Featured Video Play Icon
International

Zahl der Corona-Infizierten in Peking steigt weiter

Das Coronavirus stellt die Schweiz und die Welt auf den Kopf. Hier im Ticker bleiben Sie über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden.
Super-League-Neustart nach fast vier Monaten Pause

Fast vier Monate nach dem letzten Spiel erfolgt in der Super League der Neustart nach der Coronavirus-Zwangspause.

(Bild. Keystone)
EU-Videogipfel: Merkel und Co. beraten über Corona-Aufbauprogramm

Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre EU-Kollegen beraten am Freitag (10.00 Uhr) erstmals über das geplante Konjunkturprogramm zum Wiederaufbau nach der Corona-Krise. Bei einem Videogipfel ist eine Aussprache zu dem von der EU-Kommission vorgeschlagenen Milliarden-Paket geplant. Eine rasche Einigung gilt als ausgeschlossen. Sie soll möglichst bei einem physischen Gipfeltreffen im Juli erzielt werden.

(Bild: Keystone)

Die Coronavirus-Pandemie hat die Staatengemeinschaft in eine dramatische Rezession gestürzt. Zur Bewältigung der Krise und für einen wirtschaftlichen Aufbruch hatte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen im Mai ein kreditfinanziertes 750-Milliarden-Programm vorgeschlagen. Das Geld soll grösstenteils als Zuschüsse, aber auch als Kredite an die EU-Staaten vergeben werden.

Zahl der Corona-Infizierten in Peking steigt weiter

Nach dem neuen Coronavirus-Ausbruch in Peking ist die Zahl der Infizierten weiter gestiegen. Wie die staatliche Gesundheitskommission am Freitag mitteilte, wurden 25 weitere Ansteckungen nachgewiesen.

(Bild: Keystone)

Seit der neue Ausbruch auf einem Grossmarkt der chinesischen Hauptstadt am vergangenen Donnerstag bekannt wurde, ist die Zahl der Infizierten damit auf 183 gewachsen. Die neue Infektionszahlen vom Freitag liegen über denen des Vortrags, als 21 Fälle gemeldet wurden, aber unter denen vom Mittwoch, als es noch 31 Infektionen gab.

Filmstar empfiehlt «Vulkanier-Gruss» gegen Coronavirus

«Raumschiff Enterprise»-Star George Takei empfiehlt ein intergalaktisches Mittel gegen das Coronavirus. Er selber nutze den «Vulkanier-Gruss», um Abstand zu halten, sagte der 83-Jährige der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Freitagsausgabe).

(Bild: Keystone)
Kalifornien ordnet Maskenpflicht in der Öffentlichkeit an

Die Kalifornier müssen in der Öffentlichkeit ab sofort eine Maske tragen. Gouverneur Gavin Newsom ordnete zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus am Donnerstag eine Maskenpflicht in dem bevölkerungsreichsten US-Bundesstaat an.

(Bild: Keystone)

Task-Force-Präsident beklagt fehlende Daten

In der Schweiz gibt es noch immer zu wenig Informationen darüber, wo und wie sich das Coronavirus ausbreitet. Dafür wäre laut Matthias Egger, Präsident der nationalen Covid-19-Task-Force, ein minimales Datenset für das Contact Tracing nötig.

Die Daten aus den Kantonen müssten in eine zentrale Datenbank beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) eingespeist werden. So weit sei man aber noch nicht, sagte Egger in einem Interview mit der «Neuen Zürcher Zeitung» (Freitagausgabe).

(Bild: Keystone)

Wichtig wäre auch, die Viren bei allen infizierten Personen genetisch zu analysieren. Mit diesen Informationen liessen sich die Infektionsketten besser nachverfolgen.

Nicht nur die Art und die Menge der Daten seien derzeit noch mangelhaft. Auch die Geschwindigkeit, mit der die Informationen im BAG einträfen, genüge nicht, um die Corona-Pandemie in der Schweiz zeitlich und geografisch in Echtzeit verfolgen zu können. Das wäre aber nötig für eine fundierte Beurteilung der steigenden Fallzahlen.

Übertragung durch WC-Spülung

Erreger wie das neuartige Coronavirus können nicht nur vom Menschen selbst – etwa via Atmen, Sprechen, Niesen und Husten – an die Umwelt abgegeben werden, sondern  auch durch WC-Spülungen. Das berichten chinesische Forscher im Fachjournal «Physics of Fluids».

Das Team der Universtität von Yangzhou hatte mithilfe einer Computersimulation nachgewiesen, dass sich kleine Schwebeteilchen – sogenannte Aerosole – beim Spülen der Toilette in der Luft verteilen. In der Studie schwebten 60 Prozent der Partikel durch den Raum. Dort blieben sie für einige Minuten.

So könnte sich ein nachfolgender WC-Benutzer anstecken. Doch auch eine Lösung haben die Forscher schon bereit: einfach den WC-Deckel vor dem Spülen schliessen.

Nato wappnet sich mit Notfallplan gegen mögliche zweite Corona-Welle

Die Nato wappnet sich mit einem Notfallplan gegen eine mögliche zweite Welle der Corona-Pandemie. Die Verteidigungsminister der 30 Mitgliedstaaten beschlossen am Donnerstag, einen Vorrat an medizinischer Ausrüstung anzulegen. Zudem soll ein millionenschwerer Krisenfonds eingerichtet werden.

Die Nato wappnet sich mit einem Notfallplan gegen eine mögliche zweite Corona-Welle. (Bild: Keystone)

«Medizinische Stellen auf der ganzen Welt haben davor gewarnt, dass wir in der Pandemie eine zweite Welle erleben könnten», erklärte Generalsekretär Jens Stoltenberg nach einer Videokonferenz mit den Ministern. Deswegen bereite sich die Nato darauf vor, im Fall der Fälle starke Unterstützung für die zivilen Anstrengungen leisten zu können. Nach Angaben eines Bündnissprechers ist es das erste Mal in der Geschichte der Nato, dass ein militärischer Operationsplan für eine medizinischen Krisenfall erarbeitet wurde.

Parlamentsmitglieder rufen zu Ferien in der Schweiz auf

204 Parlamentsmitglieder haben parteiübergreifend zum Ende der Session am Donnerstag in Bern die Bevölkerung aufgerufen, den Sommer in der Schweiz zu verbringen. «Immer unter Einhaltung der Hygiene- und Verhaltensregeln», heisst es mit Fingerzeig auf das Coronavirus.

«Liebe Bewohnerinnen und Bewohner unserer einzigartigen Schweiz, in den letzten Monaten befanden wir uns alle im Krisenmodus», sprechen mehr als drei Viertel aller Parlamentsmitglieder aus National- und Ständerat die gut 8,6 Millionen Menschen im Land an.

Mehr dazu hier.

Herr und Frau Schweizer solle in diesem Sommer die «verborgenen Schätze der Schweiz entdecken». (Bild: Keystone)
Auf die ausserordentliche folgt die besondere Lage

Mit der Aufgabe der «ausserordentlichen Lage» gemäss Epidemiengesetz wird der Bundesrat am Freitag – wie Ende Mai angekündigt – wieder ein Stück Macht abgeben. Die neu geltende «besondere Lage» ermöglicht vor allem den Kantonen wieder eine stärkere Mitsprache.

Offen ist, wann die Rückkehr zur «normalen Lage» erfolgen wird. Die Aufhebung der «ausserordentlichen Lage» ist zwar ein Schritt mit grosser Symbolkraft, für die Bürgerinnen und Bürger dürfte er aber auf den ersten Blick kaum spürbar sein.

UEFA weicht Financial Fairplay Corona-bedingt auf

Die UEFA gewährt den Klubs aufgrund der Coronavirus-Pandemie eine gewisse Flexibilität bei der Erfüllung der Finanzvorschriften, dem sogenannten Financial Fairplay.

Bei der Bewertung der sogenannten Break-even-Vorschrift, laut der die Vereine grundsätzlich nicht mehr ausgeben dürfen als sie einnehmen, wird die für das Finanzjahr 2020 um eine Saison verschoben, wie die UEFA mitteilte.

WHO hat Hoffnung auf Corona-Impfstoffe noch in diesem Jahr

Bis Ende des Jahres könnten nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein oder zwei Impfstoffe gegen das Coronavirus vorliegen.

Vorhersagen seien immer schwierig, aber wenn alles glatt laufe mit den derzeitigen Studien, könnten dann auch schon einige Hundert Millionen Impfdosen hergestellt sein, sagte die Chefwissenschaftlerin der WHO, Soumya Swaminathan, am Donnerstag in Genf. An rund 200 möglichen Impfstoffen werde zur Zeit geforscht, ein knappes Dutzend werde schon am Menschen getestet. «Selbst, wenn der erste oder zweite schliesslich doch nicht hält, was er verspricht, sollten wir die Hoffnung nicht aufgeben», sagte Swaminathan.

Mehr dazu lesen Sie hier.

Die WHO hat Hoffnung auf einen oder zwei Corona-Impfstoffe noch in diesem Jahr. (Symbolbild: Keystone)
Fast 500 Corona-Tote bei medizinischem Personal in Russland

Fast 500 Ärzte und anderes medizinisches Personal sind in Russland nach Behördenangaben nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben.

Leider habe das Gesundheitswesen bisher 489 Mitarbeiter durch die Pandemie verloren, sagte die Leiterin der nationalen Gesundheitsaufsicht, Anna Samojlowa, der Staatsagentur Tass zufolge am Donnerstag in Moskau.

Mehr dazu lesen Sie hier.

