Während der Corona-Pandemie haben knapp zwei von drei Befragten ihre Essgewohnheiten angepasst. (Bild: Unsplash)
International

Corona stärkt das Bewusstsein für gesunden Lebensstil

Konsumenten auf der ganzen Welt achten seit Ausbruch der Corona-Pandemie vermehr auf ihre Gesundheit – physisch wie mental.

Zudem führte die Krise dazu, dass die Menschen häufiger soziale Medien nutzen – und dies auch so beibehalten werden, wie eine globale Konsumentenumfrage des Beratungsunternehmens PwC zeigt.

Über zwei Drittel der Konsumenten aus neun Regionen weltweit gaben an, dass sie seit dem Ausbruch der Pandemie mehr Wert auf ihre physische und mentale Gesundheit legen und besser auf ihr allgemeines Wohlbefinden achten.

Während vor der Krise nur die Hälfte angab, auf ihre Ernährung zu achten, haben während der Corona-Pandemie knapp zwei von drei Befragten ihre Essgewohnheiten angepasst. Dabei liege der Fokus der Konsumenten gemäss der Studienautoren nicht nur auf der Ernährung selbst, sondern auf einem ganzheitlich gesünderen Lebensstil. Wie es in der Studie heisst, zeigten sich diese Effekte besonders in Gebieten, die stark von Covid-19 betroffen wurden, wie in China oder in Italien.

Befragt wurden knapp 4’500 Erwachsene aus 35 grossen Städten auf der ganzen Welt. Die Antworten wurden mit einer Umfrage verglichen, die bereits vor Corona mit rund 19’000 Teilnehmenden durchgeführt wurde. Schweizerinnen und Schweizer nahmen allerdings an der Studie keine teil.

Starke Zunahme von Social Media-Konsum

In manchen Ländern war es während der Pandemie verboten, ohne Bewilligung das Haus zu verlassen. Aber auch in den meisten anderen Gebieten waren die sozialen Kontakte durch die Pandemie stark eingeschränkt. Das führte dazu, dass soziale Medien die persönlichen Kontakte ersetzten. Rund die Hälfte aller Befragten sagte, sie hätten ihre Social Media-Kanäle mehr genutzt als zuvor, 56 Prozent gaben an, sie würden mehr fernsehen.

Am stärksten war die Zunahme des Social Media-Konsums gemäss der Umfrage im Nahen Osten. Dort nutzten über drei Viertel der Befragten häufiger soziale Medien. In Spanien (70%) und Italien (63%) erfuhren soziale Medien ebenfalls eine hohe Nutzungszunahme. Und das dürfte auch so bleiben: 86 Prozent der Befragten waren überzeugt, dass ihre vermehrte Nutzung von Social Media auch über die Pandemiezeit hinweg anhalten werde.

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