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International

WHO-Generaldirektor: «Auch Europa ist nicht sicher»

Das Coronavirus stellt die Schweiz und die Welt auf den Kopf. Hier im Ticker bleiben Sie über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden.
WHO sieht Pandemie weiter im Aufschwung – Auch Europa nicht sicher

Die Corona-Pandemie befindet sich nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO immer noch «im Aufschwung». Das treffe vor allem auf «den globalen Süden» zu, sagte WHO-Experte Mike Ryan am Freitag in Genf.

(Symbolbild: Keystone)

Aber auch Regionen wie Europa, in denen die Fallzahlen abebbten, seien nicht sicher, da das Virus wieder eingeführt werden könne, sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus. Ryan führt aus, dass die Krankheit in jedem Land, das den sogenannten Lockdown hinter sich lasse, «in Clustern» wiederauftreten könnte. Das wäre keine Überraschung, aber «nicht notwendigerweise eine zweite Welle».

Präsident in Ukraine wegen Corona-Infektion seiner Frau eingeschränkt

In der Ukraine ist Präsident Wolodymyr Selenskyj wegen einer Coronavirus-Infektion seiner Ehefrau Olena zu einem «besonderen Arbeitsregime» übergegangen. Da das Staatsoberhaupt gemäss der Verfassung seine Vollmachten nicht delegieren könne, werde es keine komplette Selbstisolation sein, teilte das Präsidentenbüro am Freitag in Kiew mit. Dennoch werde der 42-Jährige auf Dienstreisen verzichten und physische Kontakte auf seine Berater und Leibwächter beschränken. Zudem werde er täglich auf das Virus getestet. Ob der Präsident von zu Hause arbeitet, wurde nicht mitgeteilt.

Selenskyj im Jahr 2019 mit Merkel. (Bild: Keystone)

Wenige Stunden zuvor hatte sich seine 42-jährige Ehefrau nach dem Bekanntwerden ihrer Infektion in Selbstisolation begeben. Tests bei Selenskyj und den beiden Kindern des Paares seien negativ gewesen. In dem osteuropäischen Land sind bisher etwa 30.000 Infektionen nachgewiesen worden. Knapp 900 Menschen starben an der Lungenkrankheit Covid-19.

US-Behörde: Striktere Corona-Massnahmen könnten wieder nötig werden

Angesichts anhaltender Coronavirus-Neuinfektionen hat die US-Gesundheitsbehörde CDC alle Bewohner der USA dazu aufgerufen, die Situation weiter ernst zu nehmen. Die Pandemie sei noch nicht vorbei, sagte der bei der CDC für Infektionskrankheiten zuständige Jay Butler am Freitag bei einer telefonischen Pressekonferenz. Auch neue strikte Ausgangsbeschränkungen «könnten wieder nötig werden». Das müsse auf lokaler Ebene je nach Infektionsgeschehen entschieden werden.

CDC-Direktor Robert Redfield rief alle US-Amerikaner dazu auf, sich weiter an Abstands- und Hygieneempfehlungen zu halten. «Wir machen echte Fortschritte, aber es bleibt noch viel Arbeit.» In den USA mit rund 330 Millionen Einwohnern haben sich nach Daten der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore bereits mehr als zwei Millionen Menschen seit Beginn der Pandemie nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Landesweit starben bisher knapp 113 000 Menschen in Verbindung mit der Lungenkrankheit Covid-19 – mehr als in jedem anderen Land der Erde.

New York installiert 74.000 Klimaanlagen für Senioren

Angesichts der Corona-Pandemie will die Stadt New York besonders gefährdeten Senioren 74.000 Klimaanlagen zur Verfügung stellen. In den ersten Wochen des Programms seien mit rund 4500 Geräten acht Mal so viele verbaut worden, wie im gesamten letzten Jahr, erklärte Bürgermeister Bill de Blasio am Freitag.

Die Klimaanlagen sollen Risikogruppen dabei helfen, zu Hause bleiben zu können. In der Millionenmetropole New York herrscht besonders im Juli und August oft schwüles Wetter mit Temperaturen über 40 Grad. Die Stadt ist besonders stark von der Corona-Pandemie betroffen.



Die Maschinen sollen grösstenteils in Projekten im sozialen Wohnungsbau zum Einsatz kommen. Die dazugehörige Behörde NYCHA verwaltet insgesamt rund 170 000 Wohnungen in der Stadt, viele davon an Senioren. Ausserdem wolle die Stadt die Energiekosten von rund 440 000 Familien in den kommenden Monaten mit rund 70 Millionen Dollar bezuschussen, versprach de Blasio.

Angst vor dem Coronavirus scheint gemäss Umfrage zu schwinden

Die Angst vor dem Coronavirus scheint in der Schweiz gemäss einer Umfrage zu schwinden. Für nur noch 31 Prozent der Befragten war im Monat Mai die mögliche Erkrankung an Covid-19 die grösste Sorge. Im März waren es noch 51 Prozent gewesen, wie aus der am Freitag veröffentlichten Sotomo-Befragung im Auftrag der SRG hervorgeht.

«Es herrscht eine gewisse Aufbruchstimmung wird Studienleiter Michael Hermann von der SRG zitiert. Nur noch ein Viertel der Befragten gehe von steigenden Fallzahlen in den nächsten Wochen aus. Vor einem Monat seien es noch 50 Prozent gewesen.

(Bild: Keystone)

So schwindet auch die Bereitschaft, Hygienemasken zum Schutz vor einer Ansteckung zu tragen. Beim Einkaufen befürworteten gesamtschweizerisch im Mai noch 43 Prozent eine Maskenpflicht. Im Juni waren es nur noch 35 Prozent.

Mütter sollen ihre Babys auch bei Corona-Infektion stillen

Mütter sollen ihre Neugeborenen nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO auch bei vermuteter oder bestätigter Corona-Infektion stillen. «Die Vorteile des Stillens überwiegen», sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Freitag in Genf. Kinder hätten nach aktuellem Forschungsstand der WHO ein geringeres Risiko, sich mit Corona anzustecken. Allerdings seien sie deutlich anfälliger für andere Krankheiten, wenn sie nicht gestillt werden. «Frauen sollten in keinem Fall von ihren Babys getrennt werden», so Tedros.

(Bild: Keystone)

Kinder und Jugendliche seien in der Pandemie besonders gefährdet. Viele Heranwachsende hätten nur in der Schule Zugang zu einem Arzt und würden dort dringend benötigtes Essen bekommen. Durch die Schliessung der Bildungseinrichtungen sei das Wohlergehen der Kinder und Jugendlichen bedroht. Teenager hätten in der Isolierung auch ein höheres Risiko, Depressionen oder Angstzustände zu entwickeln. Deshalb müsse Therapie bei psychischen Probleme verfügbar sein.

BAG-Koch: «Mache erst wieder ein lustiges Video, wenn wir unter Zehn sind»

Zuletzt brachte er uns auf Instagram mit seinem Sprung in die Aare zum Lachen. Jetzt hat Daniel Koch ein neues Video gepostet – diesmal mit ernster Botschaft.

(Bild: Keystone)
Nofretete erwacht aus Corona-Schlaf – Weitere Museen in Berlin öffnen

Nach Öffnung der ersten Staatlichen Museen sollen in Deutschlands Hauptstadt Berlin noch im Juni fünf weitere Häuser ihre Türen nach der Corona-Pause wieder aufschliessen. Besucher können dann auch wieder Nofretete im Neuen Museum auf der Museumsinsel bewundern.

Das Neue Museum, einer der touristischen Höhepunkte Berlins, wird wie das Kupferstichkabinett und die Kunstbibliothek am 19. Juni wieder offenstehen, wie die Staatlichen Museen am Freitag mitteilten. Es folgen das Museum für Fotografie (25. Juni) und das Museum Europäischer Kulturen (27. Juni).

(Bild: Keystone)

Für alle Besuche gelten Maskenpflicht und die üblichen Vorgaben für Hygiene und Abstände. Um Schlangen wartender Besucher zu vermeiden, sollen zudem Tickets nur mit Zeitfenster verkauft werden, die zuvor auch online gebucht werden können.

Schweizer Bevölkerung meidet wegen Corona noch immer Zug und Bus

Gymnasien und Berufsschulen führen seit Montag wieder Präsenzunterricht. Aber die Züge und die Postautos sind nur zur Hälfte voll – die Frequenzen sind nicht annähernd so hoch wie vor der Corona-Pandemie.

Nach und nach habe das Passagieraufkommen wieder zugenommen, um ungefähr 55 Prozent in den Regionalzügen und 45 Prozent auf den grossen Schnellverbindungen zu erreichen, sagte am Freitag SBB-Sprecher Frédéric Revaz. Zur Spitzenzeit der Pandemie war das Passagieraufkommen um etwa 90 Prozent gesunken.

(Bild: Keystone)

Auch Postauto ist noch weit entfernt von den Frequenzen vor der Krise, wie Sprecher Urs Bloch sagte. Aber zunehmend mehr Personen benützten die Busse der Post.

Ausnahmen gibt es im Kanton Graubünden, etwa auf den Postauto-Linien Chur-Lenzerheide oder Chur-Flims, Eigenthal. Dort waren an Auffahrt und an Pfingsten so viele Menschen unterwegs wie in den früheren Jahren.

