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International

Reisende schleppen Virus zurück in die Schweiz

Das Coronavirus stellt die Schweiz und die Welt auf den Kopf. Hier im Ticker bleiben Sie über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden.
Reisende schleppen Virus zurück in die Schweiz

Mehrere Reisende aus diversen Kantonen haben das Coronavirus aus dem Ausland in die Schweiz zurückgebracht. Das sagt der Zuger Rudolf Hauri, Präsident der Vereinigung der Kantonsärzte gegenüber dem Tagesanzeiger.

Die Reisenden seien zuvor in «europäischen Ländern mit hoher Virusaktivität» unterwegs gewesen, sagt Hauri, ohne einzelne Staaten zu nennen. Infiziert hätten sich die Personen nach der Grenzöffnung vom 15. Juni zu unter anderem Italien, Deutschland, Frankreich, Spanien oder auch Schweden. In all diesen Ländern ist das Coronavirus stärker verbreitet ist als in der Schweiz. Die Kantonsärzte mahnten darum bei Auslandreisen zur Vorsicht, so Hauri.

Disney verschiebt Öffnung von Vergnügungsparks in Kalifornien

Der US-Unterhaltungsriese Walt Disney hat die für Mitte Juli geplante Wiedereröffnung seiner pandemiebedingt geschlossenen Vergnügungsparks in Kalifornien verschoben. Der Staat Kalifornien habe noch keine Richtlinien für die Inbetriebnahme von Themenparks vorgelegt, hiess es am Mittwoch in einer Mitteilung. Sie benötigten Vorlaufzeit, um Tausende von Mitarbeitern zurückzubringen. Daher blieben die Themenparks und Hotels in der Anlage in Anaheim vorerst geschlossen. Ein neues Datum für die Eröffnung wurde nicht genannt.

(Bild: Keystone)

Anfang Juni hatte der Konzern zunächst angekündigt, Disneyland Resort am 17. Juli zu eröffnen. Das Unternehmen will allerdings weiter daran festhalten, die Shoppingmeile Downtown Disney District ab dem 9. Juli für Besucher zugänglich zu machen.

Im US-Staat Florida ist die Wiedereröffnung des Disney World Resorts für den 11. Juli genehmigt worden. Disneyland Paris soll nach einer coronabedingten Schliessung ab dem 15. Juli wieder schrittweise geöffnet werden.

Louvre macht wegen Corona Millionen-Verlust

Der Pariser Louvre hat in der Corona-Krise 40 Millionen Euro Verlust gemacht. Das gab Museumsdirektor Jean-Luc Martinez am Mittwoch nach mehr als dreimonatiger Schliessung des Museums bekannt.

Am 6. Juli soll der Louvre wieder öffnen. Tickets müssen vorab im Internet reserviert werden. Zudem sind eine Maskenpflicht und Abstandsregeln geplant.



Im Sommer rechnet die Museumsleitung nur mit einem Bruchteil der Menschen, die normalerweise kommen. «75 Prozent unserer Besucher stammen aus dem Ausland», betonte Martinez. Derzeit bleiben vor allem Asiaten und US-Touristen der französischen Hauptstadt fern. Im Pariser Grossraum hatte es besonders viele Coronavirus-Fälle gegeben.

Neuinfektionen in den USA erreichen neue Höchstwerte

Es fühlt sich an wie ein Déjà-vu: Nach einer Phase der Entspannung breitet sich das Coronavirus in den USA wieder in alarmierendem Masse aus. Das Land verzeichnete am Dienstag mit rund 34’700 neuen Infektionen einen weiteren Höchststand, wie am Mittwoch aus Daten der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore hervorging. Es war der höchste Stand seit Ende April und der dritthöchste Tageswert seit Beginn der Pandemie. Zum Vergleich: Am 1. Juni lag der Tageswert bei rund 17’400 Neuinfektionen. Die bisher höchste Zahl (36’400) wurde am 24. April verzeichnet.

Anthony Fauci. (Bild: Keystone)

Die einzelnen Bundesstaaten standen dabei ganz unterschiedlich da: Florida (rund 5500), Texas (rund 5500), Arizona (rund 3600) und Kalifornien (rund 7100) vermeldeten beispielsweise neue tägliche Höchststände. Greg Abbott, Gouverneur von Texas, sprach am Mittwoch im Lokalsender KFDA-TV von einem «massiven Ausbruch» in seinem Bundesstaat. Der führende US-Immunologe Anthony Fauci bezeichnete die Entwicklung mit Blick auf Florida, Texas und Arizona unlängst als «beunruhigend».

Qantas streicht wegen Coronakrise 6000 Stellen

Die australische Fluggesellschaft Qantas Airways plant als Folge der Coronakrise mindestens 20 Prozent ihrer Belegschaft abzubauen und über Abschreibungen rund 1,3 Milliarden Dollar Liquidität aufzubringen.

«Wir müssen uns für mehrere Jahre positionieren, wenn der Umsatz viel niedriger ausfällt», sagte Qantas-Chef Alan Joyce bei der Vorstellung eines Drei-Jahres-Plans. «Und das bedeutet, kurzfristig eine viel kleinere Fluggesellschaft zu werden.»

(Bild: Keystone)

Qantas kündigte an, mindestens 6000 Stellen unter den 29’000 Mitarbeiter zu streichen. Weitere 15’000 Mitarbeiter blieben vorübergehend freigestellt, bis vor allem der internationale Flugverkehr wieder zunehme.

Urlauber müssen für Mietautos in Ferienorten deutlich mehr zahlen

Wer im Urlaub mit einem Mietwagen im Ausland reisen will, muss dafür in beliebten Ferienländern derzeit deutlich mehr Geld ausgeben.

Lufthansa-Grossaktionär macht Weg für Rettung frei

Kehrtwende im Poker um die Rettung der Lufthansa: Der Grossaktionär der Airline, Heinz Hermann Thiele, will trotz Bedenken über den geplanten Staatseinstieg auf der Hauptversammlung des Konzerns am Donnerstag grünes Licht geben für das milliardenschwere staatliche Finanzpaket.

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Lufthansa-Mitarbeiter demonstrieren am Mittwoch in Berlin für die Rettung der Fluggesellschaft. (Bild: Keystone)
WHO rechnet kommende Woche mit zehn Millionen Corona-Infektionen

In der kommenden Woche könnte nach Einschätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO die Zahl der gemeldeten Corona-Infektionen weltweit auf zehn Millionen steigen. «Wir müssen alles tun, um die Ausbreitung des Virus und weitere Todesfälle zu verhindern», sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Mittwoch in Genf.

Bislang seien 9,1 Millionen Corona-Fälle gemeldet worden. Rund 470’000 Menschen seien an oder mit Covid-19 gestorben.

Nach Schätzungen der WHO wird die Zahl der Ansteckungen mit dem Coronavirus nächste Woche auf zehn Millionen steigen. (Symbolbild: Keystone)
Genf verzichtet vorerst auf Maskenpflicht

Der Kanton Genf wird vorerst keine Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr einführen. Die Kantonsregierung habe darüber diskutiert, aber noch keinen Entscheid gefällt, sagte der Genfer Gesundheitsdirektor Mauro Poggia (Mouvement citoyens genevois).

Die Genfer Regierung werde die Frage der Maskenpflicht im ÖV erneut diskutieren, zum Beispiel auch mit dem Nachbarland Frankreich, sagte Poggia am Mittwoch nach der wöchentlichen Regierungssitzung vor den Medien weiter. Ausserdem werde sich wohl auch das Genfer Kantonsparlament noch mit dem Thema auseinandersetzen.

New York Marathon wegen Corona-Pandemie abgesagt

Der für den 1. November geplante New York Marathon 2020 findet wegen des Coronavirus-Pandemie nicht statt. Die Organisatoren der mit rund 50’000 Läufern weltweit grössten Marathon-Veranstaltung schätzen das gesundheitliche Risiko bei einer Durchführung des Rennens trotz sinkender Fallzahlen als zu hoch ein. Die Stadt New York war eines der Epizentren der Pandemie in den Vereinigten Staaten.

Mit New York fiel der dritte von insgesamt sechs Läufen der World Marathon Majors der Pandemie zum Opfer. Die Rennen in Boston und Berlin wurden bereits abgesagt, in Tokio Anfang März durften nur Elite-Läufer an den Start. Der im Frühjahr verschobene London Marathon (4. Oktober) sowie das Rennen in Chicago (11. Oktober) sind für den Herbst geplant, ob die beiden Läufe tatsächlich stattfinden, hängt aber vom weiteren Verlauf der Pandemie in diesen Städten statt.

Seniorenrat fordert Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr

Der Schweizerische Seniorenrat SSR fordert eine Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr. In Bahn, Bus und Tram sei die Gefahr, sich mit dem Coronavirus zu infizieren, gross, da die Distanzregeln oft nicht eingehalten werden könnten.

Die Covid-19-Ansteckungszahlen seien zwar seit Wochen tief. Es gebe aber noch immer jeden Tag neue Infektionen, schrieb der SSR am Mittwoch in einer Mitteilung. Trotz dringender Empfehlung, im öffentlichen Verkehr Masken zu tragen, hielten sich die meisten Reisenden nicht daran.

Schwedens Top-Epidemiologe bedauert Corona-Scheitern bei Senioren

Schwedens Staatsepidemiologe Anders Tegnell bereut einen Teil seiner Strategie im Umgang mit dem Coronavirus. Der Schutz vor einer Ansteckung der Älteren in schwedischen Senioreneinrichtungen sei gescheitert und die Todesrate «schrecklich», sagte Tegnell im beliebten «Sommar»-Programm des schwedischen Radios am Mittwoch.

«Wir dachten vermutlich, dass unsere alters-segregierte Gesellschaft uns erlauben würde, eine Situation zu vermeiden wie in Italien, wo verschiedene Generationen viel häufiger zusammenleben. Aber das erwies sich als falsch», sagte er weiter.

Weihnachtsbäume bekamen Guinness serviert

Viele Weihnachtsbäume sind während der Corona-Krise mit Guinness aufgepäppelt worden. Damit hat die irische Brauerei auf umweltfreundliche Weise riesige Mengen des Getränks entsorgt, die Pubs wegen der Schliessung während der Pandemie zurückgehen liessen.

Auch Weiden-Plantagen wurden nach Angaben des Unternehmens mit den Nährstoffen in dem Dunkelbier versorgt. Sogar für die Produktion von Biogas wurden die Zutaten verwendet.

Anstatt das überschüssige Guinness wegzuschütten, hat die irische Brauerei das Bier Weihnachtsbäumen und Weiden-Plantagen verabreicht. (Bild: Keystone)
Freiburger Behörden verbieten Anlass mit 500 Menschen wegen Corona

Im Kanton Freiburg haben die Behörden am Mittwoch kurzfristig eine Veranstaltung in Bulle verboten, an der etwa 500 Jugendliche teilnehmen wollten. Es gelte einen Corona-Infektionsherd zu vermeiden, hiess es zur Begründung.

In mehreren Bezirken des Kantons Freiburg sei die Zahl der positiv getesteten Menschen zuletzt angestiegen. Seit vergangenen Freitag gab es demnach 17 neue Fälle. Zurzeit befinden sich 117 Personen in Quarantäne, davon 50 im Greyerzbezirk.

Im Kanton Freiburg sind die Corona-Fälle zuletzt wieder angestiegen. Die Behörden haben deshalb einen Event mit rund 500 Teilnehmern verboten. (Symbolbild: Keystone)

Mehrere Jugendliche aus verschiedenen Schulen dieses Bezirks wurden positiv getestet. Deshalb wurde die Veranstaltung vom Mittwochabend in Bulle verboten, die von örtlichen Schülerinnen und Schülern organisiert worden war.

