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Ein architektonisches Statement für die Nachhaltigkeit

Nachhaltig, hell, grosszügig – und aus Holz. Der neue Hauptsitz der EGK, der in Laufen gebaut wird, erfüllt zeitgemässe Ansprüche an ein Verwaltungsgebäude.

Nachhaltig, hell, grosszügig – und aus Holz. Der neue Hauptsitz der EGK-Gesundheitskasse, der gerade in Laufen gebaut wird, erfüllt zeitgemässe Ansprüche an ein Verwaltungsgebäude. Nicht nur aus architektonischer Sicht. Auch baubiologisch ist das Gebäude am Birspark 1 ein Leuchtturmprojekt.

Das Platzproblem bei der EGK-Gesundheitskasse ist akut. Der Hauptsitz des Baselbieter Krankenversicherers platzt aus allen Nähten. Die Fachbereiche sind mittlerweile auf vier Standorte verteilt, ein unbürokratischer Austausch zwischen den Abteilungen schwierig. In einem Jahr jedoch soll sich das alles ändern: Dann soll nämlich der Hauptsitz-Neubau am Birspark 1 seine Tore öffnen und den rund 140 Mitarbeitenden in Laufen den Raum bieten, in dem modernes und nachhaltiges Arbeiten möglich ist.

Deshalb baut die EGK nicht einfach ein Bürohaus. Da sich das Versicherungsunternehmen der Chancengleichheit von Schul- und Komplementärmedizin und damit einer nachhaltigen Medizin verschrieben hat, spielt die Nachhaltigkeit auch bei diesem Neubau eine grosse Rolle.

Selten wurde in der Region ein grösseres Gebäude realisiert, das bis auf die beiden Betonkerne für die Treppenhäuser vollständig aus Schweizer Holz gebaut wurde. Damit denkt die EGK gemeinsam mit dem zuständigen Basler Architekturbüro Flubacher_Nyfeler_Partner zukunftsorientiert: Durch die Materialwahl entsteht nur wenig graue Energie.

Energieeffizienz wird beim neuen EGK-Hauptsitz generell gross geschrieben: Der Kühlkreislauf wird mit dem Wasser aus der benachbarten Birs gespeist, eine Photovoltaikanlage sorgt für Strom aus erneuerbaren Quellen und neben den begrünten Dachflächen wird auch ein grosszügiger Park mit alten Bäumen und vielfältigen Heilpflanzen realisiert, um der hiesigen Flora und Fauna Lebensraum zu bieten.

Um dem Gebäude genügend Stabilität zu geben, werden die massgefertigten Holzelemente mithilfe von gesamthaft 44‘300 Schrauben sowie 201‘300 Nägeln montiert. Auf Klebeverbindungen wird nämlich so weit wie möglich verzichtet, ebenso auf andere Materialien, die im Verdacht stehen, das Raum- und damit das Arbeitsklima und den Energiefluss zu stören – so wird zum Beispiel am ganzen Gebäude kein Kupfer verbaut.

Auch der Innenausbau ist ganz auf das Wohlbefinden der Menschen ausgerichtet, die sich darin aufhalten. Die Betonkerne und Bürotrennwände werden mit Lehm verputzt, um für ein angenehmes Raumklima zu sorgen. Die Unterlagsböden werden mit Carbometum angereichert, einem Zusatzstoff, der vor Wasseradern und anderen Strahlungen schützen soll und so die Vitalität der Arbeitnehmenden steigern und deren Krankheitstage reduzieren kann.

Zudem verzichtet die EGK-Gesundheitskasse bei der digitalen Infrastruktur bewusst darauf, das Gebäude via 5G kabellos zu vernetzen. So soll die elektromagnetische Strahlung, der die Mitarbeitenden täglich für mehrere Stunden ausgesetzt sind, reduziert werden.

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