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International

Trauergottesdienst für mehr als 28’000 Tote in Spanien

Das Coronavirus stellt die Schweiz und die Welt auf den Kopf. Hier im Ticker bleiben Sie über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden.
Bewegender Trauergottesdienst für die 28'000 Corona-Toten in Spanien

Mit einem bewegenden Trauergottesdienst hat Spanien die annähernd 28’400 Todesopfer der Corona-Pandemie geehrt. An der Messe in der Madrider Almudena-Kathedrale nahmen am späten Montagabend unter anderem König Felipe VI., Königin Letizia, Kronprinzessin Leonor (14) und Infantin Sofía (13) teil. Die Royals trugen wie alle anderen rund 400 Teilnehmer Schutzmasken.

Unter den Besuchern waren neben ranghohen Politikern auch rund 70 Hinterbliebene der Opfer sowie zahlreiche Vertreter des spanischen Gesundheitspersonals, das sich in der Krise aufopferungsvoll um die Corona-Kranken gekümmert hatte. Viele Tausend Ärzte und Pfleger infizierten sich mit dem Virus und starben.

(Bild: Keystone)

«In diesen Zeiten von Fanatismus, Konfrontation und Aufregung haben sehr viele Menschen, Gläubige und Nichtgläubige, ihr Bestes gegeben, eine Lektion in Sachen Solidarität erteilt und ihren Einsatz oft auch mit dem Leben bezahlt», sagte der Kardinal-Erzbischof von Madrid, Carlos Osoro, der die Messe leitete.

Brasiliens Präsident Bolsonaro unterzieht sich Corona-Test

Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro hat sich einem Test auf das Coronavirus unterzogen. Der Staatschef habe am Montag Symptome gezeigt und sich daraufhin in einem Militärhospital in der Hauptstadt Brasília untersuchen lassen, berichtete das Nachrichtenportal UOL. Mehr dazu hier.

(Bild: Keystone)
Corona-Pandemie in Japan: Medizinisches Personal zunehmend depressiv

Der Kampf des medizinischen Personals in Japan gegen das Coronavirus hinterlässt zunehmend Spuren: Laut einer am Dienstag vom japanischen Fernsehsender NHK veröffentlichten Umfrage des Japanischen Roten Kreuzes unter Ärzten, Krankenschwestern und anderen Mitarbeitern leidet fast ein Drittel unter depressiver Stimmung. Der Umstand, dass Menschen das Virus übertragen können, auch wenn sie keine Symptome aufweisen, verursache beim medizinischen Personal zunehmend ein Gefühl der Unsicherheit und Besorgnis. Es seien Massnahmen erforderlich, das Personal psychologisch zu unterstützen.

(Bild: Keystone)

An der Umfrage unter rund 2000 Ärzten, Krankenschwestern und anderen medizinischen Mitarbeitern nahmen rund 850 Personen teil. 27,9 Prozent von ihnen gaben an, sich in einem depressiven Zustand zu befinden, berichtete NHK. Japan zählt bisher rund 20’000 Infektionsfälle und 991 Tote.

Ausländern droht bei Online-Semester an US-Universitäten Ausweisung

Ausländische Studierende an US-Universitäten, die im Wintersemester wegen des Coronavirus ausschliesslich Online-Kurse anbieten, sollen nach dem Willen der US-Regierung das Land verlassen. Mehr dazu hier.

(Symbolbild: Keystone)
US-Elitehochschulen halten Wintersemester online ab

Die US-Elite-Universität Harvard wird wegen des Coronavirus im Wintersemester alle Vorlesungen online abhalten. Von den Bachelor-Studierenden, die auf dem Campus wohnen, dürften rund 40 Prozent wieder in die Wohnheime und Burschenschaften einziehen, erklärte die Hochschule im Bostoner Vorort Cambridge am Montag. Die sonst üblichen doppelt belegten Zimmer solle es dabei nicht mehr geben.

Auch an der zwischen New York und Philadelphia gelegenen Universität Princeton werde «der meiste Unterricht» online stattfinden, hiess es am Montag. Auch dort soll nur der Hälfte der Bachelor-Studierenden erlaubt werden, wieder in Wohnheime auf dem Campus zu ziehen. Anders als in Deutschland sind US-Universitäten mit Freizeitangeboten, Partys und einem deutlich ausgebauteren Netz an Wohnheimen oft auch für das Freizeitleben der Studierenden zentral.

Harvard in Cambridge, Massachusetts. (Bild: Keystone)

Beide Universitäten beabsichtigen jedoch keinen umfangreichen Erlass von Studien- und Kursgebühren. Harvard kündigte kleinere Corona-bedingte Senkungen von Gebühren für Studierende an, die nicht auf dem Campus wohnen. Princeton versprach einen Rabatt von zehn Prozent. An beiden Schulen kostet das Studium jährlich Zehntausende Dollar, eine Modellrechnung in Harvard kommt für Kurs- und Verwaltungsgebühren sowie Miete auf rund 72’000 Dollar (64’000 Euro) Kosten im Jahr.

Quarantäne-Zentren voll: Neuseeland schränkt internationale Flüge ein

Damit die Quarantäne- und Isolationszentren des Landes in der Corona-Pandemie nicht an ihre Kapazitätsgrenzen geraten, hat die neuseeländische Regierung vorübergehend die Buchung internationaler Flüge eingeschränkt. Die nationale Fluglinie Air New Zealand habe einem kurzfristigen Buchungsstopp zugestimmt, teilte Wohnungsministerin Megan Woods am Dienstag mit. Mit der Massnahme solle sichergestellt werden, dass für alle Heimkehrer genügend Plätze für eine geordnete Isolation oder Quarantäne zur Verfügung stünden, sagte sie zur Begründung.

(Archivbild: Keystone)

Neuseeland hat seine Grenze wegen der Corona-Pandemie seit März geschlossen. Nur Bürger und Einwohner des Landes dürfen noch einreisen. Mit der Ausbreitung des Coronavirus weltweit sei die Zahl der Heimkehrer jüngst rapide angestiegen, sagte Woods weiter. «Unsere erste Priorität ist es, das Virus an der Grenze zu stoppen. Deshalb muss sich jeder einer Quarantäne oder einer geleiteten Isolation unterziehen», so Woods. Dafür müssten ausreichend Plätze zur Verfügung stehen.

Offiziellen Angaben zufolge befinden sich in Neuseeland derzeit knapp 6000 Menschen in 28 Isolationszentren. Seit dem 26. März hätten bereits mehr als 26’400 Menschen eine Isolation oder Quarantäne durchlaufen.

Top-Experte Fauci warnt: Corona-Situation in den USA «nicht gut»

Einer der führenden Gesundheitsexperten der USA hat sich angesichts des raschen Anstiegs der Corona-Neuinfektionen im Süden und Westen des Landes besorgt gezeigt. Die gegenwärtige Lage sei «wirklich nicht gut» und erfordere «sofortiges» Handeln, sagte der Immunologe Anthony Fauci am Montag in einem Live-Chat. Die USA hätten die Pandemie nie unter Kontrolle gebracht und steckten daher immer noch tief in der ersten Welle des Virus, sagte Fauci. Die Wiederöffnung der Wirtschaft und die nötigen Massnahmen zur Eindämmung des Virus dürften nicht als Widerspruch gesehen werden, mahnte er.

Die Zahl der Neuinfektionen ist seit Mitte Juni infolge der Lockerung der Corona-Auflagen stetig angestiegen. Seit einer Woche melden US-Behörden im Schnitt fast 50’000 Neuinfektionen pro Tag, vor allem aus den Bundesstaaten Florida, Texas, Georgia, Arizona und Kalifornien. Für Sonntag waren zum Beispiel Daten der Universität Johns Hopkins zufolge 49’200 Neuinfektionen gemeldet worden.

Anthony Fauci. (Bild: Keystone)

Fauci sagte, die «ernste» Lage erfordere dringendes Handeln, um das Virus langfristig einzudämmen. «Wir werden das schaffen.» Er betonte, die klinischen Studien für die Erprobung möglicher Impfstoffe machten gute Fortschritte. Der Experte hatte zuvor erklärt, es könne vielleicht schon Anfang nächsten Jahres eine Impfung geben.

Italienischer Versorger Eni schreibt wegen Corona Milliarden ab

Der italienische Versorger Eni rechnet wegen der Corona-Krise langfristig mit niedrigeren Energiepreisen und schreibt deshalb rund 3,5 Milliarden Euro auf seine Vermögenswerte ab.

Die Summe könne um 20 Prozent höher oder niedriger ausfallen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Eni folgt mit dem Schritt Konkurrenten wie BP oder Shell, die wegen der tieferen Öl- und Gas-Nachfrage im Zuge der Pandemie bereits neu kalkuliert haben.

Eni CEO Claudio Descalzi. (Bild: Keystone)

Auch der Übergang zu einer kohlenstoffärmeren Energieversorgung führte dazu, dass die Unternehmen ihre langfristigen Prognosen für Öl- und Gaspreise senken. Eni geht bei der Rohölsorte Brent für das Jahr 2023 nach eigenen Angaben nur noch von einem Preis von 60 Dollar je Barrel aus. Bisher hatte das italienische Unternehmen 70 Dollar für das 159-Liter-Fass einkalkuliert.