In Russland starben fast 500 medizinische Fachkräfte nach einer Infektion mit dem Coronavirus. (Bild: Keystone)
Dänemark will Grenzen für Reisende aus Grossteil Europas öffnen

Dänemark will seine seit Mitte März für die meisten EU-Bürger geschlossenen Grenzen bald für den Grossteil Europas wieder öffnen. Die derzeitigen Einreisebeschränkungen sollen zum 27. Juni durch ein Modell ersetzt werden, das nach objektiven Gesichtspunkten festlegt, in und aus welchen Ländern Reisen ohne Einschränkungen möglich sind. Das teilte die dänische Regierung am Donnerstag mit.

Dänemark will seine Grenzen Ende Juni für den Grossteil Europas wieder öffnen. (Bild: Keystone)
Corona-Fall in Deutschland: Hochhaus unter Quarantäne

Angesichts von etwa 100 neuen Coronavirus-Infektionen in einem Hochhaus in der norddeutschen Stadt Göttingen ist der Gebäudekomplex vollständig unter Quarantäne gestellt worden.

Von der Entscheidung sind knapp 700 Bewohner betroffen, wie die niedersächsische Stadt am Donnerstag mitteilte. Mit der Massnahme sollen die Übertragungswege des Virus unterbrochen werden, weil die Behörden davon ausgehen, dass es eine hohe Zahl an Kontaktpersonen ersten Grades in dem Wohnkomplex gibt.

(Bild: Keystone)

Zunächst waren in dem Wohnkomplex zwei Coronavirus-Infektionen bekannt geworden, daraufhin hatte die Stadt am Montag und Dienstag ein mobiles Testzentrum mit Bussen für die Bewohner eingesetzt. Insgesamt wurden knapp 700 Menschen getestet, zum Teil auch von ausserhalb des Komplexes. Weitere etwa 60 Testergebnisse liegen noch nicht vor.

Tschechien beendet Mundschutzpflicht im Grossteil des Landes

Tschechien hebt die Mundschutzpflicht ab dem 1. Juli in weiten Teilen des Landes komplett auf. Das gab Gesundheitsminister Adam Vojtech am Donnerstag in Prag bekannt. Sie gilt derzeit noch in Innenräumen wie Geschäften sowie im öffentlichen Nahverkehr.

(Bild: Keystone)

Nicht aufgehoben wird der Maskenzwang in Gebieten mit einer höheren Zahl an Corona-Neuinfektionen. Nach derzeitigem Stand würde das neben Prag auch die Region um die Bergbaustadt Karvina (Karwin) im Osten des Landes betreffen. Die Behörden planen eine Karte, die laufend aktualisiert werden soll. Man wolle von flächendeckenden Einschränkungen zu lokal begrenzten Massnahmen übergehen, erklärte der 33 Jahre alte Minister von der populistischen Partei ANO.

BAG meldet 17 Neuinfizierte

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 17 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Insgesamt gab es bisher 31’200 laborbestätigte Covid-19-Fälle, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstagmittag mitteilte.

(Bild: Keystone)
Fussball: Wiederaufnahme in Russland am Freitag

Nach mehr als dreimonatiger Corona-Zwangspause rollt ab Freitag auch wieder der Fussball in der russischen Premjer-Liga. In der ersten Begegnung stehen sich Krylja Sowjetow aus Samara und Achmat aus Grosny, der Hauptstadt der Teilrepublik Tschetschenien im Nordkaukasus, gegenüber. Seit Mitte März – und damit gut 14 Wochen lang – ruhte der Spielbetrieb.

Eishockey-Weltverband mit Sicherheits-Leitfaden

Das medizinische Komitee des Eishockey-Weltverbandes IIHF hat einen Leitfaden produziert, der zur Bewältigung der Corona-Pandemie in den Rinks beitragen soll.

Das vierstufige Sicherheitskonzept soll den IIHF-Mitgliedsverbänden als Leitplanke dienen. Empfohlen wird den Verbänden zudem auch ein Austausch untereinander, um voneinander zu lernen.



Die erste Phase des Leitfadens beinhaltet das Individual-Training zur eigenen Fitness-Erhaltung ohne weitere Personen.

Phase 2 sieht erste Kleingruppen-Trainings unter strenger Einhaltung der Sicherheitsvorschriften, Abstands- und Hygiene-Regeln vor.

In der dritten Phase wird in kleineren Gruppen als üblich trainiert, um die soziale Distanz zu gewährleisten. Und in der letzten Phase ist der Spielbetrieb unter Beibehaltung von weiterhin strengen Hygiene- und Vorsichtsmassnahmen (z.B. kein Handshake) sowie unter Berücksichtigung der lokalen Sicherheits-Vorschriften möglich. Die Spiele würden dann gegebenenfalls ohne Fans durchgeführt.

Generelle Maskenpflicht nun auch in Ankara und Istanbul

Angesichts steigender Corona-Fallzahlen hat die Türkei die Maskenpflicht ausgeweitet. In den Metropolen Istanbul, Ankara und in Bursa müssen die Einwohner nach offiziellen Angaben seit Donnerstag in der Öffentlichkeit, also auch im Freien, Masken tragen.

(Bild: Keystone)

Damit gilt eine generelle Maskenpflicht in 45 von 81 Provinzen. Allerdings müssen die Türken schon seit April Masken an belebten Orten wie Supermärkten tragen. Bei Verstoss muss ein Bussgeld gezahlt werden. Die Höhe war zunächst unklar.

Homeoffice und Kinderbetreuung lasten auf den Frauen

Berufstätige Mütter haben am meisten unter den Einschränkungen während der Corona-Pandemie geächzt: Die zusätzlichen Betreuungspflichten aus Homeschooling und der Wegfall familienexterner Kinderbetreuungsmöglichkeiten ging zu Lasten der Arbeitskapazität.

(Bild: Keystone)
Illegale Einreisen nehmen nach Lockerungen an der Grenze zu

Nach der Lockerung der Grenzkontrollen am 16. Mai haben die illegalen Einreisen und die Schlepperaktivitäten in die Schweiz wieder zugenommen. Die illegalen Einreisen lagen aber 53 Prozent unter dem Vorjahreswert, die Schleppertätigkeit 30 Prozent.

Zuvor stoppten die wiedereingeführten Grenzkontrollen, die eingestellten internationalen Bahn-, Bus- und Flugverbindungen sowie die Schliessung von 130 Grenzübergängen die Weiterwanderung von Migrantinnen und Migranten praktisch. Dies teilte die Eidgenössische Zollverwaltung am Donnerstag zu ihrer Monatsstatistik mit.

(Bild: Keystone)

Mit den ersten Lockerungen an der Grenze am 16. Mai wurden die Kanalisierungsmassnahmen gegenüber Deutschland und Österreich aufgehoben. Ebenfalls wurden die Binnengrenzkontrollen nicht mehr systematisch, sondern risikobasiert und lageabhängig durchgeführt.

Senioren fordern Überprüfung des Corona-Schutzes in Heimen

Seniorinnen und Senioren haben die dringende Überprüfung des Risikomanagements rund um das Coronavirus in Alters- und Pflegeheimen gefordert. Dies sei dringend, um bei einer allfälligen neuen Welle der Virusausbreitung gerüstet zu sein, teilte die grösste schweizerische Vereinigung von Seniorenorganisationen Vasos am Donnerstag mit.

(Symbolbild: Keystone)
Corona und Mittsommer – Wenn ein Virus das grosse Fest stoppt

Mittsommer ist für viele Skandinavier in etwa das, was für manche Deutsche Karneval ist: ein allumfassendes Fest, an dem die Arbeit liegen gelassen, das Glas gehoben und alles andere für ein paar Tage einfach vergessen wird. Wie wird es aber zu Corona-Zeiten ausfallen?

(Symbolbild: Keystone)
Ungarns Regierungschef Orban gibt Corona-Sondervollmachten ab

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat mit Wirkung vom Donnerstag seine umstrittenen Sondervollmachten zur Bekämpfung der Corona-Pandemie abgegeben. Mit einem Regierungserlass hob der rechtsnationale Politiker am Mittwoch kurz vor Mitternacht den coronabedingten Gefahrennotstand auf, den er Mitte März verhängt hatte. Damit wurde ein Gesetz wirksam, welches das Parlament am Dienstag beschlossen hatte und welches das sogenannte Corona-Gesetz ausser Kraft setzt.

Viktor Orban am 11. Juni in Tschechien. (Bild: Keystone)

Dieses Gesetz von Ende März hatte den ungarischen Regierungschef mit umfassenden und ursprünglich zeitlich unbefristeten Sondervollmachten ausgestattet. Orban, der zu einem autoritären Regierungsstil neigt, hatte dafür im In- und Ausland viel Kritik erhalten.

Brasilien vermeldet erneut mehr als 1200 Corona-Tote in 24 Stunden

Brasilien hat den zweiten Tag hintereinander mehr als 1200 Corona-Tote innerhalb von 24 Stunden registriert.

Wie das Gesundheitsministerium in Brasília am Mittwochabend (Ortszeit) mitteilte, starben 1269 Patienten im Zusammenhang mit dem Coronavirus in diesem Zeitraum. Damit stieg die Gesamtzahl der Corona-Toten in Brasilien auf 46.510. Insgesamt rund 955.400 Menschen haben sich in dem grössten und bevölkerungsreichsten Land Lateinamerikas nach den offiziellen Statistiken mit dem Coronavirus infiziert.

(Bild: Keystone)

Nur in den USA wurden bislang mehr Infektionen und Tote verzeichnet. Die tatsächlichen Zahlen in Brasilien dürften noch weit höher liegen, auch weil das Land sehr wenig testet. Wissenschaftliche Studien und Schätzungen von Organisationen legen nahe, dass sich mindestens siebenmal so viele Menschen infiziert haben wie bislang bekannt, und doppelt so viele wie erfasst gestorben.