Putin feiert ohne Maske und Distanz Russlands Unabhängigkeit

Kremlchef Wladimir Putin hat sich am 30. Jahrestag der russischen Unabhängigkeit überzeugt gezeigt, dass die umstrittene Verfassungsänderung bei der Volksabstimmung am 1. Juli besiegelt wird.

Die Mehrheit der Russen halte die Änderungen für notwendig, sagte Putin in Moskau am «Tag Russlands». Bei seinem ersten öffentlichen Auftritt seit Wochen trug er am Freitag – anders als in Moskau wegen der Corona-Pandemie vorgeschrieben – keine Maske. Viele Gäste der Zeremonie mit einem feierlichen Hissen der Staatsflagge hatten weder Handschuhe an noch einen Mund- und Nasenschutz. Niemand wahrte die soziale Distanz, wie selbst Staatsmedien hervorhoben.

Der 67-jährige Putin umarmte Russlands Ärztepräsidenten Leonid Roschal, der in Maske und mit Handschuhen erschien. Der 87-Jährige wurde als «Held der Arbeit» ausgezeichnet. Die Zahlen der Corona-Infektionen steigen in Russland täglich um mehr als 8000. Bis Freitag waren 511.423 Erkrankungen gemeldet.

Schweizer Bevölkerung meidet wegen Corona noch immer Zug und Bus

Gymnasien und Berufsschulen führen seit Montag wieder Präsenzunterricht. Aber die Züge und die Postautos sind nur zur Hälfte voll – die Frequenzen sind nicht annähernd so hoch wie vor der Corona-Pandemie.

Züge immer noch halb leer. Viele meiden immer noch den Öffentlichen Verkehr im Berufsverkehr. (Kestone)

Nach und nach habe das Passagieraufkommen wieder zugenommen, um ungefähr 55 Prozent in den Regionalzügen und 45 Prozent auf den grossen Schnellverbindungen zu erreichen, sagte am Freitag SBB-Sprecher Frédéric Revaz. Zur Spitzenzeit der Pandemie war das Passagieraufkommen um etwa 90 Prozent gesunken.

Corona-konform essen im Gondel-Restaurant

In Walenstadt direkt am See hat ein Pop-Up-Restaurant der besonderen Art eröffnet. In 14 Gondeln können Gäste corona-konform essen. Maximal sechs Gäste können so ohne Ansteckungsrisiko in einer Kabine speisen. Schon am Eröffnungstag waren alle Gondeln ausgebucht.

(Video: Keystone SDA / Silva Schnurrenberger)
Zivilschützer erhalten Lohnausfall teilweise vom Bund zurück

Ab März und bis Mitte Mai waren wegen der Corona-Pandemie pro Woche im Mittel 5000 bis 6000 Zivilschützer im Einsatz, hauptsächlich im Gesundheitswesen. Der Bundesrat will ihnen die Differenz zwischen dem Lohn und der EO-Entschädigung teilweise ausgleichen.

(Keystone)

Dieselbe Regelung gilt bereits für Armeeangehörige, die wegen der Pandemie für den Assistenzdienst aufgeboten worden sind. Wer beim Militär oder im Zivilschutz Dienst leistet, erhält normalerweise eine Vergütung von 80 Prozent ihres Einkommens aus der EO.

BAG meldet wieder tiefere Zahlen

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 19 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Insgesamt gab es bisher 31’063 laborbestätigte Covid-19-Fälle, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitagmittag mitteilte.

Die Fallzahlen unterliegen einer wöchentlichen Schwankung mit tieferen Zahlen am Wochenende. Am Donnerstag wurden 33 neue Fälle gemeldet, am Mittwoch 23, am Dienstag 16 und am Montag 7. Auf 100’000 Einwohnerinnen und Einwohner entfielen 362 Fälle.

100 symbolische «Gräber» am Strand von Copacabana

Mit der symbolischen Aushebung von 100 «Gräbern» am Strand von Copacabana haben Aktivisten gegen den Umgang der brasilianischen Regierung mit der Corona-Pandemie protestiert.

(Keystone)

Am Strandabschnitt direkt vor dem berühmten Hotel «Copacabana Palace» schaufelten sie am Donnerstag Reihen von rechteckigen Löchern. Darauf steckten die Aktivisten schwarze Kreuze mit kleinen brasilianischen Fahnen.

Australien will wieder Zuschauer in Sportstadien zulassen

Australien will die wegen der Corona-Pandemie nötig gewordenen Einschränkungen lockern und ab Juli wieder Zuschauer in bestimmten Sportstadien zulassen. Arenen mit einer Kapazität von bis zu 40’000 Plätzen dürften dann zu einem Viertel gefüllt werden, kündigte Premierminister Scott Morrison an. Die Zuschauer müssten sitzen und die Abstandsregeln einhalten.

Arenen mit einer Kapazität von bis zu 40’000 Plätzen dürften ab Juli zu einem Viertel gefüllt werden, kündigte Premierminister Scott Morrison an. (Keystone)

Über eine etwaige Wiedereröffnung grösserer Stätten für Besucher wird später entschieden. Sportveranstaltungen wie etwa die Rugby-Meisterschaft sind seit Ende Mai wieder erlaubt. Die Spiele finden aber vor leeren Rängen statt.

Ab Montag ist der Einkaufstourismus wieder erlaubt

Wie vergangene Woche bereits angekündigt, öffnet die Schweiz am Montag ihre Grenzen gegenüber den EU- und Efta- Staaten sowie Grossbritannien. Die Grenzkontrollen innerhalb des Schengen-Raumes werden aufgehoben, und der Einkaufstourismus wird wieder erlaubt.

Der Bundesrat nahm an seiner Sitzung am Freitag zur Kenntnis, dass das Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) alle Schengen-Staaten von der Liste der Risikoländer gestrichen hat. Ab Montag (15. Juni) um Mitternacht gilt wieder die volle Personenfreizügigkeit gegenüber den EU- und Efta-Staaten sowie Grossbritannien.

Nun dürfen Schweizerinnen und Schweizer wieder zum Einkaufen über die Grenze. Sämtliche Grenzübergänge, die wegen der Corona-Pandemie im März geschlossen wurden, werden wieder geöffnet. Risikobasierte Kontrollen gibt es weiterhin, um Schmuggel und Kriminalität zu verhindern, wie der Bundesrat schreibt. Mehr dazu hier.

Bundesrat verlängert Corona-Sonderregeln bei Asylverfahren

Anhörungen per Video- oder Telefonkonferenz und längere Rekursfristen: Damit das Asylsystem auch in Zeiten der Corona-Krise aufrechterhalten werden kann, hat der Bundesrat Anfang April verschiedene Massnahmen getroffen. Diese werden nun bis Anfang Oktober verlängert.

Zunächst waren die Schutzmassnahmen auf drei Monate bis Anfang Juli befristet. Zum heutigen Zeitpunkt könne aber nicht ausgeschlossen werden, dass die Massnahmen zur Bekämpfung der Pandemie trotz stark gesunkener Ansteckungszahlen noch länger berücksichtigt werden müssten, schreibt der Bundesrat in einer Mitteilung vom Freitag.

Indien überholt Grossbritannien bei Zahl der Corona-Infektionen

Indien hat Grossbritannien bei der Zahl der bekannten Corona-Infektionen überholt. Am Freitag gab es in Indien nach offiziellen Angaben mehr als 297’000 nachgewiesene Fälle.

Das zweitbevölkerungsreichste Land der Welt mit 1,3 Milliarden Einwohnern liegt damit weltweit auf Platz vier – hinter den USA, Brasilien und Russland. Die Zahl der Sars-CoV-2-Infektionen in Indien ist in den vergangenen Tagen rasch angestiegen – mit wiederholt rund 10’000 neuen Fällen pro Tag.

In Indien steigen die Zahlen der bekannten Corona-Infektionen rasant an. (Keystone)

In der Hauptstadt Neu Delhi und der reichsten Stadt Mumbai gehen die Krankenhausbetten aus, und Berichten zufolge werden Menschen mit Covid-19-Symptomen abgewiesen. Experten gehen davon aus, dass die Fallzahlen in Indien in den kommenden Wochen weiter schnell zunehmen werden.

Drei weitere Grands Prix abgesagt

Der Kalender der diesjährigen Formel-1-Weltmeisterschaft schrumpft wegen der Corona-Pandemie weiter. Die Grands Prix von Aserbaidschan, Singapur und Japan sind abgesagt worden.

Der Grosse Preis in Aserbaidschans Hauptstadt Baku war ursprünglich für den 7. Juni vorgesehen, das Nachtrennen in Singapur am 20. September, und der Grand Prix von Japan in Suzuka am 11. Oktober. Zuvor waren bereits die Rennen in Monte Carlo und in Le Castellet abgesagt worden. In Monaco wäre am 24. Mai, in Frankreich am 28. Juni gefahren worden.

Puerto Rico beendet Lockdown - Grenzen ab 15. Juli wieder offen

Nach rund drei Monaten endet in Puerto Rico kommende Woche der Corona-bedingte Lockdown. Das verkündete die Gouverneurin des karibischen US-Aussengebiets, Wanda Vázquez, am Donnerstag (Ortszeit). Einen Monat später, am 15. Juli, öffnet die bei Urlaubern beliebte, spanischsprachige Insel demnach ihre Grenzen wieder für Besucher.

