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Der Telebasel News-Beitrag vom 25. Juni 2020.
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Steht die Event-Branche vor dem Aus?

Die Corona-Krise bedroht die Event-Branche akut. Keine Konzerte, keine Veranstaltungen – und Unterstützungsgelder fehlen.

Konzerte müssen verschoben oder sogar abgesagt werden. Man weiss nicht, wie viele Gäste bei allfälligen Veranstaltungen erwartet werden können. Und spätestens bei einer zweiten Welle würden viele Veranstaltungs-Betriebe Konkurs gehen. Der Grund: Die nötigen Unterstützungsgelder in der Corona-Krise fehlen.

«Wir werden in der Luft hängen gelassen»

Keine Veranstaltungen bedeutet auch: keine Einnahmen. Das ist das grosse Problem der Event-Veranstalter. Das Schlimme daran: Sie werden bislang nicht unterstützt. Denn vor zwei Tagen bekamen die Veranstalter die Mitteilung, sie bekämen bis Ende August «keine Entschädigungszahlungen», wie Martin Ditzler, Geschäftsleiter der Eventis AG, erklärt.

Obwohl man von den Entschädigungen spricht, ist nicht sicher, ob die Veranstalter diese Gelder überhaupt bekommen. Sie würden also «in der Luft hängen gelassen», findet der Gründer des Plan B Entertainments, Edgar Lehmann.

Welche Lösungen braucht es?

Die Frage, die man sich jetzt stellen kann: Welche Art von Unterstützung, abgesehen von Geld, würde denn den Kultur- und Event-Betreibern nützen? Eric Rütsche, Geschäftsleiter des Kulturhotels Guggenheim Liestal, erklärt: «mehr Lockerungen, weniger Abstand erforderlich und sinkende Zahlen».

Das Problem bleibt aber weiterhin: Die Veranstaltungen fallen aus, Event Manager können keine Veranstaltungen planen und die Einnahmen bleiben aus. Das birgt bei vielen Veranstaltern das Risiko, Konkurs zu gehen – vor allem im Falle einer zweiten Welle.

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