New Yorks Gouverneur kritisiert Trump in Corona-Krise erneut scharf

New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo hat US-Präsident Donald Trump in der Corona-Krise erneut scharf kritisiert. Indem er in der Öffentlichkeit keine Maske trage und die von der Pandemie ausgehende Gefahr nicht anerkenne, «ermögliche» und «ermächtige» Trump die Verbreitung des Virus, sagte Cuomo bei einer Pressekonferenz am Montag. «Wir sind nicht die Vereinigten Staaten der Leugnung.»



Der Bundesstaat New York mit rund 19 Millionen Einwohnern war von der Coronavirus-Pandemie schwer getroffen worden. Knapp 400.000 Infektionen mit dem Virus wurden bisher bestätigt, rund 30.000 Menschen sind nach einer Infektion gestorben – etwa zwei Drittel davon in der Stadt New York. Die Fallzahlen sanken nach strengen Beschränkungen und Hygieneregeln in den vergangenen Wochen jedoch deutlich – während in vielen anderen Bundesstaaten die Zahlen steigen.

NHL will Saison am 1. August fortsetzen

Die NHL und die Spielergewerkschaft haben mit einer vorläufigen Einigung auf einen Tarifvertrag den Weg frei gemacht für die Fortsetzung der wegen Corona unterbrochenen Saison.

Die Abmachung für den Tarifvertrag sowie die Absprachen für die Abläufe der Saisonfortsetzung müssen von den Gremien und Spielern noch in Abstimmungen angenommen werden. Dies teilten die NHL und die NHLPA mit.



Demnach soll die Saison am 1. August mit den erweiterten Playoffs fortgesetzt werden. Details zum über vier Jahre gültigen Tarifvertrag – etwa zum Thema Olympia-Teilnahme von NHL-Spielern – waren zunächst nicht bekannt. 2018 in Pyeongchang durften die Spieler nicht an den Olympischen Spielen teilnehmen.

Bisher hatten 35 NHL-Spieler Corona

35 NHL-Spieler wurden bisher positiv auf das Coronavirus getestet. Das gab die Liga am Montag bekannt. Darunter befinden sich 23 Profis, die an den seit 8. Juni unter besonderen Hygienemassnahmen und Restriktionen erlaubten freiwilligen Einheiten in den Trainingshallen teilgenommen haben.

Nicht alle NHL-Spieler hielten sich an die Regeln. Das hat Konsequenzen. (Symbolbild: Keystone)
Touristen wollen mit Corona Ferien in Griechenland machen

Zum ersten Mal seit Wochen sind in Griechenland wieder mehrere Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Insgesamt wurden 43 Fälle registriert. Davon waren nach Angaben der zuständigen Gesundheitsbehörde 36 Touristen. Die meisten davon (20) waren nach Informationen des griechischen Staatsrundfunks (ERT) Urlauber aus Serbien. Weitere 16 Touristen stammen aus verschiedenen Staaten, hiess es.

Die meisten Fälle wurden an der Grenze zu Bulgarien registriert. Seit dem 1. Juli sind nach Schätzungen griechischer Medien mehr als 100 000 Urlauber über den Grenzübergang Promachonas/Kulata nach Griechenland gekommen. Griechenland hat seit Montagmorgen wegen erhöhter Coronavirusinfektionen in Serbien seine Grenzen für Reisende aus diesem Balkanland geschlossen.

Gericht hebt Corona-Einschränkungen im deutschen Kreis Gütersloh auf

Ein Lockdown für den ganzen Kreis sei nicht mehr verhältnismässig, teilte das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen am Montag mit. Das Bundesland Nordrhein-Westfalen hätte nach dem Corona-Ausbruch beim Fleischverarbeiter Tönnies, mit mehr als 1’000 positiv Getesteten, inzwischen eine differenziertere Regelung erlassen müssen. Im Kreis Gütersloh leben rund 370 000 Menschen.

Über eine Million Menschen in der Schweiz nutzen die SwissCovid App

Wie aus der Übersicht des BAGs hervorgeht, knackte die SwissCovid-App bereits am Freitag die Marke von einer Million aktiver Nutzer. Denken Sie daran: Die App nur zu installieren, reicht nicht, Sie müssen Sie öffnen und sich einmalig durch die Einrichtung klicken, damit Ihnen der Download etwas bringt.

Damit die App Daten mit anderen Smartphones austauschen und Sie benachrichtigen kann, braucht Sie die Berechtigung von Ihnen. (Bild: Keystone)
Jede zehnte Person im Tessin weit Antikörper auf

Im Tessin ist jede zehnte Person mit dem Coronavirus in Kontakt gekommen. Das geht aus einer Studie des kantonsärztlichen Dienstes und der Ärztegesellschaft hervor. Die Studie erhebt vier Stichproben in zwölf Monaten.

Die am Montag vorgelegten Daten wurden in der ersten Untersuchung mittels eines Schnelltests auf Antikörper gegen Sars-Cov2 im Mai erhoben, wie der Tessiner Gesundheitsdienst mitteilte. Weitere Erhebungen sind im August, November und Mai 2021 geplant.

Auf einen Aufruf an 1500 im Kanton wohnhafte Personen ab fünf Jahren meldeten sich 929, und 927 wurden in die Untersuchung aufgenommen. Die Tests nahmen 118 freiwillige Hausärztinnen und -ärzte vor.

Dabei stellte sich heraus, dass zehn Prozent der Getesteten Antikörper gegen das Coronavirus aufwiesen. Dabei liessen sich keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den Geschlechtern feststellen.

Schweden bereitet sich auf mögliche zweite Corona-Welle vor

Schweden will für den Fall einer zweiten Corona-Welle im Herbst gerüstet sein. Auch wenn die Zahlen der Todesfälle und der schweren Covid-19-Erkrankungen erfreulicherweise zurückgingen, bedeute dies nicht, dass die Gefahr vorüber sei, sagte die schwedische Sozialministerin Lena Hallengren am Montag in Stockholm.

Ihre Regierung erteile verschiedenen staatlichen und regionalen Behörden deshalb den Auftrag, sich für eine mögliche zweite Infektionswelle vorzubereiten und für den Fall der Fälle eine gute Krisenbereitschaft gewährleisten zu können.

Lena Hallengren will auf eine zweite Welle vorbereitet sein. (Bild: Keystone)
Bundesrepublik jetzt grösster Anteilseigner bei Lufthansa

Die Bundesrepublik ist nun grösster Anteilseigner an der Deutschen Lufthansa AG. Über den in der Corona-Krise neu eingerichteten Wirtschaftsstabilisierungsfonds hält der Staat 20,05 Prozent der Anteile an dem MDax-Konzern, wie das Unternehmen am Montag in einer Börsen-Pflichtmitteilung berichtete.

Broadway-Star verliert Kampf gegen Covid-19

Nach einem monatelangen Kampf gegen die Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus ist der Broadway-Schauspieler Nick Cordero am Sonntag im Alter von 41 Jahren in Los Angeles gestorben. «Ich kann es nicht glauben und es schmerzt überall», schrieb seine Frau Amanda Kloots in einem Posting auf Instagram. Mehr dazu hier.

Der 41-Jährige hinterlässt einen einjährigen Sohn. (Archivbild: Keystone)
Ansteckungszahlen in Österreich steigen an

In Österreich sind erstmals seit Mai wieder mehr als 1000 Menschen akut mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl stieg am Montag auf 1012, wie das Gesundheitsministerium in Wien mitteilte. Mehr dazu hier.

Auch Österreichs Kanzler Sebastian Kurz kann das Thema Corona nicht abhaken. (Bild: Keystone)
Merkel lehnt Abschaffung der Maskenpflicht in Deutschland ab

Kanzlerin Angela Merkel lehnt die seit dem Wochenende in Deutschland diskutierte Abschaffung der coronabedingt eingeführten Maskenpflicht in Geschäften strikt ab.

«Überall dort, wo im öffentlichen Leben der Mindestabstand nicht gewährleistet sein kann, sind Masken ein wichtiges und aus heutiger Sicht auch weiter unverzichtbares Mittel», sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Dies sei nötig, «um die Infektionszahlen niedrig zu halten und um unsere Mitmenschen und uns selbst zu schützen».

«Also: Ob im Bus, in der U-Bahn oder im Einzelhandel soll es bei der Pflicht bleiben, Masken zu tragen.» Das sei gerade jetzt in der Sommerferienzeit wichtig, erklärte Seibert. «Auch Regionen, die womöglich jetzt sehr geringe Fallzahlen hatten, bekommen nun Zulauf aus anderen Teilen des Landes.»

(Bild: Keystone)

Die neue Mobilität sei zu begrüssen. «Aber sie muss einhergehen mit der Beachtung der Regeln, die uns bisher in den vergangenen Monaten im Kampf gegen diese Pandemie so gut gedient haben, nämlich Abstand, Hygieneregeln und eben da, wo es nötig ist, Maskenpflicht.»

In Deutschland ist die Zahl der Neuinfektionen weiter auf relativ niedrigem Niveau.