Coronakrise droht Armut auf der Welt massiv zu verschärfen

Die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie könnten laut Uno-Forschern weitere 395 Millionen Menschen in extreme Armut stürzen. Die Zahl der Menschen, die weltweit von weniger als 1,90 Dollar pro Tag leben, könne damit auf mehr als eine Milliarde steigen.

Menschen stehen in Buenos Aires für Lebensmittel Schlange. (Keystone)

Das geht aus einer am Freitag veröffentlichten Studie der Universität der Vereinten Nationen hervor. Die Aussichten für die Ärmsten der Welt seien düster, wenn die Regierungen nicht schnell mehr tun, sagte Andy Sumner, einer der Studienautoren. «Die Fortschritte bei der Armutsbekämpfung könnten um 20 bis 30 Jahre zurückgeworfen werden.»

Teilnahme bei Trumps Wahlkampfauftritt auf eigene Gefahr

Wer trotz der Corona-Pandemie einen Wahlkampfauftritt von US-Präsident Donald Trump besucht, tut dies auf eigene Gefahr. Im Falle einer Ansteckung können die Veranstalter nicht für eine Covid-19-Erkrankung und mögliche Folgen haftbar gemacht werden, wie aus einem Hinweis bei der Online-Registrierung für den Wahlkampfauftritt kommende Woche Freitag in Tulsa (Oklahoma) hervorgeht. Wer sich registriere, erkenne an, dass an jedem öffentlichen Ort, an dem Personen anwesend sind, Ansteckungsgefahr bestehe.

Kuba kündigt baldige Lockerungen von Corona-Massnahmen an

Kuba will seine Anti-Corona-Massnahmen in Kürze lockern. Das kündigte Staatspräsident Miguel Díaz-Canel am Donnerstag (Ortszeit) an, ohne konkrete Termine zu nennen. Unter anderem soll demnach der für die Wirtschaft wichtige Tourismus wieder angekurbelt werden – aber zunächst nur für inländische Urlauber.

Kubas Staatspräsident Miguel Díaz-Canel will die Corona-Massnahmen des Landes bald lockern. (Keystone)

Díaz-Canel kündigte allerdings bereits an, dass ausländische Touristen nur in All-Inclusive-Resorts unterkommen könnten, wenn der sozialistische Karibikstaat seine Grenzen wieder öffnet. Den ausländischen Besuchern werde ausserdem bei Ankunft die Temperatur gemessen, und sie würden auf das Coronavirus getestet.

US-Leitindex im freien Fall - Corona-Angst und Konjunktursorgen

Eine düstere Konjunktureinschätzung durch die US-Notenbank Fed und die Furcht vor einer zweiten Corona-Welle haben die Anleger an der Wall Street in die Flucht getrieben. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial brach am Donnerstag um 6,90 Prozent ein.

 Der US-Leitindex Dow Jones Industrial brach am Donnerstag um 6,90 Prozent ein. (Symbolbild: Keystone)

Mit 25’128,17 Punkte fand er sich damit auf dem Niveau von Ende Mai wieder ein. Dies war der grösste prozentuale Tagesverlust auf Schlusskursbasis seit März. Zwischenzeitlich wäre der Dow fast unter die Marke von 25’000 Punkten gesackt. Für den marktbreiten S&P 500 ging es am Ende um 5,89 Prozent auf 3002,10 Punkte nach unten. Mehr dazu hier.

Millionen Kindern droht durch Pandemie Arbeit statt Schule

Die Corona-Pandemie hat viele Menschen in die Armut gerissen oder noch ärmer gemacht. Viele Kinder würden nun eher zur Arbeit statt zur Schule geschickt werden.

Der achtjährige Faisal arbeitet an einer Nähmaschine in Dhaka, Bangladesh im Jahr 2017. (Archivbild: Keystone)

Die verheerenden Folgen der Corona-Pandemie könnten 20 Jahre Fortschritte bei der Reduzierung von Kinderarbeit kaputt machen – davor warnen die Vereinten Nationen zum Internationalen Tag gegen die Kinderarbeit am Freitag.

«Millionen Kinder laufen Gefahr, als Folge der Krise wieder in die Kinderarbeit gestossen zu werden», teilten das Kinderhilfswerk Unicef und die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) am Freitag mit. «Das würde bedeuten, dass die Kinderarbeit zum ersten Mal seit dem Jahr 2000 steigt.» Mehr dazu hier.

US-Leitindex im freien Fall – Corona-Angst und Konjunktursorgen

Eine düstere Konjunktureinschätzung durch die US-Notenbank Fed und die Furcht vor einer zweiten Corona-Welle haben die Anleger an der Wall Street in die Flucht getrieben. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial brach am Donnerstag um 6,90 Prozent ein.

Mit 25’128,17 Punkte fand er sich damit auf dem Niveau von Ende Mai wieder ein. Dies war der grösste prozentuale Tagesverlust auf Schlusskursbasis seit März. Zwischenzeitlich wäre der Dow fast unter die Marke von 25’000 Punkten gesackt. Für den marktbreiten S&P 500 ging es am Ende um 5,89 Prozent auf 3002,10 Punkte nach unten.

USA legen Wirtschaft wegen Corona nicht erneut still

Die USA können nach Worten von Finanzminister Steven Mnuchin im Fall einer zweiten Welle an Coronavirus-Infektionen nicht erneut ihre Wirtschaft herunterfahren. «Wir haben gelernt, dass wenn man die Wirtschaft stilllegt, man mehr Schaden anrichtet – und nicht nur wirtschaftlichen Schaden», sagte Mnuchin am Donnerstag dem Sender CNBC.



Inzwischen gebe es auch mehr Kapazitäten in Krankenhäusern und bei Tests. «Das ist etwas, das das grosse Problem und der Grund dafür war, warum der Präsident Teile der Wirtschaft schliessen musste.»

Trauriger Rekord in Schweden

Als einzige Industrienation weigerte Schweden sich, seine Bevölkerung unter einen Lockdown zu stellen. Das könnte sich nun rächen. Am Donnerstag wurde die bislang höchste Anzahl von Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages registriert, nämlich 1474 laut der zuständigen Gesundheitsbehörde. Der Rekordanstieg sei eine direkte Konsequenz vermehrter Tests.

Schwedens Staatsepidemiologe Anders Tegnell.

So seien wohl auch Erkrankungen registriert worden, bei denen die Betroffenen nur milde Symptome gezeigt hätten. Insgesamt wurden 48’300 Infektionen bestätigt. Die Zahl der Corona-Toten stieg auf 4814.

Jeder Fünfte von der Tracing-App ausgeschlossen

Je mehr Personen eine Tracing-App benutzen, «desto höher sind die Wirksamkeit und die Wahrscheinlichkeit, dass relevante Kontakte erkannt und gemeldet werden können», erklärt Gregor Lüthy vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) gegenüber der Handelszeitung.

Problematisch sei aber, dass die App nur mit aktuellen Betriebssoftwares funktionieren. So können iPhone-Besitzer mit Betriebssystemen von Android 6. Software-Versionen die App gar nicht herunterladen.

Die italienische Variante der Tracing-App. (Bild: Keystone)

Laut einer BILANZ-Umfrage bei den drei grossen Telekomanbietern seien rund 20 Prozent der bei Salt registrierten Smartphones nicht mit den Betriebssystemen iOS 13.5 und Android 6 kompatibel. Bei Sunrise sei die Installation auf 18,9 Prozent der genutzten Smartphones nicht möglich, ähnlich wie bei Swisscom, wo der Anteil auf unter 20 Prozent geschätzt wird.

Bundesrat fasst Verlängerung der Kurzarbeitsentschädigung ins Auge

Bundesrat Guy Parmelin hat nach einem Treffen von Wirtschaftsvertretern und Arbeitnehmern am Donnerstag eine mögliche Ausweitung der Kurzarbeitsentschädigung um ein halbes Jahr angekündigt. Der Bundesrat entscheide bald, teilte der Wirtschaftsminister mit.



Weltverband legt 74-seitiges Sicherheits- und Hygienekonzept vor

Der Internationale Automobilverband hat ein 74 Seiten umfassendes Sicherheits- und Hygienekonzept erstellt und damit den Rahmen für die verschiedenen Rennserien gesetzt. Auf die Formel 1, die ihren ersten Grand Prix des Jahres am 5. Juli in Spielberg austrägt, wurde dabei nicht speziell eingegangen.

Die Veranstalter vor Ort sollen unter anderem prüfen, ob sie die Teilnehmer wie sonst üblich in der Startaufstellung ins Rennen gehen lassen oder aus der Boxengasse. Zudem wird nahegelegt, die Abläufe an den Renntagen und -Wochenenden zu verkürzen und auf Rennen aus dem Rahmenprogramm zu verzichten.

Starker Rückgang bei Asylanträgen wegen Corona-Krise

Die Corona-Krise hat die Zahl der Asylanträge in Europa auf einen Tiefstand fallen lassen. Wie die EU-Asylagentur Easo am Donnerstag in Valletta, der Hauptstadt Maltas, berichtete, wurden im April nur 8730 Anträge auf Asyl in der Europäischen Union sowie in Norwegen, Island, Liechtenstein und in der Schweiz registriert. Das sei seit mindestens 2008 der niedrigste Wert. Schon für März hatte die Agentur einen starken Rückgang vermeldet, doch da stellten immer noch rund 35.000 Menschen einen Antrag.

