Partygänger aufgepasst: Wer sich nicht an die Schutzmassnahmen hält, muss mit Konsequenzen rechnen. (Symbolbild: Keystone)
Basel

Basler Clubs werden am Wochenende überprüft

Nach den «Superspreader»-Events in der Schweiz führt der Kanton Kontrollen bei den Clubs ein. Die Infektionszahlen in Basel sollen weiterhin tief bleiben.

In den beiden Basel ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus tief. In Basel-Stadt wurde die letzte Corona-Infektion vor knapp zwei Wochen gemeldet. Im Baselbiet kam am Donnerstag ein neuer Fall dazu. Anders als zu Beginn der Pandemie ist die Region kein Hotspot mehr. Schweizweit steigen die Zahlen jedoch wieder. Trotzdem bleibt das Basler Gesundheitsdepartement (GD) in Alarmbereitschaft. GD-Sprecherin Anne Tschudin betont gegenüber der «bz»: «Dass wir in Basel keinen aktiven Fall mehr haben, heisst nicht, dass die Gefahr gebannt ist.»

Nach den «Superspreading»-Events in Zürich will der Kanton Basel-Stadt Stichproben in den Bars und Clubs durchführen. Damit wollen die Behörden sicherstellen, dass sich die Partygänger sowie auch die Club- und Barbetreiber an die Schutzmassnahmen halten, wie die «bz» am Freitagmorgen berichtet. Die Kontrollen durchführen würden Vertreter der Kantonspolizei, des Amts für Wirtschaft und Arbeit sowie des Gesundheitsdepartements. Genaueres verrät Tschudin nicht. Klar ist: Weitere Massnahmen behalten sich die Behörden vor. Die Sprecherin appelliert zudem an die Besucher, sich an die Massnahmen zu halten und zwingend die Kontaktdaten zu hinterlegen.

Ansturm auf Testzentrum Münchenstein

Im Landkanton gibt es weniger Clubs und Bars. Momentan beschäftigt dort jedoch der Ansturm auf das Testzentrum in Münchenstein. Am Dienstag seien dort laut «bz» 179 Corona-Tests durchgeführt worden. Das Testzentrum sei am Anschlag, sagt Rolf Wirz, Sprecher der Baselbieter Gesundheitsdirektion, gegenüber der Zeitung. Das hat laut Wirz mit der steigenden Nervosität in der Bevölkerung zum einen und mit der neu kostenfreien Test-Möglichkeit zum anderen zu tun.

Falls nötig werde man das Zentrum in Lausen wieder öffnen. Dies sei innert kürzester Zeit möglich. Das Kuspo in Münchenstein schliesst definitiv Ende Juli, damit es wieder anderen Nutzungen dienen kann.

3 Kommentare

  1. Du bist doch nicht sauber….Scotti

    Logisch nehmen die *alten nicht an einer Party teil* ihre Zeit war in den 30-er, 40-er und 50-er.

    Grundsätzlich darf man daraus keinen Genereationen Konflikt machen.

    Solidarität ist gefragt.

    Darum geht es Scotti…..

    PS. Bei der letzten Aussage hast du Recht.Report

  2. Super wenn die Infektionszahlen tief bleiben. Darum Clubs und Events schliessen.
    Vorher wurden die Alten angegriffen, aber jetzt sind es die Jungen die dass Virus verbreiten.
    Also Alte greift die Jungen an.
    Nur zum feststellen, die Alten wollten nie an einer Party teilnehmen.
    Also verurteilt nie die Alten, wegen den seit ihr nämlich auch auf dieserWeltReport

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