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(Video: Telebasel)
Basel

Marcel Koller: «Wir dürfen nicht locker lassen und wollen weiter dran bleiben»

Der FC Basel ist trotz der Schlappe in Luzern weiterhin im Titelrennen. Dass dank der Patzer von St. Gallen und YB.

Der Frust beim FC Basel war gross am vergangenen Sonntag. Mit der Auftaktniederlage in Luzern nach der Corona-Pause schien sich Rotblau gleich selber aus dem Meisterrennen genommen zu haben – und das nach dem ersten Match. Nun aber tut es die Konkurrenz an der Spitze gleich. Während die Young Boys in Thun als Verlierer vom Platz geht. Muss auch St. Gallen sich zuhause gegen den FCZ regelrecht demontieren lassen.

«Nicht locker lassen»

Die Hoffnung stirbt vermeintlich zuletzt. Etwas, dass auch FCB-Trainer Marcel Koller seinen Spieler stets auf den Weg gibt in diesem Saison-Schlussspurt: «Fünf Punkte Rückstand sind möglich. Wir müssen bereit sein und die Punkte holen. Wir dürfen nicht locker lassen und wollen weiter dran bleiben», so Koller. Den nächsten Schritt dazu will man im heimischen St. Jakob-Park tätigen gegen den FC Sion am Sonntag.

Erstmals seit der Corona-Pause wird Rotblau im heimischen Rund auflaufen. Es wird eine andere Atmosphäre herrschen als sonst. Statt 20’000 Zuschauer die Stimmung machen, werden nur knapp 700 Fans ihren Weg auf die Haupttribüne finden. «Man hört jeden einzelnen Zuruf. Das ist natürlich anders, als wenn du vor tausenden Fans im Stadion spielst», meint der FCB-Trainer und zieht sogar einen Vorteil daraus: «Man kann sich besser konzentrieren. Das Publikum ist normal immer eine Ablenkung», so Koller weiter.

Der Telebasel News Beitrag vom 27. Juni 2020.

Megafone sollen her

Dennoch hofft der Basler Übungsleiter auf lautstarke Unterstützung der paar Fans, die dann doch ins Stadion dürfen am Sonntag. «Sie sollen alle Megafone mitnehmen und richtig Gas geben, damit man sie hört. Damit wir da trotzdem Unterstützung haben», meint Koller schmunzelnd. Der FCB-Trainer scheint aufgrund der hohen Intensität den Humor nicht verloren zu haben.

Das Programm und die englischen Wochen verlangen allerdings nicht nur den Spielern alles ab. Auch Marcel Koller wird in den kommenden Tagen und Wochen kaum zur Ruhe kommen. Koller: «Ich merke, dass man keine Freizeit mehr hat. Ich schaue nicht nur unsere Spiele an. Ich schaue mir auch die Gegner an. Die muss ich ja auch noch analysieren. Der Fussball regiert von morgens bis abends und sogar bis in die Nacht. Es geht aktuell nicht anders. Das muss man annehmen und das Beste daraus machen.»

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