So voll werden die Fahrgeschäfte noch nicht so bald sein. (Bild: Facebook Europa Park)
International

Der Corona-Betrieb im Europa Park lohnt sich nicht

Gut eine Woche nach der Wiedereröffnung ist klar: Der Corona-Betrieb lohnt sich für den Europa-Park nicht. Und auch das andere Europa macht Michael Mack Sorgen.

Die Tore des Europa Parks öffnen sich seit dem 29. Mai wieder täglich. Doch lohnen würde sich das nicht, sagt Gesellschafter Michael Mack im Podcast «Die Stunde Null». «Dass das Eigenkapital schrumpft, und das in dreistelligen Millionenbeträgen, das ist natürlich nicht schön.» Wenn das Unternehmen das Jahr 2020 mit einer schwarzen Null abschließen könne, «dann machen wir drei Kreuze in der Kirche».

Aktuell werde penibel auf den Abstand zwischen den Besuchern geachtet. Dazu hat der deutsche Freizeitpark eine eigene App veröffentlicht, mit der Fahrgeschäfte reserviert werden können. Vor der Eröffnung habe man die Attraktionen auf Verbreitungsrisiken des Coronavirus getestet. «Wir haben Aerosol-Tests bei der Beschleunigung der Achterbahn gemacht, mit einer Nebelmaschine», sagte Mack, Sohn von Roland Mack, der einst den Europa-Park aufgebaut hatte.

Äusserst enttäuscht zeigte sich Mack, der auch Honorarkonsul der Republik Frankreich ist, von der Schliessung der Grenzen und dem seiner Auffassung nach gestörten Vertrauen zwischen den Ländern Europas. Für ihn sei es ein Schock gewesen, dass so lange nach dem Zweiten Weltkrieg «die Grenzen in Europa noch einmal geschlossen werden».

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