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Jonas Omlin und Marcel Koller suchen Erklärungen zur desolaten FCB-Performance im Cornaredo. (Video: Telebasel)
Basel

FCB verliert Partie, Spieler und Nerven

Unschöne Szenen prägten die zweite Hälfte im Tessin. Marcel Koller und Jonas Omlin äusserten sich über die 1:2-Pleite.

Der FC Basel verliert nach einer desolaten zweiten Halbzeit verdient mit 1:2 gegen Lugano. Das Spiel war von Aggressionen, Missverständnissen und Frustration geprägt.

Für Aufreger sorgten in der zweiten Halbzeit mehrere Aktionen: die Rote Karte für Innenverteidiger Omar Alderete, die Verletzung Taulant Xhakas, bei der Basel minutenlang zu zehnt spielte, und die Entscheidungen des Schiedsrichters.

«Es ist komisch gepfiffen worden»

Marcel Koller zeigt sich ratlos nach der Partie. «Ich weiss nicht, wieso die Spieler die Nerven verloren hatten», kommentiert der Trainer die mentalen Aussetzer.

Dennoch vermutet er die teils diskutablen Entscheidungen des Schiedsrichters als Grund für die verlorenen Nerven: «Es wurde halt auch komisch gepfiffen, somit ist es schwierig, in die Spieler hineinzuschauen».

«Es war irgendein Missverständnis»

Der FCB kassierte den zweiten Treffer, als nur zehn rotblaue Akteure gespielt haben. Taulant Xhaka musste verletzt raus, ohne dass ein unmittelbarer Ersatz eingewechselt wurde.

Marcel Koller findet selbst keine genaue Erklärung, wieso mehrere Minuten nur zehn Basler auf dem Feld standen: «Es war irgendein Missverständnis. Es ging zu lange, das soll aber trotzdem keine Ausrede für das zweite Gegentor sein», meint der FCB-Trainer. «Ob verdient oder nicht, es ist eine Niederlage, also nicht das, was wir angestrebt haben», so der FCB-Trainer.

«Frust hat sich angestaut»

«Frust hat sich angestaut. Wir haben sehr offensiv gespielt, konnten aber keine Torchancen herausspielen. Dann fingen wir uns einen Konter ein, bei dem sich Tualant Xhaka verletzte. Es war ein Scheiss-Match», zeigt sich Jonas Omlin frustriert.

«Wenn man 90 Minuten lang probiert und nichts zustande bekommt, kommt irgendwann der Frust. Das sollte eigentlich nicht passieren, aber ist momentan so», meint der FCB-Schlussmann weiter.

Dieser Frust kostet Basel nicht nur drei Punkte, sondern auch Stammspieler wie Omar Alderete, der mit seiner roten Karte gegen Xamax gesperrt sein wird. Rotblau liegt auf dem 3. Platz, nun sechs Punkte hinter YB und acht hinter Leader St. Gallen.

3 Kommentare

  1. Fast die ganze Chefetage verhält sich wie wandelnde Schlaftabletten, auch der Trainer. Das überträgt sich zum grossen Teil auch auf die Spieler.Report

  2. Alles zieht sich wie ein roter Faden über die letzten Jahre und Monate durch den Club hindurch!
    Einmal hoch dann wieder runter – der Fisch stinkt vom Kopf ( Herr Burgener ) und da wird sich auch keine Ruhe und damit Leistung auf dem Platz mehr einstellen.
    Man kann nicht über Jahre hinweg gute und motivierte Spieler verkaufen oder gehen lassen und dann noch die Forderung stellen – Meister zu werden – ein Lacher ! Daher wäre sogar ein dritter Platz mit solch einer „Gurken Truppe“ Meisterlich. Wie an anderer Stelle bereits erwähnt, alles auf null – RE-START – und nächstes Jahr mit wirklich guten Leuten ( inkl. und vor allem in der Chef-Etage – denn so geht es nicht mehr weiter! ) bei null anfangen. So und in dieser Form hat kein Basler noch irgend einen Bezug zum Team des FCB – da wurde nun echt alles ( auch Emotionen ) in den Sand gesetzt – vielen Dank Herr Burgener – well done !
    Gruss aus BaselReport

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