Hotelplan reorganisiert sein Westschweiz-Geschäft

Der Reiseanbieter Hotelplan Suisse ist künftig nur noch mit einem Reisespezialisten in der Westschweiz präsent: Travelhouse zieht sich aus der Romandie zurück. Die drei Agenturen in Genf, Sitten und Morges gehen an Tourisme Pour Tous über. Tourisme Pour Tous baut zudem sein Angebot aus.

Das Rebranding der drei Marken solle bis Ende 2020 abgeschlossen sein, teilte Hotelplan am Montag mit. Beide Marken hätten bislang eine sehr ähnliche Position eingenommen, aber sich auch konkurrenziert, begründete die Migros-Reisetochter den Schritt. Im Rahmen der nun abgeschlossenen Restrukturierung habe man entschieden, der Marke Tourisme Pour Tous in der frankophonen Schweiz mehr Gewicht zu geben.

BAG meldet 47 neue Fälle

In der Schweiz und Liechtenstein wurden innerhalb eines Tages 47 neue Fälle gemeldet. Damit bleibt die Zahl den dritten Tag in Folge unter 100. Mehr dazu hier.

(Bild: Keystone)
Australien schliesst Grenze zwischen Bundesstaaten

Wegen zunehmender Corona-Fälle wird in Australien die Grenze zwischen den beiden bevölkerungsreichsten Bundesstaaten geschlossen. Die Schliessung des Verkehrs zwischen Victoria und New South Wales tritt am Mittwoch in Kraft, wie der Premierminister von Victoria, Daniel Andrews, am Montag mitteilte.

Am Sonntag waren in Victoria 127 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Das ist die höchste Zahl seit Beginn der Pandemie. Davor hatte der Bundesstaat mit rund 7,5 Millionen Einwohnern täglich fast drei Wochen lang zweistellige Zahlen von Neuinfektionen erfasst. Im Rest des Landes hatte es zuletzt nur wenige bekannte Fälle gegeben.

(Bild: Keystone)

Die steigende Zahl sei eine Herausforderung, sagte Andrews. Er sei sich einig mit dem australischen Premierminister Scott Morrison und der Premierministerin von New South Wales, Gladys Berejiklian, dass es das Beste sei, die Grenze zu schliessen. Zwischen anderen Bundesstaaten und Regionen hatte es bereits Schliessungen gegeben.

Sonova will nach Umsatzeinbruch sparen und baut Stellen ab

Der Stäfner Hörgerätehersteller Sonova hat in der Coronakrise die Talsohle durchschritten. Nach einem drastischen Umsatzeinbruch im April geht es derzeit wieder aufwärts. Allerdings zieht der Konzern die Sparschraube an. Hunderte Stellen gehen verloren.

Konkret hat der Konzern im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2020/21 (April bis Juni) in Lokalwährungen einen Umsatz in der Höhe von knapp 60 Prozent des Niveaus der Vorjahresperiode erzielt, wie er am Montag in einem Communiqué schrieb.

(Bild: Keystone)

Die Publikation kam überraschend: Normalerweise veröffentlicht das Unternehmen keine Quartalszahlen. Der deutliche Einbruch entspreche allerdings bereits wieder einer starken Erholung. Der Tiefststand wurde im April erreicht, mit einem Umsatz von bloss 35 Prozent des Vorjahreswerts.

Derzeit beschäftigt der für die Marke Phonak bekannte Konzern etwa 15’000 Mitarbeiter, wie CEO Arnd Kaldowski am Montag gegenüber der Nachrichtenagentur AWP sagte. Von diesen werden vier bis fünf Prozent ihre Anstellung verlieren. Die Reduktion soll – wenn immer möglich – über natürliche Fluktuation erfolgen.

Indien überholt Russland bei Zahl der Corona-Fälle

Indien hat Russland bei der Zahl der Corona-Fälle überholt – nur Brasilien und die USA haben nun mehr gemeldete Infektionen. Das zeigen Zahlen der Johns Hopkins Universität.

Indien hatte demnach am Montag mehr als 697.000 Fälle; in Russland wurden nach offizieller Statistik der russischen Behörden insgesamt knapp 688.000 Infektionen registriert. Die Zahlen in Indien steigen schneller an, seit die Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie deutlich gelockert wurden, um die Wirtschaft anzukurbeln. Während des strikten Lockdowns waren Millionen Menschen arbeitslos geworden, viele hatten Angst zu verhungern.

(Bild: Keystone)

Inzwischen werden in der indischen Hauptstadt und Millionenmetropole Neu Delhi die Krankenhausbetten knapp. Die Regierung lässt temporäre Corona-Krankenhäuser einrichten – unter anderem in Zügen, Hotels und in einem grossen Zentrum, in dem zehntausend Betten aus Karton stehen.

Wieder etwas mehr inländische Hotelgäste im Mai

Nach einem rabenschwarzen April haben im Mai wieder etwas mehr Menschen in Schweizer Hotels übernachtet. Infolge der Coronakrise bewegten sich die Logiernächte gegenüber dem Vorjahr aber immer noch auf sehr tiefem Niveau, vor allem bei den ausländischen Gästen.

Das Bundesamt für Statistik (BFS) zählte im Mai 0,6 Millionen Logiernächte. Verglichen mit dem Vorjahr entspricht das einem Rückgang um 79,2 Prozent, wie das BFS anhand provisorischer Ergebnisse am Montag bekannt gab. Im April hatten die Übernachtungszahlen mit 0,2 Millionen allerdings noch weitaus tiefer gelegen.

(Bild: Keystone)

Von den wenigen Hotelübernachtungen entfielen im Mai nur 85’000 auf ausländische Gäste, was gegenüber dem Vorjahr einem Einbruch von 95,2 Prozent entspricht. Die Logiernächte von Schweizer Hotelgästen gingen mit 540’000 gegenüber Mai 2019 ebenfalls um rund 56,2 Prozent zurück.

Sonova erzielt im ersten Quartal 2020/21 deutlich tieferen Umsatz

Sonova hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2020/21 (April bis Juni) aufgrund der Coronakrise einen klar tieferen Umsatz erwirtschaftet. In Lokalwährungen habe der Hörgerätehersteller einen Wert von knapp 60 Prozent des Niveaus der Vorjahresperiode erzielt, teilte Sonova am Montag mit.

(Bild: Keystone)

Allerdings entspreche dies nach einem Tiefstand von 35 Prozent im April 2020 bereits wieder einer deutlichen Erholung, heisst es in dem Communiqué. Überhaupt habe die Geschäftsentwicklung wieder an Dynamik gewonnen. Die graduelle Erholung des Marktes von den Auswirkungen der Pandemie sei in den letzten Wochen schneller als erwartet verlaufen, schrieb das Unternehmen.

Auch Trainingszentrum der Bucks geschlossen

Auch die Milwaukee Bucks, das beste Team der abgebrochenen Regular Season in der NBA, haben ihr Trainingszentrum wegen einer nicht genannten Anzahl von Coronavirus-Fällen in ihrer Organisation geschlossen.

Die Verantwortlichen in Milwaukee haben geplant, am Donnerstag nach Orlando in Florida zu reisen, wo am 30. Juli die Meisterschaft mit 22 Teams wieder aufgenommen werden soll.

Vor den Bucks hatten schon die Los Angeles Clippers, die Denver Nuggets und die Miami Heat den Trainingsbetrieb aus Sicherheitsgründen eingestellt.

Geberit im zweiten Quartal von Corona ausgebremst

Der Sanitärtechnikkonzern Geberit hat im ersten Halbjahr 2020 klar weniger umgesetzt. Wegen der Corona-Pandemie hat sich dabei der Abwärtstrend im zweiten Quartal nach einem soliden ersten wie erwartet beschleunigt. Empfindlich schlug auch der starke Franken zu Buche.

Der Umsatz reduzierte sich um 9,8 Prozent auf 1,47 Milliarden Franken, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Darin enthalten seien negative Währungseffekte in der Höhe von 87 Millionen Franken. Werden diese ausgeklammert, ergibt sich ein Minus in Lokalwährungen von 4,5 Prozent.

(Bild: Keystone)

Da sich die Lage mit Blick auf die Corona-Pandemie in der Schweiz und in anderen europäischen Ländern erst ab Mitte März zuspitzte, waren davon auch die Umsätze von Geberit im zweiten Quartal um Einiges stärker betroffen als im ersten.

In Zug, Tram und Bus gilt ab Montag eine Maskentragpflicht

Ab Montag gilt im öffentlichen Verkehr in der ganzen Schweiz eine Maskentragpflicht. Bussen bei Missachtung sind in der Verordnung nicht vorgesehen. Unkooperative können jedoch an der nächsten Haltestelle des Fahrzeugs verwiesen werden. Mehr dazu hier.

(Bild: Keystone)
Coronavirus-Alarm an Bord von kanadischem Militärflugzeug

Ein kanadisches Militärflugzeug hat einen Flug nach Lettland wegen Coronavirus-Alarms abgebrochen. Es habe die Sorge geherrscht, dass sich Soldaten an Bord der Maschine mit dem Virus infiziert haben könnten.

Nach ihren Angaben drehte das Flugzeug um, nachdem die Armee erfahren hatte, dass an der Trenton-Militärbasis in der kanadischen Provinz Ontario jemand positiv auf das Virus getestet worden war, teilte eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums in Ottawa mit.

