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International

Arbeitslosigkeit in Eurozone steigt weiter nur leicht an

Das Coronavirus stellt die Schweiz und die Welt auf den Kopf. Hier im Ticker bleiben Sie über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden.
LiveDieser Artikel erneuert sich alle 30 Sekunden.
Coronavirus-Fall in Olten SO: 36 weitere Personen in Quarantäne

Im Fall der positiv auf Covid-19 getesteten Personen mit Besuchen in mehreren Bars und Restaurants in Olten SO sind weitere 36 Personen in Quarantäne geschickt worden. Insgesamt befinden sich nun rund 340 Personen in der zehntägigen Quarantäne.

Das Contract-Tracing-Team habe 13 weitere Personen aus den Restaurationsbetrieben kontaktiert, teilte die Staatskanzlei Solothurn am Donnerstag mit. Diese Personen seien mit der infizierten Person an einem Tisch gesessen. Sie hätten so den Sicherheitsabstand nicht einhalten können. Im Arbeitsumfeld der infizierten Person seien ausserdem 22 Personen unter Quarantäne gestellt worden.

Emmi will zusätzliche Lehrstellen anbieten

Emmi will mehr Lehrstellen anbieten. Trotz oder gerade wegen der schwierigen Situation auf dem Ausbildungsmarkt will Emmi Perspektiven bieten.

Mehr dazu hier.

Djokovics nächster Corona-Test negativ

Novak Djokovic und seine Frau Jelena sind bei neuen Tests negativ auf das Coronavirus getestet worden. Diese Mitteilung veröffentlichte die Kommunikations-Abteilung des Weltranglistenersten, der wie seine Frau symptomfrei ist und zuletzt in Belgrad in Isolation lebte.

Vor 10 Tagen war bei Djokovic nach der Adria-Tour das Coronavirus nachgewiesen worden. Der Serbe gehörte zu den Organisatoren der Adria Tour, die nach mehreren positiven Corona-Fällen abgebrochen worden war.

(Bild: Keystone)
Luxusimmobilien-Markt bekommt Corona-Krise langsam zu spüren

Die Corona-Krise wirkt sich je länger je mehr auch auf den Schweizer Immobilienmarkt aus. Vor allem Luxusliegenschaften sind davon betroffen. Ein klares Anzeichen dafür ist etwa die bereits deutlich gesunkene Anzahl an Transaktionen in diesem Segment.

Gemäss einer am Donnerstag veröffentlichten Studie der UBS sind Schweizer Luxusliegenschaften in den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres – hochgerechnet aufs Gesamtjahr – nur noch um 1,7 Prozent teurer geworden. Das ist deutlich weniger als die 6 Prozent im Vorjahr.

Ein hübsch gepflegter Garten einer Luxusimmobilie. (Bild: Keystone)

Da die Anzahl Transaktionen im Luxussegment generell eher tief ist, sind die Zahlen allerdings mit Vorsicht zu geniessen. Wieweit der Corona-Effekt bereits gespielt hat oder ob nicht vielmehr die Verlangsamung des Wirtschaftswachstums im letzten Jahr der Grund für die Verlangsamung des Preisanstiegs ist, wird sich erst im Laufe der Zeit zeigen.

BAG meldet 116 Neuinfektionen am Donnerstag

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 116 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Insgesamt gab es bisher 31’967 laborbestätigte Covid-19-Fälle, wie das Bundesamt für Gesundheit am Donnerstag mitteilte.

(Bild: Keystone)
Firmen rechnen wegen Covid-19 nicht mit tieferem Personalbestand

Schweizer Firmen rechnet laut einer Studie aufgrund der Covid-19-Krise nicht mit einem nachhaltig tieferen Personalbedarf. Knapp drei von vier Betrieben wollen bis Jahresende gar neues Personal einstellen.

Eine deutliche Mehrheit der vom Online-Netzwerk Xing befragten Schweizer Unternehmen (62%) rechnet damit, dass der Fachkräftemangel auch in den kommenden zwölf Monaten eine grosse Herausforderung darstellen wird. In Deutschland seien lediglich 53 Prozent und in Österreich 58 Prozent dieser Meinung, lautet ein Ergebnis der am Donnerstag veröffentlichten Umfrage.

Jedes vierte (26%) Schweizer Unternehmen glaubt zudem, dass der Personalbedarf in den nächsten zwölf Monaten ansteigen wird. 14 Prozent rechnen mit einem kurzfristigen Rückgang des Personalbedarfs, der sich auf absehbare Zeit aber wieder ausgleichen wird. Nur gerade 15 Prozent gingen von einen nachhaltig tieferen Bedarf an Mitarbeitenden aus.

Berghilfe unterstützt 41 Betriebe mit fast einer Million Franken

Die Schweizer Berghilfe unterstützt 41 Betriebe in den Bergen mit fast einer Million Franken, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise abzufedern. Über fünfzig Gesuche um finanzielle Unterstützung werden noch geprüft.

Der Betrag von 957’000 Franken soll den 41 Betrieben, deren Gesuche gutgeheissen wurden, noch diese Woche ausbezahlt werden, wie die Schweizer Berghilfe am Donnerstag mitteilte.

Insgesamt waren 97 Gesuche eingegangen. Die Kleinbetriebe, welche diese Gesuche gestellt haben, hatten gemäss Mitteilung in den vergangenen Jahren in die Zukunft investiert und dabei ihre Reserven aufgebraucht. Beim Ausbruch der Corona-Krise seien sie nun auf dem falschen Fuss erwischt worden.

51 offene Gesuche werde noch geprüft – eine nächste Auszahlung soll es in rund einem Monat geben. Fünf Gesuche seien abgelehnt worden, weil die Betriebe aus Sicht der Prüferinnen und Prüfer in der Lage seien, die Krise aus eigener Kraft zu überstehen.

Der Stiftungsrat der Schweizer Berghilfe hatte im Mai bis zu 4 Millionen Franken für Soforthilfe bewilligt.

Arbeitslosigkeit in Eurozone steigt trotz Corona weiter nur leicht

In der Eurozone bleibt der Anstieg der Arbeitslosigkeit in der Corona-Krise weiterhin überraschend schwach. Im Mai sei die Arbeitslosenquote im gemeinsamen Währungsraum auf 7,4 Prozent gestiegen, nach 7,3 Prozent im Monat zuvor, teilte das Statistikamt Eurostat am Donnerstag in Luxemburg mit.

(Bild: Keystone)

Analysten hatten im Schnitt mit einem deutlich stärkeren Anstieg auf 7,7 Prozent gerechnet. Die im April eingeführten Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben laut Eurostat zu einem starken Anstieg der Zahl der Anträge auf Arbeitslosenhilfe geführt. Allerdings suche ein grosser Teil derjenigen, die sich bei den Arbeitsämtern angemeldet hatten, nicht mehr aktiv nach einem Arbeitsplatz und falle daher aus der Arbeitslosenstatistik heraus.

Nach dem Tief im März bei 7,1 Prozent hat die Quote daher nur leicht zugelegt. Allerdings ist der kontinuierliche Rückgang der Arbeitslosigkeit in der Eurozone vorerst gestoppt. Seit dem Rekordhoch von mehr als 12 Prozent im Jahr 2013 hatte sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt bis zur Corona-Krise stetig verbessert.

Regierung erlässt Richtlinien für Schwimm- und Strandbäder

Sieben Quadratmeter Platz pro Besucher: Die Tessiner Regierung hat Richtlinien für den Besuch der Schwimm- und Strandbäder im Kanton erlassen. Die Umsetzung dieser Vorgaben ist jedoch unterschiedlich.

(Bild: Keystone)
Jazz Festival Willisau findet wegen Corona doch nicht statt

Das Jazz Festival Willisau 2020 findet doch nicht statt. Die Corona-Auflagen des Bundes seien nicht kompatibel mit der Idee, wie der Anlass vom 26. bis 30. August hätte über die Bühne gehen sollen, teilten die Veranstalter am Donnerstag mit.

Das Problem sei nicht die Besucherobergrenze von 1000 Personen, sondern die Forderung nach Sektoren mit separaten Zu- und Abgängen für 300 Personen, um den geforderten Tracing-Radius einzuhalten. Das Jazz Festival Willisau sei ein offener Ort des Austausches und der Begegnung, es könne keine Sektoren bilden, wird Troxler zitiert.

(Bild: Keystone)

Das Jazz Festival Willisau 2021 findet vom 1. bis 5. September 2021 statt. Die letztjährige Auflage des Traditionsanlasses im Luzerner Hinterland hatten rund 5000 Personen besucht. Damit war die Zuschauerzahl wieder gestiegen, nachdem sie zuvor eingebrochen war.

Zahl der Fälle in Südafrika steigt rasant an

In Südafrika steigt die Zahl der Corona-Infektionen rasant an. Innerhalb eines Tages meldeten die Behörden nach den letzten verfügbaren Zahlen 8124 neue Fälle sowie 92 Todesfälle.

(Bild: Keystone)

Nach der Westkap-Provinz mit Kapstadt als Zentrum entwickelt sich nun das Wirtschaftszentrum rund um Johannesburg zur Schwerpunktregion. Die Provinz Gauteng stellt jetzt mit 45.944 Fällen knapp 29 Prozent aller landesweiten Fälle, die Westkap-Provinz kommt mit 64.377 Fällen auf 40,4 Prozent. Insgesamt hat Südafrika nach den letzten verfügbaren Zahlen 159.333 Covid-19-Fälle verzeichnet.