Italien verwaist – nur wenige Touristen trotz Öffnung

Trotz der Grenzöffnungen lässt der Touristenstrom in Italien auf sich warten. «Es ist nicht so, dass wir keine bedeutende Zahl von Touristen sehen: Wir sehen einfach gar keine Touristen», sagte die Präsidentin des italienischen Tourismusverbandes Federturismo, Marina Lalli, in einer Videokonferenz mit internationalen Medien am Mittwoch.

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Migranten von «Sea-Watch 3» positiv auf Coronavirus getestet

Wenige Tage nach ihrer Ankunft mit dem deutschen Rettungsschiff «Sea-Watch 3» in Sizilien sind 28 von rund 210 Migranten an Bord positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das bestätigte der sizilianische Regionalpräsident Nello Musumeci am Mittwoch.

Die Migranten sind auf der italienische Quarantänefähre «Moby Zazà» untergebracht, das vor Porto Empedocle liegt. Die Infizierten würden auf der Fähre nun in einer «roten Zone» versorgt, hiess es aus dem Innenministerium in Rom. Die gesundheitliche Sicherheit des Landes sei jederzeit garantiert.

Das Schiff der Hilfsorganisation Sea-Watch war am Wochenende mit etwa 210 Menschen in den Hafen in Sizilien eingelaufen. Seit der Corona-Krise müssen Geflüchtete von Rettungsschiffen in Italien auf anderen Schiffen zwei Wochen in Quarantäne.

Corona-Warn-App in Deutschland erreicht 15 Prozent der Bevölkerung

Die deutsche Corona-Warn-App wird inzwischen von rund 15 Prozent der Menschen im Land verwendet. Am Mittwoch lag die offizielle Downloadzahl bei 12,6 Millionen, teilte das staatliche Robert Koch-Institut auf Twitter mit.

Nach Einschätzung von Experten ist ab einer Nutzungsquote von 15 Prozent mit einem spürbaren Effekt bei der Eindämmung der Pandemie zu rechnen.

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IWF-Prognosen noch schlechter

Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet in diesem Jahr wegen der Coronavirus-Pandemie mit einer schlimmeren globalen Rezession als noch im April vorhergesagt. Die Weltwirtschaft werde in diesem Jahr um 4,9 Prozent einbrechen, hiess es am Mittwoch in einer neuen IWF-Prognose.

Im April hatte der IWF noch ein Schrumpfen von 3 Prozent vorhergesagt. Im Januar, vor der Zuspitzung der Pandemie, rechnete der IWF sogar noch mit 3,3 Prozent Wachstum. Für die Länder der Eurozone geht der IWF nun von einem dramatischen Wirtschaftseinbruch von 10,2 Prozent aus, fast drei Prozentpunkte mehr als noch im April angenommen.

Brasilien meldet 1'374 Corona-Tote binnen eines Tages

Brasilien hat 1’374 Corona-Tote innerhalb von 24 Stunden registriert. Dies teilte das Gesundheitsministerium in Brasília am Dienstagabend (Ortszeit) mit.

Dem Portal G1 zufolge ist es – nach 1470 Toten am 4. Juni – die zweithöchste für einen 24-stündigen Zeitraum registrierte Zahl seit Beginn der Pandemie. Damit stieg die Zahl der Corona-Toten in Brasilien auf 52 645. Neu-Infizierte kamen 39 436 dazu. Insgesamt haben sich mehr als eine Million Menschen in dem grössten und bevölkerungsreichsten Land Lateinamerikas nach den offiziellen Daten mit dem Coronavirus infiziert.

(Bild: Keystone)

Fast ein Drittel der zwischen Montagabend und Dienstagabend neu registrierten Todesfälle – mehr als 400 – gab es im Gliedstaat São Paulo. Der mit mehr als 40 Millionen Einwohnern bevölkerungsreichste Gliedstaat Brasiliens verzeichnete mit 434 neu registrierten Todesfällen, die ein Medien-Konsortium auf Basis der Gesundheitssekretariate der Gliedstaaten erhob, erneut einen traurigen Tagesrekord. Massnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus waren zuletzt vielerorts gelockert worden.

Fast 10'000 Corona-Tote und mehr als 210'000 Infizierte im Iran

Im Iran sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums fast 10’000 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Allein in den vergangenen 24 Stunden seien 133 Corona-Patienten ums Leben gekommen, sagte Ministeriumssprecherin Sima Lari am Mittwoch im Staatsfernsehen. Im selben Zeitraum habe es mehr als 2’500 Neuinfektionen gegeben. Damit liege die Zahl der Todesopfer aktuell bei 9’996 und die der Infizierten bei 212’501, sagte die Sprecherin.

(Bild: Keystone)

Nach einem zwischenzeitlichen Rückgang der Infektionen Ende Mai hat der Iran die Anti-Corona-Massnahmen gelockert. In fast allen Branchen wurde seitdem die Arbeit wieder erlaubt. Nach Ansicht von Experten ist dies der Hauptgrund für den erneuten Anstieg der Fallzahlen. Die Lockerungen haben laut Gesundheitsministerium ausserdem dazu geführt, dass nur noch zehn Prozent der Bevölkerung die Hygienevorschriften ernstnehmen. Das Ministerium plant nun die Einführung einer Maskenpflicht.

Zwei neue Coronavirus-Ansteckungen im Kanton Bern

Im Kanton Bern sind am Mittwoch zwei neue Coronavirus-Ansteckungen bekannt geworden. Die Zahl der positiv getesteten Fälle stieg damit auf 1948, wie der Website des Kantons zu entnehmen ist. Im Spital befand sich am Mittwoch noch eine Person mit Covid-19.

Slowakische Präsidentin geht in Corona-Quarantäne

Die slowakische Präsidentin Zuzana Caputova hat sich am Mittwoch in eine präventive Heimquarantäne begeben. Ein Mitarbeiter des Präsidentenamtes sei in Kontakt mit einem positiv getesteten Corona-Patienten gekommen, sagte Caputovas Sprecher Martin Strizinec der Deutschen Presse-Agentur zur Begründung.

Es handle sich um eine reine Vorsichtsmassnahme, die vorläufig bis einschliesslich Freitag gelten solle. Caputova sollte am Mittwoch den österreichischen Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen in ihrem Heimatort Pezinok bei Bratislava treffen. Dieser Besuch wurde abgesagt und soll zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

(Bild: Keystone)
Louvre Abu Dhabi wieder geöffnet

Mehr als drei Monate nach seiner vorübergehenden Schliessung in Folge der Corona-Pandemie ist der Louvre Abu Dhabi am Mittwoch wieder für Besucher geöffnet worden. Der Schritt kam im Zuge von Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen, mit denen die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) die Corona-Ausbreitung verhindern wollen.

Besucher müssen vorab Tickets buchen sowie Gesichtsmasken und Handschuhe tragen, wie der Louvre Abu Dhabi auf seiner Internetseite mitteilte. Sie dürfen sich demnach höchstens drei Stunden im Museum aufhalten. Abu Dhabis Informationsbüro erklärte, Museen dürften ihre Kapazität nur zu 40 Prozent auslassen.inreisen lassen.

(Bild: Keystone)
Schweizweit 44 Neuinfektionen

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) meldet 44 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus in den letzten 24 Stunden. In der Schweiz und in Liechtenstein sind somit 31’376 bestätigte Fälle bekannt.

Corona-Krise fordert die Migrationspolitik der Schweiz

Insgesamt über 200 Millionen Franken wurden im vergangenen Jahr in migrationsrelevante Kontexte der Internationalen Zusammenarbeit (IZA) investiert. Der Bundesrat erachtet wegen der Corona-Pandemie Anpassungen in der Migrationspolitik als unerlässlich.

Die Corona-Pandemie stelle die Schweiz vor neue Herausforderungen in der Migrationspolitik, heisst es im Jahresbericht zur Migrationsaussenpolitik, den der Bundesrat am Mittwoch verabschiedet hat. Die Unterstützung der Herkunfts-, Transit- und Aufnahmeländer werde mit der globalen Gesundheits- und Wirtschaftskrise wegen des Coronavirus noch relevanter werden. Die Schweiz sei dafür mit der interdepartementalen Struktur zur internationalen Migrationspolitik gut aufgestellt.

Migranten von «Sea-Watch 3» positiv auf Coronavirus getestet

Wenige Tage nach ihrer Ankunft mit dem Rettungsschiff «Sea-Watch 3» in Sizilien sind 28 von 211 Migranten an Bord positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dies berichtete am Mittwoch die italienische Nachrichtenagentur Ansa.

Die Migranten wurden auf dem Quarantäneschiff «Moby Zazà» untergebracht, das vor Porto Empedocle in Sizilien liegt. Auch der Regionalpräsident Siziliens, Nello Musumeci, bestätigte die Infektionen. Das Schiff der deutschen Hilfsorganisation Sea-Watch war am Wochenende in den Hafen in Sizilien eingelaufen. Seit der Corona-Krise müssen die Migranten von Rettungsschiffen in Italien auf anderen Schiffen zwei Wochen in Quarantäne.

EZB-Chefökonom: Euro-Wirtschaft erst 2022 auf Niveau vor Corona

Die Europäische Zentralbank (EZB) rechnet nicht vor 2022 mit einer Rückkehr der Wirtschaft im Euroraum zum Wachstumsniveau vor der Corona-Krise. Angesichts der allmählichen Lockerungen gebe es zwar einige Anzeichen für eine erste Erholung, sagte EZB-Chefökonom Philip Lane am Mittwoch in einer Videokonferenz.

Man müsse sich jedoch auf einen längeren Prozess einstellen, da es einige Zeit dauern wird, bis sich Verbraucher und Unternehmen von diesem Schock erholt haben. Mit ihrem Anleihenkaufprogramm leistet die EZB nach Lanes Einschätzung einen massgeblichen Beitrag zur Stabilisierung der Märkte. Die EZB hatte Anfang Juni ihr Notkaufprogramm PEPP (Pandemic Emergency Purchase Programme) um 600 Milliarden auf 1,35 Billionen Euro fast verdoppelt.

Österreich warnt vor Reisen nach NRW

Österreich hat für Nordrhein-Westfalen eine partielle Reisewarnung verhängt. «Vor allem unser Nachbarland Deutschland mit der Region Nordrhein-Westfalen hat gezeigt, wie schnell es zu einer weiteren dramatischen Situation kommen kann», sagt Bundeskanzler Sebastian Kurz nach einer Kabinettssitzung der Regierung.

Der konservative Politiker ergänzt, er hoffe, dass es zu keiner Ausbreitung auf ganz Deutschland komme. Für Österreich kündigte Kurz aufgrund der niedrigen Infektionszahlen weitere Lockerungsschritte unter anderem im Bereich der Gastronomie und bei Veranstaltungen an.

Experten warnen in Grossbritannien vor zweiter Welle

Experten warnen, dass Grossbritannien eine zweite Corona-Welle droht. Man dürfe nicht nur an die Wirtschaft denken. «Während das Ausmass der Pandemie in Grossbritannien schwer vorherzusagen ist, deuten die verfügbaren Beweise darauf hin, dass lokale Ausbrüche immer wahrscheinlicher werden und eine zweite Welle ein echtes Risiko ist»,so die Experten. Grossbritannien war von der ersten Welle besonders schwer betroffen, bisher starben über 43’000 Menschen. Mehr dazu hier.

