Die Zahl der Beratungsfälle wegen Glücksspielsucht ist in Basel-Stadt im Jahr 2019 stark angestiegen. (Symbolbild: Key)
Basel

Starke Zunahme von Beratungen von Verhaltenssüchtigen

Das Basler Gesundheitsdepartement stellt im Monitoringbericht 2019 eine starke Zunahme von Verhaltenssüchtigen fest, die bei Beratungsstellen Hilfe suchen.

Die Zahlen der Beratungsfälle wegen Alkohol- Medikamenten- und Drogensucht sind hingegen leicht zurückgegangen.

Die kantonalen Beratungsstellen verzeichneten im Jahr 2019 insgesamt 2342 Beratungsfälle. Das sind 37 weniger als im Vorjahr, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Monitoringbericht Sucht hervorgeht.

Die ambulanten Beratungsstellen seien hauptsächlich wegen eines problematischen Konsums von Alkohol aufgesucht worden, gefolgt von Cannabis und Kokain, heisst es in einer Medienmitteilung. In diesen Bereichen waren zahlenmässig gegenüber den Vorjahren aber keine markanten Änderungen festzustellen.

Deutlich zugenommen hat laut Monitoringbericht aber die Zahl der Beratungen von Verhaltenssüchtigen. Dazu gehören neben Glücksspielsüchtigen auch Online-, Sex- und Kaufsüchtige. Die Beratungsfälle stiegen von 177 auf 243 an. An der Spitze lag in diesem Bereich die Glückspielsucht. Hier war ein Anstieg der Fälle von 160 auf 175 festzustellen.

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