Die Handy-Gebühren im Ausland bleiben relativ hoch. (Bild: Keystone)
International

Roamingkosten bleiben bei Europa-Reisen relativ hoch

Die Grenzen in Europa öffnen wieder. Mit den Reisen ins Ausland wird auch das Roaming-Thema wieder aktuell. Die Kosten bleiben dabei relativ hoch.

Mit der Öffnung der Landesgrenzen wird auch das Thema Roaming wieder aktuell. Je nach Anbieter seien die Roaming-Kosten in Europa immer noch sehr hoch, teilte der Onlinevergleichsdienst moneyland.ch am Montag mit.

«Wer im Ausland seine Ferien verbringen möchte, sollte sich unbedingt über die Roaming-Kosten informieren», wird Telekom-Experte Ralf Beyeler in dem Communiqué zitiert. Er empfehle den Touristen für Telefongespräche und das mobile Internet zumeist die Nutzung von sogenannten Roaming-Optionen. «Wer sein Smartphone zum Standardtarif nutzt, bezahlt nämlich unverschämt hohe Preise», so der Experte.

Muster-Kundenprofil verwendet

In der Analyse werden die aktuellen Roaming-Tarife für EU-Länder bei Schweizer Anbietern verglichen. Durchgeführt wurde der Vergleich mit einem Muster-Kundenprofil: Dieser fiktive Nutzer war während 14 Tagen in Europa unterwegs, nutzte in seinen Ferien 1000 MB Daten-Roaming und führte 60 Telefonate mit einer Gesprächsdauer von jeweils 2 Minuten.

Das Ergebnis: Am günstigen kamen die Kunden mit den Anbietern Lebara und Yallo (beide nur mit Abo) weg: Je 40 Franken kosteten die 60 Telefongespräche und 1000 MB Datenvolumen bei diesen beiden Anbietern.

Bekannte Anbieter mit ähnlichen Preisen

Auf den dritten Platz schaffte es mit Swipe ebenfalls ein Abo von Yallo. Interessant sei, dass die bekannten Anbieter Swisscom, Sunrise, Salt (nur mit Abo), Lidl (nur mit Abo) sowie Aldi und Wingo praktisch gleich teuer seien. Alle genannten Anbieter verrechneten dem Profilkunden rund 60 Franken.

Am Schluss der Rangliste hätten sich die Angebote von Digitec Connect (152,40 Franken) sowie die Prepaid-Angebote von Lidl und Salt (beide 274,95 Franken), TalkTalk (1151,50 Franken) und ok.- von Valora mit 22’605.50 Franken befunden.

Da es sich um Prepaid-Angebote handle, wäre bei den meisten Kunden allerdings vor dem Entstehen derart hoher Kosten das Guthaben einfach aufgebraucht. In der Analyse nicht berücksichtigt wurden gemäss moneyland.ch Angebote mit Inklusiv-Roaming.

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