(Foto: Key)
Baselland

«Calm down, ihr Bünzli-Deppen!»

Wildschweine, Schwarzköpfe – Bünzlis ziehen aktuell sämtliche Register, um ihren Mohrenkopf zu verteidigen. Sie sind keine Rassisten. Aber Bünzli-Deppen.

«Geht’s noch?», lautet der Tenor in den Kommentarspalten der Schweizer Onlinemedien. Weil die Migros Dubler-Mohrenköpfe aus ihrem Sortiment verbannt wurden, sind sich die User sicher: «Jetzt spinnt die ganze Welt». Der Schoggi-überzogene Gipfel der Frechheit wurde erreicht, als sich auch noch die Manor erdreistete, «unsere» Baselbieter Richterich-Mohre zu köpfen. Oder den Mohrenkopf zu richten. Oder andersrum? Wie auch immer.

Spinnen tun einzig die Bünzli-Deppen

Aber wissen Sie, wer wirklich spinnt? Nicht die Welt, sondern einzig diese Bünzli-Deppen, die sich mit ihrer Bünzli-Spitzfindigkeit an jeden noch so sinnlosen Strohhalm klammern, um ja ihren Mohrenkopf zu verteidigen. Beispiel gefällig? Die Wildschwein-Saga. Aktuell der Renner in den Facebook-Timelines der Region. «Lächerlich», sei die Aktion der Manor. Schliesslich leite sich der Richterich-Mohrenkopf ja nicht vom schwarzen Mann ab, sondern eben vom anderen Bedeutungsstrang: dem, des Wildschweines.

Laufener Mohren?

Pah, dass ich nicht lache! Glauben Sie etwa, nur weil die Laufener den Spitznamen «Mohren» tragen, hätten sie auch den Mohrenkopf erfunden? Das eine hat doch mit dem anderen überhaupt nichts zu tun. Es sei denn, Sie finden, dass ein Mohrenkopf mehr Ähnlichkeit zu einem Wildschwein hat, als zu einem schwarzen Mann? Eben. Durch den Kakao ziehen kann ich mich auch selbst. Da bringt es auch nichts, wenn die Firma Richterich auf ihrer Webseite selbst versucht, ihrem Produkt nachträglich einen sauberen Anstrich zu verleihen.

«Dann müssen wir aber auch Schwarzkopf-Produkte verbieten!»

Noch ein Müsterli? Das Schwarzkopf-Argument. Macht sich auch super als polemischer Lacher in den sozialen Medien. Die Logik: Wer Mohrenköpfe verbietet, der muss folglich auch Schwarzkopf-Schampoos aus dem Regal verbannen. Logisch, oder? Nur gibt es einen kleinen, aber entscheidenden Unterschied zwischen den zwei Produkten: Das eine hat einen rassistischen, abwertenden  geschichtlichen Hintergrund. Das Schwarze wird dabei als minderwertig herabgesetzt.

Das andere Produkt zeigt einfach einen schwarzen Kopf. Was ist an einem schwarzen Kopf rassistisch? Nichts, stellte auf blick.ch längst auch Celeste Ugochukwu, Koordinator des Afrika-Diaspora-Rats Schweiz, fest. Seinerseits selbst dunkelhäutig, versteht sich.

Entscheidend ist, wie Betroffene sich fühlen

Ugochukwu ist längst nicht der einzige Dunkelhäutige, der sich dieser Tage so äussert. Während die Weissen sich über Wildschweine und Shampoos streiten, betonen schwarze Menschen mehr oder minder unisono: Ja, wir fühlen uns unwohl mit dem Wort Mohrenkopf. Ende der Diskussion, sollte man meinen. Aber nein, nicht für den Bünzli-Deppen.

Der versteckt sich hinter seinem: «Und Schnägg bim Beck isch denn wieder ok?»-Post, um nicht zugeben zu müssen, dass seine viele Jahre antrainierte Bünzli-Routine halt für einmal gebrochen wird und er/sie sich ein neues Wort für die heiss-geliebte Süssigkeit angewöhnen muss. Skandal!

Nicht die Bravo-Migröler sind die Sensibelchen

Und hier schliesst sich dann der Kreis. Denn Menschen, die sich der Macht der Sprache und deren Fähigkeit zur Reproduktion von rassistischen Vorurteilen bewusst sind, die Bravo-Migröler, die werden von den Bünzli-Deppen als Sensibelchen abgetan. Denn dem, der in einem einzigen Mohrenkopf bereits einen Rassismus-Skandal wittert, ist nun wirklich nicht mehr zu helfen. Wissen Sie was? Das Gegenteil ist der Fall. Die wahren Sensibelchen sind die Bünzli-Deppen!