Eine zweite Corona-Welle in Grossbritannien sei wahrscheinlich, sagen Experten. (Bild: Keystone)
Experten warnen vor neuer Coronavirus-Welle in Grossbritannien

Gesundheitsexperten warnen eindringlich vor einer zweiten Corona-Infektionswelle in Grossbritannien. Sie kritisierten die bisher umfangreichste Lockerung der Pandemie-Massnahmen im Landesteil England. Premier Boris Johnson hatte sie am Vortag bekanntgegeben.

Es müsse nun schnell gehandelt werden, um noch mehr Todesopfer und Verluste für die Wirtschaft zu verhindern, fordern die Experten in einem offenen Brief an die Parteispitzen. Den Appell unterschrieben unter anderem die Präsidenten medizinischer Fachgesellschaften. «Während das Ausmass der Pandemie in Grossbritannien schwer vorherzusagen ist, deuten die verfügbaren Beweise darauf hin, dass lokale Ausbrüche immer wahrscheinlicher werden und eine zweite Welle ein echtes Risiko ist», schrieben die Experten in ihrem Brief.

(Symbolbild: Keystone)
Pharmabranche durch Coronakrise unter Innovationsdruck

Nach einer Pause im Jahr 2018 sind die weltweit führenden Pharmakonzerne im vergangenen Jahr wieder gewachsen. Umsatz, Betriebsgewinn und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung der 21 grössten Konzerne sind laut einer Studie des Beratungsunternehmens EY 2019 zweistellig gewachsen.

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Trotz Rassismus-Kritik: Trump bezeichnet Coronavirus als «Kung Flu»

Trotz Rassismus-Vorwürfen hält US-Präsident Donald Trump an seiner Bezeichnung «Kung Flu» für das Coronavirus fest. Trump sagte am Dienstag bei einem Auftritt vor jubelnden Anhängern in Phoenix (Arizona), er kenne «19 oder 20 Namen» für das Virus, das zunächst in China festgestellt worden war und sich dann über die Welt verbreitete. «Es gab noch nie etwas, wofür es so viele Namen gab», sagte Trump. Als aus dem Publikum «Kung Flu»-Rufe ertönten, sagte der Präsident unter Applaus: «Kung Flu, ja, Kung Flu.»

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Trump hat das Coronavirus entgegen der Einschätzung von Experten wiederholt mit einer Grippe verglichen.(Bild: Keystone)
All-Star-Center Jokic infiziert

Das Coronavirus hat die NBA erreicht. Der serbische All-Star-Center Nikola Jokic von den Denver Nuggets und sechs weitere Spieler sind gemäss mehreren Medienberichten positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Jokic soll in seiner Heimat, wo er am 15. Juni in Belgrad einen Show-Match bestritten hat, in Quarantäne sein. Dazu sollen zwei Spieler der Phoenix Suns und vier einer anderen Mannschaft aus der Western Conference in der vergangenen Woche positive Tests abgeliefert haben, schreiben verschiedene Medien.

(Bild: Keystone)

Jokic hätte diese Woche nach Denver zurückkehren sollen. Symptome soll er keine zeigen. Die NBA will die wegen der Corona-Pandemie unterbrochene Saison Ende Juli mit einem Turnier auf dem Gelände des Vergnügungsparks Disney World in Orlando fortsetzen. Davor sollen sich die 22 beteiligten Teams für längere Zeit in Quarantäne begeben.

Gouverneur: Bürger in Texas sollten wegen Corona zu Hause bleiben

Angesichts des starken Anstiegs der Coronavirus-Neuinfektionen in Texas hat Gouverneur Greg Abbott Bürger in seinem Bundesstaat aufgerufen, zu Hause zu bleiben. Die Zahl der Neuinfektionen hat in Texas mit mehr als 5000 einen Höchststand seit Beginn der Pandemie erreicht. Auch die Hospitalisierungsrate sei auf einem Allzeithoch, sagte Abbott.

Texas hatte als einer der ersten US-Bundesstaaten bereits im April Lockerungen der Schutzmassnahmen angekündigt. Abbott mahnte am Dienstag die Einhaltung der Richtlinien etwa für Bars an und drohte mit Konsequenzen für Betreiber, die diese missachteten. Die Bürger forderte er auf, sich durch das Tragen von Masken, Händewaschen und soziale Distanz vor dem Coronavirus zu schützen.

Djoković entschuldigt sich: «Kann nicht genug sagen, wie leid es mir tut»

Nach seiner Ansteckung mit dem Coronavirus und der Welle an harscher Kritik hat sich Tennis-Star Novak Djoković am Dienstagabend via Twitter zu Wort gemeldet.

Die Weltnummer 1 bereut, die Showturniere der Adria Tour während der Corona-Pandemie durchgeführt zu haben. «Es tut mir so leid, dass unser Turnier Schaden angerichtet hat», schreibt Djoković in einem Statement, das er auf Twitter veröffentlicht hat.

Mehr zu Djokovićs Statement erfahren Sie hier.

Novak Djoković räumt ein, mit der Adria Tour einen Fehler begangen zu haben, und entschuldigt sich. (Bild: Keystone)
Fauci besorgt über Zunahme von Corona-Fällen in USA

Der führende US-Immunologe in der Corona-Krise, Anthony Fauci, hat sich besorgt über deutlich zunehmende Fallzahlen von Coronavirus-Infektionen in mehreren US-Bundesstaaten geäussert. Fauci sprach am Dienstag bei einer Anhörung im Repräsentantenhaus von einem «beunruhigenden Anstieg von Infektionen» in Florida, Texas, Arizona und anderen Bundesstaaten.

Die nächsten Wochen seien entscheidend dafür, diesem Anstieg entgegenzuwirken, sagte er. Es gebe aber auch Erfolge im Kampf gegen das Virus in den USA. So sei es etwa im Bundesstaat New York gelungen, die Fallzahlen zu senken.

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Der führende US-Immunologe Anthony Fauci zeigt sich besorgt über den Anstieg der Corona-Ansteckungen in den USA. (Bild: Keystone)
Kommission fordert vom Bundesrat Weiterführung der KMU-Finanzhilfen

Die Wirtschaftskommission des Nationalrats (WAK) erhöht bezüglich Finanzhilfen für KMU und Selbstständige den Druck auf den Bundesrat. Sie fordert die Regierung auf, die Anfang Juni gestoppten Entschädigungen für Kurzarbeit und Erwerbsausfall weiterzuführen.

Die vorzeitige Ausserkraftsetzung der Massnahmen zur Vermeidung von Arbeitslosigkeit und Firmenkonkursen erachtet die Kommission als besorgniserregend, wie die Parlamentsdienste am Dienstag mitteilten. In einem Brief fordert sie den Bundesrat deshalb auf, die entsprechenden Massnahmen der Covid-19-Verordnungen Erwerbsausfall sowie Arbeitslosenversicherung weiterzuführen. Das solle so lange geschehen, bis die Einschränkungen des wirtschaftlichen Lebens vom Bundesrat aufgehoben würden.

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Verschobener Asean-Gipfel findet am Freitag online statt

Das ursprünglich für April geplante Gipfeltreffen der südostasiatischen Nationen (Asean) wird am Freitag per Videoschaltung nachgeholt. Als vorgesehene Themen nannte Vietnams Aussenministerium die Coronavirus-Pandemie, geopolitische Spannungen und die Stärkung der Frauenrechte.

Staats- und Regierungschefs des Verbands hatten sich ursprünglich vom 6. bis zum 9. April in der vietnamesischen Stadt Da Nang treffen wollen. Das Treffen wurde aber wegen der Corona-Krise verschoben.

Corona bei Tönnies: NRW beschliesst Lockdown für zwei Kreise

Nach dem Corona-Ausbruch beim deutschen Fleischverarbeiter Tönnies mit mehr als 1500 Infizierten schränken die Behörden das öffentliche Leben in der Region um die Fabrik massiv ein.

Das Regionalregierung des Landes Nordrhein-Westfalen verhängte am Dienstag einen Lockdown über zwei benachbarte Landkreise. Danach dürfen sich im Kreis Gütersloh mit seinen etwa 370’000 Einwohnern und auch im Nachbarkreis Warendorf die Bewohner in der Öffentlichkeit eine Woche lang nur noch mit Personen des eigenen Hausstands bewegen oder zu zweit. Der betroffene Schlachtbetrieb liegt in Rheda-Wiedenbrück im Kreis Gütersloh.

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Fleischfabrik Tönnies: Viele Infizierte aus Bulgarien und Rumänien

Viele der mit dem Coronavirus infizierten Schlachtereiarbeiter beim deutschen Fleischverarbeiter Tönnies stammen aus Bulgarien und Rumänien. Die beiden osteuropäischen Länder leiden nach absoluten Zahlen weniger unter der Pandemie als andere Staaten Europas.

Jedoch wird befürchtet, dass bei steigenden Fallzahlen die Krankenhäuser überlastet werden könnten. Dies wurde bislang durch strenge Schutzmassnahmen verhindert, die inzwischen aber gelockert wurden.

Die Zahl der Neuinfektionen ist nach den ersten Lockerungen gestiegen. In Rumänien hat sich das Tages-Plus an Infektionen ein paar Tage lang sogar verdoppelt, in Bulgarien wuchs die Zahl vor allem in der Hauptstadt Sofia und in einzelnen Gemeinden im Süden des Landes.

Trump: Zunahme der Corona-Fälle nur den vielen Tests geschuldet

US-Präsident Donald Trump hat die Bedeutung der jüngsten Zunahme bekannter Coronavirus-Infektionen in den USA heruntergespielt. Es gebe mehr Fälle, weil in den USA so viele Tests durchgeführt würden, schrieb Trump am Dienstag auf Twitter.

«Mit weniger Tests hätten wir weniger Fälle», schrieb er. Die meisten renommierten Experten weisen Trumps Erklärung jedoch zurück. In mehreren Bundesstaaten, darunter etwa Texas, Florida und Kalifornien, stieg die Zahl bekannter Infektionen zuletzt rasch an. Derzeit werden in den USA rund 30’000 Neuinfektionen pro Tag gemeldet – fast so viel wie auf dem Höhepunkt der Corona-Krise im April.

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Ferienflieger Sunexpress beendet Flugbetrieb in Deutschland

Das Gemeinschaftsunternehmen Sunexpress von Lufthansa und Turkish Airlines stellt nach dem Corona-Einbruch den Flugbetrieb ihrer deutschen Tochter in Kürze ein. Damit werde ein geordneter Liquidationsprozess vorbereitet, teilte die Airline am Dienstag mit.

Das Unternehmen reagiere damit auf die Auswirkungen der Corona-Krise. Das deutsche Tochterunternehmen hatte zuletzt 20 Flugzeuge in der Flotte. In den kommenden Wochen sollten mit den Sozialpartnern Lösungen für die betroffenen knapp 1200 Beschäftigten erarbeitet werden.

Die Lufthansa und die Turkish Airlines haben bekannt gegeben, dass der Betrieb der Tochtergesellschaft Sunexpress nach dem Einbruch durch die Corona-Krise eingestellt wird. (Symbolbild: Keystone)
Union-Captain Trimmel bereut Klassenerhalts-Party von Union Berlin

Captain Christopher Trimmel bereut die Feierlichkeiten zum Klassenerhalt von Union Berlin in der vergangenen Woche. «Wenn man das verhindern kann, würde ich das nicht mehr machen», sagte der österreichische Nationalspieler in einer Video-Medienrunde.

Am vergangenen Dienstag hatten Trimmel und Sheraldo Becker nach dem 1:0 gegen Paderborn in der Stadion-Einfahrt mit den eigenen Fans gejubelt. Dabei wurden die Corona-Abstandsregeln nicht eingehalten. Erst später schritten die Ordner ein und separierten Fans und die anwesenden Union-Spieler.

