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Der Telebasel News Beitrag vom 27. Juni 2020.
Basel

«Beschle» soll den Baslern erhalten bleiben

Beinahe wäre der Name Beschle aus Basel verschwunden. Doch dann kamen Gisela Kutter und Walter von Wartburg und haben das Geschäft gerettet – vorerst.

Seit 1898 verkauft die Confiserie Beschle jetzt schon ihre süssen Versuchungen hier in Basel. Dass diese Ware aber heute noch angeboten werden, ist dem Mäzenen-Paar Gisela Kutter und Walter von Wartburg zu verdanken. Auf Anfang Jahr übernahmen sie die Firma. Die «Rhyschänzli»-Gruppe hält noch eine Minderheitsbeteiligung. Vor zwei Jahren verkaufte die Eigentümerfamilie nämlich an die Yulia AG. Yulia AG besteht aus zwei bekannten Grössen in Basel, einerseits aus dem Gastrounternehmen Rhyschänzli-Gruppe, andererseits aus Markus Weisskopf.

Laut «bz» zog sich Weisskopf aber zurück. Die Rhyschänzli-Gruppe suchte nach neuen Investoren und fanden Gisela Kutter und Walter von Wartburg. Diese investierten nicht nur, sondern übernahmen das Traditionsgeschäft gleich.

«Wir wollen etwas zurückgeben»

Die Gründe, weshalb sich die beiden für die Übernahme entschieden, sind vielmehr mit dem Herz verbunden als dem Portemonnaie. «Die Institution war gefährdet. Und dann sind wir eingestiegen und haben gesagt, wir wollen diese Institution wirklich retten. Das gehört zu Basel, erklärt von Wartburg im Interview. Sich bereichern liege nicht in der Absicht des wohlhabenden Paars. Vielmehr wolle man etwas zurückgeben. Mein Grossvater hat immer gesagt: Steine zu Brot machen. Das heisst doch eigentlich dass, wenn man die Möglichkeit hat, es den Menschen auch weitergibt und nicht bei sich behält, sondern umsetzt», sagt Gisela Kutter.

Nur zum Spass haben man Beschle aber nicht übernommen. Die Ziele sind klar: Der Betrieb muss wieder in die schwarzen Zahlen kommen. Dazu wurde nun auch der Auftritt in den sozialen Medien verstärkt. So kann man Beschle nun auch auf Instagram folgen. Auch die Website wurde aufpoliert und ein Webshop integriert. Bis Beschle Gewinn schreibt, könnte es aber noch einen Moment dauern, meint von Wartburg. Aber das Paar hat sich zum Ziel gesetzt, die Confiserie aus der Misere zu führen. Daran halte man fest.

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