Brasiliens Zentralbank senkt Zinsen auf Rekordtief

Brasiliens Zentralbank hat ihren Leitzins erwartungsgemäss um 75 Basispunkte auf ein Rekordtief von 2,25 Prozent gesenkt. Mit dem niedrigsten Stand aller Zeiten gebe es nun wenig Spielraum mehr für weitere geldpolitische Impulse zur Unterstützung einer von der Coronavirus-Pandemie gebeutelten Wirtschaft, hiess es in der Entscheidung am Mittwoch.

Ökonomen gehen davon aus, dass die grösste Volkswirtschaft Lateinamerikas in diesem Jahr den stärksten jährlichen Abschwung seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1900 erleiden wird. Vergangene Woche hatte die Weltbank ihre BIP-Prognose für Brasilien auf einen Rückgang um 8 Prozent revidiert.

Neuseeland meldet weiteren Corona-Fall an Landesgrenze

Neuseeland hat nach Wochen ohne Neuinfektionen einen dritten Corona-Fall bestätigt. Wie Gesundheits-Generaldirektor Ashley Bloomfield am Donnerstag bekanntgab, handelt es sich um einen Mann in seinen 60ern, der von Pakistan über Katar zunächst nach Australien gereist sei. Von dort sei er am 13. Juni nach Neuseeland weitergereist und habe sich in der vorgeschriebenen Quarantäne befunden, als er Symptome der Lungenkrankheit bekam. Zwei Tage nach seiner Ankunft sei der Mann positiv auf das Virus getestet worden.

(Symbolbild: Keystone)

Erst am Dienstag hatte Neuseeland erstmals seit mehr als drei Wochen ohne aktive Corona-Fälle wieder zwei Infizierte gemeldet.

Peking meldet 21 weitere Infizierte nach Ausbruch auf Grossmarkt

Infolge der neuen Corona-Welle in Peking haben sich 21 weitere Menschen in der Stadt mit dem Virus infiziert. Seit dem Ausbruch auf einem Pekinger Grossmarkt vor eine Woche wurden damit 158 Infektionen in der chinesischen Hauptstadt gemeldet. Das geht aus Zahlen der staatlichen Gesundheitskommission vom Donnerstag hervor. Die Zahl der neuen Infektionen fiel damit niedriger aus als am Vortag, als noch 31 Fälle gemeldet wurden.

(Bild: Keystone)

Dennoch blieb die zweithöchste Sicherheitsstufe in Kraft. Reisen sind nur möglich, wenn vorher ein Corona-Test abgelegt wird. Wer in Risikogebieten lebt, darf Peking überhaupt nicht mehr verlassen. Auch sind einige Wohngebiete abgeriegelt. Schulen und Kindergärten wurden geschlossen.

WHO: Forscher stoppen Tests mit Hydroxychloroquin

Internationale Forscher wollen Tests mit dem Malaria-Medikament Hydroxychloroquin bei Covid-19-Erkrankten einstellen. Das Mittel habe die Sterblichkeit von schwer erkrankten Patienten nicht reduziert, begründete die Weltgesundheitsorganisation den Schritt am Mittwoch.

Hydroxychloroquin war Bestandteil einer von der WHO koordinierten Forschungsreihe mit mehr als 3500 Patienten in 35 Ländern. Dabei wird untersucht, ob verschiedene schon vorhandene Medikamente etwa gegen Malaria, HIV, Ebola und Multiple Sklerose einen Effekt gegen Covid-19 haben.



Nach einem Bericht in der Fachzeitschrift «The Lancet», dass Hydroxychloroquin womöglich die Todesrate erhöhen könnte, waren die Versuche Ende Mai vorübergehend ausgesetzt worden. Später zog das Journal die Studie jedoch zurück, und die WHO gab Anfang Juni grünes Licht für eine Fortsetzung der Tests.

Präsident von Honduras nach Covid-19-Diagnose im Krankenhaus

Der an Covid-19 erkrankte honduranische Präsident Juan Orlando Hernández ist mit einer Lungenentzündung in einem Krankenhaus aufgenommen worden. Der Staats- und Regierungschef werde dort intravenös behandelt, erklärte ein Sprecher der Risiko-Management-Behörde des mittelamerikanischen Landes am Mittwoch vor Journalisten. Es gehe Hernández aber gut.

In diesem Militärkrankenhaus befindet sich der Präsident in Honduras. (Bild: Keystone)

Der 51-jährige Präsident hatte nur wenige Stunden zuvor, am Dienstagabend (Ortszeit), bekanntgegeben, dass er an Covid-19 erkrankt war. Er habe allerdings nur leichte Symptome der Lungenkrankheit und werde all seine Aufgaben aus der Isolation heraus weiter wahrnehmen. Auch seine Ehefrau Ana García de Hernández und zwei seiner Mitarbeiter seien positiv auf das Coronavirus getestet worden, hatte er gesagt. Die First Lady habe keine Symptome.

Roche-Mittel Actemra gegen Covid-19 kaum wirksam

Eine italienische Studie dämpft Hoffnungen, dass sich Covid-19 mit dem Arthritis-Medikament Actemra des Basler Pharmakonzerns Roche erfolgreich behandeln lässt.

Die Untersuchung ergab nach Angaben von beteiligten Wissenschaftlern, dass eine Verabreichung des Mittels keine Besserung der Symptome bei Patienten brachte, die in einem frühen Stadium an der vom Coronavirus ausgelösten Lungenentzündung litten.

Israel weitet Lockerungen trotz Corona-Neuanstiegs aus

Ungeachtet eines deutlichen Neuanstiegs von Corona-Infektionen hat die israelische Regierung am Mittwoch weitere Lockungen beschlossen. Der Zugverkehr solle in der kommenden Woche wieder aufgenommen werden, teilte das Büro des Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu mit. Nach Medienberichten ist auch die Wiederöffnung von Kultureinrichtungen geplant.

Tessiner Regierung beendet Corona-Notstand per Ende Juni

Die Tessiner Regierung hat am Mittwochnachmittag das Ende des Corona-Notstands angekündigt. Dessen erneute Verlängerung bis Ende Juni hatte an der letzten Session des Kantonsrats für breite Kritik gesorgt.

Das Ende des Notstands bedeute die langsame Rückkehr zur Normalität, sagte Regierungspräsident Norman Gobbi an einer Medienkonferenz in Bellinzona.

Mehr dazu hier.

Langsame Rückkehr zur Normalität: Der Corona-Notstand im Tessin wird Ende Juni beendet. (Symbolbild: Keystone)
Mindestabstand und Hygieneregeln sollen in Deutschland weiter gelten

Bund und Länder wollen vorerst an den bisherigen Regeln zu Mindestabstand und Hygienemassnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie festhalten. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte am Mittwoch nach einem Treffen mit den Ministerpräsidenten, der Mindestabstand von 1,5 Metern, verstärkte Hygiene-Massnahmen sowie das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen in bestimmten öffentlichen Bereichen und das Instrument der Kontaktbeschränkungen hätten sich bewährt und sollten fortgeführt werden.

Der Mindestabstand und die Hygieneregeln sollen in Deutschland vorerst weiterhin gelten. (Bild: Keystone)
Ein Erinnerungsbild der Corona-Session
Lissabon und Region Köln tragen Europacup-Endturniere aus

Die Entscheidung in den europäischen Wettbewerben im August finden wie erwartet in Lissabon (Champions League) und in Nordrhein-Westfalen statt (Europa League).

(Keystone)

Während in der Königsklasse ab Viertelfinals alle Spiele in Portugals Hauptstadt ausgetragen werden, finden die ausstehenden Spiele der Europa League ab den Viertelfinals in Düsseldorf, Gelsenkirchen, Duisburg und Köln statt. Der Final in der Champions League ist für den 23. August terminiert, derjenige in der Europa League in Köln am 21. August.

ATP-Tour nimmt den Spielbetrieb am 14. August in Washington auf

Die ATP-Tour nimmt nach der Corona-Pandemie ihren Spielbetrieb am 14. August mit dem Turnier in Washington wieder auf. Danach folgen das Masters-1000-Turnier von Cincinnati und das US Open, die beide in New York gespielt werden.

Vor dem erst am 27. September beginnenden French Open in Paris findet mit den Turnieren in Kitzbühel (ab 8. September), Madrid (13. September) und Rom (20. September) auch eine kurze Sandplatz-Saison in Europa statt.

Auslieferung von Schweizer Masken stockt wegen fehlender Papiere

Atemschutzmasken «made in Switzerland» sind zwar in der Produktion, aber die Auslieferung ist blockiert. Es fehlt das Zertifikat einer Prüfstelle, und die gibt es nicht in der Schweiz. Der Hersteller Flawa mit Sitz in Flawil hat sich an das deutsche Prüfinstitut Tüv Nord gewandt. «Die Zeitspanne, bis die Zertifizierung vorliegt, hängt von der Auslastung des Prüfinstituts Tüv Nord in Deutschland ab», sagte Firmensprecher Alfredo Schilirò am Mittwoch.

In der Schweiz wurden wegen des Mangels an Gesichtsmasken zu Beginn der Corona-Krise zwei Maschinen in China gekauft, die eigentlich schon im April 64 000 Masken pro Tag produzieren sollten. (Symbolbild: Keystone)

Beim Tüv Nord hiess es, das Auftragsvolumen sei zwar gross, man arbeite aber im Drei-Schicht-Betrieb rund um die Uhr. «Dadurch können wir die beauftragten Laborprüfungen innerhalb weniger Tage durchführen», sagte Sprecherin Franziska Nieke.