Von diesem Stützpunkt war das Flugzeug gestartet. Es sei möglich, dass die insgesamt 70 Passagiere und Crew-Mitglieder mit dem infizierten Patienten in Kontakt gewesen seien, sagte die Sprecherin. Für die Soldaten an Bord der Maschine wurde den Angaben zufolge eine 14-tägige Quarantäne auf der Basis Trenton angeordnet.

Trotz Corona: Trump kündigt weitere grosse Wahlkampfveranstaltung an

Trotz der Zuspitzung der Coronavirus-Pandemie in Teilen der USA hält Präsident Donald Trump an Grossveranstaltungen für seinen Wahlkampf fest. Er werde am Samstag (11. Juli) im Freien auf dem Flughafen des Ortes Portsmouth im nordöstlichen Bundesstaat New Hampshire vor Anhängen sprechen, erklärte seine Kampagne am Sonntag. Alle Gäste müssen bei der Anmeldung einwilligen, dass sie «freiwillig alle Risiken» übernehmen, die aus einer Corona-Infektion resultieren könnten. Trumps Kampagne übernimmt dafür keine Haftung. Teilnehmer würden «stark ermuntert», bereitgestellte Masken zu tragen, hiess es.

(Bild: Keystone)

Der Auftritt wird Trumps zweite grosse Wahlkampfveranstaltung seit der Zuspitzung der Corona-Krise in den USA im März sein. Die erste Veranstaltung in einem geschlossenen Stadion im Bundesstaat Oklahoma vor rund drei Wochen war eher missglückt: In der Halle in Tulsa blieben Tausende Sitze leer, obwohl Trump erklärt hatte, dass sich rund eine Million Menschen kostenlose Tickets gesichert hätten. Trump war heftig kritisiert worden, weil die Zahl der Corona-Neuinfektionen in dem südlichen Bundesstaat zu dem Zeitpunkt anstieg. Die wenigsten Teilnehmer trugen bei der Veranstaltung Masken.

Einnahmen aus Lastwagen-Maut in Deutschland eingebrochen

Die deutsche Regierung muss wegen der Corona-Krise auf millionenschwere Einnahmen aus der Lastwagen-Maut verzichten. Im Mai wurden rund 95 Millionen Euro weniger Mautgebühren eingenommen als im Vorjahresmonat.

Bereits im April hatte das deutsche Verkehrsministerium deutlich geringere Einnahmen: rund 88 Millionen Euro weniger als im Jahresvergleich. Das geht aus der Antwort der deutschen Regierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen hervor, die der Düsseldorfer «Rheinischen Post» (Montagsausgabe) vorliegt. Für Juni rechne das Verkehrsministerium mit einer Erholung gegenüber den Vormonaten.

(Bild: Keystone)

Die Maut-Einnahmen fliessen massgeblich in die Finanzierung des Strassenbaus. Der haushaltspolitische Sprecher der Grünen-Fraktion, Sven-Christian Kindler, forderte daher Verkehrsminister Andreas Scheuer auf, Strassenbauprojekte, die schon jetzt Milliardengräber seien, zu den Akten zu legen.

Pariser Louvre ab heute Montag wieder geöffnet

Nach monatelanger Schliessung wegen der Corona-Pandemie öffnet der Pariser Louvre ab heute Montag wieder für Museumsbesucher. 70 Prozent der Museumsflächen, rund 45’000 Quadratmeter, werden dann wieder für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

Online-Reservierungen für Museumsbesuche sind bereits seit Mitte Juni möglich. Bis zum 24. Juni gingen nach Museumsangaben rund 12’000 Buchungen ein, hauptsächlich für den Monat Juli.



Das weltberühmte Museum war am 13. März wegen der Corona-Pandemie geschlossen worden. Die Schliessung verursachte nach Angaben von Louvre-Direktor Jean-Luc Martinez Verluste von mehr als 40 Millionen Euro.

Bundeswehr-Hunde werden auf Erkennen von Corona-Infektion trainiert

Diensthunde der deutschen Bundeswehr sollen das Erschnüffeln einer Coronavirus-Infektion erlernen. Die Streitkräfte und die Stiftung Tierärztliche Hochschule (TiHo) Hannover testen diese Möglichkeit in einem Projekt.

Am Projekt nehmen zehn Vierbeiner der einzigen Diensthundeschule der Bundeswehr bei Ulmen in der Vulkaneifel teil. Beteiligt sind Schäferhunde, Spaniel und Retriever, wie die Dienststelle der Streitkräfte mitteilte.

Spürhunde können an der molekularen Zusammensetzung eines Geruchs nicht nur Sprengstoffe oder Drogen wahrnehmen, sondern auch verschiedene Krebserkrankungen und die drohende Unterzuckerung von Diabetikern riechen. Auf dieser Grundlage ist auch die Idee für das Corona-Projekt entstanden.

(Bild: Keystone)

«Mit einer Trefferquote von derzeit etwa 80 Prozent sind die Forscher in Ulmen auf dem besten Weg, das Projekt erfolgreich weiterzuführen», erklärte die mitten im Wald liegende Diensthundeschule. In wenigen Wochen sollen belastbare Ergebnisse vorliegen.

Bislang schnuppern die Hunde an Speichelproben infizierter Menschen, in denen die Viren chemisch unschädlich gemacht wurden. Nach einem erfolgreichen Abschluss dieser Versuchsreihe käme die nächste Hürde.

Quarantäne für 410 Schüler und Lehrer im Kanton Jura

Im Kanton Jura sind alle Lehrer und Schüler der Sekundarschulen von Breuleux und Haute-Sorne in Quarantäne geschickt worden, insgesamt 410 Personen. Der Kanton verfügte dies gemäss Mitteilung vom Sonntag nach dem Auftreten neuer Ansteckungen mit dem Coronavirus.

50 Lehrkräfte und 360 Schülerinnen und Schüler müssen gemäss der am Sonntag vom Kantonsarzt getroffenen Entscheidung zehn Tage in Quarantäne verbringen. Der Kanton zählte innerhalb einer Woche insgesamt dreissig neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. (sda)

(Symbolbild: Keystone)
Swiss führt Maskenpflicht ein

Die Swiss führt ab Montag die Maskenpflicht für alle Passagiere ein. Das bestätigt die Fluggesellschaft gegenüber dem «Tagesanzeiger». Bereits heute würden 95 Prozent der Passagiere eine Maske tragen, sagt die Swiss. Mit der neuen Regelung wird der bundesrätlichen Verordnung zur Maskenpflicht im ÖV in der Schweiz, die ab Montag gilt, entsprochen.

(Bild: Keystone)
Netanjahu: Notstandssituation wegen Corona-Ausbruch in Israel

Angesichts eines starken Anstiegs der Corona-Neuinfektionen in Israel hat Regierungschef Benjamin Netanjahu von einer Notstandslage gesprochen. «Wir befinden uns mitten in einer neuen Corona-Attacke. Es ist ein sehr starker Ausbruch, auf der ganzen Welt und bei uns», sagte der 70-Jährige am Sonntag während einer Kabinettssitzung. An diesem Montag wollte die Regierung sich erneut treffen, um über mögliche weitere Beschränkungen zu beraten.

«Wenn wir die Ausbreitung des Coronavirus nicht stoppen, werden wir weder Gesundheit noch Wirtschaft haben und es wird vielen Bürgern des Staates Israel ihr Leben kosten», warnte Netanjahu.

(Bild: Keystone)

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Israel hatte zuletzt einen Höchstwert erreicht. Am Freitag hatte die Zahl der Neuinfektionen binnen 24 Stunden erstmals die Marke von 1000 überschritten. Schon zuvor wurden neue Einschränkungen verkündet. Versammlungen sollen wieder beschränkt werden. In Gebetshäusern, Festhallen, Bars und Clubs dürfen nur noch bis zu 50 Menschen zusammenkommen. Vorher waren es bis zu 250 gewesen. An anderen geschlossenen Orten dürfen sich nur noch bis zu 20 Menschen versammeln.

Grenchen: Wirt geht trotz Quarantäne in seine Bar

Bei einer Kontrolle der Baracoa Bar in Grenchen durch das Amt für Wirtschaft und Arbeit, wurde am gestrigen Samstag festgestellt, dass eine anwesende Person die Quarantänemassnahme missachtet hat. Darüber informiert der Kanton am Sonntag in einer Medienmitteilung. Der Fall stünde im Zusammenhang mit den beiden Veranstaltungen am Samstag, 27. Juni in Grenchen.

Laut 20 Minuten handelt es sich bei der Person um den Wirt der Bar.

Aufmerksam sei die Behörde durch einen anonymen Hinweis geworden, der bei der Kantonspolizei einging. Bei der Kontrolle wurde der Verstoss schliesslich festgestellt und die Baracoa Bar daraufhin geschlossen.

Mehr dazu hier.

(Bild: Google Street View)

Die Person, welche die Quarantänemassnahme missachtet hat, war an einer der Veranstaltungen präsent. Sie wurde erneut unter Quarantäne gestellt. Derzeit besteht bei dieser Person kein Hinweis auf COVID-19. Aus diesem Grund wurden bislang keine weiteren Personen unter Quarantäne gestellt.

