(Bildmontage: Telebasel)
Baselland

«Unnütz und Geldverschwendung!»

In Münchenstein soll bald ein künstlicher See entstehen. Auf Facebook reagiert die Telebasel-Community auf diese Idee mit gemischten Gefühlen.

Immer wieder ploppt im Baselbiet die Idee auf, künstliche Seen zu graben. Ein Architekt präsentierte jetzt eine erste Vision für einen See in Münchenstein. Neben der Birs soll ein See mit drei Becken angelegt werden. Der erste Bereich soll zum Beispiel als Badeteil dienen, inklusive einer Buvette. Der Mittelteil wäre mit Hütten bestückt, die zum Übernachten dienen könnten. Und der dritte Teil solle als Naturschutzgebiet fungieren.

Die Reaktionen der Telebasel-Community auf dieses Projekt, sind unterschiedlich. Die meisten User scheinen sich über die Idee zu freuen und würden einen See in Münchenstein begrüssen.

Schlecht für die Umwelt

Andere sind ganz und gar nicht begeistert von einem künstlichen See. Das sei ein zu grosser Eingriff in die Natur. Der Umwelt zuliebe solle man es lassen, schreibt ein User. Ein Anderer bezeichnet das Vorhaben schlicht als «Unnütz und Geldverschwendung».

Aesch als Vorbild?

Dass Seen und das Baselbiet sind nicht per se eine Symbiose darstellen, zeigt das Beispiel Aesch. Seit 2007 geistert dort die Idee herum, einen See zu errichten. Nach 12 Jahren kam letzten Herbst etwas Schwung in die Angelegenheit, als man sich auf einen möglichen Standort einigte. Die Idee: In Aesch Nord soll es zum Gewässer kommen. Nun kommt die nächste Landgemeinde ins Spiel bei der See-Idee.

In Münchenstein bleibt der See vorerst nur eine Vision. Dass die Idee gut ankommt, davon ist der Architekt jedoch überzeugt: «Ich glaube, dass wir Basler einen See wollen – und brauchen».

2 Kommentare

  1. Der See wäre kein schlechte Idee, wenn der Planer nicht sofort mit allen Kommerziellen verbinden wollen. Zum verweilen wäre schön aber dann fängt die Unheil an: baden und Buvette …..dann fangen Jung und Alt mit grillen, Party machen und alles vermüllen. Es ist immer dasselbe.Report

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