Neuseelands Gesundheitsminister tritt nach Corona-Fauxpas ab

Nach einer Serie von Fehltritten im Zusammenhang mit den Corona-Regeln hat Neuseelands Gesundheitsminister David Clark seinen Rücktritt erklärt.

Ihm sei zunehmend klar geworden, dass sein Verbleib in diesem schwierigen Amt von der Strategie der Regierung im Kampf gegen die Pandemie ablenke, sagte er am Donnerstag in einer überraschend einberufenen Pressekonferenz. Premierministerin Jacinda Ardern bestätigte, dass sie Clarks Rücktritt annehme.

(Bild: Keystone)

Noch im April hatte sie dies abgelehnt, nachdem Clark zweimal gegen Corona-Regeln verstossen hatte und schon damals seinen Rücktritt anbot.

Clark war unter anderem mit seiner Familie trotz der damals geltenden Ausgehbeschränkungen zum Strandurlaub aufgebrochen. Zudem hatte er ebenfalls während des Lockdowns eine Mountainbike-Tour unternommen. In den zurückliegenden Wochen gab es ferner Kritik wegen seiner Quarantäne-Politik, mit der Neuseeland das Virus fernhalten wollte. Bildungsminister Chris Hipkins werde das Amt des Gesundheitsministers bis zu Wahl im September mit übernehmen, sagte Ardern.

Corona-Neuinfektionen in Israel klettern auf Rekordwert

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Israel hat einen neuen Höchstwert erreicht. Wie das Gesundheitsministerium am späten Mittwochabend mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 868 neue Fälle registriert.

Das ist der höchste Ein-Tages-Wert, der in Israel seit dem Ausbruch der Pandemie registriert wurde. Der bisherige Höchstwert stammt mit 819 vom 3. April.

Brian Hook (L) und Minister Benjamin Netanyahu. (Bild: Keystone)

In der Nacht zum Donnerstag wurden daher neue Beschränkungen verkündet. Verschiedene Viertel in Lod bei Tel Aviv sowie in der Hafenstadt Aschdod sollten für mindestens eine Woche abgeriegelt werden. Auch in den Palästinensergebieten soll von Freitag an ein fünftägiger Lockdown in Kraft treten.

USA melden erstmals über 50.000 Corona-Neuinfektionen an einem Tag

In den USA sind erstmals seit Beginn der Pandemie mehr als 50.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus an einem Tag verzeichnet worden.

(Bild: Keystone)

Damit haben die Infektionszahlen einen neuen Höchststand erreicht, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität vom Donnerstagmorgen hervorgeht. Den Zahlen zufolge sind am Mittwoch rund 50.700 Neuinfektionen gemeldet worden. Die «Washington Post» zählt sogar rund 52.800 Fälle.

USA kämpfen gegen Neuinfektionen an – Trump: Virus wird verschwinden

Mehrere US-Bundesstaaten setzen angesichts des rapiden Anstiegs der täglichen Neuinfektionen ihre Anstrengungen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus fort. Kalifornien und Michigan nahmen am Mittwoch Lockerungen zurück, Pennsylvania führte eine Maskenpflicht ein. US-Präsident Donald Trump glaubt indes weiter an das Verschwinden des Virus. Mehr dazu hier.

(Bild: Keystone)
Djokovic spendet in Corona-Krise 40'000 Euro an Novi Pazar

Novak Djokovic hat mehr als 40’000 Euro an die schwer von der Corona-Pandemie getroffene Stadt Novi Pazar in Serbien gespendet. Der Tennis-Star hatte es bei einer von ihm organisierten Tennistour an Vorsicht fehlen lassen.

Wie der serbische Sender SportKlub TV am Mittwoch berichtete, soll das Geld den Behörden in der südwestserbischen Stadt im Kampf gegen das neuartige Coronavirus helfen. Ende Juni hatte die Stadtregierung von Novi Pazar den Notstand ausgerufen.



Serbien hatte die Corona-Pandemie zunächst mit strengen Massnahmen unter Kontrolle gebracht. Inzwischen sieht sich das Land jedoch mit einer neuen Ansteckungswelle konfrontiert. Täglich werden derzeit mehr als 200 Neuinfektionen registriert. Seit Beginn der Pandemie wurden landesweit fast 15’000 Corona-Infektionen und 281 Todesfälle gemeldet.

FC St.Gallen-Stürmer testet positiv

Ein Spieler des FC St. Gallen ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Stürmer Boris Babic war aus familiären Gründen nach Serbien gereist.



Boris Babic wurde nach seiner Rückkehr in die Schweiz getestet. Er befindet sich nun für vierzehn Tage in häuslicher Quarantäne. Einer Mitteilung seines Vereins zufolge zeigt Babic keine Symptome. Der Spieler habe seit seiner Heimkehr keine Kontakte mit anderen Spielern, Trainern oder Staff gehabt. Er werde von den Mannschaftsärzten betreut. Boris Babic befindet sich nach einem Kreuzbandriss im Aufbautraining und gehört damit zur Zeit nicht zum Trainings- und Spielkader.

Schweizer Banken haben Corona-Krise laut Finma-Chef gut gemeistert

Die Schweizer Banken haben die Corona-Krise bisher gut gemeistert. «Übers Ganze gesehen sind wir zufrieden», sagte Mark Branson, der Direktor der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (Finma), im Interview mit der «Handelszeitung» (Ausgabe vom Donnerstag). Die unterbruchfreie Weiterführung der Dienstleistungen während der Krise «grenzt fast an ein Wunder».

(Bild: Keystone)

Kein Kunde habe temporär den Zugriff auf seine Konten verloren. Im März habe das Schweizer Bankensystem unter grosser Anspannung gestanden. Die Belegschaften habe man ins Home Office geschickt. Dennoch seien die Bankgeschäfte weiter gelaufen. Auch stand der internationale Dollar-Handel am 9. März kurz vor dem Kollaps: «Es kam mit dramatischer Geschwindigkeit zu Engpässen im Bereich der Liquidität, denn viele Firmen zogen schnell ihre Kreditlinien».

Die Gretchenfrage aus seiner Sicht sei aber gewesen, wie solvent die Realwirtschaft sei und wie die Wirkung der Krise auf die Banken ausfälle. «Klar war: Die Firmenbilanzen werden unter Druck kommen und die Kreditverpflichtungen gegenüber den Banken leiden», sagte Branson.

Chile verlängert Corona-Quarantäne

Angesichts der weiter steigenden Infektionen mit dem Coronavirus hat die chilenische Regierung die strengen Ausgangsbeschränkungen in Teilen des südamerikanischen Landes erneut verlängert. Die Quarantäne für den Ballungsraum rund um die Hauptstadt Santiago de Chile sowie einige weitere Bezirke im Rest des Landes gelte noch mindestens bis Ende kommender Woche, teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch mit. In den betroffenen Gebieten lebt mehr als die Hälfte aller Chilenen.

Bislang haben sich in Chile 282’043 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Damit liegt Chile nach Brasilien und Peru an dritter Stelle in Südamerika. 5’753 Patienten sind im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Viele Krankenhäuser haben ihre Belastungsgrenze bereits erreicht.

(Bild: Keystone)
Nach Verkündung der Maskenpflicht im ÖV: Masken teils bereits ausverkauft

Der Bundesrat hat entschieden, dass ab Montag im Öffentlichen Verkehr in der ganzen Schweiz Maskenpflicht gilt. Kurze Zeit später hatten erste Filialen bereits keine Masken mehr. So z.B. Coop City am Zürcher Bellevue. «So einen Run habe ich noch nie erlebt», sagt eine Coop-Angestellte gegenüber «Blick».

Nachschub wird es erst wieder am Freitag geben. Auch ein Coop-Kunde freut sich, dass er gerade noch die letzte Packung der Bundes-Schutzmasken erwischt hat. «Jetzt gibt es hier nur noch Stoffmasken, das wäre nichts für mich», meint er gegenüber «Blick».

Dabei wurden Schutzmasken sowie auch Desinfektionsmittel vor wenigen Tagen noch zu Spottpreisen verscherbelt. Dies wird sich wohl in den nächsten Tagen aber wieder ändern. Gut möglich, dass Masken in den meisten Filialen ausverkauft sein werden und erst neue Masken nachbestellt werden müssen.

(Bild: Keystone)
Luxemburg nimmt Lockerungen zurück

Angesichts einer Reihe von neuen Coronavirus-Infektionen nimmt Luxemburg einen Teil seiner Lockerungen wieder zurück. Für Treffen von mehr als 20 Menschen sollen die bisher geltenden Abstandsempfehlungen durch verbindliche Vorschriften ersetzt werden, teilte der luxemburgische Premierminister Xavier Bettel mit.

Am Mittwoch habe es bei knapp 6’000 Tests 46 Neuinfektionen gegeben. «Diese Zahlen sind nicht alarmierend, aber wir müssen verhindern, dass wir in der Zukunft eine Verschlechterung der Lage bekommen.» Bei den Neuinfizierten handele es sich vor allem um jüngere Leute.

Ermutigende Impfstoff-Zwischenresultate bei Pfizer und Biontech

Auf der Suche nach einem Impfstoff gegen das neue Coronavirus sind das Mainzer Biopharma-Unternehmen Biontech und der US-Konzern Pfizer zumindest einen gewissen Schritt vorangekommen. Bei Tests in den USA entwickelten Probanden wirksame Antikörper gegen den Erreger Sars-CoV-2. Das teilten Biontech und Pfizer am Mittwoch gemeinsam mit. Unklar ist noch, ob diese Antikörper tatsächlich vor einer Infektion mit Sars-CoV-2 schützen.