Der Kanton macht darauf aufmerksam, dass eine Missachtung der Quarantänemassnahme rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann. Diese seien im Epidemiengesetz geregelt. Rechtliche Schritte gegen diese Person würden geprüft.

Anstieg bei Corona-Zahlen: Italien prüft Zwangseinweisung von Kranken

Italien prüft die Möglichkeit von Zwangseinweisungen ins Krankenhaus für Covid-19-Patienten, die durch falsches Verhalten neue Ansteckungen auslösen können. Dazu sagte der italienische Gesundheitsminister Roberto Speranza der Zeitung «La Repubblica» vom Sonntag: «Ich erwäge mit meinen Juristen die Möglichkeit einer zwangsweisen medizinischen Behandlung in Fällen, in denen eine Person behandelt werden muss und sich weigert.» Hintergrund ist der Fall eines Covid-19-Patienten in Venetien, der laut Medien trotz Fiebers und eines positiven Tests nicht ins Hospital wollte.

(Bild: Keystone)

Der Ende Juni von einer Balkanreise zurückgekehrte Unternehmer wird für einen Corona-Herd mit mehreren Positiven und Dutzenden Quarantäne-Fällen in der Stadt Vicenza verantwortlich gemacht. Der Mittsechziger wurde Anfang Juli nach einer Verschlechterung doch ins Krankenhaus gebracht und kam auf die Intensivstation.

Trotz Corona: Dominikanische Republik wählt Präsidenten

Mitten in der Corona-Krise haben die Menschen in der Dominikanischen Republik einen neuen Präsidenten sowie alle Abgeordneten der beiden Parlamentskammern gewählt. Favorit im Rennen um das höchste Staatsamt war am Sonntag Luis Abinader von der Oppositionspartei PRM (Partido Revolucionario Moderno – Moderne Revolutionspartei). Der Geschäftsmann verspricht einen Wandel hin zu Modernisierung und Transparenz. Der 52-Jährige hatte sich zuletzt eigenen Angaben zufolge mit dem neuartigen Coronavirus infiziert, war aber offenbar nicht schwer erkrankt.

Für die Regierungspartei PLD (Partido de la Liberación Dominicana – Partei der Dominikanischen Befreiung) tritt der langjährige Kommunikationsminister Gonzalo Castillo an. Auch Ex-Präsident Leonel Fernández wagt noch einmal einen Anlauf. Im Mittelpunkt des Wahlkampfes stand die wirtschaftliche Erholung nach der Corona-Krise.

(Bild: Keystone)

Die bei Touristen beliebte Dominikanische Republik ist der von Corona am schweren betroffene Karibikstaat. Bislang wurden mehr als 36 000 Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 und mehr als 780 Todesfälle infolge einer Covid-19-Erkrankung registriert. Die Zahl der Neuinfektionen steigt weiterhin.

Coronavirus auch in Fleischfabriken in Österreich

Auch in Österreich sind in drei Grossbetrieben zur Fleischverarbeitung Corona-Fälle aufgetaucht. Zwei der Betriebe liegen nicht weit von der deutschen Grenze entfernt. Insgesamt seien zwölf Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden, bestätigte der Krisenstab des Bundeslandes Oberösterreich am Sonntag der Nachrichtenagentur APA. Zuvor hatte die „Kronen Zeitung“ darüber berichtet.

Bei einem Schlachthof im Bezirk Ried im Innkreis südlich der deutschen Grenze bei Bad Füssing gab es sieben Fälle. Im Bezirk Braunau gegenüber dem deutschen Simbach am Inn waren es zwei, und im Bezirk Wels-Land gut 50 Kilometer südöstlich von Ried drei Fälle. Tests bei anderen Mitarbeitern waren am Sonntag im Gange.

(Bild: Keystone)

Beim deutschen Fleischverarbeiter Tönnies in Nordrhein-Westfalen waren im Juni mehr als 1400 Mitarbeiter positiv getestet worden. Der Vorfall hat eine grosse Debatte über die Arbeits- und Lebensbedingungen der dort angestellten Arbeiter ausgelöst.

70 neue Covid-19-Infizierte innert 24 Stunden gemeldet

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 70 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Damit blieb die Zahl erneut unter der Hundertermarke. Hier lesen Sie mehr zu den aktuellen Zahlen.

(Bild: Keystone)
Corona-Flaute bringt Kreuzfahrtbranche in Not

Jahrelang ging es für die Kreuzfahrtindustrie nur nach oben – keinerlei Kritik oder Skandale schienen den Boom bremsen zu können. Dann kam die Corona-Krise und plötzlich stand der Branche das Wasser bis zum Hals. Wie stehen die Chancen auf ein Comeback?

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Sommaruga: «Wir müssen noch die richtige Balance finden»

Der starke Anstieg der Infektionen mit dem Coronavirus in den letzten Tagen zeigt laut Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga, dass die Schweiz die richtige Balance zwischen Lockerheit und Vorsicht noch nicht gefunden hat.

«In der aktuellen Situation haben wir viele Freiheiten. Aber das Virus ist immer noch da», sagte Sommaruga in einem Interview mit dem «SonntagsBlick». Darum habe der Bundesrat erneut gehandelt und die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr sowie die Quarantäne für Reisende aus Risikogebieten verfügt. «Wir müssen vorsichtig bleiben».

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Als Bundespräsidentin habe sie von Anfang an versucht, einen guten Mittelweg zu finden. Es habe die unterschiedlichsten Vorschläge gegeben, wie mit der Pandemie umzugehen sei. Für sie sei es wichtig gewesen, den Schutz der Bevölkerung ins Zentrum zu stellen und zugleich der Wirtschaft zu helfen.

Mehr als 30'000 Corona-Tote in Mexiko

In Mexiko ist die Zahl der Corona-Toten auf über 30 000 gestiegen. Bislang seien 30 366 Menschen im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben, teilten die mexikanischen Gesundheitsbehörden am Samstag (Ortszeit) mit. Mexiko überholte damit Frankreich und ist nun weltweit das Land mit den fünftmeisten Corona-Opfern. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus stieg in dem zweitgrössten Land Lateinamerikas unterdessen auf 252 165 – damit liegt es nach der Erhebung der John-Hopkins-Universität in den USA im globalen Vergleich an achter Stelle.

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Die meisten Fälle wurden im Grossraum Mexiko-Stadt registriert, dort leben etwa 22 Millionen Menschen. In der Hauptstadt sollten die Betriebsbeschränkungen in diesen Tagen eigentlich gelockert werden. Angesichts der steigenden Infektions- und Opferzahlen ruderte die Stadtverwaltung allerdings mehrfach zurück und schob die Öffnung einzelner Branchen zuletzt immer wieder auf.

Corona-Einfluss auf die Weltbevölkerung fordert Demografen heraus

Lässt die Corona-Krise die Weltbevölkerung schrumpfen? Weniger stark wachsen? Oder gibt es in ein paar Monaten vielleicht sogar einen Baby-Boom? Diese Fragen stellen Demografen auf der ganzen Welt im Moment vor grosse Aufgaben. «Das Geschehen jetzt live zu beurteilen ist aufgrund der Datenlage schwierig», erklärte Frank Swiaczny, Chef für Bevölkerungsentwicklung bei den Vereinten Nationen in New York, vor dem Weltbevölkerungstag am 11. Juli. Denn die benötigten genauen Zahlen werden in den Ländern sehr unterschiedlich oder gar nicht erhoben und können inmitten der Pandemie nicht laufend aktualisiert werden. Die UN wollen 2021 mit neuen Daten der Länder ein genaueres Bild aufzeigen.

Bei der Bevölkerungsentwicklung gibt es zwei Hauptfaktoren: Die Sterblichkeit und die Geburtenrate. «Was wir jetzt im Moment sehen, ist eine sogenannte Übersterblichkeit», sagt Swiaczny. Dabei handelt es sich um das Plus an Toten während der Pandemie im Vergleich zum Durchschnitt der Vorjahre. Übersterblichkeit trete während der Covid-19-Krise vor allem in besonders schwer getroffenen Gebieten wie zum Beispiel in New York oder in Norditalien auf, wo zusätzlich das Gesundheitssystem überlastet war.

Trump lobt bei Ansprache zum 4. Juli Umgang mit der Corona-Krise

Ungeachtet dramatisch steigender Infektionszahlen hat US-Präsident Donald Trump bei seiner Ansprache an die Nation am diesjährigen Unabhängigkeitstag den Umgang mit der Coronavirus-Pandemie gelobt. «Unsere Strategie kommt gut voran», sagte Trump am Samstagabend (Ortszeit) im Garten des Weissen Hauses.

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Seit Tagen verzeichnen die USA Höchststände an nachgewiesenen Neuinfektionen. Drei Tage in Folge (Stand Samstagabend Ortszeit) lagen die Zahlen nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität bei über 50’000 – so viele wie nie zuvor seit Beginn der Pandemie.

Trump sagte, man habe viel über das Virus gelernt und könne die «Flammen» löschen. Zu Beginn der Pandemie habe es keine Tests für das neue Virus gegeben, mittlerweile hätten die USA fast 40 Millionen Tests durchgeführt. Trump behauptete, dass 99 Prozent der gefundenen Fälle «komplett harmlos» seien. Insgesamt wurden in den USA mehr als 2,8 Millionen Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 nachgewiesen. Rund 130’000 Menschen starben infolge einer Infektion.