«Nach Erhalt aller Unterlagen und der Masken dauert es etwa zwei Wochen bis zur Zertifikatsausstellung», sagte sie. Nach den Laborarbeiten müssten noch die Prüfberichte erstellt werden.

Auslieferung von Schweizer Masken stockt wegen fehlender Papiere

Atemschutzmasken «made in Switzerland» sind zwar in der Produktion, aber die Auslieferung ist blockiert. Es fehlt das Zertifikat einer Prüfstelle, und die gibt es nicht in der Schweiz.

Der Hersteller Flawa mit Sitz in Flawil hat sich an das deutsche Prüfinstitut Tüv Nord gewandt. «Die Zeitspanne, bis die Zertifizierung vorliegt, hängt von der Auslastung des Prüfinstituts Tüv Nord in Deutschland ab», sagte Firmensprecher Alfredo Schilirò am Mittwoch.

Über 5000 Menschen mit Coronavirus in Schweden gestorben

In Schweden sind mittlerweile mehr als 5000 mit dem Coronavirus infizierte Menschen gestorben. Die Zahl der von der staatlichen Gesundheitsbehörde verzeichneten Todesfälle stieg am Mittwoch auf 5041, was einer Zunahme um 102 im Vergleich zum Vortag entsprach.

Die Schwedische Vize Premierministerin Isabella Loevin und der Schwedische Premierminister Stefan Loefven gedenken den Corona-Toten. (Bild: Keystone) 
Neuer Regierungschef soll Kirgistan durch Corona-Krise führen

In der Ex-Sowjetrepublik Kirgistan in Zentralasien ist der frühere Offizier Kubatek Boronow zum neuen Regierungschef ernannt worden. Der 56-Jährige muss das Hochgebirgsland an der Grenze zu China nach dem Rücktritt von Muchammedkaly Abylgasijew nun durch die Corona-Krise führen.

Bundesrat Cassis betont die Wichtigkeit offener Grenzen

Bundesrat Ignazio Cassis hat am Mittwoch in Kreuzlingen TG Regierungsvertreter von Österreich, Liechtenstein, Baden-Württemberg, Vorarlberg und des Kantons Thurgau getroffen. Themen waren die Wiedereröffnung der Grenzen und die Zusammenarbeit während der Corona-Krise.

Der Chef des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) habe dabei die gute und pragmatische Zusammenarbeit zwischen den vier Ländern während der Krise betont, heisst es in einem Communiqué des EDA vom Mittwoch. Dies treffe insbesondere auf die gegenseitige Unterstützung bei den Rückholaktionen von Reisenden und das Management des Personen- und Warenverkehrs an den Grenzen zu.

Ignazio Cassis betont die Wichtigkeit offener Grenzen. (Bild: Keystone)
Grossveranstaltungen sollen in Deutschland weitgehend verboten bleiben

Die deutschen Bundesländer wollen Grossveranstaltungen grundsätzlich bis mindestens Ende Oktober verbieten.

Dies gelte für solche Veranstaltungen, «bei denen eine Kontaktverfolgung und die Einhaltung von Hygieneregelungen nicht möglich ist», heisst es in einem der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegenden Formulierungsvorschlag für das Treffen der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel am Mittwochnachmittag.

Demnach könnte es Ausnahmen geben, wenn die Vorgaben eingehalten werden können.

Bisher galt das wegen der Corona-Pandemie verhängte Verbot bis Ende August.

Drogenkonsum in Amsterdam stark zurückgegangen

Nach Einführung der strengen Corona-Massnahmen ist der Konsum von illegalen Drogen in Amsterdam stark zurückgegangen. Im März sei im Vergleich zum Vorjahr die Hälfte weniger XTC und gut ein Viertel weniger Kokain konsumiert worden, teilte das Institut zur Untersuchung der Wasserqualität KWR am Mittwoch mit.

Das Institut misst jedes Jahr die Spuren von Drogen in den Abwässern der niederländischen Grossstädte. Während in den meisten Städten der Konsum gleich blieb oder nur leicht zurückging, stellten die Forscher dagegen in der Hauptstadt einen spektakulären Einbruch fest.

Der Konsum illegaler Drogen in Amsterdam ist nach Einführung der Corona-Massnahmen drastisch gesunken. (Symbolbild: Keystone)
Swiss bietet ihren Kunden eine Rückfluggarantie

Die Fluggesellschaft Swiss bietet ihren Passagieren neu eine grundsätzliche Rückfluggarantie. Gelten soll diese auf allen europäischen Strecken. Man wollte damit den Kunden in der Corona-Zeit zusätzliche Sicherheit bieten, teilte die Airline am Mittwoch mit.

Die Rückfluggarantie gelte unabhängig von der Reiseklasse und dem gebuchten Tarif für alle Kunden. Sie würden im Notfall mit den Airlines der Lufthansa Group in die Schweiz oder nach Deutschland und Österreich zurückgeflogen, heisst es in dem Communiqué.

Mehr dazu lesen Sie hier.

Die Swiss bietet ihren Kunden neu eine Rückfluggarantie. (Symbolbild: Keystone)
Spanien kündigt Trauerakt mit EU-Spitze für Corona-Tote an

Das von der Corona-Pandemie besonders hart getroffene Spanien gedenkt am 16. Juli mit einem grossen Trauerakt in Madrid seiner mehr als 27.000 Todesopfer.

(Bild: Keystone)

Unter Leitung von König Felipe VI. seien dazu EU-Ratschef Charles Michel, die Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, Parlamentspräsident David Sassoli, der EU-Aussenbeauftragte Josep Borrell und der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, eingeladen, kündigte Regierungschef Pedro Sánchez am Mittwoch im Parlament in Madrid an. Ob von allen Geladenen schon feste Zusagen vorlagen, war zunächst unklar.

Corona-Ausbruch bei deutschem Fleischgrossfabrikanten

Mit 400 Neuinfizierten allein seit Anfang der Woche nimmt ein Corona-Ausbruch bei dem deutschen Schlachtereibetrieb Tönnies immer grössere Ausmasse an.

Von den bislang 500 am Mittwoch vorliegenden Testergebnissen der Mitarbeiter in dem Schlachthof und Fleisch-Zerlegebetrieb in Rheda-Wiedenbrück (Nordrhein-Westfalen) seien 400 positiv auf das Virus getestet worden. Weitere Ergebnisse stünden auch noch aus.

Mehr dazu lesen Sie hier.

(Bild: Keystone)
BAG meldet 37 Neuinfektionen

37 Menschen wurden in der Schweiz in den vergangenen 24 Stunden positiv auf das Coronavirus getestet. Das gab das BAG am Mittwochmittag bekannt.

Gurken-Figur soll Lausanne wieder locker machen

Das Comic-Festivals BDFIL, das traditionell im September in Lausanne stattfindet, verschiebt seine sechzehnte Ausgabe wegen der Pandemie auf das nächste Jahr. 2020 ist stattdessen für den Sommer eine Plakataktion in Lausanne vorgesehen.

Kein Festival also in diesem Jahr, sondern eine Aktion unter dem Titel «Déconfinanture!!!…» (dt. Lockerungen), die mit Plakaten bis Ende Juli wieder Leben in die Stadt bringen soll, heisst es in einer Mitteilung der Veranstalter vom Mittwoch.



Das Motiv der Plakate ist einem Comic-Buch von Nikita Mandryka entnommen. Vor dem Hintergrund der waadtländischen Hauptstadt ist die lebenslustige Figur einer Gurke in Szene gesetzt. Der gebürtige Tunesier Mandryka hat seine Figur «maskierte Gurke» (le concombre masqué) 1965 geschaffen und wurde unter anderem damit in der Folge als Meister des absurden Humors bekannt.

Mehr als 37'000 Corona-Fälle in Brasilien innert 24 Stunden

Im schwer von der Corona-Pandemie getroffenen Brasilien hat die Zahl bestätigter Neuinfektionen mit fast 37’300 binnen 24 Stunden einen neuen Tageshöchststand markiert.

Mit 1338 zwischen Dienstagabend und Mittwochabend erfassten Toten in Zusammenhang mit Covid-19 erreichte die Opferzahl zudem den zweithöchsten Wert seit Ausbruch der Pandemie, wie das Portal «G1» auf Grundlage von Daten des brasilianischen Gesundheitsministeriums am Dienstagabend (Ortszeit) berichtete. Demnach starben bisher 45’456 Menschen, mehr als 928’800 wurden positiv auf das Virus Sars-CoV-2 getestet.

(Bild: Keystone)

Die tatsächlichen Zahlen dürften noch weit höher liegen, auch weil das Land sehr wenig testet.

Grossveranstaltungen in Deutschland womöglich länger verboten

In Deutschland bleiben Grossveranstaltungen wie Volks- und Strassenfeste oder Kirmesveranstaltungen wegen der Corona-Pandemie möglicherweise bis mindestens Ende Oktober verboten.

Das geht aus einer mit anderen Ländern abgestimmten Beschlussvorlage des Bundeslandes Bayern für die Ministerpräsidentenkonferenz an diesem Mittwoch hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Zuerst berichteten RTL und ntv sowie der «Spiegel» über die mögliche Fortsetzung des Verbots.

Lufthansa warnt vor Scheitern des Rettungspaketes

Das milliardenschwere Rettungspaket für dei Swiss-Mutter Lufthansa könnte nach Ansicht der Fluggesellschaft noch scheitern. Dies bei einer Blockade durch den Grossaktionär Heinz Hermann Thiele.

Angesichts der Kritik Thieles sei es möglich, dass das Stabilisierungspaket auf der ausserordentlichen Aktionärsversammlung am 25. Juni die notwendige Zweidrittelmehrheit verfehlen könnte, erklärte die Lufthansa am Mittwoch.