Mehrere Experten bewerteten die Ergebnisse positiv. Der Immunologe Bernhard Fleischer, ehemaliger Direktor des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin, sagte, die Ergebnisse seien „sehr bemerkenswert“. Er würde davon ausgehen, mit dem Impfstoff vor einer Infektion mit dem Coronavirus geschützt zu sein. Erwiesen sei das aber noch nicht.

Mit den bereits erfolgten und sich nun anschliessenden Tests wollen Biontech und Pfizer die richtige Dosis für einen möglichen Impfstoff herausfinden. Es muss auch eine Auswahl getroffen werden, mit welchen Impfstoffkandidaten in einer grossangelegten, globalen Studie mit über 30 000 gesunden Probanden gearbeitet wird. Die könnte – sofern sie von den Behörden genehmigt wird – im späten Juli 2020 beginnen.

Noch sei BNT 162b1 in keinem Land der Welt für den Gebrauch zugelassen, betonten Biontech und Pfizer. Sollte der Impfstoff aber zugelassen werden, planen die Firmen, bis Ende dieses Jahres bis zu 100 Millionen Impfstoffdosen und bis Ende kommenden Jahres möglicherweise mehr als 1,2 Milliarden Dosen herstellen zu können.

Ein weiterer Impfstoff gegen Covid-19 könnte bald an einer grösseren Menge Menschen getestet werden. (Symbolbild: Keystone)
Bundesrat will Schulden ohne Sparpakete und Steuererhöhungen tilgen

Die Corona-Krise könnte ein Loch von bis zu 35 Milliarden Franken in die Bundeskasse reissen. Finanzminister Ueli Maurer zeigte sich jedoch zuversichtlich: «Wir werden mit einem blauen Auge davonkommen», sagte er am Mittwoch vor den Bundeshausmedien.

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Unia fordert gratis Masken für Pendler

Nach den Lockerungen der Covid-Massnahmen nehmen die Ansteckungen wieder exponentiell zu. Damit steigt auch die Gefährdung im öffentlichen Verkehr.

Die Unia begrüsst die Verstärkung des Schutzes von Arbeitnehmenden auf dem Arbeitsweg; fordert aber, dass Bund und Kantone Schutzmasken für ÖV-Pendler und Pendlerinnen gratis abgeben.

Bundesrat federt Verluste von ÖV mit 800 Millionen Franken ab

Der Bundesrat federt die grossen finanziellen Verluste von öffentlichem Verkehr und Schienengüterverkehr mit 800 Millionen Franken ab. Er hat die Vernehmlassung zur erforderlichen Gesetzesanpassung eröffnet.

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(Bild: Keystone)
Bundesrat verlängert Entschädigung von Kurzarbeit

Firmen können länger als geplant Kurzarbeitsentschädigung beantragen. Der Bundesrat hat am Mittwoch die Höchstbezugsdauer von zwölf auf achtzehn Monate verlängert. Damit will die Regierung einem weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit entgegenwirken.

Mit der Massnahme können durch die Corona-Pandemie gebeutelte Unternehmen für ihre Beschäftigten weiterhin von staatlicher Unterstützung bei der Kurzarbeit profitieren. Die entsprechende Verordnung gilt ab Anfang September bis Ende 2021. Bislang konnten Unternehmen während maximal zwölf Monaten innerhalb von zwei Jahren Kurzarbeitsentschädigung geltend machen.

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(Bild: Keystone)
Coronakrise könnte Schweizer Tourismus 30 Milliarden kosten

Die 31 Milliarden Franken entsprechen 5 Prozent des schweizerischen Bruttoinlandproduktes (BIP), wie aus den am Mittwoch von der Uno-Konferenz für Handel und Entwicklung (Unctad) publizierten Schätzungen hervorgeht. Weltweit würde der Ausfall 4 Prozent des BIP ausmachen. Weltweit geht die Uno für den Tourismus von einem 3-Billionen-Loch aus.

Untersucht wurden drei Szenarien: eine Dauer der Einschränkungen von vier, acht oder zwölf Monaten. Für den Schweizer Tourismus ergibt das im besten Fall mindestens 11 Milliarden weniger Einkünfte bei vier Monaten und schlimmstenfalls bis zu 31 Milliarden weniger bei 12 Monaten.

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Corona-Pandemie kostet Universitätsspitäler 356 Mio. Franken

Die Unispitäler haben in der Coronapandemie eine zentrale Rolle gespielt. Sie haben aber hohe Kosten zu tragen.

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(Bild: Keystone)
Bundesrat ordnet Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr an

Nach der Aufhebung der Massnahmen zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie seien wieder mehr Menschen mit dem öffentlichen Verkehr unterwegs, schreibt der Bundesrat in einer Mitteilung. Dabei könne der empfohlene Abstand oft nicht eingehalten werden.

Die Maskenpflicht gilt für Personen ab zwölf Jahren. Sie gilt in Zügen, Trams und Bussen, Bergbahnen, Seilbahnen und auf Schiffen. Bisher galt im öffentlichen Verkehr die dringende Empfehlung, zu Stosszeiten eine Maske zu tragen. Diese wurde aber wenig befolgt, wie der Bundesrat schreibt.

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(Bild: Keystone)
Zürcher Clubs haben ab Freitag ID-Pflicht

In Zürcher Clubs müssen Besucherinnen und Besucher neu ihre Identitätskarte vorweisen und ihre Handynummer überprüfen lassen. So soll sichergestellt werden, dass Contact Tracing im Falle einer möglichen Corona-Ansteckung möglich ist.

Der Kanton Zürich reagiert mit den schärferen Vorschriften auf die bekannt gewordenen Fälle von «Superspreader-Events». Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli (SVP) gab die Neuerungen am Mittwochnachmittag bekannt.

Die Zürcher Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli greift durch: Clubs müssen ab Freitag die IDs und Handynummern der Besucher kontrollieren. (Archivbild: Keystone)
Maskenpflicht im ÖV? Bundesrat informiert um 15 Uhr

Der Bundesrat diskutiert an seiner Sitzung vom Mittwoch unter anderem über die Einführung einer Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr. Um 15 Uhr werden Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga, Gesundheitsminister Alain Berset, Wirtschaftsminister Guy Parmelin und Finanzminister Ueli Maurer über die neusten Entscheide zur Bewältigung der Corona-Krise informieren.

Telebasel überträgt die Medienkonferenz ab 15 Uhr im TV und online.

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Starker Anstieg: 137 Neuinfektionen in der Schweiz seit gestern

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 137 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Insgesamt gab es bisher 31’851 laborbestätigte Covid-19-Fälle, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch mitteilte.

Die 137 Fälle stellen mehr als eine Verdoppelung der am Dienstag gemeldeten 62 Neuinfektionen dar. Am Montag waren dem BAG noch 35 neue Ansteckungen gemeldet worden.

Mehr zu den neusten Ansteckungszahlen hier.

Universitätsspitäler würden Maskentragpflicht begrüssen

Die Universitätsspitäler haben in der Coronapandemie eine zentrale Rolle gespielt. Das betonen am Mittwoch ihre Direktoren an einer Medienkonferenz. Die Pandemie sei noch nicht vorbei, warnt Uwe E. Jocham, Direktionspräsident der Berner Inselgruppe. Er begrüsse eine Maskentragpflicht im öffentlichen Verkehr.

(Video: Keystone-SDA/Silva Schnurrenberger)

Coronavirus-Fall in Olten SO: 300 Personen müssen in Quarantäne

Eine nachträglich auf Covid-19 positiv getestete Person hat an diesem Wochenende im Kanton Solothurn mehrere Bars und Clubs besucht. Das Contact-Tracing-Team bearbeitet den Fall und identifiziert alle engen Kontaktpersonen. Für rund 300 Personen wurde eine zehntägige Quarantäne angeordnet.

Die am Dienstagabend positiv getestete Person hatte über das Wochenende verschiedene Bars, Restaurants und Clubs in Olten besucht, wie die Staatskanzlei Solothurn am Mittwoch mitteilte. Die Person habe sich über eine Drittperson angesteckt, deren Infektion bis zum Fall Spreitenbach AG zurückverfolgt werden könne.

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Berset beantragt Maskenpflicht im ÖV

An der letzten ordentlichen Bundesratssitzung vor den Sommerferien hat Gesundheitsminister Alain Berset den Antrag gestellt, eine Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr einzuführen, Das berichtet der «Tages-Anzeiger» am Mittwoch. Der Bundesrat solle demnach bereits ab der Nacht auf Donnerstag eine solche Maskenpflicht anordnen. Sie soll in der ganzen Schweiz gelten.

Stimmt der Bundesrat an seiner heutigen Sitzung Bersets Antrag zu, sollen das Zugpersonal, die Bahnpolizei und die verschiedenen Polizeikorps die Einhaltung überprüfen.

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Müssen bald alle Fahrgäste in der Schweiz eine Maske tragen? Der Bundesrat berät an seiner Sitzung am Mittwoch über ein Obligatorium. (Bild: Keystone)
Auch Zürcher Club Plaza hat Corona-Fall

Schon wieder ein Corona-Fall aus dem Zürcher Nachtleben: Nach dem Superspreader-Event im Flamino Club ist nun auch der berühmte Plaza Club betroffen. Eine Person sei nach ihrem Besuch am Freitagabend positiv auf das Coronavirus getestet worden, bestätigt Plaza-Geschäftsführer Chris Angst am Mittwoch gegenüber «20 Minuten».

