Der Bundesrat will die Bürgschaftskredite der Unternehmen im Gesetz verankern. (Archivbild: Keystone)
Schweiz

Bundesrat will Bürgschaftskredite in Gesetz regeln

Von der Corona-Krise betroffene Unternehmen können bis Ende Juli 2020 Bürgschaftskredite beantragen. Der Bundesrat will das in einem ordentlichen Gesetz regeln.

Er möchte die bis am 25. September befristete Notverordnung ins ordentliche Recht überführen. Dazu hat er einen entsprechenden Gesetzesentwurf in die Vernehmlassung geschickt, wie er am Mittwoch mitteilte. Das Gesetz enthält Instrumente für die Missbrauchsbekämpfung und die Behandlung von Härtefällen.

Seit Ende März erhalten gebeutelte KMU rasch und unbürokratisch Zugang zu Bankkrediten, die von den vier anerkannten Bürgschaftsorganisationen verbürgt werden. Der Bund wiederum hat sich verpflichtet, die Organisationen für Verluste aus diesen Bürgschaften zu entschädigen.

Am 19. Juni waren rund 128’000 Kredite mit einem geschätzten Volumen von rund 15 Milliarden Franken verbürgt, wobei über 80 Prozent der Kredite an Kleinunternehmen mit weniger als zehn Vollzeitmitarbeitenden vergeben wurden, wie der Bundesrat schreibt.

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