(Symbolbild: Keystone)

«Dies würde bedeuten, dass die Deutsche Lufthansa AG möglicherweise zeitnah zur Hauptversammlung ein insolvenzrechtliches Schutzschirmverfahren beantragen müsste, wenn es dann nicht unverzüglich zu einer anderen Lösung kommt.» Der Vorstand appelliere an alle Aktionäre, ihr Stimmrecht wahrzunehmen.

US-Topvirologe Fauci: Seit zwei Wochen nicht mit Trump gesprochen

Der führende US-Virologe in der Corona-Krise, Anthony Fauci, hat eigenen Worten zufolge in den vergangenen zwei Wochen kein einziges Mal mit Präsident Donald Trump gesprochen.

Das letzte Mal sei vor etwa 14 Tagen gewesen, dabei sei es um Fortschritte bei der Entwicklung eines Impfstoffs gegangen, sagte Fauci am Dienstag (Ortszeit) dem öffentlichen Radiosender WAMU. Die Infektionszahlen in den USA stiegen zuletzt mit ersten Lockerungen der Corona-Regeln in einigen Bundesstaaten merklich an.

(Bild: Keystone)

Zwischen Fauci, der Direktor des Nationalen Instituts für Infektionskrankheiten ist und die US-Regierung berät, sowie Trump hatte es in der Vergangenheit Spannungen darüber gegeben, wie mit der Corona-Pandemie umgegangen werden soll.

Über 6,4 Millionen Downloads der deutschen Corona-Warn-App

Die deutsche Corona-Warn-App stösst auf eine überraschend hohe Resonanz. Seit ihrem Start am Dienstagmorgen haben nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums über 6,4 Millionen Menschen die App heruntergeladen.

«Das sind weit über sechs Millionen Gründe, warum das Coronavirus künftig weniger Chancen hat», sagte der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn. Jeder einzelne, der die App nutze, mache einen Unterschied. «Dieser starke Start sollte noch mehr Bürger motivieren, mitzumachen. Denn Corona eindämmen, das ist ein Teamspiel.»



Die Anwendung soll das Nachverfolgen von Corona-Infektionen leichter und schneller machen. Dafür misst sie, ob sich Handynutzer über eine längere Zeit näher als etwa zwei Meter gekommen sind. Ist ein Nutzer positiv getestet worden und hat dies in der App geteilt, meldet sie nachträglich anderen Anwendern, dass sie sich in der Nähe eines Infizierten aufgehalten haben.

Dann kann man sich freiwillig – auch ohne Symptome – auf Kassenkosten testen lassen. Kontaktdaten werden nicht zentral gespeichert, sondern nur jeweils auf den Smartphones.

Fahnenabgabe des letzten Bataillons im Assistenzdienst

Am Dienstagabend gab das Infanteriebataillon 65 in Walenstadt SG seine Fahne ab. Es war der letzte Verband in Bataillonsstärke, der noch im Einsatz «CORONA 20» stand.

(Video: Keystone)
Keine Kanu-Slalom-Weltcups in diesem Jahr

In diesem Jahr wird es keine Weltcup-Veranstaltungen im Kanu-Slalom mehr geben. Das entschied der Kanu-Weltverband ICF mit den Veranstaltern im französischen Pau und in Markkleeberg bei Leipzig, wo vom 16. bis 18. Oktober das Weltcup-Finale geplant war.

Grund für die Absage sind die Einreisebeschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie für Nicht-Europäer.

(Bild: Keystone)

Noch nicht abgesagt sind die Europameisterschaften in Prag vom 18. bis 20. September. Die Titelkämpfe werden von den Verbänden aber auch noch nicht offiziell bestätigt.

Kein Marathon in Luzern in diesem Jahr

Der SwissCityMarathon in Luzern findet in diesem Jahr aufgrund der Auswirkungen sowie Auflagen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie nicht statt. Die Organisatoren sagten die Veranstaltung von Ende Oktober ab. Die nächste Austragung erfolgt am 31. Oktober 2021.

Japans Exportrückgang beschleunigt sich im Mai

Die Corona-Pandemie hat die japanischen Exporte im Mai noch stärker belastet als in den Vormonaten. Der Wert der Ausfuhren sank im Jahresvergleich um 28,3 Prozent auf 4,2 Billionen Yen, wie die japanische Regierung am Mittwoch in Tokio mitteilte. Das sind umgerechnet rund 37,2 Milliarden Franken.

Damit beschleunigte sich der Rückgang bei den japanischen Exporten deutlich. Im März hatte das Minus bei den Ausfuhren noch knapp 12 Prozent betragen und im April knapp 22 Prozent.

Präsident von Honduras an Covid-19 erkrankt

Der Präsident von Honduras, Juan Orlando Hernández, ist an Covid-19 erkrankt und hat sich in Isolation begeben. Auch seine Ehefrau Ana García de Hernández und zwei seiner Mitarbeiter seien positiv auf das Coronavirus getestet worden, erklärte er am späten Dienstagabend (Ortszeit) in einer Videoansprache.

Juan Orlando Hernandez und seine Frau Ana Garcia Carias. (Bild: Keystone)

Er habe am Wochenende begonnen, sich unwohl zu fühlen, und sich daher testen lassen, sagte der Staats- und Regierungschef des mittelamerikanischen Landes. Er habe leichte Symptome und fühle sich nach einer ersten Behandlung mit den von honduranischen Medizinern empfohlenen Mitteln bereits besser. Der Präsident stehe unter medizinischer Beobachtung, teilte sein Büro mit.

Conte will mit EU-Mitteln ein besseres Italien entwerfen

Italiens Regierungschef Giuseppe Conte will die Mittel aus dem EU-Wiederaufbaufonds nutzen, um langjährige Probleme seines Landes zu lösen.

«Italien hat in den vergangenen Jahren im Vergleich zu anderen europäischen Ländern eine geringere Wachstumsrate verzeichnet. Heute bietet sich uns mit diesen Mitteln eine Gelegenheit aufzuholen», sagte der Ministerpräsident in einem Exklusiv-Interview mit der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag.

(Bild: Keystone)

Das Geld sei «kein Almosen für die gegenwärtige Regierung, sondern eine Investition, die wir in Italien und in Europa für unsere Kinder und Enkelkinder tätigen müssen», hob Conte hervor. Damit biete sich die Gelegenheit, «ein besseres Italien zu entwerfen und an einem ernsthaften, umfassenden Investitionsplan zu arbeiten, der das Land moderner, umweltfreundlicher und sozial integrativer macht».

Italien ist von der Corona-Pandemie schwer getroffen. Bislang starben in dem Land nach offiziellen Angaben fast 34’500 Infizierte.

Dexamethason-Studie ist laut WHO Durchbruch im Kampf gegen Covid-19

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die ermutigenden Ergebnisse einer britischen Studie zur Behandlung von Covid-19-Patienten mit dem Wirkstoff Dexamethason begrüsst.

(Bild: Keystone)
Yoga auf New Yorks Times Square diesmal online

Das alljährliche Yoga auf dem New Yorker Times Square ist in diesem Jahr aufgrund der Coronavirus-Pandemie ins Internet verlegt worden. Die Kurse würden am Samstag online angeboten, teilte der Nachbarschaftsverband Times Square Alliance mit.

(Archivbild: Keystone)

Normalerweise findet das Spektakel anlässlich des Weltyogatags (21. Juni) jedes Jahr mitten im Trubel des Times Square in Manhattan statt. Im vergangenen Jahr hatten trotz Regens Hunderte an der 17. Auflage teilgenommen.

Corona-Ausbruch auf Grossmarkt: Peking wird teilweise abgeriegelt

Nach dem neuen Ausbruch des Coronavirus bleibt die Lage in der chinesischen Hauptstadt angespannt. Wie die Pekinger Gesundheitskommission am Mittwoch berichtete, meldete die Stadt 31 weitere Infizierte.



Peking ruft nach Corona-Ausbruch zweithöchste Gefahrenstufe aus

Im Kampf gegen den neuen Coronavirus-Ausbruch in Peking haben die Behörden der chinesischen Hauptstadt die zweithöchste Gefahrenstufe ausgerufen. Wie die Stadtregierung am Dienstag mitteilte, werden Ein- und Ausreisen ab sofort wieder streng kontrolliert. Zudem sollen Schüler laut der Ankündigung ab Mittwoch nicht mehr in die Schulen zurückkehren und stattdessen Online unterrichtet werden. Unternehmen wurden aufgerufen, Teile ihrer Belegschaft aus dem Home Office arbeiten zu lassen.

Zuvor hatte die Pekinger Gesundheitskommission mitgeteilt, dass in der Stadt 27 neue Infektionen nachgewiesen wurden. Vier Infizierte meldete Pekings Nachbarprovinz Hebei, eine weitere lokale Erkrankung gab es nach offiziellen Angaben in der südwestchinesischen Provinz Sichuan. Zudem wurden landesweit acht «importierte Fälle» gemeldet, die bei Reisenden aus dem Ausland erkannt wurden.

Peking befinde sich in einer «kritischen Situation», sagte Cai Qi, Parteichef der chinesischen Hauptstadt, laut Staatssender CCTV am Montag. Prävention und Bekämpfung hätten nun oberste Priorität für die Stadt.

In der New Yorker Bronx war möglicherweise jede Dritte Person mit dem Coronavirus infiziert

In Teilen der Millionenmetropole New York war womöglich jeder dritte Mensch bereits mit dem Coronavirus infiziert. Das geht aus Zahlen einer Antikörper-Studie hervor, die der Gouverneur des Bundesstaats, Andrew Cuomo, am Dienstag erläutert hat. Im besonders stark von der Pandemie betroffenen und eher ärmeren Stadtteil Bronx seien demnach bei 32,6 Prozent aller Getesteten Antikörper gefunden worden. In Brooklyn und Queens war dies noch bei gut jedem fünften Test der Fall, im reicheren Manhattan war mit 16,5 Prozent jeder sechste Test positiv.

