unverhältnismässig, erklärte sie spanischen Medienberichten zufolge.

Regionalpräsident Quim Torra wollte sich damit aber nicht abfinden und kündigte ein Dekret an, mit dem die Ausgangsbeschränkung für mehr als 150’000 Bewohner der Region durchgesetzt werden solle.

«Wir sind nicht einverstanden mit der Entscheidung der Justiz und akzeptieren sie nicht. Ich werde die Konsequenzen tragen, die sich daraus ergeben, aber wir können nicht die Gesundheit der Menschen aufs Spiel setzen», sagte Torra in Barcelona, wie die Zeitung «La Vanguardia» berichtete. Dennoch sprach er zunächst nur von einer «Empfehlung», das Haus nur wegen wichtiger Angelegenheiten oder zur Arbeit zu verlassen. Vor Ort gebe es deshalb viel Verwirrung, berichtete die Zeitung.

Spiel zwischen FCB und FCZ findet statt

In der Super League soll es trotz der Coronawelle beim FC Zürich weitergehen. Wie die Liga mitteilte, findet die Partie Basel – Zürich wie vorgesehen am Dienstag (20.30 Uhr) statt.

Der FCZ wird mit wenigen Spielern der ersten Mannschaft antreten und das Kader mit Akteuren der zweiten Mannschaft aus der Promotion League komplettieren. An der Seitenlinie wird U21-Trainer Marinko Jurendic stehen. Er zog diese Variante einer allfälligen Verschiebung vor, die er mit einem Gesuch an die Liga hätte erwirken können. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Schweizer Botschaften in Riad und Teheran weiterhin geöffnet

Saudi-Arabien und Iran sind stark vom Coronavirus betroffen. Kürzlich haben sich auch 50 Mitarbeiter der US-Botschaft in Riad mit dem Virus infiziert. Die Schweizer Vertretung ist jedoch nicht betroffen.

Dem EDA ist zurzeit kein Fall einer Covid-19-Erkrankungen von Mitarbeitenden in Riad bekannt, wie das Aussendepartement (EDA) am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA schrieb. Die Vertretung sei weiterhin geöffnet, jedoch seien die Schalteröffnungen reduziert worden.

Das EDA habe für die Schweizer Vertretungen ein Schutzkonzept erarbeitet, um die Gesundheit der Mitarbeitenden und das Weiterführen der Geschäfte zu gewährleisten. Je nach Situation im jeweiligen Land werde in den Vertretungen abwechslungsweise in Teams und mit Telearbeit gearbeitet. Alle Standorte im Aussennetz seien operationell. Jedoch habe auch die Vertretung in Teheran ihre Schalteröffnungen angepasst.

BAG meldet 63 Neuinfektionen am Montag

Am Samstag waren 108 neue bestätigte Fälle gemeldet worden, am Freitag 104, am Donnerstag 88, am Mittwoch 129, am Dienstag 54 und am Montag 47. Insgesamt gab es bisher 32’946 laborbestätigte Covid-19-Fälle, wie das BAG am Montag mitteilte.

Moskau lockert trotz Coronavirus Maskenpflicht

Trotz nach wie vor vieler neuer Corona-Neuinfektionen hat die russische Hauptstadt Moskau die Maskenpflicht gelockert. Von diesem Montag sei der Mund-Nasen-Schutz im Freien freiwillig, teilte die Stadtverwaltung mit.

Bereits vor diesem weiteren Schritt der Lockerung der Antivirus-Beschränkungen waren nur wenige auf den Strassen und Plätzen in Europas grösster Metropole mit dem Schutz zu sehen. Vorgeschrieben ist er aber noch in öffentlichen Verkehrsmitteln und etwa beim Einkaufen.

Das Puschkin-Museum in Moskau im Juni 2020. (Bild: Keystone)

In Russland kommen jeden Tag noch mehr als 6000 Neuinfektionen hinzu. Mit Stand Montag gibt es mittlerweile landesweit rund 733.700 Corona-Fälle. Mehr als 11.400 Patienten starben mit dem Virus. Eine halbe Million Menschen galten als genesen. Kremlchef Wladimir Putin sagte der Agentur Interfax zufolge, die Sterblichkeitsrate sei «um ein Vielfaches niedriger» als in vielen europäischen Ländern. Es gab immer wieder Zweifel an der Glaubwürdigkeit der russischen Statistik.

Prämie für Freiburger Staatspersonal im Kampf gegen Covid

Im Kanton Freiburg soll das Staatspersonal, das im Kampf gegen Covid-19 einen besonderen Einsatz leistete, eine Anerkennungsprämie erhalten. Die Freiburger Regierung will dafür eine Million Franken bereitstellen.

Damit kommt der Staatsrat einem parlamentarischen Vorstoss zumindest teilweise entgegen, wie aus der am Montag publizierten Antwort hervorgeht. Mehrere Grossräte verlangen, dass die Prämie in Form von Gutscheinen ausgerichtet wird, die wiederum der lokalen Freiburger Wirtschaft zugute kommen würden.

Konkret verlangen die Parlamentarier, dass dem Personal an vorderster Front eine Prämie von 1000 Franken ausgerichtet wird. Das Personal im Hintergrund, das dem Virus nicht direkt ausgesetzt ist, solle demnach einen Wertgutschein von 500 Franken bekommen.

Mallorca bereitet sich auf weitreichende Maskenpflicht vor

Auf Mallorca und den anderen Baleareninseln soll am Montag wegen der Corona-Pandemie eine weitgehende Maskenpflicht in Kraft treten. Damit folgen die Behörden dem Beispiel Kataloniens und der Extremadura. Dort ist das Tragen einer Maske über Mund und Nase praktisch überall ausserhalb der eigenen vier Wände bereits Pflicht, auch dann, wenn der Sicherheitsabstand zu anderen Personen gewahrt werden kann.

(Bild: Keystone)

Auch La Rioja, Navarra und Asturien bereiten eine solche Maskenpflicht vor. Für die Balearen sollte die entsprechende Verordnung noch am Montag im regionalen Gesetzblatt veröffentlicht werden und sofort in Kraft treten, berichteten spanische Medien. Wer sich nicht an die Maskenpflicht hält, riskiert demnach ein Bussgeld von 100 Euro. In den ersten Tagen soll es jedoch zunächst nur Ermahnungen geben.

Konzertgänger in Nizza missachten Corona-Schutzauflagen

Bei einem Konzert in der französischen Stadt Nizza am Samstagabend sind gut 5000 Menschen zusammengekommen. Sie jubelten auf der berühmten Promenade des Anglais in der Hafenstadt Nizza unter anderem dem bekannten französischen DJ The Avener zu.

Dabei wurden jegliche Schutzmassnahmen wie etwa die Abstandsregel oder Maskenpflicht nicht eingehalten. Auf Fotos und Video, die in den sozialen Netzwerken kursieren, sieht man zum Teil dich gedrängte Menschen stehen.



Laut der Stadt sei auf der Promenade Platz für 36.000 Menschen – zugelassen waren maximal 5000, wie die Obergrenze es zum Schutz vor weiteren Coronavirus-Ansteckungen auch vorsieht.

Altersheim in Männedorf ZH unter Quarantäne – zwei Todesfälle

Ein Altersheim in Männedorf im Zürcher Oberland steht unter Quarantäne, nachdem sich mehrere Personen mit dem Coronavirus angesteckt haben. Zwei Personen die im Heim leben, sind an den Folgen des Virus verstorben. Hier lesen Sie mehr.

(Bild: Keystone)
Ungarn erlässt Einreisebeschränkungen wegen Corona-Pandemie

Das EU-Land Ungarn führt wegen weltweit steigender Infektionszahlen mit dem Coronavirus Einreisebeschränkungen ein. Eine Regierungsverordnung, die am Sonntag erlassen wurde, kategorisiert die verschiedenen Länder der Welt in Hinblick auf ihre Pandemielage. Reisende, die aus Ländern wie Deutschland kommen, die als «grün» eingestuft sind, können weiter uneingeschränkt in Ungarn einreisen.

Für Reisende, die aus einem als «gelb» eingestuften Land kommen, gilt eine 14-tägige Quarantänepflicht. Aus «rot» eingestuften Ländern können Ausländer künftig nicht mehr einreisen. Die Verordnung tritt am Mittwoch (15. Juli) in Kraft. Transitreisende sind nicht davon betroffen, sie dürfen aber die festgelegten Durchreiserouten nicht verlassen.

(Bild: Keystone)

Als «grün» eingestuft sind die Schweiz, Island und alle EU-Länder ausser Rumänien, Bulgarien, Portugal und Schweden. Diese vier Länder sind so wie Norwegen, Grossbritannien, Serbien, Russland, China, Japan und die USA als «gelb» eingestuft. Als «rot» gelten die Ukraine, Moldau, Belarus, Albanien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Nordmazedonien, Kosovo, Kanada, Australien, die meisten asiatischen Länder und alle Länder Mittel- und Südamerikas sowie Ozeaniens.

Bitte anschnallen: Japaner gehen online auf Bus-Reisen

Japaner lassen sich die Reiselust durch die Corona-Krise nicht vermiesen: Jetzt gehen sie eben online auf Busreisen. Hier lesen Sie mehr zu dem skurrilen Angebot.

(Symbolbild: Keystone)
Island hofft nach Coronavirus-Einbruch auf neue Touristen

ie isländische Reisebranche hofft nach einem erheblichen Tourismus-Rückgang während der Coronavirus-Krise auf eine wieder wachsende Zahl an Island-Urlaubern. «In den vergangenen Monaten sind wir auf quasi Null gefallen.» Dies sagte die Leiterin der Tourismusbehörde Visit Iceland, Sigrídur Dögg Gudmundsdóttir, der Nachrichtenagentur DPA am Montag.

Bereits heute sei klar, dass die Verluste für den Sektor gross sein werden: 2019 hätten ausländische Touristen 383 Milliarden isländische Kronen – umgerechnet sind das rund drei Milliarden Franken – im Land ausgegeben. Für 2020 schätze man, dass nun 250 bis 300 Milliarden Kronen davon wegfallen werden.

Regierungsparteien Sieger der ersten Corona-Regionalwahlen in Spanien

Trotz der einschneidenden Folgen der in Spanien besonders heftig verlaufenen Corona-Krise haben die ersten Regionalwahlen keine grossen Veränderungen gebracht. Separatistische Parteien konnten zwar Gewinne verzeichnen. Im Baskenland kam die separatistische liberale PNV des Regierungschefs Iñigo Urkullu am Sonntag bei Zugewinnen auf 31 Sitze im Regionalparlament, drei mehr als 2016.