Innert einer Stunde sei die Gästeliste mit den Kontaktangaben an die Gesundheitsdirektion übergeben worden, so die Plaza-Betreiber. Die Qualität der Daten sei gut. «Wir haben die ID kontrolliert und die E-Mail-Adresse musste bestätigt werden», sagt Angst. Bis jetzt seien keine weiteren Ansteckungen unter den Gästen bekannt.

Gegeüber dem Medium berichteten mehrere Leser, dass sie nach dem Besuch am Freitagabend im Plaza eine SMS der Kantonsärztin erhalten hätten. In einer darauffolgenden E-Mail schrieb der Kantonsärztliche Dienst dann: «Sie hatten in der Nacht vom 26.6.2020 auf den 27.6.2020 möglicherweise Kontakt zu einer an Covid-19 erkrankten Person. Es ist nicht auszuschliessen, dass sie dem neuen Coronavirus ausgesetzt waren und sich angesteckt haben.»

Bereits im März mussten sich im Plaza Club die Besucher mit ihrer ID und einem Telefon ausweisen, um Einlass zu erhalten. (Bild: Keystone)
Lokal in Olten SO meldet mit Coronavirus infizierten Gast

Ein Lokal in Olten SO hat am Dienstagabend bekanntgegeben, dass ein Gast, der das Lokal besucht hatte, positiv auf das Coronavirus getestet worden sei. Die Betreiber baten daher alle Personen, die am 27. Juni im Lokal waren, sich in Quarantäne zu begeben.

Die Verantwortlichen wollen nun die Anwesenheitsliste bei den Behörden einreichen, wie sie am Dienstagabend auf Facebook mitteilten. Sie stellten zudem für Mittwoch weitere Informationen in Aussicht. Es handelt sich um den Terminus Club, der auch ein Restaurant und eine Bar betreibt.

Pandemie erhöht Risiko der Genitalverstümmelung für Millionen

Die Coronavirus-Pandemie macht einem Bericht der Vereinten Nationen zufolge Fortschritte beim Kampf gegen Kinderehen und Genitalverstümmelungen zunichte. Wenn die dagegen ankämpfenden Projekte noch weitere Monate brach lägen, könnten im kommenden Jahrzehnt rund 13 Millionen Mädchen zusätzlich zwangsverheiratet werden und 2 Millionen Mädchen zusätzlich zur Genitalverstümmelung gezwungen werden, hiess es in einem am Dienstag vom Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) in New York veröffentlichten Bericht.

Die UN kann wegen Corona ihre Projekte nicht fortführen. (Archivbild: Keystone)
Afrika-Cup auf Januar 2022 verschoben

Der Afrika-Cup in Kamerun ist wegen der Coronavirus-Pandemie um ein Jahr verlegt worden. Das Turnier soll nun im Januar 2022 ausgetragen werden. Das gab der Kontinentalverband CAF bekannt.

Die genauen Termine für die Endrunde und die Qualifikationsspiele sind noch nicht bekannt. 2021 war die Endrunde für die Zeit vom 9. Januar bis zum 6. Februar vorgesehen.

Erst Anfang des Jahres war der Afrika-Cup wegen der besseren Wetterverhältnisse wieder zurück in die Wintermonate verlegt worden. 2019 wurde noch im Sommer gespielt, damit man besser mit dem Spielplan der grossen europäischen Ligen harmonieren konnte.

Experte Fauci warnt: Den USA drohen 100 000 Neuinfektionen pro Tag

Einer der führenden Corona-Experten der US-Regierung hat angesichts der rapiden Zunahme der Neuinfektionen im Süden des Landes vor einer dramatischen Zuspitzung der Pandemie gewarnt. Falls der Anstieg in den betroffenen Bundesstaaten nicht unter Kontrolle gebracht werden könne, seien landesweit bald bis zu 100’000 Neuinfektionen pro Tag vorstellbar, warnte der Immunologe Anthony Fauci am Dienstag bei einer Anhörung im Senat.

Zuletzt gab es in den USA rund 40’000 Neuinfektionen pro Tag – mehr als an den meisten Tagen der Hochphase der Pandemie im April.

Die Pandemie könne derzeit nur eingedämmt werden, wenn die Menschen in der Öffentlichkeit konsequent Masken trügen und auf ihren Sicherheitsabstand achteten, sagte Fauci, der Direktor des nationalen Instituts für Allergien und Infektionskrankheiten ist.

Anthony Fauci ahnt Schlimmes. (Bild: Keystone)
Airbus streicht weltweit 15'000 Stellen

Der Flugzeugbauer Airbus will wegen der Luftfahrt-Krise weltweit 15’000 Stellen streichen. Allein in Deutschland sollen etwa 5100 Stellen betroffen sein, teilte der Flugzeugbauer mit Schaltzentrale im französischen Toulouse am Dienstagabend mit

Ausserdem will Airbus 5000 Stellen in Frankreich, 900 in Spanien, 1700 in Grossbritannien und 1300 an weiteren weltweiten Standorten streichen. Die Einzelheiten dieses Plans müssten noch mit den Sozialpartnern abgestimmt werden. In Deutschland sollen von den Streichungen auch Stellen der Airbus-Tochter Premium Aerotec mit Sitz in Augsburg betroffen sein.

Die Branche befinde sich in einer beispiellosen Krise, hiess es in einer Mitteilung. Es werde erwartet, dass sich der Luftverkehr nicht vor 2023 erholen werde und möglicherweise erst 2025 wieder auf dem Niveau von vor Corona sein werde.

Ein Schritt vor und zwei zurück in England

In weiten Teilen Englands könnte Medienberichten zufolge wieder eine Verschärfung der Kontaktbeschränkungen in der Corona-Krise drohen. In insgesamt 36 Städten und Regionen stiegen die Covid-19-Fälle wieder an, berichtete am Dienstag der Telegraph.

In Leicester sind, als erste Stadt in England, bereits Lockerungen der Pandemie-Massnahmen wieder zurückgenommen worden. Um die Massnahmen durchzusetzen, ist auch eines Gesetzesänderung geplant.

Den genauen Ursachen für den Anstieg müsse noch auf den Grund gegangen werden, sagte der britische Gesundheitsminister Matt Hancock am Dienstag der BBC. Er schloss Faktoren wie Armut, Sprachprobleme und eine hohe Zahl von Mitgliedern in Haushalten nicht aus.

Man empfehle den Menschen in Leicester, zu Hause zu bleiben so viel sie können, und rate von allen nicht dringend notwendigen Reisen von und nach Leicester ab, hatte Hancock am Montag im Parlament mitgeteilt. Geschäfte und Schulen müssten wieder schliessen.

Leicester macht die Lockerungen rückgängig. (Bild: Keystone)
Steckte sich der Superspreader in Belgrad an?

In der Tesla-Bar in Spreitenbach haben sich 20 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Laut einer anonymen Quelle war ein Teilnehmer zuvor in Belgrad. Die Aargauer Kantonsärztin Yvonne Hummel bestätigte gegenüber, dass sich unter den Infizierten auch Personen befinden, die kürzlich aus dem Ausland in die Schweiz eingereist sind.

Ski-WM könnte doch stattfinden

Die alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Cortina d’Ampezzo werden möglicherweise doch, wie geplant, im nächsten Winter stattfinden.

Die Organisatoren ersuchten den Weltverband FIS jüngst, die WM um ein Jahr auf 2022 zu verschieben, um die Gefahren wegen der Corona-Pandemie zu verringern. Noch sei kein Beschluss gefallen, aber es zeichne sich ab, dass die FIS den Antrag ablehnen werde, berichtete die italienische Nachrichtenagentur ANSA am Dienstag. In dieser Woche wird ein Entscheid erwartet.

Der italienische Verbandspräsident Flavio Roda hatte bereits am Montagabend gesagt, dass die Situation geprüft werde. Er erinnerte dabei auch daran, dass 2022 schon die Winterspiele in Peking anstehen und es deshalb organisatorische Schwierigkeiten geben könnte. Etliche Athletinnen und Athleten hatten sich gegen einen Winter mit zwei Grossereignissen ausgesprochen.

Cortina fürchtet, im kommenden Februar nicht ausreichend auf mögliche Folgen der Corona-Krise vorbereitet zu sein. Bereits in diesem Jahr musste das Weltcup-Finale als WM-Generalprobe abgesagt werden. Sollte dies 2021 auch nötig werden, bedeute das einen grossen finanziellen Schaden. Für 2022 erhofften sich die Veranstalter bessere Vorkehrungen und möglicherweise bereits einen Impfstoff.

Tönnies gibt Amt bei Schalke ab

Clemens Tönnies tritt von seinem Amt als Aufsichtsratsvorsitzender beim Bundesligisten Schalke 04 zurück. Der 64-Jährige war nach Corona-Fällen in seinem Fleisch-Unternehmen zuletzt massiv in die Kritik geraten. Wegen unvorteilhafter Äusserungen über Afrika hatte es schon zuvor Gegenwind gegen seine Person gegeben.

Mehr zu Clemens Tönnies‘ Rücktritt lesen Sie hier.

Der Druck ist zu gross geworden: Clemens Tönnies (64) legt alle seine Ämter beim FC Schalke 04 nieder. (Bild: Keystone)
Lichter im Amsterdamer Rotlichtviertel gehen wieder an

Im Amsterdamer Rotlichtviertel gehen die Lichter wieder an. Ab Mittwoch dürfen nach einem Beschluss der Regierung alle Sexarbeiter im Land wieder uneingeschränkt ihrem Gewerbe nachgehen.

