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(Video: Youtube, Zoo Jeans)
International

Löwen und Tiger retten mit zerbissenen Jeans japanischen Zoo

Ein Zoo in Japan hat kreative Lösungen für die finanziellen Probleme der Corona-Krise bereit: Von Tieren bearbeitete Produkte werden über das Internet verkauft.

Der North Safari Sapporo Zoo kämpft in der Corona-Krise mit finanziellen Problemen. Seit Monaten hat der Tierpark geschlossen, damit fehlen die Besucher. So musste für die Zoobetreiber eine kreative Idee her, um Geld zu beschaffen.

Diese scheint gefunden zu sein: Den Tigern, Bären und Löwen des Zoos werden Jeansstoffe zum Spielen gegeben. Haben die Stoffe dann den aktuell begehrten «Used Look» werden sie zu Jeans weiter verarbeitet.

Finanzieller Erfolg

Die Jeans werden dann für den Erhalt des finanziell angeschlagenen Zoos verkauft. 639 Dollar kostet ein paar der tierisch designten Hosen. Damit hört die Produktpalette für Tierfans aber nicht auf: Angeboten werden auch von Bibern angenagte Glasuntersetzer sowie von Ziegen, Affen oder Seelöwen gemalte Bilder und Ohrringe aus Schlangenhaut.

Auf der japanischen Crowdfunding-Seite «Campfire» werden die Produkte dann den Endnutzern angeboten. Sie erhalten nicht nur weltweite Aufmerksamkeit, sondern finden auch reissenden Absatz. Das Spendenziel von 25 Millionen Yen wurde bereits um einen Drittel des Betrages übertroffen.

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