Sie braucht jedoch wie zuvor andere Parteien für eine Mehrheit, wie das spanische Fernsehen und andere Medien am Sonntagabend nach Auszählung fast aller Stimmen berichteten.

Mehr als 35'000 Corona-Tote: Mexiko weltweit an vierter Stelle

Mexiko ist inzwischen das Land mit den viertmeisten registrierten Todesfällen im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19. Die Zahl stieg nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Sonntag (Ortszeit) auf 35 006. Damit überholte das nordamerikanische Land Italien. Die offizielle Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus liegt in Mexiko inzwischen bei 299’750 – die siebtmeisten weltweit nach Statistiken der Johns Hopkins Universität in den USA.

Die wahren Zahlen dürften in Mexiko allerdings noch deutlich höher liegen. Äusserst wenige Menschen werden dort auf das Coronavirus getestet. Nach Statistiken, die von Forschern der englischen Universität Oxford zusammengetragen wurden, lag die Zahl der täglich durchgeführten Tests in Mexiko zuletzt bei 4,83 pro 1000 Einwohner – in Deutschland waren es 76,1 und in den USA 117,58.

Kasachstan in Zentralasien erinnert mit Trauertag an die Corona-Toten

Die zentralasiatische Republik Kasachstan erinnert an diesem Montag mit einem nationalen Trauertag an die Toten der Corona-Pandemie. Hinter der offiziellen Statistik stünden persönliche Schicksale, sagte Präsident Kassym-Schomart Tokajew im Vorfeld. Viele Familien hätten Todesfälle zu beklagen. «Das ist eine Tragödie für uns alle.» Die Krankheit werde auch weiterhin Menschenleben fordern, sagte er. «Wir setzen unseren Kampf gegen das Coronavirus aber fort.» Am Mittag (Ortszeit) sollte es eine landesweite Schweigeminute geben.

Das ölreiche Kasachstan ist in der zentralasiatischen Region besonders stark vom Coronavirus betroffen. Offiziellen Angaben zufolge haben sich bislang mehr als 58 000 Menschen infiziert, mehr als 280 sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Seit einer Woche ist das öffentliche Leben erneut stark eingeschränkt, um eine Ausbreitung von Sars-CoV-2 zu verhindern.

Weitere lateinamerikanische Politiker mit Coronavirus infiziert

Nach der bolivianischen Interimspräsidentin Jeanine Áñez hat sich auch der Wirtschaftsminister des südamerikanischen Landes mit dem Coronavirus angesteckt – als bereits vierter Minister des Andenstaates in diesem Monat. Er gebe die Führung des Ressorts vorübergehend ab, während er sich zur Beobachtung in einem Krankenhaus aufhalte, erklärte Oscar Ortiz am Sonntag in einem auf Twitter veröffentlichten Video. Es gehe ihm aber gut. Vor ihm war unter anderem bei Gesundheitsministerin Eidy Roca eine Infektion mit dem Virus bekannt geworden. Auch die Senatspräsidentin Eva Copa steckte sich nach eigenen Angaben an.



Erst am Donnerstag hatte Áñez ihr positives Testergebnis bekanntgegeben und angekündigt, sich für zwei Wochen in Quarantäne zu begeben und von zu Hause aus die Regierungsgeschäfte weiter auszuführen. Die frühere Senatorin war im vergangenen Jahr an die Staatsspitze gerückt, nachdem der ehemalige Präsident Evo Morales nach seiner umstrittenen Wiederwahl auf Druck des Militärs zurückgetreten und ins Exil geflohen war. Am 6. September soll es Neuwahlen geben.

Sorge vor Kündigungen in Japans Krankenhäusern

Die andauernde Corona-Krise stellt in Japan manche medizinische Einrichtungen vor wirtschaftliche Probleme. Einer am Montag vom japanischen Fernsehsender NHK zitierten Gewerkschaftsumfrage zufolge, haben rund ein Drittel der 338 befragten Einrichtungen den diesjährigen Sommerbonus von Krankenschwestern und anderen Mitarbeitern gekürzt, da sie weniger Geld mit anderen Patienten verdienten.

(Bild: Keystone)

Festangestellte bekommen in Japan neben einem monatlichen Festbetrag jeweils im Sommer sowie am Jahresende je eine Bonuszahlung, die einen normalen Monatslohn bis um das Dreifache übersteigen kann und daher ein wichtiger Teil eines Jahresgehalts ist. Die Höhe des Bonus wird dem Geschäftsverlauf angepasst. Angesichts der Streichung des wichtigen Sommerbonus gebe es nun Sorgen, dass Mitarbeiter zunehmend kündigen könnten, hiess es.

WHO zählt 230'000 neu Corona-Fälle

Die Zahl der täglichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf ein neues Rekordniveau gestiegen. Die WHO zählte nach Angaben vom Sonntag binnen 24 Stunden mehr als 230 000 neue Fälle. Damit liegt die Zahl der weltweit je Infizierten bei 12,5 Millionen. 562 000 Patienten sind mit oder an Covid-19 gestorben.

Für die USA wurden 66 000 neue Fälle verzeichnet, in Brasilien wurden 45 000 Menschen mit dem Virus infiziert. In Indien stieg die Zahl der Infizierten um 28 000. In Europa weisen Russland, die Türkei, aber auch Länder wie Portugal, Grossbritannien und Rumänien viele neue Fälle auf.

Unterdessen hat die WHO zwei Experten nach China geschickt, die gemeinsam mit chinesischen Fachleuten eine von der WHO geführte Untersuchung vorbereiten sollen, um den Ursprung der Pandemie genau zu identifizieren.

Auch der Präsident des FC Zürichs hat Covid-19

Wie der Zürcher Club mitteilt, hat nun auch der Präsident Ancillo Canepa Corona. «Wie ich öffentlich bereits mitgeteilt habe, war ich mit dem Mannschaftsbus unterwegs nach Neuenburg und zurück nach Zürich. Deshalb habe auch ich mich in Quarantäne begeben und einen Corona-Test machen lassen. Das Testergebnis wurde mir heute Nachmittag mitgeteilt. Das Ergebnis ist positiv ausgefallen, obwohl ich keine Symptome aufweise und ich mich gut fühle», heisst es in der Medienmitteilung.

Der FC Zürich vermeldet einen weiteren positiven Corona-Test:Clubpräsident Ancillo Canepa hat das Virus. (Bild: Keystone)
Erneuter Corona-Ausbruch in Israel: Mehr aktive Fälle als Genesene
In Israel werden derzeit fast 19’000 aktive Corona-Fälle verzeichnet. (Bild: Keystone)

Israel bekommt einen neuerlichen Ausbruch des Coronavirus bislang nicht in den Griff. Das Gesundheitsministerium verzeichnete am Sonntag 18’940 aktive Corona-Fälle. Damit gab es in Israel seit längerer Zeit wieder mehr aktiv Infizierte als Genesene. Am Vortag waren 1148 neue Fälle gemeldet worden. Am Freitag hatte das Ministerium mit 1464 Fällen einen Rekordwert verzeichnet. Nach einem ersten Ausbruch waren in Israel im Mai kaum neue Fälle gemeldet worden. Seit Ende Mai steigt die Zahl der täglich registrierten Ansteckungen aber wieder deutlich.

Nach Medienberichten ist Gesundheitsminister Juli Edelstein für einen erneuten Lockdown, sollte die Zahl der täglichen Neuinfektionen auf rund 2000 steigen.

Während Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zu Beginn der Pandemie für sein entschiedenes Handeln gelobt worden war, steht er inzwischen für sein Krisenmanagement zunehmend in der Kritik. Vorgehalten werden ihm unter anderem vorschnelle Lockerungen und eine mangelnde Vorbereitung auf eine zweite Corona-Welle.

Italien tut sich schwer mit Corona-Hilfe

Bis zu 36 Milliarden Euro an günstigen Krediten könnte das von der Corona-Krise gebeutelte und hoch verschuldete Italien vom Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) bekommen. Doch ob das Land die in der Corona-Pandemie geschaffene Kreditlinie des ESM in Anspruch nehmen wird, ist völlig unklar – trotz eines drohenden Wirtschaftseinbruchs um mehr als zehn Prozent.

«Es ist eine ideologische Debatte geworden, die von der Realität entkoppelt ist», sagte Carlo Calenda, Chef der oppositionellen proeuropäischen Partei Azione. Populisten und Nationalisten sähen den ESM als «Trojanisches Pferd»: Die Gegner befürchten, dass Brüssel zu viel Kontrolle über Italien bekommt.

Trotz Corona: Hohe Beteiligung bei Präsidenten-Stichwahl in Polen

Bei der Stichwahl um die Präsidentschaft in Polen zeichnet sich trotz der Corona-Epidemie eine hohe Wahlbeteiligung ab. Bis zum Mittag gaben 24,7 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab, wie die Wahlkommission am Sonntag in Warschau mitteilte. Das waren gut sieben Prozentpunkte mehr als zum gleichen Zeitpunkt bei der zweiten Runde der Präsidentenwahl 2015.

Party-Eskalation in Mallorca

Zum ersten Mal nach dem Corona-Lockdown vor rund vier Monaten haben Hunderte Touristen am Ballermann wieder gross Party gemacht – und damit auf Mallorca grosse Sorgen ausgelöst. Denn kaum einer der Feiernden beachtete am Wochenende an der Playa de Palma die derzeit in ganz Spanien geltenden Schutzvorschriften. Angetrunkene Urlauber umarmten nach Medienberichten Strassenhändler und flirteten hemmungslos mit Fremden. «Chaos», titelte am Sonntag die Regionalzeitung «Última Hora». Die Lage sei «am Samstag völlig ausser Kontrolle geraten». Mehr zum Thema lesen Sie hier.

NHL-Klubs dürfen nicht mehr über Coronavirus informieren

Die NHL hat verlautbart, dass es den Klubs ab der Fortsetzung der laufenden Saison am 1. August nicht mehr erlaubt ist, über Coronavirus-Tests oder Verletzungen zu informieren.