Unions Kapitän Christopher Trimmel bereut, dass er nach dem Klassenerhalt seines Teams mit Fans vor dem Stadion gefeiert hat. (Bild: Keystone)
Ligue 1 bleibt bei 20 Teams – Amiens und Toulouse steigen ab

Die französischen Profi-Fussballklubs entschieden an ihrer Generalversammlung mit einer Mehrheit von knapp 75 Prozent, die Ligue 1 für die kommende Saison bei 20 Teams zu belassen. Damit müssen Amiens und Toulouse den Gang in die Ligue 2 antreten. Sie hatten beim Abbruch der Saison wegen der Coronavirus-Pandemie die letzten beiden Plätze belegt und beantragten eine Aufstockung auf 22 Mannschaften.

Amiens und Toulouse hatten zuletzt beim französischen Staatsrat einen Teilerfolg erzielt. Das oberste Verwaltungsgericht hatte verfügt, dass die Abstiegsfrage bis zum 30. Juni neu geklärt werden solle. Amiens machte bereits klar, dass es auch gegen den neuesten Entscheid Rekurs einlegen will.

Vier Spieler von Toulouse sind zudem positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das Quartett muss sich nun für 14 Tage in Quarantäne begeben.

Corona greift in Tennis-Welt um sich

Novak Djoković ist gemäss der Nachrichtenagentur AFP positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Weltranglistenerste ist nach Grigor Dimitrov, Borna Coris und Viktor Troicki, der Vierte, der bei Showturnieren der Adria Tour in Belgrad und Zadar teilnahm und sich mit dem Covid-19-Virus angesteckt hat. Die Spieler hatten sich bei den Spielen nicht um das Virus geschert.

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Keine Abstandsregeln: Novak Djoković und drei weitere Teilnehmer der Adria Tour haben sich mit dem Coronavirus angesteckt. (Bild: Keystone)
22 Neuinfizierte in der Schweiz

Die neusten Corona-Zahlen vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) sind da. 22 neue Fälle wurden seit gestern registriert. Damit sind in der Schweiz bisher 31’332 Personen positiv getestet worden.

Am Montag waren es noch 18, am Sonntag 35 und am Samstag 26 Infizierte. Damit steigen die Zahlen jetzt wieder leicht an. 1680 Personen sind in der Schweiz verstorben.

Lockdown in Region Gütersloh nach Tönnies-Skandal

Nach dem Corona-Ausbruch bei Deutschlands grösstem Fleischverarbeiter Tönnies im nordrhein-westfälischen Rheda-Wiedenbrück schränken die Behörden das öffentliche Leben im dortigen Landkreis Gütersloh nun doch massiv ein.

Erstmals in Deutschland werde ein Kreis wegen des Corona-Infektionsgeschehens wieder auf die Schutzmassnahmen zurückgeführt, die noch vor einigen Wochen gegolten hätten, sagte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet am Dienstag in Düsseldorf. Im Kreis Gütersloh handele es sich um das bisher «grösste Infektionsgeschehen» in dem deutschen Land und in Deutschland.

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Über die Region Gütersloh wurde nach dem Tönnies-Skandal nun ein Lockdown verhängt. (Symbolbild: Keystone)
Schweden führt flächendeckende Corona-Tests ein

Anders als die meisten europäischen Länder verhängte die schwedische Regierung während der Corona-Krise keinen Lockdown. Im nordeuropäischen Land waren die Restaurants, Geschäfte und Schulen weiterhin offen. Schweden setzte auf das Prinzip Herdenimmunität.

Die Bilanz ist jedoch zerschmetternd: Pro Kopf zählt das Land die meisten Corona-Toten in Europa. Über 5000 Menschen sind in Schweden inzwischen am Coronavirus gestorben.

Kurswechsel in Schweden: Das Land setzt in der Corona-Krise nun auf flächendeckende Tests. (Symbolbild: Keystone)

Nun ändert das Land die Strategie, um sein Image zu wahren, wie «Blick» berichtet. Viele Länder würden inzwischen von einer Reise nach Schweden abraten. Daher führt Schweden flächendeckende Corona-Tests ein. Das kostet rund 597 Millionen Franken.

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Deutsche Corona-Warn-App für Touristen bald im Ausland verfügbar

Die deutsche Corona-Warn-App wird nach den Worten von Kanzleramtsminister Helge Braun aller Voraussicht nach noch vor der Hauptreisezeit auch in anderen Ländern wie der Schweiz und Österreich nutzbar sein.

«Wir denken, dass wir zum Beispiel Österreich, Schweiz, Italien noch vor der grossen Sommerhauptreisezeit anbinden können, weil die ein sehr ähnliches Konzept verfolgen wie wir», sagte Braun am Dienstag in der «Radiowelt am Morgen» des Bayerischen Rundfunks.

Männer sterben häufiger an Covid-19

Männer erkranken oft schwerer an Covid-19 und sterben häufiger als Frauen. Nach Daten der Forschungsinitiative Global Health 50/50 aus mehr als 20 Ländern infizieren sich Frauen ähnlich häufig wie Männer. Bei den Sterberaten liegt die Verteilung jedoch etwa bei einem Drittel zu zwei Dritteln.

Warum genau das so ist, ist derzeit unklar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen nennen bisher nur Theorien. Ungesünderer Lebensstil könnte ein Faktor sein, heißt es. Gerade Männer der älteren Generation, die besonders betroffen ist und in der weniger auf die Lebensweise geachtet wurde, könnten eher an Vorerkrankungen leiden.

Diskutiert werden auch die unterschiedliche Hormonlage und eine genetisch bedingte stärkere Immunreaktion bei Frauen. Vor allem im Gespräch ist aber der ACE2-Rezeptor, über den das SARS-CoV-2-Virus in die Lunge eindringen kann – er kommt einer Studie zufolge bei Männern in höherer Konzentration vor.

Männer sterben häufiger an Covid-19. (Bild: Keystone)
Troicki als dritter Tennisprofi mit Corona infiziert

Ein dritter Teilnehmer der umstrittenen Adria-Tour der Tennisprofis ist mit dem Coronavirus infiziert. Der Serbe Viktor Troicki, der an der ersten Station in Belgrad teilgenommen hatte, wurde nach eigenen Angaben positiv auf das Virus getestet. Zuvor hatten dies bereits der Bulgare Grigor Dimitrov und der Kroate Borna Coric bekanntgegeben. Die ehemalige Weltnummer 12 Troicki sagte der serbischen Nachrichtenagentur Telegraf am Montagabend, zunächst sei am vergangenen Freitag bei seiner Ehefrau das Virus festgestellt worden. Seine Tochter und er hätten sich dann am Sonntag testen lassen.

Der Tennisprofi Viktor Troicki aus Serbien hat sich mit dem Coronavirus infiziert. (Archivbild: Keystone)
Deutsche Firmen erwarten weniger Geschäftsreisen

Die Mehrheit der deutschen Unternehmen rechnet infolge der Coronakrise mit einer dauerhaften Einschränkung ihrer Geschäftsreisen. Ganze 57 Prozent halten dies für wahrscheinlich.

Dies geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Konjunkturumfrage des deutschen Ifo-Instituts hervor. In der Industrie allein sind es sogar 64 Prozent, bei den Dienstleistungsfirmen 60 Prozent.

Stellenausschreibungen brechen in der Schweiz wegen Corona ein

Die Corona-Krise hat im zweiten Quartal zu einem massiven Einbruch bei den Stelleninseraten gesorgt. Sämtliche Berufsgruppe waren davon betroffen, allerdings in unterschiedlichen Ausmass.

Das zeigt eine Erhebung des Arbeitsvermittlers Adecco und der Universität Zürich. Unternehmen schrieben im zweiten Jahresviertel 27 Prozent weniger Stellen aus als im ersten Quartal 2020, heisst es in der am Dienstag veröffentlichten Auswertung.

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Wegen der Corona-Krise gab es in allen Berufsgruppen in der Schweiz einen Einbruch im Stellenangebot. (Symbolbild: Keystone)
Berset weist Kritik an seiner Arbeit zurück

SP-Bundesrat und Gesundheitsminister Alain Berset hat Kritik bezüglich seiner Arbeit während der Coronavirus-Pandemie zurückgewiesen. Es sei nicht richtig, von einer mangelnden Vorbereitung der Schweiz zu sprechen.

SP-Bundesrat und Gesundheitsminister Alain Berset hat Kritik bezüglich seiner Arbeit während der Coronavirus-Pandemie zurückgewiesen. (Archivbild: Keystone)

Dies sagte er den Zeitungen «La Liberté» und «Le Nouvelliste» vom Dienstag. «Wir haben das Notwendige getan», verteidigte sich Berset. So sei etwa gleich zu Beginn die Coronavirus-Taskforce des Bundes eingesetzt worden. «Das System war bereit.» Aber Tests konnten zum Beispiel erst durchgeführt werden, wenn man mehr über das Virus gewusst hatte; dann wollten die Tests aber alle gleichzeitig haben. Ausserdem wüsste man heute schon deutlich mehr über das Coronavirus als zu Beginn der Krise, sagte er.

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Deutschland erwartet mehr als drei Millionen Arbeitslose im Sommer

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland dürfte nach Einschätzung der Bundesanstalt für Arbeit (BA) infolge der Coronavirus-Krise erstmals seit zehn Jahren im Sommer wieder über drei Millionen steigen. «Wir werden im Sommer voraussichtlich die Drei-Millionen-Marke überschreiten.»

Dies sagte BA-Chef Detlef Scheele der «Süddeutschen Zeitung» vom Dienstag. Im saisonbedingt üblicherweise schwierigeren Arbeitsmarkt im Winter war die Arbeitslosigkeit zuletzt vor fünf Jahren so hoch.

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Infolge der Corona-Krise rechnet Deutschland im Sommer mit über drei Millionen Arbeitslosen. (Symbolbild: Keystone)
TUI-Konzern trotz Coronavirus-Krise für Zukunft zuversichtlich

Der deutsche Tourismuskonzern TUI wittert trotz Coronavirus-Krise wieder Morgenluft. «Das Geschäft läuft wieder an. Sie sehen mich angespannt optimistisch.»

Dies sagte der TUI-Konzernchef Fritz Joussen der «Frankfurt Allgemeinen Zeitung» am Montag auf die Frage, wie gross die Gefahr, sei, dass TUI doch noch in Existenznot komme.

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TUI-Chef Fritz Joussen ist trotz Corona-Krise zuversichtlich für die Zukunft. (Archivbild: Keystone)

«Während wir uns dieses Jahr auf die Liquidität fokussieren, werden wir nächstes Jahr wieder vermehrt an der Profitabilität arbeiten. Ich bin mir sicher, dass 2022 das Geschäft dann voll zurückkommt.»

Trump weitet vorübergehenden Einwanderungsstopp in die USA aus

Angesichts der hohen Arbeitslosigkeit infolge der Corona-Pandemie in den USA hat Präsident Donald Trump den Stopp legaler Einwanderung bis zum Jahresende ausgeweitet. Trump verlängerte am Montag eine im April zunächst für 60 Tage angeordnete Regelung, die im Wesentlichen Ausländer betrifft, die sich um eine Green Card für den dauerhaften Aufenthalt in den Vereinigten Staaten bemühen. Die Verfügung sieht darüber hinaus die Aussetzung von verschiedenen Arbeitsvisa vor.