Wessen Welt bei einer schlichten Namensänderung der Lieblings-Süssspeise bereits ins Wanken gerät, der müsste sich vielleicht mal hintersinnen, wie stabil das Fundament wirklich ist, auf dem sein Leben aufgebaut ist. Einem Gebäck «Schaumkuss» zu sagen, anstatt «Mohrenkopf», tut nun wahrlich niemandem weh. Einem Gebäck «Mohrenkopf» zu sagen, anstatt «Schaumkuss» hingegen tausenden von dunkelhäutigen Schweizern. Voila.

Was Hoffnung gibt: Die Wildschweinler und Schwarzköpfler sind mehrheitlich keine Rassisten. Sie meinen es nicht böse. Aber es sind halt eben Bünzlis. Und in diesem Fall halt Bünzli-Deppen.

39 Kommentare

  1. Calm down – Ihr Bünzli-Deppen: Diese „Bieri-ernste“ Kolumne verrät einiges über den Verfasser und seine Weltanschauung. Die scheint sich auf einige auf den ersten Blick Anstoss erregende Begriffe wie z. B. „Mohrenkopf“ zu verengen. Wer so denkt, dem sein es unbelassen, Er darf das für sich, schliesslich haben wir die Gedankenfreiheit. Wenn er aber meint, mit dieser Denkweise andere abqualifizieren zu müssen, dem sein erwidert, dass seine Sicht noch lange nicht für alle gültig sein muss. Er muss sich den Vorwurf gefallen lassen, nicht genügend vernetzt gedacht zu haben. Wer eine leise Ahnung von Sprache und deren Entwicklung hat, müsste nachvollziehen können, dass gewisse Begriffe ihren Sinn mit der Zeit wandeln. So ist es auch mit dem Mohrenkopf. Die heutige Generation, soweit sie nicht von linkem Gutmenschen-Gedankengut eingenebelt ist, denkt vor allem an eine Süssspeise mit Schokogeschmack. Ich denke bei Bieri auch nicht in erster Linie an eine Bieridee in abgekürzter Form, sondern eher an einen Journalisten, der gerne provozieren möchte, sich aber nicht wundern muss, wenn er nicht allzu ernst genommen wird, „Bier(i)-ernst“ – eben.Report

  2. Naja Moretti ist grundsätzlich gleich wie übrigens auch Schwarzkopf ein Familienname und Blackout heisst übersetzt Stromausfall oder als Verb das Bewustsein verlieren und nicht Schwarze raus. Was die Zürcher angeht muss man sagen, dass es sich bei Zürchern nicht um eine vulnerable Minderheit handelt und somit auch nicht von Rassismus die Rede sein kann.Report

  3. Obwohl ich mich selber politisch als weit links stehend einstufe, bin ich ihrer Meinung nach auch ein Bünzli-Depp!

    Da könnten wir jetzt noch hunderte von Produkten umtaufen und ich habe noch einige Beispiele auf Lager:

    Die Kleiderladen-Kette: „Black out“ -schwarze raus,ernsthaft?!

    Zürcher Geschnetzeltes: Ganz sicher, dass sich kein Zürcher daran stört?!?

    Was ich aber der Höhepunkt finde: Das die Migros die Dubler Mohreköpfe aus dem Sortiment nimmt, die M-Budget Schokoküsse welche dreisprachig angeschrieben sind im Regal belässt. Übersetzt man den italienischen Namen heisst es „Negerlein“.Report

  4. Ihr Kommentar ist m.E. ein selten dummes Exemplar eines überheblichen, eingebildeten, respektlosen Wichtigtuers. Die Befindlichkeit der 90%, die den „Mohrenkopf“ behalten wollen, interessiert Sie einen Dreck. Und damit wollen Sie unseren Sinn für die Befindlichkeit einiger Schwarzer schärfen? Mit Beleidigen mehr Respekt einfordern funktioniert nicht. Auch nicht, wenn man glaubt die Moral für sich gepachtet zu haben.Report