Als Hauptgrund für diese Neuregelung wurde die Wahrung der Privatsphäre angegeben, auch die Spielergewerkschaft NHLPA soll in den Entscheid involviert gewesen sein. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

In der NHL sollen Klubs keine Covid-Infektionen und Verletzungen mehr bekannt geben. Das entschied die Liga. (Bild: Keystone)

Corona-Rekord in Indien: Mehr als 28’000 Neuinfektionen

Die Zahl der täglichen Corona-Neuinfektionen in Indien hat einen Höchststand erreicht. Binnen 24 Stunden seien 28’637 neue Ansteckungen gezählt worden, hiess es am Sonntag in einer Mitteilung des Gesundheitsministeriums. Insgesamt wurden in dem Land seit Beginn der Pandemie demnach knapp 850’000 Fälle registriert, rund 22’700 Menschen starben mit oder an dem Erreger Sars-CoV-2. Positiv sei, dass inzwischen fast 63 Prozent der Betroffenen die Erkrankung überstanden hätten.

Die Zahl der Neuansteckungen hat in Indien einen neuen Höchststand erreicht. (Bild: Keystone)

Nach Zahlen der US-Universität Johns Hopkins liegt Indien auf Platz drei der am stärksten vom Coronavirus betroffenen Länder der Welt – nach den USA und Brasilien. Das südasiatische Land hat rund 1,3 Milliarden Einwohner. Aussenminister Subrahmanyam Jaishankar wehrte sich gegen Kritik am Krisenmanagement der Regierung. Bereits sehr früh seien ein strenger Lockdown sowie Reisebeschränkungen verfügt worden, sagte er.

«Disney World»-Park trotz Corona-Krise wieder geöffnet

Trotz steigender Coronavirus-Fallzahlen in Florida hat der Freizeitpark «Walt Disney World» seine Türen wieder für Besucher geöffnet. «Der Magic Kingdom-Park und der Disney’s Animal Kingdom-Park sind jetzt geöffnet», hiess es am Samstag auf der Website des Freizeitparks nahe der Stadt Orlando. Am Eingang werde die Körpertemperatur gemessen und Abstands- und Hygieneregeln müssten eingehalten werden. «Es wird anders sein als beim letzten Mal, als du uns besucht hast. Aber gemeinsam können wir neue Wege finden, magische Momente zu schaffen – und kostbare Erinnerungen.» Medienberichten zufolge kamen zur Eröffnung Tausende Besucher.

In Orlando hat «Disney World» wieder geöffnet. (Bild: Keystone)

Normalerweise kommen fast 60 Millionen Menschen jedes Jahr in den Freizeitpark in Florida, der wegen der Coronavirus-Pandemie seit März geschlossen war. Ab dem 30. Juli will auf dem Gelände des Vergnügungsparks auch die nordamerikanische Profi-Basketballliga NBA ihre wegen der Coronavirus-Pandemie unterbrochene Saison in einem geschlossenen System ohne Kontakt zur Aussenwelt fortsetzen.

Ein ebenfalls vom US-Unterhaltungsriesen Walt Disney betriebener Vergnügungspark bei Los Angeles im Westküstenstaat Kalifornien blieb zunächst weiter geschlossen, nur ein angeschlossenes Einkaufszentrum öffnete in der vergangenen Woche. Eine zunächst für den 17. Juli angekündigte Wiedereröffnung des Vergnügungsparks wurde pandemiebedingt wieder abgesagt.

Regionalwahlen in Nordspanien im Schatten von Corona

Im Baskenland und in Galicien in Nordspanien wählen die Menschen am Sonntag unter strengen Corona-Auflagen neue Regionalregierungen. Ausreichender Sicherheitsabstand, Maskenpflicht, Handhygiene am Eingang, Wahlkabinen ohne Vorhänge und eine gute Lüftung der Wahllokale sollten das Risiko einer Corona-Ansteckung verringern. Dennoch standen die Angst vor neuen Infektionen und Sorgen wegen einer befürchteten niedrigen Wahlbeteiligung im Vordergrund. Rund vier Millionen Menschen waren stimmberechtigt, das entspricht in etwa elf Prozent aller Wahlberechtigten in Spanien.

85 neue Covid-19-Infizierte innert 24 Stunden gemeldet

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) innerhalb eines Tages 85 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden.

Am Samstag waren 108 neue bestätigte Fälle gemeldet worden, am Freitag 104, am Donnerstag 88, am Mittwoch 129, am Dienstag 54 und am Montag 47. Insgesamt gab es bisher 32’883 laborbestätigte Covid-19-Fälle, wie das BAG am Sonntag mitteilte. Alles zum Thema lesen Sie hier.

85 Corona-Fälle wurden von Samstag auf Sonntag in der Schweiz verzeichnet. (Bild: Keystone)

Bollywood-Megastar Bachchan erkrankt

Einer der grössten Bollywood Stars liegt mit einer Covid-19-Infektion im Spital. Amitabh Bachan (77) wurde wegen der Erkrankung in ein Krankenhaus in Mumbai eingeliefert, wie mehrere Medien berichteten. Der Schauspieler hat seine Infektion selbst auf Twitter bestätigt. «Ich wurde positiv auf Covid getestet», schrieb der Bollywood-Star am Samstag auf Twitter. Die Symptome Bachchans sind laut Medienberichten mild. Auch seine Familie und Mitarbeiter wurden getestet, wie er weiter sagt.

Laut Medienberichten, ist auch sein Sohn, Bollywood-Star Abishek Bachchan sowie dessen Frau Aishwarya Rai Bachchan und ihre gemeinsame Tocher mit dem Coronavirus infiziert. Ob weitere Erkrankungen vorliegen, ist noch nicht bekannt. «Alle, die in den vergangenen zehn Tagen in meiner nächsten Nähe waren, sind aufgefordert, sich bitte testen zu lassen», appellierte Bachchan. Fans in Indien halten derweil Gebets-Zeremonien für ihr Idol ab. Alles zum Thema lesen Sie hier.

Sieg gegen Corona erst in zehn Jahren?
 

Laut einem deutschen Immunologen ist das Coronavirus erst in zehn Jahren vollständig besiegt. (Bild: Keystone)

Ugur Sahin forscht an einem Impfstoff gegen das Coronavirus. Der deutsche Immunologe macht aber eine düstere Prognose für die nächsten Jahre. Wie er gegenüber dem «Wall Street Journal» sagt, glaubt er, dass das Virus erst in zehn Jahren besiegt ist.

So lange würde es dauern, bis die Menschheit gegen das Virus immun ist. Das ist erst erreicht, wenn 90 Prozent der Weltbevölkerung Immunität erreicht haben. Weil sich das Virus schon sehr weitet ausgebreitet hat – 13 Millionen Menschen weltweit sind bisher erkrankt – entsteht der lange Zeitraum, um das Virus unter Kontrolle zu bringen. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

WHO: Coronavirus könnte über Luft übertragen werden

Die WHO warnt: Das neue Coronavirus könnte auch über die Luft übertragen werden. Das heisst, dass es zum Beispiel in schlecht belüfteten Gebäuden zu Ausbrüchen kommen könnte. Dies, wenn kleinere Luft-Partikel mit dem Virus infiziert sind.

Tausende Israelis demonstrieren gegen Corona-Politik der Regierung

Tausende von Israelis haben am Samstagabend in Tel Aviv gegen die Finanzpolitik der Regierung von Benjamin Netanjahu in der Corona-Krise demonstriert. Nach Medienberichten vom Sonntag nahmen mehr als 10’000 Menschen an einer Grosskundgebung auf dem zentralen Rabin-Platz teil. Anschliessend marschierten einige der Teilnehmer durch angrenzende Strassen. Es kam zu gewaltsamen Konfrontationen mit der Polizei.

Zwölf Demonstranten seien festgenommen worden, teilte ein Polizeisprecher am Sonntag mit. Sie hätten unter anderem zentrale Strassen in Tel Aviv blockiert. Drei Polizisten seien leicht verletzt worden, als Demonstranten sie mit Pfefferspray angegriffen hätten. Die Scheibe einer Bank am Rabin-Platz wurde eingeschlagen. Auf Videos war auch ein gewaltsames Vorgehen von Polizisten gegen Demonstranten zu sehen. Alles zum Thema lesen Sie hier.

AHV-Verluste halten sich in Grenzen
Die Verluste bei der AHV halten sich in der Corona-Krise in Grenzen. (Bild: Keystone)

Der Kassenwart der AHV-Gelder, Manuel Leuthold, hat Entwarnung bei den Verlusten durch die Coronavirus-Krise gegeben. «Per Ende Juni sind wir noch zwischen 1,5 und 2 Prozent im Minus», sagte der Kapitalanlagemanager der wichtigsten Sozialwerke der «SonntagsZeitung».

Dies entspreche zwar einem Verlust von 500 bis 750 Millionen Franken. «Der Einfluss auf das Gesamtvermögen der Fonds ist somit klein», erklärte er aber. Alles zum Thema lesen Sie hier.

Österreich stellt Bedingungen für das EU-Corona-Hilfspaket

Im Ringen um eine Einigung über ein EU-Milliardenhilfspaket in der Coronavirus-Krise hat der österreichische Kanzler Sebastian Kurz Bedingungen für seine Zustimmung gestellt. «Wenn wir schon sehr viel staatliches Geld in die Hand nehmen, dann sollte es zumindest in die richtigen Bereiche fliessen.»

Dies sagte Kurz der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung». «Allen voran in mehr Forschung und Entwicklung für eine gute digitale Infrastruktur, auch in den technologischen Wandel, der für einen besseren Klimaschutz nötig ist», erklärte er.

 

Stellt Bedingungen für das Corona-Hilfspaket der EU: Österreichs Kanzler Sebastian Kurz. (Bild: Keystone)

Zudem müsse nach seinen Vorstellungen die Vergabe der Hilfsgelder an Reformauflagen wie etwa Bürokratieabbau oder Kampf gegen Steuerhinterziehung gekoppelt werden. «Konditionalität ist nötig, damit das Geld nicht bloss zum Stopfen von Haushaltslöchern dient», sagte er. Zudem bekräftigte Kurz die Forderung, dass die Empfängerländer zumindest einen Teil der Hilfen später zurückzahlen müssten. «Ich bin dafür, dass es insgesamt eine Balance zwischen Krediten und Zuschüssen gibt und dass die Zuschüsse nicht ins Unermessliche steigen», sagte er.

Das Coronavirus am Sonntag, 11. Juli

Die Entwicklung der Coronavirus-Pandemie wird auch am heutigen Sonntag vielerorts mit grosser Aufmerksamkeit verfolgt. Die Lockerung von Coronavirus-Massnahmen führt zwangsläufig zu einem Anstieg bei den Infektionszahlen. Die Frage ist jedoch, wie weit können die Beschränkungen gelockert werden, ohne einen explosionsartigen Ausbruch der Epidemie zu riskieren. Am heutigen Sonntag informiert das Bundesamt für Gesundheit BAG standardgemäss zu den neuesten Infektionszahlen der Schweiz bei dem Coronavirus.

