Chihuahua-Hündin Luna überlebte den Vorfall. (Bild: 20 Minuten)
Basel

Wurde Chihuahua-Hündin Luna Opfer von einem Tierhasser?

Letzte Woche wurde Chihuahua-Hündin Luna in Riehen vergiftet. Nun warnt auch das Veterinäramt Basel-Stadt.

In Riehen war letzte Woche ein Tierhasser unterwegs. In der Käppeligasse wurden Wurstscheiben mit blauen Giftködern ausgelegt, teilte das Veterinäramt Basel-Stadt auf Facebook mit. Tierhalter sollen ihre Tiere gut im Auge behalten, so die Empfehlung.

Der Post wird kommentiert von Martina Cuni: «Luna geht´s langsam wieder besser. Hoffe, dass es kein anderes Tier erwischt». Ihre Chihuahua-Hündin wurde am Freitag vergiftet, berichtet «20 Minuten».

Mit einem Stück Brot sei Luna vergiftet worden, sagt Cuni auf Anfrage von «20 Minuten». «Ich hatte sie an der Leine, aber trotzdem konnte sie das Brot ruckzuck runterschlucken», erzählt sie. Zu Hause habe sie dann gemerkt, wie es ihrer Luna immer schlechter gegangen sei: «Sie hatte Durchfall und musste sich übergeben». Später wollte Luna plötzlich nach draussen, wo sie sich nochmals übergeben musste. «Dann ist sie zusammengebrochen und wurde bewusstlos.»

Auf wen hat es der Tierhasser abgesehen?

Das Tier schwebte in Lebensgefahr und musste das Wochenende in der Tierklinik verbringen. Bereits vor zwei Wochen fielen Martina Cuni und ihrem Mann auf einem Spaziergang mehrere tote Vögel auf. «Schon das fanden wir komisch, dachten uns zuerst aber nicht viel dabei», so Cuni. Dann plötzlich, seien sie auch auf eine tote Krähe gestossen. «Wir vermuteten dann, dass es jemand vielleicht auf die Krähen abgesehen hat, die sich in Massen auf zwei Bäume bei unserer Wohnung aufhalten. Die machen in der Nacht einen massiven Lärm.»

«Das ist so traurig», sagt Martina Cuni. «Ich weiss nicht, was in solchen Menschen vor sich geht. Man will sich gar nicht vorstellen, wie die Tiere leiden. Meine Luna ist jetzt noch schlapp von dem Vorfall.» Erst am Mittwoch habe sie eine Elster gesehen, die mit Wurst im Schnabel von der Stelle mit den Ködern wegflog.

0 Kommentare

  1. Die Strafen sollten dringendst rigeros erhöht werden, und in jedem Fall, Gefängnisstrafe, nicht nur Geld strafen. Die Tiere leiden unendlich, und ganz gesund werden sie in den meisten Fällen nicht mehr. Tierquälereien sind in den meisten Fällen der Beginn, später geht das dann auch auf Kinderquälerei. Monster gehören weggesperrt !!!.Report

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