Die Interessenvereinigung der Sexarbeiter in Amsterdam zeigte sich erleichtert. «Es wird Zeit, dass wieder Leute kommen. Unser Geld ist alle», sagte Felicia Anna, die Vorsitzende von Red Light United der Nachrichtenagentur ANP.

Die Amsterdamer Wallen, wie das Rotlichtviertel genannt wird, sind weltberühmt und eine der grössten Touristenattraktionen. Die Prostituierten bieten hier im ältesten Teil der Grachtenstadt offen in Fenstern ihre Dienste an. Mitte März waren die roten Lichter aber im Zuge der Corona-Krise gelöscht worden. Die Gassen und Grachtenufer waren fast vier Monate lang gespenstisch leer. Normalerweise flanieren dort rund 35’000 Besucher am Tag.

Im Amsterdamer Rotlichtviertel gehen die Lichter wieder an. (Symbolbild: Unsplash)
US-Hersteller setzt Preis für Remdesivirc

In der Coronavirus-Pandemie hat das US-Biotech-Unternehmen Gilead Sciences den Preis für den Wirkstoff Remdesivir für den US-Markt festgelegt. Eine fünftägige Behandlung mit Remdesivir werde bei Bestellung durch die US-Regierung 2340 Dollar (etwa 2000 Euro) pro Patient kosten, schrieb Gilead-Chef Daniel O’Day am Montag in einem offenen Brief. Dieser Nettobetrag sei auch für Deutschland geplant, sagte der Sprecher von Gilead Sciences in Deutschland, Martin Flörkemeier, am Dienstag. Derzeit sei Remdesivir als reines Krankenhausprodukt gedacht. Das System sehe keine unterschiedlichen Preise für gesetzliche und private Kassen vor.

In den USA ist der Preis für private Krankenversicherungen laut O’Day hingegen etwa um ein Drittel höher. Bei diesen Preisen hätten seiner Einschätzung nach alle Menschen Zugang zu dem Wirkstoff. Für bedürftigere Länder werde es generische Versionen des Medikaments mit geringerem Preis geben.

Boris Johnson kündigt milliardenschweres Konjunkturpaket an

Der britische Premierminister Boris Johnson hat am Dienstag ein milliardenschweres Konjunkturpaket angekündigt, um die von der Corona-Pandemie gebeutelte Wirtschaft in Schwung zu bringen. Kurzfristig will die Regierung demnach fünf Milliarden Pfund (umgerechnet rund 5,9 Milliarden Franken) in den Bau und die Sanierung von Krankenhäusern, Strassen und Schulen stecken, wie Johnson in einer Rede in der mittelenglischen Stadt Dudley ankündigte.

In den kommenden acht Jahren sollen 12 Milliarden Pfund (rund 14 Milliarden Franken) in die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum fliessen. Die Regierung sei «entschlossen, diese Krise zu nutzen, um die grossen ungelösten Herausforderungen dieses Landes aus den vergangenen drei Jahrzehnten anzugehen», so der konservative Politiker.

Der britische Premierminister Boris Johnson will das Land mit einem milliardenschweren Konjunkturpaket aus der Krise führen. (Bild: Keystone)
Skandinavische Fluglinie SAS erhält Milliarden-Unterstützung

Der Rettungsplan für die skandinavische Fluggesellschaft SAS in der Corona-Krise steht. Im Gegenzug zur Finanzspritze von rund 12 Milliarden schwedischen Kronen (1,2 Milliarden Franken) muss das Unternehmen in den nächsten Jahren allerdings seine Betriebskosten deutlich senken und 5000 Arbeitsplätze abbauen, wie es am Dienstag in Stockholm mitteilte.

Ein Grossteil des Geldes kommt von den beiden grössten Anteilseignern, den Regierungen von Schweden und Dänemark. Auch der drittgrösste Aktionär, die Knut and Alice Wallenberg Foundation, unterstützt die Rettung.

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS  erhält eine Finanzspritze von rund 12 Milliarden schwedischen Kronen. (Bild: Keystone)
Zukunft der US-Wirtschaft «aussergewöhnlich ungewiss»

Die Entwicklung der US-Wirtschaft ist nach Einschätzung von US-Notenbankchef Jerome Powell angesichts der Coronavirus-Krise äusserst schwer absehbar. Der Ausblick sei «aussergewöhnlich ungewiss».

Dies sagte Powell laut einem vorab veröffentlichten Redetext für eine Kongressanhörung am Dienstag. Die weitere Entwicklung hänge zu grossen Teilen davon ab, wie erfolgreich die Coronavirus-Pandemie eingedämmt werden könne. Erst, wenn sich die Menschen wieder ganz sicher fühlten, sei mit einer vollständigen Konjunkturerholung zu rechnen, hiess es.

Die wirtschaftliche Aktivität ziehe aber bereits früher wieder an, als dies erwartet worden war. Dies sei zwar zu begrüssen – berge allerdings auch Risiken vor allem für die Coronavirus-Eindämmung.

Viele Polizisten bei Pub-Öffnungen in London im Einsatz

Die Londoner Polizei schliesst gewalttätige Auseinandersetzungen bei den Pub-Öffnungen am kommenden Samstag nicht aus. Daher werde die Zahl der Einsatzkräfte deutlich erhöht, sagte Scotland-Yard-Chefin Cressida Dick am Dienstag dem Sender BBC.

Es würden «eine Menge» Polizisten in der britischen Hauptstadt zu sehen sein. Sie sage die Ausschreitungen zwar nicht voraus, so Dick. Doch betonte sie: «Wir sind absolut vorbereitet.»

Rund 2500 Einkaufstouristen während ausserordentlicher Lage gebüsst

2448 Personen sind während der ausserordentlichen Lage beim Einkaufstourismus erwischt worden. Insgesamt wiesen die Schweizer Zollbeamten an den Grenzen 112’049 Personen zurück. Gleichzeitig brach der grenzüberschreitende Personenverkehr um bis zu 80 Prozent ein.

Nachdem der Bundesrat am 16. März die ausserordentliche Lage ausgerufen und gleichzeitig auch Einreisebeschränkungen erlassen hatte, schloss die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) 130 kleinere Grenzübergänge. Systematische Binnenkontrollen wurden wieder eingeführt und nur noch systemrelevante Personen durften einreisen.

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62 neue Fälle in der Schweiz

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 62 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Insgesamt gab es bisher 31’714 laborbestätigte Covid-19-Fälle, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag mitteilte.

Am Montag waren dem BAG 35 neue Ansteckungen gemeldet worden, am Sonntag 62 und am Samstag 69. In der vergangenen Woche hatte die Zahl der eingegangenen bestätigten Neuinfektionen von Tag zu Tag zugenommen. In der gesamten letzten Woche erhielt das BAG die Bestätigung von 325 Fällen, im Vergleich zu 125 in der Vorwoche.

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Fallzahlen nehmen wieder zu: Am Dienstag meldete das BAG 62 Neuansteckungen. Am Montag waren es 35. (Symbolbild: Keystone)
Corona-Fälle an Schule in Yverdon VD: 80 Lehrer in Quarantäne

In einer Schule in Yverdons-les-Bains VD sind zwei Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Kanton Waadt hat deshalb entschieden, die Schule mit 800 Schülern eine Woche vor den Ferien zu schliessen und die Lehrer in Quarantäne zu setzen.

Die Schülerinnen und Schüler sind nicht von der Quarantäne betroffen. Sie dürfen nun direkt in die Ferien, wie Julien Schekter, Sprecher des Waadtländer Bildungsdepartements, am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte.

Eine Quarantäne von zehn Tagen wurde für 80 Lehrerinnen und Lehrer von 31 Sekundar- und neun Primarklassen der Schule angeordnet. Die Familien der Kinder und die Mitarbeiter der Schule wurden zwischen Montagabend und Dienstagmorgen informiert.

Tesla-Chef will Gewinnschwelle trotz Coronavirus-Krise erreichen

Der US-Elektroautopionier Tesla will trotz der Coronavirus-Pandemie im zweiten Quartal die Gewinnschwelle erreichen. Tesla-Chef Elon Musk forderte seine Mitarbeiter dazu auf, dass sie «alles geben sollten, um ein gutes Ergebnis zu erzielen».

Dies geht aus einer internen Mail Musks am Montag (Ortszeit) hervor. Es werde «knapp mit den schwarzen Zahlen», hiess es weiter.

Der Autobauer dürfte in dieser Woche seine Auslieferungszahlen für das zweite Quartal präsentieren. Analysten gehen davon aus, dass Tesla rund 74’000 Fahrzeuge an die Kundschaft gebracht hat. In der Coronavirus-Krise ist die Nachfrage nach Fahrzeugen aber generell gesunken.

Strände in Los Angeles am Wochenende geschlossen

Angesichts eines raschen Anstiegs von Corona-Neuinfektionen in Südkalifornien werden im Bezirk Los Angeles die Strände am kommenden Wochenende geschlossen. Auch Fahrradwege, Parkplätze und Piers sind von Freitag bis Montag nicht zugänglich, teilte der Bezirk am Montagabend (Ortszeit) mit. Ebenso wurde das traditionelle Feuerwerk zum Nationalfeiertag (4. Juli) abgesagt.

Im Bezirk Los Angeles County mit rund 10 Millionen Einwohnern wurden am Montag knapp 3000 neue Coronavirus-Infektionen verzeichnet, die höchste Zahl an einem einzelnen Tag seit Beginn der Pandemie. Seit März wurden in dem Bezirk mehr als 100’000 Fälle bekannt.