In Peking ist zudem eine Delegation der Weltgesundheitsorganisation WHO zu Besuch, um die Ursachen für die Coronavirus-Pandemie zu erforschen. Und in Zentralasien werden die Massnahmen wieder verschärft. So führt Usbekistan bis zum 1. August erneut eine Ausgangssperre ein. In Kasachstan gibt es obendrein einen weiteren 14-tägigen Lockdown wegen einer steigenden Zahl an Coronavirus-Infizierten.

Trump trägt Maske bei Besuch von Militärkrankenhaus

US-Präsident Donald Trump lehnt Masken in der Corona-Krise für sich selber eigentlich ab – nun hat er bei einem Besuch in einem Militärkrankenhaus einen Mund-Nasen-Schutz getragen. Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie Trump am Freitagabend (Ortszeit) im Walter-Reed-Krankenhaus in Bethesda bei Washington eine blaue Schutzmaske mit dem Siegel des Präsidenten trug. Nach Angaben des Weissen Hauses wollte Trump in dem Krankenhaus verwundete Soldaten und deren Angehörige treffen. Er wollte zudem mit medizinischem Personal zusammenkommen, dass sich in der Corona-Krise um Erkrankte kümmert.

Seltenes Bild: US-Präsident Donald Trump mit Maske. (Bild: Keystone)

Trump sagte vor Journalisten auf dem Rasen des Weissen Hauses vor dem kurzen Hubschrauberflug nach Bethesda auf eine entsprechende Frage: «Ich werde wahrscheinlich eine Maske tragen, wenn Sie das wissen müssen.» Er fügte hinzu: «Ich finde es grossartig, eine Maske zu tragen. Ich war nie gegen Masken, aber ich glaube, es gibt eine Zeit und einen Ort dafür.» In dem Krankenhaus, in dem manche Verwundete gerade erst operiert worden seien, sei eine Maske angebracht. Alles Neuste zur Corona-Krise in den USA lesen Sie hier.

Bärtschi reist nicht nach Übersee

Der Schweizer Stürmer Sven Bärtschi verzichtet gemäss mehreren Quellen für die NHL-Playoffs auf eine Rückkehr ins Kader der Vancouver Canucks. Die Spieler haben wegen der Coronavirus-Krise die Möglichkeit, ohne Lohneinbusse von den NHL-Playoffs fern zu blieben.

Bärtschi spielte diese Saison mehrheitlich beim Farmteam Utica Comets in der AHL – 43 Einsätze, NHL deren 6. Die Aussicht, lediglich beim Training und auf der Tribüne dabei zu sein sowie wochenlang abgeschirmt in der Sicherheitszone für Teams zu hausen, schien dem Langenthaler nicht zu behagen.

Bei GC muss nicht das ganze Team in Quarantäne

Im Gegensatz zum Stadtrivalen FC Zürich muss bei den Grasshoppers nach einem positiven Corona-Fall nicht die ganze Mannschaft in Quarantäne. Wie der Challenge-League-Klub mitteilte, muss nach einem Entscheid des kantonsärztlichen Dienstes des Kantons Aargau nur der mit dem Virus infizierte Spieler Amel Rustemoski in Quarantäne.

 

Bei GC muss nicht das ganze Team in Quarantäne, obwohl einer der Spieler infiziert ist. (Bild: Keystone)

Den Entscheid fällten die Behörden des Aargaus, weil der Spieler in diesem Kanton wohnt. «Alle GC-Spieler sind beschwerde- und symptomfrei und keiner hatte nachweislich engen Kontakt mit dem betroffenen Spieler», heisst es in der Mitteilung der Zürcher.

Damit dürfte das Heimspiel der Grasshoppers am nächsten Dienstag gegen Chiasso stattfinden können.

Keine positiven Corona-Fälle bei Neuchâtel Xamax

Bei Neuchâtel Xamax gibt es aktuell offenbar keine Corona-Fälle. Alle Spieler und Staff-Mitglieder der Neuenburger haben am Freitag einen negativen Test abgelegt, wie der Klub am Samstag mitteilte.

Bei Xamax veranlassten sie Corona-Tests, nachdem bekannt geworden war, dass der FCZ-Spieler Mirlind Kryeziu positiv getestet worden war. Der FC Zürich hatte am Dienstag in Neuenburg gegen Xamax gespielt. Kryeziu kam dabei in der Schlussphase für ein paar Minuten zum Einsatz.

 

Entwarnung bei Neuchâtel Xamax: Nach einem Spiel gegen FCZ sind keine Spieler mit dem Coronavirus infiziert. (Bild: Keystone)

FCZ: Sechs Spieler und drei Staffmitglieder erkrankt

Insgesamt wurden neun Angehörige des FCZ positiv auf das Coronavirus getestet. Das teilt der Fussballverein nun mit. Bei den Betroffenen handelt es sich um sechs Spieler und drei Staffmitglieder. Namen nennt der Club keine.

Wie bereits kommuniziert, würden sich sämtliche Personen in Quarantäne oder in häuslicher Isolation befinden. «Den infizierten Personen geht es gut und sie zeigen Stand heute keine oder nur geringfügige Symptome», so die Mitteilung weiter.

Aufgrund diverser Spekulationen sei es Präsident Canepa ein Anliegen, folgendes klarzustellen: «Mirlind Kryeziu hat sich professionell, vorbildlich und verantwortungsbewusst verhalten und nach dem Auftreten der geringfügigen Symptome sogleich testen lassen. Genau wie alle anderen FCZ-Mitarbeitenden hat er die Weisungen und Vorsichtsmassnahmen des BAG sowie des Schutzkonzeptes befolgt. Aufgrund der hohen Viralität des Coronavirus besteht dennoch immer ein gewisses Restrisiko einer Ansteckung. Ob Mirlind Kryeziu der Erste in der Ansteckungskette des Stadtclubs war, ist nicht erwiesen.»

Alle Informationen zum Corona-Ausbruch beim FC Zürich finden Sie hier.

Kein Bademeister wegen Corona: zwölf Menschen sterben

Laut Medienberichten starben am Freitag zwölf Menschen, weil sie im Meer bei Alexandria ertranken. Wegen dem Coronavirus gibt es derzeit keine Bademeister an den ägyptischen Stränden. (Symbolbild: Keystone)

In Ägypten sind elf Menschen nach Medienberichten ertrunken, als sie versuchten, einen badenden Jungen aus dem Mittelmeer zu retten. Die Behörden ordneten anschliessend die Schliessung des Strandes in Alexandria an, wie die ägyptische Zeitung «Al-Ahram» am Samstag berichtete.

Die Strände in Alexandria sind derzeit eigentlich gesperrt, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Nach lokalen Medienberichten gibt es daher derzeit auch keine Rettungsschwimmer vor Ort. Viele Anwohner hielten sich aufgrund der hohen Temperaturen derzeit aber nicht an die Bestimmungen und gingen trotzdem baden. Alles zum Thema lesen Sie hier.

Staff-Mitglied von Parma positiv getestet

Beim Serie-A-Verein Parma wurde ein Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet. Der Mitarbeiter soll keine Symptome aufweisen, alle Tests bei Spielern fielen negativ aus. Dennoch begibt sich die Mannschaft nun im klubeigenen Trainingszentrum in Quarantäne. Der Trainings- und Spielbetrieb wird weitergeführt. Das Meisterschaftsspiel vom Sonntag gegen Bologna findet statt.

Deutsche Studenten in den USA bitten Bundesregierung um Hilfe

Wegen der drohenden Ausweisung ausländischer Studierender aus den USA bitten deutsche Studenten die Bundesregierung um Unterstützung. «Wir zählen auf Ihre Rückendeckung», heisst es in einem von knapp 100 derzeitigen, künftigen und früheren deutschen Studenten in den USA unterzeichneten Brief, der an Bundesaussenminister Heiko Maas, an Botschafterin Emily Haber in Washington und an Mitglieder des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag adressiert ist.

Die US-Einwanderungsbehörde ICE hatte am vergangenen Montag mitgeteilt, ausländische Studierende an US-Universitäten, die im Wintersemester wegen der Corona-Pandemie ausschliesslich Online-Kurse anbieten, müssten das Land verlassen oder an Hochschulen mit persönlichen Vorlesungen wechseln. Ausländern, die ihr Studium an einer von Herbst an ausschliesslich online lehrenden Hochschule aufnehmen wollten, werde die Einreise nicht gestattet.

Nach Angaben des Instituts für Internationale Bildung (IIE) studierten 2018/2019 knapp 1,1 Millionen Ausländer in den USA, darunter fast 9200 Deutsche. Einer Übersicht des «Chronicle for Higher Education» zufolge planen derzeit in den USA neun Prozent der Hochschulen, im Herbst nur Online-Vorlesungen abzuhalten.

«Walt Disney World»-Freizeitpark wieder geöffnet

Trotz steigender Coronavirus-Fallzahlen im US-Bundesstaat Florida hat der Freizeitpark «Walt Disney World» seine Türen wieder für Besucher geöffnet. «Der Magic Kingdom-Park und der Disney’s Animal Kingdom-Park sind jetzt geöffnet», hiess es am Samstag auf der Webseite des Freizeitparks nahe der Stadt Orlando. Am Eingang werde die Körpertemperatur gemessen und Abstands- und Hygieneregeln müssten eingehalten werden, hiess es weiter. «Es wird anders sein als beim letzten Mal, als du uns besucht hast. Aber gemeinsam können wir neue Wege finden, magische Momente zu schaffen – und kostbare Erinnerungen.»

Disney World is wieder geöffnet. (Bild: Keystone)

Normalerweise kommen fast 60 Millionen Menschen jedes Jahr in den Freizeitpark in Florida, der wegen der Coronavirus-Pandemie seit März geschlossen war. Ein ebenfalls vom US-Unterhaltungsriesen Walt Disney betriebener Vergnügungspark im US-Bundesstaat Kalifornien blieb zunächst weiter geschlossen, nur ein angeschlossenes Einkaufszentrum öffnete in der vergangenen Woche.

Die Zahl der Neuinfektionen in der Corona-Pandemie stieg in den USA unterdessen auf einen Rekordwert: Nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität (JHU) vom Samstag lag die Zahl der am Vortag registrierten Neuansteckungen bei 66 627. Ein grosser Teil der Neuinfektionen wird derzeit aus den südlichen und westlichen Bundesstaaten gemeldet – darunter Florida und Kalifornien.

