So sah das 1:0 aus. (Bild: Keystone)
Basel

Der FCB versagt in Lugano auf ganzer Linie

Für FCB-Fans war das Spiel gegen Lugano keine schöne Angelegenheit. Mit dem 2:1 gelang den Tessinern ein historischer Sieg.

Die beiden Siege der letzten Woche waren beim FC Basel offenbar nur ein Strohfeuer. Im Auswärtsspiel gegen Lugano enttäuschte der FCB auf der ganzen Linie und verlor verdient 1:2. Alexander Gerndt und Filip Holender trafen für Lugano in der letzten halben Stunde.

Zwei Weitschüsse von Samuele Campo waren Dokument der Harmlosigkeit des FC Basel. In der 53. Minute schoss der Mittelfeldspieler knapp daneben, in der 86. Minute flog ein Freistoss von ihm aus grosser Distanz über das Tor.

Mehr kam vom FCB offensiv nicht, bis Stürmer Arthur Cabral in der 90. Minute der Anschlusstreffer zum 1:2 gelang. Für ein erfolgreiches Aufbäumen reichte danach die Zeit aber nicht mehr.

Bei der Verteidigung hapert es einfach

Weil die Basler vorne ohne Ideen und Qualität waren und hinten teilweise so schlecht verteidigten wie in den Spielen zuvor, standen am Ende die zweite Niederlage im vierten Meisterschaftsspiel seit dem Wiederbeginn und die fünfte Pleite im neunten Spiel seit der Winterpause.

Beim ersten Tessiner Treffer wurde Taulant Xhaka von Alexander Gerndt überlaufen, und beim 2:0 stand Filip Holender nach der Flanke von Numa Lavanchy fünf Meter vor dem Tor ganz frei.

Bei diesem zweiten Gegentreffer waren die Basler in Unterzahl, weil Captain Xhaka verletzt ausgeschieden und noch nicht ersetzt war. Routinier Fabian Frei und Verteidiger Silvan Widmer, der zu weit weg von Filip Holender stand, monierten dies unverhohlen bei Trainer Marcel Koller. Weshalb der Coach sein Team mehrere Minuten zu zehnt spielen liess, hatte im Basler Ensemble offenbar für grössere Verwirrung und Nervosität gesorgt.

Während Marcel Koller mit den Wechseln zu lange wartete, machte Luganos Maurizio Jacobacci alles richtig. Seine Joker Gerndt und Holender schossen sein Team zum Sieg. Ein Sieg, der schon fast eine historische Note hat. Es ist fast 20 Jahre her, dass Lugano letztmals ein Heimspiel gegen Basel gewann.

Notiz:

2 Kommentare

  1. Und zum wiederholten Mal muss Koller als Sündenbock für die Unfähigkeit der Spieler hinhalten.
    Sind den die überbezahlten und unmotivierten lSöldner nicht Fähig, 8 Minuten lang den eigenen Strafraum zu 10 zu verteidigen !Report

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Mehr aus dem Channel