  5. Guten Tag Herr Bieri
    Ich habe Ihren Artikel gelesen. Dies hat meine Meinung aber nicht ändern können. Nachwievor ist meine Meinung, dass die Leute, die sich an einem Süssigkeitsnamen empören und den nach x Jahren plötzlich rassistisch finden, sich nicht gerade sehr viele Gedanken machen.
    Für mich bedeutet Rassismus eine Ungleichbehandlung von Menschen wegen ihrer Herkunft, ihrer Farbe, ihrer Religion, ohrer Meinung, ihrer Bildung usw. die Liste ist unendlich verlängerbar. Der Punkt ist aber, dass es dabei immer um MENSCHEN geht und nicht um SACHEN oder wie diese benannt werden, wie sie aussehen, wie sie hergestellt werden. Auch diese Liste kann beliebig weitergeführt werden.
    Sie aber, geschätzter Herr Bieri, bezeichnen eine Menschengruppe als Bünzli-Deppen. Ich interpretiere diese Bezeichnung als abwertend gemeint.
    DAS IST RASSISMUSS und nicht die Bezeichnung einer Ware.
    Mit freundlichen Grüssen
    Robert SchulerReport

  6. Das Schöne an der Mohrenkopfdebatte ist ja, dass wir uns nicht um echten Rassismus kümmern müssen. Wir müssen uns nicht die unangenehme Frage stellen, wieso Schwarze oder Menschen mit muslimischen Namen schwerer Jobs bekommen, obwohl sie Schweizer sind. Wir müssen uns nicht fragen, ob Racial Profiling bei der Polizei ein Problem ist. Und vor allem müssen wir nicht auf unserer Privilegien verzischten. Wäre ich ein Rassist, wäre ich vehement für die Umbenennung.Report

  7. Was hat ein süßes Lebens Mittel mit Rassismus zu tun. Schwarzkopf, ein schwarzer Kopf. Mohrenkopf ein schokoübrzogenes süsses Dessert, ohne Bezug auf eine Bevölkerungsgruppe. Was wird da für ein Stuss geschrieben.Report

  8. Danke, sie haben es in ihrem Artikel auf den Punkt gebracht. Warum sollten wir nichtbetroffenen Weisshäutigen entscheiden, was die betroffenen Menschen fühlen sollen, wenn sie diesen Ausdruck hören und lesen? Wer ein wenig die Geschichte der Kolonisierung kennt und auch jetzt die Augen offen hat kann sich gut vorstellen, warum der Ausdruck als rassistisch empfunden wird.. Für uns ist es doch eine Kleinigkeit, aus Rücksichtnahme eine wunderbare Süssigkeit neu zu benennen.Report

  9. Und es gab in meiner Primarschule den Tschingg a la merda. Jedes fremde Volk wird irgendwie mit Slogans belegt, Bolivianer stehlen, Franzosen stinken, Aarauger können nicht Auto fahren und Zürcher… Aber zurück zum Mohrenkopf. Die Migros hat eine Werbeabteilung. Diese beobachtet die Trends und hat die Aufgabe, auf jeden Trend aufzuspringen. Damit profitiert sie von Kollateraleffekt. Der Mord an Floyd war ein Fressen für sie. Weltweite Proteste sind die Gelegenheit, Mohrenköpfe zu liquidieren und als antirassistischen Vorzeigekonzern dazustehen. Doch sowohl Floyd als auch die Mohren sind der Migros sch…egal. Sie wird weiterhin zu billiges Fleisch verkaufen von Tieren, die unter miserablen Bedingungen leben, Erdbeeren, von modernen Sklaven in Südspanien gepflückt, Avocados, die ganze Gebiete entwässern und die Liste ist endlos. Und die nationale Empörung hat funktioniert, die Schafe gehen brav mit. Und eine KMU wird vielleicht eingehen. Bravo. Nun folgt die Konzernverantwortungsinitiative. Das Thema geht in die selbe Richtung. Ich bin gespannt, ob die Wogen auch dann so hoch gehen, wenn das Problem in Afrika liegt und nicht in der Migros.Report

  10. Herr Bieri
    Nachdem ich ihre Meinung gelesen habe, die ich respektiere aber nicht teile, möchte ich ihnen die meine nicht vorenthalten:

    Der Mohr im Kopf

    Woran denken sie beim Wort Mohrenkopf?
    Genau, an etwas Süsses, wie ich auch. Das ganze Theater um die Bezeichnung der Süssspeise sieht sehr nach Verhältnis-Blöds inn aus. Kein Farbiger, wird Mohr genannt. Der Zusammenhang ist also nicht gegeben. Jeder Pariser, Wiener, Berliner, Hamburger, oder Frankfurter hätte eine grössere Berechtigung, sich gegen die verbale Diskriminierung zu wehren.
    Der andere Mohr steckt höchstwahrscheinlich in den Köpfen jener die den Begriff anprangern und meinen, wenn sie ihn verbieten, würden sie damit gleich eine neue Realität ohne Rassismus erschaffen. Damit schiessen sie sehr weit über das Ziel hinaus. Toleranz und Vertrauen zueinander entstehen durch andere Mitteln als Zensur, gewalttätige Proteste und verbale Beleidigungen. Wer Menschen die nicht seine Meinung teilen, als Bünzli Deppen bezeichnet, hat noch einen weiten Weg vor sich.
    Rassismus hat keine Farbe. Diskriminierung und Rassismus ist ein globales Phänomen. Mehr sozialen Gerechtigkeit, Bildung und vor allem Herzensbildung helfen dagegen.
    Gewalt und Beschimpfungen garantiert nicht.
    Mit freundlichen GrüssenReport

  11. Grossartiger Text! Schön unterhaltsam geschrieben und genau auf den Punkt gebracht. Verstehe die Kleinlichkeit der Bünzli-Deppen auch nicht. Anstatt zuzuhören und entgegenzukommen, gehen sie auf die Barrikaden.Report

  12. Und wieder jemand, der den Sinn nicht ganz verstanden hat. Und das noch als „Journalist“…
    Bravo sag ich da, für deine eigene denunzierung.
    Mir scheint es, dass du die Rassismus debate nicht ganz verstanden hast.
    Eine Gruppierung von Leuten so zu beleidigen und sie als dumm dazu stellen, ist demnach nicht beleidigend, abwertend?
    Ach, vielleicht vergass ich ja, dass es um mehrheitlich Schweizer geht. Da zieht die Rassistenkarte ja nicht.Report

  13. Sorry aber ich verstehe das Theater um den Mohrenkopf nicht. Hab das Theater mit den Negronis und de Mohreköpf (Fasnachtsclique) schon nicht verstanden.
    Bei Leuten wie ihnen Herr Bieri, wird mir aber klar wieso solche Gutmenschen nicht aussterben. Sorry aber ich hab so langsam die Schnauze voll von der Political Correctness.
    Mit freundlichen Grüßen
    AndyReport

  14. Ich beziehe mich auf den Kommentar von Fredy Gerber. Ich kann ihn zu 100% unterstützen. Noch eine Bemerkung zu den Schwarzkopf-Produkten. Muss zugeben dass mir dies so nie in den Sinn gekommen ist. Aber wenn Mohrenkopf rassistisch ist, ist es Schwarzkopf noch viel mehr. Die Firma existiert noch nicht so lange. Also sollte der Herr von Telebasel zuerst überlegen und erst danach ein Bashing aufziehe,n wenn es ihm denn gut tut.Report

  15. Wie kommen Sie, Herr Bieri, auf das schmale Brett, dass Mohr einen rassistischen, abwertenden Hintergrund habe? Mohr kommt meines Wissens von Maure, von den Mauretaniern. In der Schweiz wurden dunkelhäutige Menschen so genannt. Mehr nicht! Nix abwertend rassistisch! Oder glauben Sie Möhriken/AG habe aus Rassismus einen Schwarzen im Wappen? Wohl eher weil sie ihn (den Mauren) bewundert haben, sicher aber, weil sie ihn als gleichen ansahen….keiner würde sich eine Witzfigur ins Wappen zeichnen. Darum: Sälber Bünzli….Report

  16. Wenn der Schreiber des Artikels Andersdenkende als Bünzlideppen bezeichnet, istdas eine Sache. Bevor man schreibt, sollte man sich erst mal informiehren, woher das Wort „Mohr“ überhaupt kommt und für wen es gebraucht wurde – da könnte dem Einen oder Anderen ein Licht aufgehen ….. mit Sicherhet aber nicht dem Schreiberling. Der Beitrag gehört in eine untere Schublade und muss nicht gelesen werden.Report

  17. Wirklich? Müssen wir uns jetzt gegenseitig beleidigen? Ich fühle mich mit der Bezeichnung „Bünzli-Depp“ rassistisch beleidigt. Nur weil ich Schweizer bin und diese Morechopf-Sommerloch-News einfach nur lächerlich finde heisst das noch lange mich, dass ich ein Depp bin, lieber Reporter.
    Ich habe in Kolumbien in einer Schule geholfen und in Afrika einen Brunnen gebaut. Und jetzt bin ich ein Büenzli Depp?
    Ich hab wegen den unmengen Zucker den Morenkopf nicht mal gerne! Aber ich gehe wohl nächste Woche in den Laden von Dubler und kaufe 1000 Stück. Und sende diese nach Afrika. Den da haben sie nichts zu essen und da sterben (schwarze) Leute! Darf ich schwarz überhaupt sagen?Report

