Basels Cheftrainer Marcel Koller, links, und Blas Riveros, rechts, gratulieren sich zum Sieg. (Bild: Keystone)
Schweiz

FC Basel mit dem späten Glück gegen Sion

Der FC Basel musste trotz drückender Überlegenheit lange Zeit um den Sieg gegen Sion bangen. Erst in den letzten Minuten sicherten sich die Basler den 2:0-Sieg.

Ohne Unterbruch bestürmten die Basler das Walliser Tor. Zunächst mit Ruhe und Geduld, dann in den letzten gut 20 Minuten rustikaler mit vielen Flanken auf die beiden grossgewachsenen Sturmspitzen Arthur Cabral und Kemal Ademi. Aber egal, was die Gastgeber im St. Jakob-Park versuchten, es blieb erfolglos – bis in die 86. Minute.

Ademi mit der Erlösung

Dann brachte eine Flanke von Blas Riveros auf Ademi die Erlösung. Der Angreifer, der seit einigen Tagen die Spielberechtigung für die Schweizer Nationalmannschaft besitzt, traf mit dem Kopf und beendete seine seit Mitte November anhaltende Torlosigkeit.

Der FC Sion hatte den Baslern zuvor das Leben mit einer ganz auf die Defensive ausgerichtete Taktik schwer gemacht. Diszipliniert und kompromisslos verteidigten die Spieler von Paolo Tramezzani von der ersten Minute an den einen Punkt, der schon ein Erfolg gewesen wäre angesichts der miserablen Sittener Bilanz gegen den FCB in den letzten Jahren und gegen die gesamte Konkurrenz in den letzten Monaten.

Walliser verlässt das Glück

Doch das Glück und die Abwehr hielten nicht ganz 90 Minuten lang. Kurz nach Ademi erzielte auch noch Samuele Campo mit einem direkten Freistoss den Treffer, den ihm Sions Keeper Kevin Fickentscher zuvor mit einigen Paraden verwehrt hatte. Wie verdient die drei Punkte für den FC Basel sind, zeigt auch die Statistik: 28:5 Schüsse, 12:0 Corner.

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