Mehr zur Lage in Kalifornien lesen Sie hier.

Weil die Corona-Infektionen in Südkalifornien stark zunehmen, werden die Strände von Los Angeles am kommenden Wochenende geschlossen sein. (Bild: Keystone)
Chinas Industrie zieht stärker an als erwartet

Chinas Industrie hat im Juni die Erwartungen der Experten übertroffen und die höchste Zunahme seit drei Monaten markiert. Der amtliche Einkaufsmanagerindex (PMI) stieg auf 50,9 Punkte von 50,6 Punkten im Mai.

Dies teilte das Statistikamt der Volksrepublik China am Dienstag mit. Damit liegt das Barometer weiterhin über der Marke von 50 Zählern, ab der anziehende Geschäfte signalisiert werden. Analysten hatten für den Juni eigentlich bei dem Wert mit einem Rückgang auf 50,4 Punkte gerechnet.

Der Dienstleistungssektor wiederum wuchs so schnell, wie seit sieben Monaten nicht mehr. Der entsprechende Index für Juni lag bei 54,4 Punkten nach 53,6 Punkten im Mai.

Jetzt doch: Zürcher Regierung will Flamingo Club schliessen

Nach dem Superspreader-Event im Zürcher Flamingo Club, bei dem ein Besucher fünf weitere Personen mit dem Coronavirus ansteckte, sah die Zürcher Regierung zunächst von einer Schliessung des Betriebs ab. Nun greift Gesundheitsdirektorin Nathalie Rickli (SVP) doch durch: Wie der «Blick» berichtet, hat die Zürcher Regierung eine superprovisorische Verfügung veranlasst, mit welcher der Flamingo Club bis mindestens am 6. Juli geschlossen bleiben muss.

In der Zwischenzeit solle der Betreiber das Schutzkonzept überarbeiten. Damit solle in Zukunft verhindert werden, das Besucher eine falsche Identität angeben. wie dies am verheerenden Superspreader-Abend geschehen war.

Der Kanton Zürich bestätigt die Schliessung des Flamingo Clubs gegenüber dem «Blick»: «Herr Macchia hat bis Dienstagnachmittag die Möglichkeit für eine Stellungnahme. Dann wird die Gesundheitsdirektion entscheiden und kommunizieren.»

Die Zürcher Gesundheitsdirektorin Nathalie Rickli will den Flamingo Club jetzt doch vorübergehend schliessen. (Bild: Keystone)
Kontaktbeschränkungen in englischer Stadt Leicester werden verschärft

Die britische Regierung hat die Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie in der englischen Stadt Leicester erneut verschärft. Das teilte der britische Gesundheitsminister Matt Hancock am Montag im Parlament in London mit. Geschäfte in der mittelenglischen Stadt sollten von Dienstag an wieder zumachen, kündigte Hancock an. Auch Schulen müssen ihre Tore im Laufe der Woche wieder schliessen.

Die Regierung in London hatte die Ende März in England verhängten Beschränkungen in den vergangenen Wochen teilweise wieder aufgehoben. Seit Mitte Juni sind Läden in dem grössten britischen Landesteil wieder offen. Auch der Schulunterricht wurde für bestimmte Jahrgangsstufen wieder aufgenommen. Vom 4. Juli an sollen auch Restaurants, Hotels, Museen, Kirchen und Büchereien wieder Besucher empfangen dürfen. Das gelte aber nicht für Leicester, sagte Hancock.

Mehrere US-Bundesstaaten führen Corona-Beschränkungen wieder ein

Angesichts eines raschen Anstiegs von Corona-Neuinfektionen treten mehrere US-Bundesstaaten bei den Lockerungen der Corona-Auflagen auf die Bremse. So müssen etwa in Arizona Bars, Fitnesszentren und Kinos wieder schliessen. Der Gouverneur des südwestlichen US-Bundesstaates, Douglas Ducey, erklärte am Montag (Ortszeit), auch Veranstaltungen mit über 50 Teilnehmern seien nun wieder verboten – und das nur eine Woche nach einem grossen Auftritt von US-Präsident Donald Trump in Arizona.

Duceys Anordnung gilt zunächst bis Ende Juli. «Wir gehen davon aus, dass sich unsere Zahlen verschlechtern werden», sagte der Gouverneur laut US-Medien bei einer Pressekonferenz. In dem Bundesstaat mit gut sieben Millionen Einwohnern gibt es bislang rund 75’000 bestätigte Coronavirus-Infektionen. Zuletzt war die Zahl der Neuinfektionen schnell angestiegen – genauso wie in den südlichen Bundesstaaten Kalifornien, Texas und Florida.

Deutscher Finanzminister Scholz verspricht Finanzhilfen für Europa

Der deutsche Finanzminister Olaf Scholz die Bereitschaft der deutschen Regierung unterstrichen, den Wiederaufbau europäischer Krisenstaaten mit Finanzhilfen zu unterstützen. «Unser Wohlstand in Deutschland hängt massiv davon ab, dass unsere Unternehmen ihre Produkte ins Ausland verkaufen oder von dort Produkte kaufen können.»

Der deutsche Finanzminister Olaf Scholz verspricht den europäischen Krisenstaaten Finanzhilfen. (Bild: Keystone)

Italien, Spanien und andere europäische Länder seien extrem wichtige Handelspartner für Deutschland, so Scholz gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland am Dienstag. «Deshalb ist es in unserem ureigensten Interesse, wenn wir alle einen Beitrag dafür leisten, dass diese Länder, die von der Corona-Pandemie besonders gebeutelt worden sind, wieder rasch auf die Beine kommen.»

Der SPD-Politiker sagte weiter: «Deutschland wird seinen Beitrag leisten, weil wir solidarisch sind. Das sind wir übrigens nicht erst seit dem Euro – schon Bundeskanzler Helmut Schmidt gab deutsche Finanzhilfen an Italien.»

Cirque du Soleil entlässt fast 3'500 Mitarbeiter

Das kanadische Live-Unterhaltungs-Unternehmen Cirque du Soleil beantragt Insolvenzschutz. Vorerst werden rund 3’480 Mitarbeiter entlassen. Mehr dazu hier.



Genfer Autosalon findet auch 2021 nicht statt

Der Genfer Autosalon fällt auch 2021 dem Coronavirus zum Opfer. Das Komitee und der Stiftungsrat haben beschlossen, die Automesse auch im nächsten Jahr nicht durchzuführen, wie es in einer Mitteilung vom Montagabend hiess.

Eine Umfrage habe ergeben, dass eine Mehrheit der Aussteller «wahrscheinlich» an einer Neuauflage der Messe 2021 nicht teilnehmen werde und einen Autosalon 2022 bevorzuge. «Der Automobilsektor befindet sich in einer schwierigen Phase und die Aussteller brauchen Zeit, um sich von den Folgen der Pandemie zu erholen», hiess es weiter.



«Darüber hinaus ist nicht sicher, ob die gesundheitliche Situation die Organisation einer Veranstaltung mit mehr als 600’000 Besuchern und 10’000 Journalisten im kommenden Frühjahr erlaubt.»

Der Genfer Autosalon gilt als grösste öffentliche Veranstaltung in der Schweiz und war bereits in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt worden. Im Jahr 2021 hätte der Autosalon vom 4. bis 14. März stattfinden sollen. Begründet wird die neuerliche Absage auch mit den finanziellen Folgen der diesjährigen Absage, die «schätzungsweise 11 Millionen Schweizer Franken» an Verlusten verursacht habe.

Nächste Corona-Lockerungen in New York möglicherweise eingeschränkt

Die nächste Phase der Corona-Lockerungen in der Millionenmetropole New York kann möglicherweise nur eingeschränkt in Kraft treten. Die Regelungen für die Innenbereiche von Restaurants, Cafés und Bars müssten noch einmal geprüft werden, sagten Bürgermeister Bill de Blasio und Gouverneur Andrew Cuomo am Montag und kündigten eine Entscheidung bis Mittwoch an.

Derzeit dürfen in New York nur die Aussenbereiche von Restaurants öffnen, innen darf ausschliesslich bestellt und abgeholt werden. Das sollte sich mit dem Beginn der dritten Phase der Lockerungen am kommenden Montag eigentlich ändern. Daten zum Infektionsgeschehen aus anderen US-Bundesstaaten bereiteten ihm aber Sorgen, sagte Gouverneur Cuomo. «Das ist ein echtes Problem.»

(Bild: Keystone)

Zudem kritisierte Cuomo, dass sich viele New Yorker nicht an die Abstandsregeln hielten. «Man kann die Massen vor den Bars sehen, man kann die Massen an den Strassenecken sehen. Das lässt sich nicht leugnen» Auch die steigenden Infektionszahlen in vielen anderen Bundesstaaten und mögliche Übertragungen dadurch nach New York bereiteten ihm Sorgen, so Cuomo.

Broadway-Theater in New York bleiben bis 2021 geschlossen

Im berühmtesten Theaterviertel der Welt bleiben wegen des Coronavirus in diesem Jahr die Lichter aus: Am New Yorker Broadway wurden am Montag alle Vorstellungen für den Rest des Jahres abgesagt. Bereits gekaufte Tickets bis zum 2. Januar würden erstattet oder umgetauscht, teilte der Branchenverband «The Broadway League» mit. Wegen der Pandemie waren von 12. März an alle Vorstellungen abgesagt worden.