  18. Vielen Dank für Ihren Kommentar. Ich dachte schon ich bin der Einzige der das genauso sieht. Verteidigen das Wort wie kleine Kinder und brüllen und argumentieren entsprechend rum. Ist ja schrecklich zu sehen wie sich die Schweiz gerade ein riesiges Armutszeugnis ausstellt.Report

  19. Ein super Bericht der mir aus der Seele soricht.
    @ThS: Wenn alle so denken würden wie Sie, wären wir wohl immer noch etwa 40 Jahre im Rückschritt. Fangen Sie an zu reflektieren. Befassen Sie sich mit der Geschichte, sprechen Sie mit Betroffenen, dann wir Ihnen plötzlich ein Licht aufgehen.Report

  20. Lieber Nicolas Bieri,
    Bitte informiere dich zuerst richtig über ein Thema, bevor sie darüber schreiben. Denn der Namensgeber des Mohrenkopf ist der Heilige Mauritius. Ein afrikanischer Mann der im 3 Jahrhundert lebte. Als Anführer der Thebanischen Legion Roms, weigerte er sich Christen wegen ihres Glaubens zu töten! Wegen dieser Befehlsverweigerung wurde er Hingerichtet.
    Sein dunkles Konterfrei ziert als Standbild den Magdeburger Dom, im Wappen des Bistums München und Freising ist er als Schutzheiliger abgebildet. Als solcher ist er auch in das Wappen des Papst Benedikt XVI gewandert. Da er auch als Heilkundler galt, wurde er zum Patron der Apotheker. Moritzkirchen, Moritzapotheken oder Mohrenapotheken erinnern an den Afrikaner der sich der Christenverfolgung entgegenstellte! Auch der Mohrenkopf als Gebäck ist von dieser Tradition abgeleitet.

    Also wo bitteschön ist hier Rassismus zu finden?!Report

  21. Der aktuelle Namensstreit um Sinn und Zweck von Mohrenköpfe ist der beste Beweis wie dekadent, entartet die Schweizer Gesellschaft ihre Prioritäten setzt. Es ist sehr „erfreulich“ und beklemmend dass es nichts wichtigeres in der Schweiz gibt ! Ich liebe, esse gute …………… !Report

  22. Medien sind Links gerichtet! Traditionen haben bei denen kein Stellenwert! Tragisch! Soll sich jeder verziehen, dem unsere Traditionen nicht passen!Report

  23. Fakt ist: an der Problematik wird sich nichts ändern, nur wenn man Produkte anders benennt. Jedes Produkt hat auch seine Geschichte hinder dem Namen. Das eigentliche Rassismus-Problem ist immer noch da. Vor allem liegt es an den Amerikaner und ihrer Geschichte. Auch wäre es gut, wenn in der Schule die Geschichte wieder erzählt wird und klar gemacht wird dass wir „weisse“ nicht bessere Menschen sind. Auch vergisst man, dass auch die Römer, Araber und Ägypter Sklavenhandel betrieben haben. Aber da gibt es keine „Rassenprobleme“. Packt also das Problem an der Wurzel.Report

  24. Toll Herr Bieri dass sie alle als Bünzli-Deppen bezeichnen.Das ist eine abdolute Frechheit von Ihnen.Das ist diskriminierend!Da fehlen einem die Worte.Sie sollten sich echt schämenReport

  25. Herr Bieri
    Der grösste Bünzli (auf das beleidigende Depp verzichte ich aus Anstand) sind wohl Sie selbst. Wenn Sie glauben, der reale Rassismus verschwinde, wenn der Begriff „Mohrenkopf“ auf die Verbotsliste kommt, so ist Ihr Horizont auf die Länge Ihrer Nase beschränkt. Und mit Beleidigungen erreichen Sie bloss das Gegenteil.
    Einen schönen und gedankenvollen Tag wünscht A. DayReport

  26. Der vernünftigste, wenn auch von der Wortwahl her nicht idealste, Beitrag den ich in den letzten Tagen in den Medien lesen konnte. Danke!Report

  27. Lieber Herr Bieri,
    Wenn Sie mich (oder uns) als “Bünzli-Depp” bezeichnen dürfen, dann darf ich Sie wohl auch als “Schreiberling-Depp” bezeichnen. Oder wo ist da der Unterschied ???
    Freundliche Grüsse
    Fredy GerberReport

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