Die Sterblichkeit stieg um einen Fall auf 20 pro 100'000 Einwohner. (Symbolbild: Keystone)
Schweiz

23 neue Covid-19-Infizierte innert einem Tag

In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 23 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden.

Insgesamt gab es 31’011 laborbestätigte Ansteckungsfälle, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwochmittag mitteilte. Die Fallzahlen unterliegen einer wöchentlichen Schwankung mit tieferen Zahlen am Wochenende. Am Dienstag wurden 16 Fälle gemeldet, am Montag waren es sieben gewesen.

Bisher starben in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein 1675 Personen, die im Labor positiv auf Covid-19 getestet worden waren. Dies entspricht 20 Todesfällen pro 100’000 Einwohner. Damit stieg die Sterblichkeit um einen Fall.

Von den 1581 verstorbenen Personen, für welche vollständige Daten vorhanden sind, litten 97 Prozent an mindestens einer Vorerkrankung. Die drei am häufigsten genannten Vorerkrankungen waren gemäss dem BAG Bluthochdruck (63%), Herz-Kreislauferkrankungen (57%) und Diabetes (26%).

Das Bundesamt für Gesundheit bezieht sich auf die Meldungen, die die Laboratorien sowie Ärztinnen und Ärzte im Rahmen der Meldepflicht bis Mittwochmorgen übermittelt hatten.

Die Zahl der durchgeführten Tests auf Sars-CoV-2, den Erreger von Covid-19, belaufen sich bisher insgesamt auf 435’458. Bei neun Prozent dieser Tests fiel das Resultat positiv aus. Auf 100’000 Einwohnerinnen und Einwohner hochgerechnet gab es damit unverändert 361 Ansteckungen.

Ansteckungsziffer unter 1

Bezüglich der Reproduktionsrate, wie viele andere ein Infizierter also ansteckte, lag die Zahl bei der letzten möglichen Schätzung vom 30. Mai bei 0,87. Seit dem 22. März liegt diese Zahl unter den kritische Schwellenwert von 1, wie die wissenschaftliche Covid-19-Taskforce des Bundes auf ihrer Internetseite ausweist.

Wegen der kleinen Fallzahlen sind in den letzten Wochen die Unsicherheitsintervalle laufend grösser geworden und schliessen den kritischen Wert von 1 nicht mehr aus, heisst es dort weiter. Aufgrund der kleinen Fallzahlen ist diese Entwicklung jedoch momentan nicht beunruhigend.

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