Die US-Regierung begründete die Massnahmen mit der weiterhin dramatischen Lage auf dem Arbeitsmarkt infolge der weitgehenden Stilllegung der Wirtschaft zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Wegen der Vorkehrungen haben seit Mitte März mehr als 40 Millionen Menschen wenigstens zeitweise ihren Arbeitsplatz verloren.

Zwei weitere Mitarbeiter von Trumps Wahlkampfteam haben Corona

Nach der Kundgebung von US-Präsident Donald Trump im US-Bundesstaat Oklahoma am Wochenende sind zwei weitere Mitarbeiter aus dessen Wahlkampfteam positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die beiden hätten an der Wahlkampfveranstaltung in Tulsa am Samstag (Ortszeit) teilgenommen, aber die ganze Zeit über Atemschutzmasken getragen, erklärte der Kommunikationsdirektor Tim Murtaugh am Montag (Ortszeit) auf Anfrage. Die Betroffenen müssten in Quarantäne, ausserdem würden ihre Kontakte zurückverfolgt, hiess es. Am Samstag waren bereits sechs Mitarbeiter positiv auf den Erreger Sars-CoV-2 getestet worden. Sie hatten nicht an der Veranstaltung teilgenommen.

Auch Verleihung der Golden Globes 2021 später

Nach der Oscar-Gala soll auch die Verleihung der Golden Globes wegen der Coronavirus-Pandemie im kommenden Jahr später als bislang üblich stattfinden. Die feierliche Vergabe der Filmpreise sei für den 28. Februar 2021 geplant, teilten die Veranstalter am Montag in Los Angeles mit. Bislang waren die Golden Globes stets Anfang Januar verliehen worden.

Die glänzenden Weltkugeln, die in diesem Januar zum 77. Mal ausgegeben worden waren, sind nach den Oscars Hollywoods bedeutendste Filmpreise. Sie werden von der Hollywood Foreign Press Association (HFPA), dem Verband der Auslandspresse, in 25 Film- und Fernseh-Kategorien verliehen.

Start der afrikanischen Freihandelszone wegen Corona verschoben

Der Start des Handels innerhalb der künftig weltgrössten Freihandelszone in Afrika ist wegen der Corona-Krise um sechs Monate verschoben worden. Ursprünglich hätte der Handel am 1. Juli beginnen sollen, dies sei aber «wegen der Pandemie» auf den 1. Januar 2021 verschoben worden, sagte Patient Atcho, ein Sprecher der Afrikanischen Union (AU), am Montag der Deutschen Presse-Agentur.

Der Handel innerhalb Afrikas ist derzeit durch hohe Einfuhrzölle und Bürokratie-Hürden erschwert, das soll sich aber ändern. Mit allen afrikanischen Staaten wird das panafrikanische Freihandelsabkommen AfCFTA einen Markt von 1,2 Milliarden Menschen umfassen und somit die weltgrösste Freihandelszone sein.

Disneyland Paris öffnet Mitte Juli wieder für Besucher

Das Disneyland Paris wird nach seiner coronabedingten Schliessung kommenden Monat wieder für Besucher öffnen. Am 15. Juli werde der Freizeitpark in Marne-la-Vallée vor den Toren der französischen Hauptstadt schrittweise wieder zugänglich sein, teilte der Betreiber am Montag mit.

Die im Park erlaubte Besucherzahl werde reduziert, ausserdem sei das Tragen einer Schutzmaske ab einem Alter von elf Jahren verpflichtend. Tickets müssten vor dem Besuch gekauft werden. Dafür wird demnach Anfang Juli ein neues Reservierungssystem eingeführt.

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Frankreich lockert coronabedingte Beschränkungen weiter

In Frankreich sind die coronabedingten Einschränkungen weiter gelockert worden. Nach gut drei Monaten der Schliessung durften am Montag Kinos wieder öffnen.

Im Laufe der Woche sollten weitere Kulturangebote folgen. Das Kunstmuseum Musée d’Orsay soll diesen Dienstag seine Türen wieder öffnen, ab Donnerstag soll der Eiffelturm wieder für Besucher zugänglich sein.

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Ab Donnerstag wieder zugänglich: Im Zuge der nächsten Lockerungen in Frankreich öffnet auch der Eiffelturm wieder für Besucher. (Bild: Keystone)
Zweite Phase von Corona-Lockerungen in New York hat begonnen

Friseure, Büros und Aussenbereiche von Restaurants: Nachdem die Corona-Fallzahlen in den vergangenen Wochen deutlich nach unten gegangen sind, hat in der Millionenmetropole New York am Montag die zweite Phase der Lockerungen begonnen.

Damit dürfen unter Einhaltung von Masken-, Abstands- und Hygieneregeln unter anderem Büros, Friseure und Geschäfte wieder öffnen und Restaurants draussen Gäste bewirten. Ausserdem dürfen beispielsweise Makler ihren Kunden Wohnungen und Häuser wieder vor Ort zeigen.

Seit dem Beginn der ersten Phase vor zwei Wochen kann bereits auf mehr als 32’000 Baustellen in der Stadt wieder gearbeitet werden. Ausserdem durften Einzelhändler telefonisch und online Bestellungen annehmen und ihren Käufern im Laden übergeben – jetzt ist in der zweiten Phase auch Publikumsverkehr erlaubt.

Deutschland will Corona-Ausbruch um Fleischfabrik vor Ort eindämmen

Nach einem grossangelegten Ausbruch des Corona-Virus rund um einen Schlachtbetrieb des Unternehmens Tönnies setzt die deutsche Regierung auf örtliche Massnahmen zur Eindämmung der Gefahr.

Es handele sich um einen «massiven Ausbruch», der sehr ernst zu nehmen sei, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Für die Region bestehe ein hohes Infektionsrisiko. Es sei nun alles zu tun, um diesen Ausbruch einzudämmen.

Am Wochenende waren zunächst mehr als 1331 Infizierte registriert worden. In den vier Krankenhäusern im Kreis Gütersloh wurden am Sonntag 21 Covid-19-Patienten stationär behandelt. Sechs Personen lagen auf der Intensivstation. Der Schlachtbetrieb in Rheda-Wiedenbrück im Land Nordrhein-Westfalen ist vorerst geschlossen.

Epidemologie-Professor kritisiert Lockerungen

«Gibt es in einem Club oder an einem Rockkonzert mit bis zu 1000 Personen einen Superspreader, kann die Situation wieder entgleisen», warnt Matthias Egger, Chef der nationalen Covid-19-Science-Taskforce, in einem Artikel von «20 Minuten». Der Berner Epidemologie-Professor kritisiert, dass die neuen Lockerungen des Bundesrats zu früh kommen würden.

Die Taskforce denke darüber nach, eine Maskenpflicht zu empfehlen. Bei Konzerten und in Clubs sei dies aber wohl kaum hilfreich. «In Clubs wird getrunken und geknutscht. Viele werden wohl die Maske kaum länger als eine halbe Stunde tragen», heisst es bei Clubbetreibern.

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Konzerte könnten verheerend sein: Epidemiologie-Professor Matthias Egger warnt vor zu frühen Lockerungen bei Grossveranstaltungen. (Symbolbild: Keystone)
Staatliches Rettungspaket für Lufthansa wackelt

Nach wochenlangen Verhandlungen haben die deutsche Bundesregierung und Lufthansa ein umfangreiches Rettungspaket geschnürt. Ob die Aktionäre dem Plan zustimmen, ist allerdings ungewisser denn je.

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Eine Airline am Boden: Die Lufthansa benötigt dringend Unterstützung von der deutschen Bundesregierung. (Symbolbild: Keystone)
Wie gross ist die Ansteckungsgefahr bei den Hotspots?

Die Corona-Zahlen steigen wieder an: Am Sonntag meldete das Bundesamt für Gesundheit (BAG) 35 neue Fälle innerhalb der letzten 24 Stunden. Am Sonntag vor einer Woche waren es 23, vor zwei Wochen neun Fälle. Für Matthias Egger, Chef der nationalen Covid-19-Science-Taskforce, ist das kein gutes Zeichen, wie er gegenüber «20 Minuten» zu bedenken gibt.

Durch die Aufhebung der Homeoffice-Empfehlung vom Bundesrat könnte es im ÖV bald wieder eng werden. Die Taskforce denkt daher darüber nach dem Bundesrat eine Maskenpflicht im ÖV zu empfehlen.

Ebenso die Aufhebung der Polizeistunde macht natürlich auch die Clubs wieder zu möglichen Hotspots. Gibt es an einem Konzert mit gut 1000 Personen einen Superspreader könnte die Situation wieder entgleisen.

Auch Fabriken sind nicht zu unterschätzen. Im Ausland kam es bereits zu einigen Corona-Ausbrüchen in Fabriken. Die Unternehmen müssen sich zwingend an die Schutzkonzepte halten und auch ihre Gastarbeiter schützen, um einen erneuten Ausbruch zu verhindern.

Fünf Spieler von Roter Stern infiziert

In der Mannschaft von Roter Stern Belgrad haben sich fünf Spieler mit dem Coronavirus infiziert. Serbien war eines der europäischen Länder, das die im Zuge der Pandemie beschlossenen Beschränkungen sehr früh gelockert hat, und das erste, das Zuschauer bei Massenveranstaltungen zugelassen hat.

Roter Stern ist in dieser Saison zum dritten Mal in Folge Meister geworden.

(Bild: Keystone)
BAG meldet 18 Neuinfektionen in den letzten 24 Stunden

Das BAG meldet am Montagmittag 18 Neuinfektionen in der Schweiz und Liechtenstein in den letzten 24 Stunden – total sind es damit bestätigte 31 310 Fälle. Bisher traten 1680 Todesfälle im Zusammenhang mit einer laborbestätigten COVID-19-Erkrankung auf.

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Schon leichter Anstieg an Sozialhilfefällen wegen Corona bemerkbar

Wegen der Corona-Krise rechnet die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe (Skos) mit einem Anstieg der auf Sozialhilfe angewiesene Personen in den nächsten zwei Jahren. Eine Auswertung von Mitte Mai zeigt bereits ein leichter Anstieg der Sozialhilfefälle in der Schweiz.

Gemäss der ersten Umfrage bei den Sozialdiensten ist Mitte Mai gesamtschweizerisch ein leichter Anstieg der Fallzahlen um 2,7 Prozent bemerkbar, wie die Skos am Montag mitteilte. In der Romandie und der Zentralschweiz sei der Anstieg mit 4,4 Prozent und 4,2 Prozent gegenüber dem Durchschnittsmonat vor einem Jahr deutlich.

Zweiter Teilnehmer der Adria Tour infiziert

Die von Novak Djokovic initiierte Adria Tour sorgt für weitere Turbulenzen. Nach dem Bulgaren Grigor Dimitrov hat sich mit dem Kroaten Borna Coric ein zweiter Teilnehmer der Turnier-Serie mit dem Coronavirus infiziert.

Die Bilder nach dem Turnier am vorletzten Wochenende in Belgrad hatten zu Irritationen und zu noch mehr Unverständnis geführt. Hygiene-Bestimmungen wurden in den Wind geschlagen, die empfohlenen Abstände wurden weder von den Zuschauern auf der Tribune noch von den Akteuren nach den Spielen und schon gar nicht bei der dem Turnier folgenden feuchtfröhlichen Party eingehalten.

«Ich teile auch mit, dass ich positiv auf Covid-19 getestet worden bin», schrieb Coric auf Twitter. Er wolle, dass alle, die mit ihm in den vergangenen Tagen in Kontakt waren, sich einem Test unterziehen. «Mir geht es gut, ich habe keine Symptome», teilte der Kroate, im Ranking die Nummer 33, weiter mit.