WHO verzeichnet neuen Corona-Rekord: Mehr als 212'000 Neuinfektionen

Weltweit gesehen steigt die Zahl der nachgewiesenen Neuinfektionen seit Beginn der Corona-Pandemie immer weiter an. So meldete die Weltgesundheitsorganisation WHO am Wochenende einen Rekord: Binnen 24 Stunden seien 212 326 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 gemeldet worden (Stand 4.7. 10 Uhr), hiess es in einem WHO-Bericht. Die Zahl der täglich gemeldeten Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus ist hingegen seit Anfang Mai vergleichsweise stabil.

Die meisten Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden wurden dabei in Nord- und Südamerika (129 772) gemeldet. Davon entfielen allein mehr als 53 000 Fälle auf die USA und mehr als 48 000 auf Brasilien. Grund für steigende Infektionszahlen können sowohl ein tatsächliches Plus an Ansteckungen als auch umfangreichere Tests sein.

Insgesamt geht die WHO bisher von mehr als 11 Millionen Infektionen mit dem Coronavirus weltweit sowie von mehr als 523 000 Todesfällen aus. In absoluten Zahlen verzeichneten demnach die USA (mehr als 2,7 Millionen), Brasilien (mehr als 1,5 Millionen) und Russland (mehr als 674 000) zuletzt die meisten Infektionen insgesamt. Unter den europäischen Ländern hat Grossbritannien mit mehr als 284 000 Fällen derzeit die meisten Infektionen.

Die WHO-Zahlen weichen wegen unterschiedlicher Zählweisen und zeitlicher Verzögerungen immer etwas von den Zahlen der Johns Hopkins Universität in den USA ab. Die WHO hat mehrfach eindringlich darauf hingewiesen, dass die Pandemie nichts von ihrer Dynamik eingebüsst habe.

Pub-Öffnung in England: Festnahmen wegen unsozialen Verhaltens

Nach der Wiedereröffnung der Pubs in der Corona-Pandemie hat die Polizei in England vier Menschen wegen unsozialen Verhaltens festgenommen. Mehrere Kneipen in der mittelenglischen Grafschaft Nottinghamshire hätten sich entschlossen, vorerst wieder zu schliessen, teilte die Polizei in der Nacht zum Sonntag mit. Die Polizei selbst habe aber keine Pub-Schliessungen veranlasst, hiess es. Die Mehrheit der Feiernden habe sich verantwortungsvoll verhalten.

Nach mehr als drei Monaten Schliessung wegen der Corona-Pandemie haben die Pubs in England seit Samstagfrüh wieder geöffnet. Es gelten strenge Auflagen, beispielsweise müssen Pub-Besucher ihre Kontaktdaten hinterlassen. Bestellungen dürfen nur am Tisch oder per App aufgenommen werden. Trotzdem wurde befürchtet, es könne zu Alkoholexzessen und Ausschreitungen kommen.

Corona-Neuinfektionen im Westjordanland klettern auf Rekordwert

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Westjordanland hat einen neuen Höchstwert erreicht. Wie das Gesundheitsministerium am Samstag mitteilte, wurden 501 Fälle registriert – so viele wie nie zuvor an einem Tag seit Ausbruch der Pandemie.

Der Schwerpunkt der Infektionen lag mit mehr als 400 im Gebiet der Stadt Hebron. Nach Angaben des Ministeriums ist der Erreger Sars-CoV-2 damit bisher bei 3’763 Menschen im Westjordanland nachgewiesen worden, elf Infizierte sind gestorben.

Die Pandemie in den Palästinensergebieten war zunächst sehr glimpflich verlaufen, nach Lockerungen stiegen die Zahlen im vergangenen Monat jedoch stark an. Seit Freitag gilt im Westjordanland ein fünftägiger Lockdown. Auch in Israel hatte es zuletzt einen Rekordwert an Neuinfektionen gegeben.

Florida verzeichnet mehr als 11'400 neue Corona-Fälle an einem Tag

Der US-Bundesstaat Florida hat innerhalb eines Tages mehr als 11’400 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet – so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Die am Samstag von der lokalen Gesundheitsbehörde veröffentlichte Zahl für Freitag markiert eine weitere dramatische Zunahme an Fällen in dem Bundesstaat mit rund 20 Millionen Einwohnern.

USA-weit werden derzeit täglich mehr als 50’000 Neuinfektionen binnen 24 Stunden verzeichnet, ebenfalls so viele wie noch nie zuvor. Nach einer kurzen Phase der Entspannung bereitet die Lage Gesundheitsexperten vor allem in südlichen Bundesstaaten Sorge. Aber auch in anderen Teilen des Landes wurden wegen der Zunahme der Neuinfektionen die schrittweise Lockerungen der Corona-Massnahmen zurückgenommen oder es wurde damit pausiert.

Insgesamt sind in den USA mehr als 2,8 Millionen Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 nachgewiesen. Fast 130’000 Menschen starben nach oder mit einer Covid-19-Erkrankung.

Schweizer Corona-Warn-App zählt bereits über eine Million Nutzer

Die Schweizer Corona-Warn-App zählt bereits über eine Million Nutzer. Bis am Freitagabend installierten und nutzen 1’007’199 Menschen aktiv die Anwendung auf ihren Mobiltelefonen, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Samstag mitteilte.

Die SwissCovid App war vor neun Tagen vom Bund lanciert worden. Sie warnt Benutzer, falls diese engen Kontakt mit einer mit dem Coronavirus infizierten Person hatten. Sie soll dem Bundesrat zufolge als technisches Hilfsmittel für die klassische Kontaktverfolgung (Contact Tracing) dienen und helfen, Infektionsketten zu unterbrechen.

Bis am Freitagabend installierten und nutzen 1’007’199 Menschen aktiv die Contact Tracing-App in der Schweiz. (Bild: Keystone)
China will Verkauf von lebendem Geflügel auf Märkten verbieten

Als Konsequenz aus der Corona-Pandemie will China den Verkauf von lebendem Geflügel und das Schlachten der Tiere auf Märkten schrittweise verbieten. Das sagte Chen Xu von der Behörde für Marktregulierung am Freitag an einer Pressekonferenz.

Lebendes Geflügel in Käfigen ist auf chinesischen Märkten ein üblicher Anblick. Die Tiere werden in der Regel von den Verkäufern vor Ort oder auch von den Kunden daheim geschlachtet. Viele Menschen in der Volksrepublik sind davon überzeugt, dass dieses Vorgehen maximale Frische garantiert.

Nach einem neuen Corona-Ausbruch Mitte Juni in Peking, der auf den riesigen Xinfadi-Markt zurückgeführt wurde, kontrollieren die chinesischen Behörden derzeit verstärkt die Märkte im Land. Auch als ursprünglicher Ausgangspunkt der Corona-Pandemie wird ein chinesischer Markt vermutet. Auf dem Markt in der Grossstadt Wuhan waren ebenfalls lebende Tiere, darunter Wildtiere, verkauft worden.

China will im Zuge der Corona-Pandemie kein lebendes Geflügel mehr auf Märkten haben. (Symbolbild: Keystone)
Spanische Grossstadt wegen steigender Corona-Zahlen unter Quarantäne

Erstmals seit der Lockerung der Corona-Massnahmen in Spanien ist wieder eine Grossstadt wegen steigender Infektionszahlen unter Quarantäne gestellt worden. Das teilte der katalanische Regionalpräsident Quim Torra am Samstag mit. In der katalanischen Region Segrià mit der Grossstadt Lleida seien insgesamt 200’000 Menschen betroffen, berichtete die Zeitung «La Vanguardia».

Die Quarantäne gelte ab Samstag, 12 Uhr. Danach dürfe niemand mehr in die Stadt und umliegende Gemeinden im Westen der Provinz reisen oder sie verlassen, ausser, um zur Arbeit zu gelangen. Bewohner der Quarantäneregion dürften jedoch einmalig noch bis 16 Uhr an ihren Wohnort in der Zone zurückkehren. Die Polizei errichtet Kontrollposten an den Zufahrtsstrassen.

38 Corona-Fälle in MLB vor Wiederaufnahme des Trainings

In der amerikanischen Baseball-Liga (MLB) sind vor der Wiederaufnahme des Trainings 31 Spieler und sieben Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden.

19 der 30 Klubs hätten Corona-Fälle, teilten die MLB und die Spielergewerkschaft mit. Im Rahmen der Untersuchungen seien 3’185 Proben entnommen und getestet worden. Bekannt gemacht wurde zunächst nicht, bei welchen Spielern der Test positiv ausfiel.

Wegen der Corona-Pandemie war das Training Mitte März unterbrochen worden, zwei Wochen vor dem ursprünglich geplanten Saisonauftakt. Die neue Saison soll nun am 23. und 24. Juli starten – erstmals ohne Zuschauer und mit einem verkürzten Spielplan.

In der amerikanischen Baseball-Liga (MLB) sind 31 Spieler und sieben Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. (Symbolbild: Keystone)
Coronavirus breitet sich in den USA weiter aus

In den USA steigen die Infektionen mit dem Coronavirus weiter an. Gesundheitsexperten riefen vor dem Unabhängigkeitstag am Samstag mit seinen traditionellen Festen, Parties und Feuerwerken zu Vorsicht auf.