Der Broadway mit seinen rund 40 Theaterstücken und Musicals zählt zu den wichtigsten Touristenmagneten der Millionenmetropole. Im Jahr 2019 wurden 14,7 Millionen Tickets für insgesamt knapp 1,8 Milliarden Dollar verkauft. Das entspricht in etwa dem Anderthalbfachen des Tickets-Umsatzes in allen deutschen Kinos. Zuvor hatte auch bereits das berühmte Konzerthaus Carnegie Hall angekündigt, dass es bis Anfang Januar 2021 keine Auftritte gebe.

EU will Einreisebeschränkungen für viele Ausländer beibehalten

Die EU-Länder wollen die wegen der Corona-Pandemie verhängten Einreisebeschränkungen für Menschen aus den USA und zahlreichen anderen Drittstaaten vorerst aufrechterhalten. Lediglich Menschen aus 14 Ländern sollen vom 1. Juli an wieder normal in einreisen dürfen.

Das erfuht die Deutsche Presse-Agentur am Montag nach Einleitung eines entsprechenden Beschlussverfahrens von EU-Diplomaten. Konkret sind das Algerien, Australien, Georgien, Japan, Kanada, Marokko, Montenegro, Neuseeland, Ruanda, Serbien, Südkorea, Thailand, Tunesien und Uruguay.

China soll nur dann berücksichtigt werden, wenn es im Gegenzug auch Einreisebeschränkungen für Europäer aufhebt. Nicht mit dabei sind neben den USA auch andere grosse Länder wie Indien, Brasilien, Russland und Südafrika.

20 Personen infizieren sich in Aargauer Bar

In einer Bar im Kanton Aargau ist es zu einem grösseren Corona-Ausbruch gekommen. 20 Personen hätten sich angesteckt.

«Wir haben seit heute Kenntnis, dass in der Tesla-Bar in Spreitenbach rund 20 Personen während eines Abends angesteckt worden sind», bestätigt Kantonsärztin Yvonne Hummel die Meldung der «Aargauer Zeitung». Insgesamt hätten sich in der Bar etwa 100 Menschen aufgehalten. Nun würden die Infektionsketten untersucht.

Wie der Kanton Aargau in einer Mitteilung bekannt gibt, stünden die Fälle sehr wahrscheinlich in Zusammenhang mit einem «Superspreader»-Event in einem Zürcher Party-Club.

Neue freiwillige App für den Kino-Besuch

Das Pandemie-Schutzkonzept für Kinos hat einen neuen Bestandteil. Es handelt sich um die kostenlose und freiwillige App «Mindful Check-In».

(Bild: Keystone)
Nach Corona-Ausbruch: Einschränkungen in deutschem Kreis verlängert

Nach dem Corona-Ausbruch bei Deutschlands grösstem Fleischverarbeiter Tönnies bleibt das öffentliche Leben im Landkreis Gütersloh für eine weitere Woche bis zum 7. Juli eingeschränkt.

Mitarbeiter des Fleischverarbeitungsbetriebes Tönnies und Angehörige werden auf das Coronavirus getestet. (Bild: Keystone)

Für den Nachbarkreis Warendorf dagegen laufen Einschränkungen um 0 Uhr in der Nacht zu Mittwoch aus, wie der Ministerpräsident des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, am Montag in Düsseldorf sagte.

Swiss nimmt die Verbindung Zürich-Genf im Juli wieder ins Programm

Die Fluggesellschaft Swiss wird ab Juli wieder die Strecke Zürich-Genf bedienen. Damit sollen Passagiere ab Genf wieder einen Zugang zu Interkontinental-Flügen ab Zürich erhalten.

Im Juli und August seien 12 wöchentliche Flüge geplant, in den Monaten September und Oktober 21, teilte die Airline am Montag mit.

Die Lufthansa-Tochter wird, wie früher angekündigt, ihren Flugplan bis im Herbst weiter hochfahren. Nun nennt die Fluggesellschaft konkret die Ziele, welche zusätzlich wieder angeflogen werden.

(Bild: Keystone)

Ab Zürich etwa wird die Swiss im Juli zwölf neue Europastrecken aufnehmen, erklärte die Airline. Und ab Genf nehme die Swiss 24 weitere Europastrecken wieder in ihr Programm auf, darunter zahlreiche touristische Ziele im Süden Europas.

Auf der Langstrecke werde die Swiss ab Zürich insgesamt 13 Destinationen bedienen und im Oktober 18. Neu wieder ins Programm aufgenommen würden São Paulo (Brasilien), Shanghai (China), Montreal (Kanada) und Tel Aviv (Israel).

Fluggesellschaft SAS kündigt 1600 Mitarbeitern

Knapp 1600 Mitarbeiter der skandinavischen Fluggesellschaft SAS in Dänemark hatten am Montag laut einem Agenturbericht ihre Kündigung im Postkasten. Dabei handele es sich hauptsächlich um Piloten, Kabinenpersonal und Mitarbeiter in den Flughafenterminals, berichtete die dänische Nachrichtenagentur Ritzau. Die Airline bestätigte ihr die Zahlen.

SAS hat im Zuge der Corona-Krise starke Einbussen verzeichnen müssen und bereits im April angekündigt, ihre Personalstärke um bis zu 5000 Stellen nahezu halbieren zu wollen. Betroffen sind neben den dänischen auch die schwedischen und norwegischen Mitarbeiter.

Nach Party in Belgrad Corona-Hotspot in Graubünden

In Graubünden ist ein Corona-Hotspot entdeckt worden. Eine Gruppe junger Männer, die Party in Serbiens Hauptstadt Belgrad machte, kehrte mit dem Virus nach Hause zurück. Mehr dazu lesen Sie hier.

(Bild: Keystone)
Schuhhersteller Fretz Men streicht in Fahrwangen 30 Stellen

Der Herrenschuhhersteller Fretz Men baut an seinem Hauptsitz in Fahrwangen (AG) 30 Arbeitsplätze ab. Grund dafür ist die Neuausrichtung des Unternehmens und die teure Produktion in der Schweiz. Produzieren sollen künftig Partner in Europa und Asien.

Für die betroffenen Mitarbeitenden sei ein Sozialplan erarbeitet worden, schrieb Fretz Men am Montag in einer Mitteilung. Man wolle für sie «faire Lösungen» finden. Die Ergebnisse eines eingeleiteten Konsultationsverfahrens sollen gemäss dem Communiqué bis am 27. Juli vorliegen.

Corona-Krankenhaus mit 10.000 Betten aus Karton in Indien

10.000 Betten aus Karton sollen Indien helfen, mit den rasch zunehmenden Corona-Infektionen zurechtzukommen. Sie stehen in einem ungenutzten Gebäude einer religiösen Sekte in der Hauptstadt Neu Delhi – dem Epizentrum Indiens.

Von der zuständigen Behörde hiess es, dass Kartonbetten leicht seien, dass man sie schnell aufbauen könne und dass sie jeweils umgerechnet 14 Euro kosteten. Ausserdem würden Chemikalien auf der Oberfläche der Kartonbetten diese wasserfest und somit gut waschbar machen. Laut Hersteller überlebt das Virus dort nur 24 Stunden.

Indien ist auf Platz vier der am meisten von Corona betroffenen Länder der Welt – nach Russland, Brasilien und den USA. Inzwischen gibt es dort mehr als eine halbe Million Corona-Fälle, und mehr als 16.000 Menschen mit dem Virus sind gestorben.

Coop Beachtour 2020 abgesagt!

Die höchste nationale Beachvolleyball-Serie (Swiss Tour), die Ende Mai in Locarno hätte beginnen sollen, findet 2020 nicht statt. Grund sei das Schutzkonzept. Mehr dazu lesen Sie hier.

Die Coop Beachtour 2020 wurde abgesagt. (Archivbild von 2017 in Basel: Keystone)
BAG meldet 35 neue Ansteckungen seit gestern

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat am Montag 35 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den letzten 24 Stunden gemeldet. Die Gesamtzahl bestätigter Fälle in der Schweiz und Liechtenstein beträgt somit 31’652. Bislang sind 1682 Menschen in Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion verstorben.

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Bars in Teilen Kaliforniens müssen wieder schliessen

Angesichts eines raschen Anstiegs von Corona-Neuinfektionen in Kalifornien hat Gouverneur Gavin Newsom in Teilen des US-Bundesstaats eine erneute Schliessung von Bars angeordnet. Der Erlass gelte für sieben Bezirke, darunter auch die Millionenmetropole Los Angeles, erklärte Newsom am Sonntag über Twitter. Zudem werde den Behörden in acht weiteren Bezirken, darunter auch Sacramento und Santa Barbara, eine Schliessung nahegelegt.

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Peking testet acht Millionen Menschen auf Coronavirus

Infolge des neuen Coronavirus-Ausbruchs in Peking hat die chinesische Hauptstadt millionenfach Coronatests durchgeführt. Wie die Lokalbehörden mitteilten, wurden bis Sonntag 8,3 Millionen Proben gesammelt und 7,7 Millionen Tests in der 20-Millionen-Metropole abgeschlossen.

Als Reaktion auf den Ausbruch auf einem Pekinger Grossmarkt hatten die Behörden vor zwei Wochen die zweithöchste Sicherheitsstufe ausgerufen, womit die chinesische Stadt teilweise abgeriegelt wurde.

Wer Peking verlassen will, muss einen negativen Coronatest vorweisen und darf nicht in einem der Risikogebiete leben. Seit dem neuen Ausbruch wurden über 300 Infektionen in Peking festgestellt. Wie Chinas Gesundheitskommission mitteilte, kamen bis Montag sieben weitere Infizierte in der Stadt hinzu. Landesweit wurden zwölf neue Infektionen gemeldet.

