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Der Telebasel Sport Beitrag vom 17. Juni 2020.
Basel

Muttenzerkurve fordert Burgeners Rücktritt

Die Muttenzerkurve fordert den Rücktritt von FCB-Präsident Bernhard Burgener. Den Fans ist der Geduldsfaden offensichtlich gerissen.

Die Muttenzerkurve fordert Präsident Bernhard Burgerner und seine Führung zum Rücktritt auf. In einer Mitteilung heisst es, dass die Fankurve lange hinter der aktuellen Führung gestanden sei. Doch jetzt, nach drei Jahren, sei genug.

Nur einzeln habe man in Kritik geäussert etwa bei der Zusammenarbeit mit dem indischen FC Chennai City oder der Förderung des E-Sports. Nachdem in den letzten Wochen ein intensiver Austausch zwischen unterschiedlichen Exponenten stattgefunden habe, ist die Muttenzerkurve zum Entschluss gekommen, dass der FC Basel einen neue Führung brauche.

«Wir sehen keine Perspektive mehr für den FCB»

«Unter der aktuellen Führung sehen wir keine Perspektive mehr für den FCB. Wir erachten sie als nicht fähig, durch die Krise zu führen beziehungsweise die kommenden Herausforderungen zu meistern», heisst es im Statement auf der Website muttenzerkurve.ch.

Die Muttenzerkurve sah den Sinn hinter der neuen Richtung, die Bernhard Burgener einschlagen wollte, nach dem Abgang Bernhard Heuslers. Der FCB war finanziell gut aufgestellt, wegen der Erfolge von 2010 bis 2017. Deshalb machte eine Umstrukturierung Sinn.

Grösste finanzielle Krise seit über 30 Jahren

Jetzt befinde sich der Club in der schwersten finanziellen Krise seit Nati B-Zeiten und die Corona-Pandemie sei eine zusätzliche Bedrohung. «Die Krise ist aber bei weitem nicht nur finanzieller Natur. Der neuen Führung ist es in der Gesamtbetrachtung nie gelungen, durch ihr Handeln sowie ihre Kommunikation Vertrauen zu gewinnen und in den eigenen Reihen für Geschlossenheit zu sorgen», heisst es weiter in der Mitteilung.

Das Vertrauen sei «Stück für Stück – und mit jedem Tiefschlag – umso mehr» verloren gegangen. Das nötige Feingefühl fehle dem FCB-Präsidenten. Der Schaden sei jetzt schon enorm. Die Muttenzerkurve fordert den Rücktritt des Präsidenten Bernhard Burgener, des CEOs Roland Heri, von Peter van Büren, Karl Odermatt und Massimo Ceccaroni.

0 Kommentare

  1. Burgener aus dem Präsidium vertreiben geht wahrscheinlich noch aber wer übernimmt den Schuldenberg und die Betriebskosten? In den letzten 3 Jahren ist es sportlich bergab gegangen und nun kommt die Rechnung auf den Tisch. In der Schweiz ist Profifussball für die meisten Clubs nicht rentabel und das wird auch so bleiben. Der FCB war da eine Ausnahme, weil sehr vieles sehr gut funktioniert hat und die richtigen Leute am Ruder waren. Dann wollte man den ganzen Club umkrempeln und es ging mächtig den Bach ab. Zu diesem Zeitpunkt hätte man in die Qualität der Mannschaft finanziell investieren müssen anstatt zu sparen. In Bern wurden bis zum Erfolg Unsummen während Jahren verlocht und das könnte dem FCB nun auch wieder bevorstehen. Gesucht: Gut betuchter Fussball-Verrückter Investor der keine Angst vor Verlust hat!Report

  2. Ich erinnere an die legendäre Wutrede von Uli Hoeness anlässlich einer GV von Bayern München, wo er eben solchen Fangelüsten unverblümt den Wind aus den Segeln nimmt. Geht mal googeln. Aber; Burgener ist nicht Hoeness…Report

  3. «Burgeners Absichten waren gut. Aber wenn er nicht fähig ist, ist er nicht fähig. Er ist inkompetent und intransparent.
    Vielleicht sehen das jetzt auch die letzten Burgener-Apostel mit der rotblauen Brille ein.
    In den drei Jahren hat Burgener gezeigt, dass er unfähig ist den Klub zu führen. Er soll einsehen, dass er mit dem FCB kein Geld mehr machen kann. Als Unternehmer ist er in guten wie in schlechten Zeiten verantwortlich und soll dementsprechend die Konsequenzen tragen.
    Auch mit vielen Fans hat Burgener es sich verscherzt. Dabei steht im Konzept unter «Ziele» geschrieben: regelmässiger und offener Dialog mit den Fans der nie stattfand.
    Ein Rücktritt von Burgener und dementsprechend von Heri und dem gesamten Verwaltungsrat in der FCB AG und in der Holding bringt wieder die dringend benötigte Ruhe die der Klub jetzt braucht.
    Die GV im kommenden Oktober wird Klarheit geben, ob Bernhard Burgener, Roland Heri (CEO und gleichzeitig Verwaltungsrat der FC Basel 1893 AG) und Peter von Büren (Mitglied des Verwaltungsrats der Highlight Communications AG, Mitglied der Konzernleitung der Highlight-Gruppe, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Constantin Film AG) die aktuelle Krise als Vorstandsmitglieder überleben oder ob diese von den Mitgliedern die Quittung erhalten und abgewählt werden.
    Sollten die Herren an der GV abgewählt werden, so ist zu Hoffen, dass sich Burgener freiwillig aus dem FC Basel verabschiedet.

    Die Zukunft des FCB wird in den Händen der Fans liegen.Report

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