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Der Telebasel News-Beitrag vom 30. Juni 2020.
Region

Die beiden Basel bereiten sich auf alle möglichen Corona-Szenarien vor

Droht ein erneuter Lockdown? Basel bereitet sich auf verschiedene Entwicklungen der Pandemie vor, denn die Verantwortung liegt nun bei den Kantonen.

Es ist die Frage, die allen unter den Nägeln brennt. Ist ein zweiter Lockdown absehbar? Beide Halbkantone versuchen alles mögliche, diesen zu verhindern.

Eine grosse Verantwortung, denn seit Montag ist klar, die Verantwortung liegt nicht mehr per se beim Bund. Die Kantone entscheiden künftig situativ über zu treffende Schutzmassnahmen.

Bevölkerung muss mitziehen

Der Kommunikationsleiter der Gesundheitsdirektion Baselland, Rolf Wirz, sagt, dass es nicht nur an den Kantonen liegt, ob ein zweiter Lockdown verhindert werden kann. «Es liegt auch sehr an der Bevölkerung, das zu verhindern. Durch das Einhalten der Abstandsregelung und der Hygienemassnahmen des BAG.»

Von vielen wird die Clubszene als Brandherd neuer Infektionen mit dem Coronavirus angesehen. Generiert dies effektiv ein Anstieg der Fallzahlen, will der Kanton Basel-Stadt reagieren. «Wir müssten dann überlegen, was der beste Weg ist. Müsste man die Maximalzahl verkleinern, müsste man eine Polizeistunde einführen, müsste man einzelne Clubs vielleicht ganz schliessen…», so der Gesundheitsdirektor Basel-Stadt Lukas Engelberger.

Contact Tracing als Mittel zum Zweck

Beim Stadtkanton setzt man auf Contact Tracing. Dafür gibt es sogar neue Arbeitsstellen, da die Rückverfolgung der Kontakte infizierter Personen sehr ernst genommen wird. Zusätzliche Arbeit, die sich aber lohne.

«Indem wir diese Personeninformationen haben, um das nachzuverfolgen, können wir, wenn uns ein positiver Fall gemeldet wird, diesen sofort kontaktieren und isolieren», so Engelberger über das Contact Tracing.

Keine Abneigung gegenüber Maskenpflicht

Eine weitere Massnahme, um die Verbreitung des Virus zu dämmen, wäre die umstrittene Maskenpflicht in der Öffentlichkeit. Beide Halbkantone sind nicht gegen eine Schutzmaskenpflicht. Wichtig hierbei wäre jedoch die Zusammenarbeit mit allen umliegenden Kantonen.

«Jetzt ist es immer noch auf freiwilliger Basis, aber wenn es denn soweit wäre, muss man das sicher unter den Kantonen abstimmen. Wir wären nicht gegen eine Maskenpflicht», so Rolf Wirz.

Und auch der Stadtkanton bestätigt, dass keine Abneigung zur Maskenpflicht, besonders im öffentlichen Verkehr bestehe. «Wenn wir sehen, dass die Empfehlungen nicht eingehalten werden, dann müsste man wohl auch dazu greifen», prophezeit Lukas Engelberger.

Vorsichtiger Blick in die Zukunft

Man sei auch weiterhin vorsichtig mit dem Blick in die Zukunft. «Wir schauen ein wenig in die Glaskugel. Es gibt verschiedene Szenarien, die eintreffen könnten. Wir wissen nicht, in welche Richtung es gehen wird», sagt Rolf Wirz

«Wir befürchten, dass nach den Ferien eine neue Welle auf uns zukommt», so Wirz weiter. Doch der Landkanton habe sich auf verschiedenste Szenarien vorbereitet.

So auch Basel-Stadt: «Dafür sind wir bereit. Für das sind wir organisiert. Das ist auch das, was ein Kanton jetzt kann und leisten muss», zeigt sich Gesundheitsdirektor Engelberger überzeugt.

4 Kommentare

  1. Maskenpflicht hin oder her. Nur wenn mans richtig macht. Ich kenne solche die eine Maske die ganze Zeit tragen. Willkommen Bakterien. Ausserdem bringts nichts, wenn nur einige sie tragen. Rücksicht ist auch ein solch Wort. Was ist das, kann man das Essen, stellen sich manch Menschen, andere wiederum schnüffeln dran und Pissen wie ein Hund drauf, weils nichts interessantes ist, und markieren den „Grossen“. Fakt ist, es muss ein Umdenken stattfinden. Ob Jung oder Alt! Sonst werden wir ewigs an dem Covid rummachen!Report

  2. Man sollte nicht lange überlegen über schliessungen von Bars und Club, auch Freudenhäuser und Etablissement sillte geschlossen werden. Solange bisdie Persinen die einen Lockdown hervorrufen zur Besinnung kommen.Report

  3. Da kann man sich ja schon mal bei den uneinsichtigen, vergnügungssüchtigen Idioten bedanken, die Tag und Nacht alles dafür tun, dass es wieder zum lockdown kommt!Report

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