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Basel

Sieben fauvistische Gemälde neu im Kunstmuseum zu sehen

Kunstinteressierte können im Basler Kunstmuseum neu sieben fauvistische Gemälde betrachten. Sechs davon sind eine Dauerleihgabe, eines wurde erworben.

Das Kunstmuseum Basel übernimmt sechs fauvistische Gemälde aus einer Schweizer Privatsammlung als Dauerleihgabe. Ein siebtes Werk aus der Sammlung konnte das Museum zu «besonderen Bedingungen» erwerben.

Mit der Übernahme werde die Sammlung in einem bislang in der Sammlung wenig prominent vertretenen Bereich der französischen Moderne gestärkt, teilte das Kunstmuseum am Dienstag mit. Mit André Derain, Georges Braque, Raoul Dufy und Maurice de Vlaminck sind sehr bekannte Künstlernamen vertreten.

Stil der klassischen Moderne

Der aus dem Impressionismus hervorgegangene Fauvismus gilt als eine der ersten Stile der klassischen Moderne. Der Begriff des Fauvismus leitet sich aus dem französischen Wort «fauves» für wilde Tiere ab. Ausschlaggebend dafür war die mit dem deutschen Expressionismus verwandte ungezügelte und kontrastreiche Farbigkeit.

Eines der Werke aus der vom Museum anonym gehaltenen Privatsammlung hat das Kunstmuseum nach eigenen Angaben «zu besonderen Bedingungen» erworben. Es handelt sich um das 1908 entstandene Gemälde «Griesbräu. Obere Hauptstrasse in Murnau» der deutschen Expressionistin Gabriele Münter. Das Museum deklariert das Werk der langjährigen Lebensgefährtin von Wassily Kandinski als «einen bedeutenden Gründungsmoment» des Expressionismus.

Einige der nun neu in Basel präsentierten Werke waren laut Mitteilung des Museums fast 20 Jahre lang als Dauerleihgabe in der Courtauld Gallery in London zu sehen. Die Museumsräumlichkeiten im Somerset House werden derzeit umfassend renoviert.

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