In den ärmeren Stadtvierteln sind wohl mehr Menschen mit Corona infiziert worden, als in den Reicheren . (Symbolbild: Keystone)
Demonstrationsteilnehmer in Kopenhagen positiv auf Corona getestet

Ein Teilnehmer einer grossen Demonstration gegen Rassismus in Kopenhagen ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das gab Gesundheitsminister Magnus Heunicke am Dienstagabend in Kopenhagen bekannt. Selbst Demonstrationsteilnehmer, die keine Symptome hätten, sollten sich nun sicherheitshalber auf Corona testen lassen, sagte die Direktorin der dänischen Verwaltung für Patientensicherheit, Anette Lykke Petri. An der Demonstration des dänischen Ablegers der Bewegung Black Lives Matter hatten sich am vergangenen Sonntag mehr als 15’000 Menschen beteiligt.

Mehr als 15’000 Menschen sollten sich in Kopenhagen nun auf das Virus testen lassen. (Bild: Keystone)
Tödlicher Ausbruch in Wiener Altersheim

In einem Pflegewohnheim in Wien sind sechs Bewohnerinnen und Bewohner an oder mit Covid-19 gestorben. Nach Angaben eines Sprechers der Einrichtung handelte es sich um hochbetagte Menschen mit teils schweren Vorerkrankungen.

19 von rund 270 Bewohnern seien positiv auf den Erreger Sars-CoV-2 getestet worden, neun davon seien im Krankenhaus. Anfang Juni seien bei einem Screening von Personal und Bewohnern zunächst zwei Fälle festgestellt worden, hiess es. Bei zusätzlichen Tests seien die weiteren Infektionen aufgefallen.

Grenzzaun kommt ins Museum

Der provisorische Grenzzaun zwischen dem deutschen Konstanz und dem schweizerischen Kreuzlingen ist in die Sammlung des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg übergegangen.

Direktorin Paula Lutum-Lenger nahm ihn am Dienstag vom Konstanzer Landrat Zeno Danner in der Strassenmeisterei Radolfzell in Empfang, wo er seit seinem Abbau am 15. Mai eingelagert war.

Der Zaun symbolisiert trotz seiner trennenden Funktion die Verbundenheit von Schweizern und Deutschen. Anwohner haben aus Absperrband in die Streben das Kunstwort Kreuztanz (aus Kreuzlingen und Konstanz) sowie ein Herz eingewebt. Auf ein anderes Zaunstück montierten sie das Bild einer geöffneten Tür.

Diese Teile des Grenzzauns zwischen Kreuzlingen und Konstanz kommen ins Museum. (Bild: Keystone)
Treffen nahe Italienischer Grenze

Aussenminister Ignazio Cassis hat heute Dienstag unweit der schweizerisch-italienischen Grenze den italienischen Aussenminister Luigi di Maio getroffen. Alles zum Thema erfahren Sie hier.

(Video: Keystone-SDA)

16.06.2020 15:50

Das Institut für Infektionskrankheiten der Universität Bern hat am Dienstag sein neues Biosicherheitslabor der Stufe 3 in Betrieb genommen. Dort wird an hochansteckenden Erregern geforscht, etwa am Coronavirus. Zwei Laborräume der Sicherheitsstufe 3 können von Externen genutzt werden, um Forschung und Entwicklung zu betreiben, etwa um Impfstoffe auf ihre Wirksamkeit zu testen.

(video: Keystone-SDA)

Schleppender Start im Flugverkehr - Passagiere buchen spontaner

Der weltweite Flugverkehr kommt nach dem Corona-Tief im April mit einem Einbruch von mehr als 90 Prozent nur schleppend wieder in die Gänge. Die Buchungen lägen zur Zeit noch 82 Prozent unter dem Niveau vor einem Jahr, berichtete der Chefökonom des Dachverbands der Fluggesellschaften (IATA), Brian Pearce, am Dienstag in Genf. Der Verband hatte vergangene Woche einen Nettoverlust der Airlines für 2020 von zusammen 84 Milliarden Dollar (74,3 Mrd Euro) vorausgesagt.

Passagiere buchten zur Zeit auch deutlich kurzfristiger als früher: Während im Mai 2019 noch 49 Prozent der Passagiere ihre Tickets mindestens 20 Tage vor dem Flugdatum buchten, waren es in diesem Jahr im Mai nur 29 Prozent. Bis zu drei Tage vor dem Flugdatum wurden vor einem Jahr 18 Prozent der Tickets gebucht, in diesem Jahr 41 Prozent. Das mache es schwierig für Fluggesellschaften, den Bedarf einzuschätzen und ihre Flugpläne zu erstellen, sagte Pearce.

Corona-Studie: Kinder sind wohl keine Treiber der Ausbreitung
Kinder stecken sich einer deutsche Studie zufolge wohl seltener mit dem Coronavirus an als ihre Eltern. Sie seien daher nicht als Treiber der Infektionswelle anzusehen, sagte Klaus-Michael Debatin, Ärztlicher Direktor der Kinderklinik am Universitätsklinikum Ulm, zum Ergebnis der Untersuchung, die am Dienstag in Stuttgart vorgestellt wurde. Für die Studie waren etwa 5000 Menschen ohne Corona-Symptome auf das Virus und auf Antikörper dagegen getestet worden: rund 2500 Kinder unter zehn Jahren und je ein Elternteil. Die Studie wurde bisher noch nicht in einem Fachjournal veröffentlicht.
Corona-Krise sorgt für heftige Absatzeinbussen bei McDonald's

Die Corona-Pandemie hat die Geschäfte des weltgrössten Fast-Food-Konzerns McDonald’s massiv belastet. In den vergangenen zwei Monaten brachen die vergleichbaren Erlöse weltweit im Vergleich zum Vorjahreswert um rund 30 Prozent ein, wie McDonald’s am Dienstag in Chicago mitteilte. Allerdings scheint das Schlimmste vorerst überstanden: Etwa 95 Prozent der Filialen sind inzwischen wieder geöffnet und die Absatzentwicklung erholte sich zuletzt deutlich.

Leidet unter der Corona-Krise: McDonalds. (BIld: Keystone)

Während das Absatzminus im April noch bei 39 Prozent lag, fiel es im Mai mit knapp 21 Prozent schon erheblich geringer aus. Auf dem US-Markt sanken die Verkäufe auf vergleichbarer Ladenfläche zuletzt nur noch um 5,1 Prozent. McDonald’s hatte den Grossteil seiner Filialen wegen der Pandemie zeitweise weitgehend für Kunden geschlossen und sich auf Drive-thru, Take-away und Essenslieferungen konzentriert

US-Einzelhandel erholt sich etwas von Coronaschock

Die US-Einzelhändler haben mit dem allmählichen Abklingen der Coronakrise wieder mehr Geld in der Kasse. Sie nahmen im Mai Prozent 17,7 Prozent mehr ein als im Vormonat, wie das Handelsministerium in Washington am Dienstag mitteilte.

Insbesondere die Autobranche konnte sich über ein Umsatzplus von 44,1 Prozent bei Pkws und Fahrzeugteilen freuen. Im April hatten die US-Einzelhändler einen heftigen Einbruch erlitten – revidierten Zahlen zufolge von 14,7 Prozent. Von Reuters befragte Ökonomen hatten für Mai lediglich mit einem Plus von 8,0 Prozent gerechnet. Der private Konsum macht mehr als zwei Drittel der US-Wirtschaftsleistung aus.

Easyjet verschiebt Abnahme von Airbus-Jets um bis zu fünf Jahre

Der britische Billigflieger Easyjet schiebt die Abnahme weiterer Airbus-Jets wegen der Corona-Krise auf die lange Bank. Statt 24 Maschinen, wie im April angekündigt, kann die Airline nun 32 Flugzeuge erst später abnehmen als ursprünglich vorgesehen.

 

Easyjet nimmt weitere Airbus-Jets wägen der Corona-Krise später ab, als vorgesehen. (Bild: Keystone)

Easyjet reagiert mit der am Dienstag mit dem Flugzeugbauer getroffenen Verschiebung auf den Einbruch des Flugverkehrs durch die Coronavirus-Pandemie. Sowie auf die Erwartung, dass die Fluggastzahlen erst in einigen Jahren wieder das Niveau aus der Zeit vor der Krise erreichen.

Acht Maschinen darf die Fluggesellschaft statt in ihrem bis Ende September laufenden Geschäftsjahr 2020 nun zwei Jahre später entgegennehmen. Die restlichen 24 Maschinen, die eigentlich in den Geschäftsjahren 2020 bis 2022 eintreffen sollten, soll die Airline nun erst in den Geschäftsjahren 2025 bis 2027 bekommen.

Gesundheitspersonal demonstriert in Frankreich

In Frankreich haben Ärzte und Pfleger Medienberichten zufolge in mehreren französischen Städten demonstriert. Die Menschen protestierten unter anderem in Montpellier, Metz und Marseille vor Kliniken gegen die angespannte Situation im Gesundheitssystem, berichtete die Nachrichtenplattform Franceinfo am Dienstag. Demnach waren landesweit mehr als 220 Versammlungen angekündigt.

In der Hauptstadt Paris sollte ab Mittag ein grosser Protest vor dem Gesundheitsministerium stattfinden. Gewerkschaften und Kollektive hatten zu dem nationalen Aktionstag aufgerufen.