Israels Bahnverkehr rollt trotz Anstieg der Corona-Infektionen wieder

Trotz eines Anstiegs der Corona-Infektionen sind Zugfahrten in Israel seit Montag wieder möglich. Eine der ersten Reisenden war Transportministerin Miri Regev: Sie fuhr per Bahn von Tel Aviv nach Jerusalem.

Auf einem von ihrem Ministerium verbreiteten Video war zu sehen, wie Regev sich vor der Abfahrt an einem Automaten die Hände desinfizierte. Neben Hygieneregeln und Maskenpflicht gelten weitere Auflagen: So müssen Fahrkarten vorab bestellt werden, es dürfen nicht mehr als 500 Passagiere in einem Zug fahren, und vor dem Betreten von Bahnhofsgebäuden wird die Körpertemperatur gemessen. Der Bahnverkehr war vor knapp drei Monaten eingestellt worden, um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern.

60 Prozent weniger Fahrgäste bei BLS wegen Corona

Seit Beginn des Lockdowns sind rund 60 Prozent weniger Fahrgäste mit der BLS gereist als zuvor. Das Transportunternehmen rechnet 2020 mit einem Verlust von 40 Millionen Franken im Regionalverkehr.

Das teilte die BLS am Montag mit. In der zweiten Jahreshälfte rechnet die BLS ebenfalls mit 20 bis 30 Prozent weniger Fahrgästen als üblich.

Der Verlust entsteht laut BLS durch die geringeren Einnahmen im Verkauf von Billetten. Die Verkehrserträge würden jedoch weniger stark sinken als die Fahrgastzahlen, weil die Einnahmen aus nicht hinterlegten Abonnementen weiterlaufen würden, so die BLS.

Ex-SNB-Chef Hildebrand zuversichtlich für Konjunktur

Der Ex-Präsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB), Philipp Hildebrand, sieht die aktuelle Wirtschaftskrise als nicht so gravierend an, wie die jüngste Finanzkrise im Jahr 2008. Er glaubt zudem nicht, dass Unternehmen ihre Arbeitsweise grundlegend ändern werden.

«Während der Finanzkrise machte der kumulierte Verlust der Wirtschaftstätigkeit in den Vereinigten Staaten im folgenden Jahrzehnt rund 50 Prozent des Bruttoinlandproduktes BIP des Jahres 2008 aus», sagte er in einem Interview, das am Montag von der Zeitung «Le Temps» veröffentlicht wurde. In Europa seien es bei dem Wert rund 120 Prozent des 2008er BIP gewesen. Während der Covid-19-Krise sollte diese Kennzahl deutlich niedriger sein, betonte Hildebrand.

Wirtschaftsprofessorin Bütler will Kurzarbeit nicht verlängern

Die Wirtschaftsprofessorin von der Universität St. Gallen (HSG), Monika Bütler, hat sich gegen eine Verlängerung der Kurzarbeit in der Schweiz ausgesprochen. «Ein Ausbau der Kurzarbeit wäre der falsche We», sagte die Ökonomin den Zeitungen der «CH-Media» vom Montag.

«Sonst würden Wirtschaftsstrukturen zementiert werden, die ohnehin nicht länger haltbar sind», erklärte sie. Der Staat solle in erster Linie Individuen retten, nicht Firmen, betonte die HSG-Wissenschaftlerin. Unternehmen, die zum Entscheid kämen, dass eine Restrukturierung nötig sei, würden damit ohnehin kaum zwölf Monate zuwarten, sagte Bütler.

2,4 Millionen Franken bei Gutschein-Plattform eingenommen

Eine Westschweizer Plattform, die Gewerbetreibenden während der Coronavirus-Krise hilft, hat eine positive Bilanz ihrer Gutschein-Verkäufe gezogen. Es seien mehr als 2,4 Millionen Franken an rund 4400 registrierte Händler weitergeleitet worden, teilten die Organisatoren in der Nacht auf Montag mit.

«Es übertrifft alle unsere Erwartungen», sagten die beiden Initiatoren des Projekts, die Freiburger Oliver und Eléonore Price, gemäss einer Mitteilung. Sie dankten zudem den rund 15’000 Verbrauchern, «die zu diesem Erfolg beigetragen haben».

Peking meldet geringste Infektionszahl seit neuem Corona-Ausbruch

Nach dem neuen Coronavirus-Ausbruch in Peking hat die chinesische Hauptstadt am Montag neun weitere Infektionen gemeldet. Es ist die geringste Zahl von Infektionen, seit vor zwölf Tagen ein neuer Ausbruch auf einem Grossmarkt der Stadt bekannt geworden war. Als Reaktion auf den neuen Ausbruch hatten die Behörden vergangenen Dienstag die zweithöchste Sicherheitsstufe ausgerufen, womit Peking teilweise abgeriegelt wurde. Menschen sollen die Stadt nicht mehr verlassen. Wenn doch Reisen notwendig sind, muss ein negativer Coronatest vorliegen.

Landesweit meldete China am Montag insgesamt 18 neue Infektionen. So gab es zwei weitere lokale Fälle in der an Peking angrenzenden Provinz Hebei. Sieben «importierte»Infektionen wurden bei Menschen auf der Einreise nach China nachgewiesen.

Über eine Million Infizierte in Brasilien

Die Zahl der Corona-Toten in Brasilien ist auf über 50 000 gestiegen. Insgesamt seien bisher 50 617 Patienten im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben, teilte das brasilianische Gesundheitsministerium am Sonntagabend (Ortszeit) auf seiner Website mit. Über eine Million Menschen haben sich nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die tatsächliche Zahl dürfte nach Einschätzung von Experten allerdings wesentlich höher sein, da Brasilien nur relativ wenig testet.

Damit liegt das grösste Land Lateinamerikas sowohl bei Infektionen als auch bei Toten an zweiter Stelle hinter den USA. Der rechte Präsident Jair Bolsonaro bezeichnete das Coronavirus zunächst als «leichte Grippe» und wehrt sich noch immer gegen Ausgangsbeschränkungen. Der Staatschef fürchtet die wirtschaftlichen Schäden eines Lockdowns. Zwar haben eine Reihe von Bundesstaaten und Städten auf eigene Faust Schutzmassnahmen ergriffen, allerdings werden die Einschränkungen an vielen Orten bereits wieder gelockert.

Firma Tönnies soll für Schäden durch Coronavirus-Ausbruch haften

Der deutsche Fleischkonzern Tönnies wird nach Ansicht des deutschen Arbeitsministers Hubertus Heil für durch den Coronavirus-Ausbruch im nordrhein-westfälischen Rheda-Wiedenbrück entstandene Schäden haften müssen. «Es muss eine zivilrechtliche Haftung des Unternehmens geben.»

Dies sagte Heil am Sonntag in der «Bild»-Internetsendung «Die richtigen Fragen». Wer durch Regelverstösse die Verbreitung des Coronavirus auslöse, müsse dafür auch haften.

Grigor Dimitrov positiv auf Coronavirus getestet

Grigor Dimitrov hat bekannt gegeben, positiv auf das Coronavirus getestet worden zu sein. Der Bulgare, 2017 Gewinner des Masters und im vergangenen Jahr Halbfinalist an den US Open, hatte in Belgrad am Auftakt der von Novak Djokovic initiierten Adria Tour teilgenommen. An dem Show-Event, an dem unter anderen auch Dominic Thiem und Alexander Zverev dabei waren, wurden die Abstandsregeln nicht wirklich respektiert. An diesem Wochenende ging die Adria Tour in Zadar weiter. Dimitrov befindet sich derzeit an seinem Wohnort Monaco.

300 weitere Infizierte in Deutscher Fleischfabrik

Die Zahl der Corona-Infizierten in der Tönnies-Fleischfabrik in Rheda-Wiedenbrück ist auf 1331 gestiegen. Dies teilte der Kreis Gütersloh am Sonntag mit. Die Reihentestungen auf dem Gelände der Firma seien am Samstag abgeschlossen worden, hiess es. Insgesamt 6139 Tests seien gemacht worden, 5899 Befunde lägen bereits vor. Alle Details dazu gibt es hier.

Berset reist am 14. Juli nach Paris

Bundesrat Alain Berset wird an der Zeremonie zum französischen Nationalfeiertag am 14. Juli in Paris teilnehmen. Der Gesundheitsminister zeigte sich erfreut über eine Einladung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron.

Macron will sich mit dieser Geste bei der Schweiz bedanken, für die Aufnahme von 48 französischen Covid-19-Patienten in hiesigen Spitälern auf dem Höhepunkt der Corona-Krise. Alle Informationen zum Thema gibt es hier.

 

Bundesrat Alain Berset (links) feiert gemeinsam mit Emmanuel Macron den französischen Nationalfeiertag. (Bild: Keystone)

EU-Staaten interessieren sich für Schweizer Corona-Überbrückungskredite

Mehrere EU-Staaten haben sich während der Coronakrise bei den Schweizer Behörden über Schweizer Finanzhilfe für Covid-19-Betroffene informiert. Auf besonderes Interesse stiessen die Covid-19-Überbrückungskredite.

«Es gab konkrete Anfragen aus mehreren europäischen Finanzministerien und von multilateralen Entwicklungsbanken», schrieb das Staatssekretariat für internationale Finanzfragen (SIF) auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Welche Staaten bei ihm angefragt haben, wollte das SIF nicht sagen. Alle Hintergründe finden Sie hier.

 

Mehrere EU-Staaten informierten sich über Schweizer Corona-Überbrückungskredite. (Bild: Keystone)

Corona App ab 25. Juni im Store

Die SwissCovid App für Mobiltelefone ist ab 25. Juni im Apple Store und Google Play Store verfügbar, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) auf seiner Homepage schreibt.

Die SwissCovid App für Mobiltelefone (Android/iPhone) trägt laut BAG zur Eindämmung des neuen Coronavirus bei. Sie ergänze das klassische Contact Tracing, die Rückverfolgung neuer Ansteckungen durch die Kantone. Die SwissCovidApp helfe damit, Übertragungsketten zu stoppen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Israels Krankenhäuser öffnen Corona-Abteilungen wieder

Angesichts eines deutlichen Anstiegs der Neuinfektionen hat Israels Gesundheitsministerium die Krankenhäuser des Landes angewiesen, ihre Corona-Abteilungen wieder zu öffnen.

Ein Sprecher des Ministeriums bestätigte am Sonntag, ein entsprechender Brief sei an die Kliniken geschickt worden. Israels Corona-Kabinett wollte sich am Nachmittag zu einer Dringlichkeitssitzung versammeln, um über mögliche Schritte zur Eindämmung der Pandemie zu beraten. Auch in den Palästinensergebieten wurde in den vergangenen Tagen ein Anstieg der Neuinfektionen verzeichnet.

35 Neuansteckungen in der Schweiz

In der Schweiz gibt es am Sonntag 35 neue Corona-Fälle. Die Zahl der Ansteckungen steigt damit auf insgesamt 31’292 . Weitere Todesfälle gab es keine. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Spanier zieht es an den Strand

Im früheren Corona-Hotspot Spanien herrscht seit Sonntag die «neue Normalität»: Nach genau 14 Wochen ging um Mitternacht der Notstand zur Eindämmung der Pandemie zu Ende. Die 47 Millionen Bürger des Landes durften sich erstmals seit Mitte März wieder im ganzen Land frei bewegen.

In der Hauptstadt Madrid und in anderen küstenfernen Gemeinden machten sich zahlreiche Menschen und ganze Familien am ersten Tag bei Temperaturen von zum Teil weit über 30 Grad schon frühmorgens auf in den Badeurlaub. Dafür sei vor allem der eigene Wagen benutzt worden, berichteten Medien. Alle Informationen gibt es hier.