Im Jahr 2019 lag die Zahl der Menschen, die in Europa Schutz beantragten, insgesamt bei etwa 714.000. Als Hintergrund des Rückgangs gelten Einreiseverbote und die verschärften Grenzkontrollen wegen des Coronavirus. Besonders stark gingen die Zahlen im Laufe des Frühjahrs 2020 für die Länder Venezuela und Kolumbien zurück.

Erste Abschläge auf der US PGA Tour

Die US PGA Tour hat nach drei Monaten Corona-Pause den Spielbetrieb wieder aufgenommen. Der Amerikaner Ryan Palmer absolvierte am Donnerstag den ersten Abschlag bei der Charles Schwab Challenge in Fort Worth, Texas. Beim mit 7,5 Millionen Dollar dotierten Turnier ist bis auf Superstar Tiger Woods die gesamte Elite am Start.



Die Spieler und deren Caddies werden laufend auf das Coronavirus getestet, die Hygienemassnahmen sind stark erhöht und Zuschauer dürfen nicht auf den Golfplatz. Als Zeichen gegen Rassismus wurde am Morgen eine Schweigeminute eingelegt, in der die Golfer das Spielgeschehen auf dem Platz einstellten und des von einem Polizisten in Minneapolis brutal getöteten George Floyd gedachten.

EU will sich Zugriff auf Covid-Impfstoff mit Vorverträgen sichern

Erst mit einem Impfstoff gegen das Coronavirus wird das Leben wieder normal, das glauben viele Experten. Aber wer kriegt die Mittel, wenn sie denn einmal zur Verfügung stehen?

(Bild: Keystone)
98,4 Prozent weniger Passagiere am Flughafen Zürich im Mai

Die Corona-Krise hat am Flughafen Zürich auch im Mai beinahe alles zum Stillstand gebracht: Die Passagierzahlen brachen gegenüber dem Vorjahresmonat um 98,4 Prozent ein.

Es flogen noch 43’852 Passagiere über den Flughafen, wie dieser am Donnerstag mitteilte. Gegenüber dem April stellt diese tiefe Zahl allerdings bereits wieder eine Zunahme von 60 Prozent dar.

(Bild: Keystone)

Die Anzahl Flugbewegungen sank im Mai im Vergleich zur Vorjahresperiode um 87,5 Prozent auf 3’062 Starts oder Landungen. Zudem waren die Flugzeuge zu zwei Dritteln leer. Die Sitzplatzauslastung sank um 41,5 Prozentpunkte auf 35 Prozent. Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 64,3 Fluggästen 48,7 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Am Flughafen wurden 18’903 Tonnen Fracht abgewickelt. Das ist halb so viel wie im Vorjahresmonat.

Berner Kindergartenkind positiv getestet

In einem Kindergarten in Lyssach BE ist ein Kind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Im Kindergarten wird der Unterricht dennoch normal weitergeführt und eine Quarantäne ist nicht angeordnet worden.

Wie Gundekar Giebel von der bernischen Gesundheits-, Integrations- und Sozialdirektion auf Anfrage sagte, konnten alle Bezugspersonen des Kinds identifiziert werden. Es handle sich um wenige Personen. Das Kantonsarztamt entschied nach Absprache mit der Bildungs- und Kulturdirektion, den Unterricht weiterzuführen.

(Bild: Keystone)

Sollten in Lyssach Kinder und Lehrpersonen Symptome einer Atemwegserkrankung entwickeln, empfiehlt ihnen die bernische Gesundheitsdirektion laut einer Mitteilung vom Donnerstag, zuhause zu bleiben und mit ihrem Arzt Kontakt aufzunehmen. Auch sollen sie sich testen lassen.

In Biel wurde hingegen am Freitag eine Kindertagesstätte geschlossen, weil sich eine Person aus dem Betreuungsteam mit dem Coronavirus infiziert hat. Die Kita bleibt während der Quarantänezeit geschlossen. Diese dauert bis zum 15. Juni.

Bulgarien erlebt zweite Corona-Welle

In Bulgarien breitet sich das Coronavirus in einer zweiten Welle aus. Das zunächst kaum von der Pandemie getroffene Balkanland verzeichnete am Donnerstag mit 104 Covid-19-Neuerkrankungen binnen 24 Stunden einen Rekordwert seit Beginn der Corona-Krise. Eine ursprünglich bis 14. Juni verhängte «epidemische Ausnahmesituation» soll bis Ende des Monats verlängert werden. Der bisherige Rekord mit 90 Coronavirus-Neuinfektionen an einem Tag war am 24. April gemessen worden.

Bulgarien befinde sich wohl in einer zweiten Welle der Krankheit, sagte der Oberste Inspektor für Gesundheit und Mitglied des Krisenstabs in Sofia, Angel Kuntschew, am Donnerstag im privaten Fernsehsender bTV. Das Virus breite sich jetzt aber vor allem lokal in Netzwerken, sogenannten Clustern, aus. Die Situation könne unter Kontrolle gebracht werden, meinte er.

(Bild: Keystone)

Regierungschef Boiko Borissow appellierte, weiter Distanz zu anderen Menschen zu halten. Er rief auch zu Disziplin und Desinfektion auf. Die derzeitige Maskenpflicht in geschlossenen öffentlichen Räumen soll allerdings ab 15. Juni abgeschafft werden. Die Pflicht zur Bedeckung von Mund und Nase gilt dann nur noch für öffentliche Verkehrsmittel.

Visegrad-Staaten fordern faire und flexible Verteilung

Tschechien, Polen, Ungarn und die Slowakei fordern Änderungen bei der Verteilung der Mittel aus dem geplanten Corona-Wiederaufbaufonds der EU. «Es darf nicht sein, dass arme Länder für die reichen zahlen müssen», sagte der tschechische Regierungschef Andrej Babis nach einem Treffen der sogenannten Visegrad-Gruppe auf Schloss Lednice am Donnerstag dem Sender CT. Sehr wichtig sei eine hohe Flexibilität bei den Vergabekriterien, ergänzte der polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki. Für die mitteleuropäische Region seien Investitionen in die Infrastruktur wie Autobahnen und Eisenbahnstrecken vorrangig.

Der ungarische Regierungschef Viktor Orban erwartet keine baldige Einigung auf den Corona-Aufbauplan. An dem Entwurf der EU-Kommission müsse noch viel gearbeitet werden. «Wir wollen ein Signal aussenden, dass der bestehende Kompromiss nicht fair ist», betonte der neue slowakische Regierungschef Igor Matovic.

200'000 Corona-Fälle in Afrika – Pandemie beschleunigt sich

Afrika hat laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nun mehr als 200’000 nachgewiesene Corona-Fälle verzeichnet. Zudem seien mehr als 5600 Menschen gestorben, teilte die WHO am Donnerstag mit.

(Bild: Keystone)
Mr. Corona Daniel Koch berät den SC Bern

Der SC Bern greift für Fragen rund um Schutzkonzepte für Heimspiele mit Publikum in der neuen Saison auf einen kompetenten Berater zurück. Der Klub engagierte den vor Kurzem beim Bundesamt für Gesundheit pensionierten Daniel Koch, um dank dessen Empfehlungen effiziente Lösungen für die PostFinance-Arena zu finden – oder: «Um ein Schutzkonzept mit grösstmöglicher Chance auf Bewilligung erarbeiten zu können, (…)», wie der SCB auf seiner Homepage schrieb.



Beim SCB rechnen sie damit, dass – sofern überhaupt wieder Zuschauer im Stadion zugelassen sind – keine Stehplatz-Tickets verkauft werden dürfen. «Sollten die Vorgaben für unsere Spiele so sein, dass wir von allen Zuschauern wissen müssten, wo sich ihre Plätze befinden, bliebe nur die Bestuhlung der Rampe und damit die Zuweisung jeder Stehplatz-Abonnentin und jedes Stehplatz-Abonnenten auf einen bestimmten Sitzplatz», steht in der Mitteilung.

Wie die Berner mitteilten, hat «die Umfunktionierung von Steh- auf Sitzplätze für unsere Abonnenten keine Preiserhöhung zur Folge».

Brasilianer wollen trotz Corona weiter gegen Bolsonaro demonstrieren

Die Organisatoren der Demonstrationen für die Demokratie, gegen Rassismus und gegen Präsident Jair Bolsonaro haben trotz der Corona-Pandemie zu weiteren Protesten in Brasilien aufgerufen. Die Proteste sind für Sonntag in verschiedenen Städten des südamerikanischen Landes angekündigt.

«Unser Ziel ist zu zeigen, dass die Mehrheit der Bevölkerung gegen die tödliche Politik der Regierung und die Drohungen des Bruchs mit der Demokratie ist», sagt Danilo Pássaro, Fan des SC Corinthians und einer der Organisatoren von der Bewegung «Somos Democracia», der Deutschen Presse-Agentur.

(Bild: Keystone)

Brasilien gehört mit bisher mehr als 770.000 Infizierten und mittlerweile fast 40.000 Toten zu den am stärksten, vom Coronavirus Sars-CoV-2 betroffenen Ländern weltweit.