Während der Corona-Pandemie geriet das französische Gesundheitssystem an seine Grenzen. Auch in den elsässischen Städten Strassburg, Colmar und Mülhausen ging das Pflegepersonal daher auf die Strassen, wie die Lokalzeitung «Dernières Nouvelles d’Alsace» berichtete. Die Region Grand Est war von der Pandemie besonders schwer getroffen worden, das Gesundheitspersonal arbeitete wochenlang am Limit.

Oscar-Verschiebung: Berlinale plant keine Terminverlegung

Die Berlinale plant nach eigenen Angaben keine Terminverlegung für das Jahr 2021.

«Die konkreten Auswirkungen der Oscar-Verschiebung auf das Festival können wir so früh noch nicht absehen», teilten die Veranstalter auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag mit. Die 71. Ausgabe des Festivals ist für den 11. bis 21. Februar angekündigt.

Die Berlinale wird trotz Oscar-Verschiebung planmässig stattfinden. (Bild: Keystone)

Selbstverständlich werde es für die Berlinale 2021 ein angepasstes Hygiene-Konzept geben, aber auch hier sei ist es noch viel zu früh, konkrete Massnahmen zu definieren. «Dazu muss man die Entwicklungen der kommenden Monate verfolgen», erklärte das Leitungsduo Mariette Rissenbeek und Carlo Chatrian.

Europäische Corona-Apps sollen Daten untereinander austauschen können

Die verschiedenen Corona-Apps der EU-Staaten sollen künftig Informationen untereinander austauschen können und so die Kontaktverfolgung von Infizierten über Ländergrenzen hinweg möglich machen.

Darauf einigten sich mehrere europäische Länder, wie die EU-Kommission am Dienstag mitteilte. Dabei sind alle Länder, deren Apps auf eine dezentrale Speicherung der Daten setzen. Neben Deutschland, das seine Corona-Warn-App am Dienstag startete, sind das rund 15 andere EU-Länder, sowie Liechtenstein und Norwegen. Davon hat bislang allerdings nur ein kleiner Anteil seine Apps gestartet.

EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton betonte: «Nun, da wir uns der Reisesaison nähern, ist es wichtig, sicherzustellen, dass Europäer die App ihres eigenen Landes benutzen können, wohin auch immer sie in der EU reisen.» Kontaktverfolgungs-Apps könnten hilfreich sein, die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen. Stella Kyriakides rief die EU-Bürger dazu auf, diese Apps zu nutzen.

Norwegische Corona-App wegen Datenschutzbedenken vorerst gestoppt

Eine vor Monaten eingeführte Corona-Warn-App liegt in Norwegen aus Datenschutzgründen vorerst auf Eis. Die norwegische Tracing-App «Smittestopp» sollte nach Angaben des nationalen Gesundheitsinstituts (FHI) ab Dienstag keine Daten mehr einsammeln.

Personendaten, die zentral gespeichert wurden, werden so bald wie möglich gelöscht. Zuvor hatte die norwegische Datenschutzbehörde angekündigt, die Verarbeitung der von der App eingesammelten persönlichen Daten vorübergehend verbieten zu wollen, wie das Gesundheitsinstitut bereits am Montag mitgeteilt hatte.

Tschechische Post verewigt Mundschutzmaske auf Briefmarken

Die tschechische Post verewigt die Mundschutzmaske als Zeichen des Kampfes gegen das Coronavirus auf zwei Briefmarken. Die Neuausgabe erscheint am 24. Juni und kostet 19 Kronen, umgerechnet 71 Eurocent. Das ist das Inlandsporto für einen Standardbrief.

Es gibt zwei Varianten mit der Aufschrift «Wir danken», die jeweils Rettungsdienst und Feuerwehr sowie weiteren Einsatzkräften gewidmet sind. Autor der Entwürfe ist der Grafikdesigner Filip Heyduk.

Tschechien hatte als eines der ersten Länder am 18. März eine allgemeine Mundschutzpflicht ausserhalb der eigenen vier Wände eingeführt. Derzeit müssen die Masken noch in Geschäften sowie in Bus und Bahn getragen werden. Sie seien zu einem «Symbol unserer Zeit geworden», erläuterte die Post. «Sie sind ein Phänomen, das die aktuelle Situation besser illustriert als irgendetwas anderes.» In diesem Tweet sehen Sie ein Bild der Briefmarke:

SVP und FDP kritisieren unbewilligte Demos

Trotz des Versammlungsverbots von mehr als 300 Personen wegen der Corona-Pandemie kamen in den letzten Wochen schweizweit Tausende Menschen an teilweise unbewilligten Demonstrationen zusammen. Dies sorgt bei vielen für Unverständnis. So auch bei der FDP und SVP.  Sollten sich aufgrund der tolerierten Demonstrationen die Infektionszahlen wieder erhöhen und es sogar zu Todesfällen kommen, sind laut SVP zudem die Organisatoren sowie die betroffenen kantonalen und städtischen Behörden zur Rechenschaft zu ziehen. «Wenn es eintritt, ist das, was hier geschehen ist, fahrlässige Tötung», sagte SVP-Präsident Albert Rösti. Alles zum Thema lesen Sie hier.

(Video: Keystone-SDA)

Nach Corona-Ausbruch: 369 Berliner Haushalte unter Quarantäne

Der Berliner Stadtbezirk Neukölln hat wegen Corona-Fällen für 369 Haushalte Quarantäne angeordnet. Die Betroffenen lebten an sieben Standorten in verschiedenen Kiezen, sagte Gesundheitsstadtrat Falko Liecke am Dienstag.

Pro Haushalt werden demnach bis zu zehn Bewohner vermutet, genaue Zahlen lagen zunächst nicht vor. Inzwischen hat sich Liecke zufolge die Zahl der positiv auf Sars-CoV-2 getesteten Menschen in dem Zusammenhang auf 57 erhöht, darunter auch Kinder.

 

In Berlin gab es einen Corona-Ausbruch. 369 Haushalte im Stadtbezirk Neukölln sind unter Qurantäne. (Bild: Keystone)

Laut Bezirksbürgermeister Martin Hikel sind die Wohnverhältnisse vor Ort sehr beengt – pro Haushalt lebten bis zu zehn Menschen zusammen. Nachdem das Virus in Europa zunächst in Skigebieten grassierte, sei es nun auch in Mietskasernen angekommen, sagte Hikel. Es treffe die Schwächsten der Gesellschaft. Sozialarbeiter seien vor Ort, für den kurzfristigen Bedarf der Menschen in Quarantäne würden Hilfspakete organisiert.

ETH-Ökonomen fordern Investitionsspritze via Covid-19-Kredite

Die Covid-19-Kredite sollen für zusätzliche Zwecke genutzt werden können. Das fordern drei Konjunkturforscher der ETH Zürich. Der Bund habe mit seinem Kreditprogramm zwar schnell und effektiv auf den Wirtschaftseinbruch reagiert, lobten die ETH-Forscher Hans Gersbach, Heiner Mikosch und Jan-Egbert Sturm in einer Mitteilung vom Dienstag. Es habe insbesondere dazu beigetragen, bisher eine Konkurswelle zu verhindern.

Doch das Programm habe einen Mangel. Denn die Kredite dürfen nur zur Deckung der laufenden Betriebskosten verwendet werden und nicht für Investitionen. Doch nun zeichne sich in der Schweiz eine Investitionsschwäche ab. Eine «gesunde Investitionsdynamik» sei jedoch für die Erholung der Gesamtwirtschaft wichtig.

Deutsche Regierung setzt auf breite Nutzung der Corona-Warn-App

Die deutsche Regierung setzt auf eine breite freiwillige Nutzung der neuen Warn-App gegen das Coronavirus.

«Sie herunterzuladen und zu nutzen ist ein kleiner Schritt für jeden von uns, aber ein grosser Schritt für die Pandemiebekämpfung», sagte Kanzleramtschef Helge Braun zum Start der neuen Anwendung am Dienstag in Berlin. Sie sei nach den Vorbereitungen nicht die erste Corona-App weltweit, sie sei aber die beste. Die Bürger könnten sich auf hohe Standards bei Datenschutz und Datensicherheit verlassen.

 

Die Corona-App in Deutschland hatte am Dienstag ihren offiziellen Launch. (Bild: Keystone)

Experten: Wenig Corona-Tests in Afrika - Bewährtes System kann helfen

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie testen afrikanische Länder noch immer viel zu wenig – ein existierendes und bewährtes System könnte Experten zufolge eine Lösung bieten.

«Wir testen noch immer nicht genug», sagte Ahmed Ouma, stellvertretender Leiter der afrikanischen Gesundheitsorganisation Africa CDC, der Deutschen Presse-Agentur.

Afrika hat rund 3 Millionen Corona-Tests durchgeführt, es müssten aber laut Ouma etwa 12 oder 13 Millionen sein. Bisher war es für afrikanische Länder schwierig, auf dem globalen Markt Testkits zu kaufen und die Kapazitäten der Labore auszubauen, damit mehr getestet werden kann.

TUI fährt Geschäft langsam wieder hoch

Nach dem Geschäftseinbruch wegen der Corona-Krise fährt der weltgrösste Reisekonzern TUI sein Geschäft langsam wieder hoch. Die europäischen Märkte – darunter die Schweiz, Deutschland, Belgien und die Niederlande – nehmen ab Mitte Juni oder Anfang Juli den Teilbetrieb für einige Ziele wieder auf. Mehr dazu lesen Sie hier.

OpenAir St. Gallen kann Programm schieben

Placebo, The Lumineers, Stress oder Jeans for Jesus: Die meisten Acts, die 2020 am OpenAir St. Gallen hätten auftreten sollen, sind nun im nächsten Jahr dabei.