USA verzeichnen mehr als 66'000 Corona-Neuinfektionen an einem Tag

Die USA haben erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie mehr als 66 000 Neuinfektionen an einem einzelnen Tag verzeichnet. Nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität (JHU) vom Samstag lag die Zahl der am Vortag registrierten Neuansteckungen bei 66’627. Erst am Donnerstag war die Zahl auf einen Rekordwert von 63’247 gestiegen. Die Zahl der Neuansteckungen in den USA, einem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern, hat seit Mitte Juni im Zuge der Lockerung der Corona-Auflagen dramatisch zugenommen.

Seit Beginn der Pandemie haben die Forscher der JHU in den USA insgesamt fast 3,2 Millionen Infektionen mit dem Coronavirus verzeichnet. Mehr als 134’000 Menschen starben demnach infolge einer Covid-19-Erkrankung. Die Zahl der täglich verzeichneten Toten liegt in den USA zwar weiterhin deutlich niedriger als zum Höhepunkt der Krise, hat in den vergangenen Tagen aber wieder zugenommen. Am Freitag verzeichnete die Statistik der Universität 802 Tote.

Ärger um Wahlverbot für Corona-Kranke in Spanien: «Ungeheuerlichkeit»

Der Ausschluss von Hunderten Corona-Infizierten von den Regionalwahlen an diesem Sonntag im Baskenland und Galicien sorgt in Spanien für Ärger. Medien und Experten kritisierten die Entscheidung der zuständigen Behörden, insgesamt knapp 500 Menschen mit einem Wahlverbot zu belegen, in aller Schärfe. Der angesehene Professor für Verwaltungsrecht Andrés Betancor sprach im Interview mit der Zeitung «El Mundo» (Samstag) von einer Ungeheuerlichkeit.

Man könne Kranke schon unter Quarantäne setzen, müsse diesen aber auf jeden Fall das Wahlrecht garantieren, selbst wenn diese zuvor nicht von der Möglichkeit der Briefwahl Gebrauch gemacht hätten, so Betancor von der Universität Pompeu Fabra in Barcelona. Der Verfassungsrechtler Xavier Arbós bezeichnete den Ausschluss von Hunderten von Stimmberechtigten als «rundweg verfassungswidrig».

Betroffen sind Medienberichten zufolge nicht nur Covid-Kranke, die unter Quarantäne stehen, sondern auch registrierte Infizierte ohne Symptome und sogar Menschen mit Corona-Symptomen, die sich einem PCR-Test unterzogen, das Ergebnis aber noch nicht erhalten haben.

Merkel: In Corona-Krise viel Bereitschaft zu globaler Solidarität

Die Corona-Krise lässt sich aus Sicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nur mit internationaler Solidarität und Zusammenarbeit bewältigen. «Nur wenn wir auf diese globale Bedrohung globale Antworten finden, haben wir die Chance, aktuell und künftig Pandemien zu besiegen. Das gilt insbesondere bei einer wachsenden Weltbevölkerung», sagte die Kanzlerin in ihrer am Samstag veröffentlichen wöchentlichen Videobotschaft.

Deswegen unterstütze die Bundesregierung die Anstrengungen im Kampf gegen das Coronavirus, und Deutschland beteilige sich «an den Programmen der internationalen Organisationen, allen voran WHO, IWF und Weltbank», betonte die Kanzlerin. Darüber hinaus helfe Deutschland vielfältig in den Bereichen Gesundheit und Forschung – auch um zu einer globalen und gerechten Verteilung von Impfstoffen, Medikamenten und Diagnostika zu gelangen.

(Video: bundeskanzlerin.de)

BAG meldet 108 neue Ansteckungen

Das Bundesamt für Gesundheit meldet am Samstag 108 neue Corona-Fälle innerhalb der letzten 24 Stunden. Die Zahl der bestätigten Ansteckungen in der Schweiz und Liechtenstein liegt aktuell bei 32’798. Bislang sind 1686 Menschen an den Folgen einer Covid-19-Infektion gestorben.

Update folgt …

Sechs Spieler von Roter Stern Belgrad infiziert

Sechs Spieler des serbischen Meisters Roter Stern Belgrad sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Diese Spieler werden nicht an der ersten Phase des Vorbereitungslagers teilnehmen und sich für die nächsten zwei Wochen in Quarantäne befinden.

Bereits am 22. Juni hatte der Verein bekannt gegeben, dass fünf Spieler positiv waren, zwei Tage nachdem die Spieler vor 18’000 Zuschauern ihren Titel gefeiert hatten. Serbien war eines der europäischen Länder, das die Corona-Beschränkungen sehr früh lockerte und das erste, das Grossveranstaltungen zuliess.

Noch mehr Corona-Fälle beim FC Zürich

Einen Tag, nachdem sich die gesamte Mannschaft des FC Zürich wegen eines Corona-Falls in Quarantäne begeben musste, meldet der Klub weitere Ansteckungen. Sämtliche Spieler, Staffmitglieder und auch gewisse Mitarbeitende seien getestet worden. Dabei seien weitere Resultate positiv ausgefallen, teilt der FCZ am Samstagmorgen auf seiner Homepage mit. «Sämtliche Personen befinden sich in häuslicher Isolation.» Um wie viele Fälle es sich handelt, teile der Klub nicht mit.

Update folgt …

Auch privat organisierte Tennis-Spiele unter Verdacht

Bei 24 privat organisierten Tennis-Begegnungen während der Corona-Pause der offiziellen Tour hat es auffällige Bewegungen bei Sportwetten gegeben. Das hat die unabhängige Tennis-Untersuchungsbehörde (TIU) unter Berufung auf Wettanbieter mitgeteilt, die die verdächtigen Spiele gemeldet hätten.

Dies werde als starker Hinweis darauf gewertet, dass es weiterhin Bestechungsversuche gebe und dies zunehmen werde, falls die Profi-Tour wie im August geplant wieder ihren Betrieb aufnimmt. Aufgrund der Pause wegen der Coronavirus-Pandemie gibt es seit zwei Monaten etliche unabhängig organisierte Show-Veranstaltungen. Dennoch haben vor allem viele weiter hinten in der Weltrangliste platzierte Profis derzeit kaum oder keine Einnahmen.

Die Organisatoren des abgesagten Grand-Slam-Turniers in Wimbledon hatten am Freitag mitgeteilt, dass sie den für das Hauptfeld qualifizierten Profis und Teilnehmern an der Qualifikation Preisgelder auszahlen wollen.

Offenbar weiterer Superspreader-Fall in Zürich

Im Zürcher Nachtleben ist es offenbar erneut zu einem sogenannten Superspreader- Vorfall mit dem Coronavirus gekommen. Dies bestätigte die Zürcher Kantonsärztin ad interim Christiane Meier der Neuen Zürcher Zeitung vom Samstag. Einige Tage nach dem Besuch im Lokal Jade am 27. Juni hätten sich bei mehreren Gästen die Symptome des Coronavirus gezeigt, hiess es.

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(Symbolbild: Unsplash)

NHL-Wiederaufnahme per 1. August bestätigt

Die NHL soll nun am 1. August mit fünf Spielen ihren Betrieb wieder aufnehmen. Der Liga-Vorstand und die Mehrheit der Profis billigten einen am Montag von Liga und Spielergewerkschaft verabschiedeten Plan.

Die Edmonton Oilers sollen im Auftaktspiel gegen die Chicago Blackhawks antreten, ausserdem ist an gleicher Stelle die Partie zwischen den Calgary Flames und den Winnipeg Jets geplant. In Toronto sollen am gleichen Tag drei Begegnungen (Carolina – New York Rangers, New York Islanders – Florida Panthers und Pittsburgh Penguins – Montreal Canadiens) stattfinden, Zuschauer sind nicht zugelassen.

(Bild: Keystone)

Wegen der zahlreichen Infektionen mit dem Coronavirus in den USA sollen die Teams in die beiden Spielorte in Kanada reisen. Zunächst gibt es eine Qualifikationsrunde, dann folgen Playoffs mit 24 Teams. Am Montag werden die 24 Teams mit dem Mannschaftstraining beginnen. Am 26. Juli erfolgt dann die Anreise der Teams an die Spielorte Edmonton und Toronto.

Union Berlin plant volles Stadion mit Corona-Tests für alle

Mit Corona-Tests für mehr als 22’000 Zuschauer will der vom Schweizer Trainer Urs Fischer gecoachte Bundesligaklub Union Berlin schon im September wieder in einem vollen Stadion spielen. Noch muss der ambitionierte Plan aber den zuständigen Behörden präsentiert werden. Die Hürden sind hoch.

Erste Gespräche mit möglichen Partnern, um das Konzept mit Tests auf das Coronavirus für alle Stadionbesucher umzusetzen, würden bereits laufen, teilten die Köpenicker mit. Wenn die Rahmenbedingungen konkretisiert seien, soll das Konzept dem zuständigen Gesundheitsamt und dem Land Berlin sowie dann auch öffentlich vorgestellt werden.

(Bild: Keystone)
Remdesivir senkt Covid-Sterberisiko

Das Medikament Remdesivir kann nach Angaben des Herstellers das Sterberisiko bei einem schweren Verlauf der Corona-Krankheit Covid-19 deutlich vermindern. Eine neue Analyse würde eine Senkung des relativen Sterberisikos um 62 Prozent zeigen, wie das US-Pharmaunternehmen Gilead am Freitag zum Abschluss der Welt-Aids-Konferenz bekanntgab.

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Erneut Krawalle in Belgrad – Demonstranten dringen in Parlament ein

Nach einer mehrstündigen friedlichen Kundgebung in Belgrad gegen die Corona-Politik der Regierung ist eine Gruppe nationalistischer Demonstranten am Abend gewaltsam in das serbische Parlament eingedrungen. Es kam zu Zusammenstössen mit der Polizei. Auch Journalisten und fotografierende Demonstranten wurden von Randalierern angegriffen. Noch am Vorabend hatten Demonstranten bei einer Sitzkundgebung Randalierer erfolgreich am Eindringen in das Parlament gehindert.