Eurogruppe will Bedarf beim Corona-Wiederaufbau genau prüfen

In der Corona-Krise soll die Eurogruppe genau prüfen, welche Investitionen zur wirtschaftlichen Erholung nötig sind. Dies kündigte der Vorsitzende Mario Centeno am Donnerstag vor Beratungen der 19 Eurostaaten an. Zudem solle sichergestellt werden, dass EU-Hilfen nationale Pläne ergänzten und die Strategien der Länder nicht auseinanderklafften.

«Der Schutz des Euros ist genauso wichtig wie die Verteidigung des gemeinsamen EU-Binnenmarkts», sagte der portugiesische Finanzminister in einer Videobotschaft. Die Perspektive der Eurozone müsse bei den Programmen zum Wiederaufbau nach der Pandemie berücksichtigt werden.

Abschlussprüfungen in Russland fallen wegen Corona aus

Millionen Schüler in Russland kommen wegen der Corona-Krise um ihre Abschlussprüfung herum. Ein entsprechendes Dekret unterschrieb Ministerpräsident Michail Mischustin am Donnerstag in Moskau.

Jugendliche, die nach der Schule eine Ausbildung beginnen, können demnach mit ihrem Abschlusszeugnis an eine Berufsschule wechseln. Wer an einer Universität studieren will, muss aber eine Aufnahmeprüfung ablegen. Die Schulen wollten die Schüler „aus der Ferne“ darauf vorbereiten, hiess es. Nach früheren Angaben wollten 736 000 Absolventen ein Studium beginnen.

Tausende Jobs bei Lufthansa in Gefahr – Swiss will nicht entlassen

Die Lufthansa und die Gewerkschaften ringen weiter um ein Sparpaket für die angeschlagene Fluggesellschaft. Tausende Stellen stehen auf der Kippe.

Lufthansa bezifferte den rechnerischen Überhang auf 22’000 Vollzeitstellen, wie das Unternehmen am Mittwochabend nach einem Tarifgipfel mit den Gewerkschaften Vereinigung Cockpit, Ufo und Verdi mitteilte. Zuletzt war von deutlich mehr als 10’000 Stellen die Rede gewesen. Ziel sei es, durch Kurzarbeit und Krisenvereinbarungen möglichst betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden, erklärte Lufthansa.

«Ohne signifikante Senkung der Personalkosten während der Krise verpassen wir die Chance eines besseren Restarts aus der Krise und riskieren, dass die Lufthansa Group deutlich geschwächt aus der Krise hervorgeht», sagte Personalchef Michael Niggemann. Man setze alles daran, mit den Tarifpartnern bis zum 22. Juni zu konkreten Ergebnissen zu kommen.

(Bild: Keystone)
IATA stellt Online-Karte mit Einreiseregeln in aller Welt bereit

Wer darf in Brasilien einreisen? Was sind die neuesten Bestimmungen in Madagaskar? Der Dachverband der Fluggesellschaften (IATA) hat eine interaktive Weltkarte aufgelegt, in der die neusten Reisebestimmungen in jedem Land der Welt angeklickt werden können. Die Informationen stammen aus einem Datenpool der IATA, der 200 mal am Tag aktualisiert werde, teilte der Verband am Donnerstag mit.

(Screenshot: IATA)

Zu Deutschland steht dort etwa, wer vom Einreiseverbot ausgenommen ist und welche Bestimmungen Einreisende einhalten müssen. Dazu gibt die IATA eine Webseite der Bundespolizei an, die die Massnahmen ausführlich beschreibt – allerdings nur auf deutsch.

Bligg veranstaltet erstes Schweizer Drive-In Festival

Livekonzerte durchs Autofenster: Der Zürcher Rapper Bligg veranstaltet am 27. und 28. Juni das erste Schweizer Drive-In Festival. Die Idee habe er in Deutschland abgekupfert, ist in der Medienmitteilung vom Donnerstag zu lesen. «Ich war sofort davon begeistert.»

Während sich die Musikfans nach und nach auf einen festivalfreien Sommer 2020 einstellten, suchte der Zürcher Musiker voller Elan nach Partnern und Gästen für die Umsetzung der in der Coronakrise entstandenen Veranstaltungsidee. Und er fand sie: «Es macht mich stolz, das erste Drive-In Festival der Schweiz lancieren zu dürfen.»

Aussehen dürfte das Ganze wie die Szenerie in Autokinos. Die Besucher lauschen den Konzerten von ihren Autositzen aus – entweder via Autoradio oder, wenn sie aussteigen und auf Distanz ein bisschen tanzen möchten, mit Silent Event Kopfhörern.

Das Drive-In-Festival an der Autobahn A1 in Härkingen findet unter strenger Einhaltung der Auflagen des Bundes, des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) und der lokalen Behörden statt, ist in der Mitteilung weiter zu lesen.

EU-Kommission will Einreisestopp ab Juli nach und nach lockern

Einreisen in die EU sollen nach Empfehlungen der EU-Kommission ab Juli aus bestimmten Ländern wieder möglich sein. Der in der Corona-Krise verhängte Einreisestopp soll um zwei Wochen bis Ende Juni verlängert und dann schrittweise aufgehoben werden.

Ägypten will einige Urlaubsorte ab 1. Juli für Touristen öffnen

Nach einer monatelangen Grenzschliessung wegen des Coronavirus will Ägypten einige seiner Urlaubsorte ab 1. Juli wieder für Touristen aus dem Ausland öffnen. Der Flugverkehr in die «am wenigsten vom Virus betroffenen» Küstenregionen solle dann wieder aufgenommen werden.

Dies sagte Informationsminister Osmaa Haikal am Donnerstag. Der staatliche Nachrichtenseite «Al-Ahram» zufolge sind dies Marsa Matruh am Mittelmeer, der Süden der Sinai-Halbinsel sowie das Rote Meer. Dort liegen auch Ägyptens beliebteste Badeorte Hurghada und Scharm el Scheich.

(Bild: Keystone)

Ägypten ist sehr abhängig von den Einnahmen vom Tourismus und braucht nach der langen Flaute dringend frische Einnahmen. 2019 reisten rund 13 Millionen Menschen in den Wüstenstaat, um unter anderem Zeit am Roten Meer oder am Mittelmeer zu verbringen oder um antike Schätze zu besichtigen.

Grenzschliessung verlängert

Die zuständige EU-Kommission empfiehlt, die EU-Grenzen zwei Wochen länger zu schliessen. Ab dem 1. Juli sollen die ersten Grenzöffnungen stattfinden. Mehr dazu hier.

Weitere Ausnahmen betreffend Einreisestopps sollen möglich sein. (Archivbild: Keystone)
33 Neuansteckungen in den letzten 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Insgesamt gab es bisher 31’044 laborbestätigte Ansteckungsfälle, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstagmittag mitteilte. Mehr dazu hier.

Milliardenverlust für englische Premier League

Den Klubs der Premier League droht aufgrund der Coronavirus-Pandemie ein deutlicher Einbruch der Einnahmen. Laut einem Bericht der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte werden den Vereinen in der Saison 2019/20 Gelder in Höhe von rund 1,1 Milliarden Euro fehlen.

Demnach gehen gut 557 Millionen Euro durch Rabatte an die übertragenden TV-Rechteinhaber und ausbleibende Ticketverkäufe dauerhaft verloren. Die andere Hälfte würde hingegen vorerst aufgeschoben, bis die laufende und die kommende Fussballsaison abgeschlossen sind.

Wegen der Coronavirus-Krise ruht der Ball in England seit Mitte März. Ab dem kommenden Mittwoch wird die Saison vor leeren Rängen fortgesetzt. Auch die Spielzeit 2020/21 könnte zunächst ohne Zuschauer stattfinden.

Hunderte protestieren in Nepal gegen Corona-Antwort ihrer Regierung

In Nepal haben knapp tausend Menschen gegen das Verhalten der Regierung in der Corona-Krise demonstriert. Sie forderten mehr Corona-Tests, einen konkreten Plan zur Pandemieeindämmung und zum Ende des Lockdowns.

Zudem verlangten sie in der Nähe des Hauses ihres Premierministers in der Hauptstadt Kathmandu am Donnerstag, dass Millionen im Ausland gestrandete Arbeiter nach Hause geholt werden. Die Polizei ging mit Tränengas und Wasserkanonen gegen die zunächst friedlichen Demonstranten vor. Mehrere Menschen wurden festgenommen, wie die Polizei der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Mehrere Personen wurden festgenommen. (Bild: Keystone)
Russland überschreitet 500'000er-Marke bei Corona-Infektionen

Russland hat bei der Zahl registrierter Corona-Infizierter die Marke von 500 000 überschritten. Am Donnerstag kamen innerhalb eines Tages mehr als 8’700 neue Fälle hinzu, wie die Behörden in Moskau mitteilten. Damit hat Russland europaweit die meisten Infizierten. 6532 Patienten starben bislang im Zusammenhang mit dem Virus. Das ist vergleichsweise wenig. Gut 261 000 Menschen galten der Statistik zufolge als genesen.

