Ab nächster Saison werden die Formel-1-Fans den zweifachen Weltmeister Fernando Alonso wieder auf der Rennstrecke sehen.
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Fernando Alonso gibt Comeback in der Formel 1

Der zweimalige Champion Fernando Alonso will es nochmals wissen: Nächste Saison gibt der Spanier sein Comeback in der Formel 1. Er fährt für Renault.

Fernando Alonso hat noch nicht genug. Der Spanier kehrt 2021 in die Formel 1 zurück und wird dabei zum dritten Mal in seiner Karriere für das Renault-Werksteam fahren, mit dem er 2006 und 2007 Weltmeister wurde.

Spekulationen über Alonsos Rückkehr in die Formel 1 gab es schon länger. Der Ende Juli 39 Jahre alt werdende Asturier selber liess sich nach seinem Rücktritt zum Ende der Saison 2018 stets ein Hintertürchen offen, dereinst wieder Rennen in der Königsklasse des Motorsports zu bestreiten. Seit Mittwoch steht nun fest, dass der zweifache Champion zu Renault zurückkehrt und dort das Cockpit von Daniel Ricciardo übernimmt, der zu McLaren wechseln wird.

«Renault ist meine Familie»

«Voller Stolz und mit grossen Emotionen kehre ich zu dem Team zurück, das mir zu Beginn meiner Karriere eine Chance gegeben hat und mir nun die Möglichkeit gibt, auf das höchste Niveau zurückzukehren», sagte Alonso. «Renault ist meine Familie und steht für meine liebsten Erinnerungen in der Formel 1 mit meinen beiden Weltmeistertiteln, aber jetzt schaue ich nach vorne.»

Alonso hatte die Formel 1 vor gut eineinhalb Jahren verlassen, um sich anderen Projekten im Motorsport wie der Rallye Dakar oder der Langstrecken-WM zu widmen. Sein letztes Formel-1-Engagement bei McLaren war primär von Frust geprägt. Der Spanier fuhr in den vier Jahren nach seinem Wechsel von Ferrari zum einstiegen Weltmeister-Team mehrheitlich der Konkurrenz hinterher. Dies lag vor allem an den leistungsschwachen Honda-Motoren. Alonso liess deshalb mehrmals durchblicken, dass er ein Comeback nur ins Auge fasse, wenn er in einem konkurrenzfähigen Auto Platz nehmen kann.

Dies scheint im Fall von Renault für Alonso nun zu passen. «Meine Prinzipien und Ambitionen stimmen mit dem Projekt des Teams überein», betonte der 32-fache GP-Sieger. «Die Fortschritte im Winter unterstreichen die Ziele für die Saison 2022, und ich werde meine Erfahrung mit jedem teilen, von den Ingenieuren über die Mechaniker bis zu den Teamkollegen. Das Team möchte und besitzt die Mittel, um zurück auf das Podest zu kommen, genau wie ich.»

Alonso soll Renault in Top 3 führen

Renault kämpft seit der Rückkehr als Werksteam 2016 um den Anschluss an Mercedes, Ferrari und Red Bull. Anstatt 2019 jedoch die Top 3 anzugreifen, rutschten die Franzosen in der Konstrukteurswertung sogar noch hinter McLaren in den 5. Rang zurück. Ein Lichtblick dürften die für 2022 geplanten Regel-Reformen sein, die eine grössere Ausgeglichenheit unter den Teams versprechen.

«Seine Erfahrung und Entschlossenheit wird es uns ermöglichen, aus jedem von uns das Beste rauszuholen», sagte Renault-Teamchef Cyril Abiteboul zur Verpflichtung von Alonso. «Er wird in unser Team, das schnell gewachsen ist, auch eine Kultur des Rennfahrens und Gewinnens einbringen, um zusammen Hürden zu meistern.»

Die Triple Crown im Visier

Aktuell ist Alonso noch damit beschäftigt, sich seinen Traum von der sogenannten Triple Crown zu erfüllen. Die Siege im Formel-1-Rennen von Monaco und dem Langstreckenklassiker von Le Mans hat der Spanier längst im Sack, ihm fehlt nur noch der Triumph beim Indy 500. Im August will er in den USA in einem McLaren den nächsten Versuch starten.

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