Ungeachtet der Warnungen nimmt US-Präsident Donald Trump an einer Veranstaltung am Mount Rushmore im US-Bundesstaat South Dakota teil, zu der 7’500 Besucher erwartet werden.

Masken sollen zur Verfügung gestellt werden. Eine Plicht zum Tragen gibt es aber nicht. Wer Bedenken habe, solle zu Hause bleiben, erklärte die Gouverneurin von South Dakota, Kristi Noem, diese Woche bei Fox News. «Wir werden auf social distancing verzichten.»

Das Virus breitet sich vor allem im Süden und Westen der USA aus. In 37 von 50 Bundesstaaten legen die Infektionszahlen zu. Allein am Donnerstag wurden über 55’000 Neuinfektionen festgestellt – weltweiter Rekord.

Britische Regierung warnt Kneipengänger vor Alkohol-Exzessen

Unmittelbar vor der Wiedereröffnung der Pubs in England hat die britische Regierung die Kneipengänger vor Exzessen gewarnt. «Man könnte hinter Gittern landen, wenn man das Gesetz bricht», sagte Gesundheitsminister Matt Hancock laut «Daily Mail». Betrunkene Schläger würden eingesperrt, wenn sie am «Super-Samstag» randalieren würden. Briten könnten «heute auf jeden Fall» in die Bar gehen, aber sie müssten vernünftig sein.

Ab 7 Uhr (MESZ) am Samstagmorgen durfte bereits das erste frischgezapfte Pint seit mehr als drei Monaten bestellt werden.

Gäste im Pub müssen beim Betreten ihre Kontaktdaten hinterlassen. Menschenansammlungen am Tresen sind nicht erlaubt. Die Polizei hat die Zahl ihrer Einsatzkräfte stark erhöht.

Premierminister Boris Johnson hatte seine Landsleute am Freitag aufgefordert, sich an die Regeln zu halten, um eine zweite Corona-Welle zu vermeiden. Er betonte, dass «wir noch nicht über den Berg sind» und fügte hinzu: «Lasst es uns nicht vermasseln.»

97 neue Fälle in der Schweiz und Liechtenstein

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 97 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Nach drei Tagen fiel die Zahl damit wieder unter die Hundertermarke.

Insgesamt gab es bisher 32’198 laborbestätigte Covid-19-Fälle, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Samstag mitteilte. Am Freitag wurden 134 neue Fälle gemeldet, am Donnerstag 116, am Mittwoch 137. Die 137 Neuinfektionen stellten gegenüber dem Dienstag mehr als eine Verdoppelung der gemeldeten Fälle dar.

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Erneute Krawalle bei Protesten gegen Corona-Quarantäne in Chile

Die zweite Nacht in Folge ist es bei Protesten gegen die seit Wochen andauernde Ausgangssperre zur Eindämmung der Corona-Pandemie in der chilenischen Hauptstadt Santiago zu Ausschreitungen gekommen.

Im Viertel Villa Francia errichteten Demonstranten Barrikaden und schleuderten Brandsätze, wie auf von der Polizei veröffentlichten Videos am Freitag zu sehen war. Die Beamten setzten Wasserwerfer und Tränengas ein. Bereits in der Nacht zuvor war es an verschiedenen Orten in Santiago de Chile zu Protesten und Krawallen gekommen.

Der Grossraum Santiago steht seit Wochen unter Quarantäne, viele Menschen können deshalb ihrer Arbeit nicht nachgehen. Immer wieder protestieren vor allem Bewohner ärmerer Viertel wegen der schwierigen wirtschaftlichen und sozialen Lage in der Corona-Krise auf der Strasse.

Zuletzt wurde die Ausgangssperre noch einmal verlängert. In den betroffenen Gebieten lebt mehr als die Hälfte aller Chilenen.

Berset verteidigt Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr

Die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr, die am Montag in Kraft tritt, ist laut Bundesrat Alain Berset eine Folge der steigenden Zahl an Neuinfektionen und der zunehmenden Reisen nach dem Lockdown. Eine Rolle spiele auch mangelnde Disziplin.

Viele Menschen trügen in Zügen, Trams und Bussen keine Maske, obwohl der Bundesrat dies dringend empfohlen habe, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden könne, sagte Berset in einem Interview mit der Tageszeitung «Blick» (Samstagausgabe).

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Bundesrat Alain Berset erklärt, warum er eine Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr für das richtige Mittel hält. (Bild: Keystone)
Bolsonaro legt Veto gegen Maskenpflicht ein

Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro hat sein Veto gegen eine vom Parlament beschlossene Maskenpflicht zur Eindämmung des Coronavirus eingelegt.

Der Staatschef nutzte am Freitag sein Vetorecht, um zwei Artikel aus einem Gesetz zu entfernen, die eine Mundschutzpflicht in Geschäften sowie in Kirchen vorsehen. Der Kongress muss Bolsonaros Veto nun prüfen und dann entscheiden, ob er diesem nachkommt.

In mehreren brasilianischen Bundesstaaten gilt wegen der Corona-Pandemie eine regionale Mundschutzpflicht. Die vom nationalen Parlament beschlossene Mundschutzpflicht ist jedoch die erste dieser Regelungen mit landesweiter Gültigkeit.

«Genozid» steht auf dem Plakat einer Demonstrantin gegen den Umgang des brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro mit dem Coronavirus. (Bild: Keystone)
Air France will 7500 Stellen streichen

Die französische Fluggesellschaft Air France will 7500 Stellen streichen. Davon sollen 1000 bei der Tochter HOP! wegfallen, wie Air France entsprechende Berichte bestätigte. Der Stellenabbau solle vornehmlich über natürliche Fluktuation erfolgen.

Betriebsbedingte Kündigungen schloss der Konzern nicht aus. Die französische Regierung, die der durch die Coronavirus angeschlagenen Airline mit 7 Milliarden Euro unter die Arme greift, hatte die Airline jedoch aufgefordert, den Stellenabbau zu vermeiden.

Velos sind gefragt

Die Corona-Krise sorgt für einen Boom bei den Velo-Händlern. Die Menschen meiden den öffentlichen Verkehr und steigen auf individuellen Transport um. Mehr dazu hier.

Corona-Erkrankter missachtet Isolation in Grenchen SO

Eine positiv getesteter Mann hat am letzten Wochenende die angeordnete Isolation missachtet: Er besuchte zwei Veranstaltungen im Raum Grenchen SO. Dank ihm schickte der  Kantonsarzt schickte  am Donnerstagabend rund 280 Menschen in Quarantäne. Mehr dazu hier.

Kurz unzufrieden mit Test-Tempo

Österreichs Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) drängt auf schnellere Testergebnisse. Dies angesichts einer zuletzt gestiegenen Zahl von Coronainfektionen. Bis zum Vorliegen eines Resultats dauere es oft 48 Stunden oder mehr. «Das darf es nicht geben», sagte Kurz am Freitag in Wien. Es zähle jede Stunde. Mehr dazu hier.

Die Tests müssen schneller vorliegen, fordert der österreichische Kanzler Kurz. (Bild: Keystone)
Waadt beschliesst Maskenobligatorium beim Einkaufen

Der Kanton Waadt führt ein Maskenobligatorium in den Einkaufsgeschäften ein. Dies hat die Kantonsregierung am Freitag angekündigt.

Das Tragen einer Schutzmaske soll in allen Geschäften im Kanton Waadt Pflicht werden, sobald sich mehr als zehn Menschen in ihnen aufhalten. Die Massnahme wird am nächsten Mittwoch in Kraft treten.

Österreichs Kanzler unzufrieden mit Tempo bei Testergebnissen

Angesichts einer zuletzt gestiegenen Zahl von Coronainfektionen dringt Österreichs Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) auf schnellere Testergebnisse.

(Bild: Keystone)

Bis zum Vorliegen eines Resultats dauere es oft 48 Stunden oder mehr. «Das darf es nicht geben», sagte Kurz am Freitag in Wien. Es zähle jede Stunde. Er verwies auf die 390 Millionen Euro, die seine Regierung für das Corona-Screening in die Hand nehme, um auf einen lokalen oder regionalen Ausbruch umgehend reagieren zu können.

Proteste gegen Corona-Quarantäne in Chile

In der chilenischen Hauptstadt Santiago haben Menschen an verschiedenen Orten gegen die seit Wochen andauernde Ausgangssperre zur Eindämmung der Corona-Pandemie protestiert.

In der Nacht auf Freitag (Ortszeit) errichteten sie Barrikaden und steckten einen Bus in Brand, wie der Radiosender Cooperativa berichtete. Die Polizei setzte Wasserwerfer ein und feuerte Tränengas in die Menge. Auch Schüsse sollen gefallen sein.

Der Grossraum Santiago steht seit Wochen unter Quarantäne, viele Menschen können deshalb ihrer Arbeit nicht nachgehen. Immer wieder gehen vor allem Bewohner ärmerer Viertel wegen der schwierigen wirtschaftlichen und sozialen Lage in der Corona-Krise auf die Strasse. Zuletzt wurde die Ausgangssperre noch einmal verlängert. In den betroffenen Gebieten lebt mehr als die Hälfte aller Chilenen.

