Restaurants unterliegen wieder strengeren Corona-Massnahmen. (Bild: Keystone)
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Beide Basel, Solothurn und Aargau verschärfen Corona-Massnahmen

Die vier Nordwestschweizer Kantone erlauben nur noch 100 Personen an Veranstaltungen und in Gastrobetrieben. Dies im Kampf gegen Corona.

Die Kantone begründeten die Einschränkungen am Mittwoch als Massnahme, um einen weiteren Wiederanstieg der Corona-Fallzahlen zu verhindern. Die Massnahmen treten am Donnerstag, 9. Juli 2020, in Kraft.

Sie gelten im Kanton Basel-Stadt bis Ende dieses Jahres. Im Kanton Aargau sind die Einschränkungen zunächst bis Mitte August und im Kanton Solothurn bis Ende August befristet. Die Massnahmen wurden nach Behördenangaben mit den Betrieben vorgängig besprochen.

Der Aargauer Gesundheitsdirektor Jean-Pierre Gallati (SVP) sagte vor den Medien in Aarau, die vier Nordwestschweizer Kantone hätten sich in den letzten Tagen koordiniert und abgesprochen. Es sei jedoch nicht die Idee, dass jeder der Kantone genau gleich handeln müsse. Die Situation in Basel sei anders als in den ländlichen Kantonen Aargau und Solothurn.

Mehrere Sektoren mit 100 Gästen sind möglich

Die maximale Anzahl von 100 Gästen gilt insbesondere in Restaurations-, Club- und Barbetrieben, in denen weder der Sicherheitsabstand noch Schutzmassnahmen, wie das Tragen einer Maske ergriffen werden können. Mehrere räumlich getrennte Sektoren mit 100 Gästen seien allerdings möglich, hiess es. Im Kanton Aargau sind davon Club- und Barbetriebe betroffen, die Restaurationsbetriebe aber nicht.

Die Betreibenden müssen die Kontaktdaten der Besuchenden aufnehmen und durch ID-Kontrollen verifizieren. Dies soll Contact Tracing ermöglichen und gleichzeitig dessen Überlastung verhindern. Es gehe darum, dass man nach der Ansteckung einer Person höchstens 100 Personen in Quarantäne setzen müsse, hielt Gesundheitsdirektor Gallati fest.

Einschränkungen für private Veranstaltungen

Ähnliche Spielregeln gelten auch für öffentliche und private Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmenden. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Veranstaltungen wie Konzerte, Theater, Kinos oder Gottesdienste drinnen oder draussen stattfinden.

Diese Veranstaltungen müssen in räumlich getrennte Steh- und Sitzplatzsektoren unterteilt werden. Deren Kapazität darf die Grenze von 100 Teilnehmen nicht überschreiten. Dies gilt für Veranstaltungen mit bis zu 1’000 Teilnehmenden.

Eine Ausnahme bilden Veranstaltungen mit mehr als 100 mitwirkenden Personen, zum Beispiel mit Künstlern oder Tänzern. Die Veranstalter müssen die Kontaktdaten der Teilnehmenden aufnehmen und im Fall einer Infektion an die Kantonsbehörden weiterleiten.

Der Kanton Basel-Stadt weist darauf hin, dass Demonstrationen mit mehr als 1’000 Personen durchgeführt werden dürfen. Es gelte jedoch Maskenpflicht für die Teilnehmenden.

6 Kommentare

  1. Wenn man die Politiker auswechseln soll, gibt es nur eine Lösung – WÄHLEN GEHEN!!!
    Ansonsten – es stimmt, die Lage ist prekär in diesem Jahr 2020 … aber wir werden das irgendwie schaffen!! Muss einfach gehen …!!Report

  2. Ja klar doch was ich interessant finde ist das gerade Basel welche sich ja am 1 Mai so gut darum gekümmert haben das es keine Menschenansammlungen gibt die längste Frist setzt. Maskenpflicht in der ÖV jetzt erst? Wie immer warten bis es zu spät ist und dann übertrieben lange verbote aussprechen so machen Sie die Wirtschaft ganz Kapput unser tollen Politiker sollte man mal auswechseln das wäre das was es braucht um dieses Problem in Griff zu bekommen. Denn wenn unsere Politiker nur Angst um Ihren Ruf haben statt sich um das Volg zu kümmern dann kann das nichts werden. Wehr jetzt denkt ich liege falsch der soll mir bitte mal erklären wie das zu stande kamm. (Alle erhilten unterstützung doch Menschen welche Betreibungen haben oder sonst schon am Existensminimum leben dennen hat man nicht geholfen nur dennen welchen es gut ging, Warum ich das sage, ganz einfach! Das Existensminimum ist Kantonsabhängig im Raum Basel und Baselland z.b. ist es tiefer als in der Innenschweiz, Grund dafür ist das man davon ausgeht das diese auch in Deutschland und Frankreich günster an die Lebensnotwenidigen Güter gelangen können was ja auch stimmt doch wenn die Grenzen geschlossen werden die Menschen hierzulande Hamsterkäufe verrichten wie sollen solche Menschen dann noch mit dem für diese Situation falsch Kalkulierten Existensminimum Leben denn in Deutschland können Sie nicht mehr einkaufen das günstige in den Geschäften ist meist vergriffen also bleibt Ihnen nur noch das Teure zu kaufen doch dafür reicht das Existensminimum nicht aus. Ich habe mich für eine Solch betroffene Person versucht ein zu setzen als Antwort vom Betreibungsamt habe ich erhalten „Man würde das Existenzminimum auch nicht für diese Zeit anpassen Sie müssen halt schauen das es Irgendwie ginge“ so Aktionen führen zu Kriminalität was mir zeigt unsere Politiker sind definitiv am Falschen Platz da gehören Menschen hin die für das Volg sind in erster Linie und nicht nur in die Eigene Tasche Arbeiten. PS: Ich weis das ich Rechtschreibfehler habe bin Legasteniker doch der Innhalt ist das was wichtig ist.Report

  3. Die Schweiz wird immer blöder? Seie denken ihnen passiert nichts. Wenn jeder sich an das Gesetz halten würde hätten alle weniger Probleme. Masken tragen ist Pflicht und sollte so gehabt werden. Gruss an alle Schweizer Bürger.Report

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