Zur Behandlung einer bestehenden Infektion wurde am Donnerstag den Behörden zufolge damit begonnen, das antivirale Medikament Favipiravir unter dem Namen Avifavir an Krankenhäuser im Land auszuliefern. Es soll die Krankheitsdauer verkürzen, so die Hoffnung.

Eine russische Militärparade während der Corona-Pandemie. (Bild: Keystone)
Apps mit Temporärstellen im Aufwind

Apps für Temporärstellen sind im Moment besonders beliebt. Betrieben würden in unsicheren Zeiten auf unkomplizierte temporäre Lösungen setzen, sagen die Betreiber einer solchen App. Mehr dazu hier.

Anzeige gegen Italiens Regierungschef

Italiens Regierungschef Giuseppe Conte muss sich im Umgang mit der Corona-Krise in der Lombardei den Fragen der Staatsanwaltschaft stellen. Hinterbliebene von Opfern haben am Mittwoch in der besonders stark betroffenen Provinz Bergamo Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet. Sie werfen den Behörden vor, wegen Fahrlässigkeit und Inkompetenz für zahlreiche Todesfälle durch das Virus verantwortlich zu sein.

Eine der Angehörigen, die Anzeige erstattet haben, mit dem Bild ihres verstorbenen Vaters. (Bild: Keystone)
Trump will Wahlkampf weiterführen

Erstmals seit mehr als drei Monaten will US-Präsident Donald Trump voraussichtlich am Freitag kommender Woche wieder eine Wahlkampfveranstaltung abhalten – trotz der andauernden Corona-Pandemie. Trump kündigte am Mittwoch (Ortszeit) bei einem Treffen mit Unterstützern aus der afroamerikanischen Gemeinschaft im Weissen Haus an, die erste Kundgebung werde es voraussichtlich am Freitagabend in Tulsa im Bundesstaat Oklahoma geben.

Weitere Veranstaltungen seien in Florida, Texas und Arizona geplant. Die Sprecherin des Weissen Hauses, Kayleigh McEnany, sagte mit Blick auf die Pandemie, man werde für die Sicherheit der Teilnehmer sorgen.

Trumps Umfragewerte sanken in den letzten Tagen zunehmend, sogar in US-Staaten, in denen die Republikaner traditionell stark sind. Die Gründe dafür sind Trumps Umgang mit der Corona-Krise und den Black-Lives-Matter-Protesten.

Trump möchte Wahlkampf machen. Laut Umfrageergebnissen hat das der US-Präsident bitter nötig. (Archivbild: Keystone)
Coachella-Festival abgesagt

Das legendäre Coachella-Festival in Kalifornien soll wegen der Coronavirus-Pandemie in diesem Jahr ganz ausfallen. Die zuständige Gesundheitsbehörde im Bezirk Riverside County teilte am Mittwoch mit, dass das Festival vor 2021 nicht abgehalten werden könne. Die Konzert-Veranstalter äusserten sich am Mittwoch zunächst nicht.

Das anfangs für Mitte April geplante Coachella-Konzert in Südkalifornien war im März auf zwei aufeinanderfolgende Wochenenden in den Oktober verschoben worden. Mit dem Aufschub würde man den Empfehlungen der Gesundheitsbehörde folgen, hiess es damals.

Mehr als 125 000 Konzertgänger waren auf dem Festivalgelände in Indio im April erwartet worden. Als Hauptacts an sechs Tagen sollten Gruppen und Künstler wie Rage Against the Machine, Travis Scott, Frank Ocean, Lana Del Rey, Big Sean und Calvin Harris auftreten.

Das Coachella-Festival findet 2020 nicht statt. (Archivbild: Keystone)
Studie aus China: Blutwerte erlauben Prognose über Covid-19-Verlauf

Bei einer Covid-19-Erkrankung lässt sich anscheinend anhand von zwei Typen von Abwehrzellen im Blut vorhersagen, ob ein Patient einen schweren Verlauf oder nur milde Symptome entwickelt.

Dies ergibt eine Studie an 40 Covid-19-Patienten im chinesischen Wuhan. Die Befunde seien in Deutschland bei mehreren Patienten bestätigt worden, sagt Ko-Autor Ulf Dittmer, Direktor des Instituts für Virologie der Uniklinik Essen und Vizepräsident der Gesellschaft für Virologie. Mehrere Medien hatten zuvor über die im Fachblatt „EBioMedicine“ veröffentlichte Studie berichtet.

Mehr als zwei Millionen Infizierte in den USA

Mehr als zwei Millionen Menschen haben sich in den USA seit Beginn der Pandemie nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Das ging in der Nacht zum Donnerstag aus Daten der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore hervor. Landesweit starben bisher knapp 113’000 Menschen in Verbindung mit der Lungenkrankheit Covid-19. Hinter den USA liegt Brasilien mit rund 772’000 Infizierten, gefolgt von Russland mit knapp einer halben Million infizierter Menschen.

Die zweithöchste Zahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Virus meldete zuletzt Grossbritannien mit knapp 41 000, dahinter liegt Brasilien mit rund 40’000.

Eine Gedenkfeier bei Angehörigen Zuhause in New York. (Bild: Keystone)
11.06.2020 06:46

Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, sorgt sich um den Kampf gegen das Coronavirus in Afrika. Die Lage auf der Südhalbkugel sei dramatisch, vielen Ländern dort fehlten für die Gesundheitsversorgung und für Impfungen breiter Bevölkerungsteile schlicht die Mittel, sagte Montgomery der Neuen Osnabrücker Zeitung (Donnerstag).

Montgomery forderte, dass die Mitgliedsstaaten der WHO daher mehr Geld zur Verfügung stellen müssten. «Denn wenn der Kampf gegen Corona im Süden Afrikas verloren geht, geht er für den ganzen Globus verloren.»

Der SPD-Politiker Karl Lauterbach sagte der Zeitung, dass die WHO finanziell und personell ausgeblutet sei. «Wir dürfen nicht warten, bis (US-Präsident Donald) Trump und (Chinas Präsident) Xi (Jinping) nicht mehr streiten und die USA wieder einsteigen. Die anderen Länder müssen ihre Beiträge sofort aufstocken», sagte Lauterbach.

SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach will, dass die WHO mehr Geld von den Mitgliedsstaaten erhält. (Archivbild: Keystone)
20'000 Zuschauer bei serbischem Cup-Halbfinal im Stadion

Etwa 20’000 Fans haben am Mittwochabend in Belgrad den Cup-Halbfinal zwischen den Stadtrivalen Partizan und Roter Stern (1:0) im Stadion verfolgt. In Serbien sind nach Corona-Pause seit dem 1. Juni wieder Fussballspiele mit Publikum erlaubt, wenn zwischen den Zuschauern ein Sicherheitsabstand von einem Meter eingehalten wird.

(Bild: Keystone)

Aktuelle Fotos der Partie zeigten jedoch eng nebeneinander stehende Fans auf den Tribünen der 30’000 Zuschauer fassenden Arena von Partizan.

London lockert Kontaktbeschränkungen weiter

London hebt weitere Massnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie auf. Zoos, Safari-Parks und Läden in England dürfen von kommendem Montag an wieder öffnen, sagte der britische Premierminister Boris Johnson am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in London. Gotteshäuser können ihre Türen für individuelle Gebete von Gläubigen bereits am Wochenende wieder aufmachen. Abstandsregeln müssten aber weiter eingehalten werden. Zudem können sich künftig auch bestimmte Haushalte zusammenschliessen.



Grossbritannien ist mit mehr als 41.000 Todesfällen bei Menschen, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet wurden, das am schlimmsten von der Pandemie betroffene Land Europas. Die Zahl der Sterbefälle, bei denen die Lungenerkrankung Covid-19 letztlich als Ursache festgestellt wurde, liegt sogar bei mehr als 50.000.

Die Regierung in London steht wegen ihres Umgangs mit der Coronavirus-Pandemie seit Monaten stark in der Kritik. Ihr wird vorgeworfen, zu spät und falsch auf die Pandemie reagiert zu haben. Der Wissenschaftler Neil Ferguson vom Imperial College sagte am Mittwoch in einem Parlamentsausschuss, dass die Hälfte der Todesfälle vermeidbar gewesen wäre, hätte die Regierung die Massnahmen eine Woche früher verhängt.

Lügen rund ums Coronavirus: EU will Berichte von Facebook und Co.

Falsche Informationen über die Krankheit Covid-19 können gefährlich sein. Die EU-Kommission nimmt deshalb soziale Netzwerke in die Pflicht, bei denen Fake News sich oft rasend schnell verbreiten.

Die EU fürchtet anhaltende Fake-News-Kampagnen rund ums Coronavirus und will soziale Netzwerke deshalb stärker in die Pflicht nehmen. Nach einem am Mittwoch präsentierten Plan der EU-Kommission sollen Plattformen wie Facebook und Twitter künftig monatlich Berichte über ihren Kampf gegen Desinformationen vorlegen. Zudem werden die Unternehmen zu einer engeren Zusammenarbeit mit unabhängigen Faktenprüfern aufgefordert.

«Während der Coronavirus-Pandemie ist Europa von Desinformationskampagnen überschwemmt worden, die ihren Ursprung sowohl innerhalb als auch ausserhalb der EU hatten», kommentierte EU-Kommissionsvizepräsidentin Vera Jourova. Um diese zu bekämpfen, müsse man «alle relevanten Akteure von Online-Plattformen bis hin zu Behörden mobilisieren und unabhängige Faktenprüfer und Medien unterstützen».