Britische Regierung plant gigantisches Investitionsprogramm

Der britische Premierminister Boris Johnson plant als Massnahme gegen die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Krise massive staatliche Investitionen in die Modernisierung von Schulen und anderer Infrastruktur. Ein Schwerpunkt soll auf der Sanierung von Schulgebäuden liegen, wie der Regierungschef am Sonntag ankündigte.

Für schulische Einrichtungen sollen nach Angaben von Johnsons Büro eine Milliarde Pfund ausgegeben werden. Damit sollten die ersten 50 Projekte eines auf zehn Jahre ausgelegten Infrastrukturprogramms im Schulbereich finanziert werden, hiess es.

Bei der Erholung von der Krise sollten «die jungen Generationen im Mittelpunkt» stehen, unterstrich Johnson. Weitere Details seines Investitionsprogramms will er voraussichtlich in einer Rede am Dienstag bekanntgeben. In einem Interview der Zeitung «Mail on Sunday» sagte Johnson, es solle auch in den Bau neuer Strassen und Krankenhäuser investiert werden.

12'500 Rekruten rücken unter besonderen Umständen ein

Distanz halten, wenn nötig Masken tragen, strikte Hygienevorschriften und ein Corona-Test für alle beim Eintritt: Unter diesen Bedingungen hat am Montag für 12’5’00 Rekruten und Kader – darunter 314 Frauen – die RS begonnen.

Bis die Testresultate bekannt sind, sollen die Rekruten und Kader permanent eine Maske tragen, teilte das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) am Montag mit. Ergebnisse würden frühestens Ende der Woche erwartet. Deshalb könnten die Rekruten auch erst am zweiten Wochenende in den Urlaub entlassen werden.

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Die Rekruten müssen Masken tragen, solange die Testresultate noch nicht vorliegen. Zu ihnen zählt auch der Schweizer Eishockey-Star Nico Hischier (vorne). (Bild: Keystone)
Marcel Salathé denkt über ID-Pflicht in Clubs nach

Der Epidemiologe Marcel Salathé bezeichnet den «Superspreader»-Event in Zürich als Alarmsignal: Es könne ein «Weckruf» für die Clubbetreiber sein, so Salathé gegenüber Radio SRF. Die Besucher hingegen nur rein zu lassen, wenn diese die Contact-Tracing-App des Bundes installiert haben, findet er nicht sinnvoll. Denn da lägen ja keine direkten Kontaktdaten vor.

Eine ID-Pflicht für die Besucher von Clubs hält er aber für eine mögliche Variante, um künftig «Superspreader»-Events einzudämmen.

Laut dem Epidemiologen Marcel Salathé wäre eine ID-Pflicht eine Möglichkeit, «Superspreader»-Events künftig zu verhindern. (Bild: Keystone)
Rufe nach Party-Verbot werden nach «Superspreader»-Event lauter

Nach den Partys in Zürich und Genf mit mehreren Ansteckungen fordern nun diverse Politiker härtere Massnahmen fürs Nachtleben.  Der Zürcher SP-Nationalrat und Arzt Angelo Barrile sagt gegenüber «20 Minuten»: «In Clubs zu gehen, stellt ein grosses Risiko dar, auch wenn es erlaubt ist. Deshalb hat es mich überrascht, dass der Bundesrat die Öffnung der Clubs so früh zugelassen hat.» Barrile meint, wenn es weiter solche Verfehlungen gebe, müsse man auch Club-Schliessungen in Betracht ziehen, was er bedauern würde.

Auch die Zürcher Regierungsrätin Jacqueline Fehr ist nach dem verhängnisvollen Event von den Partygängern enttäuscht und wütend:

«Wir können es uns nicht leisten, die Situation wegen fahrlässigen Verhaltens einiger gleichgültiger Partygänger wieder entgleisen zu lassen», findet auch die Zürcher SVP-Nationalrätin Verena Herzog. Sie fordert an jenen Orten eine Maskenpflicht, wo die Distanzregeln nicht eingehalten werden können – so etwa auch in Clubs. Wenn die Hygieneregeln nicht eingehalten werden können, müssten diese wieder schliessen: Das wäre sehr schade für diejenigen, die ihre Arbeit gut machen und deren Existenz durch eine erneute Schliessung bedroht wäre», so Herzog zu «20 Minuten».

Deutschland startet neuen Vorstoss für UNO-Resolution zu Corona

Deutschland will einen neuen Vorstoss für eine Resolution des UNO-Sicherheitsrats zur Corona-Pandemie starten. Es sei ein «Armutszeugnis» für den Sicherheitsrat, dass er sich bei diesem wichtigen globalen Thema bisher nicht einig geworden sei, sagte Aussenminister Heiko Maas (SPD) in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. «Es kann nicht sein, dass der Sicherheitsrat sprachlos bleibt, wenn die ganze Welt es mit einer solchen Pandemie zu tun hat.»

Der deutsche Aussenminister Heiko Maas findet es ein «Armutszeugnis», dass der UNO-Sicherheitsrat noch keine Resultion zur Corona-Pandemie verabschiedet hat. (Bild: Keystone)

Deutschland übernimmt am 1. Juli für einen Monat den Vorsitz in dem wichtigsten UNO-Gremium. Eine Corona-Resolution ist bisher an einem Streit zwischen den USA und China gescheitert, in dem es vor allem um die Rolle der Weltgesundheitsorganisation WHO geht.

WHO: Erneut Rekord bei Neuinfektionen – 189'000 Fälle in 24 Stunden

Die Zahl der täglichen gemeldeten Corona-Neuinfektionen ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf einen neuen Rekordwert geklettert. Binnen 24 Stunden seien weltweit 189 000 neue Fälle registriert worden, teilte die WHO am Sonntagabend mit. Auch in einigen Ländern sei der Anstieg auf Rekordhöhe. Unter den Ländern mit besonders vielen Neuinfektionen ragen erneut Brasilien und die USA heraus. In Brasilien wurden laut WHO 46 860 neue Fälle verzeichnet. In den USA seien es 44 458 gewesen. Den weltweit dritthöchsten Anstieg in der jüngsten Tabelle hatte Indien mit 19 906 Fällen.

(Bild: Keystone)

Deutlich positiver schneidet nach der WHO-Tabelle Deutschland mit 256 registrierten Neuinfektionen binnen eines Tages ab. Für Italien liegt der Wert bei 175, für Spanien bei 569. In Grossbritannien steckten sich binnen 24 Stunden mindestens 890 Menschen mit dem Coronavirus an.

Die WHO hat mehrfach eindringlich darauf hingewiesen, dass die Pandemie nichts von ihrer Dynamik eingebüsst habe. Die Organisation rechnet nach ihrer Zählung in Kürze mit einem Überschreiten der Zehn-Millionen-Marke. Die Tabelle vom Sonntagabend weist 9,84 Millionen Corona-Fälle weltweit aus.

Pelosi fordert landesweite Masken-Pflicht für die USA

Zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie in den USA sollte das Tragen von Masken in der Öffentlichkeit nach Ansicht der Vorsitzenden des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, landesweit zur Pflicht werden. Dies sei «längst überfällig» sagte die Demokratin am Sonntag dem Sender ABC. Die Regierung müsse die Bedrohung durch die Pandemie endlich ernst nehmen, forderte sie. Während Präsident Donald Trump von Fortschritten im Kampf gegen das Coronavirus spreche, stünden die USA in Bezug auf Infektionen und Todesfälle in Wahrheit so schlecht da wie kein anderes Land, sagte Pelosi.

Die US-Gesundheitsbehörde CDC empfiehlt den Menschen in Amerika, in der Öffentlichkeit Masken zu tragen, wann immer es nicht möglich ist, genügend Sicherheitsabstand zu anderen Menschen einzuhalten. Einzelne Bundesstaaten und Städte haben das Tragen von Masken, die Mund und Nase bedecken, inzwischen schon zur Pflicht erklärt, um der Pandemie Einhalt zu gebieten. Trump macht jedoch kein Geheimnis daraus, dass ihm das Tragen von Masken nicht liegt. Dadurch sind Masken inzwischen auch ein Politikum geworden: Trumps Republikaner stehen Masken im Schnitt deutlich häufiger skeptisch gegenüber als die Demokraten.

10-köpfige Beachsoccer-Mannschaft in Quarantäne

Im Kanton Aargau ist für eine 10-köpfige Beachsoccer-Mannschaft eine zehntägige Quarantäne angeordnet worden. Nach einem Trainingsspiel war ein Spieler der gegnerischen Mannschaft positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Die Spieler kommen aus den Kantonen Aargau, Luzern und Zürich, wie das Departement für Gesundheit und Soziales des Kantons Aargau am Sonntag mitteilte. Das CONTI, die Kompetenz- und Koordinationsstelle für das Contact Tracing im Kanton Aargau, stehe mit den zuständigen Kantonen sowie den fünf unter Quarantäne stehenden Aargauern in Kontakt.

(Symbolbild: Keystone)

Der Kantonsärztliche Dienst hatte das CONTI am 11. Mai gestartet. Die Infektionsketten können in zwei Drittel der Fälle zurückverfolgt werden, rund 10 Prozent der Personen in Quarantäne erkranken, wie es weiter heisst. Das zeige, dass die Quarantäne wichtig und wirksam beim Unterbrechen der Infektionsketten sei.

Was bisher geschah

Weitere Meldungen und Informationen zur Corona-Pandemie auf der Welt und in der Schweiz finden Sie hier.

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