Dies teilten die Veranstalter am Dienstag mit. Zu den Künstlerinnen und Künstlern, die ihre abgesagten Auftritte im Sommer 2021 nachholen können, gehören auch die Berner Urgesteine Patent Ochsner, der britische Singer-Songwriter Sam Fender, das Zürcher Duo Steiner & Madlaina oder die schwedische Band Mando Diao. Alles zum Thema erfahren Sie hier.

15 neue Covid-19-Infizierte innert 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 15 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Insgesamt gab es bisher 31’146 laborbestätigte Covid-19-Fälle, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstagmittag mitteilte.

Die Fallzahlen unterliegen einer wöchentlichen Schwankung mit tieferen Zahlen am Wochenende. Am Montag waren 14 Fälle gemeldet worden, am Sonntag waren es 23 und am Samstag sogar 31 Fälle gewesen. Auf 100’000 Einwohnerinnen und Einwohner entfielen 363 Fälle. Am Dienstag wurde auch ein neuer Todesfall gemeldet. Bisher starben in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein gemäss BAG 1678 Menschen, die positiv auf Covid-19 getestet worden waren. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Corona trifft Grossbritanniens Arbeitsmarkt stärker als gedacht

Die Corona-Krise hat stärker auf den britischen Arbeitsmarkt durchgeschlagen als bislang bekannt. Im April ist die Zahl der Menschen mit Anspruch auf Arbeitslosenhilfe («Claimant Count») um revidiert 1,03 Millionen gestiegen.

In einer ersten Einschätzung hatte das Amt noch einen Wert von 856’500 ermittelt. Damit wurde im April der höchste jemals gemessene Anstieg verzeichnet, teilte das das Statistikamt ONS am Dienstag mit.

Im Mai stieg die Zahl der Menschen mit Anspruch auf Arbeitslosenhilfe den Angaben zufolge um 528’900. Damit machten sich die Lockdown-Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus weiterhin negativ bemerkbar.

Nicht mehr Corona-frei: Zwei neue Fälle in Neuseeland

Erstmals seit mehr als drei Wochen ohne aktive Corona-Fälle gibt es in Neuseeland nun wieder zwei Infizierte. Bei den beiden positiv auf das Virus Sars-CoV-2 Getesteten handele es sich um miteinander verwandte Frauen, die Anfang Juni aus Grossbritannien eingereist seien, sagte Gesundheits-Generaldirektor Ashley Bloomfield am Dienstag. Unklar war zunächst, ob die Frauen Britinnen oder neuseeländische Staatsbürgerinnen sind.

Neuseeland galt eigentlich als Corona-frei: Nun wurden hier neue Fälle gemeldet. (Bild: Keystone)

Sie seien nach der Einreise zunächst in die obligatorische zweiwöchige Quarantäne geschickt worden, hätten aber nach sechs Tagen wegen eines Todesfalles in der Familie per Auto von Auckland in das mehr als 600 Kilometer weit entfernte Wellington reisen dürfen. Dort seien sie mit nur einem weiteren Familienmitglied in Kontakt gewesen.

Autoindustrie: Experten erwarten harte Marktbereinigung

Die Coronavirus-Krise wird in der Autoindustrie nach Einschätzung der Unternehmensberatung AlixPartners zu Übernahmen und einer knallharten Auslese führen. Die weltweiten Verkaufszahlen dürften dieses Jahr um 20 Millionen unter denen des Vorjahres liegen.

Dies sei «als wäre ein Markt von der Grösse Europas über Nacht verschwunden», erklärte die Beratungsgesellschaft in einer am Dienstag veröffentlichten Studie. Die Erholung werde Jahre dauern. Die Folge sei «Darwinismus» in der Branche: «Nur die finanz- und innovationsstarken Hersteller und Zulieferer überstehen die bevorstehende Marktbereinigung», hiess es weiter.

KOF auch leicht optimistischer

Die Corona-Krise wird eine tiefe Rezession in der Schweiz auslösen. Die Konjunkturforschungsstelle KOF der ETH Zürich rechnet mit einem Absturz des Bruttoinlandproduktes (BIP) im laufenden Jahr um 5,1 Prozent, wie sie am Dienstag mitteilte.

Sie ist damit aber etwas optimistischer geworden. Bei der letzten Schätzung, die vor einem Monat publiziert wurde, hatten die KOF-Ökonomen noch einen Rückgang von 5,5 Prozent vorhergesagt. Mehr zum Thema gibt es hier.

Ausländische Investitionen in Entwicklungsländern drohen zu 40 Prozent einzubrechen

Die internationale Warenproduktion war schon vor der Corona-Krise durch wachsenden Robotereinsatz und Digitalisierung im Wandel. UN-Ökonomen zeigen auf, wie der Wirtschaftsschock durch die Pandemie den tiefgreifenden Wandel der Weltwirtschaft beschleunigt.

Besonders die Entwicklungsländer würden davon betroffen, schreibt die UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (Unctad) am Dienstag in ihrem neuen Weltinvestitionsbericht. Denn die gerade für Entwicklungsländer so wichtigen ausländischen Direktinvestitionen (FDI) dürften in diesem Jahr um 40 Prozent einbrechen. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Corona-Hilfe: Motionen auf Herbst verschoben

Mehrere Nationalräte fordern die Weiterführung der Kurzarbeitsentschädigung und der Erwerbsausfallentschädigung für Selbstständige und KMU. Zwei entsprechende Motionen sollen aber doch erst an der Herbstsession diskutiert werden. Grund dafür ist das Parlamentsgesetz.

Dieses sieht vor, dass Vorstösse erst dann in den Räten behandelt werden, wenn sie der Bundesrat beantwortet hat. Weil die zwei Motionen der Kommission für soziale Sicherheit des Nationalrats (SGK) erst kurz vor der Sommersession eingereicht wurden, steht die Antwort der Regierung noch aus. Alles zum Thema lesen Sie hier.

Mehr Corona-Neuinfektionen in der Türkei - Maskenpflicht ausgeweitet

Rund zwei Wochen nach Lockerung der Corona-Restriktionen in der Türkei ist die Zahl täglich erfasster Neuinfektionen wieder angestiegen.

Die Türkei weitet die Maskenpflicht wieder aus. (Bild: Keystone)

In insgesamt 42 Provinzen habe man deswegen eine generelle Maskenpflicht eingeführt, schrieb Gesundheitsminister Fahrettin Koca am Dienstagmorgen auf Twitter. Die Millionenmetropolen Istanbul, Ankara und Izmir sind nicht darunter. Allerdings gilt schon seit April landesweit eine Maskenpflicht an belebten Orten wie Supermärkten.

Am Montagabend hatte Koca auf Twitter geschrieben, in 24 Stunden seien 1592 neue Coronavirus-Infektionen und 18 Todesfälle gemeldet worden. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen hatte am 1. und 2. Juni noch bei rund 800 gelegen. Im April lag die Rate zwischenzeitlich bei mehr als 5000 Neuinfektionen täglich. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Ständerat gegen längere Fristen für Rückzahlung von Corona-Krediten

Der Ständerat will die Spielregeln bei den Corona-Krediten für Unternehmen nicht ändern. Er lehnt es ab, Betrieben mehr Zeit zur Rückzahlung der Kredite einräumen und den Zins von null Prozent über das erste Jahr hinaus zu verlängern.

Stillschweigend lehnte er am Dienstag zwei Motionen der nationalrätlichen Finanzkommission ab. Die gewährte Frist von fünf Jahre sei bereits ein Kompromiss, sagte Kommissionssprecher Peter Hegglin (CVP/ZG) zur ersten Motion. Eine Verlängerungsmöglichkeit für Härtefälle um zwei Jahre sei bereits vorgesehen. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Inflation in Deutschland auf tiefstem Stand seit 2016

Sinkende Energiepreise in der Coronakrise haben die Inflation in Deutschland im Mai auf den niedrigsten Stand seit über dreieinhalb Jahren gedrückt. Die Jahresteuerungsrate lag bei 0,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Die Behörde bestätigte damit eine erste Schätzung. Die Rate schwächte sich den dritten Monat in Folge ab. Es war der niedrigste Wert seit September 2016.

Energie verbilligte sich im Mai um 8,5 Prozent. Der Rohölpreis ist seit Monaten unter Druck. Mit dem weitgehenden Stillstand der Wirtschaft in vielen Ländern in der Corona-Pandemie sank die Nachfrage und der Trend verschärfte sich. Heizöl wurde gegenüber dem Vorjahresmonat 30,5 Prozent billiger, Kraftstoffe um 20,7 Prozent. Nahrungsmittel verteuerten sich hingegen überdurchschnittlich um 4,5 Prozent.

Japans Notenbank stockt Hilfen für Unternehmen auf

Japans Notenbank stockt in der Corona-Krise ihre Hilfen für die Unternehmen des Landes auf. Gleichzeitig hält sie an ihrem Kurs einer extrem lockeren Geldpolitik fest.

Wie die Bank of Japan (BoJ) am Dienstag nach zweitägigen Beratungen mitteilte, sollen Finanzprogramme für Geschäftsbanken von 75 Billionen auf 100 Billionen Yen (883 Milliarden Franken) aufgestockt werden, damit sie in Not geratene Unternehmen mit Krediten versorgen können. Japans Wirtschaft sei wegen der Corona-Pandemie in einer «extrem ernsten Situation», so die Währungshüter. Das werde auch noch andauern.

Was bisher geschah

Weitere Meldungen und Informationen zur Corona-Pandemie auf der Welt und in der Schweiz finden Sie in diesem Artikel.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Mehr aus dem Channel