DFL hebt Maskenpflicht auf

Das Hygienekonzept der deutschen Bundesliga wird angepasst. Die Spieler, Trainer, Betreuer und Schiedsrichter am Spielfeldrand müssen künftig keinen Mund-Nasen-Schutz mehr tragen, sobald sie ihren Sitzplatz im Abstand von mindestens 1,5 Metern zur nächsten Person eingenommen haben.



Das teilte die Deutsche Fussball Liga (DFL) und der Deutsche Fussball Bund (DFB) mit. Die Änderung tritt ab dem nächsten Spieltag in Kraft und hat auch für die 2. Bundesliga, die 3. Liga, die Frauen-Bundesliga und die Cup-Finals Gültigkeit.

MLS-Saison wird mit Mini-Turnier fortgesetzt

Die nordamerikanische Major League Soccer (MLS) setzt ihre wegen der Corona-Pandemie unterbrochene Saison mit einem Mini-Turnier ab dem 8. Juli fort. Nach Informationen von ESPN werden alle 26 Mannschaften auf das Gelände von Disney World in Orlando, Florida, ziehen und dort in Quarantäne leben.



Jede Mannschaft bestreitet in der Gruppenphase drei Spiele, die auch zur Regular Season zählen. Danach wird das mit 1,1 Millionen Dollar dotierte Turnier in K.o.-Form zu Ende gespielt. Der Sieger wird in einem Finalspiel am 11. August ermittelt und erhält einen Startplatz für die Champions League in der CONCACAF-Region zugesprochen.

Keine Badminton-EM in diesem Jahr

Für die im März abgesagten Badminton-Europameisterschaften wird in diesem Jahr kein Ersatztermin mehr angesetzt. Das teilte der Weltverband BWF mit. Die Titelkämpfe hätten ursprünglich vom 21. bis 26. April in Kiew stattfinden sollen. Nun soll die EM im nächsten Jahr in der ukrainischen Hauptstadt nachgeholt werden.

(Symbolbild: Keystone)
Kulturschaffende werfen Bundesrat falsche Corona-Massnahmen vor

Kulturschaffende kritisieren den Bundesrat in einem offenen Brief für dessen Corona-Massnahmen. Die Unterstützungsmassnahmen für Opfer des Lockdowns kämen gerade nicht jenen zugute, die sie am dringendsten brauchen.

«Die bis jetzt angebotenen Massnahmen des Bundes und der Kantone verfehlen das Versprechen, diese Verletzlichen zu schützen. Wer bisher viel verdiente, bekommt jetzt viel», heisst es in dem Brief, der am Mittwoch veröffentlicht wurde. Unterschrieben ist er von den Schriftstellerinnen Monica Cantieni und Bettina Spoerri, der Kuratorin Sunil Mann sowie dem Schriftsteller und Regisseur Rudolph Jula.

Auch Autorin Bettina Spoerri unterschrieb den Brief. (Bild: Keystone)

So kämen bei vielen Kulturschaffenden, die schon vorher in prekären Verhältnissen lebten und damit auch kaum Rücklagen hätten bilden können, aus der Corona-Erwerbsersatzentschädigung bisher nur Kleinstbeträge an, heisst es in dem Brief.

Corona-Krise drückt Starbucks in die roten Zahlen

Die weltgrösste Café-Kette Starbucks rechnet im laufenden Quartal wegen der Corona-Pandemie mit milliardenschweren Belastungen. Starbucks dürfte rote Zahlen schreiben.

In den Monaten April bis Juni dürften Filialschliessungen und Umsatzeinbussen das Betriebsergebnis von Starbucks mit bis zu 2,2 Milliarden Dollar belasten, teilte der Konzern am Mittwoch mit. Daher rechnet Starbucks mit einem bereinigten Quartalsverlust zwischen 55 und 70 Cent je Aktie.

(Bild: Keystone)

In den wichtigsten Absatzmärkten China und USA seien die Verkäufe auf vergleichbarer Ladenfläche im vergangenen Monat um 21 Prozent beziehungsweise um 43 Prozent gesunken, hiess es weiter. Zuletzt waren dem Unternehmen zufolge aber schon 95 Prozent aller US-Filialen und 99 Prozent aller Geschäfte in China.

Räte einigen sich nicht bei Darlehen für Sportklubs

Der Nationalrat zeigt sich unnachgiebig: Er verlangt, dass Profifussball- und -Eishockeyspieler, deren Clubs wegen der Corona-Krise mit Darlehen unterstützt werden, je nach Einkommen unterschiedlich hohe Einbussen tragen müssen.

Die grosse Kammer hielt am Mittwoch an einer letzten Differenz bei den Nachtragskrediten zur Bewältigung der Corona-Pandemie fest. Dabei geht es um eine zusätzliche Bedingung bei den Darlehen für Profi-Sportclubs. Bund und Profiligen haben vereinbart, dass die mit Darlehen unterstützten Klubs die Löhne der Spieler um durchschnittlich 20 Prozent senken müssen, sofern sie das Darlehen nicht innert drei Jahre zurückzahlen.

Der Nationalrat will, dass die Clubs die Lohnkürzung am Einkommen der einzelnen Spieler anpassen müssen. Die Idee dahinter ist es zu vermeiden, dass mit den Bundesgeldern überhöhte Löhne finanziert werden, wie Kommissionssprecher Roland Fischer (GLP/LU) erläuterte. Die Bedingung sei gerechtfertigt und die Einschränkung der Clubs moderat. Der Nationalrat folgte dieser Einschätzung mit 120 zu 54 Stimmen bei 11 Enthaltungen.

Tadschikistan beschliesst schärfere Gesetze

Der zentralasiatische Staat Tadschikistan hat im Kampf gegen das Coronavirus eine härtere Gangart beschlossen. Das Parlament in der Hauptstadt Duschanbe verabschiedete am Mittwoch Gesetzesänderungen, die Haftstrafen bei der fahrlässigen Infektion von anderen Menschen vorsehen. Wer andere wiederholt vorsätzlich ansteckt, dem drohen bis zu zehn Jahre Haft.

Geldstrafen von umgerechnet bis zu 24 Euro können verhängt werden, wenn kein Mund-Nasen-Schutz an öffentlichen Orten getragen oder nicht mindestens zwei Meter Abstand gehalten wird. Der autoritär regierte Staat gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Bei Verbreitung von Falschnachrichten etwa in den Medien können bis zu 900 Euro Strafe verhängt werden.

Die Führung der Ex-Sowjetrepublik hatte lange behauptet, das Land sei Corona-frei. Mit Stand Mittwoch gab es nach offiziellen Angaben bislang 4690 Infektionen. 48 Menschen starben.

Drei Millionen Leben gerettet dank Lockdown

Der Lockdown war für viele Menschen auf der ganzen Welt nicht einfach. Der plötzliche Abbruch bzw. die Distanz zu den sozialen Kontakten war für viele sehr ungewohnt. Geschäfte, Restaurants und Schulen waren Wochenlang geschlossen. Laut Forschern soll dank dem Lockdown aber Millionen Todesfälle verhindert worden sein, wie «ntv» berichtet.

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(Bild: Keystone)
EU-Kommission will Vorschlag für Ende von EU-Einreisestopp vorlegen

Die EU-Kommission will noch in dieser Woche vorschlagen, wie der in der Corona-Krise eingeführte EU-Einreisestopp ab 1. Juli schrittweise aufgehoben werden könnte.

Das sagte der EU-Aussenbeauftragte Josep Borrell am Mittwoch in Brüssel. Er betonte, dass die europäischen Länder zunächst die Grenzkontrollen innerhalb Europas bis Ende Juni aufheben sollten. Die Aussengrenzen kämen dann in einem nächsten Schritt.

(Bild: Keystone)
Santésuisse weist Forderungen nach weiterer Kostenübernahme zurück

Der Krankenkassenverband Santésuisse weist Forderungen nach einer Übernahme von Corona-bedingten Ertragsausfällen von Spitälern und von zusätzlichen Kosten für Corona-Tests durch die Kassen zurück. Sie seien überzogen und nicht sachgerecht.

(Bild: Keystone)

Dies schreibt Santésuisse in einem offenen Brief an die Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektoren (GDK), den sie am Mittwoch veröffentlichte. Prämienzahlerinnen und Prämienzahler würden bestimmt nicht für Operationen oder anderweitige Behandlungen aufkommen, die gar nie durchgeführt worden seien.

Zahlreiche Spitäler hätten in den letzten Jahren Gewinne erwirtschaftet. Diese seien nie den Prämienzahlerinnen und -zahlern zugutegekommen, sondern den Kantonen überwiesen worden. Konsequenterweise gelte dies auch für allfällige Verluste.

Holland dankt mit Matjes für Behandlung von Corona-Patienten

Mit rund 4000 Matjesheringen der neuen Fangsaison wollen sich die Niederlande symbolisch für die Behandlung von Corona-Patienten in Deutschland bedanken. «Matjes-Meisjes» solle die Leckerbissen am kommenden Montag gratis an Mitarbeiter des Universitätsklinikums Münster (UKM) ausliefern, berichtete die niederländische Nachrichtenagentur ANP am Mittwoch.