Bei erneuten Krawallen am Freitagabend in Belgrad sind Demonstranten in das serbische Parlament eingedrungen. (Bild: Keystone)

Protestierende warfen am Freitagabend Steine und Flaschen auf das Parlamentsgebäude. Eine Gruppe junger Männer durchbrach das Metallgeländer vor dem Parlament und drang patriotische Lieder singend in das Gebäude ein. Die Randalierer wurden dort jedoch von Polizisten erwartet, die sie wieder aus dem Gebäude herausdrängten und eine Kette um den Eingang bildeten. Die Polizisten wurden daraufhin etwa eine halbe Stunde mit Flaschen und Fackeln beworfen.

Infiziertes Kind in Tagesferienlager in Zuoz – 18 Personen in Quarantäne

Nachdem ein Kind in einem Tagesferienlager in Zuoz in Graubünden positiv auf das Coronavirus getestet worden ist, sind nun eine Person in Isolation und 18 weitere in Quarantäne.

Am Donnerstag sei das Gesundheitsamt Graubünden zudem über eine Neuinfektion in einem Hotel in Pontresina informiert worden, heisst es in einer Mitteilung der Bündner Behörden vom Freitagabend. Vier Personen befinden sich demnach in Isolation und 16 Personen in Quarantäne. Eine Person ist in Spitalpflege.

Die Contact Tracer hätten die Arbeit zur Unterbindung der Infektionsketten unverzüglich aufgenommen, mögliche Kontaktpersonen eruiert und Quarantäne angeordnet, hiess es weiter.

Nach langem Zögern: Johnson will striktere Maskenpflicht einführen

Der britische Premierminister Boris Johnson hat am Freitag eine Ausweitung der Maskenpflicht in seinem Land angedeutet. «Ich glaube, wir müssen strikter dabei sein, die Menschen zum Tragen von Gesichtsschutz in geschlossenen Räumen aufzufordern, wo sich Menschen begegnen, die sonst nicht zusammenkommen», sagte der Premier in einer Online-Fragestunde mit Bürgern. Ebenfalls am Freitag zeigte sich Johnson erstmals selbst mit Maske in der Öffentlichkeit beim Besuch mehrerer Geschäfte in seinem Wahlbezirk Uxbridge.

Der britische Premierminister Boris Johnson deutete am Freitag an, dass er die Maskenpflicht im Land ausweiten will. (Bild: Keystone)

Einen Sinneswandel vollzog der konservative Regierungschef auch mit der Empfehlung an die Briten, wieder an ihren Arbeitsplatz zu gehen. «Gehen Sie zur Arbeit, wenn Sie können», sagte Johnson. Bislang hatte der Slogan gelautet: «Arbeiten Sie von zuhause aus, wenn Sie können». Britische Medien interpretierten den Schritt als Zeichen für die wachsende Sorge im Regierungssitz Downing Street vor einem heftigen wirtschaftlichen Einbruch.

Mehr als 30'000 Corona-Tote in Frankreich

In Frankreich sind mehr als 30’000 Menschen in Folge der Corona-Pandemie gestorben. Mindestens 30’004 Menschen seien seit Beginn der Epidemie in Frankreich ums Leben gekommen, teilten die französischen Gesundheitsbehörden am Freitagabend mit. In den vergangenen 24 Stunden seien in den Krankenhäusern 25 Corona-Tote hinzugekommen. Die Zahl der Toten in Pflegeeinrichtungen werde erst am 15. Juli wieder aktualisiert.

In Frankreich galten von Mitte März an rund zwei Monate sehr strenge Ausgangsbeschränkungen. Seit dem 11. Mai wurden die Regelungen gelockert. Restaurants haben im ganzen Land wieder geöffnet, auch Museen und Sehenswürdigkeiten können wieder besucht werden. Das Land war von der Pandemie schwer getroffen, zeitweise waren Krankenhäuser überlastet. Die Lage hat sich nun entspannt.

US-Bundesstaat verhängt nächtliches Alkoholverbot

Angesichts eines raschen Anstiegs der Neuinfektionen mit dem Coronavirus verbietet der US-Bundesstaat South Carolina Bars, Restaurants und Clubs ab 23 Uhr den Verkauf von alkoholischen Getränken. Damit solle die rasche Verbreitung des Virus unter jüngeren Erwachsenen, die gerne abends in Gruppen zusammenkämen, gebremst werden, erklärte Gouverneur Henry McMaster am Freitag. Der Erlass gelte für rund 8’000 Gastbetriebe und trete am Samstag in Kraft. Ausgenommen davon seien nur Verkäufe im Einzelhandel.

Verstösse gegen die Verordnung könnten den Entzug der Schanklizenz nach sich ziehen, warnte McMaster. Kritikern, die seinen Erlass als unzureichend betrachteten und weitere Massnahmen wie eine Maskenpflicht forderten, erteilte er eine Absage.

Auch Grasshoppers mit Corona-Fall: Spiel verschoben

Nach dem FC Zürich in der Super League haben auch die in die Challenge League abgestiegenen Grasshoppers einen Corona-Fall. Amel Rustemoski hatte sich am letzten Dienstagabend aufgrund leichter Symptome einem Test unterzogen, der nun positiv ausgefallen ist.

Wie GC bekannt gab, sei aufgrund des positiven Befundes die Challenge League-Partie vom Freitagabend gegen den FC Wil abgesagt worden.

Amel Rustemoski befinde sich seit letztem Dienstag in häuslicher Isolation und habe seither keinen Kontakt mehr mit der Mannschaft oder Personen aus dem Klubumfeld gehabt. Trotzdem lässt GC alle Kaderspieler sowie die Staff-Mitglieder vorsorglich testen, heisst es in einer Mitteilung des Zürcher Klubs.

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GC-Spieler Amel Rustemoski hat sich mit dem Coronavirus angesteckt. Deshalb fällt die Partie gegen den FC Wil vom Freitagabend aus. (Bild: Keystone)
FCZ muss zehn Tage in Quarantäne – zwei Spiele abgesagt

Die Super League-Partie zwischen dem FC Zürich und Sion vom Samstag ist abgesagt. Nach dem positiven Corona-Fall von Mirlind Kryeziu im Team des FCZ ordneten die kantonalen Behörden eine zehntägige Quarantäne für sämtliche Spieler und Staff-Mitglieder des Klubs an.

Betroffen ist auch das Spiel des FCZ vom kommenden Dienstag in Basel. Ob das Heimspiel gegen die Young Boys am Samstag, 18. Juli 2020, durchgeführt werden könne, sei noch offen, teilte der Klub mit. Über das weitere Vorgehen und mögliche Neuansetzungen der Spiele befinde man sich in engem Austausch mit der Swiss Football League.

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Corona-Milliardenplan: Auch EU-Kompromissvorschlag trifft auf Kritik

In den EU-Streit über ein milliardenschweres Corona-Konjunkturprogramm soll ein neuer Vorschlag von Ratschef Charles Michel Bewegung bringen. Neu sind vor allem konkrete Pläne zur Rückzahlung der vorgesehenen EU-Schulden, unter anderem mit einer Plastikabgabe ab 2021. Auch sollen die EU-Staaten Kontrolle erhalten, wie die Krisenhilfen verteilt werden.

Doch bleibt der zentrale Streitpunkt unverändert: der Umfang des Aufbauplans von 750 Milliarden Euro und die Vergabe des Grossteils als Zuschüsse.

(Bild: Keystone)

Charles Michel präsentierte seinen Vorschlag am Freitag in Brüssel – genau eine Woche vor einem zweitägigen EU-Sondergipfel zum Thema. «Ich möchte eine Brücke zwischen den verschiedenen Meinungen bauen», sagte der Belgier. Ob der neue Vorschlag allerdings wirklich eine Lösung anbahnen kann, wird sich erst noch zeigen.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz äusserte sich zwar positiv und appellierte an den Kompromisswillen aller: «Ich habe den Eindruck, das könnte klappen», sagte der SPD-Politiker. Kritisch eingestellte EU-Staaten bekräftigten indes Vorbehalte, darunter Österreich, die Niederlande und Finnland. Kritik an Michels Vorstoss kam auch aus dem Europaparlament, das das Finanzpaket am Ende billigen muss.

EMS-Chemie ist von der Krise hart getroffen

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben beim Spezialchemiekonzern EMS deutliche Spuren hinterlassen. Umsatz und Gewinn sind im ersten Halbjahr 2020 deutlich eingebrochen. Die hohen Margen konnte das Unternehmen aber verteidigen.

Die hochleistungsfähigen Kunststoffe von EMS-Chemie kommen in vielen Anwendungen zum Einsatz. Vor allem die Autobauer setzten auf die EMS-Polymere als leichtere Alternative zu Stahl und Co. Der grösste Kundenmarkt von EMS – er steuert mehr als sechs von zehn Franken zum Umsatz bei – brach zuletzt aber massiv ein.

Die EMS-Chemie und ihre Chefin Magdalena Martullo-Blocher machen gerade schwierige Zeiten durch. (Bild: Keystone)

Weltweit gingen von Januar bis Juni fast 34 Prozent weniger Fahrzeuge vom Band, erklärte Firmenchefin Magdalena Martullo-Blocher am Freitag vor den Medien. Die Branche steckte schon vor Corona in der Krise – mit den Massnahmen der Regierungen zur Eindämmung der Pandemie schlossen dann noch Autowerke rund um den Globus.

Wimbledon schüttet auch ohne Turnier Preisgeld aus

Trotz der Absage des Grand Slam-Turniers von Wimbledon zahlen die Organisatoren Preisgeld aus. Damit wollen sie vor allem jenen Profis helfen, die wegen der Corona-Pandemie derzeit nur wenige oder gar keine Einnahmen haben. Wie die Organisatoren mitteilten, erhalten die jeweils 128 Frauen und Männer, die im Hauptfeld des Turniers gestanden hätten, jeweils 25’000 Pfund.

Für alle 224 Spielerinnen, die in der Einzel-Qualifikation angetreten wären, gibt es noch 12’500 Pfund. Insgesamt zahlen die Organisatoren von Wimbledon zehn Millionen Pfund an die Athleten aus.

Das Grand Slam-Turnier in London hat in diesem Jahr trotz der Corona-Pandemie wenig finanziellen Schaden genommen, da die Veranstaltung mit einer siebenstelligen Summe gegen übertragbare Krankheiten versichert worden war.

BAK rechnet 2020 mit Einbruch für Hotellerie um einen Drittel

Das Basler Wirtschaftsforschungsinstitut BAK Economics rechnet für den Tourismus im laufenden Jahr mit einem historischen Rückgang. Dabei sind die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie regional sehr unterschiedlich.