Corona treibt Velo-Branche – Nachfrage im Mai explodiert

Die Corona-Krise sorgt für einen Boom bei den Velo-Händlern. Die Menschen meiden den öffentlichen Verkehr und steigen auf individuellen Transport um. Als preisgünstige und einfach umzusetzende Alternative bietet sich dabei oft das Velo oder auch das E-Bike an.

Seitdem die Läden wieder geöffnet haben, verzeichnet der Velo-Handel eine Explosion beim Absatz. «Im Mai lagen die Verkaufszahlen dreimal so hoch wie im Vorjahr», sagte Martin Platter vom Verband Velosuisse.

(Bild: Keystone)

Die hohe Nachfrage sorgt in manchen Bereichen für Engpässe im Angebot. «Insbesondere Mountainbikes, Kindervelos und City-Räder sind gefragt, aber auch bei den E-Bikes setzt sich der starke Trend fort», sagte Platter weiter. «Es wird alles gekauft, auch die Modelle aus dem Vorjahr oder Gebraucht-Velos. Die meisten Hersteller haben inzwischen Lieferfristen von drei bis acht Wochen.»

Trockenübung während Corona: Taiwaner Flughafen bietet «Fake-Reise»

Wie an vielen Orten auf der Welt gelten in Taiwan seit Monaten wegen des Coronavirus strenge Reisebeschränkungen. Der Flughafen der Hauptstadt Taipeh hatte für einige Gäste nun zumindest eine «Fake-Reise» im Angebot.

Wie die taiwanische Nachrichtenagentur CNA berichtete, durften 60 Teilnehmer, die unter 7000 Interessenten ausgelost wurden, nach monatelanger Abstinenz wenigsten mal wieder den Beginn einer Reise erleben: Nach dem Einchecken erhielten sie Bordkarten und passierten Sicherheitskontrolle und Zoll, bevor sie in einen Airbus A330 von Taiwans grösster Fluggesellschaft China Airlines stiegen, wo sie von Flugbegleitern, die Gesichtsmasken trugen, begrüsst wurden.

(Symbolbild: Keystone)

Allerdings hob der Flieger nicht ab. Stattdessen gab es ein gemeinsames Essen in einem der Flughafenrestaurants. Der Flughafen Songshan nutzte die Trockenübung, um seine neuen Corona-Sicherheitskontrollpunkte zu demonstrieren und um auf die abgeschlossenen Renovierungsarbeiten aufmerksam zu machen.

Seco erwartet keine Welle von Aussteuerungen

Arbeitslose erhalten wegen der Corona-Krise maximal 120 Taggelder zusätzlich. Ab dem 1. September «fängt der Zähler wieder normal an zu laufen». Doch das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) erwartet deswegen keine «riesige Zahl von Aussteuerungen».

Die Taggelder, die zwischen dem 1. März und dem 31. August ausgerichtet werden, würden von den ordentlichen Ansprüchen nicht abgezogen, sagte Boris Zürcher, Leiter der Direktion für Arbeit im Seco, am Freitag vor den Medien. Dadurch sei die sogenannte Beitragsrahmenpflicht versetzt und die Bezugsrahmenpflicht angepasst worden.

So hätten die Leute die Möglichkeit, ihre ihnen maximal zustehenden Taggelder zu beziehen. Es sei befürchtet worden, dass dann ab dem 1. September eine «riesige Zahl» von Personen ausgesteuert worden wären. Das sollte aber nicht geschehen.

BAG-Mathys: «Können Quarantäne nur mit Stichproben kontrollieren»

Den Behörden sind die Hände gebunden, was eine flächendeckende Kontrolle der Quarantänepflicht betrifft. Das sagte Patrick Mathys vom Bundesamt für Gesundheit. Hier lesen Sie mehr.

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Jura und Waadt führen Maskentragpflicht beim Einkaufen ein

Im Kanton Jura müssen ab nächster Woche beim Einkaufen Schutzmasken getragen werden. Diese hat die Regierung am Freitag beschlossen. Grund sei die Zunahme von Infektionen mit dem Coronavirus.

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In letzten zehn Tage seien 20 Neuinfektionen registriert worden, teilte die Regierung des Kantons Jura mit. Das Maskenobligatorium tritt am Montag in Kraft und gilt vorerst für zwei Monate. Die Maskentragpflicht in Läden gilt auch für Kinder ab 12 Jahren.

Auch der Kanton Waadt hat dieses Obligatorium eingeführt.

Häne: «Personal spielt nicht Maskenpolizei»

Das Begleitpersonal in den Zügen, Bussen und Bahnen werde nicht Maskenpolizei spielen, sagte Toni Häne, Leiter Personenverkehr SBB, am Freitag vor den Medien. Hier lesen Sie mehr.

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Tessin: Maximal 100 Personen in Ausgehlokalen erlaubt

Die Tessiner Regierung hat am Freitagnachmittag neue Massnahmen im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie verhängt. Per sofort sind Menschenansammlungen von mehr als 30 Personen wieder verboten. Ausgehlokale dürfen pro Abend maximal 100 Personen bewirten. Hier lesen Sie mehr.

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Von Maskenpflicht befreite Behinderte nicht stigmatisieren

Einige behinderte Personen sind von der Maskenpflicht befreit – aus gutem Grund. Inclusion Handicap ruft dazu auf, diese Menschen nicht zu stigmatisieren. Hier lesen Sie mehr dazu.

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Isolation in Grenchen missachtet

Eine positiv auf das Coronavirus getestete Person hat am letzten Wochenende die angeordnete Isolation missachtet und zwei Veranstaltungen im Raum Grenchen SO besucht. Der Kantonsarzt schickte deshalb am Donnerstagabend rund 280 Menschen in Quarantäne.

Diese Massnahme für Gäste und Mitarbeitende der Veranstaltungen dauere zehn Tage, teilte die Solothurner Staatskanzlei am Freitag mit. Ob die infizierte Person weitere Menschen angesteckt habe, werde sich erst in den nächsten Tagen zeigen.

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Im Vorfeld habe es keine Anzeichen dafür gegeben, dass sich die Person unkooperativ verhalten könnte. Sie habe die Isolation nur an diesen beiden Veranstaltungen missachtet.

Der Kanton Solothurn prüft nun rechtliche Schritte gegen die Person. Verstösse gegen die von Kantonsarzt Lukas Fenner angeordneten Quarantäne- und Isolationsmassnahmen würden mit einer Busse bestraft.

Arznei Remdesivir erhält europäische Zulassung für Covid-19

Der Wirkstoff Remdesivir wird in Europa unter Auflagen zur Behandlung schwerer Fälle von Covid-19 zugelassen. Die Entscheidung gab die EU-Kommission am Freitag bekannt.

Update folgt …

BAG meldet 134 neue Corona-Fälle

Das Bundesamt für Gesundheit meldet am Mittwoch 134 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus in den letzten 24 Stunden. Die Fallzahlen bleiben damit weiter im dreistelligen Bereich.



Ryanair verspricht Ticketerstattungen bis Ende Juli

Europas grösster Billigflieger Ryanair will die ausstehenden Erstattungen für in der Corona-Krise abgesagte Flüge schneller bearbeiten. Mehr als 90 Prozent der zwischen März und Juni betroffenen Kunden sollen ihr Geld bis Ende Juli erhalten, versprach Manager Eddie Wilson laut einer Mitteilung des irischen Unternehmens vom Freitag. Man habe zusätzliche Mitarbeiter geschult, um den Stau zu beseitigen.



Buchpreis-Verleihung wegen Corona ohne Publikum

Der Deutsche Buchpreis wird in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie ohne Publikum vergeben. Die Preisverleihung finde wie geplant am 12. Oktober 2020 im Kaisersaal des Frankfurter Römers statt, berichtete der Börsenverein des Deutschen Buchhandels am Freitag.



«Die Anwesenheit von Publikum erlauben die Corona-Hygienebestimmungen nicht», schrieb der Börsenverein. Es werde stattdessen eine Livesendung geben, die unter anderem über die Website des Deutschen Buchpreises übertragen wird.

47-Jähriger bezieht durch Betrug Covid-19-Kredite

Im Tessin ist ein 47-jährigen Mann festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft wirft dem in der Region Lugano wohnhaften Italiener vor, durch Falschinformationen zwei Covid-19-Kredite in Höhe von insgesamt über 600’000 Franken bezogen zu haben.

Der Mann hat die Gelder für «fremde Zwecke» verwendet, wie Tessiner Staatsanwaltschaft und Kantonspolizei am Freitagmorgen in einem Communiqué festhalten. Der italienische Staatsbürger habe die Kredite hauptsächlich für persönliche Ausgaben eingesetzt.

(Symbolbild: Keystone)

Neben Betrug und Falschangaben werden dem Mann auch Geldwäsche und ungetreue Geschäftsbesorgung vorgeworfen. Wie es im Communiqué weiter heisst, hat der Zwangsmassnahmenrichter den vorläufigen Freiheitsentzug des 47-Jährigen bestätigt.

Was bisher geschah

Weitere Meldungen und Informationen zur Corona-Pandemie auf der Welt und in der Schweiz finden Sie hier.

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