Der Rekordmeister gastiert beim abstiegsbedrohten Werder Bremen. (Bild: Keystone)
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Bayern München kann 30. Meistertitel perfekt machen

Bayern München bietet sich am Dienstag in der 32. Runde der Bundesliga die Chance, aus eigener Kraft den 30. Meistertitel der Vereinsgeschichte zu holen.

Ein Sieg von Bayern München gegen Werder Bremen und der achte Gewinn der Meisterschale in Folge wäre den Bayern nicht mehr zu nehmen. Glückt das nicht, müssen die Münchner abwarten, was Borussia Dortmund am Mittwoch im Heimspiel gegen Mainz macht. Der BVB weist in der Tabelle sieben Punkte Rückstand auf die Bayern auf.

Seinen ersten Meistertitel als Cheftrainer will Hansi Flick aber nicht vor dem Fernseher bejubeln müssen. Der Assistent von Joachim Löw beim WM-Titel 2014 gewann als Spieler mit den Bayern Ende der Achtzigerjahre vier Meisterschaften. «In meinem ersten Jahr habe ich nicht allzu viele Spiele gehabt. Man freut sich schon wahnsinnig, dass man die erste deutsche Meisterschaft geholt hat», sagte Flick. «Aber wenn man richtig dabei ist und mehr gespielt hat, ist das ein bisschen was Anderes.»

In Bremen kann Hansi Flick wieder auf die zuletzt gesperrten Thomas Müller und Robert Lewandowski zählen, den besten Vorbereiter und den besten Torschützen der laufenden Saison. Den Münchnern fehlen noch neun Tore zum eigenen Rekord von 101 Treffern in der Saison 1971/72.

Während Bayern München sich noch Hoffnungen auf das Triple machen kann, kämpft Werder Bremen weiter um den Klassenerhalt. Trainer Florian Kohfeldt erwartet gegen den Serienmeister «nicht das leichteste Spiel». Die Bremer liegen nach Punkten gleichauf mit Fortuna Düsseldorf, der Rückstand auf das auf Rang 15 klassierte Mainz, Bremens Gegner am Samstag, beträgt drei Punkte.

Union Berlin vor dem Klassenerhalt

Im Abstiegskampf kommt es zum Duell zwischen den beiden letztjährigen Aufsteigern Union Berlin und Paderborn. Gewinnt das Team von Urs Fischer die Partie, spielt Union auch in der nächsten Saison in der Bundesliga. «Nun gilt es, den Sack zuzumachen», sagte Fischer.

Unterschätzen werden er und sein Team den Gegner nicht. Paderborn sei ein schwierig zu bespielender Gegner, sie hätten ihre Erfahrungen in der 2. Liga gemacht, so Urs Fischer. «Sie werden uns nichts schenken, auch für sie geht es noch um etwas.» Siegt der Tabellenletzte Paderborn nicht, ist der Abstieg der Ostwestfalen auch mathematisch besiegelt.

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