Welche Anpassungen sind im ÖV geplant? Die Regierung informiert. (Archivbild: Keystone)
Basel

Das plant die Regierung für den ÖV ab 2022

Der Basler ÖV soll besser werden, weswegen ab 2022 grössere Änderungen geplant sind. Betroffen ist vor allem das Busnetz.

Die Basler Regierung will das Angebot im öffentlichen Verkehr in den kommenden vier Jahren weiter verbessern. Im Zentrum stehen dabei Optimierungen des Busnetzes.

Alle vier Jahre legt die Regierung in ihrem ÖV-Programm die Grundzüge des Angebots und der Infrastrukturplanung dar. Das Programm für die Jahre 2022 bis 2025 wurde am Donnerstag vorgestellt. Die Kosten für die Umsetzung der vorgesehenen Angebotserweiterungen werden auf jährlich 4,6 Millionen Franken geschätzt, heisst es in einem Communiqué.

S-Bahn und Tram erst ab 2025

Das nun in die Vernehmlassung geschickte ÖV-Programm sieht in den kommenden vier Jahren Verbesserungen namentlich beim Busnetz vor. Bei Tram und S-Bahn sind weitere wesentliche Ausbauschritte erst ab 2025 zu erwarten.

Beim Busnetz betreffen die geplanten Optimierungen unter anderem die Linie 30, die während der Hauptverkehrszeiten entlastet werden soll. In einem ersten Schritt sind jeweils morgens zusätzliche Kurse zwischen Bahnhof SBB und Kinderspital vorgesehen.

Bessere Bus-Erschliessung von Entwicklungsarealen

Weiter sollen mit zusätzlich Bus-Verbindungen Entwicklungsareale besser erschlossen werden. So soll die Buslinie 64, die aktuell von Allschwil her kommend an der Haltestelle Bachgraben endet, zu den Hauptverkehrszeiten im 15-Minuten-Takt weiter zum Bahnhof St. Johann fahren.

Damit wird die ÖV-Erschliessung des Gewerbegebiets Bachgraben verbessert, wie es in der Mitteilung heisst. Längerfristig ist der Anschluss dieses Gebiets ans Tramnetz vorgesehen.

Auch das Dreispitz-Areal soll besser an den ÖV angeschlossen werden: Zum einen soll die direkte Verbindung zwischen dem Gundeldinger Quartier und Dreispitz Nord optimiert werden, indem die Buslinie 36 künftig auf einem begrenzten Abschnitt in beide Richtungen durch die Dornacherstrasse fährt. Zum anderen erschliesst die Buslinie 37 vom Aeschenplatz her kommend via Reinacherstrasse neu das südliche Dreispitz-Areal.

Bessere Verbindungen in Riehen

Weiter verkehrt die Linie 46 während den Hauptverkehrszeiten ab Badischer Bahnhof via St. Jakob weiter bis nach Muttenz Bahnhof. So entsteht eine neue Direktverbindung zwischen Kleinhüningen, Badischem Bahnhof und Tinguely Museum (Roche) einerseits und dem Entwicklungsareal Polyfeld, dem Campus Muttenz der Fachhochschule Nordwestschweiz und dem Bahnhof Muttenz anderseits.

Ferner sind auch Optimierungen beim Busnetz von Riehen geplant. Neben neuen Busverbindungen sieht das neue ÖV-Programm in Riehen auch Verdichtungen des Fahrplans vor.

1 Kommentar

  1. Die Busse sind vorallem ein Staufaktor. An diversen Stellen könnte der ÖV unterirdisch geführt werden, auch wenns nur 200m sind, es würde oberirdisch zu weniger Lärmemissionen führen, den Verkehr weiter entlasten und Gefahrensituationen reduzieren. Muss ja nicht alles sofort unter die Erde aber Step by Step würde man langfrisitg den Verkehrsfluss verbessern.Report

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