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Die dritte Folge der Telebasel Sommerserie «My Summer».
Baselland

Strandfeeling in der Reinacher Heide

Sportredaktor Kim Realini zeigt in der «My Summer»-Serie die vielen verschiedenen Facetten der Birs. Von exotischen Tieren bis zu Strandfeeling ist alles dabei.

Gleich in der Nähe der Birs zwischen Reinach und Arlesheim wuchs Sportredaktor Kim Realini auf. Seit seiner Kindheit verbringt er viel Zeit an der Birs, da es dort zu jeder Jahreszeit schön ist.

Am Schönsten ist die Reinacher Heide allerdings im Sommer. Die verschiedenen Facetten der Birs stellt der Sportredaktor in der Telebasel-Sommerserie «My Summer»-Serie vor.

Das «Heidebrüggli»

Der Ausflug an der Birs beginnt an einer ganz speziellen Brücke zwischen Reinach und Arlesheim: dem «Heidebrüggli». Diese Brücke hat gleich mehrere besondere Eigenschaften. Das «Heidebrüggli» trennt die beiden basellandschaftlichen Gemeinden.

Das ruhige Wasser, das auf der Ostseite unter der Brücke durchfliesst, endet in einer starken Flussströmung, sobald es das Brüggli passiert hat. Das «Heidebrüggli» ist ein erstes Highlight bei einem Besuch der Reinacher Heide.

Versteckter Weiher mit Eisvogel und Biber

Gleich neben dem «Heidebrüggli» empfiehlt Kim Realini einen versteckten Weiher, der das ein oder andere exotische Tier beheimatet. Wenn man Glück hat, findet man einen Eisvogel oder gar einen Biber.

Der Sportreporter hatte bei seinem Ausflug leider kein Glück und konnte keinen Biber erblicken. Dafür sieht man aber relativ oft Riesenkarpfen. Neben dem Eisvogel gibt es zudem 82 weitere Vogelarten an der Birs.

Nationales Naturschutzgebiet

Die ausserordentliche Artenvielfalt geht auf die verschiedene Bandbreite der Lebensräume zurück. An der Birs gibt es sehr feuchte Stellen, an denen es Überschwemmungen geben kann, aber auch sehr trockene Gebiete.

Ein Grossteil der Birs fliesst durch die Reinacher Heide. Die Reinacher Heide wurde 1974 zum kantonalen, 1994 gar zum Naturschutzgebiet erklärt. Die Reinacher Heide ist zwar nur 39 Hektar gross, beherbergt aber doch die Hälfte aller Pflanzenarten, die in Baselland vorkommen.

Reinacher Heide – ein Joggerparadies

Die schöne Natur lockt viele Spaziergänger und Jogger aus der Region an. Dabei sind nicht nur die offensichtlichen Wege empfehlenswert, sondern auch die versteckten Seitenwege.

Beim Durchqueren von Büschen und schmalen Wegen rennt man sich förmlich in einen Rausch. Aber auch für Menschen, die es gerne ruhiger haben, lassen sich ruhige Spaziergänge empfehlen.

Birs City

Der Hauptort des Birsteils zwischen Reinach und Arlesheim bildet das «Inseli», auch «Birs City» genannt. Diese Insel lockt im Sommer jung und alt an. Das Inseli eignet sich ideal zum Baden, Grillen und Sonnenbaden. In der langen Geschichte der Birs werden ständig neue Attraktionen errichtet. An der Birs findet man aber immer wieder kleinere Ufer, an denen sich auch bei schönem Wetter Ruhe finden lässt.

So zum Beispiel ein neu erbauter Erlebnisweiher gleich oberhalb des «Inselis». Zu Lockdown-Zeiten passierte Kim Realini oft den (damals noch nicht fertig gebauten) Weiher. Rund drei Monate später wurde die neue Attraktion fertiggestellt.

Von Tavannes übers Laufental bis in den Rhein

Die Birs entspringt auf einer Höhe von 762 Metern in der Nähe der Berner Gemeinde Tavannes. Von dort fliesst der Fluss über weite Talmulden, enge Schluchten über Delémont bis ins Laufental.

Die Birs trennt nicht nur die Gemeinden Reinach und Arlesheim, sondern auch die beiden Halbkantone Baselland und Basel-Stadt. In Birsfelden bildet sich die Stadtgrenze, zwischen den beiden Kantonen. Nach rund 75 Kilometern mündet der Fluss beim Birsköpfli in den Rhein.

«Birs-Derby» zwischen FC Arlesheim und FC Reinach

Kims Ausflug endet an einem sehr persönlich geprägten Ort: Dem Fussballplatz des FC Arlesheim. Dort spielte Kim rund 13 Jahre. Der Sportplatz «In den Widen» hat aber auch schon weitaus bekanntere Fussballer herausgebracht. So lernten zum Beispiel Marco Streller und Beni Huggel  das Fussballspielen beim FC Arlesheim.

Der Fussballplatz liegt direkt an der Birs und somit unweit vom Wasser entfernt. Die Rivalität zwischen Reinach und Arlesheim wird deshalb auch «Birs-Derby» genannt.

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