Hochwasser in Venedig ist vor allem im Herbst und Winter üblich, wie hier im November 2019. (Bild: Keystone)
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Markusplatz steht unter Wasser

Eine ungewöhnliche Wetterlage hat Teile Venedigs unter Wasser gesetzt. In der Nacht stieg das Hochwasser 116 Zentimeter über den normalen Meeresspiegel.

Seltenes Hochwasser im Juni: Eine ungewöhnliche Wetterlage hat Teile Venedigs unter Wasser gesetzt. Das Hochwasser stieg in der Nacht zu Freitag auf 116 Zentimeter über den normalen Meeresspiegel, teilte die Kommune mit. Der Markusplatz stand somit auch unter Wasser, er ist nämlich der tiefste Punkt in Venedig.

Hochwasser ist in Venedig vor allem im Herbst und Winter üblich, aber auch im Juni kommt es durchaus mal vor. So flutete das Wasser zuletzt im Juni 2016 und 2002 Teile der Unesco-Stadt. Im vergangenen November hatte ein Hochwasser verheerende Schäden angerichtet. Damals stand das Wasser 187 Zentimeter über Normalnull.

Touristen springen in den Canal Grande

Der Tourismus in Venedig ist wegen der Corona-Krise komplett zum Erliegen gekommen, erst langsam kehren die ersten Besucher zurück. Seit dem 3. Juni dürfen auch EU-Bürger wieder nach Italien einreisen. Und gleich machten zwei Besucher – vermutlich Deutsche – Schlagzeilen, die diese Woche laut italienischen Medien in den Canal Grande gesprungen waren und unter der Rialto-Brücke schwammen. Das ist verboten und wird mit hohen Strafen geahndet.

Bürgermeister Luigi Brugnaro hatte bereits am 31. Mai, noch bevor die italienischen Grenzen aufgingen, viele deutsche Touristen gezählt. «Zusammen mit einem Haufen anderer Leute sind unglaublicherweise auch 200 Deutsche angekommen. Fragt mich nicht, wie sie das geschafft haben, aber sie sind hier. Die Deutschen hält keiner auf», sagte er in einem TV-Interview.

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