Die Coronakrise treffe die Schweizer Tourismuswirtschaft bis ins Mark, hiess es in einer Mitteilung von BAK Economics vom Freitag. Die Wirtschaftsleistung dürfte gemäss den Prognosen 2020 in der Beherbergung um 34 Prozent und in der Gastronomie um 24 Prozent zurückgehen. Für die gesamte Wirtschaft rechnet das BAK derzeit mit einem Minus von 5,8 Prozent.

Zug beschränkt Gästezahl in Clubs und Bars auf 30 Personen

Weil im Kanton Zug die Zahl der Coronafälle wieder ansteigt, verschärft die Regierung die Massnahmen. In Clubs und Bars sind ab Montag im Innern nur noch 30 Gäste erlaubt. Bei Veranstaltungen ab 300 Personen sind zudem Masken oder der Sicherheitsabstand zwingend.

Der Zuger Regierungsrat nehme die Entwicklung des Coronavirus mit Beunruhigung zur Kenntnis, teilte die Gesundheitsdirektion am Freitag mit. Seit Anfang Monat stieg die Zahl der Neuinfizierten von 25 auf 43. Es gelte, die Ausbreitung zu bremsen, bevor es zum exponentiellen Wachstum komme.

Im Kanton Zug sind im Innern von Bars und Clubs künftig nur noch 30 Personen erlaubt. (Symbolbild: Keystone)
Italien will Corona-Notstand verlängern

Die italienische Regierung will den wegen des Coronavirus ausgerufenen Notstand verlängern. Eine entsprechende Entscheidung stehe bevor, sagte Regierungschef Giuseppe Conte am Freitag in Venedig.

«Wenn wir den Ausnahmezustand nicht verlängern, hätten wir nicht mehr die Mittel und Instrumente, (…) um weiter zu überwachen und um einzugreifen», sagte Conte.

Conte hatte den Notstand am 31. Januar für sechs Monate ausgerufen, nachdem bei einem chinesischen Paar in Rom das Virus nachgewiesen worden war. Mittlerweile sind im Zuge der Pandemie rund 35’000 Menschen gestorben. Die Zahlen der Neuinfektionen sind in Italien aber nach einem langen und harten Lockdown mittlerweile niedrig.

Schweizer dürfen wieder ohne Quarantäne nach England

Touristen und Geschäftsleute aus der Schweiz und vielen anderen Ländern müssen seit Freitag bei ihrer Einreise nach England nicht mehr in eine zweiwöchige Corona-Quarantäne. Das Bundesamt für Gesundheit bestätigte auf Anfrage diese Information.

Die neue Regelung gilt für insgesamt mehr als 70 Staaten und Überseegebiete, die nach Auffassung der Regierung die Corona-Krise im Griff haben. Dazu zählen zum Beispiel auch Deutschland, Österreich und Italien. Auch die Landesteile Schottland, Wales und Nordirland verkündeten Lockerungen.

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Touristen und Geschäftsleute aus der Schweiz müssen bei ihrer Einreise nach England nicht mehr in Quarantäne. (Bild: Keystone)
Auch Kanton Bern ruft alte Armeemasken zurück

Nicht nur der Bund, sondern auch der Kanton Bern hat alte Armeemasken verteilt, in welchen ein Genfer Labor kürzlich Schimmelpilze feststellte. Der Kanton Bern ruft nun die Institutionen, die solche Masken erhielten, dazu auf, diese nicht mehr zu verwenden.

Eine Rückrufaktion sei eingeleitet, teilte die bernische Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion am Freitag mit. Sie werde sich aktiv bei den Institutionen melden, welche diese Masken erhielten. Der Kanton Bern hatte bis vor zwei Monaten Masken aus alten Armeebeständen an Institutionen des Gesundheitswesens weiterverteilt.

China warnt vor neuer Lungenkrankheit - Kasachstan dementiert

Diese haben eine Mitteilung der chinesischen Botschaft in Kasachstan aufgegriffen, in der vor einer neuen gefährlichen Lungenentzündung gewarnt wird, die angeblich in Kasachstan grassieren soll. «Die Sterblichkeitsrate dieser Krankheit ist viel höher als die des Coronavirus», heisst es in der Botschafts-Mitteilung. Kasachstan dementierte die Berichte am Freitag. In dem autoritär regierten Steppenstaat gibt es allerdings keine Möglichkeit, Informationen unabhängig zu überprüfen.

 

Grassiert in Kasachstan eine neue Lungenkrankheit? (Bild: Keystone)

Das kasachische Gesundheitsministerium erklärte, «dass die entsprechende Information nicht der Wirklichkeit entspricht». Gesundheitsminister Alexej Zoi habe zwar am Vortag bei einem Briefing auch über Lungenentzündungen unklarer Ursache gesprochen. Hintergrund sei aber, dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Covid-19 als Lungenkrankheit mit unklarer Entstehung klassifiziere.

Kasachstan hat in den vergangenen Monaten einen starken Anstieg an Lungenentzündungen registriert. Im ersten Halbjahr dieses Jahres sei die Erkrankungsrate mehr als 50 Prozent höher gewesen als im Vorjahreszeitraum, sagte Zoi nach Angaben kasachischer Medien am Donnerstag. Ein Anstieg sei aber weltweit zu beobachten, betonte der Minister.

Corona-Krise beschert SRF Rekord bei der «Tagesschau»

Das von der Corona-Krise geprägte erste Halbjahr 2020 hat bei SRF vor allem im Informationsbereich zu höheren Einschaltquoten geführt. Bei der «Tagesschau» wurde gar ein Rekord gebrochen.

SRF verzeichnete in der Corona-Krise starke Zuschauerzahlen. (Bild: Keystone)

Mit 1,493 Millionen Zuschauenden sei die «Tagesschau» vom 19. März in den ersten Tagen des schweizweiten Shutdowns die meistgesehene Sendung im ersten Halbjahr 2020 gewesen, teilte SRF am Freitag mit. Zugleich sei es die erfolgreichste «Tagesschau» überhaupt seit der Umstellung der Messmethode im Jahr 2013 gewesen.

Das hohe Interesse der Bevölkerung an Informationen während der Corona-Krise machte sich auch beim Marktanteil bemerkbar: SRF 1 übertraf mit einem Marktanteil von 22,4 Prozent den Vorjahreswert von 19,8 Prozent deutlich.

Studie: Solar-Offensive könnte 14'000 neue Arbeitsplätze schaffen

Die Schweizerische Energie-Stiftung (SES) unterbreitet einen praktikablen Vorschlag, wie die durch die Corona-Krise gestiegene Arbeitslosigkeit etwas gesenkt werden könnte: Mit einer «beherzten Solar-Offensive» könnten 14’000 Arbeitsplätze geschaffen werden.

Das habe eine Studie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) Wädenswil gezeigt, welche die SES in Auftrag gegeben hat, teilte die Stiftung am Freitag mit.

Solar-Panels als Lösung für die Corona-Krise? Eine Studie besagt, dass damit der Arbeitslosigkeit entgegengewirkt werden könnte. (Bild: Keystone)

Mit der Energiestrategie 2050 hat die Schweizer Bevölkerung entschieden, bei der künftigen Energieversorgung auf mehr Energieeffizienz und erneuerbare Energien zu setzen. Der Ausbau von erneuerbaren Energien harzt jedoch. Dies anerkennt auch der Bundesrat, der Anfang April eine Revision des Energiegesetzes in die Vernehmlassung geschickt hat.

Zucchero: Zürcher Konzert um ein halbes Jahr verschoben

Der italienische Sänger Zucchero kommt sechs Monate später als geplant in die Schweiz. Die Corona-Krise hat ihn dazu gezwungen, sein Konzert im Zürcher Hallenstadion auf den 5. Juli 2021 zu verschieben.

Die Gesundheit aller Musiker, Techniker, seiner Crew und der Fans sei ihm «sehr wichtig», liess der 64-Jährige am Freitag via Medienmitteilung des Veranstalters ausrichten. Und: «Bleibt gesund und meine besten Wünsche an euch alle und eure Familien.»

Bereits gekaufte Tickets für das ursprünglich geplante Konzert vom 5. Dezember 2020 behalten ihre Gültigkeit. Weitere sind ab sofort im Vorverkauf erhältlich.

Pensionskassen erzielen im Juni erneut positive Rendite

Die Schweizer Pensionskassen haben im Juni erneut eine positive Rendite erzielt. Die Vorsorgeeinrichtungen haben damit den dritten Monat in Folge auf ihren Anlagen wieder Geld verdient, nachdem sie im Februar und März noch negative Ergebnisse erzielten. Im Corona-Jahr 2020 bleibt die Performance aber noch negativ.

Gemäss Berechnungen der UBS erreichten die Pensionskassen im Juni auf ihren Finanzanlagen im Durchschnitt eine durchschnittliche Performance nach Gebühren von 0,87 Prozent, wie die Grossbank am Freitag mitteilte. Die Rendite seit Jahresbeginn steht nun bei -2,36 Prozent.

Im Sample der UBS hätten alle Vorsorgeeinrichtungen im vergangenen Monat eine positive Rendite erzielt, heisst es weiter. Das beste wie auch das schlechteste Ergebnis verbuchten laut der Mitteilung je eine kleine Pensionskasse mit +1,63% und +0,20%.

Internationale Energieagentur erwartet Erholung der Ölnachfrage

Die Internationale Energieagentur (IEA) hat die Prognose einer starken Erholung der Ölnachfrage nach dem Einbruch in der Corona-Krise bekräftigt. Gleichzeitig warnte der Interessenverband führender Industriestaaten am Freitag im Monatsbericht aber auch vor hohen Risiken für die weitere Entwicklung der Ölnachfrage. Die jüngste Entwicklung in der Corona-Krise mit einer hohen Zahl von Neuinfektionen in den USA werfe «einen Schatten auf die Prognose», hiess es in dem Bericht.

An den Finanzmärkten sorgt vor allem die Entwicklung in den USA für eine nervöse Stimmung. Zuletzt hatte die Zahl der Corona-Neuinfektionen in der grössten Volkswirtschaft der Welt wieder einen neuen Höchststand erreicht.

Happy End für gestrandete Meeresforscher

Forscher aus Senegal, Mauretanien und Gambia sowie Spanien und Norwegen befanden sich Ende Februar auf einem Forschungsschiff vor der Westküste Afrikas, als sich das Coronavirus auf der Welt ausbreitete. «Wir merkten plötzlich, dass überall die Länder ihre Grenzen dicht machten», sagte Merete Tandstad, die Koordinatorin des Forschungsprogramms.