Viele Spanier verbringen die ersten Stunden nach dem Ende des Corona-Notstands am Strand. (Bild: Keystone)

8300 neue Sozialhilfe-Bezüger

Trotz Hilfe zur Bewältigung der Corona-Pandemie sind zwischen Ende Februar und Ende Mai total 8300 Personen in die Sozialhilfe abgerutscht. Das ist ein Anstieg von rund drei Prozent, wie aus dem Monatsmonitoring der Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe hervorgeht. Das berichtet die «NZZ am Sonntag». Betroffen sind vor allem Selbständigerwerbende und Arbeitnehmer in Kurzarbeit, die wenig oder gar kein Einkommen und Vermögen haben. Mittlerweile beziehen in der Schweiz rund 280’000 Personen Sozialhilfe. Die Aussichten für die nächsten zwei Jahre sind düster. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Iran erwartet vor 2022 kein Ende der Corona-Krise

Im Iran ist nach offizieller Einschätzung der Regierung bis ins Jahr 2022 kein Ende der Corona-Krise in Sicht. Gesundheitsminister Saeid Namaki äusserte am Sonntag nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Isna die Erwartung, «dass wir noch weitere zwei Jahre mit Corona leben müssen». Das Virus habe verschiedene Dimensionen, sei daher sehr kompliziert und quasi wie ein Tier, «das sowohl beissen als auch treten kann».

 

In Iran schätzt die Regierung, dass die Corona-Krise noch bis 2022 andauert. (Bild: Keystone)

Nach einem zwischenzeitlichen Rückgang der Infektionen im Mai hat der Iran die Schutzmassnahmen gelockert. In fast allen Branchen ist die Arbeit wieder erlaubt. Immer weniger Menschen nehmen die Hygienevorschriften ernst. Das Ergebnis ist nach Angaben von Experten ein erneuter Anstieg der Fallzahlen. Seit Ende Februar haben sich mehr als 200’000 Iraner nachweislich infiziert. Mehr als 9500 sind an oder mit dem Virus gestorben.

Bewohner in Brasilien Favelas kämpfen selbstständig gegen Virus

Brasilien ist aktuell Corona-Hotspot. In den Favelas müssen die Bewohner ohne Unterstützung der Regierung gegen das Virus kämpfen. Sie organisieren sich selbst und erheben auch eigene Statistiken. Alle Hintergründe zum Thema lesen Sie hier.

Aserbaidschan verhängt Corona-Ausgangssperren

Die autoritär regierte Kaukasus-Republik Aserbaidschan hat wegen steigender Corona-Neuinfektionen in mehreren Regionen zweiwöchige Ausgangssperren verhängt. Dies teilte das Gesundheitsministerium am Sonntag mit. Betroffen ist auch die Hauptstadt Baku. Die Wohnung darf man nur noch mit Genehmigung verlassen, die per SMS verschickt wird. Einkaufszentren, Friseursalons, Restaurants und Museen dürfen nicht mehr öffnen.

Die bislang geltenden Quarantäne-Massnahmen wegen der Epidemie wurden der Regierung zufolge bis 1. August verlängert. Dies gelte auch für Ein- und Ausreisen in das Land am Kaspischen Meer. In der Ex-Sowjetrepublik gibt es nach offiziellen Angaben mehr als 12 200 Corona-Fälle. 150 Menschen starben. Aserbaidschan grenzt an den Iran, das ebenfalls schwer von der Pandemie betroffen ist.

Trump will weniger Corona-Tests für bessere Zahlen
 

Möchte die Infektionszahlen durch weniger Tests tief halten: US-Präsident Donald Trump. (Bild: Keystone)

US-Präsident Donald Trump hat seine Mitarbeiter nach eigenen Angaben dazu aufgerufen, Coronavirus-Tests einzuschränken, damit die Infektionszahlen in den USA nicht steigen. Die inzwischen ausgeweiteten Tests seien ein «zweischneidiges Schwert», sagte Trump bei seiner ersten Massenkundgebung seit Beginn der Corona-Krise am Samstagabend (Ortszeit) in Tulsa (Oklahoma) unter Applaus. «Wenn man in diesem Ausmass testet, wird man mehr Menschen finden, man wird mehr Fälle finden, also habe ich meinen Leuten gesagt: ‹Verlangsamt bitte die Tests›.» Alle Hintergründe können Sie hier nachlesen.

Experten befürchten Entgleisung der Situation in der Schweiz

Wissenschaftler und Kantonsärzte halten die vom Bundesrat am letzten Freitag beschlossenen Lockerungen im Zuge der Corona-Pandemie für verfrüht. Die Öffnung sei zu gewagt, sagte Matthias Egger, Leiter der Covid-19-Task-Force des Bundes.

Die Schweiz sei für die jüngsten Lockerungen noch nicht bereit. Es fehle nach wie vor an einem funktionierenden Überwachungssystem für die ganze Schweiz, sagte Egger in Interviews mit der «NZZ am Sonntag», der «Sonntagszeitung» und dem «SonntagsBlick».

Zudem sei unklar, wie gut das Contact-Tracing etabliert sei. Aus wissenschaftlicher Sicht berge die Lockerung ein hohes Risiko, dass die Situation entgleise, wenn die Ansteckungen wieder zunähmen. Alles zum Thema lesen Sie hier.

 

Hält die Lockerungen des Bundesrates für verfüht: Matthias Egger, Leiter der Covid-19-Task-Force des Bundes. (Bild: Keystone)

Zahl der Corona-Infizierten in Peking steigt weiter

Nach dem neuen Coronavirus-Ausbruch in Peking ist die Zahl der Infizierten weiter gestiegen. Nach Angaben der staatlichen Gesundheitskommission vom Sonntag wurden in der Hauptstadt 22 weitere Ansteckungen nachgewiesen. Landesweit wurden insgesamt 26 Infizierte neu gemeldet.

Als Reaktion auf den neuen Ausbruch, der vergangene Woche auf dem Xinfadi-Grossmarkt der Stadt begann, hatten die Behörden am Dienstag die zweithöchste Sicherheitsstufe ausgerufen, womit Peking teilweise abgeriegelt wurde. Flüge aus und in die Hauptstadt wurden drastisch reduziert. Auch der Busverkehr in andere Provinzen wurde inzwischen eingestellt. Menschen sollen die Stadt nicht mehr verlassen. Wenn doch Reisen notwendig sind, muss ein negativer Corona-Test vorliegen.

Erste Trump-Massenkundgebung seit Beginn der Corona-Krise

Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie hat US-Präsident Donald Trump wieder eine Massenkundgebung abgehalten. Trump wurde am Samstagabend in Tulsa im Bundesstaat Oklahoma von Tausenden Anhängern mit «USA, USA, USA»-Rufen empfangen. «Wir fangen unseren Wahlkampf an», sagte Trump. «Ihr seid Krieger», fügte er an die Adresse seiner Unterstützer hinzu.

Donald Trump hielt in Oklahoma seine erste Wahlveranstaltung ab. (Bild: Keystone)

Teilnehmer der Kundgebung mussten sich bei der Registrierung damit einverstanden erklären, dass die Wahlkampf-Organisatoren nicht für eine Covid-19-Erkrankung und mögliche Folgen haftbar gemacht werden können. Vor der Kundgebung wurden sechs Mitarbeiter seines Wahlkampfteams in Tulsa positiv auf das Coronavirus getestet.

Brasilien beklagt fast 50’000 Corona-Tote
49’976 Menschen starben in Brasilien bisher am Coronavirus. (Bild: Keystone)

Die Zahl der Corona-Toten in Brasilien ist auf fast 50’000 gestiegen. Bislang seien 49’976 Patienten im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben, teilte das brasilianische Gesundheitsministerium am Samstag mit. Das waren 1022 mehr als am Tag zuvor. Über eine Million Menschen haben sich nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Die tatsächliche Zahl dürfte nach Einschätzung von Experten allerdings wesentlich höher sein, da Brasilien nur relativ wenig testet.

Damit liegt das grösste Land Lateinamerikas sowohl bei Infektionen als auch bei Toten an zweiter Stelle hinter den USA. Der rechte Präsident Jair Bolsonaro bezeichnete das Coronavirus zunächst als «leichte Grippe» und wehrt sich noch immer gegen Ausgangsbeschränkungen. Der Staatschef fürchtet die wirtschaftlichen Schäden eines Lockdowns. Zwar haben eine Reihe von Bundesstaaten und Städten auf eigene Faust Schutzmassnahmen ergriffen, allerdings werden die Einschränkungen an vielen Orten bereits wieder gelockert.

Corona-Notstand in Spanien beendet

Spanien befindet sich seit Mitternacht nicht mehr im Corona-Notstand. Sonntag ist damit der erste Tag nach 14 Wochen, an dem sich die 47 Millionen Bürger wieder im ganzen Land frei bewegen können. Auch die Grenzen für Urlauber aus Schengenstaaten sind seit 00.00 Uhr wieder offen. Nur die Grenze zu Portugal bleibt auf Wunsch der Regierung in Lissabon noch bis zum 1. Juli für die meisten Reisenden geschlossen.

In Spanien wurde der Notstand aufgehoben. Die Menschen tummeln sich wieder am Strand. (Bild: Keystone)

Mit mehr als 28’000 Toten im Zusammenhang mit Covid-19 und mehr als 245 000 Infizierten ist Spanien eines der am schwersten von der Pandemie betroffenen Länder Europas. Inzwischen sind die Corona-Zahlen stark gesunken.

Positive Corona-Tests bei Mitarbeitern von Trump-Team

Vor der ersten Massenkundgebung von US-Präsident Donald Trump seit Beginn der Corona-Krise sind sechs Mitarbeiter seines Wahlkampfteams in Tulsa positiv auf das Virus getestet worden. Sie seien Teil des Vorausteams gewesen und in Quarantäne genommen worden, teilte der Kommunikationsdirektor von Trumps Wahlkampfteam, Tim Murtaugh, am Samstag mit. Hunderte Mitarbeiter seien getestet worden. Niemand von den positiv getesteten Mitarbeitern oder deren unmittelbaren Kontakten werde bei der Veranstaltung am Samstagabend in der Nähe von Teilnehmern oder Politikern sein.

Klinikbetten für Corona-Patienten in Moskau bleiben erhalten

In der russischen Hauptstadt Moskau sollen die für Corona-Patienten geschaffenen Betten in Krankenhäusern vorerst erhalten bleiben. Das sagte Kremlchef Wladimir Putin am Samstag. Sie sollten als Reserve dienen, falls die Zahl der Infektionen im Herbst oder zum Jahresende wieder steigen würde. «Ohne Übertreibung – Moskau hat sehr schwierige Monate durchgemacht.» Zuletzt gingen die Infektionszahlen zurück. Nach früheren Angaben gab es in Europas grösster Metropole mehr als 23 000 Klinikbetten für Patienten mit Sars-CoV-2.

Sánchez mahnt Spanier auch nach Corona-Notstand zur Vorsicht

Der spanische Regierungschef Pedro Sánchez hat seine Landsleute am letzten Tag des Corona-Notstandes zu weiterer Vorsicht aufgerufen.

«Das Virus kann zurückkehren, und wir könnten von einer zweiten Infektionswelle erfasst werden», sagte er bei einer Fernsehansprache am Samstag. «Alle müssen deshalb die Hygiene- und Gesundheitsregeln auch weiter strikt einhalten», mahnte der Sozialist.

