Ursprünglich hatte Alt-Bundesrat und Milliardär Christoph Blocher auf die 2,7 Millionen Franken Rente verzichtet. (Bild: Keystone)
Schweiz

Blocher zur Renten-Forderung: «Werde sicher selber nichts von dem Geld sehen»

Die Schweiz staunte nicht schlecht, als Alt-Bundesrat Christoph Blocher seine Rente nachträglich einforderte. Nun gibt er bekannt: Er will das Geld spenden.

Ex-Bundesrat Christoph Blocher hat in der neuen Folge von Teleblocher Stellung genommen zu seiner nachträglichen Einforderung des Bundesrats-Ruhegehalts. Er will die 2,7 Millionen Franken spenden.

«Ich selber werde sicher nichts von dem Geld sehen», sagte er in der am Freitag im Internet veröffentlichten Folge der Gesprächssendung Teleblocher. Er wolle sich aber zu nichts Konkretem öffentlich verpflichten und über Spenden spreche man sowieso nicht.

Zudem bekräftigte Christoph Blocher bereits gemachte Aussagen zum Thema, wie etwa, dass er das Geld nicht dem Staat überlassen wolle. Der Bundesrat hat der Forderung Blochers bereits zugestimmt. Vor der Auszahlung muss allerdings noch die Finanzdelegation des Parlamentes zustimmen.

Bisher wurden in der Schweiz noch nie Ruhegehälter an Magistratspersonen rückwirkend ausbezahlt. Der Bundesrat will dies für die Zukunft rechtlich regeln.

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