Weil die sieben afrikanischen Forscher nicht in ihre Heimatländer zurückkehren konnten, verbrachten sie demnach mehrere Monate in einem Gastland – im kalten Norwegen. Die ganze Geschichte erfahren Sie hier.

Mitten in der Corona-Pandemie: Drei Tote nach Feuer in Klinik in Südkorea

Bei einem Brand in einem Krankenhaus in Südkorea sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Weitere 27 Personen seien verletzt worden, berichtete die Nachrichtenagentur Yonhap am Freitag. Neun von ihnen befänden sich in kritischem Zustand.

Das Feuer in der Klinik in der südwestlichen Stadt Goheung brach dem Bericht zufolge am frühen Morgen aus. Es sei nach etwa zweieinhalb Stunden gelöscht worden. Zwei der Opfer seien zwischen 70 und 80 Jahre alte Patienten gewesen. Die Feuerwehr ging davon aus, dass sie an einer Rauchgasvergiftung starben. Probleme an den elektrischen Leitungen wurden als Brandursache vermutet. Ermittlungen, auch ob die Brandschutzanlagen richtig funktionierten, dauerten an.

IWF weiter für hohe Staatsausgaben: «Sind noch nicht über den Berg»

Der Internationale Währungsfonds warnt davor, die immensen Staatshilfen der Regierungen in der Coronavirus-Krise zu schnell zurückzufahren. «Wir sind noch nicht über den Berg», hiess es in einem am Freitag veröffentlichten Blog von IWF-Ökonomen. Es sei unklar, wie schnell und stark die wirtschaftliche Erholung ausfallen werde. Bislang sei von Staaten die beispiellose Summe von fast elf Billionen Dollar mobilisiert worden, um mit den Folgen der Pandemie zurechtzukommen.

Schalke will Bürgschaft über 31,5 Millionen Euro

Der FC Schalke 04 hat bei der Landesregierung eine Bürgschaft von 31,5 Millionen Euro für einen Kredit über insgesamt 35 Millionen Euro beantragt. Das geht aus einer vertraulichen Vorlage der Regierung für den Finanzausschuss des Landtags hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Über den Antrag ist demnach noch nicht entschieden.

Wie das Finanzministerium in der Vorlage ausführt, stellt ein Fussballverein der 1. oder 2. Bundesliga «grundsätzlich ein gewerbliches Unternehmen im Sinne der Bürgschaftsrichtlinien dar» – und ist damit antragsberechtigt. Weitere Anträge lägen zurzeit aber nicht vor.

 

FC Schalke 04 bittet die Landesregierung um eine Bürgschaft von 31,5 Millionen Euro in der Corona-Krise. (Bild: Keystone)

FCZ-Verteidiger Mirlind Kryeziu mit Coronavirus infiziert

Die Super League hat ihren ersten Corona-Fall seit dem Neustart der Meisterschaft. Mirlind Kryeziu, Innenverteidiger des FC Zürich, wurde positiv auf das Virus getestet. Er weist leichte Symptome auf und befindet sich in häuslicher Isolation.

 

FCZ-Verteidiger Mirlind Kryeziu ist der erste Spieler, der seit dem Neustart der Super League mit dem Coronavirus infiziert wurde. (Bild: Keystone)

Sämtliche für das Spiel vom Samstag gegen Sion einsatzfähigen Spieler sowie die Staff-Mitglieder werden vorsorglich getestet, wie der Verein mitteilt. Die Resultate stünden noch aus. Ausserdem würden Abklärungen bei Personen im Umfeld der ersten Mannschaft erfolgen.

«All in New York»: Metropole will langsam wieder Touristen locken

Mit einer neuen Kampagne will die schwer von der Coronavirus-Pandemie betroffene Millionenmetropole New York nach und nach wieder Touristen anziehen.

Unter dem Motto «All in New York» sollen zunächst die Bewohner der Metropolregion dazu verlockt werden, ihre Heimat wieder ausgiebiger zu erkunden, wie die Tourismusbehörde NYC & Company mitteilte. Später sollen dann auch wieder regionale, überregionale, landesweite und dann internationale Besucher angesprochen werden – alles unter Betonung von Abstands- und Hygieneregeln.

 

In New York sollen bald wieder mehr Touristen unterwegs sein. Die Stadt startet eine Kampagne. (Bild: Keystone)

Die Kampagne sei ein «wichtiger erster Schritt» bei der «nicht zu unterschätzenden Herausforderung, den Tourismus wiederaufzubauen», sagte Behördenchef Fred Dixon. «Die Erholung des Tourismus wird allmählich verlaufen, aber sie wird kommen.»

Absage des St. Galler Kinderfests 2021 erhitzt die Gemüter

Die Stadt St. Gallen verzichtet 2021 auf das traditionelle, alle drei Jahre stattfindende Kinderfest. Der Entscheid des Stadtrats – aus Spargründen und wegen der Corona-Krise – stösst in der Bevölkerung auf Unverständnis und Kritik.

Die Finanzen der achtgrössten Schweizer Stadt sind in Schieflage. Mitte Juni schlug die Stadtregierung unter Stadtpräsident Thomas Scheitlin (FDP) Alarm: Zu einem strukturellen Defizit von 30 Millionen Franken kämen jetzt noch Steuerausfälle von geschätzten 20 Millionen wegen der Corona-Krise hinzu.

104 neue Fälle in der Schweiz

Die Corona-Ansteckungszahlen in der Schweiz sind erneut Dreistellig. 104 Menschen wurden in den 24 Stunden mit dem Coronavirus infiziert. Alle Details zum Thema erfahren Sie hier.

Hongkong schliesst Schulen nach neuem Coronavirus-Ausbruch

Als Reaktion auf einen neuen Coronavirus-Ausbruch werden Schulen und Kindergärten in Hongkong wieder geschlossen. Die Sommerferien beginnen damit am Montag eine Woche früher als geplant.

Die Behörden der chinesischen Sonderverwaltungsregion kündigten die Massnahme am Freitag an, nachdem am Donnerstag 34 lokale Erkrankungen gemeldet wurden – so viele wie noch nie an einem Tag. Auch Abstands- und Hygieneregeln etwa in Bars, Restaurants und Fitnessstudios wurden wieder verschärft.

 

Nach einem erneuten Coronavirus-Ausbruch bleiben die Schulen in Hong Kong geschlossen. (Bild: Keystone)

Die Metropole mit ihren mehr als sieben Millionen Einwohnern gilt bislang als äusserst erfolgreich im Kampf gegen das Virus: Seit Januar gab es nur 1366 Infektionen und sieben Todesfälle. Zuletzt war über einen Zeitraum von drei Wochen keine lokale Infektion mehr gemeldet worden.

Schweizer Beachsoccer-Meisterschaft abgesagt

Die Schweizer Beachsoccer-Meisterschaft 2020 musste wegen der Coronavirus-Pandemie endgültig abgesagt werden. Angesichts der wieder steigenden Zahl von Covid-19-Fällen wäre die «Durchführung einer fairen und würdigen Liga unter diesen Umständen nicht mehr möglich», schreibt die Swiss Beach Soccer League in einer Mitteilung.

Der Cup – mit planmässigem Abschluss am 15./16. August in Basel – soll hingegen durchgeführt werden.

Neue Ausgangsbeschränkungen in Israel - Fünf Städte betroffen

Die israelische Regierung hat im Kampf gegen eine Ausbreitung des Coronavirus weitere Ausgangsbeschränkungen verhängt. Betroffen waren Viertel in den fünf Städten Jerusalem, Beit Schemesch, Lod, Ramle und Kirjat Mal’achi, wie das Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und das Gesundheitsministerium mitteilten. Das Betreten und Verlassen dieser Gebiete und auch die Bewegungsfreiheit darin wird eingeschränkt. Die Massnahme sollte am Freitagmittag in Kraft treten und sieben Tage dauern. In Lod wurden in anderen Vierteln bestehende Ausgangsbeschränkungen zugleich um fünf Tage verlängert.

Israel hat über fünf Städte Ausgangsbeschränkungen verhängt. (Bild: Keystone)

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus hatte in dem Mittelmeerstaat nach Lockerungen zuletzt einen Höchstwert erreicht, es wurden verschiedene Beschränkungen neu verhängt. Netanjahu steht für sein Krisenmanagement zunehmend in der Kritik.

Ems-Chemie wird von der Coronavirus-Pandemie hart getroffen

Die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie haben beim Spezialchemiekonzern Ems deutliche Spuren hinterlassen. Umsatz und Gewinn sind im ersten Halbjahr 2020 deutlich eingebrochen. Die hohen Margen konnte das Unternehmen aber verteidigen.

Wie Ems am Freitag mitteilte, sank der Umsatz von Januar bis Juni um satte 26,4 Prozent auf noch 849 Millionen Franken. Einen Anteil am Rückgang hatten die Währungen: Den stärkeren Schweizer Franken herausgerechnet, wären die Ems-Verkäufe in der Berichtsperiode «nur» um 21,6 Prozent gesunken.

Magdalena Martullo-Blocher und die Ems-Chemie verzeichnen in der Corona-Krise hohe Umsatzeinbrüche. (Bild: Keystone)

Insbesondere die Autobranche sei von den Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie getroffen worden, erklärte Ems. Die globale Automobilindustrie brach im ersten Halbjahr um ein Drittel ein. Das Geschäft mit den Autobauern steht bei Ems für rund 60 Prozent des Umsatzes.

Was bisher geschah

Weitere Meldungen und Informationen zur Corona-Pandemie auf der Welt und in der Schweiz finden Sie hier.

2 Kommentare

  1. Wenn nach jedem Krankheitsfall Spiele für die Fussballclubs nicht mehr möglich werden wird ein fairerer Wettbewerb zur Farce. Ranglisten werden unglaubwürdig und zur Makkulatur.Report

  2. Es ist erstaunlich, was für eine künstliche Panik mit den Zahlen der Infizierten erzeugt wird. Infiziert heisst ja nicht gleich auch tatsächlich erkrankt, aber das scheint 80% der Leute nicht zu interessieren.
    Da ein Impfstoff oder Medikament in weiter Ferne scheint, gibt es ja nur die Möglichkeit, mit dem Virus zu leben oder aber völlig alles runter zu fahren und langsam wirtschaftlich kaputt zu gehen.
    Eigentlich hat man die ersten Massnahmen im März einberufen, damit unser Gesundheitssystem nicht an die Grenze kommt. Das war soweit ja auch sinnvoll, nun aber ist das Gesundheitssystem fast gar nicht belastet und trotzdem schieben wir eine Krise.Report

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