Baselland

Münchenstein soll einen See bekommen

Immer wieder ploppt im Baselbiet die Idee auf, künstliche Seen zu graben. Ein Münchensteiner Architekt hegt ähnliche Pläne und präsentiert eine erste Vision.

Seit 2007 geistert die Idee in Aesch herum, einen See zu errichten. Nach 12 Jahren kam letzten Herbst etwas Schwung in die Angelegenheit, als man sich auf einen möglichen Standort einigte. Die Idee: In Aesch Nord soll es zum Gewässer kommen. Nun kommt die nächste Landgemeinde ins Spiel bei der See-Idee.

Architekt Rolf Stalder hat ein ähnliches Projekt erarbeitet. In Münchenstein, neben der Birs, soll ein See mit drei Becken angelegt werden. «Der Standpunkt wäre ideal», sagt der Architekt. Durch die Birs hätte man bereits Wasser, zusätzlich gibt es an dem Standort einen Bach. Der erste Bereich soll, so die Vision, als Badeteil dienen. Inklusive einer Buvette.

So könnten die Ferienhütten einst aussehen. (Bild: ZvG)

Der Mittelteil wäre mit Hütten bestückt, die zum Übernachten dienen könnten. Und der dritte Teil solle als Naturschutzgebiet fungieren, sagt Stalder. «Durch die Klimabewegung und Corona hat sich das Reiseverhalten verändert», antwortet Stalder auf die Frage nach dem Zeitpunkt. Daher wäre ein See, bequem per Tram erreichbar, ein idealer Ferienort.

Dem Architekt schwebt ein Fläche rund 53’000 Quadratmeter vor. Tatsächlich gab es vor über zehn Jahren ähnliche Pläne in Münchenstein . Doch die Idee versandete.

Aesch will nun vorwärtsmachen

Dass Seen und das Baselbiet sind nicht per se eine Symbiose darstellen, zeigt das eingangs erwähnte Beispiel von Aesch zeigt. Gemeindepräsidentin Marianne Hollinger: «Eine zeitlang stand die Idee nicht im Vordergrund.» Doch nun wolle man es wissen und die Pläne konkretisieren.

Die Gemeindepräsidentin glaub an das Projekt. «Wir wollen den See in die kommende Abstimmung zum Zonenplan nächstes Jahr miteinbeziehen.» Bis dann werde das Projekt ausgearbeitet.

Anders in Münchenstein. Vorerst bleibt der See eine Vision. Stalder: «Ich möchte die Diskussion starten.» Das die Idee gut ankommt, davon ist der Architekt überzeugt: «Ich glaube, dass wir Basler einen See wollen – und brauchen.»

3 Kommentare

  1. ..denkbar schlecht geschrieben.. Der Satz: „Dass Seen und das Baselbiet sind nicht per se eine Symbiose darstellen, zeigt das eingangs erwähnte Beispiel von Aesch zeigt“ ist einfach eine einzige Katastrophe..Report

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