Bei alten Masken des Bundes wurde Pilzbefall festgestellt. Sie werden nun vorsorglich zurückgerufen. (Symbolbild: Keystone)
Schweiz

Bund ruft alte Masken wegen Pilzbefalls zurück

Der Bund ruft vorsorglich Masken aus alten Beständen wegen Pilzbefalls zurück. Die Masken wurden als Soforthilfe in der Corona-Pandemie zur Verfügung gestellt.

Das Labor des Universitätsspitals Genf (HUG) habe in Proben einiger dieser Masken den Befall mit Schimmelpilz festgestellt, teilte das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) am Donnerstag mit.

Die Masken stammen aus alten Beständen von 13,5 Millionen Masken, die der Bund 2007 für die Pandemieversorgung beschafft hatte. Spuren von Verunreinigung wurden ebenfalls in einem weiteren Los von rund 300’000 FFFP2-Masken festgestellt.

Masken bei Detailhändlern nicht betroffen

Woher die Verunreinigungen stammen, wird untersucht. Nicht betroffen sind laut dem Verteidigungsdepartement VBS die 18 Millionen Masken, die es im April im Sinne einer Anschubversorgung zum Selbstkostenpreis an Detailhändler abgegeben hat.

Bei früheren Proben sind laut VBS keine derartigen Verunreinigungen festgestellt worden. Weil man nicht alle Masken testen könne, werde vorsorglich das gesamte Los zurückgezogen. All diese Masken würden kostenlos ersetzt, hiess es.

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