BAG meldet 23 Neuinfektionen innert 24 Stunden

Die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein verzeichneten bisher insgesamt 31’011 laborbestätigte Fälle, damit 23 zusätzlich gemeldete Fälle innerhalb eines Tages. Die Fallzahlen unterliegen einer wöchentlichen Schwankung mit jeweils tieferen Zahlen am Wochenende.

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(Bild: Keystone)
Grenzkontrollen in Deutschland werden für EU-Bürger beendet

Vom kommenden Dienstag an soll an den deutschen Landesgrenzen wieder weitgehend Normalbetrieb herrschen. EU-Bürger und Schweizer können dann wieder ungehindert, ohne Kontrollen und ohne Quarantäne-Vorschriften einreisen – von wenigen Ausnahmen abgesehen. Der deutsche Innenminister Horst Seehofer unterrichtete am Mittwoch das Bundeskabinett über die geplanten Änderungen.

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(Bild: Keystone)
Navid Kermani: Lesungen haben sich durch Corona verändert

Der deutsche Schriftsteller Navid Kermani hat zum ersten Mal seit Beginn der Corona-Pandemie wieder eine Lesung gehalten und war dabei anfangs verunsichert. Er habe sich zu Beginn häufig verlesen, schrieb der vielfach preisgekrönte Autor in einem am Mittwoch veröffentlichten Beitrag für den «Kölner Stadt-Anzeiger».

(Bild: Keystone)
OECD rechnet mit äusserst schweren Folgen der Corona-Krise

Bürger, Unternehmen und Staaten müssen sich nach Einschätzung der Industriestaatenorganisation OECD wegen der Covid-19-Pandemie auf äusserst schwere und lang anhaltende Folgen einstellen.

Es handele sich um die schlimmste Gesundheits- und Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg, der vor 75 Jahren endete. Das teilte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Mittwoch in Paris in einem Konjunkturbericht mit.

SBB macht sich für das Ende von Homeoffice stark

Schweizweit treten immer mehr Lockerungen in Kraft. Trotzdem empfiehlt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) wenn immer möglich von zu Hause aus zu arbeiten. Dies passe den SBB aber offenbar gar nicht. Sie wollen ihre Zugpassagiere zurück und machen sich deshalb stark der Homeoffice Empfehlung vom BAG bald ein Ende zu setzen, wie der «Tagesanzeiger» schreibt.

(Bild: Keystone)
Avenir Social fordert langfristige Sicherung von Corona-Massnahmen

Avenir Social, der Berufsverband der Sozialen Arbeit Schweiz, fordert nach der Beendigung der ausserordentlichen Lage im Zuge der Corona-Krise konkrete politische Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen. Zwar seien kurzfristige Massnahmen zu deren Lösung ergriffen worden, langfristig seien diese aber nicht abgesichert.

Mehr dazu in diesem Artikel.

(Bild: Keystone)
Corona-Hotspot Spanien beschliesst Regeln für die «neue Normalität»

Die linke Regierung des einstigen Corona-Hotspots Spanien hat die Regeln für das Leben in der sogenannten «neuen Normalität» beschlossen. Zu den wichtigsten Bestimmungen des am Dienstag bei einer Ministerratssitzung in Madrid ausgearbeiteten Dekrets gehört die unbefristete Beibehaltung der Schutzmasken-Pflicht.

Demnach wird man in Spanien auch nach dem Ende des dreimonatigen Notstands am 21. Juni in geschlossenen Räumen und auch im Freien Maske tragen müssen, wenn ein Sicherheitsabstand von mindestens eineinhalb Metern nicht eingehalten werden kann. Bei Verstoss ist eine Geldstrafe von 100 Euro vorgesehen.

(Bild: Keystone)
Nascar erlaubt Fans bei Rennen im Juni

In der amerikanischen Motorsport-Serie NASCAR dürfen an diesem Wochenende wieder Zuschauer auf die Tribüne. Die gelockerten Regeln in der Corona-Krise gelten zunächst für die Rennen in Miami am Sonntag und am 21. Juni in Talladega.

In Florida sind bis zu 1000 Zuschauer erlaubt, in Alabama gar bis zu 5000. Vorausgegangen waren gelockerte Bestimmungen in den beiden Bundesstaaten.

(Bild: Keystone)
Die Nase spielt eine wichtige Rolle – laut Christian Drosten

Eine Studie belegt, dass der Nase bei der Verbreitung des Coronavirus wohl eine wichtigere Bedeutung zukommt als bisher angenommen. Virologe Christian Drosten schliesst daraus, dass das Riechorgan deswegen auch bei der Therapie von Covid-19 eine wichtige Rolle spielen könnte, wie er laut «ntv» erklärt.

(Bild: Keystone)
Wirtschaftliche Folgen der Pandemie bedrohen Frieden

Die ökonomischen Auswirkungen der Coronvirus-Pandemie könnten negative Folgen für den Frieden in vielen Ländern haben. Das geht aus dem am Mittwoch in London veröffentlichten Global Peace Index hervor.

(Symbolbild: Keystone)

Die Studie der Denkfabrik Institute for Economics and Peace (IEP) bewertet jedes Jahr die Lage in mehr als 160 Ländern der Welt anhand von Kriterien wie beispielsweise Krieg, Terrorismus, Polizeigewalt und Waffenexporten. In diesem Jahr ergänzten die Experten den Bericht zudem um eine Analyse der möglichen Folgen der Coronavirus-Pandemie auf den Frieden in der Welt.

Besorgnis über Ärzte-Entlassungen und Corona-Zahlen in Nicaragua

In Nicaragua sind Berichten zufolge mehrere Ärzte wegen Kritik am Umgang der Regierung mit der Corona-Krise entlassen worden. Die Regionalvertretung des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte drückte am Dienstag Besorgnis darüber aus. Nicaraguanische Medien hatten berichtet, dass das Gesundheitsministerium des mittelamerikanischen Landes mindestens fünf Ärzte, die in Krankenhäusern gearbeitet hatten, entlassen habe.

(Bild: Keystone)
Brasilien veröffentlicht wieder komplette Corona-Zahlen

Einer Entscheidung des Obersten Gerichts folgend, gibt Brasiliens Regierung wieder die Zahlen der Corona-Fälle komplett und online preis. Auf der Website des Gesundheitsministeriums für Corona-Statistiken wurden am Dienstagabend (Ortszeit) sowohl die in den vorherigen 24 Stunden neu registrierten Zahlen von Infizierten und Todesopfern als auch die jeweiligen Gesamtzahlen bekanntgegeben, wie dies ein Richter am Montag verfügt hatte. Seit dem Wochenende waren täglich nur noch die in den vorherigen 24 Stunden neu registrierten Zahlen veröffentlicht worden.

(Bild: Keystone)

Nachdem an mehreren Tagen hintereinander Negativ-Rekorde bei der Zahl der Corona-Toten registriert worden waren, hatte die Regierung schon in der vergangenen Woche begonnen, die Corona-Zahlen statt um 19 Uhr um 22 Uhr zu veröffentlichen. Damit kamen sie erst nach Ende der am meisten geschauten Nachrichtensendung des Landes.

Gesundheitsexperten, Parlamentarier und Juristen kritisierten die Änderungen scharf. Brasilien ist das von der Coronavirus-Pandemie am stärksten betroffene Land in Lateinamerika. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Dienstag sind 1272 weitere Patienten im Zusammenhang mit dem Coronavirus innerhalb eines Tages gestorben. Die Zahl der Corona-Opfer stieg auf 38 406. Nachweislich mit dem Virus infiziert haben sich bislang 739 503 Menschen.

Konkurswelle nach Corona-Krise bleibt vorerst aus

In der Schweiz ist vorerst kein Massensterben von Kleinunternehmen zu beobachten. Die Strategie des Bundesrates, die befürchtete Konkurswelle im Zusammenhang mit der Corona-Krise zu verhindern, ist vorläufig aufgegangen.

Das zeige die Analyse aller Handelsregistereinträge von 2020 und aus dem entsprechenden Vorjahreszeitraum, schreibt die «Neue Zürcher Zeitung» in ihrer Mittwochausgabe. Die Daten werden täglich von der Wirtschaftsdatenplattform Moneyhouse bereitgestellt.

Mehr dazu in diesem Artikel.

(Bild: Keystone)
US-Musikfestival Lollapalooza wegen Coronavirus abgesagt

Das für das erste Augustwochenende geplante Musikfestival Lollapalooza in Chicago ist wegen Coronavirus abgesagt worden. Das teilten die Organisatoren am Dienstag (Ortszeit) auf ihrer Internetseite mit. Der Schutz der Fans, Künstler und Mitarbeiter habe oberste Priorität. Sie würden aber an einer «spektakulären Feier» im Sommer 2021 zum 30. Jubiläum des Festivals arbeiten, hiess es.

Als Ersatz für das ausgefallene Festival in diesem Jahr soll es vom 30. Juli bis zum 2. August eine virtuelle Veranstaltung mit Auftritten und Konzertmitschnitten vergangener Jahre geben.

Vergangene Corona-Meldungen

Weitere Meldungen und Informationen zur Corona-Pandemie auf der Welt und in der Schweiz finden Sie in diesem Artikel.

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