Um Mitternacht endet in Spanien der Notstand nach 98 Tagen, und damit entfallen auch die letzten Reste der drastischen Einschränkungen der persönlichen Bewegungsfreiheit für die 47 Millionen Bürger des Landes. Mehr als 28’000 Menschen starben mit Covid-19.

Sechsstündige Ausgangssperre in der Türkei ohne Zwischenfälle

Wegen der Aufnahmeprüfungen für das Gymnasium in der Corona-Krise haben die türkischen Behörden am Samstag eine sechsstündige Ausgangssperre über 81 Städte verhängt. Sie sei ohne Zwischenfälle um 15 Uhr Ortszeit beendet worden, teilte Bildungsminister Ziya Selcuk mit. 350 000 Lehrer hätten in 4000 Testzentren die Prüfungen unter Corona-Auflagen organisiert. Am 27. und 28. Juni soll es wegen Aufnahmeprüfungen für die Universität weitere Ausgangssperren geben.

Die Ausgangssperre sollte Gedränge vor den Prüfzentren verhindern helfen. Ausgenommen von dem Ausgehverbot waren Begleitpersonen der Schüler sowie Reisende, die bereits ein Ticket erworben hätten. Zudem blieben Supermärkte und Bäckereien geöffnet.

Familie von erstem Genfer Covid-19-Opfer klagt gegen zwei Ärzte

Die Familie des ersten Covid-19-Todesopfers im Kanton Genf hat Klage gegen zwei Genfer Ärzte wegen fahrlässiger Tötung eingereicht. Sie wirft den Medizinern vor, der 31-jährigen Frau einen Corona-Test verweigert zu haben, obwohl sie zuckerkrank und fettleibig war und Symptome zeigte.

Die Staatsanwaltschaft hatte schon im März eine Untersuchung eröffnet. Die Familie des Todesopfers wolle jedoch in die Abklärungen miteinbezogen werden und als Klägerin auftreten, wie ihr Anwalt am Samstag gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA einen Bericht der Zeitung «Tribune de Genève» bestätigte. Dank der Klage hat der Anwalt nun Zugriff auf das Dossier. Die beiden beschuldigten Ärzte sind noch nicht einvernommen worden.

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1029 Fälle bei Fleischproduzent Tönnis

Nach dem Corona-Ausbruch beim deutschen Fleischproduzenten Tönnies sind mittlerweile 1029 Mitarbeiter positiv auf das Virus getestet worden. Dies teilte der Landrat des Kreises Gütersloh, Sven-Georg Adenauer, am Samstag in Gütersloh (Nordrhein-Westfalen) mit. Insgesamt 3127 Befunde lägen mittlerweile vor.

Beim deutschen Fleischproduzent Tönnies gab es einen Coronavirus-Ausbruch. (Bild: Keystone)

«Wir haben keinen signifikanten Eintrag von Corona-Fällen in die allgemeine Bevölkerung», betonte Adenauer, ein Enkel des früheren Bundeskanzlers Konrad Adenauer (1876-1967). Die Corona-Reihenuntersuchungen auf dem Gelände der Fleischfabrik im nordrhein-westfälischen Rheda-Wiedenbrück wurden am Samstag fortgesetzt. Seit Freitag unterstützen Bundeswehrsoldaten die Massnahmen. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

In Frankreich öffnen wieder Kinos und Casinos

In Frankreich dürfen Kinos, Ferienzentren, Casinos und Spielhallen ab kommenden Montag (22. Juni) wieder ihren Betrieb aufnehmen. Allerdings gelten die bestehenden Kontakt- und Hygieneregelungen weiter, wie das Büro des Premierministers in der Nacht zum Samstag verkündete. Auch Teamsport dürfe wieder betrieben werden – mit Ausnahme von Kampfsportarten.

Weitere Lockerungen sollen am 11. Juli in Kraft treten, darunter die Wiederaufnahme von Flusskreuzfahrten, die Wiedereröffnung von Pferderennbahnen und Stadien. Bis mindestens September hingegen sollen Branchenmessen und internationale Kreuzfahrten verboten bleiben, Diskotheken dürfen ebenfalls nicht früher öffnen.

Elf NHL-Spieler positiv auf Covid-19 getestet

Auch das Coronavirus nahm die Rückkehr der NHL-Spieler in ihre Trainingszentren als Einladung an. In der Phase II des Rückkehrplans, der seit dem 8. Juni läuft, zeigten von den mehr als 200 getesteten Spielern deren elf eine positive Reaktion auf Covid-19. Unter ihnen befindet sich auch Auston Matthews, der ehemalige Stürmer der ZSC Lions.

Elf Spieler der NHL erkrankten an Covid-19. (Bild: Keystone)

Die NHL-Teams können sich ab dem 10. Juli in Trainingslagern auf die Wiederaufnahme der Meisterschaft vorbereiten. Wann wieder gespielt werden kann, steht allerdings weiterhin nicht fest.

Luxemburg testet gesamte Bevölkerung

600’000 Einwohner und 300’000 Gastarbeiter zählt Luxemburg. Um Corona vorzubeugen, sollen sie alle auf Covid-19 getestet werden. Die Behörden hoffen, so das Virus unter Kontrolle halten zu können, wie «N-TV» mitteilt.

Damit soll die zweite Corona-Welle verhindert werden. Die Einwohnerinnen und Einwohner sowie die Gastarbeitenden werden in kleine Gruppen aufgeteilt und deren Mitglieder regelmässig getestet. «Wenn es neue Infektionen gibt, dann wissen wir sehr genau, wo es passiert und können Ketten unterbrechen», so der Direktor des Luxemburger Gesundheitsinstituts, Ulf Nehrbass.

Erster Corona-Fall für die PGA-Tour

Die PGA-Tour hat nach ihrem Comeback den ersten Corona-Fall. Der Amerikaner Nick Watney wurde in Hilton Head Island positiv getestet. Somit muss die millionenschwere US PGA Tour bereits beim zweiten Golfturnier nach der Pandemie-Pause ihre erste grosse Bewährungsprobe bestehen.

Der US-Profi Nick Watney wurde bei der RBC Heritage laut Mitteilung der US-Tour positiv auf das Coronavirus getestet. Der 39-Jährige trat dementsprechend nicht mehr zur zweiten Runde an und muss sich nun nach den Regeln der PGA Tour mindestens zehn Tage selbst isolieren.

Der Golfer Nick Watney ist der erste Spieler der PGA-Tour, der mit Corona angesteckt wurde. (Bild: Keystone)

26 neue Fälle in der Schweiz

Auf das neue Coronavirus wurden in den letzten 24 Stunden in der Schweiz 26 Menschen positiv getestet. Insgesamt sind es 31’243 Personen, die am Virus erkrankten. Alle Details erfahren Sie hier.

Frankreich will Stadien ab 11. Juli wieder öffnen

Frankreich will ab 11. Juli seine Stadien wieder für Zuschauer öffnen. Maximal 5000 Menschen dürften dann auf den Rängen Platz nehmen, erklärte die französische Regierung am Freitag. Bereits ab Montag dürfen Kinos und Kasinos in dem Land wieder öffnen. Die Verbesserung der Lage in der Corona-Pandemie erlaube es, bestimmte Verbote aufzuheben, «vorausgesetzt, dass alle wachsam blieben», hiess es in der Erklärung.

 

In Frankreich sollen die Stadien ab Mitte Juli wieder für Zuschauer öffnen. (Bild: Keystone)

Die Zahl von 5000 Zuschauern in Stadien und auf Rennbahnen könne bereits Mitte August angepasst werden, wenn sich die Situation weiter verbessere. Die Regierung stellte auch die Aussicht auf die Wiedereröffnung von Clubs, Messen und Ausstellungen ab September in Aussicht. Auch die Wiederaufnahme internationaler Kreuzfahrten steht dann im Raum.

Guatemalas umstrittener Gesundheitsminister in Corona-Krise ersetzt

Guatemalas Präsident Alejandro Giammattei hat inmitten der Corona-Krise den Gesundheitsminister ausgetauscht. Er habe María Flores und drei Vizeminister vereidigt, teilt Giammattei am Freitag per Twitter mit. Flores, die bereits während der Regierung von Präsident Óscar Berger (2004-2008) einen hochrangigen Posten im Gesundheitsministerium innegehabt hatte, ersetzt den bisherigen Minister Hugo Monroy. Eine Begründung gab der konservative Giammattei, selber gelernter Arzt, nicht.

Costa Rica stoppt Lockerungen von Corona-Massnahmen

Costa Ricas Regierung stoppt nach Angaben von Gesundheitsminister Daniel Salas bis auf weiteres die begonnenen Lockerungen der Corona-Beschränkungen.

Grund sei der Anstieg der Infektionen in den letzten Tagen. So seien alleine in den vergangenen 24 Stunden 119 neue Fälle bestätigt worden – so viele wie noch nie binnen eines Tages. Costa Rica zählt gut 5 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner.

Zahl der Corona-Infizierten in Peking steigt weiter

Nach dem neuen Coronavirus-Ausbruch in Peking ist die Zahl der Infizierten weiter gestiegen. Wie die staatliche Gesundheitskommission am Samstag mitteilte, wurden in der Hauptstadt 21 weitere Ansteckungen nachgewiesen. Landesweit wurden insgesamt 27 Infizierte gemeldet. Seit der neue Ausbruch auf einem Grossmarkt der chinesischen Hauptstadt am vergangenen Donnerstag bekannt wurde, ist die Zahl der Infizierten damit auf über 299 gewachsen.

In Peking wird nach einem erneuten Covid-19-Ausbruch alles gründlich desinfisziert. (Bild: Keystone)

Als Reaktion auf den neuen Ausbruch, der vergangene Woche auf dem Xinfadi-Grossmarkt der Stadt begann, riefen die Behörden am Dienstag die zweithöchste Sicherheitsstufe aus, womit Peking teilweise abgeriegelt wurde. Flüge aus und in die Hauptstadt wurden drastisch reduziert. Auch der Busverkehr in andere Provinzen wurde inzwischen eingestellt. Menschen sollen die Stadt nicht mehr verlassen. Wenn doch Reisen notwendig sind, muss ein negativer Corona-Test vorliegen.

Saudi-Arabien will Moscheen in Mekka am Sonntag wieder öffnen

Saudi-Arabien will die seit drei Monaten wegen der Corona-Krise geschlossenen Moscheen in der heiligen Stadt Mekka am Sonntag wieder öffnen. Das berichtete das staatliche Fernsehen unter Berufung auf eine Entscheidung des Ministeriums für islamische Angelegenheiten.

Am Sonntag öffnen in Mekka die Moscheen wieder. (Bild: Keystone)

Etwa 1500 heilige Stätten bereiteten sich darauf vor, Besucher zu empfangen. Fernsehbilder zeigten, wie Arbeiter die Böden und Teppiche in Moscheen desinfizieren.

Die Entscheidung, die Moscheen wieder zu öffnen, fällt wenige Wochen vor der Hadsch, der jährlichen muslimischen Pilgerfahrt nach Mekka. Unklar ist, ob das für Ende Juli geplante Ereignis wegen der Corona-Pandemie stattfindet. Der Hadsch ist eine wichtige Einkommensquelle für das Königreich.

Was bisher geschah

Weitere Meldungen und Informationen zur Corona-Pandemie auf der Welt und in der Schweiz finden Sie hier.

1 Kommentar

  1. Die Aussage das Schweden pro Kopf die meisten Todesfälle hat stimmt einfach nicht.
    Bitte Informieren Sie sich besser.
    Belgien hat um einiges mehr Tote pro Kopf.Report

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